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	<title>Kommentare zu: Gabriel und das Spiel mit der Demokratie</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: unbequemer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15335</link>
		<dc:creator><![CDATA[unbequemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:18:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ wat

Sie schrieben, sie seien nicht christlich erzogen, und über die Werte.

Ich vertrete schon lange die Ansicht, das Marx mit der Ablehnung der Religion einen Denkfehler aufgesessen ist.

Die Urchristen sind für mich die ersten Kommunisten gewesen. Der Grundgedanke des Christentums entspricht dem Grundgedanken des Kommunismus. 

Und das Christentum war den Herrschern damals unbequem, deswegen wurde es unterwandert und auf eine zentralistische Vereinigung mit einem &quot;Führer&quot; an der Spitze geschaffen. Diese Entwicklung wurde dann von den Reformatoren angegangen. Da gab es auch die ersten neuen Versuche, eine &quot;alternative&quot; Lebensweise miteinander zu gründen. Auch das war den wirklich Mächtigen ein Dorn im Auge. So wurden auch diese Versuche unterwandert und verhindert.

Ich wurde auch nicht christlich erzogen, trotz Eltern in einer Religionsgemeinschaft. Nun, die Konfirmation habe ich mitgemacht, musste man ja als Kind. Da konnte ich nicht selbst entscheiden damals. 

Aber anschliessend - Kirche - ach nein. Nicht einmal zu Weihnachten oder so. Später habe ich dann versucht innerhalb der Gemeinde in eine SOZIALE Richtung zu wirken, habe auch schon Gottesdienste zum &quot;Tag der Arbeit&quot; als Erwerbsloser mitgestaltet, habe mich hier an der Zusammenarbeit der vier Religionen beteiligt (Juden, Katholiken, Muslime und Protestanten) und musste erkennen, es sind nur die Muslime, die in großer Zahl teilnehmen. Dialektisch den meisten anderen Teilnehmern überlegen. 

Nun, einen Erfolg haben wir hier in meinem Wohnort:

https://www.dk-online.de/Nachrichten/Archiv/index.csp?artikel=6663263

In der Gemeinde lebe ich eben. An dem Mahl habe ich nicht teilgenommen, da wurde zu viel Poltik eingeladen, Wendehälse, z.B. Hartmann, SPD früher und sooooo sozial, dann zur CDU und nun sind das die besten Freunde, die vorher bis aufs Messer bekämpft wurden. Ekelhaft.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ wat</p>
<p>Sie schrieben, sie seien nicht christlich erzogen, und über die Werte.</p>
<p>Ich vertrete schon lange die Ansicht, das Marx mit der Ablehnung der Religion einen Denkfehler aufgesessen ist.</p>
<p>Die Urchristen sind für mich die ersten Kommunisten gewesen. Der Grundgedanke des Christentums entspricht dem Grundgedanken des Kommunismus. </p>
<p>Und das Christentum war den Herrschern damals unbequem, deswegen wurde es unterwandert und auf eine zentralistische Vereinigung mit einem &#8220;Führer&#8221; an der Spitze geschaffen. Diese Entwicklung wurde dann von den Reformatoren angegangen. Da gab es auch die ersten neuen Versuche, eine &#8220;alternative&#8221; Lebensweise miteinander zu gründen. Auch das war den wirklich Mächtigen ein Dorn im Auge. So wurden auch diese Versuche unterwandert und verhindert.</p>
<p>Ich wurde auch nicht christlich erzogen, trotz Eltern in einer Religionsgemeinschaft. Nun, die Konfirmation habe ich mitgemacht, musste man ja als Kind. Da konnte ich nicht selbst entscheiden damals. </p>
<p>Aber anschliessend &#8211; Kirche &#8211; ach nein. Nicht einmal zu Weihnachten oder so. Später habe ich dann versucht innerhalb der Gemeinde in eine SOZIALE Richtung zu wirken, habe auch schon Gottesdienste zum &#8220;Tag der Arbeit&#8221; als Erwerbsloser mitgestaltet, habe mich hier an der Zusammenarbeit der vier Religionen beteiligt (Juden, Katholiken, Muslime und Protestanten) und musste erkennen, es sind nur die Muslime, die in großer Zahl teilnehmen. Dialektisch den meisten anderen Teilnehmern überlegen. </p>
<p>Nun, einen Erfolg haben wir hier in meinem Wohnort:</p>
<p><a href="https://www.dk-online.de/Nachrichten/Archiv/index.csp?artikel=6663263" rel="nofollow">https://www.dk-online.de/Nachrichten/Archiv/index.csp?artikel=6663263</a></p>
<p>In der Gemeinde lebe ich eben. An dem Mahl habe ich nicht teilgenommen, da wurde zu viel Poltik eingeladen, Wendehälse, z.B. Hartmann, SPD früher und sooooo sozial, dann zur CDU und nun sind das die besten Freunde, die vorher bis aufs Messer bekämpft wurden. Ekelhaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15331</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:45:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15331</guid>
		<description><![CDATA[@flatter

Ob es geklappt hat...

Wie hätte es denn auch wenigstens theoretisch etwas völlig anderes werden sollen (können), wenn wohl das Wort &#039;Ausbeutung&#039; als einigermaßen negativ in den Köpfen ist, aber die damit verbunden Elemente &#039;Wertschöpfung/Wertgesetz&#039; und &#039;Lohnarbeit&#039; und vor allem &#039;Geld&#039; als etwas angesehen wird, das &#039;das natürlichste der Welt&#039; und wichtig für das eigene Fortkommen ist - und der Parlamentarismus als demokratisches Element für die Volksinteressen-Vertretung betrachtet wird^^

Wie könnte da irgendetwas anderes herauskommen, als immer wieder - Kapitalismus.

(Mir liegt das so völlig klar vor den Augen, aber vielleicht irre ich ja auch... bin ja auch nur ein Mensch.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p>Ob es geklappt hat&#8230;</p>
<p>Wie hätte es denn auch wenigstens theoretisch etwas völlig anderes werden sollen (können), wenn wohl das Wort &#8216;Ausbeutung&#8217; als einigermaßen negativ in den Köpfen ist, aber die damit verbunden Elemente &#8216;Wertschöpfung/Wertgesetz&#8217; und &#8216;Lohnarbeit&#8217; und vor allem &#8216;Geld&#8217; als etwas angesehen wird, das &#8216;das natürlichste der Welt&#8217; und wichtig für das eigene Fortkommen ist &#8211; und der Parlamentarismus als demokratisches Element für die Volksinteressen-Vertretung betrachtet wird^^</p>
<p>Wie könnte da irgendetwas anderes herauskommen, als immer wieder &#8211; Kapitalismus.</p>
<p>(Mir liegt das so völlig klar vor den Augen, aber vielleicht irre ich ja auch&#8230; bin ja auch nur ein Mensch.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15329</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:30:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15329</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe zufällig im November 1989 in Berlin (West) einen Ossi getroffen, der sich in die FU verlaufen hatte, wo wiederum die Bundesfachschaftentagung der Philosophen stattfand. Ich erinnere mich nur blaß an seine damaligen Vorstellungen, die mir durchaus sympathisch waren, die mir aber recht naiv vorkamen. Ich habe ihm damals bereits prophezeit, daß wir den ganzen Laden kaufen werden. Hätte ich da schon die &quot;Borg&quot; aus Star Trek&quot; gekannt, ich hätte es auf die Formel gebracht &quot;Ihr werdet assimiliert werden&quot;. 
Deshalb wäre es vielleicht hilfreich, nach Tschechien oder Ungarn zu schauen. Da gab es keine Westversionen und die &#039;mußten&#039; den überlegenen Kapitalismus ja auch anerkennen. hat doch geklappt, oder?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zufällig im November 1989 in Berlin (West) einen Ossi getroffen, der sich in die FU verlaufen hatte, wo wiederum die Bundesfachschaftentagung der Philosophen stattfand. Ich erinnere mich nur blaß an seine damaligen Vorstellungen, die mir durchaus sympathisch waren, die mir aber recht naiv vorkamen. Ich habe ihm damals bereits prophezeit, daß wir den ganzen Laden kaufen werden. Hätte ich da schon die &#8220;Borg&#8221; aus Star Trek&#8221; gekannt, ich hätte es auf die Formel gebracht &#8220;Ihr werdet assimiliert werden&#8221;.<br />
Deshalb wäre es vielleicht hilfreich, nach Tschechien oder Ungarn zu schauen. Da gab es keine Westversionen und die &#8216;mußten&#8217; den überlegenen Kapitalismus ja auch anerkennen. hat doch geklappt, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Morla</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15325</link>
		<dc:creator><![CDATA[Morla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:16:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15325</guid>
		<description><![CDATA[Ach Bakunin, es hat nie eine Chance gegeben, die dem Volk der DDR &quot;die Macht&quot; gegeben hätte, die Geschichte zu ändern - also &quot;in die Historie&quot; einzugehen.

Sie haben es ja in ihrem Beitrag, Nr.17, selbst bereits angedeutet - der &quot;Anschluss&quot; war ein &quot;Possenspiel&quot; und das &quot;Volk&quot; war nicht der Akteur, sondern bestenfalls eine Randfigur, die zum &quot;neuen&quot; Konsumenten der westlichen Warenwelten (die heute immer noch als &quot;Werte&quot; bezeichnet werden) mutieren sollte, was ja auch in den meisten Fällen brav von vielen erfüllt worden ist ...

Ich habe den Spruch - oder war es nur eine &quot;Worthülse?&quot; von “Gorbi” noch im Ohr, ich habe aber auch dessen weiteren &quot;Werdegang&quot; in der auseinanderbrechenden Sowjetunion &quot;im Auge&quot;:

Gorbis Satz, dass “die Deutschen in der DDR ihren eigen Weg”(!) wählen können bzw. müssen&quot;, war sicherlich ganz &quot;aufmunternd&quot; weil Emotionen bedient wurden, doch der &quot;Machtpoker&quot; spielte sich doch in ganz anderen &quot;Ecken&quot; ab. . .

Und es bedeutete eben nicht, &quot;Dass die Bürger der DDR zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Freiheit zur SELBSTBESTIMMUNG hatten, welche sie zuvor nicht hatten, ebenso wenig die Bundesbürger in der Masse jemals hatten!&quot;

Insofern greifen Sie zu kurz, wenn Sie behaupten:

&quot;Doch die wenigsten DDRler begriffen überhaupt diese “Ungeheuerlichkeit”……., zumal plötzlich(!) “DM &amp; Bananen” so “greifbar” nahe waren….., Opportunismus pur griff bald um sich….&quot;

Habt ihr im Westen diese &quot;Ungeheuerlichkeit&quot; selbst aktiv zu werden, wenigstens heute begriffen?

Eine Forderung damals: Die Regeln der staatlichen Verwaltung auch der BRD gehören überprüft, genau wie die der DDR. Ein Konsens aus beiden, der sich als tauglich für eine &quot;gerechte&quot; Verwaltung der gemeinsamen Republik ergeben hätte, das wäre eine Basis für selbstbestimmtes staatliches Handeln gewesen.

Habt ihr &quot;im Westen&quot; darüber jemals ernsthaft nachgedacht?

Jeder kann heute den &quot;Scherbenhaufen&quot; sehen, den dieser &quot;totale&quot; globalisierte Kapitalismus uns allen vor die Füße kehrt. Die dunklen &quot;Machtecken&quot; kann jeder ausmachen, sprich erkennen. Warum &quot;leuchten&quot; wir diese dunklen Flecken nicht gemeinsam aus?

Wann, wenn nicht heute, wäre dazu die Gelegenheit - und - wir hätten vielleicht diesmal die einmalige Chance die Geschichte zu ändern . . .]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Bakunin, es hat nie eine Chance gegeben, die dem Volk der DDR &#8220;die Macht&#8221; gegeben hätte, die Geschichte zu ändern &#8211; also &#8220;in die Historie&#8221; einzugehen.</p>
<p>Sie haben es ja in ihrem Beitrag, Nr.17, selbst bereits angedeutet &#8211; der &#8220;Anschluss&#8221; war ein &#8220;Possenspiel&#8221; und das &#8220;Volk&#8221; war nicht der Akteur, sondern bestenfalls eine Randfigur, die zum &#8220;neuen&#8221; Konsumenten der westlichen Warenwelten (die heute immer noch als &#8220;Werte&#8221; bezeichnet werden) mutieren sollte, was ja auch in den meisten Fällen brav von vielen erfüllt worden ist &#8230;</p>
<p>Ich habe den Spruch &#8211; oder war es nur eine &#8220;Worthülse?&#8221; von “Gorbi” noch im Ohr, ich habe aber auch dessen weiteren &#8220;Werdegang&#8221; in der auseinanderbrechenden Sowjetunion &#8220;im Auge&#8221;:</p>
<p>Gorbis Satz, dass “die Deutschen in der DDR ihren eigen Weg”(!) wählen können bzw. müssen&#8221;, war sicherlich ganz &#8220;aufmunternd&#8221; weil Emotionen bedient wurden, doch der &#8220;Machtpoker&#8221; spielte sich doch in ganz anderen &#8220;Ecken&#8221; ab. . .</p>
<p>Und es bedeutete eben nicht, &#8220;Dass die Bürger der DDR zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Freiheit zur SELBSTBESTIMMUNG hatten, welche sie zuvor nicht hatten, ebenso wenig die Bundesbürger in der Masse jemals hatten!&#8221;</p>
<p>Insofern greifen Sie zu kurz, wenn Sie behaupten:</p>
<p>&#8220;Doch die wenigsten DDRler begriffen überhaupt diese “Ungeheuerlichkeit”……., zumal plötzlich(!) “DM &amp; Bananen” so “greifbar” nahe waren….., Opportunismus pur griff bald um sich….&#8221;</p>
<p>Habt ihr im Westen diese &#8220;Ungeheuerlichkeit&#8221; selbst aktiv zu werden, wenigstens heute begriffen?</p>
<p>Eine Forderung damals: Die Regeln der staatlichen Verwaltung auch der BRD gehören überprüft, genau wie die der DDR. Ein Konsens aus beiden, der sich als tauglich für eine &#8220;gerechte&#8221; Verwaltung der gemeinsamen Republik ergeben hätte, das wäre eine Basis für selbstbestimmtes staatliches Handeln gewesen.</p>
<p>Habt ihr &#8220;im Westen&#8221; darüber jemals ernsthaft nachgedacht?</p>
<p>Jeder kann heute den &#8220;Scherbenhaufen&#8221; sehen, den dieser &#8220;totale&#8221; globalisierte Kapitalismus uns allen vor die Füße kehrt. Die dunklen &#8220;Machtecken&#8221; kann jeder ausmachen, sprich erkennen. Warum &#8220;leuchten&#8221; wir diese dunklen Flecken nicht gemeinsam aus?</p>
<p>Wann, wenn nicht heute, wäre dazu die Gelegenheit &#8211; und &#8211; wir hätten vielleicht diesmal die einmalige Chance die Geschichte zu ändern . . .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15322</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 07:18:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Bakunin ## 17 + 20

Ich habe vor längerer Zeit in einer Diskussion mal meine Sicht zu den &#039;Handlungsoptionen&#039; der DDR &#039;zu Protokoll&#039; gegeben...

Ich hoffe, daß mir das @flatter mal &#039;durchgehen läßt&#039; und nicht als Spammen deklassiert^^ - Ich stelle es hier einfach noch einmal rein.
(Achso, ich schrieb da noch unter dem nicht abkürzten Nick)

https://www.weissgarnix.de/2009/05/20/professor-sinn-verzeichnet-erkenntnisgewinn/#comment-26869

Du warst doch mit der ständigen Möglichkeit eines Kollaps konfrontiert, sonst hätte es doch bestimmte Maßregelungen nicht geben brauchen. (sowohl nach innen, als nach außen)

Ich meine, es war aber auch klar, daß das nicht DDR allein zu richten hatte.

Welche wirkliche Option hatte denn das “Gänsefüßchenland, zwischen Elb- und Oderstrand”?

Das waren annähernd 108.000 qkm eingequetscht zwischen zwei, Du nennst das “Empire”

Ich habe einen ganz wichtigen Satz von meinem Großvater in Erinnerung. Wann immer es um irgendeine wünschenswerte Änderung in die eine oder andere Richtung oder gar vorwärts zu neuen Ufern ging, hörte ich ihn mit: “Mädchen, mach Dich nicht fertig, wir haben ja nicht mal einen Friedensvertrag.”

Anfangs wußte ich überhaupt nicht, was er von mir wollte – ich lebte doch im Frieden… – irgendwann hatte ich es aber “gerafft”

Menschen haben sich eingerichtet, gelebt (!), andere resigniert, manche auch beides und ob Du es nun glaubst oder nicht, viele haben gern dort gelebt.

Spätestens ab Perestroika und Glasnost 1985 war sogar in Nomenklatura-Kreisen klar, andere, vorallem Intellektuelle diskutierten sowieso, daß es so nicht weitergehen kann und wird, maximal 10 – 15 Jahre, dann geht alles den Bach runter, DDR alleine hat, so viel auch intern diskutiert wird, nicht die blasseste Chance auf eigene Identität, eigene Ziele oder gar Verwirklichung.

Natürlich hatte M. S. Gorbatschow eine “Wende” eingeleitet, er hatte nur “vergessen” seine Armee abzuziehen, seine Wirtschaftsforderungen einzustellen und noch einige andere nette Dinge.

Man könnte also eigentlich auch nur warten, egal was passiert, für die Menschen ist alles nichts, sie werden entweder rechtlose Bürger beim großen Bruder oder beim besten Freund.

Allerdings sahen dadurch Menschen eine Chance auf Veränderung ohne gleich Panzer im Vorgarten zu haben, sicher konnte man sich nie sein.

Anfangs hieß es ja “Wir sind das Volk”, es dauerte wie vorausgesehen nicht allzulange bis zum “Wir sind ein Volk”

Das[s] Menschen dabei alles verlieren, was sie sich erarbeiteten, streckenweise sogar ihre Selbstachtung verlieren sollten, das ging ihnen genauso wenig in den Kopf, wie []den Menschen heute in der BRD.

Sie wollten zu dem was sie hatten noch etwas dazu bekommen, sie wollten nicht alles aufgeben, was sie sind und haben.
Wie sagte Schorlemmer einmal: “Die Menschen der DDR haben die verschiedenen Brotsorten gewählt, nicht das Brot, das hatten sie.”

Willst Du in so einer Situation schießen, nein, Du läßt den Revolver hübsch in der Tasche und akzeptierst Mehrheitsentscheidungen, nachdem andere Stimmen nicht mehr gehört werden.

Ich bin nicht christlich erzogen, wahrscheinlich sind aber bei mir die entsprechenden Werte stärker angekommen und ausgeprägt als eine Kirche sich das wünschen könnte.

Mir ging es immer um Menschen und Menschlichkeit, daran wird sich auch nichts ändern.

“Solange die Menschen glauben, sie können nichts ändern, können sie auch nichts ändern. Das funktioniert wie eine Selbsthypnose.”

Darum erzürnt es mich ja so, daß wohl prima gefachsimpelt wird, aber Menschen dabei nicht wahrgenommen werden…
____________________________

Menschen richten sich in den Verhältnissen ein, versuchen ihren Platz zu finden... und diesen so lange als möglich zu halten.
Erst wenn sie sehen, daß sie ihre Interessen unter den alten Bedingungen gar nicht mehr umsetzen können, nie(!) mehr umsetzen können - dann - ja dann werden sie die Verhältnisse ändern wollen!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakunin ## 17 + 20</p>
<p>Ich habe vor längerer Zeit in einer Diskussion mal meine Sicht zu den &#8216;Handlungsoptionen&#8217; der DDR &#8216;zu Protokoll&#8217; gegeben&#8230;</p>
<p>Ich hoffe, daß mir das @flatter mal &#8216;durchgehen läßt&#8217; und nicht als Spammen deklassiert^^ &#8211; Ich stelle es hier einfach noch einmal rein.<br />
(Achso, ich schrieb da noch unter dem nicht abkürzten Nick)</p>
<p><a href="https://www.weissgarnix.de/2009/05/20/professor-sinn-verzeichnet-erkenntnisgewinn/#comment-26869" rel="nofollow">https://www.weissgarnix.de/2009/05/20/professor-sinn-verzeichnet-erkenntnisgewinn/#comment-26869</a></p>
<p>Du warst doch mit der ständigen Möglichkeit eines Kollaps konfrontiert, sonst hätte es doch bestimmte Maßregelungen nicht geben brauchen. (sowohl nach innen, als nach außen)</p>
<p>Ich meine, es war aber auch klar, daß das nicht DDR allein zu richten hatte.</p>
<p>Welche wirkliche Option hatte denn das “Gänsefüßchenland, zwischen Elb- und Oderstrand”?</p>
<p>Das waren annähernd 108.000 qkm eingequetscht zwischen zwei, Du nennst das “Empire”</p>
<p>Ich habe einen ganz wichtigen Satz von meinem Großvater in Erinnerung. Wann immer es um irgendeine wünschenswerte Änderung in die eine oder andere Richtung oder gar vorwärts zu neuen Ufern ging, hörte ich ihn mit: “Mädchen, mach Dich nicht fertig, wir haben ja nicht mal einen Friedensvertrag.”</p>
<p>Anfangs wußte ich überhaupt nicht, was er von mir wollte – ich lebte doch im Frieden… – irgendwann hatte ich es aber “gerafft”</p>
<p>Menschen haben sich eingerichtet, gelebt (!), andere resigniert, manche auch beides und ob Du es nun glaubst oder nicht, viele haben gern dort gelebt.</p>
<p>Spätestens ab Perestroika und Glasnost 1985 war sogar in Nomenklatura-Kreisen klar, andere, vorallem Intellektuelle diskutierten sowieso, daß es so nicht weitergehen kann und wird, maximal 10 – 15 Jahre, dann geht alles den Bach runter, DDR alleine hat, so viel auch intern diskutiert wird, nicht die blasseste Chance auf eigene Identität, eigene Ziele oder gar Verwirklichung.</p>
<p>Natürlich hatte M. S. Gorbatschow eine “Wende” eingeleitet, er hatte nur “vergessen” seine Armee abzuziehen, seine Wirtschaftsforderungen einzustellen und noch einige andere nette Dinge.</p>
<p>Man könnte also eigentlich auch nur warten, egal was passiert, für die Menschen ist alles nichts, sie werden entweder rechtlose Bürger beim großen Bruder oder beim besten Freund.</p>
<p>Allerdings sahen dadurch Menschen eine Chance auf Veränderung ohne gleich Panzer im Vorgarten zu haben, sicher konnte man sich nie sein.</p>
<p>Anfangs hieß es ja “Wir sind das Volk”, es dauerte wie vorausgesehen nicht allzulange bis zum “Wir sind ein Volk”</p>
<p>Das[s] Menschen dabei alles verlieren, was sie sich erarbeiteten, streckenweise sogar ihre Selbstachtung verlieren sollten, das ging ihnen genauso wenig in den Kopf, wie []den Menschen heute in der BRD.</p>
<p>Sie wollten zu dem was sie hatten noch etwas dazu bekommen, sie wollten nicht alles aufgeben, was sie sind und haben.<br />
Wie sagte Schorlemmer einmal: “Die Menschen der DDR haben die verschiedenen Brotsorten gewählt, nicht das Brot, das hatten sie.”</p>
<p>Willst Du in so einer Situation schießen, nein, Du läßt den Revolver hübsch in der Tasche und akzeptierst Mehrheitsentscheidungen, nachdem andere Stimmen nicht mehr gehört werden.</p>
<p>Ich bin nicht christlich erzogen, wahrscheinlich sind aber bei mir die entsprechenden Werte stärker angekommen und ausgeprägt als eine Kirche sich das wünschen könnte.</p>
<p>Mir ging es immer um Menschen und Menschlichkeit, daran wird sich auch nichts ändern.</p>
<p>“Solange die Menschen glauben, sie können nichts ändern, können sie auch nichts ändern. Das funktioniert wie eine Selbsthypnose.”</p>
<p>Darum erzürnt es mich ja so, daß wohl prima gefachsimpelt wird, aber Menschen dabei nicht wahrgenommen werden…<br />
____________________________</p>
<p>Menschen richten sich in den Verhältnissen ein, versuchen ihren Platz zu finden&#8230; und diesen so lange als möglich zu halten.<br />
Erst wenn sie sehen, daß sie ihre Interessen unter den alten Bedingungen gar nicht mehr umsetzen können, nie(!) mehr umsetzen können &#8211; dann &#8211; ja dann werden sie die Verhältnisse ändern wollen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15314</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:44:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[unbequemer meint:
August 28th, 2010 at 20:50 

&quot;Es gibt zu viele Feiglinge, die nur mit dem Strom schwimmen, aus Angst, abgestempelt zu werden.&quot;

Schon wahr, aber bedenke auch, dass alle diese &quot;Typen&quot; nicht vom Himmel gefallen sind sondern politisch gewollte, politisch geschaffene gesellschaftliche Charaktermasken unserer neuen &quot;neoliberalen Ära&quot;!
Das &quot;Lambsdorff-Papier&quot; von 1981/82, die seither angeheizte Massenarbeitslosigkeit plus ständigen Leistungskürzungen, Hartz 4 und vorsätzlich organisierte gesellschaftliche Ächtung von Arbeitslosen, dass waren und sind die &quot;Erfolgsrezepte&quot; unserer Elite und ihrer politischen und publizistischen Helfershelfer und Einpeitscher.
In so einem Klima gedeihen dann eben Feiglinge und Opportunisten, Mobber, Arschkriecher, Selbsverleugner und nicht zuletzt auch Sarazzin- Fans geradezu treibhausmäßig.
Karl Marx meinte ja mal, dass das Wesen des Menschen das Enemble der gesellschaftlichen Verhältnisse sei....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>unbequemer meint:<br />
August 28th, 2010 at 20:50 </p>
<p>&#8220;Es gibt zu viele Feiglinge, die nur mit dem Strom schwimmen, aus Angst, abgestempelt zu werden.&#8221;</p>
<p>Schon wahr, aber bedenke auch, dass alle diese &#8220;Typen&#8221; nicht vom Himmel gefallen sind sondern politisch gewollte, politisch geschaffene gesellschaftliche Charaktermasken unserer neuen &#8220;neoliberalen Ära&#8221;!<br />
Das &#8220;Lambsdorff-Papier&#8221; von 1981/82, die seither angeheizte Massenarbeitslosigkeit plus ständigen Leistungskürzungen, Hartz 4 und vorsätzlich organisierte gesellschaftliche Ächtung von Arbeitslosen, dass waren und sind die &#8220;Erfolgsrezepte&#8221; unserer Elite und ihrer politischen und publizistischen Helfershelfer und Einpeitscher.<br />
In so einem Klima gedeihen dann eben Feiglinge und Opportunisten, Mobber, Arschkriecher, Selbsverleugner und nicht zuletzt auch Sarazzin- Fans geradezu treibhausmäßig.<br />
Karl Marx meinte ja mal, dass das Wesen des Menschen das Enemble der gesellschaftlichen Verhältnisse sei&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: unbequemer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15313</link>
		<dc:creator><![CDATA[unbequemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:38:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15313</guid>
		<description><![CDATA[Nochmal an &quot;Wat&quot;. Nichts persönliches - nur allgemein.

Es sollte auch keine Rechtfertigung sein, sondern ich wollte damit nur meine Gründe für meine Haltung aufzeigen. Zur allgemeinen Information.

Aus Erfahrung habe ich gelernt. Wenn ich einfach eine Anweisung gebe, ohne dem Empfänger zu erklären, warum es so und nicht anders geht, dann sind Probleme zu erwarten. 

Ich kenne das, wenn ich Anwendungen den Nutzern vorgestellt und erklärt habe. Anfangs dachte ich, die haben genug Verstand um zu erkennen wie man das Programm nutzt. Aber dann - das nennt man den DAU (dümmsten anzunehmenden User) - wurde ich eines Besseren belehrt. Seit der Zeit habe ich die Angewohnheit alles etwas genauer zu erklären. Stört manche zwar, die glauben, ich halte sie für dumm, und ich gestehe, bei manchen habe ich das Gefühl gehabt, die sind dumm. 

So habe ich mein Lieblingsshirt mit dem Spruch - Ich bin kein Klugscheisser - ich weiss es wirklich besser - welches ich immer wieder gerne provokativ trage. Ein weiteres Shirt trägt den Text - ich kann nichts dafür - ich bin so.

;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal an &#8220;Wat&#8221;. Nichts persönliches &#8211; nur allgemein.</p>
<p>Es sollte auch keine Rechtfertigung sein, sondern ich wollte damit nur meine Gründe für meine Haltung aufzeigen. Zur allgemeinen Information.</p>
<p>Aus Erfahrung habe ich gelernt. Wenn ich einfach eine Anweisung gebe, ohne dem Empfänger zu erklären, warum es so und nicht anders geht, dann sind Probleme zu erwarten. </p>
<p>Ich kenne das, wenn ich Anwendungen den Nutzern vorgestellt und erklärt habe. Anfangs dachte ich, die haben genug Verstand um zu erkennen wie man das Programm nutzt. Aber dann &#8211; das nennt man den DAU (dümmsten anzunehmenden User) &#8211; wurde ich eines Besseren belehrt. Seit der Zeit habe ich die Angewohnheit alles etwas genauer zu erklären. Stört manche zwar, die glauben, ich halte sie für dumm, und ich gestehe, bei manchen habe ich das Gefühl gehabt, die sind dumm. </p>
<p>So habe ich mein Lieblingsshirt mit dem Spruch &#8211; Ich bin kein Klugscheisser &#8211; ich weiss es wirklich besser &#8211; welches ich immer wieder gerne provokativ trage. Ein weiteres Shirt trägt den Text &#8211; ich kann nichts dafür &#8211; ich bin so.</p>
<p>;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15310</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:20:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15310</guid>
		<description><![CDATA[Morla meint: 

&quot;Was bitte, war die “historische Chance”?&quot;

So vergesslich, Morla?
Was sagte doch der &quot;Gorbi&quot; Anfang 1989 bei seinem Staatsbesuch in der DDR ÖFFENTLICH(!)?
Er sagte, dass &quot;die Deutschen in der DDR ihren eigen Weg&quot;(!) wählen können bzw. müssen.
Und was bedeutete das?
Dass die Bürger der DDR zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Freiheit zur SELBSTBESTIMMUNG hatten, welche sie zuvor nicht hatten, ebenso wenig die Bundesbürger in der Masse jemals hatten!
Doch die wenigsten DDRler begriffen überhaupt diese &quot;Ungeheuerlichkeit&quot;......., zumal plötzlich(!) &quot;DM &amp; Bananen&quot; so &quot;greifbar&quot; nahe waren....., Opportunismus pur griff bald um sich....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Morla meint: </p>
<p>&#8220;Was bitte, war die “historische Chance”?&#8221;</p>
<p>So vergesslich, Morla?<br />
Was sagte doch der &#8220;Gorbi&#8221; Anfang 1989 bei seinem Staatsbesuch in der DDR ÖFFENTLICH(!)?<br />
Er sagte, dass &#8220;die Deutschen in der DDR ihren eigen Weg&#8221;(!) wählen können bzw. müssen.<br />
Und was bedeutete das?<br />
Dass die Bürger der DDR zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Freiheit zur SELBSTBESTIMMUNG hatten, welche sie zuvor nicht hatten, ebenso wenig die Bundesbürger in der Masse jemals hatten!<br />
Doch die wenigsten DDRler begriffen überhaupt diese &#8220;Ungeheuerlichkeit&#8221;&#8230;&#8230;., zumal plötzlich(!) &#8220;DM &amp; Bananen&#8221; so &#8220;greifbar&#8221; nahe waren&#8230;.., Opportunismus pur griff bald um sich&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15309</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:09:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15309</guid>
		<description><![CDATA[unbequemer meint:
August 28th, 2010 at 17:29 

&quot;Da haben díe “Ossis” eine historische Chanche vertan, für ein paar Bananen und die DM damals. Selbst Schuld, kann man da nur sagen.&quot;

Hallole &quot;unbequemer&quot;, theoretisch hast du zweifellos Recht(siehe Rede Gorbatschows Anfang Oktober 1989 in Berlin), aber praktisch war es von Anfang an ziemlich aussichtslos für die Masse der DDRler, ihren eigenen Staat grundlegend zu demokratisieren und zugleich die Unabhängigkeit und Freiheit des Landes zu bewahren.
WER hätte sich denn dafür einsetzen sollen? WER?
Nach dem freiwilligen Abtritt der SED als führender politischer Kraft gab es doch praktisch überhaupt keine gut organisierten politischen Kräfte in der DDR, die das Machtvakuum hätten sofort füllen können.
Folglich füllte der große fette DM-West-Bruder sehr rasch dieses Machtvakuum und brachte blitzschnell alles politisch unter Kontrolle.
Die ersten &quot;freien Wahlen&quot; im März 1990 wurden finanziert und organisiert von den westdeutschen Parteien, deren Parteiführer waren bei diesen Wahlen dann auch gleich die heimlichen und eigentlichen &quot;Spitzenkandidaten&quot;, die auf der NOCH-DDR Bühne herumhampelnden DDR- Politclowns lediglich deren Hanswurste, Helferleins und Feigenblätter.
Viele Jahre später sprach EGON BAHR dann von den ekelhaftesten Wahlen, die er je erlebt habe.....
Alles verlief ab dem Ende 1989 in typisch deutschen Bahnen.., wie sooft in der deutschen Gechichte.., zunächst ein wenig &quot;Revolutiönchen&quot; spielen..., ein wenig überspannte Euphorie, am Ende wie üblich die ödeste und ordinärste Konterrevolution mit anschließendem Katzenjammer...., alles typisch DEUTSCH!
Und an dieser nach wie vor so deutschen &quot;Kultur&quot; hat,  wie wir nun alle wissen, auch die 40 Jahre an der Macht befindliche SED in der DDR nichts geändert - trotz aller &quot;fortschrittlichen&quot; Phraseologie.
Wirklich freiheitsliebende, demoktratischen Tugenden sich verpflichtet fühlende Bürger hat sie nicht hervorgebrahct, dafür jede Menge Opportunisten, Mitläufer, Kleingeister die ab 1990 ihr wahres deutsch-spießbürgerliches Gesicht zu zeigen wagten...., &quot;Wir wollen raus!&quot;,  &quot;Deutschland einig Vaterland&quot;..., &quot;Helmut! Helmut! Helmut&quot;, &quot;DM jetzt&quot;....
PRAKTISCH war schon Ende 1989 alles vorbei mit den &quot;historischen Chancen&quot;!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>unbequemer meint:<br />
August 28th, 2010 at 17:29 </p>
<p>&#8220;Da haben díe “Ossis” eine historische Chanche vertan, für ein paar Bananen und die DM damals. Selbst Schuld, kann man da nur sagen.&#8221;</p>
<p>Hallole &#8220;unbequemer&#8221;, theoretisch hast du zweifellos Recht(siehe Rede Gorbatschows Anfang Oktober 1989 in Berlin), aber praktisch war es von Anfang an ziemlich aussichtslos für die Masse der DDRler, ihren eigenen Staat grundlegend zu demokratisieren und zugleich die Unabhängigkeit und Freiheit des Landes zu bewahren.<br />
WER hätte sich denn dafür einsetzen sollen? WER?<br />
Nach dem freiwilligen Abtritt der SED als führender politischer Kraft gab es doch praktisch überhaupt keine gut organisierten politischen Kräfte in der DDR, die das Machtvakuum hätten sofort füllen können.<br />
Folglich füllte der große fette DM-West-Bruder sehr rasch dieses Machtvakuum und brachte blitzschnell alles politisch unter Kontrolle.<br />
Die ersten &#8220;freien Wahlen&#8221; im März 1990 wurden finanziert und organisiert von den westdeutschen Parteien, deren Parteiführer waren bei diesen Wahlen dann auch gleich die heimlichen und eigentlichen &#8220;Spitzenkandidaten&#8221;, die auf der NOCH-DDR Bühne herumhampelnden DDR- Politclowns lediglich deren Hanswurste, Helferleins und Feigenblätter.<br />
Viele Jahre später sprach EGON BAHR dann von den ekelhaftesten Wahlen, die er je erlebt habe&#8230;..<br />
Alles verlief ab dem Ende 1989 in typisch deutschen Bahnen.., wie sooft in der deutschen Gechichte.., zunächst ein wenig &#8220;Revolutiönchen&#8221; spielen&#8230;, ein wenig überspannte Euphorie, am Ende wie üblich die ödeste und ordinärste Konterrevolution mit anschließendem Katzenjammer&#8230;., alles typisch DEUTSCH!<br />
Und an dieser nach wie vor so deutschen &#8220;Kultur&#8221; hat,  wie wir nun alle wissen, auch die 40 Jahre an der Macht befindliche SED in der DDR nichts geändert &#8211; trotz aller &#8220;fortschrittlichen&#8221; Phraseologie.<br />
Wirklich freiheitsliebende, demoktratischen Tugenden sich verpflichtet fühlende Bürger hat sie nicht hervorgebrahct, dafür jede Menge Opportunisten, Mitläufer, Kleingeister die ab 1990 ihr wahres deutsch-spießbürgerliches Gesicht zu zeigen wagten&#8230;., &#8220;Wir wollen raus!&#8221;,  &#8220;Deutschland einig Vaterland&#8221;&#8230;, &#8220;Helmut! Helmut! Helmut&#8221;, &#8220;DM jetzt&#8221;&#8230;.<br />
PRAKTISCH war schon Ende 1989 alles vorbei mit den &#8220;historischen Chancen&#8221;!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4512#comment-15307</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 18:59:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4512#comment-15307</guid>
		<description><![CDATA[@unbequemer

Du mußtest und solltest Dich nicht rechtfertigen - ab und an ist allerdings eine eigene innere &#039;Nabelschau&#039; mal &#039;ganz gut&#039;.
Da schließe ich mich ausdrücklich ein.

Wir kochen &lt;i&gt;alle!&lt;/i&gt; nur mit Wasser... ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@unbequemer</p>
<p>Du mußtest und solltest Dich nicht rechtfertigen &#8211; ab und an ist allerdings eine eigene innere &#8216;Nabelschau&#8217; mal &#8216;ganz gut&#8217;.<br />
Da schließe ich mich ausdrücklich ein.</p>
<p>Wir kochen <i>alle!</i> nur mit Wasser&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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