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	<title>Kommentare zu: Radikaler Sparkurs der Briten</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Käpt'n Blaubär</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17551</link>
		<dc:creator><![CDATA[Käpt'n Blaubär]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 19:11:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Salve

&quot;Es gäbe Einsparmöglichkeiten in Milliardenhöhe durch die Auflösung von WDR, SWR, usw.
Es wäre plötzlich viel Geld da für qualitativ hochwertigen Journalismus.&quot;

Schwachkopf. Um mal gleich die &quot;Argumentum ad hominem&quot; Sachlage abzuklären.

Lieber wäre mir die Bertelsmänner und ihr Imperium aus infernalischem Mediengetöse a&#039;la RTL Group einzudämmen. (Super RTL , whoah! VOX! RTL II !). Schmeiß die WAZ auch gleich mit in den Sack.
Das nämlich, ist dämlich!


Tja, wie&#039;s schaut bezahlen die Briten ihre &quot;neoliberalistischen Experimente&quot; mit der Staatspleite. Außer Heiße-Luft Produktionstätten im Parlamentsgebäude wurde sämtliches Produzierende Gewerbe auf Finanzwurstschafteln umstrukturiert. Wohl bekommts.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Salve</p>
<p>&#8220;Es gäbe Einsparmöglichkeiten in Milliardenhöhe durch die Auflösung von WDR, SWR, usw.<br />
Es wäre plötzlich viel Geld da für qualitativ hochwertigen Journalismus.&#8221;</p>
<p>Schwachkopf. Um mal gleich die &#8220;Argumentum ad hominem&#8221; Sachlage abzuklären.</p>
<p>Lieber wäre mir die Bertelsmänner und ihr Imperium aus infernalischem Mediengetöse a&#8217;la RTL Group einzudämmen. (Super RTL , whoah! VOX! RTL II !). Schmeiß die WAZ auch gleich mit in den Sack.<br />
Das nämlich, ist dämlich!</p>
<p>Tja, wie&#8217;s schaut bezahlen die Briten ihre &#8220;neoliberalistischen Experimente&#8221; mit der Staatspleite. Außer Heiße-Luft Produktionstätten im Parlamentsgebäude wurde sämtliches Produzierende Gewerbe auf Finanzwurstschafteln umstrukturiert. Wohl bekommts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Käpt'n Blaubär</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17542</link>
		<dc:creator><![CDATA[Käpt'n Blaubär]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 16:38:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tja, Käpt&#039;n Blaubär oder Hein Blöd?
Das erinnert mich stark an den 16.2.2009

&quot;Bewaffnet mit Atomraketen stießen sie auf hoher See zusammen: Im Atlantik sind zwei U-Boote aus Frankreich und Großbritannien kollidiert. An Bord: moderne Ortungsgeräte.&quot; Quelle: Spiegel.de

Wenigstens sind die Briten jetzt alleine dazu in der Lage, sich zu blamieren, und nicht mehr auf eine Koalition der Willigen angewiesen.

&quot;Von dem britischen U-Boot der Vanguard-Klasse war da aber noch nicht die Rede, lediglich von einem im Wasser treibenden Container.&quot; Quelle: Spiegel.de

Ja, die Opossum-Taktik. Bekannt aus Iceage. So sind die Briten immer noch unterwegs, scheint es. Erinnert mich an Kanadische Holzfäller, die ihre Stämme flussabwärts treiben lassen.

Wäre ein Ruderboot zum Üben nicht handlicher, und für die gebeutelte Staatskasse auch im Unterhalt erschwinglicher? Und die Raketen bleiben besser bis auf weiteres im Schrank!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, Käpt&#8217;n Blaubär oder Hein Blöd?<br />
Das erinnert mich stark an den 16.2.2009</p>
<p>&#8220;Bewaffnet mit Atomraketen stießen sie auf hoher See zusammen: Im Atlantik sind zwei U-Boote aus Frankreich und Großbritannien kollidiert. An Bord: moderne Ortungsgeräte.&#8221; Quelle: Spiegel.de</p>
<p>Wenigstens sind die Briten jetzt alleine dazu in der Lage, sich zu blamieren, und nicht mehr auf eine Koalition der Willigen angewiesen.</p>
<p>&#8220;Von dem britischen U-Boot der Vanguard-Klasse war da aber noch nicht die Rede, lediglich von einem im Wasser treibenden Container.&#8221; Quelle: Spiegel.de</p>
<p>Ja, die Opossum-Taktik. Bekannt aus Iceage. So sind die Briten immer noch unterwegs, scheint es. Erinnert mich an Kanadische Holzfäller, die ihre Stämme flussabwärts treiben lassen.</p>
<p>Wäre ein Ruderboot zum Üben nicht handlicher, und für die gebeutelte Staatskasse auch im Unterhalt erschwinglicher? Und die Raketen bleiben besser bis auf weiteres im Schrank!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17389</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 09:09:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[-&gt; mo: Deine Seiten kannte ich, aber nun werde ich mir deine verlinkten Seiten genauer ansehen. Früher hatte ich mal hier (https://www.kritische-psychologie.de/) etwas geschmökert. Es hat mich schon immer aufgeregt, wenn ich auf solche Massendiffamierungen stieß: https://www.sueddeutsche.de/karriere/fehltage-im-job-lass-mal-krankmachen-1.1014904
Klar - Burnout, da lasse ich mich mal zwei Tage krankschreiben. Dann ist alles wieder gut. Aber warum fressen die Leute doppelt so viele Psychopharmaka wie vor 10 Jahren, wie die Berichte der Krankenkassen belegen? Natürlich wollen sie sich damit nur an ihren Arbeitgebern rächen. Unterirdischer als S21 erscheinen mir die Aussagen des Ex-Perten, die der Journalist kritiklos weitergibt, damit wir auf die Einführung der 100 Stundenwoche bei 75 Arbeitsjahren vorbereitet werden. Dieses Wirtschaftssystem funktioniert nur, weil für viele Menschen die nackte Angst(-störung) inzwischen zum täglichen Handwerkszeug gehört. Habe ich selbst oft genug gesehen. Aber alle bitteschön addrett anziehen. Was innen drin passiert, ist jedem selbst überlassen, leben wir doch schließlich in einem freiheitlichen System. Erich Fromm sagte dazu: &quot;Eine gesunde Wirtschaft braucht kranke Menschen&quot;.
Ich empfinde es einfach so, daß die Erkenntnisse des letzten Jahrhunderts mit ihren Erklärungsansätzen besser helfen die heutigen Zustände zu erklären als es alleine durch die ständige Bemühung alter Philosophen gelingen würde.

Grüße]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>-&gt; mo: Deine Seiten kannte ich, aber nun werde ich mir deine verlinkten Seiten genauer ansehen. Früher hatte ich mal hier (<a href="https://www.kritische-psychologie.de/" rel="nofollow">https://www.kritische-psychologie.de/</a>) etwas geschmökert. Es hat mich schon immer aufgeregt, wenn ich auf solche Massendiffamierungen stieß: <a href="https://www.sueddeutsche.de/karriere/fehltage-im-job-lass-mal-krankmachen-1.1014904" rel="nofollow">https://www.sueddeutsche.de/karriere/fehltage-im-job-lass-mal-krankmachen-1.1014904</a><br />
Klar &#8211; Burnout, da lasse ich mich mal zwei Tage krankschreiben. Dann ist alles wieder gut. Aber warum fressen die Leute doppelt so viele Psychopharmaka wie vor 10 Jahren, wie die Berichte der Krankenkassen belegen? Natürlich wollen sie sich damit nur an ihren Arbeitgebern rächen. Unterirdischer als S21 erscheinen mir die Aussagen des Ex-Perten, die der Journalist kritiklos weitergibt, damit wir auf die Einführung der 100 Stundenwoche bei 75 Arbeitsjahren vorbereitet werden. Dieses Wirtschaftssystem funktioniert nur, weil für viele Menschen die nackte Angst(-störung) inzwischen zum täglichen Handwerkszeug gehört. Habe ich selbst oft genug gesehen. Aber alle bitteschön addrett anziehen. Was innen drin passiert, ist jedem selbst überlassen, leben wir doch schließlich in einem freiheitlichen System. Erich Fromm sagte dazu: &#8220;Eine gesunde Wirtschaft braucht kranke Menschen&#8221;.<br />
Ich empfinde es einfach so, daß die Erkenntnisse des letzten Jahrhunderts mit ihren Erklärungsansätzen besser helfen die heutigen Zustände zu erklären als es alleine durch die ständige Bemühung alter Philosophen gelingen würde.</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mo</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17382</link>
		<dc:creator><![CDATA[mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 22:14:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5318#comment-17382</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot;Ich habe vor ca. 10 Jahren mal etwas über eine Publikation – ich glaube, es war eine Buchvorstellung – einer us-amerikanischen Psychologin gelesen in der es darum ging, gesellschaftliche Hauptströmungen und Einzelschicksale miteinander zu verknüpfen. Ihr Ergebnis war, daß die usa sich auf gesellschaftlicher Ebene in einem ‘Borderline-Zeitalter’ befände, was ihrer Meinung nach die Zunahme dieser Diagnose bei den Mitgliedern der in deisem Falle us-Gesellschaft fördere und zeige.&quot;(...)&lt;/i&gt;

@r@iner,

keinesfalls zufällig fühle ich mich bei diesem gedanken - ich weiß nicht, wer die erwähnte psychologin war, aber sie steht mit dieser ansicht nicht alleine da - gleich mehrfach angesprochen. und setze für alle interessierten deshalb ein paar links:

&lt;a href=&quot;https://autismuskritik.twoday.net/stories/1188419/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;borderline&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;https://autismuskritik.twoday.net/stories/2159391/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;u.a. einige kommentierte prozeßberichte, in denen die borderline-ps eine hauptrolle spielt - und zum begriff borderline-politik&lt;/a&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Ich habe vor ca. 10 Jahren mal etwas über eine Publikation – ich glaube, es war eine Buchvorstellung – einer us-amerikanischen Psychologin gelesen in der es darum ging, gesellschaftliche Hauptströmungen und Einzelschicksale miteinander zu verknüpfen. Ihr Ergebnis war, daß die usa sich auf gesellschaftlicher Ebene in einem ‘Borderline-Zeitalter’ befände, was ihrer Meinung nach die Zunahme dieser Diagnose bei den Mitgliedern der in deisem Falle us-Gesellschaft fördere und zeige.&#8221;(&#8230;)</i></p>
<p>@r@iner,</p>
<p>keinesfalls zufällig fühle ich mich bei diesem gedanken &#8211; ich weiß nicht, wer die erwähnte psychologin war, aber sie steht mit dieser ansicht nicht alleine da &#8211; gleich mehrfach angesprochen. und setze für alle interessierten deshalb ein paar links:</p>
<p><a href="https://autismuskritik.twoday.net/stories/1188419/" rel="nofollow">borderline</a></p>
<p><a href="https://autismuskritik.twoday.net/stories/2159391/" rel="nofollow">u.a. einige kommentierte prozeßberichte, in denen die borderline-ps eine hauptrolle spielt &#8211; und zum begriff borderline-politik</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Salve</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17373</link>
		<dc:creator><![CDATA[Salve]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 14:03:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5318#comment-17373</guid>
		<description><![CDATA[@Goldener Reiter

Warum haben Dänemark, Holland aber auch GB Hunderttausende in die Erwerbsunfähigkeitsrente geschickt?

Wird diese gekürzt, oder wird der Status aberkannt und auf eine 30% niedrigere Sozialhilfe verwiesen, ist es nur eine von vielen Kürzungsmöglichkeiten.

Clinton hat ja auch gekürzt, bis auf Lebensmittelmarkenniveau. Das verbirgt sich hinter der zeitlichen Begrenzung des Sozialhilfeanspruchs auf 5 Jahre in den USA. Wer gar keinen Anspruch hat, muß straffällig werden. Dann hat er Anspruch auf einen Arbeitsplatz im Gefängnis zu neoliberalen Mindestexistenzbedingungen. Und bekommt zu essen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Goldener Reiter</p>
<p>Warum haben Dänemark, Holland aber auch GB Hunderttausende in die Erwerbsunfähigkeitsrente geschickt?</p>
<p>Wird diese gekürzt, oder wird der Status aberkannt und auf eine 30% niedrigere Sozialhilfe verwiesen, ist es nur eine von vielen Kürzungsmöglichkeiten.</p>
<p>Clinton hat ja auch gekürzt, bis auf Lebensmittelmarkenniveau. Das verbirgt sich hinter der zeitlichen Begrenzung des Sozialhilfeanspruchs auf 5 Jahre in den USA. Wer gar keinen Anspruch hat, muß straffällig werden. Dann hat er Anspruch auf einen Arbeitsplatz im Gefängnis zu neoliberalen Mindestexistenzbedingungen. Und bekommt zu essen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17371</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 11:54:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5318#comment-17371</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe vor ca. 10 Jahren mal etwas über eine Publikation - ich glaube, es war eine Buchvorstellung - einer us-amerikanischen Psychologin gelesen in der es darum ging, gesellschaftliche Hauptströmungen und Einzelschicksale miteinander zu verknüpfen. Ihr Ergebnis war, daß die usa sich auf gesellschaftlicher Ebene in einem &#039;Borderline-Zeitalter&#039; befände, was ihrer Meinung nach die Zunahme dieser Diagnose bei den Mitgliedern der in deisem Falle us-Gesellschaft fördere und zeige.
Ich schreibe das hier, weil uns imho immer häufiger Nachrichten erreichen, die nach wenigen Gedankenschritten in das Umfeld ihres Enstehens bei mir zumindest darin münden, daß ich mir an den Kopf fassen muß, weil ich das Gefühl bekomme, mit den beiden Seiten ein und derselben Münze gleichzeitig beworfen zu werden.
Ich bin weder Psychloge noch Soziologe, aber mir gefällt die bloße Idee so gut, daß ich sie gerne auch für die europäischen Staaten gelten lassen möchte.
Mit steigender Frequenz begegnet uns diese Hybris, die bereits die griechischen Helden vieler Sagen für den Zuschauer absehbar ins Verderben führte. Es scheint ein fester Glaube an die eigene Überlegenheit technologischen Könnens oder wirtschaftlichem Verstehens globaler Zusammenhänge zu existieren, der nicht einmal durch regelmäßiges Scheitern ins Wanken gebracht wird.
Sei es die &#039;unsinkbare&#039; Titanic, dieses ultrasuperduper U-Boot, S21, die beherrschbare Atomkraft (-&gt;Tschernobyl) oder die Aussage Hillary Clintons, die scheinbar die neuerlichen Wikileaks-Veröffentlichungen &#039;erbost&#039; kommentiert hatte mit &quot;Die Enthüllungen gefährdeten Menschenleben&quot;.
Aha, dieser aborigen-arrogante Down-Under-Rebell tötet also ab jetzt die Soldaten und Zivilisten im Irak. Nicht etwa die Regierungen, welche Soldaten entsenden, um &#039;stabile&#039; Verhältnisse zu schaffen.
Wie soll jemand diese sich selbst konterkarrierenden Aussagen in möglichst diametral gelegene Bereiche seines Gehirn verfrachten können, ohne den gleichen Effekt zu verspüren, den Teilchen und Antiteilchen bei ihrem Aufeinandertreffen erzeugen. Ich fühle mich gewissermaßen unreif für diese Zeit des von Orwell so bezeichneten &#039;Zwiedenkens&#039;. Immer wenn ich dachte, perverser ginge es nicht, mußte ich mich eines Besseren belehren lassen. Hatten die Engländer Blair doch endlich los, mußte der ein Buch schreiben (lassen). Wi-der-lich.
Ich verstehe übrigens diejenigen, die hier mit dem Finger nach Engeland deuten überhaupt nicht. Seht ihr wirklich nicht, daß es hier genau die gleiche Misere ist? Oder haben einige &#039;Ironie_Mode=on&#039; als dauerhafte (Lebens-) Einstellung gesetzt. Vielleicht fände ich ja, nach diesem Rezept vorgehend, meine rosarote Brille wieder. Gottseidank sind wir Exportwaldmeister (i like chinese, because there are more of these), sonst verlöre ich noch den Boden unter den Füßen.
Ich kann mich wie immer irren. Aber nur sehr ungern! Nachher behaupte ich sowieso einfach das Gegenteil und nehme heute abend eine Beruhigungstablette, um mein Gehirn einfach abzutöten, weil es zuviele Widersprüche einfach nicht verabeiten will. Leber an Großhirn: &quot;Halt doch selber die Fresse!&quot;

Nachtrag: gez? Mal sehen, was da noch von &#039;höherer&#039; Stelle kommen wird: https://www.youtube.com/watch?v=rKoEm1uWY7s]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor ca. 10 Jahren mal etwas über eine Publikation &#8211; ich glaube, es war eine Buchvorstellung &#8211; einer us-amerikanischen Psychologin gelesen in der es darum ging, gesellschaftliche Hauptströmungen und Einzelschicksale miteinander zu verknüpfen. Ihr Ergebnis war, daß die usa sich auf gesellschaftlicher Ebene in einem &#8216;Borderline-Zeitalter&#8217; befände, was ihrer Meinung nach die Zunahme dieser Diagnose bei den Mitgliedern der in deisem Falle us-Gesellschaft fördere und zeige.<br />
Ich schreibe das hier, weil uns imho immer häufiger Nachrichten erreichen, die nach wenigen Gedankenschritten in das Umfeld ihres Enstehens bei mir zumindest darin münden, daß ich mir an den Kopf fassen muß, weil ich das Gefühl bekomme, mit den beiden Seiten ein und derselben Münze gleichzeitig beworfen zu werden.<br />
Ich bin weder Psychloge noch Soziologe, aber mir gefällt die bloße Idee so gut, daß ich sie gerne auch für die europäischen Staaten gelten lassen möchte.<br />
Mit steigender Frequenz begegnet uns diese Hybris, die bereits die griechischen Helden vieler Sagen für den Zuschauer absehbar ins Verderben führte. Es scheint ein fester Glaube an die eigene Überlegenheit technologischen Könnens oder wirtschaftlichem Verstehens globaler Zusammenhänge zu existieren, der nicht einmal durch regelmäßiges Scheitern ins Wanken gebracht wird.<br />
Sei es die &#8216;unsinkbare&#8217; Titanic, dieses ultrasuperduper U-Boot, S21, die beherrschbare Atomkraft (-&gt;Tschernobyl) oder die Aussage Hillary Clintons, die scheinbar die neuerlichen Wikileaks-Veröffentlichungen &#8216;erbost&#8217; kommentiert hatte mit &#8220;Die Enthüllungen gefährdeten Menschenleben&#8221;.<br />
Aha, dieser aborigen-arrogante Down-Under-Rebell tötet also ab jetzt die Soldaten und Zivilisten im Irak. Nicht etwa die Regierungen, welche Soldaten entsenden, um &#8216;stabile&#8217; Verhältnisse zu schaffen.<br />
Wie soll jemand diese sich selbst konterkarrierenden Aussagen in möglichst diametral gelegene Bereiche seines Gehirn verfrachten können, ohne den gleichen Effekt zu verspüren, den Teilchen und Antiteilchen bei ihrem Aufeinandertreffen erzeugen. Ich fühle mich gewissermaßen unreif für diese Zeit des von Orwell so bezeichneten &#8216;Zwiedenkens&#8217;. Immer wenn ich dachte, perverser ginge es nicht, mußte ich mich eines Besseren belehren lassen. Hatten die Engländer Blair doch endlich los, mußte der ein Buch schreiben (lassen). Wi-der-lich.<br />
Ich verstehe übrigens diejenigen, die hier mit dem Finger nach Engeland deuten überhaupt nicht. Seht ihr wirklich nicht, daß es hier genau die gleiche Misere ist? Oder haben einige &#8216;Ironie_Mode=on&#8217; als dauerhafte (Lebens-) Einstellung gesetzt. Vielleicht fände ich ja, nach diesem Rezept vorgehend, meine rosarote Brille wieder. Gottseidank sind wir Exportwaldmeister (i like chinese, because there are more of these), sonst verlöre ich noch den Boden unter den Füßen.<br />
Ich kann mich wie immer irren. Aber nur sehr ungern! Nachher behaupte ich sowieso einfach das Gegenteil und nehme heute abend eine Beruhigungstablette, um mein Gehirn einfach abzutöten, weil es zuviele Widersprüche einfach nicht verabeiten will. Leber an Großhirn: &#8220;Halt doch selber die Fresse!&#8221;</p>
<p>Nachtrag: gez? Mal sehen, was da noch von &#8216;höherer&#8217; Stelle kommen wird: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rKoEm1uWY7s" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=rKoEm1uWY7s</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Goldener Reiter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17370</link>
		<dc:creator><![CDATA[Goldener Reiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 09:41:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei den Briten gab es noch &quot;Sozialstaat&quot;, den man reduzieren konnte???

Das ueberrascht mich jetzt wirklich.

Die waren doch seit Thatcher schon immer der Vorreiter in Sachen Privatisierung.

Ich finde es aber sehr loeblich, dass sich dieses Volk immer so bereitwillig fuer neoliberalistische Experimente hergibt.
Wenn wir jetzt noch unsere Politiker dazu bringen aus den britischen Fehlern zu lernen (eigene werden ja beharrlich ignoriert)...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Briten gab es noch &#8220;Sozialstaat&#8221;, den man reduzieren konnte???</p>
<p>Das ueberrascht mich jetzt wirklich.</p>
<p>Die waren doch seit Thatcher schon immer der Vorreiter in Sachen Privatisierung.</p>
<p>Ich finde es aber sehr loeblich, dass sich dieses Volk immer so bereitwillig fuer neoliberalistische Experimente hergibt.<br />
Wenn wir jetzt noch unsere Politiker dazu bringen aus den britischen Fehlern zu lernen (eigene werden ja beharrlich ignoriert)&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas F.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17369</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 09:13:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5318#comment-17369</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Wir haben eine brandneue Methode, mit der wir das U-Boot kontrollieren können&quot;, hatte der Kommandant verkündet. &quot;

Wir FAHREN jetzt über den Meeresgrund.
Der richtige Mann für Biblis oder die Asse.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben eine brandneue Methode, mit der wir das U-Boot kontrollieren können&#8221;, hatte der Kommandant verkündet. &#8221;</p>
<p>Wir FAHREN jetzt über den Meeresgrund.<br />
Der richtige Mann für Biblis oder die Asse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Salve</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17367</link>
		<dc:creator><![CDATA[Salve]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 08:28:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5318#comment-17367</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart

Die GEZ wird zur Supermeldebehörde ausgebaut.
Das Programm wird nicht besser.
Es gäbe Einsparmöglichkeiten in Milliardenhöhe durch die Auflösung von WDR, SWR, usw.
Es wäre plötzlich viel Geld da für qualitativ hochwertigen Journalismus.
Warum weiter arme Rentner quälen, die keinen Fernseher mehr haben?
Man stelle sich vor, 18 Euro Rentenerhöhung für viele Kleinrentner, die aus Scham zahlen usw.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart</p>
<p>Die GEZ wird zur Supermeldebehörde ausgebaut.<br />
Das Programm wird nicht besser.<br />
Es gäbe Einsparmöglichkeiten in Milliardenhöhe durch die Auflösung von WDR, SWR, usw.<br />
Es wäre plötzlich viel Geld da für qualitativ hochwertigen Journalismus.<br />
Warum weiter arme Rentner quälen, die keinen Fernseher mehr haben?<br />
Man stelle sich vor, 18 Euro Rentenerhöhung für viele Kleinrentner, die aus Scham zahlen usw.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=5318#comment-17366</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 07:23:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=5318#comment-17366</guid>
		<description><![CDATA[@Salve

&quot;Muß die GEZ jetzt zum Geheimdienst ausgebaut werden, um Haushalte auszuforschen? Wäre es nicht möglich gewesen alles aus dem Steueraufkommen zu finanzieren?&quot;

Das mit dem Ausforschen ist ja eher jetzt gang und gäbe. Und aus Steuern geht deshalb nicht, weil die Ausstattung der Anstalten dann von den Haushaltsberatungen der jeweils herrschenden Parteien abhängig wäre. Was man andererseits auch nur noch als einen weiteren Tropfen in das längst übergelaufene Fass politischer Einflussnahme betrachten kann...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Salve</p>
<p>&#8220;Muß die GEZ jetzt zum Geheimdienst ausgebaut werden, um Haushalte auszuforschen? Wäre es nicht möglich gewesen alles aus dem Steueraufkommen zu finanzieren?&#8221;</p>
<p>Das mit dem Ausforschen ist ja eher jetzt gang und gäbe. Und aus Steuern geht deshalb nicht, weil die Ausstattung der Anstalten dann von den Haushaltsberatungen der jeweils herrschenden Parteien abhängig wäre. Was man andererseits auch nur noch als einen weiteren Tropfen in das längst übergelaufene Fass politischer Einflussnahme betrachten kann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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