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	<title>Kommentare zu: Privateigentum und der Kalte Krieg</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2013 17:19:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19106</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 23:40:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das sind sehr konkrete Fragen, über die ich in dieser Form hier nicht viel sagen kann, da sie ja eherim luftleeren Raum schweben. Wenn es um die Geschmacksrichtung geht, wäre ich tendenziell für einen eigenen Sektor, letzlich würde das aber wohl verzahnt werden müssen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind sehr konkrete Fragen, über die ich in dieser Form hier nicht viel sagen kann, da sie ja eherim luftleeren Raum schweben. Wenn es um die Geschmacksrichtung geht, wäre ich tendenziell für einen eigenen Sektor, letzlich würde das aber wohl verzahnt werden müssen.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19088</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 17:25:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter #31

&quot;Es ist freilich so, dass “sozialistisch” bedeutet, “nicht kapitalistisch”. Es kann also nicht drauf hinauslaufen, dass man andere für sich buckeln lässt, sie knapp hält und selbst in obszönem Luxus lebt.&quot;

Selbst wenn die Akkumulation bei genossenschaftlich organiserten Betrieben stattfindet und nicht bei einzelnen &#039;Unternehmern&#039; oder &#039;Investoren&#039;, ist das immer noch kapitalistisch. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen, die ich bereits ausgeführt hatte. 

&quot;Ich setze dabei auf den Effekt einer hohen Grundversorgung, der es ausschließt, dass sich die Menschen versklaven lassen.&quot;

Monetär oder als eigenen Sektor?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter #31</p>
<p>&#8220;Es ist freilich so, dass “sozialistisch” bedeutet, “nicht kapitalistisch”. Es kann also nicht drauf hinauslaufen, dass man andere für sich buckeln lässt, sie knapp hält und selbst in obszönem Luxus lebt.&#8221;</p>
<p>Selbst wenn die Akkumulation bei genossenschaftlich organiserten Betrieben stattfindet und nicht bei einzelnen &#8216;Unternehmern&#8217; oder &#8216;Investoren&#8217;, ist das immer noch kapitalistisch. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen, die ich bereits ausgeführt hatte. </p>
<p>&#8220;Ich setze dabei auf den Effekt einer hohen Grundversorgung, der es ausschließt, dass sich die Menschen versklaven lassen.&#8221;</p>
<p>Monetär oder als eigenen Sektor?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19066</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 21:50:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wat, Danke für den Link! Gute Nacht! :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wat, Danke für den Link! Gute Nacht! :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19065</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 21:39:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Bakunin

Ist schon recht spät, ich muß um 4 Uhr wieder raus...

Ja, die Frage der &#039;Machtübernahme&#039;... Du brauchst die &#039;Gedanken&#039; der allerallerallermeisten Menschen - vorher brauchst Du (sorry) darüber nicht nachdenken.
Das mit der Emanzipation ;-) 

Wie es als Voraussetzung in den Gedanken aussehen sollte/müßte?
Da habe ich mich letztens mal im Karl-Marx-Forum an einer Diskussion beteiligt, vielleicht magst Du hier lesen:
https://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=4576

Aber das kannst Du mit keiner &#039;Übergangsphase&#039; künstlich &#039;programmieren&#039;, meine ich wenigstens.

Wir Menschen müssen unser Leben schon in die eigenen Hände nehmen wollen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakunin</p>
<p>Ist schon recht spät, ich muß um 4 Uhr wieder raus&#8230;</p>
<p>Ja, die Frage der &#8216;Machtübernahme&#8217;&#8230; Du brauchst die &#8216;Gedanken&#8217; der allerallerallermeisten Menschen &#8211; vorher brauchst Du (sorry) darüber nicht nachdenken.<br />
Das mit der Emanzipation ;-) </p>
<p>Wie es als Voraussetzung in den Gedanken aussehen sollte/müßte?<br />
Da habe ich mich letztens mal im Karl-Marx-Forum an einer Diskussion beteiligt, vielleicht magst Du hier lesen:<br />
<a href="https://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=4576" rel="nofollow">https://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=4576</a></p>
<p>Aber das kannst Du mit keiner &#8216;Übergangsphase&#8217; künstlich &#8216;programmieren&#8217;, meine ich wenigstens.</p>
<p>Wir Menschen müssen unser Leben schon in die eigenen Hände nehmen wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19064</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 21:22:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6112#comment-19064</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Watt, wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe, meinst du, dass eine &quot;falsche&quot; Vergesellschaftung sehr schnell zu neuer Unfreit und erneuter Ausbeutung führen könnte?
Nun schließt ja eine Vergeselsschaftung oder Nationalisierung des Grund und Bodens, aller wichtigen Produktionsmittel zunächst mal jede weitere private Aneignung, damit private Profitmacherei aus.
Bis dahin sind wir uns da doch einig, oder?
Aber dann kommt natürlich das Wie der Vergesellschaftung, Wer übt da die Kontrolle aus, plant, verteilt, der eine möchte das, der andere das, der eine mehr, der andere weniger arbeiten, der eine eine große Wohnung, der andere....
Und wie könnte das alles unter einen Hut kommen?
Die Bedürfnisse der Menschen wären auch dann noch verschieden.
Und vor allem: Wie könnte verhindert werden, dass sich eine neue Kaste von Wissenden, Organisierenden, Vorausplanenden bildet, die es alsbald nicht versäumen würde auch mal ein wenig zuerst an sich selbst zu denken?
Wären da umfangreiche Demokratie und Mitbestimmung, jederzeitige Absetzbarkeit von &quot;Leitern&quot;, &quot;Amtsträgern&quot; schon Kontrolle genug?
Oder sollten alle Arbeitende der Reihe nach nacheinander solche Funktionen ausüben, so dass es erst gar nicht zu &quot;hauptamtlichen&quot; Funktionsträgern käme?
Totale Basisdemokratie in Beschaffung, Produktion und Verteilung der Produkte?
Ich glaube, so aus dem Kopf heraus werden sich für alle diese Fragen keine ad hoc Antworten finden lassen, erst der Beginn einer neuen gesellschaftlichen Praxis würde da wohl zu entsprechenden Mitbestimmungs-, Mitleitungsformen führen.
Doch zumindest für eine gewisse Übergangszeit müssten ganz sicher noch viele Bestimmungen des BGB, des HGB angewendet werden(und damit auch eine öffentliche Gewalt, die dies bei Bedarf erzwingt!), soll nicht bald alles in einem Chaos, gar in einer sozialen Katastrophe enden.(siehe Hungersnöte im frühen Sowjet-Russland, Mao-China...)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Watt, wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe, meinst du, dass eine &#8220;falsche&#8221; Vergesellschaftung sehr schnell zu neuer Unfreit und erneuter Ausbeutung führen könnte?<br />
Nun schließt ja eine Vergeselsschaftung oder Nationalisierung des Grund und Bodens, aller wichtigen Produktionsmittel zunächst mal jede weitere private Aneignung, damit private Profitmacherei aus.<br />
Bis dahin sind wir uns da doch einig, oder?<br />
Aber dann kommt natürlich das Wie der Vergesellschaftung, Wer übt da die Kontrolle aus, plant, verteilt, der eine möchte das, der andere das, der eine mehr, der andere weniger arbeiten, der eine eine große Wohnung, der andere&#8230;.<br />
Und wie könnte das alles unter einen Hut kommen?<br />
Die Bedürfnisse der Menschen wären auch dann noch verschieden.<br />
Und vor allem: Wie könnte verhindert werden, dass sich eine neue Kaste von Wissenden, Organisierenden, Vorausplanenden bildet, die es alsbald nicht versäumen würde auch mal ein wenig zuerst an sich selbst zu denken?<br />
Wären da umfangreiche Demokratie und Mitbestimmung, jederzeitige Absetzbarkeit von &#8220;Leitern&#8221;, &#8220;Amtsträgern&#8221; schon Kontrolle genug?<br />
Oder sollten alle Arbeitende der Reihe nach nacheinander solche Funktionen ausüben, so dass es erst gar nicht zu &#8220;hauptamtlichen&#8221; Funktionsträgern käme?<br />
Totale Basisdemokratie in Beschaffung, Produktion und Verteilung der Produkte?<br />
Ich glaube, so aus dem Kopf heraus werden sich für alle diese Fragen keine ad hoc Antworten finden lassen, erst der Beginn einer neuen gesellschaftlichen Praxis würde da wohl zu entsprechenden Mitbestimmungs-, Mitleitungsformen führen.<br />
Doch zumindest für eine gewisse Übergangszeit müssten ganz sicher noch viele Bestimmungen des BGB, des HGB angewendet werden(und damit auch eine öffentliche Gewalt, die dies bei Bedarf erzwingt!), soll nicht bald alles in einem Chaos, gar in einer sozialen Katastrophe enden.(siehe Hungersnöte im frühen Sowjet-Russland, Mao-China&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19062</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 20:51:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Bakunin

&lt;i&gt;Oder wäre es nicht allerhöchste Zeit, dass auch das Eigentum an Produktionsmitteln, das Eigentum an den Bodenschätzen, dem Grund und Boden, damit letztlich auch alle Früchte der Arbeit denen gehören sollten, die tatsächlich arbeiten?
Die schwierige Frage ist aber: Wie könnte das alles frei und demokratisch optimal organisiert werden?
Ist nicht das die entscheidende Frage, um die sich jeder Sozialismus zu kümmern hätte?
Ruft nicht gesellschaftliche Produktion ganz natürlich nach gesellschaftlichen Eigentum, gesellschaftlicher Aneignung?&lt;/i&gt;

Wieviel Zeit hast Du^^

Egal - ich versuchs kurz.

Gesellschaftlich und gesellschaftlich kann ein himmelweiter Unterschied sein.

Für mich hat sich Gesellschaftliches Eigentum als Staatseigentum so etwas von erledigt, noch mehr geht gar nicht.

Warum?

Es ist nicht mit irgendeiner &#039;Enteignung&#039; getan - Die Menschen müssen es zusammen als ihres annehmen!

Aber dazu müssen(!!!) auch die Lohnarbeit weg, das Wertgesetz in die Tonne, der Parlamentarismus als das entlarvt, was er ist - Verar...

Wertgesetz weg, das meint auch: Niemand und niemandes Tätigkeit ist mehr oder weniger &#039;werthaltig&#039; für die Gesellschaft.

Es darf niemanden geben, der immer weiß, was die anderen richtigerweise zu wollen haben, nur noch zu dumm sind, das zu verstehen!
Und es darf niemanden geben, der sich wünscht - die werden es schon richtig für mich machen.

Dann könntetetete(!) man vielleicht darüber nachdenken, wie sich Menschen die Tage organisieren, um ihre gemeinsame Grundversorgung sicherzustellen - alle - und alle auch in den Tiefen des Tals und nicht aus einer Planungs- und Kontrollhierarchie heraus.

Die Produktivität ist so hoch, ich denke, mal auf unsere Lebenswelt hier bezogen - der &#039;Arbeitstag&#039; dafür wäre nicht allzu lang.
Danach könnte also dann jeder frei entscheiden, für sein Essen hat er ja mit anderen dann schon gesorgt, was er noch so anstellt... Buch lesen, faulenzen oder neue, nette Dinge austüffteln.

Aber wie hier schon x-mal gesagt:

Ich werde, auch wenn das aus meiner Erfahrung geboren, tiefste Überzeugung sei, niemals jemanden suchen (keine Partei, keine Avantgarde oder ähnlicher sorry Käse), mit dem zusammen ich das über die Köpfe der anderen zu realisieren versuche - damit wäre diese Schlußfolgerung nämlich für die Katz.
Denn dann gäbe es ja wieder einen &#039;Häuptling&#039; und alle anderen hätten zu gehorchen.

Nein, sorry, ich muß mich von dieser Welt weiter quälen lassen, bis das &#039;die anderen&#039; irgendwann in einer Intergallaktischen Zeitrechnung, falls da noch ein Mensch auf dieser Erde leben kann, auch begriffen haben könnten.
Denn,  erst dann können wir uns über Details unterhalten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakunin</p>
<p><i>Oder wäre es nicht allerhöchste Zeit, dass auch das Eigentum an Produktionsmitteln, das Eigentum an den Bodenschätzen, dem Grund und Boden, damit letztlich auch alle Früchte der Arbeit denen gehören sollten, die tatsächlich arbeiten?<br />
Die schwierige Frage ist aber: Wie könnte das alles frei und demokratisch optimal organisiert werden?<br />
Ist nicht das die entscheidende Frage, um die sich jeder Sozialismus zu kümmern hätte?<br />
Ruft nicht gesellschaftliche Produktion ganz natürlich nach gesellschaftlichen Eigentum, gesellschaftlicher Aneignung?</i></p>
<p>Wieviel Zeit hast Du^^</p>
<p>Egal &#8211; ich versuchs kurz.</p>
<p>Gesellschaftlich und gesellschaftlich kann ein himmelweiter Unterschied sein.</p>
<p>Für mich hat sich Gesellschaftliches Eigentum als Staatseigentum so etwas von erledigt, noch mehr geht gar nicht.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Es ist nicht mit irgendeiner &#8216;Enteignung&#8217; getan &#8211; Die Menschen müssen es zusammen als ihres annehmen!</p>
<p>Aber dazu müssen(!!!) auch die Lohnarbeit weg, das Wertgesetz in die Tonne, der Parlamentarismus als das entlarvt, was er ist &#8211; Verar&#8230;</p>
<p>Wertgesetz weg, das meint auch: Niemand und niemandes Tätigkeit ist mehr oder weniger &#8216;werthaltig&#8217; für die Gesellschaft.</p>
<p>Es darf niemanden geben, der immer weiß, was die anderen richtigerweise zu wollen haben, nur noch zu dumm sind, das zu verstehen!<br />
Und es darf niemanden geben, der sich wünscht &#8211; die werden es schon richtig für mich machen.</p>
<p>Dann könntetetete(!) man vielleicht darüber nachdenken, wie sich Menschen die Tage organisieren, um ihre gemeinsame Grundversorgung sicherzustellen &#8211; alle &#8211; und alle auch in den Tiefen des Tals und nicht aus einer Planungs- und Kontrollhierarchie heraus.</p>
<p>Die Produktivität ist so hoch, ich denke, mal auf unsere Lebenswelt hier bezogen &#8211; der &#8216;Arbeitstag&#8217; dafür wäre nicht allzu lang.<br />
Danach könnte also dann jeder frei entscheiden, für sein Essen hat er ja mit anderen dann schon gesorgt, was er noch so anstellt&#8230; Buch lesen, faulenzen oder neue, nette Dinge austüffteln.</p>
<p>Aber wie hier schon x-mal gesagt:</p>
<p>Ich werde, auch wenn das aus meiner Erfahrung geboren, tiefste Überzeugung sei, niemals jemanden suchen (keine Partei, keine Avantgarde oder ähnlicher sorry Käse), mit dem zusammen ich das über die Köpfe der anderen zu realisieren versuche &#8211; damit wäre diese Schlußfolgerung nämlich für die Katz.<br />
Denn dann gäbe es ja wieder einen &#8216;Häuptling&#8217; und alle anderen hätten zu gehorchen.</p>
<p>Nein, sorry, ich muß mich von dieser Welt weiter quälen lassen, bis das &#8216;die anderen&#8217; irgendwann in einer Intergallaktischen Zeitrechnung, falls da noch ein Mensch auf dieser Erde leben kann, auch begriffen haben könnten.<br />
Denn,  erst dann können wir uns über Details unterhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19060</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 20:04:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Watt, wir wollen doch mal festhalten, dass das große, zentralisierte kapitalistische Privateigentum an Produktionsmitteln(d.h. gesellschaftliches Produzieren unter der Fuchtel und zum Wohle eines pivaten Aneigners/Abstaubers oder einer Clique von Eigentümern) hervorgegangen ist aus dem Privateigentum an Produktionsmittel kleiner, selbst arbeitender Warenproduzenten mit bestenfalls einigen Gesellen, gelegentlichen Tagelöhnern.
Damals, in der guten alten Zeit des Mittelalters hatten wir also die &quot;breite Streuung&quot; des Privateigentums! Auch damals wurde für &quot;Märkte&quot; produziert, aber fast nur für lokale, kleine, übersichtliche, meist auch nur auf direkte Bestellung.
Wollen wir dahin zurück?
Nun aber ist die Zeit mächtig vorangeschritten, wird in riesigen Dimensionen bei einer gewaltigen Arbeitsteilung produziert, doch die Ergebnisse dieser Produktion eignen sich - bis auf die &quot;unumgänglichen&quot; Löhne und Gehälter, Repräsentationskosten, Bestechungsgelder etc... -  noch immer die Eigentümer der Produktionsmittel, der hiefür nötigen Grundstoffe an, noch immer genauso wie der mittelalterliche selbst noch arbeitende Kleinproduzent, Handwerker.
Nur mit dem Unterschied, dass für den heutigen Eigentümer, die heutige Eigentümergemeinschaft eine riesige Anzahl an Lohnabhängigen zum Dienst antreten müssen, die gemütlichen Werkstätten mit ein, zwei, drei Gesellen des Mittelalters riesigen Produktionsstätten gewichen sind.
Aber noch immer wird privat angeeignet, der Mamon privat abgeschöpft, als wäre die Zeit für die &quot;Warenproduzenten&quot; im Mittelalter stehengeblieben....
Und auf dieser Grundlage sollten wir auch die nächsten Jahrhunderte bewältigen?
Oder wäre es nicht allerhöchste Zeit, dass auch das Eigentum an Produktionsmitteln, das Eigentum an den Bodenschätzen, dem Grund und Boden, damit letztlich auch alle Früchte der Arbeit denen gehören sollten, die tatsächlich arbeiten?
Die schwierige Frage ist aber: Wie könnte das alles frei und demokratisch optimal organisiert werden?
Ist nicht das die entscheidende Frage, um die sich jeder Sozialismus zu kümmern hätte?
Ruft nicht gesellschaftliche Produktion ganz natürlich nach gesellschaftlichen Eigentum, gesellschaftlicher Aneignung?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Watt, wir wollen doch mal festhalten, dass das große, zentralisierte kapitalistische Privateigentum an Produktionsmitteln(d.h. gesellschaftliches Produzieren unter der Fuchtel und zum Wohle eines pivaten Aneigners/Abstaubers oder einer Clique von Eigentümern) hervorgegangen ist aus dem Privateigentum an Produktionsmittel kleiner, selbst arbeitender Warenproduzenten mit bestenfalls einigen Gesellen, gelegentlichen Tagelöhnern.<br />
Damals, in der guten alten Zeit des Mittelalters hatten wir also die &#8220;breite Streuung&#8221; des Privateigentums! Auch damals wurde für &#8220;Märkte&#8221; produziert, aber fast nur für lokale, kleine, übersichtliche, meist auch nur auf direkte Bestellung.<br />
Wollen wir dahin zurück?<br />
Nun aber ist die Zeit mächtig vorangeschritten, wird in riesigen Dimensionen bei einer gewaltigen Arbeitsteilung produziert, doch die Ergebnisse dieser Produktion eignen sich &#8211; bis auf die &#8220;unumgänglichen&#8221; Löhne und Gehälter, Repräsentationskosten, Bestechungsgelder etc&#8230; &#8211;  noch immer die Eigentümer der Produktionsmittel, der hiefür nötigen Grundstoffe an, noch immer genauso wie der mittelalterliche selbst noch arbeitende Kleinproduzent, Handwerker.<br />
Nur mit dem Unterschied, dass für den heutigen Eigentümer, die heutige Eigentümergemeinschaft eine riesige Anzahl an Lohnabhängigen zum Dienst antreten müssen, die gemütlichen Werkstätten mit ein, zwei, drei Gesellen des Mittelalters riesigen Produktionsstätten gewichen sind.<br />
Aber noch immer wird privat angeeignet, der Mamon privat abgeschöpft, als wäre die Zeit für die &#8220;Warenproduzenten&#8221; im Mittelalter stehengeblieben&#8230;.<br />
Und auf dieser Grundlage sollten wir auch die nächsten Jahrhunderte bewältigen?<br />
Oder wäre es nicht allerhöchste Zeit, dass auch das Eigentum an Produktionsmitteln, das Eigentum an den Bodenschätzen, dem Grund und Boden, damit letztlich auch alle Früchte der Arbeit denen gehören sollten, die tatsächlich arbeiten?<br />
Die schwierige Frage ist aber: Wie könnte das alles frei und demokratisch optimal organisiert werden?<br />
Ist nicht das die entscheidende Frage, um die sich jeder Sozialismus zu kümmern hätte?<br />
Ruft nicht gesellschaftliche Produktion ganz natürlich nach gesellschaftlichen Eigentum, gesellschaftlicher Aneignung?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19059</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 19:57:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;em&gt;&quot;Zur Alimentierung der Faulpelze sei an dieser Stelle angemerkt, dass es tatsächlich ein Skandal ist, wie etwa überlastete Krankenschwestern und Pfleger die fetten Shareholder der Privatkliniken alimentieren.&quot;&lt;/em&gt; Volltreffer! Seit 2003 iss meine Stiefmutter bei uns, Altersdemenz, von Anfang an Pflegestufe I, dann II, seit Sommer letzten Jahres III. Wir brauchen den Pflegedienst nur selten, wenn aber: Was tun mir die Leute leid!! - von einer Baustelle zur nächsten, den ganzen Tag Scheiße schippen, für &#039;n Appel ohne Ei! Es iss eine himmelschreiende Frechheit: Lehrer, Pfleger, Krankenschwestern, Polizei (unvollständige Auswahl) krass unterbezahlt!!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Zur Alimentierung der Faulpelze sei an dieser Stelle angemerkt, dass es tatsächlich ein Skandal ist, wie etwa überlastete Krankenschwestern und Pfleger die fetten Shareholder der Privatkliniken alimentieren.&#8221;</em> Volltreffer! Seit 2003 iss meine Stiefmutter bei uns, Altersdemenz, von Anfang an Pflegestufe I, dann II, seit Sommer letzten Jahres III. Wir brauchen den Pflegedienst nur selten, wenn aber: Was tun mir die Leute leid!! &#8211; von einer Baustelle zur nächsten, den ganzen Tag Scheiße schippen, für &#8216;n Appel ohne Ei! Es iss eine himmelschreiende Frechheit: Lehrer, Pfleger, Krankenschwestern, Polizei (unvollständige Auswahl) krass unterbezahlt!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19057</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 18:37:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6112#comment-19057</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhard

&lt;i&gt;Man verzeihe mir meine offenen Worte... &lt;/i&gt;

Ich &#039;bewundere&#039; Dich eher dafür, mit welcher Geduld Du Deine Worte anbringst.
Ich war schon mehr als einmal am verzweifeln.

@flatter

&lt;i&gt;Ich setze dabei auf den Effekt einer hohen Grundversorgung, der es ausschließt, dass sich die Menschen versklaven lassen. &lt;/i&gt;

Setze ich auch und bin mir einigermaßen sicher, auch Peinhard - aber eben auf einer anderen &#039;Ausgangslage&#039;, ohne Eigentum an Produktionsmitteln egal in welcher Größe.

Denn dieses Produktionsmitteleigentum führt das Anliegen ad absurdum.

Bei marktwirtschaftlichen Elementen ging, geht und wird es immer wieder nur gehen um Geldverdienen und Eigentumsvergrößerung, aber eben nicht um Güterherstellung und erst recht nicht um Grundversorgung!!!

@Bakunin

&lt;i&gt;Welche Erfahrungen könnten als bleibend, zukunftsweisend, welche als nur zeitbedingt, welche als absolut zu verwerfend angesehen werden?&lt;/i&gt;

Wozu?!

Hast Du jemals meine Beiträge dazu gelesen und wenn, dann nicht als &#039;Spinnerei&#039; abgetan?

Aber gut, was kann schon jemand für Erfahrungen und Schlußfolgerungen haben, der sowohl &#039;einfacher Arbeiter&#039;, Studierter und dann noch sogar Funktionär, sogar Nomenklatura war.^^

Wird schon alles nur Käse gewesen sein, derjenige hatte ja weder ein Leben, noch Erfahrungen und &#039;enttäuschte&#039; Hoffnungen.

Gruß.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhard</p>
<p><i>Man verzeihe mir meine offenen Worte&#8230; </i></p>
<p>Ich &#8216;bewundere&#8217; Dich eher dafür, mit welcher Geduld Du Deine Worte anbringst.<br />
Ich war schon mehr als einmal am verzweifeln.</p>
<p>@flatter</p>
<p><i>Ich setze dabei auf den Effekt einer hohen Grundversorgung, der es ausschließt, dass sich die Menschen versklaven lassen. </i></p>
<p>Setze ich auch und bin mir einigermaßen sicher, auch Peinhard &#8211; aber eben auf einer anderen &#8216;Ausgangslage&#8217;, ohne Eigentum an Produktionsmitteln egal in welcher Größe.</p>
<p>Denn dieses Produktionsmitteleigentum führt das Anliegen ad absurdum.</p>
<p>Bei marktwirtschaftlichen Elementen ging, geht und wird es immer wieder nur gehen um Geldverdienen und Eigentumsvergrößerung, aber eben nicht um Güterherstellung und erst recht nicht um Grundversorgung!!!</p>
<p>@Bakunin</p>
<p><i>Welche Erfahrungen könnten als bleibend, zukunftsweisend, welche als nur zeitbedingt, welche als absolut zu verwerfend angesehen werden?</i></p>
<p>Wozu?!</p>
<p>Hast Du jemals meine Beiträge dazu gelesen und wenn, dann nicht als &#8216;Spinnerei&#8217; abgetan?</p>
<p>Aber gut, was kann schon jemand für Erfahrungen und Schlußfolgerungen haben, der sowohl &#8216;einfacher Arbeiter&#8217;, Studierter und dann noch sogar Funktionär, sogar Nomenklatura war.^^</p>
<p>Wird schon alles nur Käse gewesen sein, derjenige hatte ja weder ein Leben, noch Erfahrungen und &#8216;enttäuschte&#8217; Hoffnungen.</p>
<p>Gruß.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lutz Hausstein</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=6112#comment-19039</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lutz Hausstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 15:16:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=6112#comment-19039</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Doch wie ich schon schrieb, dachte ich da eher an einfache, arbeitende Menschen, weder höhere Funktionsträger noch “Staatsfeinde”, also ganz normale Durchschnittsmenschen, welche mit mehr oder weniger persönlichen Glück ihr Leben in dieser Zeit dort meistern mussten.&quot;

Selbst da war ich schon staunender Zuhörer (teils auch mitdiskutierend), wie auch die Schilderungen dieser &quot;einfachen, arbeitenden Menschen&quot; volley genommen wurden. Ich kann es nicht erklären.

Vielleicht erwartete man, dass alle Schicksale in der DDR absolut identisch abliefen und jeder haargenau dasselbe erlebt hatte? Fakt ist, diejenigen hatten nicht mehr als ihre eigenen persönlichen Erlebnisse geschildert. Trotzdem bekamen diese in der Diskussion ein paar zwischen die Hörner.

Wie gesagt, gern bin ich dazu bereit, meinen Teil dazu beizutragen, sofern es mir möglich ist. Ich weiß auch nicht um alle Facetten. Erst letztes Wochenende hatte ich bei meiner Mutter mal nach ein paar Dingen gefragt, die ich nicht wusste. Und dabei wieder Neues erfahren. Ob (und wenn &quot;Ja&quot;, wo) wir dies machen würden, müssten wir dann abklären.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Doch wie ich schon schrieb, dachte ich da eher an einfache, arbeitende Menschen, weder höhere Funktionsträger noch “Staatsfeinde”, also ganz normale Durchschnittsmenschen, welche mit mehr oder weniger persönlichen Glück ihr Leben in dieser Zeit dort meistern mussten.&#8221;</p>
<p>Selbst da war ich schon staunender Zuhörer (teils auch mitdiskutierend), wie auch die Schilderungen dieser &#8220;einfachen, arbeitenden Menschen&#8221; volley genommen wurden. Ich kann es nicht erklären.</p>
<p>Vielleicht erwartete man, dass alle Schicksale in der DDR absolut identisch abliefen und jeder haargenau dasselbe erlebt hatte? Fakt ist, diejenigen hatten nicht mehr als ihre eigenen persönlichen Erlebnisse geschildert. Trotzdem bekamen diese in der Diskussion ein paar zwischen die Hörner.</p>
<p>Wie gesagt, gern bin ich dazu bereit, meinen Teil dazu beizutragen, sofern es mir möglich ist. Ich weiß auch nicht um alle Facetten. Erst letztes Wochenende hatte ich bei meiner Mutter mal nach ein paar Dingen gefragt, die ich nicht wusste. Und dabei wieder Neues erfahren. Ob (und wenn &#8220;Ja&#8221;, wo) wir dies machen würden, müssten wir dann abklären.</p>
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