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	<title>Kommentare zu: Neusprech heute: Der &#8220;Anreiz&#8221;</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: R@iner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 20:05:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Gutti: Habe mir heute das Büchlein bestellt. Die gefundenen Auschnitte im web haben mich überzeugt, daß die ~18 Euronen gut angelegt sind. Danke für den Tipp!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gutti: Habe mir heute das Büchlein bestellt. Die gefundenen Auschnitte im web haben mich überzeugt, daß die ~18 Euronen gut angelegt sind. Danke für den Tipp!</p>
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		<title>Von: Gutti</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gutti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 20:20:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[An den Beitrag Nr.1 (Wat) und Nr.51 (Reinahrd) wegen:
Erpressung und freiwillig gezwungen.

Falsch!

Richtiges Neusprech:
Einigungsbereitschaft, fördern!

Von Thilo[tm] der Mann ist wie eine Goldader für Neusprech. Interviews und Auftritte sind aufzuzeichnen und intensiv zu studieren. Besser wie RTL2 glotzen. Irgendwann hat man das nicht mehr nötig und erfühlt sogar live, blitzschnell solche Worthülsen. Erst danach kann man angemessen(!) reagieren und diese Lanze sogar umdrehen... und zwar in allen Lebenslagen. Vom Arbeitgeber(!) bis zum Richter.

Für weiteres vertiefen der theoretischen Basis ist folgendes Buch alternativlos(!) oder in 2.0 unumgänglich(!)
https://www.fuereinebesserewelt.info/buchtipp-auf-leisen-sohlen-ins-gehirn/

Ich schätze das eine deutliche Mehrheit(!) der Kommentarschreiber hier, darin Antworten finden würde. Kostet was, müsste man ansparen(!)... es lohnt sich! Ihr könntet eure Sprache ändern, ihr könntet euer Denken ändern, ihr solltet gewaltig Aufrüsten und in diesem Sinne nachholen. Erst danach wird zb. Nr.52 (lebowski) überhaupt eine Chance(!) haben.

Viel Erfolg(!)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An den Beitrag Nr.1 (Wat) und Nr.51 (Reinahrd) wegen:<br />
Erpressung und freiwillig gezwungen.</p>
<p>Falsch!</p>
<p>Richtiges Neusprech:<br />
Einigungsbereitschaft, fördern!</p>
<p>Von Thilo[tm] der Mann ist wie eine Goldader für Neusprech. Interviews und Auftritte sind aufzuzeichnen und intensiv zu studieren. Besser wie RTL2 glotzen. Irgendwann hat man das nicht mehr nötig und erfühlt sogar live, blitzschnell solche Worthülsen. Erst danach kann man angemessen(!) reagieren und diese Lanze sogar umdrehen&#8230; und zwar in allen Lebenslagen. Vom Arbeitgeber(!) bis zum Richter.</p>
<p>Für weiteres vertiefen der theoretischen Basis ist folgendes Buch alternativlos(!) oder in 2.0 unumgänglich(!)<br />
<a href="https://www.fuereinebesserewelt.info/buchtipp-auf-leisen-sohlen-ins-gehirn/" rel="nofollow">https://www.fuereinebesserewelt.info/buchtipp-auf-leisen-sohlen-ins-gehirn/</a></p>
<p>Ich schätze das eine deutliche Mehrheit(!) der Kommentarschreiber hier, darin Antworten finden würde. Kostet was, müsste man ansparen(!)&#8230; es lohnt sich! Ihr könntet eure Sprache ändern, ihr könntet euer Denken ändern, ihr solltet gewaltig Aufrüsten und in diesem Sinne nachholen. Erst danach wird zb. Nr.52 (lebowski) überhaupt eine Chance(!) haben.</p>
<p>Viel Erfolg(!)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-23016</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 10:15:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Henning: Vielen Dank. Deine kleine Vokabelliste gefällt mir.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Henning: Vielen Dank. Deine kleine Vokabelliste gefällt mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-23015</link>
		<dc:creator><![CDATA[Henning]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 23:27:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu Leistungsanreizen und anderem Reformsprech habe ich auch was auf meiner Seite geschrieben:
https://www.henning-thielemann.de/Reform.html

Das Lohnabstandsangebot verstehe ich eigentlich so, dass jemand, der sinnvolle Arbeit erledigt, deutlich mehr verdienen sollte, als jemand der sinnlose oder schädliche Arbeit verrichtet. D.h. die Einkommen von Finanzjongleuren sollten eigentlich das mindeste sein, was man auch für sinnvolle Arbeit bekommt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Leistungsanreizen und anderem Reformsprech habe ich auch was auf meiner Seite geschrieben:<br />
<a href="https://www.henning-thielemann.de/Reform.html" rel="nofollow">https://www.henning-thielemann.de/Reform.html</a></p>
<p>Das Lohnabstandsangebot verstehe ich eigentlich so, dass jemand, der sinnvolle Arbeit erledigt, deutlich mehr verdienen sollte, als jemand der sinnlose oder schädliche Arbeit verrichtet. D.h. die Einkommen von Finanzjongleuren sollten eigentlich das mindeste sein, was man auch für sinnvolle Arbeit bekommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: superguppi</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-23000</link>
		<dc:creator><![CDATA[superguppi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 17:21:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bitte den Artikel auch hier hinein:

https://neusprech.org/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte den Artikel auch hier hinein:</p>
<p><a href="https://neusprech.org/" rel="nofollow">https://neusprech.org/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Izmir Übül</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-22994</link>
		<dc:creator><![CDATA[Izmir Übül]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 15:47:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7162#comment-22994</guid>
		<description><![CDATA[Mich hat der Begriff &quot;Anreiz&quot; als euphemistisches Synonym für Sanktionsandrohung auch schon immer geärgert, genau wie &quot;EingliederungsVEREINBARUNG&quot; für Nötigung und &quot;Kunde&quot; für Bittsteller.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich hat der Begriff &#8220;Anreiz&#8221; als euphemistisches Synonym für Sanktionsandrohung auch schon immer geärgert, genau wie &#8220;EingliederungsVEREINBARUNG&#8221; für Nötigung und &#8220;Kunde&#8221; für Bittsteller.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: consultman</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-22990</link>
		<dc:creator><![CDATA[consultman]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 14:50:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Unfehlbarkeit“ und Folgen 

Fragen sie doch einmal wie viele Bundestagsabgeordnete und wie viele Regierungsmitglieder, wie viele Deutsche Richter und wie viele Deutsche Beamte im öffentlichen Dienst gegen § 31 Absatz 1 Bundesverfassungsgerichtsgesetz &quot;Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts binden die Verfassungsorgane des Bundes und der Länder, sowie alle Gerichte und Behörden&quot; verstoßen und sich schon lange nicht mehr daran gebunden fühlen. 

Beispiel Hartz-IV: weder der Bundestag noch die Regierung haben den Termin 31.12.2010 ernst genommen.

(es gibt sicher hunderte und aberhunderte weitere Beispiele ...)

Es ist das System der Justiz (dazu gehörte auch Kopier-Gutti sein ehemaliger &quot;Dr. jur.&quot;) das die frühere Demokratie in einen &quot;DDR&quot;-ähnlichen Staat wandelt, sofern er nicht schon da ist. 

In Deutschen Gefängnissen sitzen etwa 4.000 bis 5.000 Menschen, eine Kleinstadt von Bürgern, die unschuldig &quot;im Knast&quot; sind, doch die Große Politik der angeblichen  &quot;Unfehlbarkeit&quot;  Deutscher Richter zwingt die Gesellschaft zu solchen Opfern. 

Abgesehen von 5.000 persönlichen Schicksalen der Zerstörung der Familie, der Zerstörung des weiteren Berufsweges, der Zerstörung des Eigentums und der Zerstörung der persönlichen Reputation für das gesamte Leben. 

Nur wenige haben dann noch Kraft und Chance und reiche Freunde (für die Anwaltskosten), um eine Rehabilitierung zu erreichen. Von diesen wenigen werden von einigen mit Geld das lebenslange Schweigen erkauft und die wenigen anderen erhalten (im gemeinsamen Einvernehmen) ein vom Bund bezahltes europäisches oder außereuropäisches Asylland. 

Solange Deutsche Richter  aktiv durchsetzen, daß der Glaube an &quot;unfehlbare&quot; Juristen und Richter bleibt, (schon mal etwas von der &quot;Normalverteilung&quot; gehört, schon mal etwas von menschlichen &quot;Fehlerquoten&quot; gehört), kommen wir bei lauter Juristen in Bundestag und in der Regierung mit deren eigefleischten Glauben an der eigenen &quot;Unfehlbarkeit&quot;  auch der Minister (den auch Kopier-Gutti lange Zeit zeigte) und anderer Juristen als Mitarbeiter, zu einem &quot;Unfehlbarkeitsglauben&quot; in Machtpositionen. 

Dieser &quot;Unfehlbarkeitsglaube&quot; der Mächtigen wurde gerade in Tunesien und Ägypten zerschlagen.  

Der Fisch fängt am Kopfe zu stinken an. 

Und es stinkt nach 1788 (kurz vor 1789 Frankreich) und es stinkt nach 1988 (kurz vor 1989 Deutschland), das genaue Datum des Zerfalls des altem Roms aus den gleichen Gründen, habe ich nicht zur Hand.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Unfehlbarkeit“ und Folgen </p>
<p>Fragen sie doch einmal wie viele Bundestagsabgeordnete und wie viele Regierungsmitglieder, wie viele Deutsche Richter und wie viele Deutsche Beamte im öffentlichen Dienst gegen § 31 Absatz 1 Bundesverfassungsgerichtsgesetz &#8220;Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts binden die Verfassungsorgane des Bundes und der Länder, sowie alle Gerichte und Behörden&#8221; verstoßen und sich schon lange nicht mehr daran gebunden fühlen. </p>
<p>Beispiel Hartz-IV: weder der Bundestag noch die Regierung haben den Termin 31.12.2010 ernst genommen.</p>
<p>(es gibt sicher hunderte und aberhunderte weitere Beispiele &#8230;)</p>
<p>Es ist das System der Justiz (dazu gehörte auch Kopier-Gutti sein ehemaliger &#8220;Dr. jur.&#8221;) das die frühere Demokratie in einen &#8220;DDR&#8221;-ähnlichen Staat wandelt, sofern er nicht schon da ist. </p>
<p>In Deutschen Gefängnissen sitzen etwa 4.000 bis 5.000 Menschen, eine Kleinstadt von Bürgern, die unschuldig &#8220;im Knast&#8221; sind, doch die Große Politik der angeblichen  &#8220;Unfehlbarkeit&#8221;  Deutscher Richter zwingt die Gesellschaft zu solchen Opfern. </p>
<p>Abgesehen von 5.000 persönlichen Schicksalen der Zerstörung der Familie, der Zerstörung des weiteren Berufsweges, der Zerstörung des Eigentums und der Zerstörung der persönlichen Reputation für das gesamte Leben. </p>
<p>Nur wenige haben dann noch Kraft und Chance und reiche Freunde (für die Anwaltskosten), um eine Rehabilitierung zu erreichen. Von diesen wenigen werden von einigen mit Geld das lebenslange Schweigen erkauft und die wenigen anderen erhalten (im gemeinsamen Einvernehmen) ein vom Bund bezahltes europäisches oder außereuropäisches Asylland. </p>
<p>Solange Deutsche Richter  aktiv durchsetzen, daß der Glaube an &#8220;unfehlbare&#8221; Juristen und Richter bleibt, (schon mal etwas von der &#8220;Normalverteilung&#8221; gehört, schon mal etwas von menschlichen &#8220;Fehlerquoten&#8221; gehört), kommen wir bei lauter Juristen in Bundestag und in der Regierung mit deren eigefleischten Glauben an der eigenen &#8220;Unfehlbarkeit&#8221;  auch der Minister (den auch Kopier-Gutti lange Zeit zeigte) und anderer Juristen als Mitarbeiter, zu einem &#8220;Unfehlbarkeitsglauben&#8221; in Machtpositionen. </p>
<p>Dieser &#8220;Unfehlbarkeitsglaube&#8221; der Mächtigen wurde gerade in Tunesien und Ägypten zerschlagen.  </p>
<p>Der Fisch fängt am Kopfe zu stinken an. </p>
<p>Und es stinkt nach 1788 (kurz vor 1789 Frankreich) und es stinkt nach 1988 (kurz vor 1989 Deutschland), das genaue Datum des Zerfalls des altem Roms aus den gleichen Gründen, habe ich nicht zur Hand.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lebowski</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-22982</link>
		<dc:creator><![CDATA[lebowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 12:38:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Gewerkschaften ihren verdammten Job seit Jahrzehnten nicht anständig machen. Sie verabreden Reallohnsenkungen, sie vertreten die Arbeitslosen – deren Funktion und Behandlung allein schon die Löhne drücken, von menschlichen Abgründen mal ganz abgesehen – null Komma gar nichts, ihre Spitzenvertreter wechseln bei Gelegenheit trocken die Seiten, eine Gewerkschaft grätscht der anderen ins Geschäft (siehe DB), und von der Idee einer organisierten Solidarität sind sie Lichtjahre entfernt.&quot;

Der Sozialphilosoph Andre Gorz sprach in diesem Zusammenhang von einer Komplizenschaft zwischen Arbeit und Kapital.

https://www.amazon.de/Auswege-aus-dem-Kapitalismus-politischen/dp/385869391X/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;qid=1298636565&amp;sr=8-5

Die Gewerkschaften sehen das fordistische, kapitalistische System als Normalzustand an. Der Arbeiter verkauft seine Lebenszeit und erwartet dafür einen hohen Lohn, mit dem er sich Waren aller Art kaufen kann. Über eine Perspektive jenseits der Lohnarbeit haben sich Gewerkschaften nie Gedanken gemacht.  Die Gewerkschaften sind in diesem System dafür da, mit den Arbeitgebern über höhere Löhne zu verhandeln.  Sie sind auf Gedeih und Verderb an dieses System gekoppelt. Ihre einzige Beziehung zu Arbeitslosen besteht darin, diese wieder in ein Normalarbeitsverhälnis zu bringen.
Was aber, wenn der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht? Wenn Vollbeschäftigung nicht mehr möglich ist, wie das gerade jetzt der Fall ist?
Dann müsste man den Arbeitslosen eine Perspektive jenseits von Lohnarbeit, Geld und Waren ermöglichen.
Aber das war eben nie die Aufgabe der Gewerkschaften. Deswegen scheitern sie so kläglich oder zerfallen in immer kleinere Splittergewerkschaften, deren Klientel ein hohes &quot;Erpressungspotential&quot; hat.

Erst wenn sich die Arbeitslosen (also diejenigen, die aus dem kapitalistischen Erwerbsleben dauerhaft ausgeschlossen sind) eigenständig zusammenschließen und für sich eine Perspektive jenseits von Markt und Arbeit fordern, wird sich etwas ändern.

Ansätze dazu finden sich hier:
https://www.links-netz.de/K_texte/K_links-netz_sozpol.html]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Gewerkschaften ihren verdammten Job seit Jahrzehnten nicht anständig machen. Sie verabreden Reallohnsenkungen, sie vertreten die Arbeitslosen – deren Funktion und Behandlung allein schon die Löhne drücken, von menschlichen Abgründen mal ganz abgesehen – null Komma gar nichts, ihre Spitzenvertreter wechseln bei Gelegenheit trocken die Seiten, eine Gewerkschaft grätscht der anderen ins Geschäft (siehe DB), und von der Idee einer organisierten Solidarität sind sie Lichtjahre entfernt.&#8221;</p>
<p>Der Sozialphilosoph Andre Gorz sprach in diesem Zusammenhang von einer Komplizenschaft zwischen Arbeit und Kapital.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Auswege-aus-dem-Kapitalismus-politischen/dp/385869391X/ref=sr_1_5?ie=UTF8&#038;qid=1298636565&#038;sr=8-5" rel="nofollow">https://www.amazon.de/Auswege-aus-dem-Kapitalismus-politischen/dp/385869391X/ref=sr_1_5?ie=UTF8&#038;qid=1298636565&#038;sr=8-5</a></p>
<p>Die Gewerkschaften sehen das fordistische, kapitalistische System als Normalzustand an. Der Arbeiter verkauft seine Lebenszeit und erwartet dafür einen hohen Lohn, mit dem er sich Waren aller Art kaufen kann. Über eine Perspektive jenseits der Lohnarbeit haben sich Gewerkschaften nie Gedanken gemacht.  Die Gewerkschaften sind in diesem System dafür da, mit den Arbeitgebern über höhere Löhne zu verhandeln.  Sie sind auf Gedeih und Verderb an dieses System gekoppelt. Ihre einzige Beziehung zu Arbeitslosen besteht darin, diese wieder in ein Normalarbeitsverhälnis zu bringen.<br />
Was aber, wenn der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht? Wenn Vollbeschäftigung nicht mehr möglich ist, wie das gerade jetzt der Fall ist?<br />
Dann müsste man den Arbeitslosen eine Perspektive jenseits von Lohnarbeit, Geld und Waren ermöglichen.<br />
Aber das war eben nie die Aufgabe der Gewerkschaften. Deswegen scheitern sie so kläglich oder zerfallen in immer kleinere Splittergewerkschaften, deren Klientel ein hohes &#8220;Erpressungspotential&#8221; hat.</p>
<p>Erst wenn sich die Arbeitslosen (also diejenigen, die aus dem kapitalistischen Erwerbsleben dauerhaft ausgeschlossen sind) eigenständig zusammenschließen und für sich eine Perspektive jenseits von Markt und Arbeit fordern, wird sich etwas ändern.</p>
<p>Ansätze dazu finden sich hier:<br />
<a href="https://www.links-netz.de/K_texte/K_links-netz_sozpol.html" rel="nofollow">https://www.links-netz.de/K_texte/K_links-netz_sozpol.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinahrd</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-22980</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinahrd]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 12:05:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[wir sagent früher.
Du wirst freiwillig gezwungen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wir sagent früher.<br />
Du wirst freiwillig gezwungen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NachDenkSeiten &#8211; Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7162#comment-22970</link>
		<dc:creator><![CDATA[NachDenkSeiten &#8211; Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 08:22:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7162#comment-22970</guid>
		<description><![CDATA[[...] Neusprech heute: Der „Anreiz“ Ich werde an dieser Stelle in loser Folge einige der zentralen Begriffsinfarkte neoliberaler F&#228;rbung vorstellen, mit der wir t&#228;glich beschallt werden, ohne das sie je hinterfragt w&#252;rden. Zum Auftakt habe ich mich mit der semantischen Kombizange des “Anreizes” befasst. Ein „Anreiz“ soll Verhalten beeinflussen, zu einer bestimmten Reaktion motivieren. In der &#246;ffentlichen Diskussion ist von „Anreizen“ zumeist die Rede, wenn es um entweder um Entscheidungen von Konzernen geht oder um Arbeitslose. Quelle: Feynsinn [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Neusprech heute: Der „Anreiz“ Ich werde an dieser Stelle in loser Folge einige der zentralen Begriffsinfarkte neoliberaler F&#228;rbung vorstellen, mit der wir t&#228;glich beschallt werden, ohne das sie je hinterfragt w&#252;rden. Zum Auftakt habe ich mich mit der semantischen Kombizange des “Anreizes” befasst. Ein „Anreiz“ soll Verhalten beeinflussen, zu einer bestimmten Reaktion motivieren. In der &#246;ffentlichen Diskussion ist von „Anreizen“ zumeist die Rede, wenn es um entweder um Entscheidungen von Konzernen geht oder um Arbeitslose. Quelle: Feynsinn [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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