18In der moraltheologischen Betrachtung des Jugendschutzes, die zu den Altersstufen in der sogenannten “jugendschutzrechtlichen Bewertung” führt, kommen bekanntermaßen seltsame Kriterien zur Anwendung. Daraus resultiert u.a., dass der Anblick einer Möse oder eines Schwanzes erheblich größeres Gefahrenpotential berge als etwa Szenen, in denen beschleunigte Fäuste in Gesichter gesteckt werden. Den größten Spaß habe ich aber an der Kategorie “vulgäre oder obszöne Sprache bzw. Flüche“. Ich fühle mich diesbezüglich in der Tat von der Jugend gefährdet, denn je höher der Anteil Minderjähriger, desto vulgärer die Sprache. Insofern kann der kategorische Ausschluss von Minderjährigen durchaus zur Eindämmung verbaler Obszönitäten beitragen. Nur: Was tue ich, wenn sie einfach trotzdem hier aufkreuzen? Ich brauche einen Alarmknopf!