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	<title>Kommentare zu: Aus Sklaven Menschen machen</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: John Dean</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-22104</link>
		<dc:creator><![CDATA[John Dean]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 12:40:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Noch ein Ansatzpunkt: Solidarische Formen von Demokratie (d.h. inkl. Minderheitenschutz, Machtbegrenzung, Normenüberprüfungsmöglichkeiten u.ä.) sind in der Lage, marktorganisierte Formen von Gier umzugestalten bzw. zu humanisieren.

(Verbraucherschutz in Gestalt von Transparenzerhöhung und Verbraucherschutzzentralen uvm. könnte man als Formen der Zivilisierung der Gier verstehen - das Verbraucherinteresse wird im &quot;Gierprozess&quot; also gestärkt, auf Mikroebene mitunter ganz ähnlich wirken mitunter schlichte Testberichte, welche Produkte aus Verbrauchersicht bewerten. Um diesen Ansatz zu übernehmen bzw. zu transformieren, könnte man z.B. die Qualität und Ernsthaftigkeit von Bürgerbeteiligung bewerten lassen oder das sogar ethische Nivau von verkäuferisch tätigen Callcentern, die ich eigentlich als plagreiche Vorhöllen des Kapitalismus einstufe)

Noch ein Ansatz: Begutachtungen - z.B. von Arbeitsbedingungen durch Bürgerkomitees.

Noch was anderes: 
--- schnipp ---
The future will be largely characterized by the path we choose to follow today. Exaggerated competition will lead to an Apartheid like system in which the rich compete against the poor, the powerful against the weak and in which one part of the population will live – protected by a police state – in eaver greater comforts, whereas the other part will struggle to survive. Social trust will be very low. A path with more cooperation would not throw away the achievements of the market economy, but it would blend it with mechansims of solidarity, such as insurances against social risks as well as cooperative forms of work organisation, which goals are a high work participation and an inclusion of as many as possible citizens into an active life.
--- schnapp ---
Quelle: https://answerstothecrisis.wordpress.com/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Ansatzpunkt: Solidarische Formen von Demokratie (d.h. inkl. Minderheitenschutz, Machtbegrenzung, Normenüberprüfungsmöglichkeiten u.ä.) sind in der Lage, marktorganisierte Formen von Gier umzugestalten bzw. zu humanisieren.</p>
<p>(Verbraucherschutz in Gestalt von Transparenzerhöhung und Verbraucherschutzzentralen uvm. könnte man als Formen der Zivilisierung der Gier verstehen &#8211; das Verbraucherinteresse wird im &#8220;Gierprozess&#8221; also gestärkt, auf Mikroebene mitunter ganz ähnlich wirken mitunter schlichte Testberichte, welche Produkte aus Verbrauchersicht bewerten. Um diesen Ansatz zu übernehmen bzw. zu transformieren, könnte man z.B. die Qualität und Ernsthaftigkeit von Bürgerbeteiligung bewerten lassen oder das sogar ethische Nivau von verkäuferisch tätigen Callcentern, die ich eigentlich als plagreiche Vorhöllen des Kapitalismus einstufe)</p>
<p>Noch ein Ansatz: Begutachtungen &#8211; z.B. von Arbeitsbedingungen durch Bürgerkomitees.</p>
<p>Noch was anderes:<br />
&#8212; schnipp &#8212;<br />
The future will be largely characterized by the path we choose to follow today. Exaggerated competition will lead to an Apartheid like system in which the rich compete against the poor, the powerful against the weak and in which one part of the population will live – protected by a police state – in eaver greater comforts, whereas the other part will struggle to survive. Social trust will be very low. A path with more cooperation would not throw away the achievements of the market economy, but it would blend it with mechansims of solidarity, such as insurances against social risks as well as cooperative forms of work organisation, which goals are a high work participation and an inclusion of as many as possible citizens into an active life.<br />
&#8212; schnapp &#8212;<br />
Quelle: <a href="https://answerstothecrisis.wordpress.com/" rel="nofollow">https://answerstothecrisis.wordpress.com/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: John Dean</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-22096</link>
		<dc:creator><![CDATA[John Dean]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 11:21:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6831#comment-22096</guid>
		<description><![CDATA[Hmm. Vielleicht kein lebenslanges Gratisabo - aber eine ganz gute Antwort habe ich doch gegeben, oder? Außerdem, als weiterer Ansatzpunkt: Menschen streben nicht nur dem Gelde zu. Auch (vernünftig gestaltete bzw. funktionierende) soziale Räume und Gemeinsamkeiten können einen starken Anreiz bilden, dafür, um etwas Sinnvolles zu tun.

Auf den Einwand, dass nicht jeder Mensch damit zu locken ist, gebe ich zurück: Auf die Motivationsmethoden der Drückerkolonnen spricht auch nicht jeder an.

Menschen sind verschieden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm. Vielleicht kein lebenslanges Gratisabo &#8211; aber eine ganz gute Antwort habe ich doch gegeben, oder? Außerdem, als weiterer Ansatzpunkt: Menschen streben nicht nur dem Gelde zu. Auch (vernünftig gestaltete bzw. funktionierende) soziale Räume und Gemeinsamkeiten können einen starken Anreiz bilden, dafür, um etwas Sinnvolles zu tun.</p>
<p>Auf den Einwand, dass nicht jeder Mensch damit zu locken ist, gebe ich zurück: Auf die Motivationsmethoden der Drückerkolonnen spricht auch nicht jeder an.</p>
<p>Menschen sind verschieden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: John Dean</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-22095</link>
		<dc:creator><![CDATA[John Dean]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 11:17:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6831#comment-22095</guid>
		<description><![CDATA[Man kommt nur selten an die allokative und organisatorische Effizienz der marktorganisierten Gier heran.

Aber man kann die marktorganisierte Gier steuern, ihre Rahmenbedingungen und auch die Formen, in der sie auftritt. Es ist ein harter Kampf, und anders als es viele Linke glauben, ist es nicht reinweg nur ein reformistischer - aber es lohnt sich.

Außerdem könnte man Freiräume schaffen für eine Ökonomie, die teils oder sogar vollständig von der &quot;marktorganisierten Gier&quot; unabhängig ist. Ich hätte z.B. nur wenig dagegen, wenn es gut gemacht ist, rund eine Million &quot;Bürgergelder&quot; in Gestalt einer z.B. 5-jährigen Förderung zu verteilen, im Gegenzug für wissenschaftliche, soziale oder kulturelle Taten.

Auch könnte man sich Gedanken machen z.B. ganz allgemein über Kooperation - und wie diese in die &quot;marktorganisierte Gier&quot; einzubetten ist. Sogar ein Stadtteilfest kann sich für solche Überlegungen eignen (d.h. Bierstand zwecks Überschusserzielung selbst betreiben, lokale Geschäftsleute/Gastronomen einbinden, und lustige Aktionen organieren zusammen mit den Bürgern, z.B. ein &quot;römisches Fest&quot; anti Westerwelle - von wegen Dekadenz - mit dem Obdachlosenarbeit oder die Eröffnung eines Stadtteilladens finanziert wird.

Alternativen und Wahlmöglichkeiten schaffen, die &quot;marktorganisierte Gier&quot; bändigen und humanisieren.

Es gibt viel zu tun. Imho.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kommt nur selten an die allokative und organisatorische Effizienz der marktorganisierten Gier heran.</p>
<p>Aber man kann die marktorganisierte Gier steuern, ihre Rahmenbedingungen und auch die Formen, in der sie auftritt. Es ist ein harter Kampf, und anders als es viele Linke glauben, ist es nicht reinweg nur ein reformistischer &#8211; aber es lohnt sich.</p>
<p>Außerdem könnte man Freiräume schaffen für eine Ökonomie, die teils oder sogar vollständig von der &#8220;marktorganisierten Gier&#8221; unabhängig ist. Ich hätte z.B. nur wenig dagegen, wenn es gut gemacht ist, rund eine Million &#8220;Bürgergelder&#8221; in Gestalt einer z.B. 5-jährigen Förderung zu verteilen, im Gegenzug für wissenschaftliche, soziale oder kulturelle Taten.</p>
<p>Auch könnte man sich Gedanken machen z.B. ganz allgemein über Kooperation &#8211; und wie diese in die &#8220;marktorganisierte Gier&#8221; einzubetten ist. Sogar ein Stadtteilfest kann sich für solche Überlegungen eignen (d.h. Bierstand zwecks Überschusserzielung selbst betreiben, lokale Geschäftsleute/Gastronomen einbinden, und lustige Aktionen organieren zusammen mit den Bürgern, z.B. ein &#8220;römisches Fest&#8221; anti Westerwelle &#8211; von wegen Dekadenz &#8211; mit dem Obdachlosenarbeit oder die Eröffnung eines Stadtteilladens finanziert wird.</p>
<p>Alternativen und Wahlmöglichkeiten schaffen, die &#8220;marktorganisierte Gier&#8221; bändigen und humanisieren.</p>
<p>Es gibt viel zu tun. Imho.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lebowski</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21878</link>
		<dc:creator><![CDATA[lebowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:02:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6831#comment-21878</guid>
		<description><![CDATA[@Bakunin

&quot;Und welcher “Finanzoptimierer” finanzierte 1997/98den Landtags- und den Bundeswahlkampf des “Sozialdemokraten” G.Schröder zu welchen Zwecken?&quot;

Das war der Maschmeyer. Aber der stellt eben nur die Spitze des Unternehmens dar. Am unteren Ende der Pyramide stehen die wirklichen armen Schweine, die die Lebensversicherungen drücken müssen. Die können sich keine Politiker, Autos und blonde Schauspielersimulantinnen mit dicken Hupen kaufen.
Die stehen am Ende der Nahrungskette und das einzige, was die haben, ist die vage Hoffnung, dass sie in der Nahrungskette aufsteigen.  
Die sind linken Argumenten eher zugänglich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakunin</p>
<p>&#8220;Und welcher “Finanzoptimierer” finanzierte 1997/98den Landtags- und den Bundeswahlkampf des “Sozialdemokraten” G.Schröder zu welchen Zwecken?&#8221;</p>
<p>Das war der Maschmeyer. Aber der stellt eben nur die Spitze des Unternehmens dar. Am unteren Ende der Pyramide stehen die wirklichen armen Schweine, die die Lebensversicherungen drücken müssen. Die können sich keine Politiker, Autos und blonde Schauspielersimulantinnen mit dicken Hupen kaufen.<br />
Die stehen am Ende der Nahrungskette und das einzige, was die haben, ist die vage Hoffnung, dass sie in der Nahrungskette aufsteigen.<br />
Die sind linken Argumenten eher zugänglich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Buchdrucker Guttenberg</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21865</link>
		<dc:creator><![CDATA[Buchdrucker Guttenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 02:56:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6831#comment-21865</guid>
		<description><![CDATA[Ach! In jedem siebten Ei steckt also ein zukünftiger Langzeitarbeitsloser!

* Die Führungskräfte sehen 14% (jeden siebten) der
Arbeitsplätze von insgesamt 1,26 Mio. Arbeitnehmern
in der Wertschöpfungskette gefährdet.
* Lediglich 29% der Manager glauben, dass die Unternehmen
gut auf die Bewältigung des Konjunktureinbruchs
vorbereitet waren. Das Ende der automobilen
Nachfrage- und Struktur-Krise wird von jedem Dritten
erst 2012 oder später erwartet.

Zusammengefasst lässt sich sagen, das keiner soooo doof ist wie immer angeprangert wird. Die da Oben und auch die Leidenden da Unten wissen in etwa, was Sache ist. Die einen sprechen es nicht aus um &quot;nichts herbei zu reden&quot; (quasi alternativloses Schweigen), die anderen mockieren sich ungehört. Über beide Stimmen legt sich der mediale Soundteppich das Belanglosen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach! In jedem siebten Ei steckt also ein zukünftiger Langzeitarbeitsloser!</p>
<p>* Die Führungskräfte sehen 14% (jeden siebten) der<br />
Arbeitsplätze von insgesamt 1,26 Mio. Arbeitnehmern<br />
in der Wertschöpfungskette gefährdet.<br />
* Lediglich 29% der Manager glauben, dass die Unternehmen<br />
gut auf die Bewältigung des Konjunktureinbruchs<br />
vorbereitet waren. Das Ende der automobilen<br />
Nachfrage- und Struktur-Krise wird von jedem Dritten<br />
erst 2012 oder später erwartet.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen, das keiner soooo doof ist wie immer angeprangert wird. Die da Oben und auch die Leidenden da Unten wissen in etwa, was Sache ist. Die einen sprechen es nicht aus um &#8220;nichts herbei zu reden&#8221; (quasi alternativloses Schweigen), die anderen mockieren sich ungehört. Über beide Stimmen legt sich der mediale Soundteppich das Belanglosen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klara Fall</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21813</link>
		<dc:creator><![CDATA[Klara Fall]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 19:18:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Bakunin, #86

Sehe ich ganz ähnlich und unterstütze den Aufruf, auch im Internet skeptisch zu bleiben!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bakunin, #86</p>
<p>Sehe ich ganz ähnlich und unterstütze den Aufruf, auch im Internet skeptisch zu bleiben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21812</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:47:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nochmals @_Flin_ # 70

&lt;i&gt;Da wird [...] und kurz darauf eine romantisierte Agrargesellschaft beschworen, in der es keine “überflüssigen” Dinge gibt, mit denen die Masse verführt wird und jeder selbst für seine Ernährung arbeitet. &lt;/i&gt;

Was der eine zuwenig Phantasie, hat der andere zuviel, oder ist es umgekehrt, sorry.

Woraus ist bitte zu schließen, daß, wenn jeder für seine absolute Grundversorgung bitte selbst (mit-)tätig wird, das in einer Agrar-Gesellschaft mündet, in der es keine &quot;überflüssigen&quot; Dinge gibt?

Sind wir in dem Moment alle gehirnamputiert, haben wir durch Menschen entwickelte Technologien und Werkzeuge vergessen, ist uns alles Wissen, das es seit Menschengedenken gibt, dann auf einmal abhanden gekommen?

Das halte ich, ehrlich gesagt, für Unsinn.

Wie hoch ist heute bereits die Produktivität?
Wieviel tatsächlicher Arbeitsaufwand ist nötig um für alle eine Grundversorgung sicher zu stellen, wenn an dieser Sicherstellung auch alle, die gesundheitlich dazu in der Lage sind, teilnehmen?

Eben - wären wir in null-komma-nix mit fertig.
Sogar mit zu erbringenden Pflegeleistungen für Menschen, die selbst nicht mehr beitragen können...

Die andere Zeit am Tag, im Monat, im Jahr - was weiß denn ich, wie sich Menschen dann über die &#039;Zeitkontingente&#039; einigen - tut oder läßt jeder (hier sind wirklich alle gemeint), was immer sie wollen oder nicht wollen!

Eine Einschränkung wird es wohl geben (müssen), die da wäre, es können an Ressourcen halt nur die verwendet werden, die vorhanden sind.
Sie dürfen eben nicht zur Einschränkung der Grundversorgung führen.
Ich für meinen Teil würde rein spekulativ sogar meinen, sie dürfen auch dann nicht zu Einschränkungen in der Grundversorgung führen, wenn &#039;glaubhaft&#039; versichert wird, daß damit später, irgendwann mal, die Grundversorgung noch besser werden kann.

Von mir aus flieg zum Mond, bau Dir das Auto, &#039;streich die Sonne an&#039; - nach der Grundversorgung bist Du frei, alle anderen (endlich) auch und ihr könntet zum ersten Mal in der entwickelten Geschichte der Menschheit wirklich frei entscheiden, was ihr jeweils wollt.

Über das Essen müssen, wie ich hier vorher immer die Grundversorgung nannte, gab es nie eine freie Entscheidung und wird es auch (leider) nie eine geben können - wir sind Menschen, keine Häuser - unsere Energie-Tanke geht übers &quot;Futter&quot;.

&lt;i&gt;&quot;Ohne zu erkennen, dass das dann ist wie jetzt, nur schlimmer, weil auch jetzt schon jeder für seine Nahrung arbeitet, nur dann keine Dinge mehr zur Verfügung hätte, die ihm Freude bereiten, aber überflüssig sind.&quot;&quot;&lt;/i&gt;

Das ist auch nicht zu erkennen.
Es arbeitet eben nicht jeder für seine Nahrung, schon gar nicht alle.
Die &#039;da ganz unten&#039; sind davon &#039;aussortiert&#039;, die &#039;da ganz oben&#039; brauchen nicht, da der &#039;Rest der Menschen&#039; sie miternährt!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmals @_Flin_ # 70</p>
<p><i>Da wird [...] und kurz darauf eine romantisierte Agrargesellschaft beschworen, in der es keine “überflüssigen” Dinge gibt, mit denen die Masse verführt wird und jeder selbst für seine Ernährung arbeitet. </i></p>
<p>Was der eine zuwenig Phantasie, hat der andere zuviel, oder ist es umgekehrt, sorry.</p>
<p>Woraus ist bitte zu schließen, daß, wenn jeder für seine absolute Grundversorgung bitte selbst (mit-)tätig wird, das in einer Agrar-Gesellschaft mündet, in der es keine &#8220;überflüssigen&#8221; Dinge gibt?</p>
<p>Sind wir in dem Moment alle gehirnamputiert, haben wir durch Menschen entwickelte Technologien und Werkzeuge vergessen, ist uns alles Wissen, das es seit Menschengedenken gibt, dann auf einmal abhanden gekommen?</p>
<p>Das halte ich, ehrlich gesagt, für Unsinn.</p>
<p>Wie hoch ist heute bereits die Produktivität?<br />
Wieviel tatsächlicher Arbeitsaufwand ist nötig um für alle eine Grundversorgung sicher zu stellen, wenn an dieser Sicherstellung auch alle, die gesundheitlich dazu in der Lage sind, teilnehmen?</p>
<p>Eben &#8211; wären wir in null-komma-nix mit fertig.<br />
Sogar mit zu erbringenden Pflegeleistungen für Menschen, die selbst nicht mehr beitragen können&#8230;</p>
<p>Die andere Zeit am Tag, im Monat, im Jahr &#8211; was weiß denn ich, wie sich Menschen dann über die &#8216;Zeitkontingente&#8217; einigen &#8211; tut oder läßt jeder (hier sind wirklich alle gemeint), was immer sie wollen oder nicht wollen!</p>
<p>Eine Einschränkung wird es wohl geben (müssen), die da wäre, es können an Ressourcen halt nur die verwendet werden, die vorhanden sind.<br />
Sie dürfen eben nicht zur Einschränkung der Grundversorgung führen.<br />
Ich für meinen Teil würde rein spekulativ sogar meinen, sie dürfen auch dann nicht zu Einschränkungen in der Grundversorgung führen, wenn &#8216;glaubhaft&#8217; versichert wird, daß damit später, irgendwann mal, die Grundversorgung noch besser werden kann.</p>
<p>Von mir aus flieg zum Mond, bau Dir das Auto, &#8216;streich die Sonne an&#8217; &#8211; nach der Grundversorgung bist Du frei, alle anderen (endlich) auch und ihr könntet zum ersten Mal in der entwickelten Geschichte der Menschheit wirklich frei entscheiden, was ihr jeweils wollt.</p>
<p>Über das Essen müssen, wie ich hier vorher immer die Grundversorgung nannte, gab es nie eine freie Entscheidung und wird es auch (leider) nie eine geben können &#8211; wir sind Menschen, keine Häuser &#8211; unsere Energie-Tanke geht übers &#8220;Futter&#8221;.</p>
<p><i>&#8220;Ohne zu erkennen, dass das dann ist wie jetzt, nur schlimmer, weil auch jetzt schon jeder für seine Nahrung arbeitet, nur dann keine Dinge mehr zur Verfügung hätte, die ihm Freude bereiten, aber überflüssig sind.&#8221;"</i></p>
<p>Das ist auch nicht zu erkennen.<br />
Es arbeitet eben nicht jeder für seine Nahrung, schon gar nicht alle.<br />
Die &#8216;da ganz unten&#8217; sind davon &#8216;aussortiert&#8217;, die &#8216;da ganz oben&#8217; brauchen nicht, da der &#8216;Rest der Menschen&#8217; sie miternährt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21811</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:15:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@_Flin_ # 70

&lt;i&gt;&quot;Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit, es zu fast allem zu bringen, was er möchte.&quot;&lt;/i&gt;

Stimmt!
Das gilt nicht einmal nur für Deutschland.

&lt;b&gt;Jeder - nicht - Alle!&lt;/b&gt;

Gruß.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@_Flin_ # 70</p>
<p><i>&#8220;Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit, es zu fast allem zu bringen, was er möchte.&#8221;</i></p>
<p>Stimmt!<br />
Das gilt nicht einmal nur für Deutschland.</p>
<p><b>Jeder &#8211; nicht &#8211; Alle!</b></p>
<p>Gruß.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21809</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:58:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6831#comment-21809</guid>
		<description><![CDATA[Klara Fall meint: 
Februar 2nd, 2011 at 16:36 
@ Bakunin

&quot;Das erklärt aber nicht, warum dabei auch noch vermeintlich neutrale und so genannte unabhängige Publizisten und Blogger mitmachen, die glaubhaft angeben, eine Gegenöffentlichkeit aufbauen zu wollen oder zu bedienen und dann doch nur den Status Quo verteidigen. Teile der “Gegenöffentlichkeit” sind ja systemverliebter als die Besitzstandswahrer und Systemverteidiger selbst...&quot;....

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, auf den du zu sprechen kommst.
Wie viele dieser (tatsächlich?) unabhängigen Blogger und &quot;Gegenöffentlichkeit&quot;- Aufbauenden sind da wirklich so...  unabhängig?
Diese Frage zu beantworten ist deshalb so schwierig, da zur Zeit ja wirklich JEDER(was im Prinzip auch richtig und gut,  demokratisch ist!) im Internet seinen &quot;Senf&quot; verbreiten kann, man aber niemals weiß, WER da wirklich dahinter steckt.
Man weiss zunächst nie, ob da wirklich Suchende, Diskutieren-Wollende, wirklich Unzufriedene sich äußern oder aber gedungene Auftragsschmierer, gedungene Verwirrer, gedungene Esoteriker, gedungene Blogger, um so Proteste, Gefühle, Ansichten systemkonform zu kanalisieren.
Über eines sollte man sich aber immer im Klaren sein: Auch im Internet ist der &quot;Feind&quot;, d.h. die Verteidiger, Nutznießer, Abzocker dieser Ordnung immer präsent, ob nun höchtspersönlich oder durch gedungene Schmierer oder Blog-Betreiber.
Ich rate daher ganz vorsichtig, dem Internet, dieser ganzen virtuellen Welt nicht zu viel &quot;Macht&quot; anzudichten!

Zwei kleine Beispiele: 1, Die NDS
                       2, Jahnke, Globalisierungs-Info..

Beide verbreiten unermütlich Informationen über Mißstände, &quot;Fehler&quot;, Unzulänglichkeiten, &quot;falsche Politik&quot; in unserer Gesellschaft, über die neoliberale Politik, besonders in Deutschland.
Gleichzeitig BESCHÖNIGEN sie aber pausenlos die Verhältnisse in &quot;Skandinavien&quot; und der Schweiz, alle Fakten störrisch ausblendend, was füe eiskalte kapitalistische Gesellschaften auch diese Länder sind, wie Ausländerinnen-Prostitution, Fremdenfeidlichkeit, Ausländerhass, Rassismus, rassistisch motivierte Morde auch DORT ihr Unwesen treiben!  WARUM?
Weil man suggerieren möchte, oder naiverweise einfach glauben MÖCHTE, das man den Kapitalismus durch erfolgreiches &quot;Management&quot; zur Zufriedenheit &quot;ALLER&quot; meistern kann, OHNE sich mit den wirklch Mächtigen, Herrschenden und ihren Bütteln ernsthaft anlegen zu müssen?
A. Müller und h. Flassbeck versuchen pausenlos den Kapitaleignern, den Firmen und Konzernen einzureden, um die Eurozone zu &quot;retten&quot; müsste man den Proleten bzw. Lohnabhängigen ganz dicke Lohnerhöhungen spendieren... -  frei nach dem Moto: (Liebe)Unternehmer, Kapitalisten, Konzerne und Banken: Die Eurozone ist in Gefahr,&quot;wankt&quot;,  spendiert dicke Löhne und Gehälter an eure Untertanen um den EURO, die Eurozone für uns &quot;Alle&quot; zu retten&quot;!
Ich kann mir das Gelächter ob dieses pseudo- &quot;makroökonomisch-gedachten&quot; kleinbürgerlichen Weltbeglückungs-Gelabers in dem MAßGEBENDEN &quot;Kreisen&quot; dieser Gesellschaft bestens vorstellen!(zügelt ein wenig die Ausbeutung, damit sie anschließend unvermindert und noch profitabler fortgehen kann....)
Nochmals: Sehr gut hinschauen, aufpassen, und vor allem: selbst Denken!

Beste Grüße von Bakunin]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klara Fall meint:<br />
Februar 2nd, 2011 at 16:36<br />
@ Bakunin</p>
<p>&#8220;Das erklärt aber nicht, warum dabei auch noch vermeintlich neutrale und so genannte unabhängige Publizisten und Blogger mitmachen, die glaubhaft angeben, eine Gegenöffentlichkeit aufbauen zu wollen oder zu bedienen und dann doch nur den Status Quo verteidigen. Teile der “Gegenöffentlichkeit” sind ja systemverliebter als die Besitzstandswahrer und Systemverteidiger selbst&#8230;&#8221;&#8230;.</p>
<p>Das ist ein sehr wichtiger Punkt, auf den du zu sprechen kommst.<br />
Wie viele dieser (tatsächlich?) unabhängigen Blogger und &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221;- Aufbauenden sind da wirklich so&#8230;  unabhängig?<br />
Diese Frage zu beantworten ist deshalb so schwierig, da zur Zeit ja wirklich JEDER(was im Prinzip auch richtig und gut,  demokratisch ist!) im Internet seinen &#8220;Senf&#8221; verbreiten kann, man aber niemals weiß, WER da wirklich dahinter steckt.<br />
Man weiss zunächst nie, ob da wirklich Suchende, Diskutieren-Wollende, wirklich Unzufriedene sich äußern oder aber gedungene Auftragsschmierer, gedungene Verwirrer, gedungene Esoteriker, gedungene Blogger, um so Proteste, Gefühle, Ansichten systemkonform zu kanalisieren.<br />
Über eines sollte man sich aber immer im Klaren sein: Auch im Internet ist der &#8220;Feind&#8221;, d.h. die Verteidiger, Nutznießer, Abzocker dieser Ordnung immer präsent, ob nun höchtspersönlich oder durch gedungene Schmierer oder Blog-Betreiber.<br />
Ich rate daher ganz vorsichtig, dem Internet, dieser ganzen virtuellen Welt nicht zu viel &#8220;Macht&#8221; anzudichten!</p>
<p>Zwei kleine Beispiele: 1, Die NDS<br />
                       2, Jahnke, Globalisierungs-Info..</p>
<p>Beide verbreiten unermütlich Informationen über Mißstände, &#8220;Fehler&#8221;, Unzulänglichkeiten, &#8220;falsche Politik&#8221; in unserer Gesellschaft, über die neoliberale Politik, besonders in Deutschland.<br />
Gleichzeitig BESCHÖNIGEN sie aber pausenlos die Verhältnisse in &#8220;Skandinavien&#8221; und der Schweiz, alle Fakten störrisch ausblendend, was füe eiskalte kapitalistische Gesellschaften auch diese Länder sind, wie Ausländerinnen-Prostitution, Fremdenfeidlichkeit, Ausländerhass, Rassismus, rassistisch motivierte Morde auch DORT ihr Unwesen treiben!  WARUM?<br />
Weil man suggerieren möchte, oder naiverweise einfach glauben MÖCHTE, das man den Kapitalismus durch erfolgreiches &#8220;Management&#8221; zur Zufriedenheit &#8220;ALLER&#8221; meistern kann, OHNE sich mit den wirklch Mächtigen, Herrschenden und ihren Bütteln ernsthaft anlegen zu müssen?<br />
A. Müller und h. Flassbeck versuchen pausenlos den Kapitaleignern, den Firmen und Konzernen einzureden, um die Eurozone zu &#8220;retten&#8221; müsste man den Proleten bzw. Lohnabhängigen ganz dicke Lohnerhöhungen spendieren&#8230; &#8211;  frei nach dem Moto: (Liebe)Unternehmer, Kapitalisten, Konzerne und Banken: Die Eurozone ist in Gefahr,&#8221;wankt&#8221;,  spendiert dicke Löhne und Gehälter an eure Untertanen um den EURO, die Eurozone für uns &#8220;Alle&#8221; zu retten&#8221;!<br />
Ich kann mir das Gelächter ob dieses pseudo- &#8220;makroökonomisch-gedachten&#8221; kleinbürgerlichen Weltbeglückungs-Gelabers in dem MAßGEBENDEN &#8220;Kreisen&#8221; dieser Gesellschaft bestens vorstellen!(zügelt ein wenig die Ausbeutung, damit sie anschließend unvermindert und noch profitabler fortgehen kann&#8230;.)<br />
Nochmals: Sehr gut hinschauen, aufpassen, und vor allem: selbst Denken!</p>
<p>Beste Grüße von Bakunin</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klara Fall</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6831#comment-21808</link>
		<dc:creator><![CDATA[Klara Fall]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 15:36:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6831#comment-21808</guid>
		<description><![CDATA[@ Bakunin

Das erklärt aber nicht, warum dabei auch noch vermeintlich neutrale und so genannte unabhängige Publizisten und Blogger mitmachen, die glaubhaft angeben, eine Gegenöffentlichkeit aufbauen zu wollen oder zu bedienen und dann doch nur den Status Quo verteidigen. Teile der &quot;Gegenöffentlichkeit&quot; sind ja systemverliebter als die Besitzstandswahrer und Systemverteidiger selbst und die verdienen wenigstens dabei noch. Ich sage ja gerade, dass die Gegenöffentlichkeit ausgerenzt und unsichtbar gemacht wird, Diskurse beeinflußt werden, natürlich von Auftragsmedien, aber auch weit darüber hinaus und das ohne Not. Es findet nirgendwo mehr eine außerparlamentairsche Opposition mehr statt und das liegt nicht daran, dass es allen so verdammt gut geht. Und ich möchte gern wissen, wo die Systemkritiker sind und warum sie so selten und nur zaghaft zu Wort kommen. Kapitalismuskritik findet in den Auftragsmedien nur höchstselten statt, das ist einsichtig, aber auch nur sehr selten darüber hinaus. Und da wäre doch nun echt genug Spielraum. Mir fehlt da einfach was: Medienwirksam Politik von Links.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bakunin</p>
<p>Das erklärt aber nicht, warum dabei auch noch vermeintlich neutrale und so genannte unabhängige Publizisten und Blogger mitmachen, die glaubhaft angeben, eine Gegenöffentlichkeit aufbauen zu wollen oder zu bedienen und dann doch nur den Status Quo verteidigen. Teile der &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221; sind ja systemverliebter als die Besitzstandswahrer und Systemverteidiger selbst und die verdienen wenigstens dabei noch. Ich sage ja gerade, dass die Gegenöffentlichkeit ausgerenzt und unsichtbar gemacht wird, Diskurse beeinflußt werden, natürlich von Auftragsmedien, aber auch weit darüber hinaus und das ohne Not. Es findet nirgendwo mehr eine außerparlamentairsche Opposition mehr statt und das liegt nicht daran, dass es allen so verdammt gut geht. Und ich möchte gern wissen, wo die Systemkritiker sind und warum sie so selten und nur zaghaft zu Wort kommen. Kapitalismuskritik findet in den Auftragsmedien nur höchstselten statt, das ist einsichtig, aber auch nur sehr selten darüber hinaus. Und da wäre doch nun echt genug Spielraum. Mir fehlt da einfach was: Medienwirksam Politik von Links.</p>
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	</item>
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