Hintergrund


INSM-Games präsentieren den neuesten Freizeitspaß aus der Gido-Knopf-Edition ihrer geschichtshypothetischen Spiele zur Förderung der demokratischen Gesinnung.

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Ein brutaler linker Diktator regiert mit Schießbefehl und Stacheldraht. Sie sind ein Freiheitskämpfer, der das Volk aufrüttelt und es zum Aufbau einer Zivilgesellschaft führen will. Aber es ist noch ein weiter Weg zur Freiheit der Sozialen Marktwirtschaft. Ihnen drohen Schikanen, Gefängnis und willkürliche staatliche Auflagen.

Retten Sie Deutschland vor Stasi und Linksruck! Entlarven Sie die Maulwürfe der Rotfaschisten, gehen Sie Koalitionen mit den demokratischen Parteien ein, knüpfen Sie ein Netzwerk für freien Handel. Lassen Sie sich von den Geheimdiensten der westlichen Demokratien helfen – oder spielen sie auf der dunklen Seite als kommunistischer Spitzel oder Terrorist! Wie wird die Geschichte verlaufen? Verhindern Sie die Morde an Dutschke, Schleyer und Ohnesorg oder töten Sie Frauen und Kinder, um die Diktatur zu stützen.

“Unrechtsstaat” ist ein unterhaltsames Spiel für die ganze Familie, bei dem Kinder wie Erwachsene auf spannende Art Geschichte erleben.

 

Für Deutschland in Europa.

Wums.

Wir in Europa.

Wums.

Für ein soziales Europa.

Wums.

Millionäre zur Kasse.

Wums.

Für Bayerns Mittelstand.

Ouchn.

Tage wie dieser. Nach fünfzehn Kilometern beinahe von Rad gefallen, ein Wadenkranpf schickte sich an, die zweite Hälfte der Strecke zur Tortur werden zu lassen. Dabei hatte ich mich fit gefühlt, und dreißig lausige Kilometer sind eigentlich nicht wirklich der Rede wert.

“Das bißchen kriegen wir hin”, dachte sich wohl auch die gebügelte Botox-Birne zu Guttenberg. Zuerst mal den Job, den er von dem Minister für Garnichts übernommen hatte, um sich dann selbst zu übernehmen, anstatt genau das mit Opel zu tun, wenn denn schon wieder etwas zu retten wäre. Jetzt ist der Mann schon Opel-Minister, tut erkennbar nichts, als sich mit der Totgeburt dieser Wrackbergung ins Rampenlicht zu rücken und versemmelt alles, aber auch alles, was er anpackt. Natürlich sind’s die Amis schuld, die warens aber schon immer – mit Ausnahme des Restuniversums, das bekanntlich die Borg (Deltaquadrant) und die Stasi/Lafontaine (das Böse/Erde) unter sich aufgeteilt haben.

Sich zu zu Guttenberg zu äußern, ist ja regulär müßig, beinahe, denn der Mann ist andererseits sowas von boulevardtauglich, daß ich gar nicht zögern will, ihn von der Stirn auf die Füße zu stellen. Da sein Gequatsche und Getue schon in wenigen Monaten im Lachsack der Geschichte verschnürt sein wird, verlegen wir uns doch besser auf das, was er kann: Posieren und dabei blöd geliftet aussehen.
Sicher sagt er sich: “Das bin ich mir wert”, so wie die Ohovens mit den Fickpuppenlippen es sich wert sind, ihre schon von Kindesfratzen an ausdruckslosen Augen in immer skurrilere Formen einrahmen zu lassen, die sie “es sich wert” sein lassen. Ich finde, diese Liftgirls und -Boys haben alle was von Chucky, der Mörderpuppe, und entsprechend sympathisch wirken sie dann auch.

Und weil heute alles nicht so recht zusammenpassen will, gleich noch ein launischer Tempo- und Themenwechsel, wie ihn Charlie Parker in seinen letzten Zügen nicht schräger hätte tröten können:
Da labert sich Julian Heißler im “Freitag” um Kopf und Kragen in einem Arrangement, gegen das dieses mein Artikelchen nicht nur vor Belesenheit, sondern auch nachgerade kantischer Akribie nur so strotzt – und fordert einen “Blogger-Rat”, weil die Deutsche Bahn einige Hanseln dafür bezahlt hat, “im Internet”, als “Blogger” billige PR zu verdummposten. Die arme Blogsphäre verlöre dadurch noch mehr an Glaubwürdigkeit, und der “Blogger-Rat” soll dies alles zu Guttenberg zum Guten wenden.

Ich hatte ja viele Sympathien für das Projekt des neuen “freitag” und dessen Versuch, Blogger einzubinden. Davon hat schon so manches den Limbo unter der Türkante geschafft. Die Orgie der Inkompetenz in Sachen Blogs, die Herr Heißler ausgerechnet dort hingelegt hat, wo man völlig anderes erwarten wollte, ist aber “ein neuer Tiefpunkt”, um es mit Delling und Netzer zu sagen.
Da nehme ich auch lieber die “drei Weizen”.

DIW-Zimmermann weiß, wie man die Banken retten und weder Vermögen noch hohe Einkommen belasten muß: Eine Mehrwertsteuererhöhung auf 25% schlägt der Experte für Prekariatsbekämpfung und Wohlhabenswachstum vor.
Das sei mit ihm nicht zu machen, so Finanzminister Peer Steinrbück, eine Erhöhung um sechs Prozent mache die SPD nicht mit.
Es werden also sieben oder acht. Zieht euch warm an!

Sie werden mir ohnehin auf die Schliche aufkommen, daher sehe ich mich genötigt, dem Druck der demokratischen Destasifizierung nachzugeben. Ja, auch ich habe für die allgegenwärtigen Machthaber über das geteilte Gesamtdeutschland gearbeitet.

Meine Karriere begann als gedungerner Unterzeichner des Krefelder Appells. Ich habe Helmut Schmidt gestürzt. Unsere Aufgabe war die Destabilisierung der Bundesrepublik, und so habe ich keine Gelegenheit ausgelassen, meine Regierungen und unser Land in Not zu bringen. Nachdem wir zwei Kanzler gestürtzt und damit die SPD in eine heillose Lage gebracht hatten, strebten wir dasselbe mit dem nächsten Kanzler der nächsten Partei an. Sechzehn Jahre und eine Wiedervereinigung haben wir gebraucht, um auch Helmut Kohl zu stürzen. Erst der Geldkoffer aus alten Stasibeständen brachte uns den Erfolg.

Das Reslutat war eine Regierung aus SPD und Grünen. Die schon völlig marode “Sozialdemokratie” war das beste Mittel im Kampf gegen den Klassenfeind. Unsere Strategie, sie mit dem U-Boot Lafontaine an die Macht zu bringen, um sie dem tödlichen Würgegriff Gerhard Schröders auszuliefern, ging vollends auf, in dessen Sog zog es auch die Grünen, die sich freilich überraschend schnell davon erholten.
Mit der Großen Koalition und durch die Initiierung der Wirtschaftskrise wollten wir unser Werk vollenden. Unsere Agenten setzten den Hebel im amerikanischen Immobilienmarkt an, und alles lief perfekt, bis unser Topagent Kurras enttarnt wurde. Jetzt aber schlägt die Demokratie zurück.

Allen voran die SPD führt einen gnadenlosen und höchst effizienten Kampf gegen uns, dem wir nicht gewachsen sind. Der scharfsinnigste Schützer der Verfassung seit Hans Filbinger, der große Demokrat Dieter Wiefelspütz, weist uns in die Schranken: Die Birthler Behörde soll nun unsere Akten nicht mehr nur ordnen, sondern sie auch lesen und jeden Verdacht sofort zur Anzeige bringen. Jedes historische Ereignis, von der Museumseröffnung bis zur Bürgermeisterwahl, soll auf unser Mitwirken hin überprüft werden.

Als einer der ersten, die erkennen, daß sie erkannt wurden, gestehe ich hiermit öffentlich: Ja, wir waren es. Alles. Immer. Bitte verbietet uns das in Zukunft! Wir unterstützen alle demokratischen Parteien, die Soziale Marktwirtschaft, Internetsperren und alle notwendigen Maßnahmen zur Abschaffung der Unfreiheit durch falsche Freiheiten. Wir lieben und bewundern die demokratischen Parteien und ihren ehrlichen Kampf für das Gute.

Aus Anlaß dieser meiner Läuterung möchte ich heute ein besonderes Lob nicht nur dem Genossen ehrenwerten Herrn Wiefelspütz aussprechen, sondern auch der Genossin lieben gutmütigen Herrin Zypries, die uns ein Musterbesipiel der neuen Freiheit ist. Sie spricht zu uns die Worte:

Sie sollten nicht vergessen, dass ich einsam auf europäischer Ebene sehr darum gekämpft habe, die Eingriffe ins Internet so gering wie möglich zu halten.

Wir wollen sie nach Kräften und in Demut auch weiterhin darin unterstützen, daß die Würde des Menschen nicht mehr als im unbedingt erforderlichen Maße angetastet wird.
Dazu sind wir noch

immer bereit!

Ich muß derzeit eine Blümchentapete von der Wand kratzen, die in der untersten Schicht der Pappe an meiner Badwand ans Tageslicht kam. Daher heute nur ein Link zum Kollegen Jens Berger, der mit einer Realsatire unter dem Label “Jugendschutz” aufwartet. Dieses Blog ist demnach übrigens jugendgefährdend.
Na endlich bemerkt das mal jemand, womöglich gehen die Kids sonst mit 18 schon wählen und wissen, was sie tun. Dagegen sind Bombenbauanleitungen doch regulär harmlos!

98% der Deutschen sind für eine Sperrung des hiesigen Schmuddelblogs. Auf die Frage: “Soll das Schmuddelblog ‘Feynsinn’ gesperrt werden, weil es gegen die Menschenwürde verstößt und Kinderpornographie im Internet nicht verhindern will?” antworteten 98% der Befragten mit “Ja”.
Befragt wurden repräsentativ ausgewählte Doggen, Schäferhunde, Drahthaar, Langhaar und Boxer. Alle Halter verfügten über einen Sachkunde- und Ariernachweis.

Allerdings waren 99% der Deutschen der Meinung, das herausragende liberale Blog “Feynsinn” solle eine wichtigere Rolle in den Nachrichten der 20 Uhr-Tagesschau spielen.
Auf die Frage: “Soll das herausragende und verdiente liberale Blog “Feynsinn”, dessen politische Analysen Weltrang genießen, eine wichtigere Rolle in den Nachrichten der 20 Uhr-Tagesschau spielen?” antworteten 99% der Befragten mit “Aber hallo!”.
Befragt wurden repräsentativ ausgewählte Tagesschauzuschauer, die über repräsentative Kenntnisse der Blogsphäre und ihrer Kategorisierungen verfügen – allerdings ohne Sachkundenachweis.

Zugegeben, das ist zu blöd. Eigentlich satt zu peinlich für einen Beitrag an dieser Stelle. Andererseits bewegt es sich damit exakt auf dem Niveau der “Demoskopie” und der Rechtfertigungen für deren Versagen.

Tja, liebe Gartenfreunde, es wird gegüllnert, was das Zeug hält im Wahljahr. Und alle alle kamen sie, um die Seriosität selbst, die Zahl und ihre Erhebung, ins Blatt zu hieven, auf daß sie Nachricht werde.
Manchmal denke ich, ich bin komplett auf dem Holzweg mit meinen biersauren Artikeln hier, die suggerieren, es gäbe eine politische Realität. Dabei machen die alle nur Spaß. Wirtschaftskrise? Hey, ein Gag! Arbeitslose? Ein Wii-hitz! Wahlen? Muuhaha!

Wenn, wie das in den Kommentaren hier angesprochen wurde, ein florierendes Land mit einer zufriedenen Gesellschaft bankrott geht, sofern sie niemandem “gehört”,
und wenn sie erst recht bankrott geht, weil sie wem gehört, dem aber nicht genug einbringt,
folgt dann daraus ganz logisch, daß zufriedene Gesellschaften in florierenden Ländern unbedingt verhindert werden müssen?
Und heißt das wiederum, daß Not, Krieg und Mißgunst aus streng wirtschaftlicher Sicht zu begrüßen sind?
Und was folgt daraus dann für die soziale Marktwirtschaft?
Daß wir den Gürtel enger Schnallen müssen, wie der große Sinn einmal mehr betont, und zwar am besten um den Hals?

Und nicht einmal Springers, die brauche ich heute gar nicht dazu. Es hätte ein entspannter Tag werden können, aber anstatt ihn zu genießen, “nutze” ich ihn mit PAL – Basteleien. PAL, das soll heute einmal “Propware anderer Leute” heißen. “Propware” wiederum heiße ich die proprietäre Ware anderer Leute.

Von Vista zu XP und wieder zurück, das Ganze auf einem quadratmetergroßen “Notebook” eines Massenwareherstellers, der einen Plastikschrank so nennt, von dem er selbst nicht weiß, was er da so eingebaut hat. 1000 verschiedene Komponenten unter demselben Artikelnamen verscherbeln und eine Treibersammlung dazu ins Netz stellen, von der man sich aussuchen darf, was am wenigsten funktioniert. Da steh ich drauf!
Reicht mir aber nicht, parallel bastele ich an einem völlig zerschossenen XP, bis zum finalen Rettungsschuß “format C:”. Hätte ich schon vor zwei Stunden machen können.

Das Beste an dem ganzen Gegurke ist, daß Leute hunderte von Euros dafür bezahlt haben, daß ich jetzt den großartigen Service leisten darf, den die soziale Marktwirtschaft sich spart. Mann, hätte ich jetzt Spaß daran, wenn mich einer blöd anquatschen würde, ob das auch alles legale Software ist, die hier herumliegt.

Nun ja, und da lese ich dann diese nicht mehr ganz frische Meldung, daß die Franzosen mindestens so bescheuert sind wie unsere Internetspezialisten und tapferen Verbrechensbekämpfer, dabei aber nicht annähernd so heuchlerisch unterwegs. Sie wollen Raubkopierern den Internet-Zugang sperren – bis zu einem Jahr lang. Ich wäre ja alternativ dafür, ihnen für vier Minuten das Atmen zu verbieten.

Es kommt mal wieder nicht so drauf an. Geht nicht? Verstößt gegen die Grundrechte? Ist völlig sinn- und zwecklos? Da machen wir mal ganz fix ein Gesetz draus! Denn über dem Gesetz steht ehern die europäisch-transatlantische Grundordnung, die Marktwirtschaft. Der Große Bruder “Markt” liebt den Verbraucher, der an der Kasse seinen Schulddienst tut. Hat er dort den Segen des Anbieters mit den Piepsen des Scanners empfangen, ist er frei.
Die Schädlinge, denen solche Freiheit nicht genug ist, die als “User” durchs Internet wimmeln und konsumieren, ohne bußfertig den kürzesten Weg zur nächsten Kasse zu suchen, müssen aus dem Gesellschaftskörper entfernt werden. Das Gewürm, das da glaubt, es hätte Rechte, die es sich nicht hat eintragen lassen, muß niedergeworfen werden.

Ich gerate ins Faseln. Schon klar: Ich habe bloß wieder diese “Laune”. Dennoch male ich mir gern gerechte Strafen aus. Propwarehersteller sollten dazu verpflichtet werden, ihren Waren Tonmitschnitte der Bastler beizulegen, die diesen Mist warten und am Kacken halten.
Die Taschengeldmafia, die den Teenies Datenträger vertickt, sollte dazu verurteilt werden, 18 Jahre lang geduldig Diskussionen darüber mit ihren Kunden zu führen.
Den Spacken, die Gesetzte erlassen, welche in Star Trek-würdige Dimensionen vorstoßen – unendlicher Schwachsinn, wo nie zuvor ein Hirnfurz krachte – sollten zu lebenslangem Verbot von allem verurteilt werden. Nie wieder Schnittchen, Golf und Herrenwitze, keine Chance mehr, mit ihren tranigen Visagen Bildschirme zu verunzieren, keine Mikrophone mehr, in die sie ihre verbale Schweinegrippe sabbern dürfen.
Keine großen Autos mehr, Hausverbot im Puff, Klamotten nur noch von KIK. Grobe Bratwurst statt Kalbsschnitzel, Kassenbrille mit Sauerkraut und Stoffturnschuhe mit Dosenfisch. Wein mit Schraubverschluß, Aspirinverbot und Kindergequengel vom Band nicht unter 16 Stunden täglich. Jeden Abend Heimatabend, Silbereisen, Hahne zur Guten Nacht, Gottschalk im Schrank, Merkel im Bett und Ullalala als Hausärztin.
Und das ist nur der Anfang vom Anfang des Vorglühens am Vorhof zu der Hölle, die mir da vorschwebt.

Wahrlich, Gott ist groß, sein Zorn ist gerecht und unendlich! Er hat tausend mal tausend Qualen für euch und tausend mal tausend Jahre sollt ihr sie erleiden!
Wo sind bloß diese verschissenen Pillen?
Ich bin müde, so müde!

Es ist nicht alles schlecht, was mit Öffentlichen Mitteln oder mit Streik zu tun hat. Wir haben in unserer neuen sozialen Marktwirtschaft einiges nicht richtig eingeschätzt, was den Nutzen staatlicher Gelder anbetrifft. Vor allem die niedrigen Geburtenraten der letzten Jahre und die demographische Entwicklung am unteren Ende der Graphik sind nicht immer richtig gedeutet worden.
So zeigt sich etwa, daß das Elterngeld eine gute Wirkung zeitigt. Zwar werden nicht mehr Frauen Mütter, aber Mütter werden häufiger Mehrfachmütter. Dies ist besonders deshalb erfreulich, weil sich die Mittelschicht so besser erhalten läßt. Es ist ein höchst gefährliches Phänomen – und eben auch ein sehr teures – daß sich sonst nur noch das Prekariat vermehrt.

Wenn heute die Erzieherinnen auf die Straße gegangen sind, dann ist dieses Alarmzeichen auch zu hören. Natürlich kann man ihnen nicht beliebig hohe Löhne zahlen, denn das belastet die Haushalte. Andererseits werden sie so schlecht bezahlt, daß viele von ihnen Nebenjobs brauchen, um über die Runden zu kommen. Einige beziehen sogar ALG II zusätzlich, manche lassen sich ganz in Hartz IV abgleiten. Das kann nicht erwünscht sein. Erzierinnen, die selbst gantzags ihre Kinder unterbringen müssen, nützen niemandem, ausgebildete Erzierinnen, die nicht mehr arbeiten, noch weniger.

Die ganze Struktur muß überarbeitet werden. Vor allem die unproduktivste Arbeit, die mit Kindern aus prekären Verhältnissen, wird nur teurer, wenn man am falschen Ende spart. Wir brauchen Erziehungspersonal, das dafür sorgt, früh Auffälligkeiten zu erkennen und zu verhindern. Ansonsten stehen mit der Jugendhilfe, Sicherheits- und Strafmaßnahmen weitere Kosten an, die sich vermeiden lassen. Kinder und Jugendliche mit niederigem Bildungshintergrund müssen sinnvoll beschäftigt und an nützliche Arbeiten herangeführt werden. Hier ist frühe Gewöhnung und Motivation dem Zwangskontext vorzuziehen. Letzterer ist erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand verbunden und kann zu sozialen Verwerfungen führen.

Eine Soziale Marktwirtschaft muß dem Rechnung tragen. Hören wir das Hilfebegehren der Erzieherinnen, sehen wir zu, daß wir eine stabile und soziale Basis der Reproduktion erhalten! Sehen wir zu, daß wir der Mittelschicht wieder Freude an der Elternschaft vermitteln und qualifiziertes motiviertes Erziehungspersonal schaffen! Nur so ist auch gesichert, daß aus dem Pool der Fachkräfte höher qualifizierte und zuverlässige Mitarbeiterinnen hervorgehen, die auch den Nachwuchs der Leistungsträger zu betreuen geeignet sind.
Quer durch alle Schichten kann so die Gesellschaft als ganze erhalten werden. Dies ist neue soziale Marktwirtschaft, die einen breiten Konsens herstellt.
Wir brauchen das Volk.

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