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	<title>Kommentare zu: Verstand und Demokratie</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Ralf Hagelstein</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23395</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Hagelstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 17:44:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus dem Ärzteblatt 2006:

Wie die Gehirne von Politikern funktionieren
Atlanta/Georgia
Wie gelingt es Politikern verschiedener Parteien nur, auf der Basis der gleichen Fakten zu völlig unterschiedlichen Bewertungen zu gelangen?

Die Antwort, die Psychologen auf der Jahrestagung der US-Society for Personality and Social Psychology gaben, ist wenig schmeichelhaft.

Bei der Interpretation diskrepanter Fakten lassen die Politiker den Verstand beiseite. Ihr Gehirn reagiert rein emotional und aktiviert dabei die gleichen &quot;Belohnungszentren&quot;, die Drogenabhängigen einen &quot;Kick&quot; verschaffen. Dabei lassen die Politiker das kognitive Karussell solange drehen, bis eine programmkonforme und emotional befriedigende Antwort gefunden wurde.

https://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=102401]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Ärzteblatt 2006:</p>
<p>Wie die Gehirne von Politikern funktionieren<br />
Atlanta/Georgia<br />
Wie gelingt es Politikern verschiedener Parteien nur, auf der Basis der gleichen Fakten zu völlig unterschiedlichen Bewertungen zu gelangen?</p>
<p>Die Antwort, die Psychologen auf der Jahrestagung der US-Society for Personality and Social Psychology gaben, ist wenig schmeichelhaft.</p>
<p>Bei der Interpretation diskrepanter Fakten lassen die Politiker den Verstand beiseite. Ihr Gehirn reagiert rein emotional und aktiviert dabei die gleichen &#8220;Belohnungszentren&#8221;, die Drogenabhängigen einen &#8220;Kick&#8221; verschaffen. Dabei lassen die Politiker das kognitive Karussell solange drehen, bis eine programmkonforme und emotional befriedigende Antwort gefunden wurde.</p>
<p><a href="https://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=102401" rel="nofollow">https://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=102401</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Yurun</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23329</link>
		<dc:creator><![CDATA[Yurun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 19:59:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter

Traumatisierung heißt nicht automatisch klein Lieschen wurde von Papa vergewaltigt oder Helmut hat Alpträume, seit er in Afghanistan ein Familienauto in Stücke geschossen hat. Sowas ist zwar häufiger als meist angenommen, allerdings spielt das in dem Zusammenhang keine große Rolle. Was genau damit gemeint ist würde hier aber wohl zu weit führen. Menschen die eine Autorität (und sei es eine kommunistische Partei) als Aushilfsich brauchen sind aber weder selten noch fallen sie vom Himmel. 

Die Wirksamkeit von Propaganda allerdings auf einen Herdentrieb zu schieben finde ich ziemlich daneben. Was stimmt ist das wenige den Mut haben gegen den Strom zu schwimmen, doch warum ein Strom überhaupt existiert und gerade in diese oder jene Richtung fließt erklärt sich nicht einfach aus der Chaostheorie oder der praktischen Idee eines PR-Büros.

Jede Propaganda hat dabei eine Botschaft und wenn man sich heute mal umschaut ist diese recht &quot;weichgespült&quot;. Wir führen Kriege mit der propagandistischen Begründung irgendwelche Menschenrechte oder das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu schützen. Die Verkaufsstrategie ist dabei immernoch dämlich, doch sie ist in weiten Teilen eben auch anders als früher, was ich dann halt kurzerhand empathisch getauft habe. In welche Politik das letztlich mündet ist eine andere Frage.

Übrigens betrachte ich auch diverse Rechtspopulisten neuester Machart nicht als &quot;besser&quot;, mir geht es lediglich um ihren populistischen Zugang zur Masse, was am Ende eben auch ein psychologischer ist. Es geht heute nicht mehr um Lebensraum im Osten für die deutsche Herrenrasse, sondern zum Beispiel um weggeätzte Nasen afghanischer Mädchen, wobei freilich jede Bevölkerungsschicht am Ende auch ganz maßgeschneiderte &quot;Gründe&quot; bekommt. Du kannst hier im Blog schreiben das diese Gründe scheinheilig sind und versuchen das möglichst eindringlich zu beschreiben. Du kannst die propandistischen Verrenkungen, diese Riesenlücke zwischen schönem Schein und banaler bis grauenvoller Realität versuchen aufzuzeigen, also sozusagen dem über Leichen gehenden Mafiastaat den Spiegel vorhalten und damit das tun was meist &quot;Bewusstsein schaffen&quot; genannt wird. Was könntest du aber tun wenn eine Mehrzahl der Deutschen eine Bekehrung oder Auslöschung der Moslems in aller Welt als nationale Aufgabe erachten würde? Dann könntest du nur noch schreiben was für ein Wahnsinn sowas ist und würdest als Reaktion ernten, dass du das eben nicht verstehst bzw. eventuell sogar ein Volksfeind bist. Auch heute noch gibt es aber Rechte die mit sowas agitieren würden, wenn es denn Erfolg versprechen würde. Bei harmloseren Beispielen ist das ja auch der Fall. Die Nazis beispielsweise waren noch lange gezwungen so zu tun als würden sie Frieden wollen, weshalb die Aufdeckung ihrer Aufrüstung immer eine gewisse Waffe war, wenn auch letztlich wirkungslos. Worüber wir uns also glücklich schätzen können ist nicht Berlusconi an sich, sondern das der nicht einfach sagen kann &quot;wir versenken diese verdammten Flüchtlinge bevor sie unsere Küste erreichen&quot; ohne damit baden zu gehen. Viel gibt sich da aber auch so nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p>Traumatisierung heißt nicht automatisch klein Lieschen wurde von Papa vergewaltigt oder Helmut hat Alpträume, seit er in Afghanistan ein Familienauto in Stücke geschossen hat. Sowas ist zwar häufiger als meist angenommen, allerdings spielt das in dem Zusammenhang keine große Rolle. Was genau damit gemeint ist würde hier aber wohl zu weit führen. Menschen die eine Autorität (und sei es eine kommunistische Partei) als Aushilfsich brauchen sind aber weder selten noch fallen sie vom Himmel. </p>
<p>Die Wirksamkeit von Propaganda allerdings auf einen Herdentrieb zu schieben finde ich ziemlich daneben. Was stimmt ist das wenige den Mut haben gegen den Strom zu schwimmen, doch warum ein Strom überhaupt existiert und gerade in diese oder jene Richtung fließt erklärt sich nicht einfach aus der Chaostheorie oder der praktischen Idee eines PR-Büros.</p>
<p>Jede Propaganda hat dabei eine Botschaft und wenn man sich heute mal umschaut ist diese recht &#8220;weichgespült&#8221;. Wir führen Kriege mit der propagandistischen Begründung irgendwelche Menschenrechte oder das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu schützen. Die Verkaufsstrategie ist dabei immernoch dämlich, doch sie ist in weiten Teilen eben auch anders als früher, was ich dann halt kurzerhand empathisch getauft habe. In welche Politik das letztlich mündet ist eine andere Frage.</p>
<p>Übrigens betrachte ich auch diverse Rechtspopulisten neuester Machart nicht als &#8220;besser&#8221;, mir geht es lediglich um ihren populistischen Zugang zur Masse, was am Ende eben auch ein psychologischer ist. Es geht heute nicht mehr um Lebensraum im Osten für die deutsche Herrenrasse, sondern zum Beispiel um weggeätzte Nasen afghanischer Mädchen, wobei freilich jede Bevölkerungsschicht am Ende auch ganz maßgeschneiderte &#8220;Gründe&#8221; bekommt. Du kannst hier im Blog schreiben das diese Gründe scheinheilig sind und versuchen das möglichst eindringlich zu beschreiben. Du kannst die propandistischen Verrenkungen, diese Riesenlücke zwischen schönem Schein und banaler bis grauenvoller Realität versuchen aufzuzeigen, also sozusagen dem über Leichen gehenden Mafiastaat den Spiegel vorhalten und damit das tun was meist &#8220;Bewusstsein schaffen&#8221; genannt wird. Was könntest du aber tun wenn eine Mehrzahl der Deutschen eine Bekehrung oder Auslöschung der Moslems in aller Welt als nationale Aufgabe erachten würde? Dann könntest du nur noch schreiben was für ein Wahnsinn sowas ist und würdest als Reaktion ernten, dass du das eben nicht verstehst bzw. eventuell sogar ein Volksfeind bist. Auch heute noch gibt es aber Rechte die mit sowas agitieren würden, wenn es denn Erfolg versprechen würde. Bei harmloseren Beispielen ist das ja auch der Fall. Die Nazis beispielsweise waren noch lange gezwungen so zu tun als würden sie Frieden wollen, weshalb die Aufdeckung ihrer Aufrüstung immer eine gewisse Waffe war, wenn auch letztlich wirkungslos. Worüber wir uns also glücklich schätzen können ist nicht Berlusconi an sich, sondern das der nicht einfach sagen kann &#8220;wir versenken diese verdammten Flüchtlinge bevor sie unsere Küste erreichen&#8221; ohne damit baden zu gehen. Viel gibt sich da aber auch so nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schweigsam</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23328</link>
		<dc:creator><![CDATA[Schweigsam]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 19:11:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[#9 Stefan Sasse

Da möchte ich dir vollkommen zustimmen.
Die Hauptstadt von Kanada ist &quot;leider&quot; nicht Montreal, sondern Ottawa. Nur zur Information;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#9 Stefan Sasse</p>
<p>Da möchte ich dir vollkommen zustimmen.<br />
Die Hauptstadt von Kanada ist &#8220;leider&#8221; nicht Montreal, sondern Ottawa. Nur zur Information;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mistero</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23326</link>
		<dc:creator><![CDATA[mistero]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:52:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehr guter Beitrag.

Ich hätte diesbezüglich eine Frage an Autor und Leserschaft: Kann man - vollkommene geistige Unabhängigkeit und ausgeprägten Verstand vorausgesetzt - nicht letztlich nur zu einer bestimmten Meinung über unsere derzeitige Welt kommen, die sich aus der Realität ergibt? Meinetwegen mit gewissen Nuancen in Detailfragen

Was mich irritiert ist, dass man in der Forschung häufig schlauen, unabhängigen Menschen begegnet, die komplett andere Auffassungen haben, ohne dass ich sie als sture Böcke bezeichnen würde.

Diese Frage beschäftigt mich schon seit langem, weshalb ich sie hier mal formulieren wollte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Beitrag.</p>
<p>Ich hätte diesbezüglich eine Frage an Autor und Leserschaft: Kann man &#8211; vollkommene geistige Unabhängigkeit und ausgeprägten Verstand vorausgesetzt &#8211; nicht letztlich nur zu einer bestimmten Meinung über unsere derzeitige Welt kommen, die sich aus der Realität ergibt? Meinetwegen mit gewissen Nuancen in Detailfragen</p>
<p>Was mich irritiert ist, dass man in der Forschung häufig schlauen, unabhängigen Menschen begegnet, die komplett andere Auffassungen haben, ohne dass ich sie als sture Böcke bezeichnen würde.</p>
<p>Diese Frage beschäftigt mich schon seit langem, weshalb ich sie hier mal formulieren wollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bl</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23318</link>
		<dc:creator><![CDATA[bl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 13:50:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Orlando Beitrag 16

Genau so ist es mit den &quot;Filtern&quot;. Und wenn man diesen grundlegenden Mechanismus außer acht lässt, der ja erst die hier zu diskutierenden &quot;Meinungen&quot; und &quot;Fakten&quot; generiert, dann stochert man eben im dunkeln...

Auf jeden Fall: Thema NICHT verfehlt!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Orlando Beitrag 16</p>
<p>Genau so ist es mit den &#8220;Filtern&#8221;. Und wenn man diesen grundlegenden Mechanismus außer acht lässt, der ja erst die hier zu diskutierenden &#8220;Meinungen&#8221; und &#8220;Fakten&#8221; generiert, dann stochert man eben im dunkeln&#8230;</p>
<p>Auf jeden Fall: Thema NICHT verfehlt!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aufgelesen &#124; Guardian of the Blind</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23312</link>
		<dc:creator><![CDATA[Aufgelesen &#124; Guardian of the Blind]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:14:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] werden in einem weiteren Artikel das Verhältniss von Fakten und Meinungen (mit der Thesen, dass eskein Wissen gibt, welches nicht [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] werden in einem weiteren Artikel das Verhältniss von Fakten und Meinungen (mit der Thesen, dass eskein Wissen gibt, welches nicht [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23310</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 11:09:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Gerhard Schwarz: Meine Diss gibt&#039;s nur als Microfiche. Dafür ist sie nicht richtig korrigiert, das ist eine Geschichte für sich. Wenn du dir das antun willst, schreib mir ne Mail, ich kann dir zur Not auch ne Version schicken, die noch schlechter korrigiert ist, aber immerhin digital. Es sind einige sehr unschöne Pannen passiert damals. 

Ansonsten gibt es noch meinen Versuch, Fürsorge gegen Selbstsorge in Stellung zubringen, schon lange &lt;a href=&quot;https://archiv.feynsinn.org/FS2.rtf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;auf diesem Server&lt;/a&gt;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gerhard Schwarz: Meine Diss gibt&#8217;s nur als Microfiche. Dafür ist sie nicht richtig korrigiert, das ist eine Geschichte für sich. Wenn du dir das antun willst, schreib mir ne Mail, ich kann dir zur Not auch ne Version schicken, die noch schlechter korrigiert ist, aber immerhin digital. Es sind einige sehr unschöne Pannen passiert damals. </p>
<p>Ansonsten gibt es noch meinen Versuch, Fürsorge gegen Selbstsorge in Stellung zubringen, schon lange <a href="https://archiv.feynsinn.org/FS2.rtf" rel="nofollow">auf diesem Server</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23309</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 11:04:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@altautonomer: Weltfrauentag geht mir ebenso an dem da oben vorbei wie Muttertag, Aidstag und Tag des Urheberrechts (wobei der wenigstens mit dem Tschernobyl-Jubiläum zusammen fällt). Was gibt es sonst noch? Am Tag irgendwelcher Befreiungen keine Kritik an Israel? Das ist genau diese lichterkettende Correctness, die uns schon immer ganz nach vorn gebracht hat.
Das da oben ist das Sinnbild der herrrschenden Vernunft.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@altautonomer: Weltfrauentag geht mir ebenso an dem da oben vorbei wie Muttertag, Aidstag und Tag des Urheberrechts (wobei der wenigstens mit dem Tschernobyl-Jubiläum zusammen fällt). Was gibt es sonst noch? Am Tag irgendwelcher Befreiungen keine Kritik an Israel? Das ist genau diese lichterkettende Correctness, die uns schon immer ganz nach vorn gebracht hat.<br />
Das da oben ist das Sinnbild der herrrschenden Vernunft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: salvo</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23308</link>
		<dc:creator><![CDATA[salvo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 10:22:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[also, ich stelle in Frage, ob das Problem, die Unfähigkeit, die eigene Vortstellung an den &#039;Fakten&#039; zu revidieren nicht aus der Art und Weise kommt, wie &#039;wir&#039; im Diskurs als Subjekte konstituiert werden, nämlich in einem diskursiven Raum, in dem dem Anderen als Konkurrent begegnet wird. Und je inniger diese Konkurrenzsituation erlebt wird, umso heftiger die Abwehr. Im verlinkten Artikel wird zB angedeutet, dass Personen bereit waren, die eigene &#039;Meinung&#039; an diese widersprechenden &#039;Fakten&#039; (dieser Dualismus Meinung-Fakt könnte auch ein Teil des Problems sein, wenn man bedenkt, dass unser Weltbezug an sich versprachlicht ist: Fakt ist also an sich bereits sprachlich integriert) anzupassen, wenn die Sprechsituation direkt war, also nicht indirekt wie in der Aufnahme einer medial verbreiteten Nachricht. Das ist interessant, weil im Falle der Sprechsituation mit direktem Austauch der Andere, der den widerstreitenden Fakt eröffnet, real anwesend ist und nicht simulativ wie bei der Aufnahme einer Nachricht in den Medien. Das könnte so interpretiert werden, dass unter bestimmten Umständen, die analysiert werden müßten, das kooperative Element in der direkten Sprachsituation die konkurrierende Grundanlage überlagern kann. Wenn ich den Anderen in der kommunikativen Situation nicht unmittelbar als Konkurrenten erlebe, gegen den ich die Illusion einer eigenen Meinung durchzusetzen habe, sondern als &#039;positive Erweiterung&#039; meiner eigenen kommunikativen Fähigkeit, dann wird das gemeinsame Interesse in der kommunikativen Handlung realisiert, das darin liegt, die &#039;Realität&#039; im beiderseitigen Interesse zu konstruieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also, ich stelle in Frage, ob das Problem, die Unfähigkeit, die eigene Vortstellung an den &#8216;Fakten&#8217; zu revidieren nicht aus der Art und Weise kommt, wie &#8216;wir&#8217; im Diskurs als Subjekte konstituiert werden, nämlich in einem diskursiven Raum, in dem dem Anderen als Konkurrent begegnet wird. Und je inniger diese Konkurrenzsituation erlebt wird, umso heftiger die Abwehr. Im verlinkten Artikel wird zB angedeutet, dass Personen bereit waren, die eigene &#8216;Meinung&#8217; an diese widersprechenden &#8216;Fakten&#8217; (dieser Dualismus Meinung-Fakt könnte auch ein Teil des Problems sein, wenn man bedenkt, dass unser Weltbezug an sich versprachlicht ist: Fakt ist also an sich bereits sprachlich integriert) anzupassen, wenn die Sprechsituation direkt war, also nicht indirekt wie in der Aufnahme einer medial verbreiteten Nachricht. Das ist interessant, weil im Falle der Sprechsituation mit direktem Austauch der Andere, der den widerstreitenden Fakt eröffnet, real anwesend ist und nicht simulativ wie bei der Aufnahme einer Nachricht in den Medien. Das könnte so interpretiert werden, dass unter bestimmten Umständen, die analysiert werden müßten, das kooperative Element in der direkten Sprachsituation die konkurrierende Grundanlage überlagern kann. Wenn ich den Anderen in der kommunikativen Situation nicht unmittelbar als Konkurrenten erlebe, gegen den ich die Illusion einer eigenen Meinung durchzusetzen habe, sondern als &#8216;positive Erweiterung&#8217; meiner eigenen kommunikativen Fähigkeit, dann wird das gemeinsame Interesse in der kommunikativen Handlung realisiert, das darin liegt, die &#8216;Realität&#8217; im beiderseitigen Interesse zu konstruieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ninjaturkey</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7333#comment-23306</link>
		<dc:creator><![CDATA[ninjaturkey]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 08:16:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7333#comment-23306</guid>
		<description><![CDATA[Versand und Dekoratie? Versteh sch nich.

Abern geiles Bild!
Hier komm isch öfters kucken!!!!

;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Versand und Dekoratie? Versteh sch nich.</p>
<p>Abern geiles Bild!<br />
Hier komm isch öfters kucken!!!!</p>
<p>;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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