2007
Yearly Archive
Posted by flatter under
WirtschaftKommentare deaktiviert 05. Feb 2007 0:25
Helmut Schmidt räsonniert über die fehlende Kontrolle von Fonds in den Finanzmärkten. Bei Sabine Christiansen schreien sie wie immer durcheinander, heute sollte es um so etwas wie “Rentengerechtigkeit” gehen, und ich frage mich, wie es gelingen kann, die entscheidende Frage noch immer und überall zu umgehen. Die Rentendiskussion zeigt deutlich, daß das vorgebliche Dilemma längst ein Selbstläufer ist: Die Jüngeren werden weniger aus den Rentenkassen zurückbekommen als sie einzahlen, gleichzeitig wird das Rentenalter zunhemend angehoben, einhergehend mit dem Problem, daß immer weniger Arbeitnehmer gebraucht werden, was vor allem die Älteren trifft, womit sie noch weniger von ihrem eingezahlten Geld haben werden. Währenddessen steigt die Produktivität ebenso wie die entscheidende Größe, der absolute Produktausstoß. Es werden mehr Güter produziert, es könnten vor allem noch mehr Güter produziert werden, stieße man nicht irgendwo auf eine Grenze in Form mangelnden Absatzes, gleichzeitig werden aber weniger Menschen am Produktionsprozeß beteiligt. Dieses Problem interessiert die Ökonomen in Form des Problems stagnierender oder gar rückläufiger Absätze – immerhin. Es interessiert sie allerdings nur am äußeren Rande, betrachtet man die Attraktivität parasitären Marktverhaltens, wie es große Fondgesellschaften so sehr lieben. Daß nämlich mit kurzfristigen Gewinnen auf Kosten von Infrastruktur die Basis erodiert, muß langfristig dazu führen, daß ganze Wirtschaftssysteme zusammenbrechen. Wenn die konsumfähige Minderheit weiter schrumpft, wer soll dann noch Gewinne erzeugen?
Aber das ist nur ein blasser Hinweis auf die Frage, um die es eigentlich geht. Die Psychose der Geldwirtschaft, die sich von Absatz, materieller Produktion und deren Bedingungen unabhängig wähnt, ist derart in die Ökonomie eingesickert, daß die Wahnsinnigen in den Marmoranzügen glauben, nur Kommunisten könnten die Frage nach der Verteilung von Gütern im 21. Jahrhundert noch ernsthaft stellen. Wie der Derivatehandel in den Märkten, von denen sie glauben, es handele sich um substanzielle Geschäfte, ist auch Geld selbst nur Funktion und Sediment des Handels mit Waren. So selbstverständlich wie das ist, wird es geleugnet. Die große Maschinerie von Produktion und Verteilung hat jegliche soziale und gesetzliche Korrespondenz verloren. Im Klartext heißt das: Was heute als “Wirtschaft” bezeichnet wird, hat mit der Versorgung der Menschen und der Verteilung von Gütern immer weniger zu tun. Das eine ist unabhängig vom anderen.
Daraus folgen einige wichtige Konsequenzen:
- Nachfrage und Bedarf sind unabhängig voneinander. Die Entwicklung der Nachfrage und die Befriedigung essenzieller Bedürfnisse sind zerfallen.
- Die Märkte können also durch Angebot und Nachfrage soziales Gleichgewicht nicht mehr herstellen, im Gegenteil wird letzteres allein dem Reststaat überlassen.
- Arbeit und Eigentum sind nur noch äußerst schwach aneinander gebunden. Wer es zu etwas bringen will, kann sich Erwerbsarbeit nicht leisten.
Unter diesen Bedingungen und eingedenk des Produktionspotentials ist die entscheidende Frage der Ökonomie von heute die nach den Möglichkeiten einer Verteilung von Gütern unabhängig von den bislang bekannten Mechanismen der Geld- und Marktwirtschaft. Warum wird das nirgends wirksam diskutiert?
p.s.: Es gibt einen dahingerotzten Ansatz zu einer Theorie der Fürsorge, zu dessen Ausarbeitung ich nie gekommen bin. Wer sich das antun will (60 Manuskriptseiten), kann sich HIER einen runterladen.
Posted by flatter under
WirtschaftKommentare deaktiviert 02. Feb 2007 12:37
Zur Feier der gelungenen Gesundheitsreform hat sich Peer Steinbrück etwas ganz besonderes ausgedacht: Er will die Steuern erhöhen. Und das aus gutem Grund: “Der Bundeszuschuss an die Krankenkassen ist nicht allein durch Kürzungen von Ausgaben zu realisieren.” Die Umsteuerung von einer durch Lohnnebenkosten finanzierten Krankenversicherung hin zu einer steuerfinanzierten wäre ja nach wie vor zu begrüßen, hätte die Bundesregierung nicht bereits deutlich gemacht, wie das laufen soll: Neben den konjunkturell bedingt höheren Steuereinnahmen wurde die Mehrwertsteuer erhöht, und gleichzeitig stiegen die Beiträge. Derart ausgestattet, gurken Merkels Minister durch die Landen und hauen die Scheine bündelweise aus den Fenstern ihrer Dienstwagen. Man kann sich sogar eine “Gesundheitsreform” leisten, von der sich eben das sagen läßt, was der schlaue Peer erkannt hat: Damit sinken die Ausgaben ganz sicher nicht, vor allem nicht die überflüssigen. Im Gegenteil werden die Verwaltungskosten steigen, und am Ende zahlt schon wieder der Gehaltsempfänger. Mit dem Unterschied, daß er als Steuerzahler zusätzlich belastet wird.
Wer derart herummurkst und sich dann mit der Forderung nach mehr Geld vors Volk stellt, schämt sich sicher für gar nichts mehr.
Posted by flatter under
KulturKommentare deaktiviert 01. Feb 2007 12:43
Einmal muß ich seinen Namen nennen, und zwar um ein großes Mißverständnis auszuräumen, das viele Blogger nach wie vor multiplizieren: Die Mär vom “Arschloch”. Es ist ja nicht völlig unrichtig zu behaupten, er habe sich selbst als ein solches bezeichnet. Und auch auch ich wäre dem beinahe auf den Leim gegangen, hätte ich nicht neulich erstmalig über diesen Vorwurf nachgedacht. Was steckt dahinter? in einem Artikel des STERN 3/2000 läßt sich der Besagte in einer als Interview verkauften Beweihräucherung sagen: “Natürlich bin ich ein Arschloch. Und zwar für rechtskräftig verurteilte Markenpiraten, unlautere Wettbewerber und Ruf-Schmarotzer. Die kriegen von mir eins auf die Mütze.”
Das bezieht sich ergo nicht auf seine Person, sondern auf seine Funtkion als Bluthund des Saublöden Marktes, für den er ganz legal die anwaltliche Lynchjustiz, vulgo “Abmahnungen” organisiert. Nun ist es auch nicht ganz falsch zu behaupten, viel mehr sei der Mann nicht, schon gar nicht als Gegenstand öffentlicher Wahrnehmung.
Da der Begriff “Arschloch” in seiner sozialen Dimension nicht wirklich definierbar ist, schlage ich vor, nach einer besseren, treffenderen Bezeichnung für das zu suchen, was die Koketterie zu der Selbstbezeichnung “Arschloch” veranlaßt hat. Im Artikel des Stern wird das Bild des erfolgreichen (Ex-)Junganwalts (mit 23 fährt er einen Porsche), der nebenbei auch erfolgreich schauspielert und eben ein harter Kerl sei, gezeichnet. Er sei ja so ganz anders als die Kollegen in den Lodenmänteln, die “schon auf der Uni aussehen wie ihre eigenen Väter“. Da muß einiges aufgeklärt werden:
“Mit 23 einen Porsche” bedeutet nicht in erster Linie “erfolgreich”, sondern “phantasielos, materiell orientiert – ein Angeber”. Wem schon mit Anfang 20 zur Identitätsfindung nichts besseres als ein Schwanzersatz einfällt, den muß man nicht wirklich beneiden.
Lodenmänntel – ein Hinweis auf den Kern der Sache. Die Jungs mit den Lodenmänteln, das sind nämlich nicht die Anwälte, das sind Jäger! Jene Helden also, die aus dem sicheren Dickicht auf chancenloses Wild ballern und sich nachher als Sieger im Kampf ums Dasein feiern lassen. Da ist er cooler – er gibt seine Tarnung auf und schießt mit Waffen am Rande der Legalität. Er beharrt auf die Regeln, die er durch sein Tun selbst aushöhlt und lebt davon, Schwächere niederzubügeln – ganz öffentlich.
Der harte Mann, der gnadenlose, ist schließlich hart vor allem gegen andere. Streitet er sich mit Größeren, sind die natürlich sofort die ungerechten Bösen, die ihn “vernichten” wollen, wie dereinst die Telekom (siehe Stern-Artikel).
Sieht so ein “Arschloch” aus? Was haben wir da? Einen Angeber, der die Regeln, als deren Hüter er sich ausgibt, verbiegt, wenn es ihm paßt, der nach unten tritt und nach oben buckelt, der paranoid reagiert, wenn er an einen starken Gegner gerät und sich dabei noch als harten Hund verkauft?
Das ist doch eher die Wikipedia-würdige Umschreibung des Begriffs “Spießer”.
Posted by flatter under
PolitikKommentare deaktiviert 01. Feb 2007 0:10
Die relativ niedrige Arbeitslosenquote im Januar weckt Begehrlichkeiten. Gewerkschafter und andere Konsumapostel rufen schon nach satten Lohnerhöhungen unter dem Vorwand, die Gunst der Stunde zu nutzen und gleich noch die Binnennachfrage zu beleben. Wie gut, daß es Wirtschaftsexperten wie Michel Glos und Schlaumichel Dirk Niebel gibt, die sofort auf der Kostenbremse stehen. Niebel erkennt dabei ganz clever, daß die gute Konjunktur “nicht gottgegeben immer gut” sei. Da hat er recht. Sie wird sicher nicht besser, wenn die F.D.P. an der Regierung beteiligt ist. Sie wird vor allem auch dadurch nicht besser, daß man 50 Jahre lang denselben Tinnef daherbetet, egal, auf welche wirtschaftliche Situation man sich bezieht.
Wer sich für das Thema “Lohnentwicklung” auf der Höhe der Zeit interessiert, weiß ja, wo es dazu etwas zu lesen gibt.
Posted by flatter under
HintergrundKommentare deaktiviert 31. Jan 2007 1:58
Posted by flatter under
HintergrundKommentare deaktiviert 30. Jan 2007 23:15
Während Journalisten immer angestrengt recherchieren -schließlich legen ihnen die Praktikanten jeden Mittag mindestens drei unterschiedliche Agenturberichte zurecht- können Blogger diese aufreibende Zusatzarbeit gar nicht leisten. Abgesehen davon, daß der Textmarker schon auf dem Röhrenmonitor versagt und beim TFT endgültig die mangelnde Qualifikation der Onlineschmierfinken belegt, sind diese stets mit allem und jedem beschäftigt und verlieren völlig den Blick fürs Wesentliche. Der Kardinalfehler der Blogger: Sie unterschätzen den Aufwand ihres Tuns. Das liegt nicht zuletzt daran, daß sich Blogger quasi per definitionem selbst überschätzen. Sie halten sich für so wichtig, daß sie glauben, ihr Gewäsch sei für andere Menschen von Interesse. Schlimmer noch wird es bei denen, deren Geschwätzigkeit zu täglichem Textauswurf führt. Entweder sie tun nichts anderes, und die Welt hat also mit jemandem zu tun, der dauernd im abgedunkelten Zimmer vor dem Rechner sitzt und den Leuten die Welt erklärt. Oder aber es sind Leute, die noch nebenbei einen Job machen und womöglich Familie haben. Diese denken anfangs, das bißchen Schreiben kostet ja keine Stunde am Tag!
Was der Einstiegsblogger vollkommen übersieht, sind die Kollateralschäden: Mit der Zeit erhöht sich zwangsläufig die Anzahl der Blogs, die er lesen und in denen er seinen Senf in Form von Kommentaren hinterlassen muß. In der nächsten Phase macht er sich vor, er könne das alles kontrollieren. Alle vier Wochen schreibt er einen Beitrag weniger, und wenn er merkt, daß er inzwischen die fünffache Zeit mit Lesen und Kommentieren zubringt, schwört er, das Ganze auf wenige Stunden am Tag zu reduzieren. Die gehen zwangsläufig vom Schlaf ab, und bei “wenigen Stunden täglich” bleibt es auch keine zwei Wochen. Es dauert nicht lange, und er sieht so erbärmlich aus, daß seine Frau, die er eh kaum noch sieht, von sich aus das Liebesleben einstellt. Jedenfalls das unseren Blogger betreffende. Weitere Kollateralschäden wie ständige Erschöpfung, Drogensucht und soziale Isolation treiben ihn immer tiefer in den Sumpf von Bloggerei und manischem Narzißmus. Solche Leute also sollen die Journalisten von morgen sein? Wäre es nicht so absurd, man müßte tatsächlich Angst davor haben.
Posted by flatter under
PolitikKommentare deaktiviert 30. Jan 2007 0:33
“Arbeitsplätze gehen nicht verloren, wenn man sich rechtzeitig auf Veränderungen einstellt, sondern wenn man sich in rückwärts gewandter Weise dagegen sperrt.”
Die EU-Kommission zeigt der deutschen Automobilindustrie, deren Lautsprecher mit der Abwanderung von Arbeitsplätzen drohen, sollten die CO-2-Grenzwerte für Autos gesenkt werden, die Gesäßkarte. Gedacht ist an eine Obergrenze pro Fahrkilometer, womit Spritschleudern und Panzer auf Reifen schwer benachteiligt würden. Tatsächlich hielt es ein großer Teil der hiesigen Karrenbauer in den letzten Jahren für modern, die eingegangene “Selbstverpflichtung” eingehen zu lassen und immer größere, immer schnellere Autos zu bauen. Daß selbst Wendelin Wiedeking jetzt die Arbeitsplatzkeule schwingt (was er als einer der wenigen im Kontext mit Lohnkosten nie nötig hatte), macht deutlich, wie vorsintflutlich die aktuellen Konzepte deutscher Automobilisten sind. Anstatt leichtere, sparsamere Fahrzeuge zu entwickeln, die womöglich ähnlichen Komfort bieten, haben sie eben auf dick und doof gesetzt. Der hochgelobte Porsche Cayenne ist ein gutes Beispiel dafür.
Jetzt ist Heulen und Zähneknirschen, schuld sind wieder einmal die Panikmacher und Umweltfanatiker, die so tun, als gäbe es nicht nur die globale Erwärmung, sondern auch veränderliche Einflüsse auf die Klimaentwicklung. Deutsche Betriebe haben mustergültig gezeigt, daß Umweltstandards nicht zu Industriewüsten führen müssen, sondern für beachtliche Profite sorgen können. Neandertaler wie die Propagandandisten der freien Dreckschleuder hat die deutsche und europäische Industrie nicht nötig.
Posted by flatter under
KulturKommentare deaktiviert 29. Jan 2007 0:54
Was mag “Journalisten” dazu bewegen, Artikel über den Krieg im Irak zu schreiben? Die meisten werden wohl den Befehl ausführen, Agenturmeldungen aufzubrühen und so zu tun, als hätte das etwas zu sagen. Sie bekommen Geld dafür, warum sollten sie es also nicht tun? Ein verantwortlicher Redakteur hingegen heißt so, weil er das, was rausgeht, zumindest akzeptiert.
Wie kommt es dann also zu Überschriften wie “Mehr als 100 mutmaßliche Extremisten im Irak getötet” ? Im Rahmen des sinnlosen Gemetzels, bei dem niemand mehr durchblickt, wer von wem warum getötet wird, bei dem ganz sicher ein kleiner Schreiber an seinem Schreibtisch in Deutschland nicht weiß, was da abgelaufen ist, hat es, wenn es denn stimmt, über einhundert Tote gegeben. Die Opfer dieses Massakers werden posthum als “mutmaßliche Extremisten” diskreditiert. Welchen Sinn macht das? Liegt in diesem Status, gegen den sie sich nicht mehr wehren können, der gute Grund für ihre Tötung? Sind die Toten alle gleichermaßen selbst Mörder, zumindest potentielle? Sind sie nicht vor allem weitere Opfer, tote Menschen? Nein, sie sind “mußtmaßliche Extremisten”. So klingt pure Kriegspropaganda, und es sollte niemandem, der solch extremen Mist publiziert, gestattet werden, sich Journalist zu nennen.
Posted by flatter under
KulturKommentare deaktiviert 25. Jan 2007 12:38
Es klingt wie ein Rührstück fürs Volk, und sei es eins – es gefällt mir. Es erscheint in Form eines Interviews mit dem Fußballer Dedé und belegt ganz nebenbei, daß Interviews mit Sportlern durchaus interessant sein können. Dedé berichtet von seiner Herkunft, der Armut seiner Kindheit und vor allem der Freundschaft zum Konkurrenten Lincoln und anderen Fußballern. Er hilft gern Neuankömmlingen aus Brasilien, die sich in Deutschland und der Liga zurechtfinden müssen und schwärmt von gegenseitiger Unterstützung. Im Sinne der sportlichen Konkurrenz ist das nachgerade “dumm”, denn wenn’s dem Gegner nicht gut geht, spielt er schlechter. Dedé setzt andere Prioritäten. Ganz im Sinne des Sportsgeists, der kaum noch zu finden ist – in der Bundesliga wie in anderen Industrien.
Posted by flatter under
Politik[3] Comments 25. Jan 2007 0:36
Ein Fall für echte Romantiker wird der G8-Gipfel im Juni in Heiligendamm. Das ganze Kaff wird eingezäunt, mit modernster Sicherheitstechnik, die unsere ollen Selbstschußanlagen lässig überholen ohne sie einzuholen. Damit kommen nicht nur Freunde der Realkarikatur auf ihre Kosten, und es wird nicht nur den ewigen Nörglern gegen den Kapitalismus ein Denkmal geschenkt. Vielmehr noch dürfen vor allem die Ossis sich darauf freuen, endlich wieder einmal durch Stacheldraht glotzten zu dürfen, und diesmal sind sie sogar draußen! Die anstehenden Tumulte werden diesmal ganz demokratisch aufgelöst werden, die Staatsmacht wird sogar darauf achten, daß möglichst niemand zu Tode kommt, und der ganze Spuk dauert von Baubeginn bis Abriß nur ein paar Monate. Das ist wiederholte Geschichte Instant, live erlebt, in bunt und mit Farbe. Laut unbestätigten Meldungen werden immerhin der einheimischen Bevölkerung für die Dauer der Veranstaltung unentgeltlich Kotztüten zur Verfügung gestellt.
« Vorherige Seite — Nächste Seite »