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	<title>Kommentare zu: Doping &#8211; Warum eigentlich nicht?</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Leser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 06:56:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Fakt ist, daß seit Jahren, vermutlich seit Jahrzehnten, niemand mehr die Tour de France gewonnen hat, der nicht gedopt war. Jeder Insider weiß das, aber alle tun so, als gäbe es “Einzelfälle”.&quot;

Das ist wohl so, und deswegen hat Ullrich auch nicht gelogen, als er im Interview mit dem unerträglich insistierenden ARD-Inquisitor Beckmann sagte, er habe in seiner ganzen Karriere keinen seiner Kollegen jemals betrogen. Der Satz wurde ihm merkwürdigerweise von den meisten Kommentatoren nicht geglaubt. Aber gerade dort war er ehrlich. Die Wahrheit ist eben schlicht, dass alle anderen ebenso gedopt waren - und es vermutlich immer noch sind. Aber diese Wahrheit mutet einem deutschen Journalisten denn doch zu heftig an. All das jahrelange Gequake von den &quot;Giganten der Landstraße&quot;, die trunkene Verherrlichung sportlicher Höchstleistungen, das Anheizen  des Hypes: und nun sollen alle gedopt gewesen sein? Nein, das gibt&#039;s nicht! Eher schanzt ein Dr. Jürgen Emig der Produktionsfirma seiner Frau lukrative Verträge zu oder droht Regionalligaclubs mit Nichtberichterstattung, als dass er eine solche Wahrheit öffentlich akzeptierte.
Merke: moralische Verkommenheit macht nicht an Arztpraxen und Teambussen halt. Schon gar nicht im Radsport.]]></description>
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<p>Das ist wohl so, und deswegen hat Ullrich auch nicht gelogen, als er im Interview mit dem unerträglich insistierenden ARD-Inquisitor Beckmann sagte, er habe in seiner ganzen Karriere keinen seiner Kollegen jemals betrogen. Der Satz wurde ihm merkwürdigerweise von den meisten Kommentatoren nicht geglaubt. Aber gerade dort war er ehrlich. Die Wahrheit ist eben schlicht, dass alle anderen ebenso gedopt waren &#8211; und es vermutlich immer noch sind. Aber diese Wahrheit mutet einem deutschen Journalisten denn doch zu heftig an. All das jahrelange Gequake von den &#8220;Giganten der Landstraße&#8221;, die trunkene Verherrlichung sportlicher Höchstleistungen, das Anheizen  des Hypes: und nun sollen alle gedopt gewesen sein? Nein, das gibt&#8217;s nicht! Eher schanzt ein Dr. Jürgen Emig der Produktionsfirma seiner Frau lukrative Verträge zu oder droht Regionalligaclubs mit Nichtberichterstattung, als dass er eine solche Wahrheit öffentlich akzeptierte.<br />
Merke: moralische Verkommenheit macht nicht an Arztpraxen und Teambussen halt. Schon gar nicht im Radsport.</p>
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		<title>Von: Leser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 06:56:15 +0000</pubDate>
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Das ist wohl so, und deswegen hat Ullrich auch nicht gelogen, als er im Interview mit dem unerträglich insistierenden ARD-Inquisitor Beckmann sagte, er habe in seiner ganzen Karriere keinen seiner Kollegen jemals betrogen. Der Satz wurde ihm merkwürdigerweise von den meisten Kommentatoren nicht geglaubt. Aber gerade dort war er ehrlich. Die Wahrheit ist eben schlicht, dass alle anderen ebenso gedopt waren - und es vermutlich immer noch sind. Aber diese Wahrheit mutet einem deutschen Journalisten denn doch zu heftig an. All das jahrelange Gequake von den &quot;Giganten der Landstraße&quot;, die trunkene Verherrlichung sportlicher Höchstleistungen, das Anheizen  des Hypes: und nun sollen alle gedopt gewesen sein? Nein, das gibt&#039;s nicht! Eher schanzt ein Dr. Jürgen Emig der Produktionsfirma seiner Frau lukrative Verträge zu oder droht Regionalligaclubs mit Nichtberichterstattung, als dass er eine solche Wahrheit öffentlich akzeptierte.
Merke: moralische Verkommenheit macht nicht an Arztpraxen und Teambussen halt. Schon gar nicht im Radsport.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Fakt ist, daß seit Jahren, vermutlich seit Jahrzehnten, niemand mehr die Tour de France gewonnen hat, der nicht gedopt war. Jeder Insider weiß das, aber alle tun so, als gäbe es “Einzelfälle”.&#8221;</p>
<p>Das ist wohl so, und deswegen hat Ullrich auch nicht gelogen, als er im Interview mit dem unerträglich insistierenden ARD-Inquisitor Beckmann sagte, er habe in seiner ganzen Karriere keinen seiner Kollegen jemals betrogen. Der Satz wurde ihm merkwürdigerweise von den meisten Kommentatoren nicht geglaubt. Aber gerade dort war er ehrlich. Die Wahrheit ist eben schlicht, dass alle anderen ebenso gedopt waren &#8211; und es vermutlich immer noch sind. Aber diese Wahrheit mutet einem deutschen Journalisten denn doch zu heftig an. All das jahrelange Gequake von den &#8220;Giganten der Landstraße&#8221;, die trunkene Verherrlichung sportlicher Höchstleistungen, das Anheizen  des Hypes: und nun sollen alle gedopt gewesen sein? Nein, das gibt&#8217;s nicht! Eher schanzt ein Dr. Jürgen Emig der Produktionsfirma seiner Frau lukrative Verträge zu oder droht Regionalligaclubs mit Nichtberichterstattung, als dass er eine solche Wahrheit öffentlich akzeptierte.<br />
Merke: moralische Verkommenheit macht nicht an Arztpraxen und Teambussen halt. Schon gar nicht im Radsport.</p>
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