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	<title>Kommentare zu: Jeder Achte lachte, weil er dachte</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: unbequemer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[unbequemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 06:49:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir leben angeblich in einer Demokratie. Im Sinne des Begriffes also Herrscht das Volk über sich selbst. Aber dann dürfte es keine Benachteiligten geben. Denn niemand würde doch sich selbst aus der Gemeinschaft ausgrenzen. Wenn also ein Prekariat entsteht, welches immer mehr Menschen umfasst, so läuft etwas falsch. Das kann keine echte Demokratie mehr sein. 

Das zeigt sich auch an den Protesten von Bürgern. Sie sind mit der Arbeit der eigenen Regierung nicht einverstanden, haben aber keine geeignete Macht ungerechte Gesetze zu verhindern. 

Die Angst der Mächtigen vor einem Teil der eigenen Bürger führt dann immer weiter in einen Überwachungsstaat. 

Wie ist nun Gerechtigkeit machbar? 

Im Zeitalter der Kommunikation wäre es einfach, alle Büger abstimmern zu lassen. Die Abgeordneten als &quot;Volksvertreter&quot; wurden doch nur deshalb &quot;erfunden&quot;, weil es früher keine Möglichkeit gab, immer alle Bürger zu befragen. So wählten eben Gleichgesinnte einen aus ihrer Mitte, der ihre Interessen vertreten sollte. Leider sind die Gewählten dann oft von der eigenen Macht korrumpiert worden. Macht korrumpiert, totale Macht korrumpiert total. 

Ein erster Schritt zur Gerechtigkeit wäre also die Abschaffung von Berufspolitikern. Maximal zwei Legislaturperioden dürfte jemand die Macht in den Händen halten, als Repräsentant aber nur, sprich, die Meinung des Volkes gegen andere Repräsentaten anderer Staaten zu vertreten. 

Zweitens die sofortige Abschaffung von Privilegien. In einer gerechten Gesellschaft kann es keine Privilegien für einen Teil der Gesellschaft geben. 

Dritens müssen die Abgeordneten für Fehler die dem Interesse des ganzen Volkes Schaden haftbar sein. 

Mein Fazit, Gerechtigkeit ist machbar, aber dazu braucht es Bürger die politisch Mündig sind. Davon gibt es aber leider zu wenige. Dafür sorgen die Politiker schon. Denn wenn wir alle mündige Bürger wären, dann hätten sie ihre Macht verloren, Gruppen gegeneinander auszuspielen. 

Man(n und auch Frau) sollte sich bei ALLEM immer eines in Erinnerung rufen. Die Frage – WEM NÜTZT ES – was ich (oder Andere) tun. 

Die einzige vernünftige Möglichkeit sich gegen Unrecht zu wehren ist das Unrecht beim Namen zu nennen und den Urheber dieses Unrechts an den Pranger zu stellen, damit alle erkennen WER das Unrecht verursacht. Moral und Vernunft sind notwendig, sich nicht der Mittel derer zu bedienen, die Unrecht tun. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das richtige Mittel ist die INFORMATION, und der Weg des Rechts, nicht die Desinformation und der Gewalt. Letztere Methoden werden leider zu oft benutzt. 

Mit Trotz und Gegengewalt erreicht niemand sein Ziel. Falsche Methoden der Gegenwehr, also Gewalt gegen was auch immer, ist gleichzeitig wieder ein Argument FÜR die Gegenseite mit ihren Maßnahmen Recht zu haben und weitere Maßnahmen gegen die „Gegenseite“ zu veranlassen. Eskalation nutzt immer nur den extremen Seiten. Deswegen habe ich oft den Verdacht das die angeblich für Freiheit und Demokratie eintretenden Widerständler eben nicht die Freiheit und Demokratie wollen, sondern nur vorgeben dafür zu sein um ihre eigenen Machtvorstellungen für sich sichern wollen. Und das verblendete Gefolge der jeweils gegeneinander antretenden Extremisten lässt sich in ihrer Verblendung benutzen. 

Und genau das ist der Punkt wo VERSTAND benötigt wird. Keine reflexartigen Gewaltaktionen die angestachelt werden. Die dienen, wie gesagt, nur der Gegenseite, in dem sie damit die „schweigende Mehrheit“, also die Masse, in Angst und Schrecken versetzen können. Angst zu erzeugen ist ein probates Mittel die „Masse“ im Zaum zu halten. Angst vor Terror, Seuchen, Enteignung, Gewalt. Der NORMALE Bürger will in Frieden, Freiheit und Ruhe sein Leben leben. Ein wenig Wohlstand in seinen eigenen vier Wänden, die Befriedigung (oder Ersatzbefriedigung) seiner Bedürfnisse und schon ist er ZUFRIEDEN. Mit „Brot und Spielen“ wird das versucht zu erreichen. Oh heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an. 

Solange es dann noch Menschen gibt, auf die Verantwortung für die Gefährdung seiner „Ruhe“ abgeschoben werden kann, so lange wird er immer wieder auf die leeren Versprechungen derer hören, und an sie glauben, glauben an die Aussagen derer, die an der Macht sind und sich diese Macht absichern wollen. 

Lange her, da hab ich eine gute Aussage im Film – der brave Soldat Schwejk – gehört. Wenn ich auf die Kompanie scheiße, sagte er, was macht das aus, wenn aber alle der Kompanie auf mich scheißen, da kommt ein großer Haufen zusammen. Ersetzt den Begriff „Kompanie“ mit dem der „normalen Bürger“, dann wird jedem klar, der sich in der Rolle des Opfers dieser Gesellschaft zur Wehr setzt, dass diese Gesellschaft sich so lange nicht um uns Opfer kümmert, wie sie nicht selber Opfer sind. Wenn die alle auf uns scheißen ..... 

Also eine prekäre Lage ist das Damoklesschwert, das über ihren Köpfen schwebt und auf das sie immer wieder aufmerksam gemacht werden. Zu jammern und zu wehklagen dient manchem vielleicht als Ventil, um sich abzureagieren, manche nutzen es aber auch nur um zu Gewalt zu provozieren. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht, nur wenn man sich selbst auf der Seite des Stärkeren sieht, kann man das Recht des Stärkeren und somit Gewalt befürworten und propagieren. 

Da trifft dann meine Eingangs aufgestellte Frage zu, - WEM NUTZT ES - , die Antwort darauf kann sich jeder selber geben. 

Ein Text den ich an anderer Stelle vor einiger Zeit veröffentlicht habe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben angeblich in einer Demokratie. Im Sinne des Begriffes also Herrscht das Volk über sich selbst. Aber dann dürfte es keine Benachteiligten geben. Denn niemand würde doch sich selbst aus der Gemeinschaft ausgrenzen. Wenn also ein Prekariat entsteht, welches immer mehr Menschen umfasst, so läuft etwas falsch. Das kann keine echte Demokratie mehr sein. </p>
<p>Das zeigt sich auch an den Protesten von Bürgern. Sie sind mit der Arbeit der eigenen Regierung nicht einverstanden, haben aber keine geeignete Macht ungerechte Gesetze zu verhindern. </p>
<p>Die Angst der Mächtigen vor einem Teil der eigenen Bürger führt dann immer weiter in einen Überwachungsstaat. </p>
<p>Wie ist nun Gerechtigkeit machbar? </p>
<p>Im Zeitalter der Kommunikation wäre es einfach, alle Büger abstimmern zu lassen. Die Abgeordneten als &#8220;Volksvertreter&#8221; wurden doch nur deshalb &#8220;erfunden&#8221;, weil es früher keine Möglichkeit gab, immer alle Bürger zu befragen. So wählten eben Gleichgesinnte einen aus ihrer Mitte, der ihre Interessen vertreten sollte. Leider sind die Gewählten dann oft von der eigenen Macht korrumpiert worden. Macht korrumpiert, totale Macht korrumpiert total. </p>
<p>Ein erster Schritt zur Gerechtigkeit wäre also die Abschaffung von Berufspolitikern. Maximal zwei Legislaturperioden dürfte jemand die Macht in den Händen halten, als Repräsentant aber nur, sprich, die Meinung des Volkes gegen andere Repräsentaten anderer Staaten zu vertreten. </p>
<p>Zweitens die sofortige Abschaffung von Privilegien. In einer gerechten Gesellschaft kann es keine Privilegien für einen Teil der Gesellschaft geben. </p>
<p>Dritens müssen die Abgeordneten für Fehler die dem Interesse des ganzen Volkes Schaden haftbar sein. </p>
<p>Mein Fazit, Gerechtigkeit ist machbar, aber dazu braucht es Bürger die politisch Mündig sind. Davon gibt es aber leider zu wenige. Dafür sorgen die Politiker schon. Denn wenn wir alle mündige Bürger wären, dann hätten sie ihre Macht verloren, Gruppen gegeneinander auszuspielen. </p>
<p>Man(n und auch Frau) sollte sich bei ALLEM immer eines in Erinnerung rufen. Die Frage – WEM NÜTZT ES – was ich (oder Andere) tun. </p>
<p>Die einzige vernünftige Möglichkeit sich gegen Unrecht zu wehren ist das Unrecht beim Namen zu nennen und den Urheber dieses Unrechts an den Pranger zu stellen, damit alle erkennen WER das Unrecht verursacht. Moral und Vernunft sind notwendig, sich nicht der Mittel derer zu bedienen, die Unrecht tun. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das richtige Mittel ist die INFORMATION, und der Weg des Rechts, nicht die Desinformation und der Gewalt. Letztere Methoden werden leider zu oft benutzt. </p>
<p>Mit Trotz und Gegengewalt erreicht niemand sein Ziel. Falsche Methoden der Gegenwehr, also Gewalt gegen was auch immer, ist gleichzeitig wieder ein Argument FÜR die Gegenseite mit ihren Maßnahmen Recht zu haben und weitere Maßnahmen gegen die „Gegenseite“ zu veranlassen. Eskalation nutzt immer nur den extremen Seiten. Deswegen habe ich oft den Verdacht das die angeblich für Freiheit und Demokratie eintretenden Widerständler eben nicht die Freiheit und Demokratie wollen, sondern nur vorgeben dafür zu sein um ihre eigenen Machtvorstellungen für sich sichern wollen. Und das verblendete Gefolge der jeweils gegeneinander antretenden Extremisten lässt sich in ihrer Verblendung benutzen. </p>
<p>Und genau das ist der Punkt wo VERSTAND benötigt wird. Keine reflexartigen Gewaltaktionen die angestachelt werden. Die dienen, wie gesagt, nur der Gegenseite, in dem sie damit die „schweigende Mehrheit“, also die Masse, in Angst und Schrecken versetzen können. Angst zu erzeugen ist ein probates Mittel die „Masse“ im Zaum zu halten. Angst vor Terror, Seuchen, Enteignung, Gewalt. Der NORMALE Bürger will in Frieden, Freiheit und Ruhe sein Leben leben. Ein wenig Wohlstand in seinen eigenen vier Wänden, die Befriedigung (oder Ersatzbefriedigung) seiner Bedürfnisse und schon ist er ZUFRIEDEN. Mit „Brot und Spielen“ wird das versucht zu erreichen. Oh heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an. </p>
<p>Solange es dann noch Menschen gibt, auf die Verantwortung für die Gefährdung seiner „Ruhe“ abgeschoben werden kann, so lange wird er immer wieder auf die leeren Versprechungen derer hören, und an sie glauben, glauben an die Aussagen derer, die an der Macht sind und sich diese Macht absichern wollen. </p>
<p>Lange her, da hab ich eine gute Aussage im Film – der brave Soldat Schwejk – gehört. Wenn ich auf die Kompanie scheiße, sagte er, was macht das aus, wenn aber alle der Kompanie auf mich scheißen, da kommt ein großer Haufen zusammen. Ersetzt den Begriff „Kompanie“ mit dem der „normalen Bürger“, dann wird jedem klar, der sich in der Rolle des Opfers dieser Gesellschaft zur Wehr setzt, dass diese Gesellschaft sich so lange nicht um uns Opfer kümmert, wie sie nicht selber Opfer sind. Wenn die alle auf uns scheißen &#8230;.. </p>
<p>Also eine prekäre Lage ist das Damoklesschwert, das über ihren Köpfen schwebt und auf das sie immer wieder aufmerksam gemacht werden. Zu jammern und zu wehklagen dient manchem vielleicht als Ventil, um sich abzureagieren, manche nutzen es aber auch nur um zu Gewalt zu provozieren. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht, nur wenn man sich selbst auf der Seite des Stärkeren sieht, kann man das Recht des Stärkeren und somit Gewalt befürworten und propagieren. </p>
<p>Da trifft dann meine Eingangs aufgestellte Frage zu, &#8211; WEM NUTZT ES &#8211; , die Antwort darauf kann sich jeder selber geben. </p>
<p>Ein Text den ich an anderer Stelle vor einiger Zeit veröffentlicht habe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-16002</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 18:07:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;&quot;Und die sprichwörtlichen “kleinen Leute” ...&quot;&lt;/i&gt;

... müssen lernen, daß sie sich selbst für die Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen müssen, wenn sie möchten, daß ihre Interessen in der Durchsetzung eine Chance haben.
Also keine Vertreter, keine gewählten Abordnungen, keine... denen ich meine Interessen &quot;übereigne&quot;

Sorry, aber solange sie das nicht verstanden und gelernt haben, &lt;i&gt;wollen&lt;/i&gt; sie weiter verarscht werden!
Ende Gelände - so schwer und so einfach.

Btw. es dürfen auch gern Menschen lernen, die sich für etwas größer als klein halten... ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Und die sprichwörtlichen “kleinen Leute” &#8230;&#8221;</i></p>
<p>&#8230; müssen lernen, daß sie sich selbst für die Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen müssen, wenn sie möchten, daß ihre Interessen in der Durchsetzung eine Chance haben.<br />
Also keine Vertreter, keine gewählten Abordnungen, keine&#8230; denen ich meine Interessen &#8220;übereigne&#8221;</p>
<p>Sorry, aber solange sie das nicht verstanden und gelernt haben, <i>wollen</i> sie weiter verarscht werden!<br />
Ende Gelände &#8211; so schwer und so einfach.</p>
<p>Btw. es dürfen auch gern Menschen lernen, die sich für etwas größer als klein halten&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: unbequemer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15988</link>
		<dc:creator><![CDATA[unbequemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 12:33:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15988</guid>
		<description><![CDATA[@ wat

Nach dem Mauerfall, da kamen Verwandte, die ich NIE gesehen hatte, zu denen kein Kontakt bestand, zu keinem Zeitpunkt seit meiner Geburt, die erinnerten sich nun, da sind doch noch Verwandte im Westen.

Mann, Frau und Kind, die in der DDR nie Not leiden mussten, die flohen vor der Enttarnung als Stasi (wie ich herausbekommen habe). 

Hier im Westen funktionierten die Seilschaften für &quot;Altstasi&quot; hervorragend. Der Mann bekam sofort einen sehr gut dotierten Job in Hamburg, fuhr jeden Tag 250 km hin und zurück, bekam Spesengelder für die Unterkunft bei meinen Eltern, (das haben wir auch erst später erfahren) die er nicht im vollen Umfang auch bezahlte. 

Es verwunderte meine Eltern dann, dass, wenn sie sich unter 4 Augen über Probleme mit dem &quot;Besuch&quot; besprachen, das die dann rein zufällig von selbst darauf zu sprechen kamen. So suchte mein Vater das Zimmer ab und fand unter seinem Sekretär eine &quot;Wanze&quot;. Das bewirkte dann den sofortigen Auszug der Familie, die angeblich in dem über einem Jahr keine angemessene Wohnung fanden, nun fanden sie sofort sogar ein Häuschen. Und dann wurden die Kontakte beendet. 

Was will ich damit sagen. Das die Seilschaften ds Ende der DDR sehr gut überstanden haben und sich schnell angepasst haben, denn es war ja keine echte &quot;Deutsche Demokratische Republik&quot;, hauptsache den Bonzen ging es gut.

Hier im &quot;Westen&quot; war es doch ebenso. Eine kleine Schicht lebte im Schlaraffenland, so wie die in Wandlitz, und Gleich zu Gleich - das hat funktioniert. Nur, das die nun immer dreister werden, weil die Masse zu feige und zu dumm ist.

Für mich steht eben an erster Stelle ein gerechtes System für alle, denn eine Gesellschaft ist nur so stark, wie die schwächsten Glieder. Und ich bin nun eben bereit, mich dafür einzusetzen. 

Und eines nehme ich den &quot;Ossis&quot; übel. Kohl war am Ende, 1989. Nur durch die Naivität von euch &quot;Ossis&quot; -an die &quot;blühenden Landschaften&quot; zu glauben - hat der sich dann noch weitere 9 Jahre an der Macht gehalten. Und die &quot;Wendehälse&quot; wie das Merkel ...

Es ist zwar Sinnlos, sich unter dem Motto - &quot;was wäre wenn gewesen&quot; mit der Vergangenheit zu befassen, aber eines will ich doch anmerken - wenn damals Oskar, der die Wahrheit sagte, gewählt worden wäre ... ich glaube, die derzeitige Lage wäre besser.

Integration - darum geht es ja - hat stattgefunden. Die der Schmarotzer aus der DDR haben sich prima in die Gruppe der BRD-Typen integriert. Nun machen die gemeinsame Sache. 

Und die sprichwörtlichen &quot;kleinen Leute&quot; - da kommt wieder die Dissonanzreduktion ins Spiel - regen sich auf und laufen Rattenfängern wie dem T.S. nach. Der bietet den Opfern eines ungerechten Systems ein paar Schuldige. So wie der Dieb, der auf einen Anderen zeigt und ruft - haltet den Dieb.

Da muss ich einfach ein Unbequemer sein und bleiben. Und mit den Worten Gandhis - wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht - möchte ich noch einen kleinen Text einstellen:

Jedermann (hoffe ich doch - Anmerkung von  mir)stimmt zu, daß es töricht ist, Böses zu tun.

Aber die Ansicht, schlechte Mittel würden gerechtfertigt durch ein gutes Ziel, muß als noch törichter betrachtet werden. 

Ein weiterer Gedanke von Gandhi aus dem Buch:

Der Mensch weiß, was seine Pflicht ist, und doch tut er nicht das, von dem er weiß, daß er es tun sollte. Warum nur?

Ich würde das abändern in: Viele Menschen wissen, was ihre Pflicht ist, und doch tun die Meisten nicht das, von dem sie wissen, daß sie es tun sollten. 

Nun, ich bin mir selbst Richter, sozusagen ein Richter gnadenlos, ich sehe es als meine Pflicht an, mich für eine gerechte Form des Zusammenleben einzusetzen. Das ist den Bequemen natürlich unangenehm. 

Da würde nun ein Auszug aus Nietsches - Zarathustra passen - aber ich habe keine Lust die betreffende  Passage ganz abzutippen.

8 - &quot;Geh weg von dieser Stadt, es hassen dich hier zu viele. Es hassen dich die Guten und Gerechten, und sie nennen dich ihren Feind und Verächter; es hassen dich die Gläubigen des rechten Glaubens, und sie nennen dich die Gefahr der Menge. Dein Glück war es, daß man über dich lachte: und wahrlich, du redest gleich einem Possenreißer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ wat</p>
<p>Nach dem Mauerfall, da kamen Verwandte, die ich NIE gesehen hatte, zu denen kein Kontakt bestand, zu keinem Zeitpunkt seit meiner Geburt, die erinnerten sich nun, da sind doch noch Verwandte im Westen.</p>
<p>Mann, Frau und Kind, die in der DDR nie Not leiden mussten, die flohen vor der Enttarnung als Stasi (wie ich herausbekommen habe). </p>
<p>Hier im Westen funktionierten die Seilschaften für &#8220;Altstasi&#8221; hervorragend. Der Mann bekam sofort einen sehr gut dotierten Job in Hamburg, fuhr jeden Tag 250 km hin und zurück, bekam Spesengelder für die Unterkunft bei meinen Eltern, (das haben wir auch erst später erfahren) die er nicht im vollen Umfang auch bezahlte. </p>
<p>Es verwunderte meine Eltern dann, dass, wenn sie sich unter 4 Augen über Probleme mit dem &#8220;Besuch&#8221; besprachen, das die dann rein zufällig von selbst darauf zu sprechen kamen. So suchte mein Vater das Zimmer ab und fand unter seinem Sekretär eine &#8220;Wanze&#8221;. Das bewirkte dann den sofortigen Auszug der Familie, die angeblich in dem über einem Jahr keine angemessene Wohnung fanden, nun fanden sie sofort sogar ein Häuschen. Und dann wurden die Kontakte beendet. </p>
<p>Was will ich damit sagen. Das die Seilschaften ds Ende der DDR sehr gut überstanden haben und sich schnell angepasst haben, denn es war ja keine echte &#8220;Deutsche Demokratische Republik&#8221;, hauptsache den Bonzen ging es gut.</p>
<p>Hier im &#8220;Westen&#8221; war es doch ebenso. Eine kleine Schicht lebte im Schlaraffenland, so wie die in Wandlitz, und Gleich zu Gleich &#8211; das hat funktioniert. Nur, das die nun immer dreister werden, weil die Masse zu feige und zu dumm ist.</p>
<p>Für mich steht eben an erster Stelle ein gerechtes System für alle, denn eine Gesellschaft ist nur so stark, wie die schwächsten Glieder. Und ich bin nun eben bereit, mich dafür einzusetzen. </p>
<p>Und eines nehme ich den &#8220;Ossis&#8221; übel. Kohl war am Ende, 1989. Nur durch die Naivität von euch &#8220;Ossis&#8221; -an die &#8220;blühenden Landschaften&#8221; zu glauben &#8211; hat der sich dann noch weitere 9 Jahre an der Macht gehalten. Und die &#8220;Wendehälse&#8221; wie das Merkel &#8230;</p>
<p>Es ist zwar Sinnlos, sich unter dem Motto &#8211; &#8220;was wäre wenn gewesen&#8221; mit der Vergangenheit zu befassen, aber eines will ich doch anmerken &#8211; wenn damals Oskar, der die Wahrheit sagte, gewählt worden wäre &#8230; ich glaube, die derzeitige Lage wäre besser.</p>
<p>Integration &#8211; darum geht es ja &#8211; hat stattgefunden. Die der Schmarotzer aus der DDR haben sich prima in die Gruppe der BRD-Typen integriert. Nun machen die gemeinsame Sache. </p>
<p>Und die sprichwörtlichen &#8220;kleinen Leute&#8221; &#8211; da kommt wieder die Dissonanzreduktion ins Spiel &#8211; regen sich auf und laufen Rattenfängern wie dem T.S. nach. Der bietet den Opfern eines ungerechten Systems ein paar Schuldige. So wie der Dieb, der auf einen Anderen zeigt und ruft &#8211; haltet den Dieb.</p>
<p>Da muss ich einfach ein Unbequemer sein und bleiben. Und mit den Worten Gandhis &#8211; wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht &#8211; möchte ich noch einen kleinen Text einstellen:</p>
<p>Jedermann (hoffe ich doch &#8211; Anmerkung von  mir)stimmt zu, daß es töricht ist, Böses zu tun.</p>
<p>Aber die Ansicht, schlechte Mittel würden gerechtfertigt durch ein gutes Ziel, muß als noch törichter betrachtet werden. </p>
<p>Ein weiterer Gedanke von Gandhi aus dem Buch:</p>
<p>Der Mensch weiß, was seine Pflicht ist, und doch tut er nicht das, von dem er weiß, daß er es tun sollte. Warum nur?</p>
<p>Ich würde das abändern in: Viele Menschen wissen, was ihre Pflicht ist, und doch tun die Meisten nicht das, von dem sie wissen, daß sie es tun sollten. </p>
<p>Nun, ich bin mir selbst Richter, sozusagen ein Richter gnadenlos, ich sehe es als meine Pflicht an, mich für eine gerechte Form des Zusammenleben einzusetzen. Das ist den Bequemen natürlich unangenehm. </p>
<p>Da würde nun ein Auszug aus Nietsches &#8211; Zarathustra passen &#8211; aber ich habe keine Lust die betreffende  Passage ganz abzutippen.</p>
<p>8 &#8211; &#8220;Geh weg von dieser Stadt, es hassen dich hier zu viele. Es hassen dich die Guten und Gerechten, und sie nennen dich ihren Feind und Verächter; es hassen dich die Gläubigen des rechten Glaubens, und sie nennen dich die Gefahr der Menge. Dein Glück war es, daß man über dich lachte: und wahrlich, du redest gleich einem Possenreißer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15954</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 11:24:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachtrag:

Menschen waren damals noch nicht &#039;bereit&#039; auf &#039;Wert-Maßstäbe&#039; zu verzichten - und sie sind es leider heute in ihrer übergroßen Mehrheit immer noch nicht.

Ich möchte mir von niemanden mein Leben vorschreiben lassen, aber genau deshalb kann und darf(!) ich auch anderen ihr Leben nicht vorschreiben.

&#039;Wir&#039; müssen aus &#039;Einsicht und Erfahrung&#039; dem autoritären Herr/Diener &#039;entwachsen&#039; - das ist nicht befehlbar.
Denn ein Herr befiehlt, aber gerade den möchte ich niemandem mehr zumuten.

Wann andere das auch nur noch als Zumutung empfinden, wird die Zeit zeigen.
Vielleicht hilft dabei Aufklärung, vielleicht hilft beim &#039;sich wehren&#039; eigene Erfahrungen sammeln.

Ansonsten gilt (für mich):

Was du nicht willst,
daß man es dir fügt zu,
füge auch keinem anderen zu!

... wir können also nur zusammen &#039;Erwachsene&#039; werden - sonst bleiben die einen immer Kinder und die anderen Eltern... ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag:</p>
<p>Menschen waren damals noch nicht &#8216;bereit&#8217; auf &#8216;Wert-Maßstäbe&#8217; zu verzichten &#8211; und sie sind es leider heute in ihrer übergroßen Mehrheit immer noch nicht.</p>
<p>Ich möchte mir von niemanden mein Leben vorschreiben lassen, aber genau deshalb kann und darf(!) ich auch anderen ihr Leben nicht vorschreiben.</p>
<p>&#8216;Wir&#8217; müssen aus &#8216;Einsicht und Erfahrung&#8217; dem autoritären Herr/Diener &#8216;entwachsen&#8217; &#8211; das ist nicht befehlbar.<br />
Denn ein Herr befiehlt, aber gerade den möchte ich niemandem mehr zumuten.</p>
<p>Wann andere das auch nur noch als Zumutung empfinden, wird die Zeit zeigen.<br />
Vielleicht hilft dabei Aufklärung, vielleicht hilft beim &#8216;sich wehren&#8217; eigene Erfahrungen sammeln.</p>
<p>Ansonsten gilt (für mich):</p>
<p>Was du nicht willst,<br />
daß man es dir fügt zu,<br />
füge auch keinem anderen zu!</p>
<p>&#8230; wir können also nur zusammen &#8216;Erwachsene&#8217; werden &#8211; sonst bleiben die einen immer Kinder und die anderen Eltern&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15947</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 10:38:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15947</guid>
		<description><![CDATA[@unbequemer

&lt;i&gt;Gerade Sie (wat), in Verbindung mit dem Foto bei SF, dürften eine lange Zeit in einem Staat gelebt haben, der behauptete der bessere Deutsche Staat zu sein, wenn dort nicht Menschen den Mut gehabt hätten, sich zu wehren, dann würden Sie noch Heute in dem System leben. &lt;/i&gt;

Genau - aber eigentlich auch wieder genau nicht - denn so ging es auch nicht weiter - diesen Staat dort gäbe es so oder so heute nicht mehr!

Ich lebe jetzt zum zweiten Mal in einem Staat, in dem andere wieder einmal wissen, was das Beste für mich ist!

Das weiß ich a) selbst besser und b) darauf habe ich so was von keinen Bock mehr, noch weniger geht gar nicht.

Aber ich konnte durch das Leben in diesem anderen Staat auch (noch) andere Erfahrungen sammeln und durch eigenes Erleben meine Schlußfolgerungen ziehen.
Nimms mir nicht übel, aber das habe ich anderen um Kilometer voraus!

&lt;i&gt;Und dann hat die Mehrheit sich für “ein paar Bananen” und die DM verkauft. Dummköpfe! &lt;/i&gt;

Immer hübsch die anderen dumm sein lassen.^^

Ich finde und fand es zwar damals auch reichlich &#039;unüberlegt&#039; - aber Deine Aburteilung schießt mal wieder gewaltig übers Ziel hinaus!

Kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß so irre viele Leute aus dem Westen damals gewarnt hätten.

Hier hat auf mich (und andere) keiner gehört, es hieß, ich (wir) gönne(n) ihnen nichts...
(Ich war schon gegen die Währungsunion am 01.07.1990, weil ich mir damals sicher war, daß spätestens wenn ein Staat seine Währungshoheit aufgibt, eh alle Messen für ihn gesungen sind)

Aber guck Dir den historischen Kontext an, große andere Chancen gab es nicht und die &#039;lieben Guten&#039;, die heute auf einmal aus allen Löchern kriechen, sorry, waren damals eigenartigerweise nur &#039;Sieger&#039;.

Und mit Verlaub, ich schrieb es schon mal und erntete Deinen, für mich nicht glaubhaften Widerspruch - für einen guten Job, für anständige Bezahlung oder einfach nur ordentlich Geld in der Tasche, tust Du auch heute noch (fast)alles.

Du machst einen Kleinkrieg gegen Behörden, sicherlich wichtig, aber an das eigentliche Übel gehst Du nicht ran.

Gerechtigkeit, was ist schon Gerechtigkeit - bessere Verteilung?

Nein.

Es ist der Zustand, in dem ich nicht erst etwas umverteilen muß... aber was red ich, pickst Dir das eh zurecht und willst/kannst es nicht verstehen.

Wehren heißt auch, zum Protest bereite Menschen nicht absichtlich ins offene Messer laufen lassen.

Es ist relativ einfach, gegen etwas zu sein.
Es ist aber wohl doch einige Nummern schwerer zu erfassen, wofür man ist und wie das erreichbar sein könnte.

PS - Sich einzelne &#039;Verhaltensweisen&#039; als &#039;Vorbild&#039; nehmen, einverstanden - aber Idole haben, ist deren Leben leben wollen, davon bin ich einstweilen überzeugt.
Das ist dann mindestens genauso &#039;schlimm&#039;, wie seine Interessen delegieren zu wollen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@unbequemer</p>
<p><i>Gerade Sie (wat), in Verbindung mit dem Foto bei SF, dürften eine lange Zeit in einem Staat gelebt haben, der behauptete der bessere Deutsche Staat zu sein, wenn dort nicht Menschen den Mut gehabt hätten, sich zu wehren, dann würden Sie noch Heute in dem System leben. </i></p>
<p>Genau &#8211; aber eigentlich auch wieder genau nicht &#8211; denn so ging es auch nicht weiter &#8211; diesen Staat dort gäbe es so oder so heute nicht mehr!</p>
<p>Ich lebe jetzt zum zweiten Mal in einem Staat, in dem andere wieder einmal wissen, was das Beste für mich ist!</p>
<p>Das weiß ich a) selbst besser und b) darauf habe ich so was von keinen Bock mehr, noch weniger geht gar nicht.</p>
<p>Aber ich konnte durch das Leben in diesem anderen Staat auch (noch) andere Erfahrungen sammeln und durch eigenes Erleben meine Schlußfolgerungen ziehen.<br />
Nimms mir nicht übel, aber das habe ich anderen um Kilometer voraus!</p>
<p><i>Und dann hat die Mehrheit sich für “ein paar Bananen” und die DM verkauft. Dummköpfe! </i></p>
<p>Immer hübsch die anderen dumm sein lassen.^^</p>
<p>Ich finde und fand es zwar damals auch reichlich &#8216;unüberlegt&#8217; &#8211; aber Deine Aburteilung schießt mal wieder gewaltig übers Ziel hinaus!</p>
<p>Kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß so irre viele Leute aus dem Westen damals gewarnt hätten.</p>
<p>Hier hat auf mich (und andere) keiner gehört, es hieß, ich (wir) gönne(n) ihnen nichts&#8230;<br />
(Ich war schon gegen die Währungsunion am 01.07.1990, weil ich mir damals sicher war, daß spätestens wenn ein Staat seine Währungshoheit aufgibt, eh alle Messen für ihn gesungen sind)</p>
<p>Aber guck Dir den historischen Kontext an, große andere Chancen gab es nicht und die &#8216;lieben Guten&#8217;, die heute auf einmal aus allen Löchern kriechen, sorry, waren damals eigenartigerweise nur &#8216;Sieger&#8217;.</p>
<p>Und mit Verlaub, ich schrieb es schon mal und erntete Deinen, für mich nicht glaubhaften Widerspruch &#8211; für einen guten Job, für anständige Bezahlung oder einfach nur ordentlich Geld in der Tasche, tust Du auch heute noch (fast)alles.</p>
<p>Du machst einen Kleinkrieg gegen Behörden, sicherlich wichtig, aber an das eigentliche Übel gehst Du nicht ran.</p>
<p>Gerechtigkeit, was ist schon Gerechtigkeit &#8211; bessere Verteilung?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Es ist der Zustand, in dem ich nicht erst etwas umverteilen muß&#8230; aber was red ich, pickst Dir das eh zurecht und willst/kannst es nicht verstehen.</p>
<p>Wehren heißt auch, zum Protest bereite Menschen nicht absichtlich ins offene Messer laufen lassen.</p>
<p>Es ist relativ einfach, gegen etwas zu sein.<br />
Es ist aber wohl doch einige Nummern schwerer zu erfassen, wofür man ist und wie das erreichbar sein könnte.</p>
<p>PS &#8211; Sich einzelne &#8216;Verhaltensweisen&#8217; als &#8216;Vorbild&#8217; nehmen, einverstanden &#8211; aber Idole haben, ist deren Leben leben wollen, davon bin ich einstweilen überzeugt.<br />
Das ist dann mindestens genauso &#8216;schlimm&#8217;, wie seine Interessen delegieren zu wollen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: unbequemer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15936</link>
		<dc:creator><![CDATA[unbequemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 22:40:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15936</guid>
		<description><![CDATA[Nun denn, es ist möglich aus Fehlern zu lernen, welche andere Menschen gemacht haben. So ist es auch möglich, Erfahrungen anderer Menschen als richtig und gut zu erkennen (oder auch als falsch). 

Das Rad muss eben nicht von jedem neu erfunden werden. 

Positive oder negative Vorbilder, das sollte doch jeder verstehen können. Also den Gröfaz sehe ich als Negativbeispiel, Thoreau (Gandhi, Martin Luther King, Morus und andere mehr) als positive Vorbilder.

Das hat nichts mit Religionen zu tun, sondern mit dem Bild einer gerechten Gesellschaft. Und da reicht es nicht aus, zu hoffen, dass andere einem solch eine Gesellschaft vorsetzen. 

Gerade Sie (wat), in Verbindung mit dem Foto bei SF, dürften eine lange Zeit in einem Staat gelebt haben, der behauptete der bessere Deutsche Staat zu sein, wenn dort nicht Menschen den Mut gehabt hätten, sich zu wehren, dann würden Sie noch Heute in dem System leben. 

Und dann hat die Mehrheit sich für &quot;ein paar Bananen&quot; und die DM verkauft. Dummköpfe! So wie Einstein es schon sagte - es sind so viele - und dann ist die Dummheit auch noch unendlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun denn, es ist möglich aus Fehlern zu lernen, welche andere Menschen gemacht haben. So ist es auch möglich, Erfahrungen anderer Menschen als richtig und gut zu erkennen (oder auch als falsch). </p>
<p>Das Rad muss eben nicht von jedem neu erfunden werden. </p>
<p>Positive oder negative Vorbilder, das sollte doch jeder verstehen können. Also den Gröfaz sehe ich als Negativbeispiel, Thoreau (Gandhi, Martin Luther King, Morus und andere mehr) als positive Vorbilder.</p>
<p>Das hat nichts mit Religionen zu tun, sondern mit dem Bild einer gerechten Gesellschaft. Und da reicht es nicht aus, zu hoffen, dass andere einem solch eine Gesellschaft vorsetzen. </p>
<p>Gerade Sie (wat), in Verbindung mit dem Foto bei SF, dürften eine lange Zeit in einem Staat gelebt haben, der behauptete der bessere Deutsche Staat zu sein, wenn dort nicht Menschen den Mut gehabt hätten, sich zu wehren, dann würden Sie noch Heute in dem System leben. </p>
<p>Und dann hat die Mehrheit sich für &#8220;ein paar Bananen&#8221; und die DM verkauft. Dummköpfe! So wie Einstein es schon sagte &#8211; es sind so viele &#8211; und dann ist die Dummheit auch noch unendlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15933</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 21:03:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15933</guid>
		<description><![CDATA[@flatter

zumindest will ein &#039;Idolsammler&#039; wohl das Leben eines/von anderen leben...

Ich weiß nicht, ich denke &lt;i&gt;Selbstbewußtsein&lt;/i&gt; sieht anders aus, das &#039;prahlt&#039; auch weniger.

Mach Dir wegen des fehlenden Idols mal keine Sorgen @flatter, Du definierst Dich eben nicht (mehr) über andere. ;-)

PS - ich weiß, daß &#039;frei&#039; ohne &#039;h&#039; geschreibselt wird, allein es gelang vorhin nicht^^]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p>zumindest will ein &#8216;Idolsammler&#8217; wohl das Leben eines/von anderen leben&#8230;</p>
<p>Ich weiß nicht, ich denke <i>Selbstbewußtsein</i> sieht anders aus, das &#8216;prahlt&#8217; auch weniger.</p>
<p>Mach Dir wegen des fehlenden Idols mal keine Sorgen @flatter, Du definierst Dich eben nicht (mehr) über andere. ;-)</p>
<p>PS &#8211; ich weiß, daß &#8216;frei&#8217; ohne &#8216;h&#8217; geschreibselt wird, allein es gelang vorhin nicht^^</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15931</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 20:02:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15931</guid>
		<description><![CDATA[Wieso hab ich eigentlich kein Idol? Und ist jemand, der viele Idole hat, nicht im Grunde tiefreligiös?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso hab ich eigentlich kein Idol? Und ist jemand, der viele Idole hat, nicht im Grunde tiefreligiös?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15929</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 19:27:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15929</guid>
		<description><![CDATA[@unbequemer

Sorry, aber Du drehst Dir Deine Rechtfertigungen für Deine Vorgehensweise immer hübsch zurecht - kann ich auch - ich habe schließlich auch meine (Lebens-)Erfahrungen.

Wenn Menschen ihr Leben ändern wollen, dann ändern sie ihr Leben - und ganz sicher nicht - um dann &lt;i&gt;Dein Leben&lt;/i&gt; zu leben!

&lt;i&gt;Wer nur SEIN Leben leben will, hat kein Rückgrat.&lt;/i&gt;

Wer will, daß andere sein Leben leben, ist ein... - (verbietet sich bei meiner guten &#039;Kinderstube&#039;)

&lt;i&gt;Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir NICHT tun.&lt;/i&gt;

Eben.

Und das heißt was?
Sich selbst und anderen helfen, mit ihnen gemeinsam tun, nicht ihnen vorschreiben.

Ihnen &#039;helfen&#039; ihre Unzufriedenheit zu verstehen, ihnen auch zu sagen und zu zeigen, wie man es selbst verstanden hat, woher diese &#039;rührt&#039;.

Das kann aber immer nur ein Rat sein, die Entscheidung für ihr Leben treffen sie selbst!

Wenn sich jemand dann entscheidet, dieses oder jenes so oder eben anders zu tun, dann ist das seine Entscheidung - nenne es feige - aber derjenige hat seine Situation und Möglichkeiten so gut er konnte abgewogen.
Das schließt bestimmt auch die Möglichkeit der Unterstützung durch andere ein - denn ganz allein schaffst Du gar nichts von Dauer.

Natürlich geht mir das auch alles so viel zu langsam - aber wer freihe, emanzipierte Menschen erleben will, der muß ihnen auch die Zeit geben, das zu lernen.

Befehlsempfänger waren sie (dann) lange genug.

Was meinst Du, warum ich mich hier mit Dir &#039;hinstelle&#039; ;-)

Du kannst niemanden zu seinen Glück zwingen, es bleibt immer der Zwang.

Einsichten, aus dem Leben &#039;geboren&#039; ergeben sich, aber das scheint mir doch etwas gewaltig anderes, als etwas zu oktroyieren.

Noch nen Tip: Davon, daß Du mit dem Kopf gegen die Wand rennst, wird die Wand nicht weicher ;-)
Nutze Deinen Kopf - aber nicht dafür.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@unbequemer</p>
<p>Sorry, aber Du drehst Dir Deine Rechtfertigungen für Deine Vorgehensweise immer hübsch zurecht &#8211; kann ich auch &#8211; ich habe schließlich auch meine (Lebens-)Erfahrungen.</p>
<p>Wenn Menschen ihr Leben ändern wollen, dann ändern sie ihr Leben &#8211; und ganz sicher nicht &#8211; um dann <i>Dein Leben</i> zu leben!</p>
<p><i>Wer nur SEIN Leben leben will, hat kein Rückgrat.</i></p>
<p>Wer will, daß andere sein Leben leben, ist ein&#8230; &#8211; (verbietet sich bei meiner guten &#8216;Kinderstube&#8217;)</p>
<p><i>Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir NICHT tun.</i></p>
<p>Eben.</p>
<p>Und das heißt was?<br />
Sich selbst und anderen helfen, mit ihnen gemeinsam tun, nicht ihnen vorschreiben.</p>
<p>Ihnen &#8216;helfen&#8217; ihre Unzufriedenheit zu verstehen, ihnen auch zu sagen und zu zeigen, wie man es selbst verstanden hat, woher diese &#8216;rührt&#8217;.</p>
<p>Das kann aber immer nur ein Rat sein, die Entscheidung für ihr Leben treffen sie selbst!</p>
<p>Wenn sich jemand dann entscheidet, dieses oder jenes so oder eben anders zu tun, dann ist das seine Entscheidung &#8211; nenne es feige &#8211; aber derjenige hat seine Situation und Möglichkeiten so gut er konnte abgewogen.<br />
Das schließt bestimmt auch die Möglichkeit der Unterstützung durch andere ein &#8211; denn ganz allein schaffst Du gar nichts von Dauer.</p>
<p>Natürlich geht mir das auch alles so viel zu langsam &#8211; aber wer freihe, emanzipierte Menschen erleben will, der muß ihnen auch die Zeit geben, das zu lernen.</p>
<p>Befehlsempfänger waren sie (dann) lange genug.</p>
<p>Was meinst Du, warum ich mich hier mit Dir &#8216;hinstelle&#8217; ;-)</p>
<p>Du kannst niemanden zu seinen Glück zwingen, es bleibt immer der Zwang.</p>
<p>Einsichten, aus dem Leben &#8216;geboren&#8217; ergeben sich, aber das scheint mir doch etwas gewaltig anderes, als etwas zu oktroyieren.</p>
<p>Noch nen Tip: Davon, daß Du mit dem Kopf gegen die Wand rennst, wird die Wand nicht weicher ;-)<br />
Nutze Deinen Kopf &#8211; aber nicht dafür.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: unbequemer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4626#comment-15926</link>
		<dc:creator><![CDATA[unbequemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 17:38:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4626#comment-15926</guid>
		<description><![CDATA[Nachtrag

Moliere 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir NICHT tun.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag</p>
<p>Moliere </p>
<p>Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir NICHT tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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