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	<title>Kommentare zu: Gerechtigkeit für unsere Exporte</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18546</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 23:26:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[NochEiner meint:
November 26th, 2010 at 23:41

“….großes Hosenbandgebet…”
&quot;Nee, Bakunin, danke, aber det hier ist der schwierige Text:&quot;

Danke für diesen Link!
Hab ihn erst mal kurz überflogen, morgen vertiefe ich mich mal mehr darin.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>NochEiner meint:<br />
November 26th, 2010 at 23:41</p>
<p>“….großes Hosenbandgebet…”<br />
&#8220;Nee, Bakunin, danke, aber det hier ist der schwierige Text:&#8221;</p>
<p>Danke für diesen Link!<br />
Hab ihn erst mal kurz überflogen, morgen vertiefe ich mich mal mehr darin.</p>
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	<item>
		<title>Von: NochEiner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18543</link>
		<dc:creator><![CDATA[NochEiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 22:41:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;....großes Hosenbandgebet...&quot;
Nee, Bakunin, danke, aber det hier ist der schwierige Text:

https://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoContent/N/publ/Zeitschriften/zs-sd/zs-sd-abstracts-container/IFO_SCHNELLDIENST_2010/ifosd_Sonderausgabe_20101119.pdf

Über Pigs, die hier Gips heißen:
&quot;Hätten die heute kriselnden Länder noch ihre eigenen Währungen,
könnten sie abwerten und die fehlende Wettbewerbsfähigkeit
schnell wieder herstellen. Da sie aber Teil des
Euroraums sind, sind sie zu einer realen Abwertung durch
Preis- und Lohnkürzungen gezwungen, die über eine massive
Konsolidierung des öffentlichen Budgets und harte institutionelle
Reformen befördert werden können. Eine solche
Abwertung ist äußerst schmerzlich und kann eigentlich nur
über längere Zeiträume gelingen. Um Hilfsmaßnahmen wird
man also nicht umhinkommen....Die Position, bedrohte Länder im Krisenfall gar
nicht zu retten, wird von den Kapitalmärkten als nicht glaubhaft
angesehen und mündet zum Schluss in umfangreicheren
Rettungsmaßnahmen, als es der Fall ist, wenn man solche
Maßnahmen im Vorhinein klar definiert. Es war nach unserer
Auffassung ein Fehler, im Maastrichter Vertrag seinerzeit
keinen Krisenmechanismus im Detail zu verankern.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;.großes Hosenbandgebet&#8230;&#8221;<br />
Nee, Bakunin, danke, aber det hier ist der schwierige Text:</p>
<p><a href="https://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoContent/N/publ/Zeitschriften/zs-sd/zs-sd-abstracts-container/IFO_SCHNELLDIENST_2010/ifosd_Sonderausgabe_20101119.pdf" rel="nofollow">https://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoContent/N/publ/Zeitschriften/zs-sd/zs-sd-abstracts-container/IFO_SCHNELLDIENST_2010/ifosd_Sonderausgabe_20101119.pdf</a></p>
<p>Über Pigs, die hier Gips heißen:<br />
&#8220;Hätten die heute kriselnden Länder noch ihre eigenen Währungen,<br />
könnten sie abwerten und die fehlende Wettbewerbsfähigkeit<br />
schnell wieder herstellen. Da sie aber Teil des<br />
Euroraums sind, sind sie zu einer realen Abwertung durch<br />
Preis- und Lohnkürzungen gezwungen, die über eine massive<br />
Konsolidierung des öffentlichen Budgets und harte institutionelle<br />
Reformen befördert werden können. Eine solche<br />
Abwertung ist äußerst schmerzlich und kann eigentlich nur<br />
über längere Zeiträume gelingen. Um Hilfsmaßnahmen wird<br />
man also nicht umhinkommen&#8230;.Die Position, bedrohte Länder im Krisenfall gar<br />
nicht zu retten, wird von den Kapitalmärkten als nicht glaubhaft<br />
angesehen und mündet zum Schluss in umfangreicheren<br />
Rettungsmaßnahmen, als es der Fall ist, wenn man solche<br />
Maßnahmen im Vorhinein klar definiert. Es war nach unserer<br />
Auffassung ein Fehler, im Maastrichter Vertrag seinerzeit<br />
keinen Krisenmechanismus im Detail zu verankern.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NochEiner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18542</link>
		<dc:creator><![CDATA[NochEiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 22:26:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[https://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/c-event/c3seminar/0010-MunichSeminars

https://de.wikipedia.org/wiki/Hosenbandorden
&quot;Honi soit...&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/c-event/c3seminar/0010-MunichSeminars" rel="nofollow">https://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/c-event/c3seminar/0010-MunichSeminars</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hosenbandorden" rel="nofollow">https://de.wikipedia.org/wiki/Hosenbandorden</a><br />
&#8220;Honi soit&#8230;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18541</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 22:20:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5865#comment-18541</guid>
		<description><![CDATA[@NochEiner

Ein schwieriger Text, aber irgend wie kommt auch rüber, was für ein Irrsinn(oder könnte man es gar legalisierte Wirtschaftskriminalität nennen?) sich hinter diesem ganzen Finanztheater verbirgt, wie überflüssig(eigentlich sogar gefährlich), um alle Menschen mit ausreichend Arbeit und Gütern zu versorgen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@NochEiner</p>
<p>Ein schwieriger Text, aber irgend wie kommt auch rüber, was für ein Irrsinn(oder könnte man es gar legalisierte Wirtschaftskriminalität nennen?) sich hinter diesem ganzen Finanztheater verbirgt, wie überflüssig(eigentlich sogar gefährlich), um alle Menschen mit ausreichend Arbeit und Gütern zu versorgen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Huuh (rrah)</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18539</link>
		<dc:creator><![CDATA[Huuh (rrah)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 20:13:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5865#comment-18539</guid>
		<description><![CDATA[@ NochEiner

Ich habe das Wort für Wort gelesen und empfand es als erstaunliche Parallele zu meiner Wellenlänge. Jedenfalls gefällt mir diese Art der Ausdrucksweise und ich finde sie im erweiterten Sinn außerordentlich informativ. Genug des Schleims. Denn sicher weißt du, dass du nicht der erste Paddler auf diesem neuen Kanal der gezwinkerten Verständigung bist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ NochEiner</p>
<p>Ich habe das Wort für Wort gelesen und empfand es als erstaunliche Parallele zu meiner Wellenlänge. Jedenfalls gefällt mir diese Art der Ausdrucksweise und ich finde sie im erweiterten Sinn außerordentlich informativ. Genug des Schleims. Denn sicher weißt du, dass du nicht der erste Paddler auf diesem neuen Kanal der gezwinkerten Verständigung bist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NochEiner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18535</link>
		<dc:creator><![CDATA[NochEiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 16:57:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5865#comment-18535</guid>
		<description><![CDATA[&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; stand mal bei Schrödingers Kater, und zwar  Frühjahr 2009:

Und sorry, dass ich so länglich bin. Braucht ja Keiner zu lesen....Copy&amp;Paste aus´m Archiv:


&quot;Ungelesenes zur Finanzkrise III
Kategorie: Politik &amp; Aktuelles

Der Hundt beisst die Schwan, weil sie wagte, zu sagen, was Sache ist. Bofinger erwartet eine anhaltende Deflation, Straubhaar eine Inflation. Der Politiker Merz will Banken pleitegehen lassen zwecks Vermeidung von Blasenbildunganlässen, ebenso die VolkswirtInnen Weder di Mauro und van Suntum. Der IWF geht mit der Spendensammelbüchse umher, damit eben dies nicht geschieht. Jener Weise, der es geschafft hat, dass man in diesem Lande riestern und rürupsen kann, geht als Chef einer Drückerkolonne. Die Doktoreisenbartkuren der Vorjahre und der Rest des Blödsinns gehen die Isar hinab. Man orientiert sich neu.


So neu nun aber auch wieder nicht: ein blasser Zauberlehrling von Cortal Consours empfiehlt auf ntv den Kauf von Zertifikaten auf „nachwachsende Rohstoffe“ (vulgo: Lebensmittel) und die „Beimischung im Prozentbereich von Edelmetallen“ - jedoch nicht metallurgisch korrekt zu Werkzeugstählen, sondern zu Portfolios. Seine größte Arbeitsleistung ist das allmorgendliche Binden des Windsorknoten und er hat weder genug Ver- noch Anstand, um zu merken, dass er sich selbst und uns allen den Strick um den Hals legt. Die FAZ kündigt im Finanzmarktteil unter dem Titel „Die Steueroasen drohen auszutrocknen“ eine Serie mit „Tricks“ und der Warnung vor „Fallen“ an, die dann aus irgendwelchen Gründen nach der ersten Nummer eingestellt wird (-warum denn nur?). Die Staatsfeinde entdecken Keynes, wollen mit ihm die Steuern senken, was sie schon immer wollten, Keynes aber nur angelegentlich.


Bei einem prognostizierten Rückgang des BIP um 6 v.H. dieses Jahr werden wir das BIP von 2008 erst 2013 wieder haben (-oder aber auch nicht). Das allein zeigt, dass wir nicht vor einem Wachstums- sondern einem Verteilungsproblem stehen, welches nicht ökonomisch aber politisch zu lösen ist. Und ab 2013 geht’s dann wieder aufwärts? Sind Kater Propheten??


Will man wissen, was kommt, entwirft man immer am besten Szenarien; die Wahrheit liegt willfährig dazwischen. Es sind derer drei: A: Deflation, B: Inflation, C: Chaos und Revolution. (Das vierte Szenario, D, heißt: „Alles wird gut“ oder „Die Kunst der positiven Gebrauchtwagenverkäuferneurosendenke“- es wird hier nicht weiter abgehandelt.) ad A: Deflation! Da haben wir den Salat: genau sie ist Alltag in Japan, seit dort 1991 eine Immobilienkrise eine Finanzmarktkrise auslöste. Ende nicht in Sicht. Alle Maßnahmen, die Hier und Heute getroffen werden, sollen die déflàtion á la japonaise bei uns bekämpfen. Deshalb die Angst vor der Inflation – man könnte ja des Guten zu viel tun. ad B: Inflation! Schon besser geeignet, um Finanzanlagen zu verkaufen, am besten Edelmetalle. Auch Papiere auf nachwachsende Rohstoffe, wobei letztere irgendwie ja auch endlich sind. Hunger haben die Armen immer, vor allem in der Krise. 700 Millionen Hungernde mehr 2008 als noch in 2007 laut FAO – das ist doch was! Drauf und ran liebe Banker und Geier - verkauft Zertifikate! (-was denn, wenn die Notenbanken ungewollt die Geldmenge inflationär überziehen, könnten sie hernach die Notbremse ziehen, Fort Knox die Schleusen öffnen und Gold billig wie Dreck werden?! Was, allein die Chinesen hocken auf mehr als einer Megatonne Gold? - na wenn schon, dann haben wir den Deal doch schon längst gemacht!!) ad C: Chaos und Revolution! Herrlich! Ein Superding! Was lässt sich da nicht alles verkaufen – ganz traditionell Aktien, und zwar alle -nicht nur Rüstung-, ganz altmodische Kriegsanleihen. Und dann dieser Derivatemarkt, der erst daraus entsteht -Zucker für Zocker-, was wird da nicht alles denkbar! Unser Paradies ohne Ende!!


Welches dieser Szenarien hält der Kater für wahrscheinlich? Ganz klar: D! Prügeln Sie mich ruhig dafür. Es ist meine unbedingte Meinung. (-Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins, keiner will sie sehen.)&quot;

                         ***

&quot;AA klingt im Deutschen wie Kinderkacke, Double-A oder gar Triple-A nach mehr. CDO, CDS, ABS, SDS – alles Bankerdeutsch. ABS steht für Acrynitril-Butadien-Styrol - NO!- pardon: für asset-backed-securities, das heißt für von hinten gedecktes Vermögen oder noch deutscher: für Verarsche.

CDS sind Kreditversicherungen, ähnlich CDOs. Bei ihnen entsteht gerade die nächste Blase, es bubbelt. Man betreibt jetzt safer-sex. Staatsanleihen im €-raum werden „abgesichert“ von Versicherungen, die weitaus bankrotter sind, als jene Staaten, die Anleihen ausgeben, um diese Versicherungen am Leben zu erhalten. Der ominöse „Deutsche Steuerzahler“ schenkt der Commerzbank die Dresdner Bank, damit die Allianz sie nicht mehr an der Backe hat. Die Kanzlerin verspricht im Oktober alle, alle Einlagen zu sichern, das entsprechende Gesetz wird dann erst am 1. April im Deutschen Bundestag gelesen zur baldigen Abstimmung durchs Stimmvieh und bleibt weit, weit hinter allen Erwartungen zurück.

Jeder, der zuvor kein Marktradikaler war, muss jetzt sagen: lasst es doch die Selbstbereinigungskräfte des Marktes richten – lasst die distinguierten Sozialschmarotzer pleite gehen. Erfüllt die Versprechen, sichert endlich die Einlagen bei Banken und Lebensversicherungen und fangt von vorne an – nur diesmal mit Vernunft! Die unterlegte Summe ist ja sowieso so gering wie ein Fliegenschiss im Vergleich zur Bilanzsumme. Manchmal ist..s selbst kein Fliegenschiss mehr, doch werden noch „Entschädigungen“ an Investoren gezahlt, die gar nix mehr hätten, hätte der „Deutsche Steuerzahler“ nicht längst 100 Milliarden lässig auf den Tisch des Hauses geblättert. Warum dürfen „Wertpapiere“ -also das dreckerte Klosettpapier, für die sich der Euphemismus „toxische Anleihe“ eingebürgert hat- zu Mondpreisen anstatt Marktpreisen bilanziert werden? -dies durch geänderte Bilanzrichtlinien sowohl in den USA wie in Europa. Wieso verschwindet der besonders arge Dezember &#039;08 komplett aus den amerikanischen Büchern? (Der Trick: man verlege das Geschäftsquartal aufs Kalenderquartal – Leute mit Geld sind ja eh alle saublöd und lassen sich gerne nasführen.) Warum pumpt der „Deutsche Steuerzahler“ das Geld, das er nicht hat, in die Blase, die längst geplatzt ist? Jeder illusionistische Varietékünstler, der Kaninchen aus dem Zylinder zieht, ist Teil der „Realwirtschaft“, schon fast der landwirtschaftlichen Urproduktion zugehörig -ganz im Gegensatz zu Investmentbankern. Investmentbanker haben gezaubert, dass das Volumen der Finanztransaktionen der ersten drei Tage eines Jahres genügen würde, um alle Überweisungen zu tätigen, die zur Bezahlung der realen Wirtschaftstransaktionen innerhalb des Jahres notwendig sind. Den Rest des Jahres schwirrt das Geld um den Globus wie die Scheißhausfliege um die Klolampe und ist CDO, CDS, ABS, SDS. Vier Billionen sollen bereitgestellt werden, um diese heiße Luft -denn es war nie reales Geld, niemals, nur immer Phantasterei- zu ersetzen. Nur diesmal zahlt der „Deutsche Steuerzahler“ ganz reale Zinsen dafür, seine Kinder werden sich dafür abrackern und noch die Enkel.

Das simple Geheimnis warum dies alles geschieht, liegt in der &quot;Geldschöpfung&quot;, der Produktion von Geld. Geld kommt dadurch in die Welt, dass das Geld, das mensch auf die Bank bringt, nicht auf der Bank ist, sondern in anderer Leute Taschen. Mensch braucht immer mehr Geld als die Ware, die mensch produziert, in der Erstellung kostet, um diese zu kaufen, weil im Warenpreis Profit und Zins enthalten sind. Also braucht das System einen Weg, dieses zusätzliche Geld &quot;zu schöpfen&quot;. Das ist zunächst nichts Arges, solange das System nicht implodiert. Will mensch aber im implodierten System die Geldmenge aufrecht erhalten, muss mensch es wieder aufpumpen. Daher auch die Unterscheidung in „systemrelevante“ Unternehmen -Banken- und solche, die es nicht sind - der schäbige Rest. Wie relevant ist das System?

Die Alternative: die Notenbanken nennen sie vornehm verschroben die „qantitative Geldschöpfung“ (das Gelddrucken ohne Verschuldung bei Dritten; dies geschieht sogar bereits in UK und US).

Verteilt das frische, frischgedruckte Geld an die Armen, dann kommt es in den Umlauf! 

Vieles erinnert an die japanische Deflationskrise der Neunziger. Dort halfen aber weder Konsumgutscheine noch ein Nullzins aus dem Dilemma.&quot;

                          ****

wooow - was für ein deklamatorischer Stil! Heiliges Pathos....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; stand mal bei Schrödingers Kater, und zwar  Frühjahr 2009:</p>
<p>Und sorry, dass ich so länglich bin. Braucht ja Keiner zu lesen&#8230;.Copy&amp;Paste aus´m Archiv:</p>
<p>&#8220;Ungelesenes zur Finanzkrise III<br />
Kategorie: Politik &amp; Aktuelles</p>
<p>Der Hundt beisst die Schwan, weil sie wagte, zu sagen, was Sache ist. Bofinger erwartet eine anhaltende Deflation, Straubhaar eine Inflation. Der Politiker Merz will Banken pleitegehen lassen zwecks Vermeidung von Blasenbildunganlässen, ebenso die VolkswirtInnen Weder di Mauro und van Suntum. Der IWF geht mit der Spendensammelbüchse umher, damit eben dies nicht geschieht. Jener Weise, der es geschafft hat, dass man in diesem Lande riestern und rürupsen kann, geht als Chef einer Drückerkolonne. Die Doktoreisenbartkuren der Vorjahre und der Rest des Blödsinns gehen die Isar hinab. Man orientiert sich neu.</p>
<p>So neu nun aber auch wieder nicht: ein blasser Zauberlehrling von Cortal Consours empfiehlt auf ntv den Kauf von Zertifikaten auf „nachwachsende Rohstoffe“ (vulgo: Lebensmittel) und die „Beimischung im Prozentbereich von Edelmetallen“ &#8211; jedoch nicht metallurgisch korrekt zu Werkzeugstählen, sondern zu Portfolios. Seine größte Arbeitsleistung ist das allmorgendliche Binden des Windsorknoten und er hat weder genug Ver- noch Anstand, um zu merken, dass er sich selbst und uns allen den Strick um den Hals legt. Die FAZ kündigt im Finanzmarktteil unter dem Titel „Die Steueroasen drohen auszutrocknen“ eine Serie mit „Tricks“ und der Warnung vor „Fallen“ an, die dann aus irgendwelchen Gründen nach der ersten Nummer eingestellt wird (-warum denn nur?). Die Staatsfeinde entdecken Keynes, wollen mit ihm die Steuern senken, was sie schon immer wollten, Keynes aber nur angelegentlich.</p>
<p>Bei einem prognostizierten Rückgang des BIP um 6 v.H. dieses Jahr werden wir das BIP von 2008 erst 2013 wieder haben (-oder aber auch nicht). Das allein zeigt, dass wir nicht vor einem Wachstums- sondern einem Verteilungsproblem stehen, welches nicht ökonomisch aber politisch zu lösen ist. Und ab 2013 geht’s dann wieder aufwärts? Sind Kater Propheten??</p>
<p>Will man wissen, was kommt, entwirft man immer am besten Szenarien; die Wahrheit liegt willfährig dazwischen. Es sind derer drei: A: Deflation, B: Inflation, C: Chaos und Revolution. (Das vierte Szenario, D, heißt: „Alles wird gut“ oder „Die Kunst der positiven Gebrauchtwagenverkäuferneurosendenke“- es wird hier nicht weiter abgehandelt.) ad A: Deflation! Da haben wir den Salat: genau sie ist Alltag in Japan, seit dort 1991 eine Immobilienkrise eine Finanzmarktkrise auslöste. Ende nicht in Sicht. Alle Maßnahmen, die Hier und Heute getroffen werden, sollen die déflàtion á la japonaise bei uns bekämpfen. Deshalb die Angst vor der Inflation – man könnte ja des Guten zu viel tun. ad B: Inflation! Schon besser geeignet, um Finanzanlagen zu verkaufen, am besten Edelmetalle. Auch Papiere auf nachwachsende Rohstoffe, wobei letztere irgendwie ja auch endlich sind. Hunger haben die Armen immer, vor allem in der Krise. 700 Millionen Hungernde mehr 2008 als noch in 2007 laut FAO – das ist doch was! Drauf und ran liebe Banker und Geier &#8211; verkauft Zertifikate! (-was denn, wenn die Notenbanken ungewollt die Geldmenge inflationär überziehen, könnten sie hernach die Notbremse ziehen, Fort Knox die Schleusen öffnen und Gold billig wie Dreck werden?! Was, allein die Chinesen hocken auf mehr als einer Megatonne Gold? &#8211; na wenn schon, dann haben wir den Deal doch schon längst gemacht!!) ad C: Chaos und Revolution! Herrlich! Ein Superding! Was lässt sich da nicht alles verkaufen – ganz traditionell Aktien, und zwar alle -nicht nur Rüstung-, ganz altmodische Kriegsanleihen. Und dann dieser Derivatemarkt, der erst daraus entsteht -Zucker für Zocker-, was wird da nicht alles denkbar! Unser Paradies ohne Ende!!</p>
<p>Welches dieser Szenarien hält der Kater für wahrscheinlich? Ganz klar: D! Prügeln Sie mich ruhig dafür. Es ist meine unbedingte Meinung. (-Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins, keiner will sie sehen.)&#8221;</p>
<p>                         ***</p>
<p>&#8220;AA klingt im Deutschen wie Kinderkacke, Double-A oder gar Triple-A nach mehr. CDO, CDS, ABS, SDS – alles Bankerdeutsch. ABS steht für Acrynitril-Butadien-Styrol &#8211; NO!- pardon: für asset-backed-securities, das heißt für von hinten gedecktes Vermögen oder noch deutscher: für Verarsche.</p>
<p>CDS sind Kreditversicherungen, ähnlich CDOs. Bei ihnen entsteht gerade die nächste Blase, es bubbelt. Man betreibt jetzt safer-sex. Staatsanleihen im €-raum werden „abgesichert“ von Versicherungen, die weitaus bankrotter sind, als jene Staaten, die Anleihen ausgeben, um diese Versicherungen am Leben zu erhalten. Der ominöse „Deutsche Steuerzahler“ schenkt der Commerzbank die Dresdner Bank, damit die Allianz sie nicht mehr an der Backe hat. Die Kanzlerin verspricht im Oktober alle, alle Einlagen zu sichern, das entsprechende Gesetz wird dann erst am 1. April im Deutschen Bundestag gelesen zur baldigen Abstimmung durchs Stimmvieh und bleibt weit, weit hinter allen Erwartungen zurück.</p>
<p>Jeder, der zuvor kein Marktradikaler war, muss jetzt sagen: lasst es doch die Selbstbereinigungskräfte des Marktes richten – lasst die distinguierten Sozialschmarotzer pleite gehen. Erfüllt die Versprechen, sichert endlich die Einlagen bei Banken und Lebensversicherungen und fangt von vorne an – nur diesmal mit Vernunft! Die unterlegte Summe ist ja sowieso so gering wie ein Fliegenschiss im Vergleich zur Bilanzsumme. Manchmal ist..s selbst kein Fliegenschiss mehr, doch werden noch „Entschädigungen“ an Investoren gezahlt, die gar nix mehr hätten, hätte der „Deutsche Steuerzahler“ nicht längst 100 Milliarden lässig auf den Tisch des Hauses geblättert. Warum dürfen „Wertpapiere“ -also das dreckerte Klosettpapier, für die sich der Euphemismus „toxische Anleihe“ eingebürgert hat- zu Mondpreisen anstatt Marktpreisen bilanziert werden? -dies durch geänderte Bilanzrichtlinien sowohl in den USA wie in Europa. Wieso verschwindet der besonders arge Dezember &#8217;08 komplett aus den amerikanischen Büchern? (Der Trick: man verlege das Geschäftsquartal aufs Kalenderquartal – Leute mit Geld sind ja eh alle saublöd und lassen sich gerne nasführen.) Warum pumpt der „Deutsche Steuerzahler“ das Geld, das er nicht hat, in die Blase, die längst geplatzt ist? Jeder illusionistische Varietékünstler, der Kaninchen aus dem Zylinder zieht, ist Teil der „Realwirtschaft“, schon fast der landwirtschaftlichen Urproduktion zugehörig -ganz im Gegensatz zu Investmentbankern. Investmentbanker haben gezaubert, dass das Volumen der Finanztransaktionen der ersten drei Tage eines Jahres genügen würde, um alle Überweisungen zu tätigen, die zur Bezahlung der realen Wirtschaftstransaktionen innerhalb des Jahres notwendig sind. Den Rest des Jahres schwirrt das Geld um den Globus wie die Scheißhausfliege um die Klolampe und ist CDO, CDS, ABS, SDS. Vier Billionen sollen bereitgestellt werden, um diese heiße Luft -denn es war nie reales Geld, niemals, nur immer Phantasterei- zu ersetzen. Nur diesmal zahlt der „Deutsche Steuerzahler“ ganz reale Zinsen dafür, seine Kinder werden sich dafür abrackern und noch die Enkel.</p>
<p>Das simple Geheimnis warum dies alles geschieht, liegt in der &#8220;Geldschöpfung&#8221;, der Produktion von Geld. Geld kommt dadurch in die Welt, dass das Geld, das mensch auf die Bank bringt, nicht auf der Bank ist, sondern in anderer Leute Taschen. Mensch braucht immer mehr Geld als die Ware, die mensch produziert, in der Erstellung kostet, um diese zu kaufen, weil im Warenpreis Profit und Zins enthalten sind. Also braucht das System einen Weg, dieses zusätzliche Geld &#8220;zu schöpfen&#8221;. Das ist zunächst nichts Arges, solange das System nicht implodiert. Will mensch aber im implodierten System die Geldmenge aufrecht erhalten, muss mensch es wieder aufpumpen. Daher auch die Unterscheidung in „systemrelevante“ Unternehmen -Banken- und solche, die es nicht sind &#8211; der schäbige Rest. Wie relevant ist das System?</p>
<p>Die Alternative: die Notenbanken nennen sie vornehm verschroben die „qantitative Geldschöpfung“ (das Gelddrucken ohne Verschuldung bei Dritten; dies geschieht sogar bereits in UK und US).</p>
<p>Verteilt das frische, frischgedruckte Geld an die Armen, dann kommt es in den Umlauf! </p>
<p>Vieles erinnert an die japanische Deflationskrise der Neunziger. Dort halfen aber weder Konsumgutscheine noch ein Nullzins aus dem Dilemma.&#8221;</p>
<p>                          ****</p>
<p>wooow &#8211; was für ein deklamatorischer Stil! Heiliges Pathos&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GaaraSama</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18532</link>
		<dc:creator><![CDATA[GaaraSama]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 11:46:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5865#comment-18532</guid>
		<description><![CDATA[@landbewohner Sehr schöner Kommentar, der in groben Zügen das Verhalten der Industriestaaten zusammenfasst. Es ist kaum zu glauben, dass es wirklich bei uns Politiker gibt, die von Vollbeschäftigung sprechen. Und was dann? Entweder man müsste die Arbeitszeit pro Woche stark senken und dennoch zum Leben notwendige Löhne zahlen. Doch durch unsere ganze Optimisierung und Automatisierung wird es eher in die Richtung gehen, dass immer weniger Menschen für Arbeiten notwendig sind, die Wertschöpfung im klassichen Sinne der Marktwirtschaft erbringt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@landbewohner Sehr schöner Kommentar, der in groben Zügen das Verhalten der Industriestaaten zusammenfasst. Es ist kaum zu glauben, dass es wirklich bei uns Politiker gibt, die von Vollbeschäftigung sprechen. Und was dann? Entweder man müsste die Arbeitszeit pro Woche stark senken und dennoch zum Leben notwendige Löhne zahlen. Doch durch unsere ganze Optimisierung und Automatisierung wird es eher in die Richtung gehen, dass immer weniger Menschen für Arbeiten notwendig sind, die Wertschöpfung im klassichen Sinne der Marktwirtschaft erbringt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18531</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 11:36:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5865#comment-18531</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Wie Konservative denken (wenn sie denken)&quot;: https://www.youtube.com/user/robertmisik#p/u/78/RIVouki55w8
&quot;Wie krank ist Deutschland? Ein Roadmovie.&quot;: https://www.youtube.com/user/robertmisik#p/u/91/k_raVYpEUkU ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie Konservative denken (wenn sie denken)&#8221;: <a href="https://www.youtube.com/user/robertmisik#p/u/78/RIVouki55w8" rel="nofollow">https://www.youtube.com/user/robertmisik#p/u/78/RIVouki55w8</a><br />
&#8220;Wie krank ist Deutschland? Ein Roadmovie.&#8221;: <a href="https://www.youtube.com/user/robertmisik#p/u/91/k_raVYpEUkU" rel="nofollow">https://www.youtube.com/user/robertmisik#p/u/91/k_raVYpEUkU</a> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rofl</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18530</link>
		<dc:creator><![CDATA[rofl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 10:48:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sollte das Konterfei des Herrn Sinn nicht eher einen (falschen) Fuffziger schmücken? ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte das Konterfei des Herrn Sinn nicht eher einen (falschen) Fuffziger schmücken? ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5865#comment-18529</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 10:41:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@NochEiner: Das war gar nicht so schwierig, den Kopp zu schrumpfen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@NochEiner: Das war gar nicht so schwierig, den Kopp zu schrumpfen.</p>
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