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	<title>Kommentare zu: Und tschüss, FTD, Willkommen Kuhjournalismus!</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: artikulant</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62034</link>
		<dc:creator><![CDATA[artikulant]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 18:03:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@&lt;a href=&quot;https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-61997&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;6, Uena&lt;/a&gt;:
&lt;i&gt;ja, was redest du… *g* Ich weiß es auch nich, aber irgendwie haste ja jetzt echt ne elegante Schlingerkurve zum Kapitalismus hingekriegt. *lach*&lt;/i&gt;

Danke, aber das ist leicht. Man muß nicht mal mehr den Kopf in eine bestimmte Richtung drehen, sondern nur die Augen öffnen. Egal welchen Mist man dann sieht, der wirkliche Grund dafür ist mE Kapital.

@FK: kann mich mit Deinen &quot;Visionen&quot; leider gar nicht anfreunden. Gründe: siehe Uena&#039;s Kommentare.

Das einzig Positive am Sterben der &quot;besseren&quot; Medien, sehe ich darin, daß deswegen der Bedarf an diesen &quot;besseren&quot; Informationen eben nicht mitstirbt.
Warum sterben sie, diese FTD&#039;s? Na, Uena? ;) Genau, weil sie im Kapital-System mitmachen und damit auch dessen Regeln unterworfen sind.
Warum lesen wir hier? Wir sind zwar nicht viele und viele streiten auch hier. Aber genau da sehe ich die Chance für die Feynsinn&#039;s im Netz. Wir sind nicht den Regeln des Kapitals unterworfen und darum auch nicht so sterbeanfällig weil wir das &lt;b&gt;freiwillig&lt;/b&gt; tun. Ok, ganz freiwillig nicht. Ich zu mindest bin durch irgendwas in mir selber getrieben hier zu lesen - vielleicht hab ich nen Virus oder so. Aber wenigstens sind wir nicht Profitgetrieben hier.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-61997" rel="nofollow">6, Uena</a>:<br />
<i>ja, was redest du… *g* Ich weiß es auch nich, aber irgendwie haste ja jetzt echt ne elegante Schlingerkurve zum Kapitalismus hingekriegt. *lach*</i></p>
<p>Danke, aber das ist leicht. Man muß nicht mal mehr den Kopf in eine bestimmte Richtung drehen, sondern nur die Augen öffnen. Egal welchen Mist man dann sieht, der wirkliche Grund dafür ist mE Kapital.</p>
<p>@FK: kann mich mit Deinen &#8220;Visionen&#8221; leider gar nicht anfreunden. Gründe: siehe Uena&#8217;s Kommentare.</p>
<p>Das einzig Positive am Sterben der &#8220;besseren&#8221; Medien, sehe ich darin, daß deswegen der Bedarf an diesen &#8220;besseren&#8221; Informationen eben nicht mitstirbt.<br />
Warum sterben sie, diese FTD&#8217;s? Na, Uena? ;) Genau, weil sie im Kapital-System mitmachen und damit auch dessen Regeln unterworfen sind.<br />
Warum lesen wir hier? Wir sind zwar nicht viele und viele streiten auch hier. Aber genau da sehe ich die Chance für die Feynsinn&#8217;s im Netz. Wir sind nicht den Regeln des Kapitals unterworfen und darum auch nicht so sterbeanfällig weil wir das <b>freiwillig</b> tun. Ok, ganz freiwillig nicht. Ich zu mindest bin durch irgendwas in mir selber getrieben hier zu lesen &#8211; vielleicht hab ich nen Virus oder so. Aber wenigstens sind wir nicht Profitgetrieben hier.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uena</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62027</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 17:18:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62027</guid>
		<description><![CDATA[R@iner, nein, war nicht die Frage. War höchstens doof formuliert. 

Dass Verlagskonzerne eine ausreichende Motivation haben ist klar. Welche Motivation sollten kleinere Verlage, bislang unabhängige Zeitungen haben, sich in so eine Suppe rühren zu lassen (wenn sie nicht gefressen werden). Und gerade im Netz?

P.S.: Ist auch keine Frage. Ich sollte einfach keine Fragezeichen mehr machen... ;o)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R@iner, nein, war nicht die Frage. War höchstens doof formuliert. </p>
<p>Dass Verlagskonzerne eine ausreichende Motivation haben ist klar. Welche Motivation sollten kleinere Verlage, bislang unabhängige Zeitungen haben, sich in so eine Suppe rühren zu lassen (wenn sie nicht gefressen werden). Und gerade im Netz?</p>
<p>P.S.: Ist auch keine Frage. Ich sollte einfach keine Fragezeichen mehr machen&#8230; ;o)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62025</link>
		<dc:creator><![CDATA[Eike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 17:05:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@18 uena Tja, dass ist der Unterschied  zu den Reichen. Wer arm ist, den betreffen die Texte bereits.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@18 uena Tja, dass ist der Unterschied  zu den Reichen. Wer arm ist, den betreffen die Texte bereits.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62024</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 17:02:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62024</guid>
		<description><![CDATA[@Uena: &lt;i&gt;Welche Motivation sollte also hinter so groß angelegten Medienprojekten stehen.&lt;/i&gt;

Soll das wirklich deine Frage sein? Ein Stichwort könnte die &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/McDonaldisierung&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;McDonaldisierung&lt;/a&gt; der Welt sein.
Das ist doch außerdem alles schon Realität. Man denke nur an die soaps oder an die völlig identischen Formate der Unterhaltungssendungen, die von den usa bis Japan gezeigt werden.
Aus meiner Sicht wird seit langer Zeit gezielt auf eine möglichst globale Normierung der Konsumenten hingearbeitet. Dass damit die Zerstörung der Kulturen einhergeht, versteht sich von selbst.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Uena: <i>Welche Motivation sollte also hinter so groß angelegten Medienprojekten stehen.</i></p>
<p>Soll das wirklich deine Frage sein? Ein Stichwort könnte die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/McDonaldisierung" rel="nofollow">McDonaldisierung</a> der Welt sein.<br />
Das ist doch außerdem alles schon Realität. Man denke nur an die soaps oder an die völlig identischen Formate der Unterhaltungssendungen, die von den usa bis Japan gezeigt werden.<br />
Aus meiner Sicht wird seit langer Zeit gezielt auf eine möglichst globale Normierung der Konsumenten hingearbeitet. Dass damit die Zerstörung der Kulturen einhergeht, versteht sich von selbst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uena</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62022</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 16:30:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62022</guid>
		<description><![CDATA[@FK weltweite Zielgruppe kann ich nicht sehen. Nicht dass ich zwanghaft spalten will, aber die Unterschiede in Kultur, Lebensart, Erwartungen und so weiter werden mit Sicherheit über einen absehbaren Zeitraum nicht so massiv schwinden, um eine breitere Palette an überall gleichermaßen interessanten Themen zu ermöglichen.

Und wenn ich Tendenzen beobachte, dann eher vermehrt in die Richtung der Spezialisierung. Welche Motivation sollte also hinter so groß angelegten Medienprojekten stehen. 

Und ich kann da für mich auch nichts Schönes finden. Die Vorstellung von Medien, die nicht nur national, sondern international so einflussreich (und ohne ernsthafte Konkurrenz) sind, dass es quasi überhaupt keinen &quot;neutraleren&quot; Blick von außen mehr geben kann... Danke, aber danke nein.

@Manfred Peters Ich komm mir ohnehin schon oft genug so vor, als würde ich die Financial Crimes lesen. ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@FK weltweite Zielgruppe kann ich nicht sehen. Nicht dass ich zwanghaft spalten will, aber die Unterschiede in Kultur, Lebensart, Erwartungen und so weiter werden mit Sicherheit über einen absehbaren Zeitraum nicht so massiv schwinden, um eine breitere Palette an überall gleichermaßen interessanten Themen zu ermöglichen.</p>
<p>Und wenn ich Tendenzen beobachte, dann eher vermehrt in die Richtung der Spezialisierung. Welche Motivation sollte also hinter so groß angelegten Medienprojekten stehen. </p>
<p>Und ich kann da für mich auch nichts Schönes finden. Die Vorstellung von Medien, die nicht nur national, sondern international so einflussreich (und ohne ernsthafte Konkurrenz) sind, dass es quasi überhaupt keinen &#8220;neutraleren&#8221; Blick von außen mehr geben kann&#8230; Danke, aber danke nein.</p>
<p>@Manfred Peters Ich komm mir ohnehin schon oft genug so vor, als würde ich die Financial Crimes lesen. </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred Peters</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62020</link>
		<dc:creator><![CDATA[Manfred Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 15:09:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62020</guid>
		<description><![CDATA[&lt;b&gt; Ersatz &lt;/b&gt;
Eine ordentliche zeitlose &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.financial-crimes.net/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; Alternative für die FTD. &lt;/a&gt;&lt;/b&gt; ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b> Ersatz </b><br />
Eine ordentliche zeitlose <b><a href="https://www.financial-crimes.net/" rel="nofollow"> Alternative für die FTD. </a></b> ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FK</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62018</link>
		<dc:creator><![CDATA[FK]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 12:01:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62018</guid>
		<description><![CDATA[@Uena:
Ja, sprache ist ein problem und einer der gründe, wieso ich die umgewöhnung der leser mit 10 bis 20 Jahren veranschlagt hab. ist halt alles eine frage der übung, und man wächst da schleichend rein. 
Oder es wird noch ein paar durchbrüche bei der automatischen übersetzung geben, und jeder sieht den gleichen artikel in seiner sprache, man weiss es nicht.

Zum weltweit anbieten: Klar ist jede website jetzt auch schon weltweit abrufbar, mir ging es aber darum, dass sich die Zeitungen auch offensiv an eine Weltweite Zielgruppe richten. Das fängt zb schon bei der wettervorhersage für jede region der welt an, und setzt sich bei artikeln zu themen fort, die eben ein weltweites publikum ansprechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Uena:<br />
Ja, sprache ist ein problem und einer der gründe, wieso ich die umgewöhnung der leser mit 10 bis 20 Jahren veranschlagt hab. ist halt alles eine frage der übung, und man wächst da schleichend rein.<br />
Oder es wird noch ein paar durchbrüche bei der automatischen übersetzung geben, und jeder sieht den gleichen artikel in seiner sprache, man weiss es nicht.</p>
<p>Zum weltweit anbieten: Klar ist jede website jetzt auch schon weltweit abrufbar, mir ging es aber darum, dass sich die Zeitungen auch offensiv an eine Weltweite Zielgruppe richten. Das fängt zb schon bei der wettervorhersage für jede region der welt an, und setzt sich bei artikeln zu themen fort, die eben ein weltweites publikum ansprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uena</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62015</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 08:34:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Max oh ja, das wär schröcklich *munch munch* :o)

@FK Ich kann deine Vorfreude leider nicht teilen. Zum einen sehen wir ja, wer derzeit so als erstes wegstirbt. Nicht unbedingt die, die ich als die Überflüssigsten betrachten würde. Und zum anderen ist es doch eher genau der Weg ins &quot;größer denken&quot;, der den Zeitungen das Genick bricht. Ob nun auf Papier oder nicht ist nicht die zentrale Frage. 

Zumindest die FR hat durch Redaktionsfusion und entsprechende Verlagsentscheidungen ihr Profil verloren und damit ihre Leserschaft und Anzeigenkunden.

Größer denken hat mE noch nie wirklich dazu geführt, Informationen besser zu machen, sondern nur einheitlicher. 

Zeitung lesen in Englisch... ich bin in der Lage Bücher auf Englisch zu lesen, also Belletristik. Sachbücher und wissenschaftliche Artikel gehen nicht. da brauch ich ewig, weil mein Wortschatz da nicht ausreicht. und ich halte mich da nicht für sonderlich unterdurchschnittlich begabt. Kann sich sicher im laufe der Zeit ändern, aber das braucht richtig Anlauf.

Und den Punkt mit weltweit anbieten versteh ich nicht ganz. Tut man doch schon. Ich kann doch nationale Onlineangebote international einsehen. Oder was meinst du?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Max oh ja, das wär schröcklich *munch munch* :o)</p>
<p>@FK Ich kann deine Vorfreude leider nicht teilen. Zum einen sehen wir ja, wer derzeit so als erstes wegstirbt. Nicht unbedingt die, die ich als die Überflüssigsten betrachten würde. Und zum anderen ist es doch eher genau der Weg ins &#8220;größer denken&#8221;, der den Zeitungen das Genick bricht. Ob nun auf Papier oder nicht ist nicht die zentrale Frage. </p>
<p>Zumindest die FR hat durch Redaktionsfusion und entsprechende Verlagsentscheidungen ihr Profil verloren und damit ihre Leserschaft und Anzeigenkunden.</p>
<p>Größer denken hat mE noch nie wirklich dazu geführt, Informationen besser zu machen, sondern nur einheitlicher. </p>
<p>Zeitung lesen in Englisch&#8230; ich bin in der Lage Bücher auf Englisch zu lesen, also Belletristik. Sachbücher und wissenschaftliche Artikel gehen nicht. da brauch ich ewig, weil mein Wortschatz da nicht ausreicht. und ich halte mich da nicht für sonderlich unterdurchschnittlich begabt. Kann sich sicher im laufe der Zeit ändern, aber das braucht richtig Anlauf.</p>
<p>Und den Punkt mit weltweit anbieten versteh ich nicht ganz. Tut man doch schon. Ich kann doch nationale Onlineangebote international einsehen. Oder was meinst du?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: da]v[ax</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62013</link>
		<dc:creator><![CDATA[da]v[ax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 07:06:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62013</guid>
		<description><![CDATA[Hey... JavaScript ist ne coole Socke. Ohne JS gäb&#039;s keinen Wurli und DAS wäre ja nu wirklich gänzlich schlimm :)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey&#8230; JavaScript ist ne coole Socke. Ohne JS gäb&#8217;s keinen Wurli und DAS wäre ja nu wirklich gänzlich schlimm :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FK</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16307#comment-62006</link>
		<dc:creator><![CDATA[FK]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 01:33:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16307#comment-62006</guid>
		<description><![CDATA[Ist das Zeitungssterben nicht einfach nur eine weitere facette der globalisierung?
Wenn man den Fortschritt, den das Internet uns gebracht hat, auf den kern reduzieren wollte, ist das doch nichts anderes, als dass das netz eine infrastruktur darstellt, mit der man zu minimalen kosten quasi jeden menschen der welt erreichen kann.
Für zeitungen und magazine bedeutet das im endeffekt, dass sie ihre alten vertriebswege (Papier bedrucken und ausliefern) schlicht früher oder später verlassen und auf die neuen, billigeren wege setzen müssen.
Nun reichen die werbeeinnahmen in deutschland vielleicht nicht aus um eine Redaktion mit qualitativ hochwertigem output betreiben zu können, was wäre der ausweg? 
Wie in web üblich: Größer Denken. Vielleicht rechnet sich eine anständige redaktion bei einer Europaweiten Zielgruppe und entprechenden leserzahlen, und wenn man da schon ist, wieso stellt man nicht noch nen  server daneben und sendet aktiv Weltweit - die mehrkosten sind vernachlässigbar.
Sicher wird der transformationsprozess ersteinmal lang und schmerzhaft, zum einen für die leser, zum anderen für die Verlage, und doch ist er unausweichlich.
Je mehr zeitungen hierzulande sterben, desto mehr werden sich die leser gezwungenermaßen an das lesen neuer Zeitungsformate gewöhnen, wahrscheinlich auf englisch, mit globaleren inhalten und deutschland nur im lokalteil. Der Übergang wird schleichend von statten gehen.
Ich finde die entwicklung gar nicht so schlecht. Der Aktuelle zustand, dass wir uns so viel mit bundespolitik befassen ist defacto kaum noch gerechtfertigt, seit die bundesregierung eigentlich nur noch mit dem umsetzen von EU-richtinien beschäftigt ist. 
Deswegen meine These:
Wenn man davon ausgehen kann, dass das Projekt Europäische Union trotz unvermeidlicher rückschläge weitgeführt wird, wird sich die Medienwelt in 10 bis 20 Jahren folgendermaßen gewandelt haben:
Viele kleine, Nationale Verlage gehen konkurs oder fusionieren, wir werden einige Weltweit verlegte Medien konsumieren, wahrscheinlich mit jeweiligen Schwerpunkten auf Europa, Amerika, Asien. Es wird Starfeuilletonisten geben über deren Senf woche für woche weltweit diskutiert wird, finanziert werden die großen redaktionen durch werbung - die sich bei hunderten millionen pageviews täglich auf ordentliche beträge summieren wird.
Bundes- oder Landespolitik (falls es sowas noch nennenswert geben sollte) wird von jeweils einigen lokalen portalen übernommen die in ihren spezifischen nischen profitabel arbeiten können.

Alles in allem wird die Zeitungswelt reicher und vielfältiger an meinungen und positionen, der intellektuelle blogger wird weiterhin kommentieren, streiten und diskutieren, nun aber auf einer höheren als der nationalstaatlichen ebene. ich freu mich drauf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das Zeitungssterben nicht einfach nur eine weitere facette der globalisierung?<br />
Wenn man den Fortschritt, den das Internet uns gebracht hat, auf den kern reduzieren wollte, ist das doch nichts anderes, als dass das netz eine infrastruktur darstellt, mit der man zu minimalen kosten quasi jeden menschen der welt erreichen kann.<br />
Für zeitungen und magazine bedeutet das im endeffekt, dass sie ihre alten vertriebswege (Papier bedrucken und ausliefern) schlicht früher oder später verlassen und auf die neuen, billigeren wege setzen müssen.<br />
Nun reichen die werbeeinnahmen in deutschland vielleicht nicht aus um eine Redaktion mit qualitativ hochwertigem output betreiben zu können, was wäre der ausweg?<br />
Wie in web üblich: Größer Denken. Vielleicht rechnet sich eine anständige redaktion bei einer Europaweiten Zielgruppe und entprechenden leserzahlen, und wenn man da schon ist, wieso stellt man nicht noch nen  server daneben und sendet aktiv Weltweit &#8211; die mehrkosten sind vernachlässigbar.<br />
Sicher wird der transformationsprozess ersteinmal lang und schmerzhaft, zum einen für die leser, zum anderen für die Verlage, und doch ist er unausweichlich.<br />
Je mehr zeitungen hierzulande sterben, desto mehr werden sich die leser gezwungenermaßen an das lesen neuer Zeitungsformate gewöhnen, wahrscheinlich auf englisch, mit globaleren inhalten und deutschland nur im lokalteil. Der Übergang wird schleichend von statten gehen.<br />
Ich finde die entwicklung gar nicht so schlecht. Der Aktuelle zustand, dass wir uns so viel mit bundespolitik befassen ist defacto kaum noch gerechtfertigt, seit die bundesregierung eigentlich nur noch mit dem umsetzen von EU-richtinien beschäftigt ist.<br />
Deswegen meine These:<br />
Wenn man davon ausgehen kann, dass das Projekt Europäische Union trotz unvermeidlicher rückschläge weitgeführt wird, wird sich die Medienwelt in 10 bis 20 Jahren folgendermaßen gewandelt haben:<br />
Viele kleine, Nationale Verlage gehen konkurs oder fusionieren, wir werden einige Weltweit verlegte Medien konsumieren, wahrscheinlich mit jeweiligen Schwerpunkten auf Europa, Amerika, Asien. Es wird Starfeuilletonisten geben über deren Senf woche für woche weltweit diskutiert wird, finanziert werden die großen redaktionen durch werbung &#8211; die sich bei hunderten millionen pageviews täglich auf ordentliche beträge summieren wird.<br />
Bundes- oder Landespolitik (falls es sowas noch nennenswert geben sollte) wird von jeweils einigen lokalen portalen übernommen die in ihren spezifischen nischen profitabel arbeiten können.</p>
<p>Alles in allem wird die Zeitungswelt reicher und vielfältiger an meinungen und positionen, der intellektuelle blogger wird weiterhin kommentieren, streiten und diskutieren, nun aber auf einer höheren als der nationalstaatlichen ebene. ich freu mich drauf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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