Netzwelt


Die Frankfurter Rundschau hatte einen Link auf mein Blog gesetzt, weil ich schon vor fünf Tagen die Aussage Köhlers abgetippt und online gestellt hatte. Das wurde hier in den Kommentaren mit Genugtuung zur Kenntnis genommen.

Inzwischen ist der Artikel der FR geändert worden und der Link wieder draußen. Die Kommentare unter dem Artikel wurden also zum Teil zu einem anderen Inhalt abgegeben. Nicht einmal ein Hinweis auf Blogs als Informationsquelle ist mehr zu finden. Ebensowenig einer darauf, daß der Inhalt geändert wurde. Dieser Umstand ist zwar deutlich weniger relevant als das Verschwinden der Aussage Köhlers, wirft aber die Frage auf, ob es gängige Praxis ist, Artikel zu ändern wie es einem gerade paßt und darauf zu hoffen, daß es keiner merkt.

Konkret gebührt mir die Aufmerksamkeit ohnehin nur als pars pro toto – andere waren schon früher raus mit der Meldung und wieder andere engagierter als ich. Daß aber auch die FR erst mittelbar und letztlich durch die Blogsphäre aufmerksam wurde, hätte durchaus stehen bleiben dürfen.
Im übrigen sind mir die 96 Leserlein lieb und teuer, die im Laufe des Tages auf diesem Weg zu mir fanden. Wenn ich einen Link auf die FR setze, haben sie drüben allerdings garantiert mehr davon. Kurzum: Was als scheinbar erfreulicher Umstand begann, endet unkollegial und schlicht peinlich.

Ich habe wie schon angekündigt Nutzungsbedingungen für Feynsinn erstellt und stelle diese vorab zur Diskussion. Nicht, ob ich welche einführen werde, sondern ob das verbesserungsfähig ist. Schlagt mich, gebt mir Tiernamen!

Heute kein Inhalt, dafür mehr Werbung. Für Jan Schejbal und von ihm über solche.

Ich denke durchaus auch über Werbung in meinem Blog nach, allerdings ganz sicher nicht in der Form, wie sie bislang üblich ist. Eher in der Form einer Partnerschaft, gegen Bezahlung freilich und als solche erkennbar, aber für Anbieter, die hinter einer leserfreundlichen Grafik transparente Informationen über Produkt und Firmenpolitik bieten. Sollte das möglich sein?

Btw: Ich werde demnächst Nutzungs- und Lizenzbedingungen einführen. Leute, die glauben, ein halbwegs passender Kommentar mit Link auf ihren eindeutig kommerziellen Auftritt sei eine gute Idee, sollten sich schon einmal ein warmes Jäckchen besorgen. Spam habe ich genug vor der Tür.

Gestern habe ich mir noch einmal “From Dusk till Dawn” angeguckt. Heute las ich ein weiteres Statement vom ewigen Jörges auf seinem Kreuzzug für das Wahre, Gute und Journalistische, in der das Böse – “Blogger” – seinen festen Platz hat. Ich finde Jörges gruseliger als Tarantino, vor allem, weil er so fad humorfrei durchs Leben doziert.
Es gibt viele Pussies, wissen wir vom Türsteher des Titty-Twisters, und es gibt ebensoviele Blogger.

Wir haben
Fotoblogger, Freizeitblogger, Wirtschaftsblogger, Politiblogger, Fetischblogger, Kochbuchblogger, Metablogger, es gibt ach
linke Blogger, rechte Blogger, liberale Blogger, bürgerliche Blogger, langweilige Blogger, rüde Blogger, intelligente Blogger, saudoofe Blogger, wir haben
Amateurblogger, Samtblogger, Holzblogger, Videoblogger, Textblogger, IT-Blogger, Reiseblogger,
da sind so viele Blogs und Blogger, wir wissen gar nicht, wohin mit all denen. Wer noch mehr Blogger oder noch andere Blogger findet -
lest sie !

Das ist freilich zuviel für einen, der anderen sagen will, worüber sie zu schreiben haben, was sie dabei sagen dürfen und was nicht. Zu unübersichtlich für den Ankläger und Richter, der allein darüber befindet, wer Aufmerksamkeit “verdient” hat, und wer nicht. Jörges schwingt sich auf zum Dieter Bohlen einer publizistischen Castingshow, die nur in seiner eitlen Einbildung stattfindet. Obendrein steht schon immer vorher fest: Gewinner ist der Journalist.

Daß immer noch die Leser entscheiden, wem sie Aufmerksamkeit schenken und wem nicht, geht dem Jörges gegens Credo, da hat der Leser halt keine Ahnung und verschleudert seine Aufmerksamkeit an Nichtverdiener.
Das alles kennen wir schon, es wäre keine Zeile wert, garnierte seine Heiligkeit das Hohelied auf seinesgleichen nicht mit einer quer zum Anzug gebügelten These:

Das wertet den Journalismus auf. Das macht ihn noch unverzichtbarer. Und das verlangt nach Journalisten, die für ihr Blatt zur Marke werden – vom Leser gesucht, von der Redaktion herausgestellt, vom Verlag gepflegt. Um es anders auszudrücken: Das Autorenprinzip gewinnt im rasenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit an Bedeutung.

Unter der Hand werden also Autoren ohne Presseausweis zu Nichtautoren erklärt. Was sonst ist ein “Journalist”? Einer wie Rainer Meyer vielleicht, der als Historiker und Ur-Onliner schreibt und sich nebenbei auch “Journalist” nennen darf? Thomas Strobl, der als streitbarer und stilsicherer Ökonom ebenfalls von der FAZ eingekauft wurde? Heribert Prantl womöglich, der sich als Jurist und publizierender Verfassungsverteidiger auch “Redakteur” nennen darf? Verdanken diese Leute ihre Autorenschaft und Autorität dem Umstand, daß sie “Journalisten” sind?

Sind die Bildungshänflinge aus den einschlägigen Ausbildungsgängen, die sich durch Kaffeekochen und das Abschreiben von Agenturmeldungen ihre Meriten verdienen, die Zukunft der deutschen Autorenherrlichkeit? Sind tausende deutscher Journalisten, deren Artikel so wiedererkennbar sind wie Eier aus der Legebatterie, journalistische “Autoren”, die Aufmerksamkeit verdient haben?

Das unerträgliche Wiederkäuen kuhjournalistischer Stupiditäten wie die Behauptung aufwendiger Recherche will niemand mehr hören. Jörges mag beim “Stern” eine Qualitätsoffensive erkennen wollen, die das Niveau der Hitlertagebücher überbietet. Daraus sollte er freilich nicht die Lizenz zum Steinewerfen ableiten.

Er hat keine Ahnung von Blogs oder sonstigen publizistischen Auftritten im Netz, die keine abhängige Redaktion und keinen profitorientierten Verlag hinter sich haben. Das wird ihn nicht davon abhalten, auch weiterhin erfolgreich unsinnige Abhandlungen zu verbreiten. Karl May schrieb auch Reiseberichte, die reißenden Absatz fanden. Vielleicht meint Jörges ja das mit dem “Autorenprinzip”.

Sollte er allerdings wollen, daß zukünftig weniger Androide mit Infrarot-Schnittstellen zu Faxgerät und Redaktionsmeinung teures Papier zerstanzen und stattdessen respektable Autoren an die Höfe der Holzmedien geholt werden, kann er sofort damit anfangen. Die Autoren wird er am leichtesten finden, wenn er sich endlich einmal mit denen beschäftigt, die er bislang ohne Ansehen der Person niederschreibt.

Ich gebe ihm gern die Chance, über sein wohlfeiles Lob der Autorenschaft eine Weile nachzudenken und neu lesen zu lernen. Vielleicht bekommen wir dann auch von ihm etwas zu lesen, das Aufmerksamkeit nicht nur erregt, sondern sie auch wert ist.

Ich bin müde. Es gab eine ganze Reihe interessanter Artikel aus den Massenmedien, die ich überflogen habe, aber teils erfasste mich sprachloser Ekel, teils war die Materie einfach zu kompliziert, um fix einen Artikel darüber zu posten.
Hinzu kommt die tägliche Lektüre von Blogs, bei der ich immer empfehlenswerte Artikel finde. Freilich sind das in aller Regel die üblichen Verdächtigen, die in meiner Blogroll aufgelistet sind.

Ich habe daher erwogen, statt einer launischen Auswahl eines Einzelthemas einmal aufzulisten, was ich aktuell für lesenswert erachte. Da ich keine Ahnung habe, was ihr sonst noch lest und ob ich zu eurer Muße und Erbauung beitragen kann, ohne eine Eigenhirnzulage beizusteuern, frage ich erst einmal schüchtern nach.
Wen interessiert so etwas?
Gehet hin und mehret mein Wissen in der leider wieder spröde unkorrigierbaren Kommentarspalte!

Ich hatte ein ähnliches Problem schon einmal, ich frage aber gern nochmal.
Das da unten ist ein Auszug aus meinen Statistiken, das gibt es seitenweise. Einzelne Artikel meines Blogs tauchen dort (links) als Referer auf und rufen hunderte anderer Artikel (rechts) auf.
Wie geht das? Wem nützt das? Wo bekomme ich Rattengift?

statz

Ich schrieb einmal einem geschätzten Kollegen, der eine (stärkere) Vernetzung von Blogs vorschlug, daß Blogs durch gegenseitige Verlinkung bereits vernetzt seien. Darüberhinaus nannte ich mich selbst einen “Ego-Shooter” in bezug aufs Bloggen. Meine Befürchtung war und ist vor allem die, daß das Scheitern einer unstrukturierten Verquickung von Einzelautoren wahrscheinlicher ist als ein relevanter Vorteil durch eine Zusammenarbeit, die nicht die Qualität echter redaktioneller Arbeit hat.
Alternativ dazu habe ich in einer kleinen Serie von Artikeln die Frage aufgeworfen, ob und wie Blogger politische Relevanz erreichen können. In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeit diskutiert, eine professionelle Redaktion für mehrere Blogger zu verwirklichen. Der neue “Freitag” ließ die Hoffnung aufkommen, Ressourcen dafür zur Verfügung zu stellen, was als gescheitert betrachtet werden darf.

In den vergangenen Monaten haben sich einige zusammengefunden, die durch Crossblogging versuchen, ein gemeinsames Auftreten zu bewerkstelligen. Ich kann dem recht wenig abgewinnen.
Viele Blogger, deren Auftritte engmaschig verlinkt sind, posten inzwischen gleichzeitig dieselben Artikel. Deren Qualität ist höchst unterschiedlich und tun einigen vielleicht gut, im Gros verwässert das m.E. allerdings stark den zum Teil mühsam erarbeiteten Charakter einzelner Blogs. Ein Konzept kann ich nirgends erkennen, im Gegenteil erscheinen mir viele Artikel von Gastautoren deplaziert. Mich persönlich stört das wenig, ich lese die Originale beim Original, und es kostet mich kaum Zeit zu erfassen, ob ein Gastbeitrag für mich lesenswert ist.

Ich glaube allerdings, daß die betreffenden Blogs in der Summe unattraktiver werden, wenn die Wiedererkennbarkeit durch Fremdbeiträge gemindert wird. Die Stärke der (allermeisten) Blogs besteht in der Schreibe und dem Denken des Betreibers. Gute Blogs sind bei aller möglichen Professionalität und Virtuosität noch immer eine Art Tagebuch. Man stelle sich ein Tagebuch vor, in dem alle paar Tage eine andere Person ihre Gedanken ablegt. Das hat etwas von Psychose, mit dem dramaturgischen Nachteil, daß sich dort keine Person aufspaltet, sondern die Stimmen, die man da hört, tatsächlich für sich sprechen.

Der Vorteil des organisierten Journalismus liegt darin, daß er es eben ist. Ein halbwegs brauchbarer Chefredakteur reibt sich die gleitsichtbrillengestärkten Augen über die Amateure im Internet.
Will er politisch Einfluß nehmen, greift er auf Organisationsstrukturen zurück, die ihm Zutritt verschaffen. Will er Vielfalt abdecken, hat er für jedes annehmbare Leserinteresse Experten, von anerkannten Dampflauderern bis hin zu Fotographen, die wissen, wie man mit Kamera und Software direkten Zugang zur Hormonproduktion der Rezipienten findet. Was haben wir dem entgegenzusetzen?

Unsere bessere Einsicht in politische Zusammenhänge leider nicht. Nicht nur ist das Talent und das Wissen der Blogger normalverteilt, die Gemeinten sind obendrein nicht homogener als die Mitglieder der Parteien, die sie offen oder heimlich wählen oder eben nicht. Und schon wieder noch schlechter organisiert als, sagen wir mal die “Linke”. Einigkeit wird nie die Stärke von Blogs sein, allein schon, weil man sich einigen kann oder eine Meinung vertreten. Beides gleichzeitig geht nicht, und selbst nacheinander bedarf es einer Basis, die erst einmal geschaffen werden muß. Wir würden auch daran scheitern, jedenfalls in der Breite des Spektrums derer, die derzeit glauben, man könnte mal eben zusammenstehen und die Welt bewegen.

Die Fähigkeit zum Kompromiß, zuvörderst die Einsicht, daß es nur ein solcher ist, den man herstellen kann, ist die Grundbedingung für ein gemeinsames Auftreten. Das können Parteien und Zeitungsredaktionen so viel besser als meine mir durchaus lieben Nachbarn, daß ich in den Keller rennen und die Konservendosen zählen könnte, wenn da bloß welche wären.
Was sich da tut, ganz privat und eben nicht öffentlich, läuft auf Pathien hinaus. Sym- Anti- und Soziopathien, die im worst case dazu geeignet sind, eine Gegenöffentlichkeit in die Winde privater Flatulenzen zu zerstreuen. Wir sind uns meist nicht einig. Wir sind nicht einmal “wir”. Es gibt lediglich eine Riege unkorrumpierter Schreiberlinge, die sich ihre Meinung nicht abkaufen lassen. Sie sollten sich tunlichst nicht darauf einlassen, für ein paar Leser mehr ihre Unabhängigkeit zu opfern. Und schon gar nicht für die “gute Sache”, die schon immer der Titel der grausamsten Dummheit war.

p.s.: Wer sich bemüßigt fühlt, den Artikel zu kommentieren, möge höchst mögliche Contenance bewahren. Ich dulde keinerlei persönliche Angriffe, geschweige denn Veröffentlichungen privater Auseinandersetzungen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und wie es der Lauf der Welt so will, wird sich im kommenden Jahr wahrscheinlich so einiges ändern in meinem merkwürdigen Freakadellendasein. Das muß sich nicht unmittelbar auf das Blog auswirken, aber wenn ich einmal dabei bin, denke ich auch über Veränderungen nach, die sich hier bemerkbar machen. Es soll sich ja auch entwickeln. Neben Ideen, die mit erheblichem Aufwand verbunden wären, spukt ein Gedanke in mir herum, den ich einmal zur Diskussion stellen möchte.

Einer der Unterschiede zwischen den meisten Blogs, zumal Feynsinn, und traditionellem Journalismus, ist das, was letzterer unter “Gatekeeping” vesteht. Dazu gehört nicht nur die Auswahl von Nachrichten und deren Präsentation nach Kategorien, sondern auch und gerade die Aufbereitung in einer allgemein verständlichen Weise. Darin kann eine Stärke des klassischen Journalismus liegen, und dies ist ganz sicher eine Schwäche von Blogs, die sich an eine gut informierte Leserschaft wenden.

Ich stelle häufig fest – und bin fragenden Kommentatoren meist dankbar – daß ich Wissen voraussetze, welches nicht so selbstverständlich ist, wie ich es behandle. Das wird mich ganz sicher nicht davon abhalten, auch weiterhin einen Stil zu pflegen, der dieses Blog und seine Leserschaft zusammenhält. Andererseits sehe ich durchaus einen Sinn darin, zumindest gelegentlich und wenn es die Muße hergibt, Leser an die Hand zu nehmen, die nicht sofort wissen, worum es geht.

Stellt sich also die Frage nach dem “Ob” und “Wie”. Besteht das Bedürfnis nach mehr Erläuterung? Wie ist der Umgang mit Links? Reicht es aus, auf Quellen zu verlinken, in denen die Materie einfacher dargestellt wird? Folgt ihr solchen Links? Sollten Links unterschieden werden nach Relevanz für das Verständnis der Postings? Ist ein Tutorial sinnvoll, das den Umgang mit Blogs im allgemeinen und Feynsinn im besonderen beleuchtet? Ist eine grobe Einführung in die Hintergründe einzelner Artikel sinnvoll und erwünscht?

Ich würde mich über ein Feedback freuen, vor allem von Lesern und Leserinnen, die hier bislang noch nicht kommentiert haben. Bei der Gelegenheit weise ich noch einmal darauf hin, daß ich Erstkommentare freischalten muß und die Spamfilter gern einiges abfangen.
In der nächsten Stunde können wir dann erörtern, ob ich es mir erlauben darf, spendable Leser um kleine Geschenke zu bitten.

Kurt sei tot, so heißt es.
Der Rest ist Schweigen.

Jenseits herausragender politischer Sachverhalte, die sich im Ausland zutragen, gibt es hier wenig zu lesen über nicht-bundesdeutsche Politik. Das liegt nicht nur daran, daß mein Englisch zwar ganz passabel ist, aber nicht fürs lichtschnelle Querlesen reicht und ich andere Sprachen gar nicht spreche. Schließlich gibt es auch das deutschsprachige Ausland, über das es hier herzlich wenig zu erfahren gibt. Zwar überfliege ich regelmäßig auch die NZZ und den “Standard”, aber was mir dort sofort eingeht, bleibt nicht wirklich hängen oder befaßt sich mit “uns”.

Das politische System der Schweiz verstehe ich nicht einmal. Ist mir echt zu kompliziert, aus den Rahmendaten zu filtern, wer dort etwas zu sagen hat, wie weit das gilt und für wen. “Die spinnen, die Schweizer”, denke ich gern. Sehr oberflächlich weiß ich etwas über Wahlkämpfe der SVP, die in Minarettverbote münden, bin also ähnlich aufgeklärt wie die Islamophoben, die das “Gute” auch am Design der Plakate erkennen.

Österreich kenne ich schon ein wenig besser, war sogar ungern einige Male dort. Es bleibt ein einziges Vorurteil. Von Schickelgruber über Waldheim bis Haider oder Schüssel passen immer die Fiesen in mein Bild von der Schmährepublik. Dabei habe ich einige Jahre mit einer netten Österreicherin in einer WG gewohnt. Aber die hatte nachher ja auch einen niederrheinischen Akzent.

Wir leben in Gesamteuropa, und ich stelle fest, daß mich ernsthaft nicht einmal die Nachbarländer interessieren. Ich weiß, daß zu meinen Lesern durchaus auch Schweizer und Österreicher gehören. Sind die interesserierter? Ist Deutschland so viel wichtiger? Nehmen wir uns selbst dann für derart wichtig, wenn wir uns eigentlich für ach so kritisch halten?
Ich bin jedenfalls ein Scheiß-Europäer, stelle ich fest. Das ändert sich auch nicht dadurch, daß ich jetzt ein bißchen Lochkäse in der Blogrolle geparkt habe.

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