Illegaler Kannibalismus aufgedeckt
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12. Mrz 2012 15:47

Eine “imitierte Eucharistiefeier” lässt die Religionspolizei des Vatikans auf den Plan treten, die bereits intensiv die Verdächtigen verhört hat.
Man muss hier wissen, dass das Verabreichen einer Oblate unter den Bedingungen einer katholischen “Messe” zur “Transsubstantiation” führt, die Oblate sich also in Fleisch verwandelt. Fleisch von der Leich des Heilands. Auch der Wein wird zu Blut, aber das darf nur der Schamane trinken, der die Zauberformel spricht.
Wenn nun also Unbefugte das Ritual vollziehen, kann Schlimmes passieren: Das Fleisch kann erheblichen Qualitätsverlust erleiden, das Blut womöglich den falschen Gerinnungsfaktor haben oder sogar erhöhte Hämatokritwerte aufweisen. Leistungssportler etwa bringen sich damit in Teufels Küche. Und eben auch die Teilnehmer am illegalen kannibalischen Zeremoniell. Wer nämlich spirituelles Gammelfleisch sich verschafft und im Umlauf bringt oder gar vorsätzlich verköstigt, wird im günstigsten Fall mit einigen tausend Jahren Fegefeuer bestraft. Dies gilt allerdings nur in Verbindung mit der Todsünde einträglicher Zinsgeschäfte.
Harte Konkurrenz
Wer letztere nicht nachweisen kann, den erwartet ewige Verdammnis ohne Aussicht auf Bewährung oder Begnadigung. Der Statthalter Gottes, seines Sohnes, dessen Mutter und seines besten Kumpels spricht in der Regel das entsprechende Urteil und “exkommuniziert” die Delinquenten. Denen bleibt dann nichts anderes übrig als die Transsubstantiation in einen ewig schmorenden Satansbraten. Es sei denn, sie schließen sich einer anderen Sekte an. Zum Beispiel den Baghwanis oder Schalke Nullvier. Die sind posthum nicht ganz so unentspannt, vögeln ungehemmt und ungestraft oder saufen wenigstens wie die Henker. Komische Lieder singen sie auch dabei.
Wir (im Sinne von “Papst”) sind also im Dilemma. Einerseits ist die strenge Einhaltung skurriler Regeln ein Alleinstellungsmerkmal unserer Amtsleitung, andererseits können unsere zahnlosen Hunde die ganzen Schäfchen nicht mehr davon abhalten, auf saftigere Wiesen auszuweichen. Die Alternativen sind zahlreich und attraktiv, und jetzt schnappen uns die Evangelikalen auch noch die besten Posten weg. Da hilft nur noch allerstrengstes Ignorieren. Und natürlich härteste Strafen gegen die Sünder. Damnamus. Anathema esto. Tod und Hass dem S 04!

Neulich war ich im Keller und habe Elektronikschrott aussortiert. Die Ausbeute war gut: Zwei Scanner, ein Drucker, drei PC-Gehäuse, Mainboards, CD-Laufwerke, fünf Videokabel von Schnittstellen, die noch ein Mensch benutzt hat, zwei ‘parallele’ Kabel, einige kaputte Netzwerkkabel, Kühler, DSL-Modem, Telefone, Anrufbeantworter, Sat-Receiver und weitere Kleinteile oder Kabel. Es fanden sich auch ein halbes Dutzend Kaltgerätestecker. Für Laien: Das sind die Netzkabel für Anschlüsse mit drei Pinnen, also für PCs, Monitore etc.. Einige davon wollte ich ebenfalls wegwerfen, aber eine Stimme hielt mich davon ab.
Eine Lösung der Weltwirtschaftskrise steht noch an, und die Phantasielosigkeit der Herrschaft gefährdet Aufschwung, Wachstum und Wohlstand. Zwar ist es richtig, dass die Griechen und in der Folge auch die Portugiesen, Italiener, Iren, Spanier und weitere Länder den Gürtel enger schnallen. Privatisieren, Löhne senken, den Luxus der Sozialleistungen abschmelzen. Das hat ja schon einmal sehr gut funktioniert, bei den Schwellenländern, die heute für niedrigste Löhne unsere Grundproduktion sichern. Allerdings blieben damals noch genügend Länder übrig, in denen nämliche Produkte abgesetzt werden konnten. Das wird sich ändern, denn da ja alle Länder für Wachstum und Wohlstand bei den Investoren sorgen werden, ist künftig mit deutlichen Umsatzeinbußen in der breiten Masse zu rechnen, die nicht mehr als unbedingt nötig wird einkaufen können. Daher ist es notwendig, dass die Kaufkraft der Investoren selbst in die Bresche springt.
Weiterhin
Hier geht es drüber und drunter. Die “Gesundheit” bedarf eines neuen Begriffs, ist sie doch immer seltener hier zu Gast. Ich bin nicht chronisch krank, aber selten gesund, nutze die beschwerdefreien Phasen dazu, wieder fit zu werden, bis das nächste Phänomen mich erwischt. Nervig.
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