<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Change you can believe in</title>
	<atom:link href="https://archiv.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=6542" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542</link>
	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2013 17:19:31 +0000</lastBuildDate>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.8.41</generator>
	<item>
		<title>Von: Die Katze aus dem Sack</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20546</link>
		<dc:creator><![CDATA[Die Katze aus dem Sack]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 16:57:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20546</guid>
		<description><![CDATA[@ 63: flatter

&quot;Wo ist denn deine&quot; (also unsere, jedoch nicht meine)? Du bist es!
&quot;Was ist der Weg?&quot; Der Weg ist eher ein Pfad. Auf ihm zu wandeln bedeutet nicht, darauf zu hoffen, dass welche folgen, nur weil darauf gezeigt und dieser angepriesen wurde.
&quot;Was ist zu tun?&quot; Was willst Du denn konkret?

Und somit habe ich &#039;meine&#039; Utopie beschrieben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 63: flatter</p>
<p>&#8220;Wo ist denn deine&#8221; (also unsere, jedoch nicht meine)? Du bist es!<br />
&#8220;Was ist der Weg?&#8221; Der Weg ist eher ein Pfad. Auf ihm zu wandeln bedeutet nicht, darauf zu hoffen, dass welche folgen, nur weil darauf gezeigt und dieser angepriesen wurde.<br />
&#8220;Was ist zu tun?&#8221; Was willst Du denn konkret?</p>
<p>Und somit habe ich &#8216;meine&#8217; Utopie beschrieben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20532</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:19:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20532</guid>
		<description><![CDATA[Hallo flatter, Rubber Bot, Chinaski, &quot;müder&quot; Goldener Reiter..., alle Forderungen, auch die besten, wünschenswertesten bleiben utopisch, wenn es keine realen gesellschaftlichen Kräfte gibt oder diese nicht willens oder fähig sind, für diese einzutreten, für diese zu kämpfen.
Ganz konkret auf die aktuelle Situation bezogen kann dies nur bedeuten, dass alle, die an einer wirklichen Überwindung des Kapitalismus interessiert sind, sich politisch, ökonomisch, frei(!)-gewerkschaftlich organisieren und so die Grundlagen für ein neues, sozialistisches Staatswesen schaffen, welches allein in der Lage wäre, den Kapitalismus Schritt für Schritt,  doch energisch und fühlbar zu überwinden.
Diesen jetzigen bürgerlichen Staat samt seiner &quot;Gemeinheit aller Demokraten&quot; kannst du(flatter) für so ein Ziel getrost in deine graue Tonne kloppen - völlig unbrauchbar, unnütz, sogar höchstwahrscheinlich widerborstig, feindlich....
Ich persönlich mag den Begriff des Kommunismus nicht sonderlich, da er mir zu utopisch angehaucht ist, zu verschwommen, zu sehr nach Heilserwartungen riecht, das &quot;Ziel&quot; noch vor dem Weg stellt und so zum Tor für alle möglichen Phantastereien und selbst Mißbräuchen und Verbrechen in seinem Namen(siehe die Geschichte des 20. Jahrhunderts) werden kann.
Der Begriff des Sozialismus erscheint mir besonders auch auf Grund dieser historischer Erfahrungen wesentlich zweckmäßiger, verweist er doch auf die Tatsache, dass der Kapitalismus viel eher Schritt für Schritt während einer längeren Übergangsepoche überwunden werden muss.
Wie Marx völlig richtig erkannte, kann sich der &quot;Kommunismus&quot; - wie immer er auch &quot;letztlich&quot; aussehen mag - nur auf Grundlage eines Sozialismus, aus einem sozialistischen Staatswesen heraus entwickeln, welches besonders am Anfang noch selbst mit vielen &quot;Muttermalen&quot; der alten bürgerlichen Gesellschaft behaftet ist.
Das mag auf den ersten Blick alles sehr theoretisch klingen, hat aber größte praktische Bedeutung.
Ohne eine effiziente politische Organisation sind die Massen leider gar nichts, kommt außer sponatanen Empörungen nichts zustande, machen sich bald Mutlosigkeit, Resignation, am Ende oft auch rein religiöse &quot;Heilserwartungen&quot; breit.
Nun haben wir ja eine Linkspartei, eine Vorsitzende, die nach &quot;Wegen zum Kommunismus&quot; fahndet, aber will diese Partei vorübergehend wenigstens auch einen für längere Zeit noch bürgerlich &quot;angehauchten&quot; Sozialismus? 
Vergesellschaftung der wichtigsten Produktionsmittel, des Bankensektors, Nationalisierung des Grund und Bodens, hohe Progressivsteuern für alle noch lange Zeit weiter existierenden - nun jedoch deutlich weniger! -besitzenden Klassen, der Aufbau eines wirklich demokratischen Schulwesens mit allem drum und dran... u.v.m.  Was soll daran utopisch sein, wenn wir erst mal einen sozialistischen, von unten nach oben demokratisch aufgebauten Staat hätten, der genau hierfür das Instrument von uns allen, einer großen Mehrheit der Bevölkerung wäre, uns &quot;Masse&quot;,  die über kein größeres Kapital, keine größeren, d.h. bereits gesellschaftliche(!) Produktionsmittel, über keine riesigen Ländereien, riesige Handelsketten, gar Banken verfügt?
Ein einfaches &quot;ja&quot; zur Überwindung des Kapitalismus reicht jedenfalls nicht aus, erst beim &quot;wie&quot; wird es spannend!
(jetzt hoffe ich aber, bloß keine &quot;Strohmänner verbrannt&quot; zu haben!  :-) ... )]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo flatter, Rubber Bot, Chinaski, &#8220;müder&#8221; Goldener Reiter&#8230;, alle Forderungen, auch die besten, wünschenswertesten bleiben utopisch, wenn es keine realen gesellschaftlichen Kräfte gibt oder diese nicht willens oder fähig sind, für diese einzutreten, für diese zu kämpfen.<br />
Ganz konkret auf die aktuelle Situation bezogen kann dies nur bedeuten, dass alle, die an einer wirklichen Überwindung des Kapitalismus interessiert sind, sich politisch, ökonomisch, frei(!)-gewerkschaftlich organisieren und so die Grundlagen für ein neues, sozialistisches Staatswesen schaffen, welches allein in der Lage wäre, den Kapitalismus Schritt für Schritt,  doch energisch und fühlbar zu überwinden.<br />
Diesen jetzigen bürgerlichen Staat samt seiner &#8220;Gemeinheit aller Demokraten&#8221; kannst du(flatter) für so ein Ziel getrost in deine graue Tonne kloppen &#8211; völlig unbrauchbar, unnütz, sogar höchstwahrscheinlich widerborstig, feindlich&#8230;.<br />
Ich persönlich mag den Begriff des Kommunismus nicht sonderlich, da er mir zu utopisch angehaucht ist, zu verschwommen, zu sehr nach Heilserwartungen riecht, das &#8220;Ziel&#8221; noch vor dem Weg stellt und so zum Tor für alle möglichen Phantastereien und selbst Mißbräuchen und Verbrechen in seinem Namen(siehe die Geschichte des 20. Jahrhunderts) werden kann.<br />
Der Begriff des Sozialismus erscheint mir besonders auch auf Grund dieser historischer Erfahrungen wesentlich zweckmäßiger, verweist er doch auf die Tatsache, dass der Kapitalismus viel eher Schritt für Schritt während einer längeren Übergangsepoche überwunden werden muss.<br />
Wie Marx völlig richtig erkannte, kann sich der &#8220;Kommunismus&#8221; &#8211; wie immer er auch &#8220;letztlich&#8221; aussehen mag &#8211; nur auf Grundlage eines Sozialismus, aus einem sozialistischen Staatswesen heraus entwickeln, welches besonders am Anfang noch selbst mit vielen &#8220;Muttermalen&#8221; der alten bürgerlichen Gesellschaft behaftet ist.<br />
Das mag auf den ersten Blick alles sehr theoretisch klingen, hat aber größte praktische Bedeutung.<br />
Ohne eine effiziente politische Organisation sind die Massen leider gar nichts, kommt außer sponatanen Empörungen nichts zustande, machen sich bald Mutlosigkeit, Resignation, am Ende oft auch rein religiöse &#8220;Heilserwartungen&#8221; breit.<br />
Nun haben wir ja eine Linkspartei, eine Vorsitzende, die nach &#8220;Wegen zum Kommunismus&#8221; fahndet, aber will diese Partei vorübergehend wenigstens auch einen für längere Zeit noch bürgerlich &#8220;angehauchten&#8221; Sozialismus?<br />
Vergesellschaftung der wichtigsten Produktionsmittel, des Bankensektors, Nationalisierung des Grund und Bodens, hohe Progressivsteuern für alle noch lange Zeit weiter existierenden &#8211; nun jedoch deutlich weniger! -besitzenden Klassen, der Aufbau eines wirklich demokratischen Schulwesens mit allem drum und dran&#8230; u.v.m.  Was soll daran utopisch sein, wenn wir erst mal einen sozialistischen, von unten nach oben demokratisch aufgebauten Staat hätten, der genau hierfür das Instrument von uns allen, einer großen Mehrheit der Bevölkerung wäre, uns &#8220;Masse&#8221;,  die über kein größeres Kapital, keine größeren, d.h. bereits gesellschaftliche(!) Produktionsmittel, über keine riesigen Ländereien, riesige Handelsketten, gar Banken verfügt?<br />
Ein einfaches &#8220;ja&#8221; zur Überwindung des Kapitalismus reicht jedenfalls nicht aus, erst beim &#8220;wie&#8221; wird es spannend!<br />
(jetzt hoffe ich aber, bloß keine &#8220;Strohmänner verbrannt&#8221; zu haben!  :-) &#8230; )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rubber Bot</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20528</link>
		<dc:creator><![CDATA[Rubber Bot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 14:42:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20528</guid>
		<description><![CDATA[He,he, es gärt etwas, nicht schlecht, auch der folgende Post von flatter, jeder hat hier ein bischen Unrecht und wieder auch Recht zugleich.
Meine eigene &quot;Utopie&quot; werde ich bald vorstellen, ganz konkret. Das sie absehbar aller Wahrscheinlichkeit nach scheitern wird, liegt nicht an der &quot;Utopiehaftigkeit&quot;, denn es wird ganz konkret, wie gesagt, aber es wird daran scheitern, dass die meisten nur reden, reden, reden, sobald es aber konkret wird, den Schwanz einziehen. Die Meisten, auch hier, wollen dieses System gar nicht wirklich ändern, da haben Bakunin und Chinaski schon Recht. Sie fahren lieber Porsche oder zerpflücken jeden noch so guten Ansatz für Applaus, als es einfach auszuprobieren. Ach, was könnte man allein hierzu schreiben, allein intellektuell, ansonsten völlig sinnlos.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>He,he, es gärt etwas, nicht schlecht, auch der folgende Post von flatter, jeder hat hier ein bischen Unrecht und wieder auch Recht zugleich.<br />
Meine eigene &#8220;Utopie&#8221; werde ich bald vorstellen, ganz konkret. Das sie absehbar aller Wahrscheinlichkeit nach scheitern wird, liegt nicht an der &#8220;Utopiehaftigkeit&#8221;, denn es wird ganz konkret, wie gesagt, aber es wird daran scheitern, dass die meisten nur reden, reden, reden, sobald es aber konkret wird, den Schwanz einziehen. Die Meisten, auch hier, wollen dieses System gar nicht wirklich ändern, da haben Bakunin und Chinaski schon Recht. Sie fahren lieber Porsche oder zerpflücken jeden noch so guten Ansatz für Applaus, als es einfach auszuprobieren. Ach, was könnte man allein hierzu schreiben, allein intellektuell, ansonsten völlig sinnlos.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Goldener Reiter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20527</link>
		<dc:creator><![CDATA[Goldener Reiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 14:00:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20527</guid>
		<description><![CDATA[Tja flatter,

darum verirre ich mich auch in letzter Zeit immer weniger auf Dein blog:

Ich kann Deinen hochintellektuellen Stil einfach nicht mehr nachvollziehen. Fuer einen Flachdenker wie mich wirkt er nur noch wie frustriertes Dampfablassen.

Aber vielleicht erschliesst sich mir die wahre Tiefe Deines Intellekts und Deiner feynsinnigen Analysen noch irgendwann.

Bis dahin: Viel Spass beim Strohmannverbrennen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja flatter,</p>
<p>darum verirre ich mich auch in letzter Zeit immer weniger auf Dein blog:</p>
<p>Ich kann Deinen hochintellektuellen Stil einfach nicht mehr nachvollziehen. Fuer einen Flachdenker wie mich wirkt er nur noch wie frustriertes Dampfablassen.</p>
<p>Aber vielleicht erschliesst sich mir die wahre Tiefe Deines Intellekts und Deiner feynsinnigen Analysen noch irgendwann.</p>
<p>Bis dahin: Viel Spass beim Strohmannverbrennen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chinaski</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20526</link>
		<dc:creator><![CDATA[Chinaski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:57:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20526</guid>
		<description><![CDATA[@flatter, ich weiss jetzt nicht ob Bakunin dich meint aber ich denke er hat mit vielem was er schreibt recht. In vielen angeblich linken Menschen steckt genau das was er hier illustriert. Einiges verändern aber bloss nicht an dem System rütteln, das System soll bleiben damit man immer die Möglichkeit hat, bei passender Gelegenheit auf dem Zug der Gewinner mitaufspringen zu können. Die Vorstellung der Möglichkeit selbst irgendwann an Kapital ranzukommen, lässt auch die meisten Linken nicht ganz kalt. 

Ich habe oft linke gesehen die nur auf die kleinste Möglichkeit warteten um selbst das Neureichtum zu geniessen und wie &quot;moderne&quot; Unternehmer zu denken und zu handeln. Palästinensertuch und alte Fahrräder aufgaben um Sakko und Krawatte zu tragen und hübsche BMWs zu fahren und das ganz schlimme ist dass sie sich dennoch und weiterhin als Linke bezeichneten und nicht zugeben wollen dass sie schon immer eher Opportunisten als Linke waren.

Worin ich mit Bakunin nicht einverstanden bin ist folgendes: In science fiction Kathegorien möcht ich nicht denken. Wir sollten nicht Dinge verlangen die in der momentanen situation nicht machbar wären und das Gesamtsystem zu stürtzen ist im Moment ein Ding der Unmöglichkeit. Ein politischer Häftling im Iran hat mir einmal gesagt: &quot;unterschätze nie die Kraft und Möglichkeiten derer die du bekämpfen willst&quot;. Und er hat verdammt nochmal recht. Das herrschende System ist ein verdammt klatblütiges. Sie bewahren den Anschein einer demokratischen Gesellschaft, solange sie die Masse weichgekocht und ruhiggehalten haben, fangen die Menschen an über die Stränge zu schlagen, das System zu schwächen und auf gut Deutsch gesagt, ihr Geschäft zu ruinieren, werden die selben heutigen ach so liberalen, freiheitsliebenden Demokraten der Welt all ihre Macht, Geld und militärischer Stärke einsetzen um ihre Position nicht zu verlieren. Ganze Armeen stehen bereit um dieses politische System und die herrschende Wirtschaftsordnung zu schützen und zu beschützen. Jede Auflehnung gegen diese Macht wird als &quot;wiederstand gegen Staatsgewalt&quot; tituliert und aufs heftigste bekämpft werden. Dagegen kommen wir nicht an. Es ist düster und pessimistisch aber wer sagt denn dass für alles und allem immer ein positiver Ausweg vorhanden seien muss?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter, ich weiss jetzt nicht ob Bakunin dich meint aber ich denke er hat mit vielem was er schreibt recht. In vielen angeblich linken Menschen steckt genau das was er hier illustriert. Einiges verändern aber bloss nicht an dem System rütteln, das System soll bleiben damit man immer die Möglichkeit hat, bei passender Gelegenheit auf dem Zug der Gewinner mitaufspringen zu können. Die Vorstellung der Möglichkeit selbst irgendwann an Kapital ranzukommen, lässt auch die meisten Linken nicht ganz kalt. </p>
<p>Ich habe oft linke gesehen die nur auf die kleinste Möglichkeit warteten um selbst das Neureichtum zu geniessen und wie &#8220;moderne&#8221; Unternehmer zu denken und zu handeln. Palästinensertuch und alte Fahrräder aufgaben um Sakko und Krawatte zu tragen und hübsche BMWs zu fahren und das ganz schlimme ist dass sie sich dennoch und weiterhin als Linke bezeichneten und nicht zugeben wollen dass sie schon immer eher Opportunisten als Linke waren.</p>
<p>Worin ich mit Bakunin nicht einverstanden bin ist folgendes: In science fiction Kathegorien möcht ich nicht denken. Wir sollten nicht Dinge verlangen die in der momentanen situation nicht machbar wären und das Gesamtsystem zu stürtzen ist im Moment ein Ding der Unmöglichkeit. Ein politischer Häftling im Iran hat mir einmal gesagt: &#8220;unterschätze nie die Kraft und Möglichkeiten derer die du bekämpfen willst&#8221;. Und er hat verdammt nochmal recht. Das herrschende System ist ein verdammt klatblütiges. Sie bewahren den Anschein einer demokratischen Gesellschaft, solange sie die Masse weichgekocht und ruhiggehalten haben, fangen die Menschen an über die Stränge zu schlagen, das System zu schwächen und auf gut Deutsch gesagt, ihr Geschäft zu ruinieren, werden die selben heutigen ach so liberalen, freiheitsliebenden Demokraten der Welt all ihre Macht, Geld und militärischer Stärke einsetzen um ihre Position nicht zu verlieren. Ganze Armeen stehen bereit um dieses politische System und die herrschende Wirtschaftsordnung zu schützen und zu beschützen. Jede Auflehnung gegen diese Macht wird als &#8220;wiederstand gegen Staatsgewalt&#8221; tituliert und aufs heftigste bekämpft werden. Dagegen kommen wir nicht an. Es ist düster und pessimistisch aber wer sagt denn dass für alles und allem immer ein positiver Ausweg vorhanden seien muss?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20525</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:54:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20525</guid>
		<description><![CDATA[Deine illusorischen Forderungen in eine Utopie umzuwamdeln hieße, sie mit einem realistischen Szenario zur Umsetzung zu verbinden. Sonst bleibt das Schwäremerei. Ich schreibe übrigens gerade einen Artikel u.a. über diese Auseinadnersetzung. Sollte spätestens in einer Stunde rausgehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine illusorischen Forderungen in eine Utopie umzuwamdeln hieße, sie mit einem realistischen Szenario zur Umsetzung zu verbinden. Sonst bleibt das Schwäremerei. Ich schreibe übrigens gerade einen Artikel u.a. über diese Auseinadnersetzung. Sollte spätestens in einer Stunde rausgehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20524</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:30:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20524</guid>
		<description><![CDATA[flatter meint: 
Januar 10th, 2011 at 13:22 

&quot;Rubber Bot fragte nach einer Utopie. Wo ist denn deine? Was ist der Weg? &quot;

Wozu Utopien?  Was haben sie bisher geleistet? Wenig bis nichts!
Meine Lösungen?
Nun, als erstes sollte zunächst mal in wichtigen Wirtschaftsbreichen das Privateigentum an PM zurückgeführt, in gesellschaftliches, d.h. kommunales, Länder als, auch Bundeseigentum überführt werden.
Dazu sollte hohe Progressivsteuern]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>flatter meint:<br />
Januar 10th, 2011 at 13:22 </p>
<p>&#8220;Rubber Bot fragte nach einer Utopie. Wo ist denn deine? Was ist der Weg? &#8221;</p>
<p>Wozu Utopien?  Was haben sie bisher geleistet? Wenig bis nichts!<br />
Meine Lösungen?<br />
Nun, als erstes sollte zunächst mal in wichtigen Wirtschaftsbreichen das Privateigentum an PM zurückgeführt, in gesellschaftliches, d.h. kommunales, Länder als, auch Bundeseigentum überführt werden.<br />
Dazu sollte hohe Progressivsteuern</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20523</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:22:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20523</guid>
		<description><![CDATA[Yo, das muss mal raus. In die graue Tonne. Dieses näselnde Salonrevoluzzertum, diese Attitüde des feisten Muttersöhnchens, das schon weiß, wie man den Kapitalismus besiegt und wer daran schuld ist, dass es ihn noch gibt. Leute wie du, werter &quot;Bakunin&quot;, können einen vollschwätzen, bis man sich endlich Ohropax holt, kleine Diskutanten-Koalitionen schmieden und wissen sich stets im Recht. Wenn es konkret wird, wird es aber plötzlich ebenso still. Rubber Bot fragte nach einer Utopie. Wo ist denn deine? Was ist der Weg? Was ist zu tun? Das Gelaber über Leute, die angeblich nicht wollen, über abstrakte andere, die für eure Revolution nicht gut genug sind, kann ich auch von Sarrazin-Lesern haben.
Musste auch mal raus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yo, das muss mal raus. In die graue Tonne. Dieses näselnde Salonrevoluzzertum, diese Attitüde des feisten Muttersöhnchens, das schon weiß, wie man den Kapitalismus besiegt und wer daran schuld ist, dass es ihn noch gibt. Leute wie du, werter &#8220;Bakunin&#8221;, können einen vollschwätzen, bis man sich endlich Ohropax holt, kleine Diskutanten-Koalitionen schmieden und wissen sich stets im Recht. Wenn es konkret wird, wird es aber plötzlich ebenso still. Rubber Bot fragte nach einer Utopie. Wo ist denn deine? Was ist der Weg? Was ist zu tun? Das Gelaber über Leute, die angeblich nicht wollen, über abstrakte andere, die für eure Revolution nicht gut genug sind, kann ich auch von Sarrazin-Lesern haben.<br />
Musste auch mal raus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20522</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:10:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20522</guid>
		<description><![CDATA[Rubber Bot meint: 
Januar 10th, 2011 at 12:21

&quot;@flatter &amp; all: Utopien braucht die Menschheit oder konkrete Lösungsmöglichkeiten, vermisse ich hier in den Diskussionen meist völlig, schade&quot;

Dieser Eindruck ist nicht falsch, betrifft die meisten Blogs, Blogger nebst den allermeisten Kommentatoren, im Prinzip nicht viel anders als bei den bei diesen &quot;Gemeindemitgliedern&quot; oft so hochnäsig niedergemachten &quot;Mainstream&quot;- Medien.
Auffällig, was für verstaubte Reflexe Frau Lötzsch(man könnte höchstens über ihre Taktik streiten) auch in den Blogs bei vielen mit ihrem harmlosen &quot;Kommunismus&quot; -Wörtchen hervorrief.
Über die Grenzen dieses kapitalistischen Systems hinauszudenken, über das &quot;heilige&quot; Privateigentum an PM, den Profit, die Lohnarbeit, ist für die meisten Intellektuellen und alle, die sich dafür halten, welche sein wollen, völlig Mega-Out, und zwar quer durch die ganze(!) Gesellschaft.
Da heult, &quot;entlarv&quot; man/sie, zeigt sich &quot;empört&quot;, &quot;bestürzt&quot;, sult sich lieber wonnehaft-erregt in apokalytischen Visionen von &quot;EURO&quot;-, &quot;EURO-Zonen&quot;, -&quot;Staats-Bankrotten&quot;, überhaupt Katastrophen aller Art, und konkurriert am Ende gar mit den Herrschenden und ihren Lakaien aus Politik und Medien um &quot;Lösungen&quot;, &quot;Rettungen&quot;  aller Art..
Und warum alle diese lächerlichen Verrenkungen?
Weil alle diese Leute den Kapitalismus mit aller seiner Lohnarbeit &amp; Ausbeutung, seinen parasitären, oftmals verbrecherischen Eliten gar nicht wirklich weghaben will, sondern ihn ledigkich &quot;verbessern&quot;, mit einem &quot;menschlichen Anlitz&quot; versehen möchten, ein modernes kapitalistisches &quot;Utopia&quot; sehnlichst erwünschen - ohne diese &quot;neoliberalen Teufel&quot;, die den &quot;eigentlich guten&quot;... &quot;effizienten&quot;  Kapitalismus &quot;verunstalten&quot;.
Was für wirkliche &quot;Lösungen&quot; sollen denn da von Leuten mit derartigen Intentionen, derartig politisch-psychologischer Verfassung noch kommen?
Klaro...., &quot;Freigeld&quot;, ganz ganz ganz ganz viel &quot;Mittelstand&quot;, Kleinbürgertum, &quot;Bio&quot;- Höfe so weit das Auge reichen mag..., natürlich &quot;privatwirtschaftlich&quot;, &quot;gewinnorientiert&quot;(!!!), auch.... &quot;Sozialstaat ausbauen&quot;, &quot;Bürgergeld für alle&quot;, (recht winzige) &quot;Mindestlöhne&quot;(welche absolut nichts an den immer groteskeren Vermögensunterschieden ändern würden!)alles nette selbstgenügsame Träumereien ohne sich mit &quot;jemand&quot; wirklich ernsthaft anlegen zu müssen.
Aber man hat sich wenigstens &quot;erleichtert&quot;....., hat die vermeintliche &quot;Wahrheit&quot; höchst &quot;belletristisch&quot; kundgetan....
Und da soll man noch wirkliche Lösungen erwarten?
Und wozu &quot;Utopien&quot;?
Die Lösungen der heutigen Probleme, deren &quot;Instrumente&quot; hat der Kapitalismus schon längst geschaffen, man müsste nur über genügend Verstand und Mut verfügen, sich ihrer zu bedienen!
Doch wenn schon bei bloßen Wörtern wie Sozialismus, Kommunismus sich die Tangas bräunlich färben, was soll dann da noch kommen?
Leider gibt es nicht nur tibetanische Gebetsmühlen und ihre Priester!

Sorry, musste mal raus....  :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rubber Bot meint:<br />
Januar 10th, 2011 at 12:21</p>
<p>&#8220;@flatter &amp; all: Utopien braucht die Menschheit oder konkrete Lösungsmöglichkeiten, vermisse ich hier in den Diskussionen meist völlig, schade&#8221;</p>
<p>Dieser Eindruck ist nicht falsch, betrifft die meisten Blogs, Blogger nebst den allermeisten Kommentatoren, im Prinzip nicht viel anders als bei den bei diesen &#8220;Gemeindemitgliedern&#8221; oft so hochnäsig niedergemachten &#8220;Mainstream&#8221;- Medien.<br />
Auffällig, was für verstaubte Reflexe Frau Lötzsch(man könnte höchstens über ihre Taktik streiten) auch in den Blogs bei vielen mit ihrem harmlosen &#8220;Kommunismus&#8221; -Wörtchen hervorrief.<br />
Über die Grenzen dieses kapitalistischen Systems hinauszudenken, über das &#8220;heilige&#8221; Privateigentum an PM, den Profit, die Lohnarbeit, ist für die meisten Intellektuellen und alle, die sich dafür halten, welche sein wollen, völlig Mega-Out, und zwar quer durch die ganze(!) Gesellschaft.<br />
Da heult, &#8220;entlarv&#8221; man/sie, zeigt sich &#8220;empört&#8221;, &#8220;bestürzt&#8221;, sult sich lieber wonnehaft-erregt in apokalytischen Visionen von &#8220;EURO&#8221;-, &#8220;EURO-Zonen&#8221;, -&#8221;Staats-Bankrotten&#8221;, überhaupt Katastrophen aller Art, und konkurriert am Ende gar mit den Herrschenden und ihren Lakaien aus Politik und Medien um &#8220;Lösungen&#8221;, &#8220;Rettungen&#8221;  aller Art..<br />
Und warum alle diese lächerlichen Verrenkungen?<br />
Weil alle diese Leute den Kapitalismus mit aller seiner Lohnarbeit &amp; Ausbeutung, seinen parasitären, oftmals verbrecherischen Eliten gar nicht wirklich weghaben will, sondern ihn ledigkich &#8220;verbessern&#8221;, mit einem &#8220;menschlichen Anlitz&#8221; versehen möchten, ein modernes kapitalistisches &#8220;Utopia&#8221; sehnlichst erwünschen &#8211; ohne diese &#8220;neoliberalen Teufel&#8221;, die den &#8220;eigentlich guten&#8221;&#8230; &#8220;effizienten&#8221;  Kapitalismus &#8220;verunstalten&#8221;.<br />
Was für wirkliche &#8220;Lösungen&#8221; sollen denn da von Leuten mit derartigen Intentionen, derartig politisch-psychologischer Verfassung noch kommen?<br />
Klaro&#8230;., &#8220;Freigeld&#8221;, ganz ganz ganz ganz viel &#8220;Mittelstand&#8221;, Kleinbürgertum, &#8220;Bio&#8221;- Höfe so weit das Auge reichen mag&#8230;, natürlich &#8220;privatwirtschaftlich&#8221;, &#8220;gewinnorientiert&#8221;(!!!), auch&#8230;. &#8220;Sozialstaat ausbauen&#8221;, &#8220;Bürgergeld für alle&#8221;, (recht winzige) &#8220;Mindestlöhne&#8221;(welche absolut nichts an den immer groteskeren Vermögensunterschieden ändern würden!)alles nette selbstgenügsame Träumereien ohne sich mit &#8220;jemand&#8221; wirklich ernsthaft anlegen zu müssen.<br />
Aber man hat sich wenigstens &#8220;erleichtert&#8221;&#8230;.., hat die vermeintliche &#8220;Wahrheit&#8221; höchst &#8220;belletristisch&#8221; kundgetan&#8230;.<br />
Und da soll man noch wirkliche Lösungen erwarten?<br />
Und wozu &#8220;Utopien&#8221;?<br />
Die Lösungen der heutigen Probleme, deren &#8220;Instrumente&#8221; hat der Kapitalismus schon längst geschaffen, man müsste nur über genügend Verstand und Mut verfügen, sich ihrer zu bedienen!<br />
Doch wenn schon bei bloßen Wörtern wie Sozialismus, Kommunismus sich die Tangas bräunlich färben, was soll dann da noch kommen?<br />
Leider gibt es nicht nur tibetanische Gebetsmühlen und ihre Priester!</p>
<p>Sorry, musste mal raus&#8230;.  :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rubber Bot</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6542#comment-20521</link>
		<dc:creator><![CDATA[Rubber Bot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:05:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6542#comment-20521</guid>
		<description><![CDATA[@R@iner: Danke, arg, mein kaputtes Hirn hat wie so oft wieder mal gestreikt, Totalblackout, habe die Abk. ja selbst schon verwendet]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R@iner: Danke, arg, mein kaputtes Hirn hat wie so oft wieder mal gestreikt, Totalblackout, habe die Abk. ja selbst schon verwendet</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
