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	<title>Kommentare zu: Koch-Mehrin: Mit allen Mitteln</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: klaus baum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[klaus baum]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 06:45:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@antiferengi und rainer:

wenn ich von mir ausgehe, so könnte ich sagen: man muss sich die antworten selber suchen. aber so zu tun, als gäbe es keine antworten, grenzt schon an resignativen agnostizismus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@antiferengi und rainer:</p>
<p>wenn ich von mir ausgehe, so könnte ich sagen: man muss sich die antworten selber suchen. aber so zu tun, als gäbe es keine antworten, grenzt schon an resignativen agnostizismus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: antiferengi</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27715</link>
		<dc:creator><![CDATA[antiferengi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 22:53:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[R@ainer
Auch ich habe keine Antworten, sondern bevorzuge die Frage. Wenn du also nach &quot;Rezepten&quot; suchst, dann musst du sie selber aufstellen.
Aber was die;
&lt;em&gt;Argumentationshilfe für ‘die Straße&#039;&lt;/em&gt; betrifft.
Darum geht es mir bei der Moral. Moral ist, die Basis der Argumentation der Straße. Und diese Moral ist einfach abhanden gekommen, - verkauft worden. Ich treffe ununterbrochen Menschen, die sinnlos das Zeugs aus dem Fernsehen nachplappern, aber gleichzeitig sagen, das es so was wie Anständigkeit und Ehrlichkeit nicht mehr gibt. Der Witz ist einfach, - sie wissen es, aber erkennen es nicht. Deshalb helfen nur noch Fragen, aber keine Antworten mehr. Jede weitere Antwort, verhindert nur noch weiter die Möglichkeit, die Menschen sich selber fragen zu lassen, was sie eigentlich wollen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R@ainer<br />
Auch ich habe keine Antworten, sondern bevorzuge die Frage. Wenn du also nach &#8220;Rezepten&#8221; suchst, dann musst du sie selber aufstellen.<br />
Aber was die;<br />
<em>Argumentationshilfe für ‘die Straße&#8217;</em> betrifft.<br />
Darum geht es mir bei der Moral. Moral ist, die Basis der Argumentation der Straße. Und diese Moral ist einfach abhanden gekommen, &#8211; verkauft worden. Ich treffe ununterbrochen Menschen, die sinnlos das Zeugs aus dem Fernsehen nachplappern, aber gleichzeitig sagen, das es so was wie Anständigkeit und Ehrlichkeit nicht mehr gibt. Der Witz ist einfach, &#8211; sie wissen es, aber erkennen es nicht. Deshalb helfen nur noch Fragen, aber keine Antworten mehr. Jede weitere Antwort, verhindert nur noch weiter die Möglichkeit, die Menschen sich selber fragen zu lassen, was sie eigentlich wollen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27712</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus baum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:39:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[so soll es sein, wenn es wirklich ums erkennen geht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>so soll es sein, wenn es wirklich ums erkennen geht.</p>
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	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27711</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:34:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Klaus Baum: Ich sage inzwischen: &quot;Ihr habt bereits die Antworten parat, während ich noch nicht einmal die Fragen exakt formulieren kann.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Baum: Ich sage inzwischen: &#8220;Ihr habt bereits die Antworten parat, während ich noch nicht einmal die Fragen exakt formulieren kann.&#8221;</p>
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		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27710</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus baum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:27:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fragen stellen ist gut. Sokrates würde sich darüber freuen. Fragensteller sind Maieutiker.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen stellen ist gut. Sokrates würde sich darüber freuen. Fragensteller sind Maieutiker.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27709</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:21:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Klaus Baum: Für &#039;uns&#039; sind das klare Worte. Ich verlange ja nicht weniger, als ein Rezept, wie ich bei den Leuten mit denen ich rede, eine nachhaltige Empörung hervorrufe. Ich lerne gerade, daß es sinnvoller ist, Fragen zu stellen, als lange Reden zu halten, in denen man vorverdautes Wissen präsentiert. Was jedoch könnte nachhaltiger sein?

Werde bei dir nachschauen. Danke!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Baum: Für &#8216;uns&#8217; sind das klare Worte. Ich verlange ja nicht weniger, als ein Rezept, wie ich bei den Leuten mit denen ich rede, eine nachhaltige Empörung hervorrufe. Ich lerne gerade, daß es sinnvoller ist, Fragen zu stellen, als lange Reden zu halten, in denen man vorverdautes Wissen präsentiert. Was jedoch könnte nachhaltiger sein?</p>
<p>Werde bei dir nachschauen. Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27708</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus baum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:15:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Frage, die Du antiferengi gestellt hast, die nach den Vorbildern, habe ich partiell in meinem Aufsatz über Ross Macdonald und dessen Detektiv Lew Archer beantwortet. Du findest diesen Essay auf meinem Blog (links).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, die Du antiferengi gestellt hast, die nach den Vorbildern, habe ich partiell in meinem Aufsatz über Ross Macdonald und dessen Detektiv Lew Archer beantwortet. Du findest diesen Essay auf meinem Blog (links).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27707</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus baum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:13:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aber in der Regel ist es nicht so, dass die Ackermänner und die Henkels sagen, da wir Schlitzohren sind, gestehen wir dem Hart-IV-Empfänger Schlitzohrigkeit zu, sondern die Sprecher der Millionenbetrüger sagen, der Hartz-IV-Empfänger darf nicht eines Cent willens Betrugt begehen, er darf von uns keine Frikadelle essen, die wir sonst wegschmeissen würden, er darf keinen Pfandbon einlösen, dessen Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist, er darf sein Handy nicht an unserer Steckdose aufladen, aber wir, wir dürfen das Geld, das wir verzockt haben, vom Steuerzahler einfordern.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber in der Regel ist es nicht so, dass die Ackermänner und die Henkels sagen, da wir Schlitzohren sind, gestehen wir dem Hart-IV-Empfänger Schlitzohrigkeit zu, sondern die Sprecher der Millionenbetrüger sagen, der Hartz-IV-Empfänger darf nicht eines Cent willens Betrugt begehen, er darf von uns keine Frikadelle essen, die wir sonst wegschmeissen würden, er darf keinen Pfandbon einlösen, dessen Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist, er darf sein Handy nicht an unserer Steckdose aufladen, aber wir, wir dürfen das Geld, das wir verzockt haben, vom Steuerzahler einfordern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: klaus baum</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27706</link>
		<dc:creator><![CDATA[klaus baum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:05:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[R@iner, was soll ich jetzt mit meiner fundierten philosophischen Aus-Bildung zum Thema Moral sagen? Du machst mich sprachlos, obwohl ich über das Verhältnis von Ethik und Ästhetik promoviert habe. Mit ein paar Worten lässt sich die Frage nur unzureichend beantworten. Dennoch hat sich im Laufe der letzten Jahre eines herauskristallisiert, und zwar muss man dazu an den kategorischen Imperativ Kants erinnern, der sinngemäß besagt: Die Regeln, nach denen ich handle, sollen stets zur allgemeinen Gesetzgebung dienen. Dieser Imperativ verbietet es, dass zum Beispiel die herrschende Klasse Verhaltensweisen für sich in Anspruch nimmt bzw. sich gegenüber beansprucht, die sie der beherrschten Klasse nicht zugesteht.
Hartz-IV-Empfänger werden in der Regel pauschal als Sozialschmatorzer diffamiert; das ist seitens der Herrschenden völlig in Ordnung. Werden aber Manager, die Millionen oder gar Milliarden verzockt haben, wegen unverantwortlichen Handelns im &quot;Amt&quot; gescholten, kommt Hans-Olaf Henkel und sagt: Man muss in der Kritik an Managern differenzieren, keine Pauschalurteile bitte. Pauschalurteile gegenüber der herrschenden Klasse sind unerwünscht, während die herrschende Klasse unentwegt Pauschalurteile gegenüber den Arbeitslosen abgibt.
Sie, die herrschende Klasse, lebt nach dem Motto: Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt. Kant hingegen sagt: Jeder, aber auch jeder, muss so leben, dass die Regeln seines Verhaltens für alle gelten. Das heißt nun aber nicht, wenn die Herrschenden Betrüger sind, sollen alle betrügen, sondern es heißt, der Herrschende darf nicht betrügen, wenn er für sich irgendwelche Regeln beanspruchen will. 

Man sieht, der kategorische Imperativ bedarf einer Ergänzung, sonst gerät man rasch in eine Abwärtsspirale moralischen Verfalls.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>R@iner, was soll ich jetzt mit meiner fundierten philosophischen Aus-Bildung zum Thema Moral sagen? Du machst mich sprachlos, obwohl ich über das Verhältnis von Ethik und Ästhetik promoviert habe. Mit ein paar Worten lässt sich die Frage nur unzureichend beantworten. Dennoch hat sich im Laufe der letzten Jahre eines herauskristallisiert, und zwar muss man dazu an den kategorischen Imperativ Kants erinnern, der sinngemäß besagt: Die Regeln, nach denen ich handle, sollen stets zur allgemeinen Gesetzgebung dienen. Dieser Imperativ verbietet es, dass zum Beispiel die herrschende Klasse Verhaltensweisen für sich in Anspruch nimmt bzw. sich gegenüber beansprucht, die sie der beherrschten Klasse nicht zugesteht.<br />
Hartz-IV-Empfänger werden in der Regel pauschal als Sozialschmatorzer diffamiert; das ist seitens der Herrschenden völlig in Ordnung. Werden aber Manager, die Millionen oder gar Milliarden verzockt haben, wegen unverantwortlichen Handelns im &#8220;Amt&#8221; gescholten, kommt Hans-Olaf Henkel und sagt: Man muss in der Kritik an Managern differenzieren, keine Pauschalurteile bitte. Pauschalurteile gegenüber der herrschenden Klasse sind unerwünscht, während die herrschende Klasse unentwegt Pauschalurteile gegenüber den Arbeitslosen abgibt.<br />
Sie, die herrschende Klasse, lebt nach dem Motto: Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt. Kant hingegen sagt: Jeder, aber auch jeder, muss so leben, dass die Regeln seines Verhaltens für alle gelten. Das heißt nun aber nicht, wenn die Herrschenden Betrüger sind, sollen alle betrügen, sondern es heißt, der Herrschende darf nicht betrügen, wenn er für sich irgendwelche Regeln beanspruchen will. </p>
<p>Man sieht, der kategorische Imperativ bedarf einer Ergänzung, sonst gerät man rasch in eine Abwärtsspirale moralischen Verfalls.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=8844#comment-27705</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:03:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=8844#comment-27705</guid>
		<description><![CDATA[@antiferengi: &#039;Man&#039; ist gut. Du hast erkannt, worauf ich abzielte. Wie kann ich aber meine traditionellere Vorstellung von Moral rechtfertigen. Ich suche tatsächlich nach einer Argumentationshilfe für &#039;die Straße&#039;.

P.S.: Was wäre denn eine Referenz? Wo sind die Vorbilder, deren Verhalten man als anerkannt (von wem?) und erstrebenswert &#039;möglichst verständlich&#039;(!) hinstellen könnte?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@antiferengi: &#8216;Man&#8217; ist gut. Du hast erkannt, worauf ich abzielte. Wie kann ich aber meine traditionellere Vorstellung von Moral rechtfertigen. Ich suche tatsächlich nach einer Argumentationshilfe für &#8216;die Straße&#8217;.</p>
<p>P.S.: Was wäre denn eine Referenz? Wo sind die Vorbilder, deren Verhalten man als anerkannt (von wem?) und erstrebenswert &#8216;möglichst verständlich&#8217;(!) hinstellen könnte?</p>
]]></content:encoded>
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