Hintergrund


nachdem inzwischen sogar das DIW erkannt hat, daß Erbschafts-und Vermögenssteuer dringend erhöht bzw. wieder eingeführt werden müssen, wird es allmählich reichlich einsam auf der Spur, der eure Chefs folgen. Ausgerechnet aus einer Großen Koalition heraus und inmitten einer Wirtschaftskrise wollen sie ausdrücklich darauf verzichten, Steuern bei denen zu kassieren, die reichlich haben, außer etwas geleistet. Das ist putzig. Wen genau wollen sie damit eigentlich überzeugen, und vor allem: Wovon?

Ach, es ist anstrengend mit euch. Schaut doch mal bei Wikipedia nach unter dem Namen “Brandt, Willy”. Oder laßt euch ein Filmchen von Guido Knopp zeigen zur Geschichte der SPD, ja, genau, das ist die Partei, deren Mitglieder ihr seid. Da werdet ihr feststellen, daß “Sozialdemokratie” einmal etwas damit zu tun hatte, daß es möglichst vielen möglichst gut gehen soll. Laßt euch einmal ältere Parteiprogramme vorlesen oder wenigstens das aktuelle. Da steht nichts von Steuergeldern für Banken, die von Angestellten aufgebracht werden sollen. Ganz im Gegenteil.
Na gut, links blinken und rechts abfahren konnten eure Großen schon immer gut. Wenn die Geisterfahrer ihre Dauerlichthupe aber inzwischen mit Zusatzscheinwerfern ausstatten, ist doch irgendwann einmal Feierabend. Nicht?

Habt ihr einmal die hunderttausend gefragt, die zuletzt aus der Partei ausgetreten sind, was mit denen los ist? Wundert ihr euch nicht, daß eure Kommunistische Plattform “Sozialdemokraten in der SPD” heißt?
Worauf genau wartet ihr? Daß die FDP eine Vermögenssteuer einführt? Und dann? Sicher, dann seid ihr auch dafür, aber wenn ihr eh an der 5%-Hürde scheitert, könnt ihr euch solch radikale Positionen ja auch leisten.
Von den ganzen Fachökonomen, Wirtschaftsfördereren und Lohnsenkern sitzen 99% in eurem Präsidium, den Ministerien und den Zirkeln, die immer im Fernsehen und den Zeitungen zitiert werden. Ist das nicht irgendwie seltsam? Und nur einen einzigen seid ihr losgeworden, weil selbst die ihm noch nicht rechts genug waren. Der Clement Wofgang, ihr erinnert euch? Euer Superminister und -präsident, der ausländische HartzIV-Parasiten nicht mochte und überhaupt die ganzen Sozialschmarotzer.

Die anderen werden alle noch hofiert und dürfen euch vertreten. Bei der Bundesbank etwa euer Golfprofi Sarrazin. Ganz oben im Elfferrat Agenda-Münte. Euer Kanzlerkandidat mit Westerwelleformat steht bei 20%, aber das sind die richtigen 20 – die der “Mitte”, gelle?
Die wohl erfolgreichste Saboteurin einer vertretbaren Gesundheitspolitik ist eure dienstälteste Ministerin. Sie hat für explodierende Kosten und Großhirnrinden gesorgt, und zwar auch schon für die Zukunft. Die Gesundheitskarte is so denkwürdig krank, das verzeiht man hierzulande nur einer Frau aus der SPD. Die Pharmaindustrie freut sich über ihre gestammelten Werke und die Arbeitgeber sind weniger belastet als Arbeitnehmer, wie das halt so ist in einer “Sozialdemokratie”.
Ganz groß ist natürlich auch euer Mister Augenmaß, der Finanzsteinbrück. Souverän reagierte er auf das Herbeigerede der Krise mit Milliarden für die Banken. Dort ist das Geld besser aufgehoben als bei Asozialen, die es nur in “Zigarretten” und “Pils” investieren, meint er.

Das, liebe SPDler, ist nur der Auftakt, der Anfang einer meterlangen Liste von Funktionären in euren Reihen, die ein recht merkwürdiges Verständnis von Politik aus euren Programmen ableiten. Findet ihr auch? Dann geht doch noch einmal hin und fragt artig nach, was denn nun so schädlich an besagten Steuern ist. Und warum es überall eine Vermögenssteuer gibt, nur nicht in in Deutschland, seit sie hier regieren. Fragt dann gleich auch noch einmal nach, wieso das DIW inzwischen doch einen Sinn darin sieht, Reiche zu besteuern. Ob das vielleicht Kommunisten sind, ihr wißt schon: Die mit Mauer und Stacheldraht.

Und wenn euch dann eventuell ein Lichtlein aufgeht und ihr nicht recht glauben könnt, was ihr da seht, wenn ihr endlich aufwacht und euch die Augen gerieben habt, dann fackelt bitte nicht lange. Sie werden winseln und heulen, sie werden sagen: “Wartet, ihr macht einen Fehler”, wie das alle Versager in allen schlechten Filmen tun. Hört nicht auf sie. Gebt ihnen all das geduldige Papier zu fressen, auf das eure Programme gedruckt wurden und verbannt sie in die FDP. Die hat dann eh genug Mandate und Pöstchen für ihre Freunde von der “Agenda”, und allen wird es besser damit gehen.

Ich werde in den kommenden Tagen hier die Möglichkeit einrichten, über PilPal direkt Spenden zu überweisen an eine verarmende Familie, deren Elend die Ausmaße einer antiken Komödie annimmt. Man muß sich das einmal vorstellen: Da schleicht eine von ihrer Lebensleistung gezeichnete ältere Frau durchs Unterholz und sucht Löwenzahn für ihren Salat. Die Konserven sind alle von derselben Sorte, Kinder und Enkel können den Geschmack von Blech und Beluga nicht mehr ertragen, und nur noch der Obst- und Gemüsegarten sorgt für ein wenig Abwechslung. Ein Leben im Dienste der Menschheit, vor allem der Behinderten, die nicht mehr selbst in die Stadt fahren und Shoppen können – perdu!

Die ganzen Milliarden gingen für die Mission drauf, die Altersvorsorge auf einen geringen zweistelligen Millionenbetrag geschrumpft. Wenn die Hausangestellten, der Butler und die Chauffeure bezahlt, die Rechnungen für das Hauseigene Kraftwerk und die Sicherheitsfirma beglichen sind, bleiben nur noch 500-600 Euro für die täglichen Besorgungen übrig. Der Mähdrescher steht schon seit Tagen ungenutzt im Garten. Hartz IV ist nah. In welchem Land leben wir, wo Leistungsträger derart bestraft werden?

Ihre Freunde sind auch nicht mehr für sie erreichbar. Klaus Zumwinkel mit einem Bein im Knast, mit den anderen beiden auf den Seychellen, Peter Hartz mit ersterem dito und dem Rest im Puff, Jo Ackermann im Casino. Keiner geht ans Handy. Madeleine wird einfach weggedrückt, keiner hat ihr erklärt, wie man die Rufnummernübermittlung abstellt.

Die letzte Hoffnung für Schickedanzens ist die SPD. Nie hätte sie gedacht, daß sie einmal von Sozialdemokratie würde leben müssen. Heute sieht sie ein, daß dort die wahren Freunde sitzen. Manager in Not finden bei ihnen ein zweites Zuhause. Ein SPD-Finanzminister schützt das klägliche Millionenvermögen und das ebensolche Erbe vor dem letzten grausamen Zugriff des Fiskus.
“Erst dachte ich, die machen mich kaputt mit ihrer Mehrwertsteuer”, soll sie gesagt haben, “aber das sind doch anständige Kerle, die noch wissen, wer in diesem Land die wirklich Bedürftigen sind.”

Jetzt reden sie alle über Desertec, das hatte ich hier schon vor Tagen Wochen. Und überdies schon vor drei Jahren, wie ich in der mir und meiner Kristallkugel eigenen Bescheidenheit hinzufügen darf.
Dann gehe ich auch noch hin und starte Mitten in der Nacht einen neuen “Underdog”, nachdem ich bereits einen Artikel gepostet hatte, der daher nicht kommentiert wird. Gemein! Ihr könnt euch das ja mal überlegen, ob da nicht ein klitzekleiner Kommentar drin wäre. Hm? Sonst werde ich womöglich demnächst komisch. Und langsam. Dann gibt es nur noch alle paar Tage Artikel. Dann kommen weniger Leser. Dann schreibe ich noch weniger. Und so weiter. Tzis!

Als eine der ersten europäischen Zentralbanken wird die Bundesbank privatisiert. Sie wird als Gegenpol zum Bad-Bank-Modell als “Good Bank” aufgestellt und erhält weitgehende Vollmachten. So soll sie nicht nur frei über die Goldreserven verfügen können, sondern auch in Kooperation mir der EZB die Geldmenge bestimmen.

Bundesfinanzminister Steinbrück sagte dazu:
Wir haben damit alle Vorteile auf unserer Seite. Wir können die Goldreserven für einen guten Wert weitergeben, ohne daß der Marktpreis dadurch sinkt. Der Bundeshaushalt wird dadurch schon 2012 ohne neue Schulden auskommen. Und da der Staat ein schlechter Bänker ist, wird sich die Qualität der Arbeit der Bundesbank nur verbessern.”
Befragt, ob es auf lange Sicht nicht eine große Hypothek sei, sich von einer privaten Bundesbank abhängig zu machen und auf deren Gewinne zu verzichten, reagierte Steinbrück ungehalten. Eine Politik mit Augenmaß, die in der Krise außergewöhnliche Maßnahmen ergreife, werde immer nur bekrittelt, sagte er.

Chef der privaten Bundesbank wird Hans Tietmeyer, als Aufsichtsratsvorsitzender ist Otto Graf Lambsdorff im Gespräch.

eigentlich keine Terroristen? Islamistische Separatisten gelten jetzt als unterdrückte Minderheit? Seit wann das denn?
Könnte man in der Region nicht mit den Chinesen gemeinsam Terroristen jagen? Die Chinesen vielleicht sogar unsere Sicherheit in Afghanistan verteidigen lassen? Oder sind deren Internierungslager nicht demokratisch genug?

Freitag wäre mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub gewesen, Mittwoch ging das mit diesen Halsschmerzen los, und Freitag haut’s mich aus den Schuhen. Für mich ist dieses Jahr damit zuende. Genug der Scheiße. Bis zum 31.12.2009 gelte ich aus stategischen und steuerlichen Gründen als “tot”.

An solchen Tagen geht nichts, also alles, darum nehme ich die Gelegenheit wahr, um den Verschwörungstheorien (VT) einmal ihren Zahn zu ziehen.
Ja, es gibt False-Flag-Attentate. Ja, es gibt unter all den blöden Kriegen und Feldzügen besonders blöde. Ja, es gibt unbeantwortete Fragen. Muß ich deshalb penetriert werden mit Hinweisen darauf, daß es Gründe gibt, gewisse Vorgänge als Verschwörung von Geheimdiensten zu betrachten und womöglich selbst solche Spekulationen anzustellen?

Nun schaltet mal euer Hirn ein, “Genossen”! Wenn doch die Presse so seriös ist und VT dort nicht stattfinden und das Internet so unseriös, weil VT dort wuchern und die psychotischen nicht von den berechtigten zu unterscheiden sind, was ist dann die Konsequenz daraus? Daß jeder kleine Depp hier draußen ständig auf die Pauke haut, damit diejenigen, die das eh nicht lesen, endlich wach werden?

Um also noch mal eben auf Nineeleven zurückzukommen, weil ich mich dann gleich wieder dem Virus hingebe, der meine Braut zu ersetzen so frei ist und das Bett mit mir teilt: Geht mir nicht auf den Sack mit euren Erklärungen. Ich halte es da mehr mit den Fragen, von denen ich weiß, daß sie lange nicht beantwortet werden werden. (Die Grammatik ist auch so ein geiles kleines Luder.) Nein, es gibt keine annähernd plausible Erklärung für die Leichtigkeit des Seins von Nineeleven. Na und? Habt ein paar Jahre Geduld, dann klärt sich das.

Recht ambivalent stehe ich der Sache “Internet” an dieser Stelle gegenüber. Wären die vielen Zweifler an offiziellen Verlautbarungen hier nicht so naiv gegenüber den inoffiziellen von Jedermann, wäre das Ganze also wirklich kritisch und seriös, gäbe es einen verdammt guten Grund, Internetzensur mit der Brechstange durchzusetzen. Dann könnten wir mal sehen, was dabei herumkommt.

Aber für echte Action seid ihr wohl zu öde, Onlinepack?!
So, ich bin dann mal flach. Körperlich, versteht sich.

Der “King of Pop” ist wohl vor ein Stopschild gerannt?

Man wird eines Tages danach fragen, was Deutschland, Europa und die Welt in die Krise geführt hat. In diese Vertrauenskrise, aus der Not, Elend und Kreditklemmen entstehen.
Wie konnte es dazu kommen, daß man die sozialste und demokratischste aller Welten, die Marktwirtschaft, als “Kapitalismus” diffamiert hat? Dieses Wort aus der marxistisch-stalinistischen Kampfrhetorik ist in aller Munde, so weit sind die von 68ern und neuen Weltverbesserern beherrschten Medien bereits nach links geschleudert worden.

Was soll das denn bitte sein, “Kapitalismus”? Was, wenn nicht das Kapital, sorgt für die Menschhheit? Wer essen will, muß einkaufen, wer einkaufen will, braucht Geld, und woher kommt das Geld? Vom Kapital. Kapital, das erwirtschaftet wurde. Von Leistungsträgern. Gestern wußte das noch jedes Kind, heute muß man sich beinahe dafür entschuldigen, Geld zu haben und mehr daraus zu machen. Würden alle aus Geld mehr Geld machen, wären alle glücklich. Warum kapieren die Linken das nicht endlich?

Und dann dieses Gerede von “Krieg”. Überall, wo die wehrhaften Demokratien sich gegen Kriminelle und Verbrecher verteidigen, reden die Linken von “Krieg”. Gestern wußte noch jedes Kind, daß es “Krieg” mit demokratischen Soldaten gar nicht gibt. Darum heißen sie auch “Streitkräfte”. Sie streiten für uns, mit Wolldecken, Worten und Wohncontainern. Wo kriminelle Einheimische ihre Angriffswaffen gegen die Streitkräfte richten, müssen sie zurückgeschlagen werden. Das ist definitiv kein Krieg.

Die Zivilbevölkerung leidet jetzt doppelt unter den Kriminellen. Nicht nur, daß sie von den Reaktionen der Streitkräfte auf die Kriminellen in Mitleidenschaft gezogen wird, jetzt muß sie sich auch noch als “Feind” fühlen, weil die Linken und die Medien ihnen den Krieg erklären. In Wirklichkeit will man ihnen nur helfen, aber wenn selbst westliche Medien von “Krieg” sprechen, müssen die Afghanen doch denken, sie würden nicht zufällig gesprengt und erschossen. Dabei wurden sie bislang nur deshalb zu Opfern chirurgischer Eingriffe, weil sie alle gleich aussehen. Zumal aus der Luft.
Und soll der Vorstopper am Hindukusch wirklich warten, bis der Taliban schießt, ehe er sich verteidigt? Die Guten sind doch gar nicht zu unterscheiden von den Kriminellen. Diese tragen nicht einmal Uniformen, und wenn, dann unsere. Das soll ein Krieg sein?

Die Linken brechen bewußt alle sprachlichen Regeln, die mühsam in Jahrzehnten des Friedens und der Freiheit gefestigt wurden. Der Krieg gegen den Terror ist kein Krieg. Er ist nur eine Metapher der Entschlossenheit unserer Streitkräfte. Wir führen niemals Krieg, außer gegen den Terror. Gegen den Terror, nicht aber gegen Kriminelle. Nicht gegen Menschen oder Völker, nur gegen den Terror. Der Krieg gegen den Terror ist nicht gleichzusetzen mit der Benutzung von Bomben, Granaten und Gewehren. Das sind nämlich Hilfen, das ist Notwehr, Verteidigung, Einzelfall, Auseinandersetzung und Zwischenfall. Im Krieg gegen den Terror ist das Töten immer der Zwischenfall, der Regelfall hingegen ist Aufbau und Brunnenbohren. Der Krieg gegen den Terror ist friedlich. Nur der Zwischenfall ist mit Gewalt verbunden. Was verstehen diese Linken nicht daran?

Es scheint auch schon wieder vergessen, warum dieser friedliche Krieg, der keiner ist, überhaupt notwendig wurde. Schon ist völlig verdrängt, wie brutal und rücksichtslos der kriegerische Akt 9/11 über die Menschheit hereinbrach. Mit zwei zivilen Flugzeugen haben es die Gotteskrieger geschafft, drei gewaltige Hochhäuser dem Erdboden gleichzumachen. Und zwar auf eine Weise, für die der westliche Sprengmeister jahrelang studiert und Monate der Vorbereitung braucht. Auf diese in der Menschheitsgeschichte einmalige Brutalität gab es nur eine Antwort: Friede in Afghanistan! Friede im Irak!
Daß etwa im Irak erst nach Beendigung der militärischen Operation die meisten Opfer auf beiden seiten starben, ist wohl der beste Beweis dafür, daß es sich bei Kampfhandlungen und Zwischenfällen nicht um einen “Krieg” handelt.

Ein weiteres übles Beispiel der kommunistischen Hetze ist die Sabotage des Kampfes gegen Kinderpornographie. Hier zeigt sie offen ihre häßliche Fratze und tritt für den Abschaum der Menschheit ein, um denen das Leben schwer zu machen, die für unsere Sicherheit im Inneren wie im Äußeren uns die Tür eintreten. Das wird ernsthaft öffentlich diskutiert, anstatt sich genau anzuschauen, wer so etwas in die Welt setzt und ihn unverzüglich dem Richter vorzuführen. Widerlich.

Die Kampagne der Linken ist bislang erfolgreich, aber völlig durchschaubar. Ihre Strategie offenbart einen gewaltigen Schwachpunkt, und dort sind sie zu packen: Es ist das “K”.
Kinderpornographie, Krise, Krieg, Kapitalismus, Kanzlerin, Köhler, Kinderbetreuung, Kalaschnikow, Karstadt, Kurzarbeit, Kreditklemme – die Liste linker Angriffspunkte ist lang, aber alle fangen mit einem “K” an. Dort müssen wir sie angreifen! Nehmen wir ihnen das K, nehmen wir ihnen Ziel, Orientierung und Identität.
Vor Ommunisten wird sich niemand mehr fürchten. Nicht einmal Guido Westerwelle.

Habe ich mir gerade geöffnet und proste euch entspannt zu. Ich habe ein wenig gestöbert und bin beim geschätzten und von mir zuletzt sträflich vernachlässigten Kollegen Jochen Hoff auf einige feine Artikel gestoßen.

Bei seinem Kommentar zum ganz und gar entspannten Umgang des CDU-”Wirtschaftsrats” mit Provisionen und dem Steuerrecht dachte ich mir, daß es sicher kein “Mühlstein” für einen Wahlkampt wird, wenn eine Partei hie und da ein wenig lax mit geltendem Recht umgeht. Das ist ja keine Korruption, keine Vorteilsnahme oder Steuerhinterziehung. Und wenn doch, dann werden die Experten der Wirtschaft “zur Angela” umso besser ankommen bei denen, auf die es ankommt. Ottograf, ick hir hör dir trapsen.

Das Risiko der Bibelschülerinnen , sich im Jemen zu tummeln, dürfte ungefähr einem unbewaffneten Spaziergang deutscher Landesverteidiger am Hindukusch in einem T-Shirt mit Mohamed-Karikatur entprechen. Ähnliches dachte ich mir, als ich hörte, wer die “deutschen Geiseln” sind, die dort ums Leben kamen. Ja, wer ist so zynisch, solche Mädels ans Messer zu liefern? Jemand, der weiß, wie unangenehm eine Kreuzigung ist und so etwas für heilig hält, vermutlich.

In der Tat witzig auch, daß Silvana Koch Bindestrich mehr in den Fokus der Blogöffentlichkeit gerückt ist als andere vor der Europawahl. Noch witziger, daß die Kenner und Blogexperten der FDP sich mächtig einen drauf hobeln.
Dabei kann sie das jederzeit wieder haben. Einfach mal besoffen ins Parlament kotzen oder auch nur drei Knöpfe mehr aufmachen und sich “Slut” auf die Stirn schreiben. Das bringt Klicks ohne Ende!

Sag ich doch, aber “Andere arbeiten lassen” ist halt auch mal schön. Prost!

Wie viele Wahlen muß die SPD noch verlieren, bis Kurt Beck endlich zurücktritt?

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