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	<title>Kommentare zu: Plädoyer pro EPO</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Feynsinn &#187; Ullrich und Armstrong gedopt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Feynsinn &#187; Ullrich und Armstrong gedopt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 22:18:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] wurde, schrieb ich: &#8220;Der Radsport ist tot&#8221;, im Anschluß daran u.a. mein &#8220;Plädoyer pro EPO&#8220;. Seitdem ist nichts Nennenswertes passiert, die Zombies fahren und berichten weiter. [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wurde, schrieb ich: &#8220;Der Radsport ist tot&#8221;, im Anschluß daran u.a. mein &#8220;Plädoyer pro EPO&#8220;. Seitdem ist nichts Nennenswertes passiert, die Zombies fahren und berichten weiter. [...]</p>
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		<title>Von: flatter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2007 22:08:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was die Rolle der Ärtze angeht, da wird es nicht leicht. Andererseits müssen sie ja nicht die Spritzen setzen. Wenn sie wissen, das der Patient gedopt ist, können sie ihn dem entsprechend beraten und sich um seine Restgesundheit kümmern. Danke für den Franke, der Herr ist ja auch ein ganz großer Ullrich-Fan ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Rolle der Ärtze angeht, da wird es nicht leicht. Andererseits müssen sie ja nicht die Spritzen setzen. Wenn sie wissen, das der Patient gedopt ist, können sie ihn dem entsprechend beraten und sich um seine Restgesundheit kümmern. Danke für den Franke, der Herr ist ja auch ein ganz großer Ullrich-Fan ;-)</p>
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		<title>Von: Leser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2007 15:15:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[PS.: Jetzt ist er mir doch noch eingefallen, der Name des Dopingpapsts: Werner Franke.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS.: Jetzt ist er mir doch noch eingefallen, der Name des Dopingpapsts: Werner Franke.</p>
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		<title>Von: Leser</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=483#comment-275</link>
		<dc:creator><![CDATA[Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2007 15:14:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Womöglich führen wir hier eine Diskussion, die längs überkommen ist, und eine andere Substanz steht oben auf der Hitliste.&quot;

Nicht nur womöglich, ganz sicher sogar! Der deutsche Dopingpapst, dessen Name mir im Moment nicht einfallen will, hat unlängst berichtet, es existierten inzwischen elf(!) neuartige Substanzen, die wie EPO wirken, aber mit keinem heutigen Test nachweisbar seien. Es ist wohl keine zu kühne Vermutung, den Profis, die gerade beim Giro d&#039;Italia durch die italienischen Alpen düsen (mit einem Schnitt von knapp 40 km/h), eine entsprechende Versorgung zu unterstellen. Die deutsche Leichtathletik und der nordische Skisport sollen übrigens ähnlich verseucht sein wie der Profiradsport.
Eine Freigabe unter ärztlicher Aufsicht wäre berufsrechtlich schwierig. Denn die Standesregeln der Ärzteschaft verbieten grundsätzlich ärzliches Handeln ohne medizinische Indikation. Deshalb müssen die beiden Freiburger Ärzte, die beim Doping &quot;behilflich&quot; waren, auch mit Strafverfahren rechnen. Anders wäre es nur, wenn man die Profis wie jene Drogenabhängige behandelte, denen in öffentlichen Fixerräumen Drogen für den Eigenbedarf zur Verfügung gestellt werden. Der Sportler als Junkie. Es braucht ein Weilchen, sich die Konsequenzen Deines Vorschlags so recht zu vergegenwärtigen. Aber vielleicht hast Du trotzdem recht. Ein klares Bild ist auch deshalb so schwierig, weil jeder seinen Senf dazu gibt, von Schäuble bis Scharping. Gerade diese Herren sollten beim Thema Doping und &quot;Betrug&quot; (ob ein solcher überhaupt vorliegt, ist Tatfrage und nach den bisherigen Enthüllungen zumindest sehr zweifelhaft) mal ihre Klappe halten. Wer auf Parkplätzen des Nachts 100.000,- in bar von einem polizeilich gesuchten Waffenhändler und Steuerhinterzieher entgegennimmt, dem fehlt die moralische Legitimation, über andere, die nicht pensionsberechtigt sind und für ihre Einkünfte hart arbeiten müssen, ein Urteil zu fällen. Schade übrigens, dass wir eine solche Replik bis jetzt noch nicht gehört haben.
Was Jan Ullrich angeht, gebe ich Dir völlig recht: er ist die ärmste Sau in diesem unwürdigen Schauspiel und hat - ich bleibe dabei - eben nicht gelogen, als er sagte, er habe in seiner Karriere keinen einzigen seiner Konkurrenten betrogen. Er wußte, wovon er sprach.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Womöglich führen wir hier eine Diskussion, die längs überkommen ist, und eine andere Substanz steht oben auf der Hitliste.&#8221;</p>
<p>Nicht nur womöglich, ganz sicher sogar! Der deutsche Dopingpapst, dessen Name mir im Moment nicht einfallen will, hat unlängst berichtet, es existierten inzwischen elf(!) neuartige Substanzen, die wie EPO wirken, aber mit keinem heutigen Test nachweisbar seien. Es ist wohl keine zu kühne Vermutung, den Profis, die gerade beim Giro d&#8217;Italia durch die italienischen Alpen düsen (mit einem Schnitt von knapp 40 km/h), eine entsprechende Versorgung zu unterstellen. Die deutsche Leichtathletik und der nordische Skisport sollen übrigens ähnlich verseucht sein wie der Profiradsport.<br />
Eine Freigabe unter ärztlicher Aufsicht wäre berufsrechtlich schwierig. Denn die Standesregeln der Ärzteschaft verbieten grundsätzlich ärzliches Handeln ohne medizinische Indikation. Deshalb müssen die beiden Freiburger Ärzte, die beim Doping &#8220;behilflich&#8221; waren, auch mit Strafverfahren rechnen. Anders wäre es nur, wenn man die Profis wie jene Drogenabhängige behandelte, denen in öffentlichen Fixerräumen Drogen für den Eigenbedarf zur Verfügung gestellt werden. Der Sportler als Junkie. Es braucht ein Weilchen, sich die Konsequenzen Deines Vorschlags so recht zu vergegenwärtigen. Aber vielleicht hast Du trotzdem recht. Ein klares Bild ist auch deshalb so schwierig, weil jeder seinen Senf dazu gibt, von Schäuble bis Scharping. Gerade diese Herren sollten beim Thema Doping und &#8220;Betrug&#8221; (ob ein solcher überhaupt vorliegt, ist Tatfrage und nach den bisherigen Enthüllungen zumindest sehr zweifelhaft) mal ihre Klappe halten. Wer auf Parkplätzen des Nachts 100.000,- in bar von einem polizeilich gesuchten Waffenhändler und Steuerhinterzieher entgegennimmt, dem fehlt die moralische Legitimation, über andere, die nicht pensionsberechtigt sind und für ihre Einkünfte hart arbeiten müssen, ein Urteil zu fällen. Schade übrigens, dass wir eine solche Replik bis jetzt noch nicht gehört haben.<br />
Was Jan Ullrich angeht, gebe ich Dir völlig recht: er ist die ärmste Sau in diesem unwürdigen Schauspiel und hat &#8211; ich bleibe dabei &#8211; eben nicht gelogen, als er sagte, er habe in seiner Karriere keinen einzigen seiner Konkurrenten betrogen. Er wußte, wovon er sprach.</p>
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