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	<title>Kommentare zu: Der Kongress &#8211; ein Experiment</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Frank Benedikt</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22658</link>
		<dc:creator><![CDATA[Frank Benedikt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 23:13:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Klara Fall (oder soll ich Sie doch lieber Ines Fritz nennen?), #91:

Falsch. Die Arbeit auf der Strasse&quot; ist wichtig, ohne Zweifel. Wäre ich derzeit nicht gehandicappd, wäre wohl auch ich nach Dresden gefahren - so wie ein paar meiner KollegInnen. Treffen wie das in Köln haben aber ebenfalls ihre Berechtigung, da wir uns bei solchen Glegenheiten kennenlernen und &quot;organisieren&quot; können. Sie mögen das nicht verstehen, da Sie sich bequemerweise einfach irgendwo angehängt haben, aber &quot;wir&quot; stellen da schon mehr Ansprüche. Mit einer Handvoll Anarchisten, die meist noch nicht einmal die Grundzüge dieser Philosophie(!) begreifen, ist niemandem gedient.
Aber &quot;werben&quot; Sie ruhig weiter - Ihre Art von &quot;Sympathiewerbung&quot; kostet sowohl die FAU wie auch die Frauen Unterstützer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Klara Fall (oder soll ich Sie doch lieber Ines Fritz nennen?), #91:</p>
<p>Falsch. Die Arbeit auf der Strasse&#8221; ist wichtig, ohne Zweifel. Wäre ich derzeit nicht gehandicappd, wäre wohl auch ich nach Dresden gefahren &#8211; so wie ein paar meiner KollegInnen. Treffen wie das in Köln haben aber ebenfalls ihre Berechtigung, da wir uns bei solchen Glegenheiten kennenlernen und &#8220;organisieren&#8221; können. Sie mögen das nicht verstehen, da Sie sich bequemerweise einfach irgendwo angehängt haben, aber &#8220;wir&#8221; stellen da schon mehr Ansprüche. Mit einer Handvoll Anarchisten, die meist noch nicht einmal die Grundzüge dieser Philosophie(!) begreifen, ist niemandem gedient.<br />
Aber &#8220;werben&#8221; Sie ruhig weiter &#8211; Ihre Art von &#8220;Sympathiewerbung&#8221; kostet sowohl die FAU wie auch die Frauen Unterstützer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; Köln: Talkin bout a revolution :: binsenbrenner.de</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22651</link>
		<dc:creator><![CDATA[&#187; Köln: Talkin bout a revolution :: binsenbrenner.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 21:18:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] in den Gesprächen mit den Kollegen abzeichnete und wie Duke Erdmann es in seinem Blog ebenfalls nachzeichnet, waren zumindest wir Blogger mit dem Ergebnis der Diskussion nicht zufrieden. Zu sehr entglitt uns [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] in den Gesprächen mit den Kollegen abzeichnete und wie Duke Erdmann es in seinem Blog ebenfalls nachzeichnet, waren zumindest wir Blogger mit dem Ergebnis der Diskussion nicht zufrieden. Zu sehr entglitt uns [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klara Fall</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22615</link>
		<dc:creator><![CDATA[Klara Fall]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:13:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Linus

Das, was du da beschreibst, nenne ich Anarchosyndikalismus und so organisiert sich die FAU: Autonome Gruppen vor Ort, finanziell und auch sonst selbstbestimmt, flexibel, in Syndikaten und/oder Branchenvereinigungen, die in Lokalförderationen zusammengeschlossen sind und diese in der FAUD förderieren, herrschaftsfrei und basisdemokratisch. 

(Als Partei(satzung) habe ich das auch schon mal durchdacht und einen Entwurf angefangen, aber dann aufgehört, weil das eigentlich niemand will. Parteien sind beliebter, wenn sie hierarchisch sind. Eine basisdemokratische Partei wäre sehr kompliziert durchzusetzen, weil Partei und Basisdemokratie bisher ideentheoretisch nicht kompatibel wirken, aber als Denksportaufgabe fand ich das spannend - wenn das jemand machen will, kann er es haben.)

Jetzt schon ohne viel Aufwand und nach diesen Prinzipien durchsetzbar, ist eine Gewerkschaft und die gibt es bereits. Vorteilhaft ist, dass eine Gewerkschaft viel seltener als eine Partei als Karrieresprungbrett wahrgenommen wird und so niemand enttäuscht ist, weil es in einer basisdemokratischen Gewerkschaft auch keine gutbezahlten Pöstchen gibt.

Wichtig, extrem wichtig, für die politische Arbeit, finde ich die autonomen Gruppen vor Ort und dass diese mit anderen föderieren, auf eine gemeinsame Idee zugreifen, einander solidarisch sind, gemeinsame Infrastruktur nutzen, ausbauen und einandern und anderen zur Verfügung stellen. Das erhöht nicht nur den Wirkradius, sondern auch die Möglichkeiten und dient einem &quot;Pluralismus mit System&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Linus</p>
<p>Das, was du da beschreibst, nenne ich Anarchosyndikalismus und so organisiert sich die FAU: Autonome Gruppen vor Ort, finanziell und auch sonst selbstbestimmt, flexibel, in Syndikaten und/oder Branchenvereinigungen, die in Lokalförderationen zusammengeschlossen sind und diese in der FAUD förderieren, herrschaftsfrei und basisdemokratisch. </p>
<p>(Als Partei(satzung) habe ich das auch schon mal durchdacht und einen Entwurf angefangen, aber dann aufgehört, weil das eigentlich niemand will. Parteien sind beliebter, wenn sie hierarchisch sind. Eine basisdemokratische Partei wäre sehr kompliziert durchzusetzen, weil Partei und Basisdemokratie bisher ideentheoretisch nicht kompatibel wirken, aber als Denksportaufgabe fand ich das spannend &#8211; wenn das jemand machen will, kann er es haben.)</p>
<p>Jetzt schon ohne viel Aufwand und nach diesen Prinzipien durchsetzbar, ist eine Gewerkschaft und die gibt es bereits. Vorteilhaft ist, dass eine Gewerkschaft viel seltener als eine Partei als Karrieresprungbrett wahrgenommen wird und so niemand enttäuscht ist, weil es in einer basisdemokratischen Gewerkschaft auch keine gutbezahlten Pöstchen gibt.</p>
<p>Wichtig, extrem wichtig, für die politische Arbeit, finde ich die autonomen Gruppen vor Ort und dass diese mit anderen föderieren, auf eine gemeinsame Idee zugreifen, einander solidarisch sind, gemeinsame Infrastruktur nutzen, ausbauen und einandern und anderen zur Verfügung stellen. Das erhöht nicht nur den Wirkradius, sondern auch die Möglichkeiten und dient einem &#8220;Pluralismus mit System&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Linus</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22614</link>
		<dc:creator><![CDATA[Linus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:53:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Klara Fall #91: Das must jetzt DU erklären!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klara Fall #91: Das must jetzt DU erklären!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klara Fall</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22612</link>
		<dc:creator><![CDATA[Klara Fall]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:18:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Die besten Aussichten hat daher mE eine Ensemble von kleinzelligen autonomen Strukturen, die locker miteinander verbunden sind. Im Klartext: eine deutliche Verkleinerung der Sozialgemeinschaften und, damit einhergehend, eine extreme Verflachung der Hierarchien. Man könnte auch sagen: Pluralismus mit System.&quot;

Man könnte auch sagen: Anarchosyndikalismus.

:-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die besten Aussichten hat daher mE eine Ensemble von kleinzelligen autonomen Strukturen, die locker miteinander verbunden sind. Im Klartext: eine deutliche Verkleinerung der Sozialgemeinschaften und, damit einhergehend, eine extreme Verflachung der Hierarchien. Man könnte auch sagen: Pluralismus mit System.&#8221;</p>
<p>Man könnte auch sagen: Anarchosyndikalismus.</p>
<p>:-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klara Fall</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22611</link>
		<dc:creator><![CDATA[Klara Fall]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:12:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7068#comment-22611</guid>
		<description><![CDATA[@ FelixK

Ich rate dringend, zwischen radikalen Linken und Linksliberalen zu trennen: Linksliberale betreiben politische Blogs und treffen sich zu Blogger-kongresse in Köln. Radikale Linke sind neben anderen Antifaschisten am Samstag in Dresden unterwegs und schreiben darüber in Blogs. (Oder auch nicht.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ FelixK</p>
<p>Ich rate dringend, zwischen radikalen Linken und Linksliberalen zu trennen: Linksliberale betreiben politische Blogs und treffen sich zu Blogger-kongresse in Köln. Radikale Linke sind neben anderen Antifaschisten am Samstag in Dresden unterwegs und schreiben darüber in Blogs. (Oder auch nicht.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Linus</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22608</link>
		<dc:creator><![CDATA[Linus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 11:08:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;die gemeinsame Linie verläuft entlang einer fundierten und fundamentalen Kritik des Neoliberalismus&quot;

Ja! Über den Weg aber, der aus der Sackgasse führen könnte, sind sich die Kritiker ähnlich einig wie die Demonstranten in Ägypten.
Das hat eine überraschend einfache Erklärung: Internet, Twitter, Facebook etc. machen es heute viel einfacher, die eigene Meinung öffentlich kundzutun. Die Folge sind erstmal ein Haufen Lärm und allgemeine Verwirrung. Man sortiert seine Gedanken zunehmend nicht mehr privat, sondern öffentlich. Entsprechende Reibungsverluste sind da programmiert.
Das soll nicht heißen, daß da nichts draus werden könnte. Jedoch betreten wir mit dieser Art der Konsensfindung völliges Neuland. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie das funktionieren könnte? Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß die bisherigen Mechanismen der Konsensfindung nicht auf diese Größenordnung skalierbar sind.

Die Idee der Delegierung von Kompetenzen ist wohl ziemlich out. Die zunehmende Fragwürdigkeit unserer repräsentativen Demokratie zeigt ja, daß genau das nicht funktioniert. 
Andererseits scheint es angesichts der schieren Vielstimmigkeit utopisch, es jedem Recht machen zu können.
Die besten Aussichten hat daher mE eine Ensemble von kleinzelligen autonomen Strukturen, die locker miteinander verbunden sind. Im Klartext: eine deutliche Verkleinerung der Sozialgemeinschaften und, damit einhergehend, eine extreme Verflachung der Hierarchien. Man könnte auch sagen: Pluralismus mit System.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;die gemeinsame Linie verläuft entlang einer fundierten und fundamentalen Kritik des Neoliberalismus&#8221;</p>
<p>Ja! Über den Weg aber, der aus der Sackgasse führen könnte, sind sich die Kritiker ähnlich einig wie die Demonstranten in Ägypten.<br />
Das hat eine überraschend einfache Erklärung: Internet, Twitter, Facebook etc. machen es heute viel einfacher, die eigene Meinung öffentlich kundzutun. Die Folge sind erstmal ein Haufen Lärm und allgemeine Verwirrung. Man sortiert seine Gedanken zunehmend nicht mehr privat, sondern öffentlich. Entsprechende Reibungsverluste sind da programmiert.<br />
Das soll nicht heißen, daß da nichts draus werden könnte. Jedoch betreten wir mit dieser Art der Konsensfindung völliges Neuland. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie das funktionieren könnte? Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß die bisherigen Mechanismen der Konsensfindung nicht auf diese Größenordnung skalierbar sind.</p>
<p>Die Idee der Delegierung von Kompetenzen ist wohl ziemlich out. Die zunehmende Fragwürdigkeit unserer repräsentativen Demokratie zeigt ja, daß genau das nicht funktioniert.<br />
Andererseits scheint es angesichts der schieren Vielstimmigkeit utopisch, es jedem Recht machen zu können.<br />
Die besten Aussichten hat daher mE eine Ensemble von kleinzelligen autonomen Strukturen, die locker miteinander verbunden sind. Im Klartext: eine deutliche Verkleinerung der Sozialgemeinschaften und, damit einhergehend, eine extreme Verflachung der Hierarchien. Man könnte auch sagen: Pluralismus mit System.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22607</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 10:43:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@scribine: Sag ich doch: &quot;zu wenig Zeit&quot; und es bedarf der Kontinuität. Dass es Leute gibt, die schon den Versuch für strafbar halten und gleichzeitig mehr Aktion fordern, nehme ich zur Kenntnis, es überzeugt mich allerdings nicht wirklich.

@FellixK: Exakt so sehe ich das auch. 

@altautonomer: &quot;bestätigt eigentlich nur was?&quot; - Deine Meinung, hofffe ich doch. Mir ist nicht ganz klar, wer da erwähnt werden soll: Die Organisation, die es nicht gibt? Auch die Gewerkschaften sind hier immer wieder Thema, sie kommen dabei zumeist aber nicht allzu gut weg. 
Und auch dir noch einmal: Ich bin kein Aktivist und kein Linksradikaler. Das ist der Status quo. Es ist daher nicht klug, von mir zu erwarten, was man von solchen erwartet - abgesehen davon, dass ich auch nicht glaube, irgendwer auf der blauen Murmel erfüllte alle eure Ansprüche.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@scribine: Sag ich doch: &#8220;zu wenig Zeit&#8221; und es bedarf der Kontinuität. Dass es Leute gibt, die schon den Versuch für strafbar halten und gleichzeitig mehr Aktion fordern, nehme ich zur Kenntnis, es überzeugt mich allerdings nicht wirklich.</p>
<p>@FellixK: Exakt so sehe ich das auch. </p>
<p>@altautonomer: &#8220;bestätigt eigentlich nur was?&#8221; &#8211; Deine Meinung, hofffe ich doch. Mir ist nicht ganz klar, wer da erwähnt werden soll: Die Organisation, die es nicht gibt? Auch die Gewerkschaften sind hier immer wieder Thema, sie kommen dabei zumeist aber nicht allzu gut weg.<br />
Und auch dir noch einmal: Ich bin kein Aktivist und kein Linksradikaler. Das ist der Status quo. Es ist daher nicht klug, von mir zu erwarten, was man von solchen erwartet &#8211; abgesehen davon, dass ich auch nicht glaube, irgendwer auf der blauen Murmel erfüllte alle eure Ansprüche.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FelixK</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22606</link>
		<dc:creator><![CDATA[FelixK]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 10:26:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Problem des Kongresses war meines Erachtens, gerade was die Diskussion anbelangte, dasselbe das hier gerade zutage tritt, auch wenn ich jetzt nicht alles gelesen habe: jeder posaunt mal das raus, was ihm gerade in den Sinn kommt, ohne Rücksicht darauf, ob das irgendwas mit dem zu tun hat, was sonst so schon geäußert wurde oder vielleicht mal Thema sein sollte. Das mag im Internet und vor allem in den Kommentaren dort allgemein der Fall sein, scheint mir allerdings - und damit nehme ich mal Bezug auf eines der Themen, das auf dem Kongress kurz anklang - in linken Kreisen besonders verbreitet zu sein. Ich habe da eher eine Außensicht, weil ich mich zwar politisch links einordnen würde, allerdings weder ein politisches Umfeld habe noch mich häufig in ein solches begebe. Der Eindruck, der sich aus meinen Ausflügen dahin ergibt, ist der, dass die Ansicht &quot;jeder muss jederzeit alles sagen dürfen, so ausführlich er oder sie möchte&quot; doch weit verbreitet ist. Das führt aber dazu, dass nichts zu etwas führt. Letztes Wochenende manifestierte sich das dann bei der angedachten Podiumsdiskussion, die Herr Rügemer entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage war, zu moderieren. Es gab dann diverse Meldungen aus dem Publikum, die weitestgehend im Spektrum zwischen Belanglosigkeit und seltsamem Unsinn anzusiedeln waren, aber mitnichten mal irgendwie unterbrochen wurden, um irgendwie in der Diskussion weiterzukommen. Wenn in den Publikumsmeldungen dann mal ein interessanter Ansatz war, ging der im allgemeinen Geschwafel unter. Ich meinte zum Beispiel dem Bloginhaber hier auch durchaus seine Begeisterung am &quot;Diskussions&quot;verlauf im Gesicht ansehen zu können. Meine Konsequenz aus dieser nicht zustande kommenden Diskussion ist auf jeden Fall, dass es definitiv Moderation braucht, und zwar aktive. Welchen Beitrag Blogger zum demokratischen Diskurs leisten können...naja, das könnte man ja dann mal bei Gelegenheit diskutieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem des Kongresses war meines Erachtens, gerade was die Diskussion anbelangte, dasselbe das hier gerade zutage tritt, auch wenn ich jetzt nicht alles gelesen habe: jeder posaunt mal das raus, was ihm gerade in den Sinn kommt, ohne Rücksicht darauf, ob das irgendwas mit dem zu tun hat, was sonst so schon geäußert wurde oder vielleicht mal Thema sein sollte. Das mag im Internet und vor allem in den Kommentaren dort allgemein der Fall sein, scheint mir allerdings &#8211; und damit nehme ich mal Bezug auf eines der Themen, das auf dem Kongress kurz anklang &#8211; in linken Kreisen besonders verbreitet zu sein. Ich habe da eher eine Außensicht, weil ich mich zwar politisch links einordnen würde, allerdings weder ein politisches Umfeld habe noch mich häufig in ein solches begebe. Der Eindruck, der sich aus meinen Ausflügen dahin ergibt, ist der, dass die Ansicht &#8220;jeder muss jederzeit alles sagen dürfen, so ausführlich er oder sie möchte&#8221; doch weit verbreitet ist. Das führt aber dazu, dass nichts zu etwas führt. Letztes Wochenende manifestierte sich das dann bei der angedachten Podiumsdiskussion, die Herr Rügemer entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage war, zu moderieren. Es gab dann diverse Meldungen aus dem Publikum, die weitestgehend im Spektrum zwischen Belanglosigkeit und seltsamem Unsinn anzusiedeln waren, aber mitnichten mal irgendwie unterbrochen wurden, um irgendwie in der Diskussion weiterzukommen. Wenn in den Publikumsmeldungen dann mal ein interessanter Ansatz war, ging der im allgemeinen Geschwafel unter. Ich meinte zum Beispiel dem Bloginhaber hier auch durchaus seine Begeisterung am &#8220;Diskussions&#8221;verlauf im Gesicht ansehen zu können. Meine Konsequenz aus dieser nicht zustande kommenden Diskussion ist auf jeden Fall, dass es definitiv Moderation braucht, und zwar aktive. Welchen Beitrag Blogger zum demokratischen Diskurs leisten können&#8230;naja, das könnte man ja dann mal bei Gelegenheit diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Scribine</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=7068#comment-22605</link>
		<dc:creator><![CDATA[Scribine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 09:13:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=7068#comment-22605</guid>
		<description><![CDATA[Vor einer halben Stunde dachte ich noch: &quot;Oh, prima, 85 Kommentare! Ob das alles Blogger sind, die sich hier über neue Wege, gemeinsam zu kommunizieren, austauschen?

Nö, war´n Irrtum! Drei oder vier Leuteln beklappern sich, ohne ernsthaft den Versuch zu wagen, sich dem &quot;Dingens&quot; sprich Thema nur wenigstens ein Fitzelchen annähern zu wollen.

Schade!!!

Im Grunde ahnen wir doch alle, dass es nur anders/vielleicht besser geht, wenn wir wenigstens ein ganz kleines Bissel versuchen, einander zu verstehen - uns dem riesigen &quot;unbekannten&quot; gedanklich zu anzunähern.

Erfassen können wir das Ganze ohnehin nicht. Aber, wir könnten doch wenigstens versuchen, in den &quot;aufgeschriebenen Code-Wörtern&quot; der anderen kleinste gemeinsame Nenner/Ähnlichkeiten zu suchen und zu finden, statt immer nur dem T.I.N.A-Prinzip zu huldigen.

Sprache - auch Schriftsprache - ist Lautäußerung, um sich verständlich zu machen, um vom anderen &quot;gehört zu werden&quot; . . . doch dazu muss man sich &quot;Zeit nehmen&quot;

Vielleicht war es auch der Mangel an Zeit, vereehrter flatter,der dem bloggenden Kongress die Substanz nahm - zu viele Einzeldarstellungen in so kurzer Zeit - das kann kein Mensch &quot;verarbeiten&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer halben Stunde dachte ich noch: &#8220;Oh, prima, 85 Kommentare! Ob das alles Blogger sind, die sich hier über neue Wege, gemeinsam zu kommunizieren, austauschen?</p>
<p>Nö, war´n Irrtum! Drei oder vier Leuteln beklappern sich, ohne ernsthaft den Versuch zu wagen, sich dem &#8220;Dingens&#8221; sprich Thema nur wenigstens ein Fitzelchen annähern zu wollen.</p>
<p>Schade!!!</p>
<p>Im Grunde ahnen wir doch alle, dass es nur anders/vielleicht besser geht, wenn wir wenigstens ein ganz kleines Bissel versuchen, einander zu verstehen &#8211; uns dem riesigen &#8220;unbekannten&#8221; gedanklich zu anzunähern.</p>
<p>Erfassen können wir das Ganze ohnehin nicht. Aber, wir könnten doch wenigstens versuchen, in den &#8220;aufgeschriebenen Code-Wörtern&#8221; der anderen kleinste gemeinsame Nenner/Ähnlichkeiten zu suchen und zu finden, statt immer nur dem T.I.N.A-Prinzip zu huldigen.</p>
<p>Sprache &#8211; auch Schriftsprache &#8211; ist Lautäußerung, um sich verständlich zu machen, um vom anderen &#8220;gehört zu werden&#8221; . . . doch dazu muss man sich &#8220;Zeit nehmen&#8221;</p>
<p>Vielleicht war es auch der Mangel an Zeit, vereehrter flatter,der dem bloggenden Kongress die Substanz nahm &#8211; zu viele Einzeldarstellungen in so kurzer Zeit &#8211; das kann kein Mensch &#8220;verarbeiten&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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</rss>
