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	<title>Kommentare zu: Warum wir früher friedlich waren</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: flatter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 22:42:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@MCBuhl:

&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(Vereinigte_Staaten)#.E2.80.9EUS-Administration.E2.80.9C&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Guxu hier.&lt;/a&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MCBuhl:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(Vereinigte_Staaten)#.E2.80.9EUS-Administration.E2.80.9C" rel="nofollow">Guxu hier.</a></p>
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		<title>Von: MCBuhl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MCBuhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:29:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein bischen spät der Kommentar, ok, aber: warum wird in D immer von der US-&quot;Administration&quot; geschrieben? Auf deutsch bedeutet das &quot;Verwaltung&quot; - gemeint ist aber die Regierung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bischen spät der Kommentar, ok, aber: warum wird in D immer von der US-&#8221;Administration&#8221; geschrieben? Auf deutsch bedeutet das &#8220;Verwaltung&#8221; &#8211; gemeint ist aber die Regierung.</p>
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		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14662</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 12:40:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@altautonomer #34
Ich hab&#039;s vesprochen: Die Zeilen die Kugel unter dem von Dir gegebenen Link offenbart hab&#039; ich (zugegegeben: schnell) gelesen: Nix neues - außer, dass die Zeit vor ~ 1990 keine Rolle spielt. Aber da hatte ich ja schon zu Peinhart&#039;s #30 das Nötige gesagt. Also ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@altautonomer #34<br />
Ich hab&#8217;s vesprochen: Die Zeilen die Kugel unter dem von Dir gegebenen Link offenbart hab&#8217; ich (zugegegeben: schnell) gelesen: Nix neues &#8211; außer, dass die Zeit vor ~ 1990 keine Rolle spielt. Aber da hatte ich ja schon zu Peinhart&#8217;s #30 das Nötige gesagt. Also &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Blog auf rosenwelten.de // // Archiv //</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14614</link>
		<dc:creator><![CDATA[Blog auf rosenwelten.de // // Archiv //]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 19:07:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] &#8220;Warum wir früher friedlich waren&#8221; hat Feynsinn eine ganze Menge gesagt, was ich auch schon längst sagen wollte, aber nie so [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8220;Warum wir früher friedlich waren&#8221; hat Feynsinn eine ganze Menge gesagt, was ich auch schon längst sagen wollte, aber nie so [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14609</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 11:05:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[-&gt; Peinhard (60)

Danke! Ist schon notiert für das &#039;nächste Mal&#039;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>-&gt; Peinhard (60)</p>
<p>Danke! Ist schon notiert für das &#8216;nächste Mal&#8217;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14608</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:50:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Immer die gleiche Leier: “Wenn ich es nicht mache, dann macht es ein Anderer”.&quot;

Diese Leier, bezogen auf Umweltzerstörung des kurzfristigen Profits willen, konterte ein indischer Einsiedler in einer Dokumentation auf arte folgendermaßen: &quot;Auch du musst irgendwann sterben. Was dagegen, wenn ich dich gleich umbringe...?&quot; Es ist das gleiche Argumentationschema...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Immer die gleiche Leier: “Wenn ich es nicht mache, dann macht es ein Anderer”.&#8221;</p>
<p>Diese Leier, bezogen auf Umweltzerstörung des kurzfristigen Profits willen, konterte ein indischer Einsiedler in einer Dokumentation auf arte folgendermaßen: &#8220;Auch du musst irgendwann sterben. Was dagegen, wenn ich dich gleich umbringe&#8230;?&#8221; Es ist das gleiche Argumentationschema&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14607</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:49:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Sarah: Wenn alles immer gleich ist und Unterschiede nicht mehr gelten, weil sie herabdefiniert werden, warum soll man dann noch diskutieren? Ist es ein Unterschied, ob deutsche Soldaten morden oder nicht? Ist es ein Unterschied, ob gegen die Verfassung verstoßen wird oder nicht? Es gibt keinen Parlamentsvorbehalt gegen die Finanzierung nichtmilitärischer Unterstützung von Kriegseinsätzen. Es gibt keine völkerrechtlichen Einschränkungen gegen Truppenverlegungen auf dem eigenen Territorium. Siehst du den Unterschied? 
Und wenn es dich beruhigt: Ich habe auch 1991 schon in Artikeln darauf hingewiesen, daß es Alternativen zu diesem Krieg gab und bin dagegen auf die Straße gegangen. Das ändert nichts daran, daß sich die Zustände noch einmal entscheidend verschlimmert haben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sarah: Wenn alles immer gleich ist und Unterschiede nicht mehr gelten, weil sie herabdefiniert werden, warum soll man dann noch diskutieren? Ist es ein Unterschied, ob deutsche Soldaten morden oder nicht? Ist es ein Unterschied, ob gegen die Verfassung verstoßen wird oder nicht? Es gibt keinen Parlamentsvorbehalt gegen die Finanzierung nichtmilitärischer Unterstützung von Kriegseinsätzen. Es gibt keine völkerrechtlichen Einschränkungen gegen Truppenverlegungen auf dem eigenen Territorium. Siehst du den Unterschied?<br />
Und wenn es dich beruhigt: Ich habe auch 1991 schon in Artikeln darauf hingewiesen, daß es Alternativen zu diesem Krieg gab und bin dagegen auf die Straße gegangen. Das ändert nichts daran, daß sich die Zustände noch einmal entscheidend verschlimmert haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14606</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:49:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tippfehler sind eines. Ich entschuldige mich jedoch hiermit bei Wolfgang Borchert, dessen Vornamen ich zu Wolchgang verschandelte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tippfehler sind eines. Ich entschuldige mich jedoch hiermit bei Wolfgang Borchert, dessen Vornamen ich zu Wolchgang verschandelte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14605</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:34:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo.

Jetzt hat fast jeder hier Schreibende mal wieder bewiesen, daß er/sie über Fähigkeit verfügt, geschichtliches Wissen in Zusammenhang zu bringen.
Geht es irgend jemandem dadurch wirlich besser?
Ich möchte niemandem zu nahe treten, weiß ich doch selbst, wie schwierig es sein kann, den notwendigen Broterwerb mit den eigenen Überzeugungen - womöglich noch kontinuierlich - in Einklang zu halten.
Ich schreibe praktisch nie in ploitischen Blogs oder Foren, nutze sie aber, um für mich Anregungen durch die unterschiedlichen Auslegungen des Tagesgeschehens zu holen. Die sich durch verbales Ablassen des, aufgrund permanent herrschender Ungerechtigkeit, aufgestauten Zorns ergebende Ventilwirkung will ich für mich gar nicht erzielen.
Den Zorn über bestimmte Dinge möchte ich lieber als speisende Energie für mein eigenes Handeln einsetzen.
Was mir hier wie so oft fehlt, ist ein Ausblick, ein Lichtlein am Ende des Tunnels.
Vielleicht interessiert sich jemand, dem es ähnlich ergeht, für die - wie ich finde großartige - Rede, die Herr Eugen Drewermann auf der Friedenskundgebung am 20. Februar 2010 in Berlin hielt.
Eine Abschrift und Videolinks findet man hier: https://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/drewermann.html
Besonders bemerkenswert finde ich die &#039;Handlungsanweisung&#039;, die der zitierte Wolchgang Borchert uns allen 1947 gab.

&quot;Mann an der Werkbank&quot;, schrieb er, &quot;wenn sie wieder kommen und dir sagen du sollst statt Rohren und Eimern Handgranaten und Kanonen ziehen: Mann an der Werkbank sag: Nein. Und Mutter in Deutschland, Mutter in der Ukraine, wenn sie wieder kommen und dir sagen, du sollst Kinder gebären, Söhne für die Schützengräben, Mädchen für die Spitäler, Mutter in Deutschland, Mutter in der Ukraine sag: Nein. Und Wissenschaftler in den Universitäten, wenn sie wieder kommen und sie sagen, du sollst den neuen Tod erfinden für das alte Leben, Mann im Labor, sag ihnen Nein. Und Pfarrer auf der Kanzel, wenn sie wieder kommen und dir sagen, du sollst die Waffen segnen und den Krieg rechtfertigen, Mann auf der Kanzel sag: Nein.&quot;

Borcherts Aufruf ist in meiner Auffassung höchst eloquent, spricht er doch unser Herz und unseren Verstand gleichermaßen an.
Wenn wir nur das Wenige was wir dort lesen beachten würden, könnten wir dazu beitragen, die Welt zu einem  besseren Ort zu machen.
Hier stellt sich allerdings sofort die Frage nach den korrumpierbaren Teilen in uns. Die Frage nach dem Verhalten in der Angst, die einen befällt, wenn der Mensch in einem etwas anderes fordert als der jewilige Arbeit- oder Aufraggeber.
Ich werde niemals verstehen, warum einige meiner Berufskollegen (E-Ings.) ihr Geld damit verdienen müssen, Waffensysteme zu konstruieren um so in den Hochsicherheitsabteilungen deutscher Firmen Karriere zu machen. Ich fragte ich mich schon immer, wie so jemand gut schlafen kann, wenn er den ganzen Tag am elektronischen Zünder seiner Splitterbomben &#039;gebastelt&#039; hat und so seinem Arbeitgeber durch Einsparen einiger diskreter Bauteile bei der Reduktion der Herstellungskosten hilft, um dann nach Feierabend noch von diesem oder staatlichen Organen bespitzelt zu werden.
Woher kommt dieser Mangel an Wissen um die gesellschaftspolitische Relevanz, die wir doch schon den Erbauern der Atombombe vorwarfen?
Immer die gleiche Leier: &quot;Wenn ich es nicht mache, dann macht es ein Anderer&quot;. Oft schon ist dieser Killersatz gefallen, der auch immer das Ende einer Diskussion über ein Thema markiert und den Sprecher als den eigentlichen Guten dastehen läßt, der ja anders wollte, so er denn könnte. während der von Gewissensbissen geplagte Fragende als träumender Spinner die Bühne verläßt. Alte Schule nach Platon eben. I love it! 
Fangen wir doch bei uns selbst an. Müssen wir ständig neue Produkte erwerben, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen?
Geht die Welt wirklich unter, wenn wir unseren Brötchengebern sagen, daß wir aus Gewissensgründen eine Arbeit nicht wie gefordert erledigen können?
Charakter kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es V...?
Voschlag: Wie wäre es, wenn man 1 Million Leute in Deutschland dazu brächte, sich innerhalb weniger Tage ihr Sparguthaben auszahlen ließen, um so ihr Nichteinverständnis mit den Verhältnissen zu manifestieren?
Ach so? Alles nur Buchgeld? Einlagensicherheit gibt es nicht? Alles Schwindel zur Erhaltung des Verschuldungssystems und des Sklaventums?
Um so etwas zu organisieren würde ich mir doch glatt eine Facebook-Account einrichten.
Schaut Euch mal die Höhe des Verschuldung der &#039;zivilisierten&#039; Staaten an. Ich befürchte Schlimmes, wenn ich mir die Zahlen der USA ansehe.
Ich sehe kein Ende der Kriege in Aussicht, sondern noch viel üblere Zeiten, in die uns die vermeintlich 
Herrschenden führen werden 

Ernstgemeinte Frage:
Früher hatten die Leute Anti-Atomkraft-Aufkleber auf ihren Kisten kleben.
Gibt es so etwas auch in der Form &#039;Bundeswehr raus aus Afganistan&#039; oder so ähnlich?
(Mist. Jetzt macht bestimmt jemand anderer einen Reibach damit.)

Nieder mit den Kriegstreibern und ihren Politmarionetten!

Schönes Wochenende.
R@iner]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<p>Jetzt hat fast jeder hier Schreibende mal wieder bewiesen, daß er/sie über Fähigkeit verfügt, geschichtliches Wissen in Zusammenhang zu bringen.<br />
Geht es irgend jemandem dadurch wirlich besser?<br />
Ich möchte niemandem zu nahe treten, weiß ich doch selbst, wie schwierig es sein kann, den notwendigen Broterwerb mit den eigenen Überzeugungen &#8211; womöglich noch kontinuierlich &#8211; in Einklang zu halten.<br />
Ich schreibe praktisch nie in ploitischen Blogs oder Foren, nutze sie aber, um für mich Anregungen durch die unterschiedlichen Auslegungen des Tagesgeschehens zu holen. Die sich durch verbales Ablassen des, aufgrund permanent herrschender Ungerechtigkeit, aufgestauten Zorns ergebende Ventilwirkung will ich für mich gar nicht erzielen.<br />
Den Zorn über bestimmte Dinge möchte ich lieber als speisende Energie für mein eigenes Handeln einsetzen.<br />
Was mir hier wie so oft fehlt, ist ein Ausblick, ein Lichtlein am Ende des Tunnels.<br />
Vielleicht interessiert sich jemand, dem es ähnlich ergeht, für die &#8211; wie ich finde großartige &#8211; Rede, die Herr Eugen Drewermann auf der Friedenskundgebung am 20. Februar 2010 in Berlin hielt.<br />
Eine Abschrift und Videolinks findet man hier: <a href="https://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/drewermann.html" rel="nofollow">https://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/drewermann.html</a><br />
Besonders bemerkenswert finde ich die &#8216;Handlungsanweisung&#8217;, die der zitierte Wolchgang Borchert uns allen 1947 gab.</p>
<p>&#8220;Mann an der Werkbank&#8221;, schrieb er, &#8220;wenn sie wieder kommen und dir sagen du sollst statt Rohren und Eimern Handgranaten und Kanonen ziehen: Mann an der Werkbank sag: Nein. Und Mutter in Deutschland, Mutter in der Ukraine, wenn sie wieder kommen und dir sagen, du sollst Kinder gebären, Söhne für die Schützengräben, Mädchen für die Spitäler, Mutter in Deutschland, Mutter in der Ukraine sag: Nein. Und Wissenschaftler in den Universitäten, wenn sie wieder kommen und sie sagen, du sollst den neuen Tod erfinden für das alte Leben, Mann im Labor, sag ihnen Nein. Und Pfarrer auf der Kanzel, wenn sie wieder kommen und dir sagen, du sollst die Waffen segnen und den Krieg rechtfertigen, Mann auf der Kanzel sag: Nein.&#8221;</p>
<p>Borcherts Aufruf ist in meiner Auffassung höchst eloquent, spricht er doch unser Herz und unseren Verstand gleichermaßen an.<br />
Wenn wir nur das Wenige was wir dort lesen beachten würden, könnten wir dazu beitragen, die Welt zu einem  besseren Ort zu machen.<br />
Hier stellt sich allerdings sofort die Frage nach den korrumpierbaren Teilen in uns. Die Frage nach dem Verhalten in der Angst, die einen befällt, wenn der Mensch in einem etwas anderes fordert als der jewilige Arbeit- oder Aufraggeber.<br />
Ich werde niemals verstehen, warum einige meiner Berufskollegen (E-Ings.) ihr Geld damit verdienen müssen, Waffensysteme zu konstruieren um so in den Hochsicherheitsabteilungen deutscher Firmen Karriere zu machen. Ich fragte ich mich schon immer, wie so jemand gut schlafen kann, wenn er den ganzen Tag am elektronischen Zünder seiner Splitterbomben &#8216;gebastelt&#8217; hat und so seinem Arbeitgeber durch Einsparen einiger diskreter Bauteile bei der Reduktion der Herstellungskosten hilft, um dann nach Feierabend noch von diesem oder staatlichen Organen bespitzelt zu werden.<br />
Woher kommt dieser Mangel an Wissen um die gesellschaftspolitische Relevanz, die wir doch schon den Erbauern der Atombombe vorwarfen?<br />
Immer die gleiche Leier: &#8220;Wenn ich es nicht mache, dann macht es ein Anderer&#8221;. Oft schon ist dieser Killersatz gefallen, der auch immer das Ende einer Diskussion über ein Thema markiert und den Sprecher als den eigentlichen Guten dastehen läßt, der ja anders wollte, so er denn könnte. während der von Gewissensbissen geplagte Fragende als träumender Spinner die Bühne verläßt. Alte Schule nach Platon eben. I love it!<br />
Fangen wir doch bei uns selbst an. Müssen wir ständig neue Produkte erwerben, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen?<br />
Geht die Welt wirklich unter, wenn wir unseren Brötchengebern sagen, daß wir aus Gewissensgründen eine Arbeit nicht wie gefordert erledigen können?<br />
Charakter kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es V&#8230;?<br />
Voschlag: Wie wäre es, wenn man 1 Million Leute in Deutschland dazu brächte, sich innerhalb weniger Tage ihr Sparguthaben auszahlen ließen, um so ihr Nichteinverständnis mit den Verhältnissen zu manifestieren?<br />
Ach so? Alles nur Buchgeld? Einlagensicherheit gibt es nicht? Alles Schwindel zur Erhaltung des Verschuldungssystems und des Sklaventums?<br />
Um so etwas zu organisieren würde ich mir doch glatt eine Facebook-Account einrichten.<br />
Schaut Euch mal die Höhe des Verschuldung der &#8216;zivilisierten&#8217; Staaten an. Ich befürchte Schlimmes, wenn ich mir die Zahlen der USA ansehe.<br />
Ich sehe kein Ende der Kriege in Aussicht, sondern noch viel üblere Zeiten, in die uns die vermeintlich<br />
Herrschenden führen werden </p>
<p>Ernstgemeinte Frage:<br />
Früher hatten die Leute Anti-Atomkraft-Aufkleber auf ihren Kisten kleben.<br />
Gibt es so etwas auch in der Form &#8216;Bundeswehr raus aus Afganistan&#8217; oder so ähnlich?<br />
(Mist. Jetzt macht bestimmt jemand anderer einen Reibach damit.)</p>
<p>Nieder mit den Kriegstreibern und ihren Politmarionetten!</p>
<p>Schönes Wochenende.<br />
R@iner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4270#comment-14593</link>
		<dc:creator><![CDATA[Sarah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 23:49:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4270#comment-14593</guid>
		<description><![CDATA[Wo genau ist für dich der große Unterschied? Im Golfkrieg hat die BRD alliierte Soldaten bezahlt um einen Krieg zu führen, jetzt werden eben deutsche Soldaten bezahlt. Letztlich läuft beides aufs gleiche hinaus: der Staat sanktioniert den Krieg. Wenn dich der Golfkrieg nicht aufregt, sollte dich der jetztige Feldzug auch nicht aufregen, oder umgekehrt wenn du jetzt großartig vom Leder ziehst musst du auch zugestehen das vor 20 Jahren Deutschlands ebenfalls voll beim Krieg dabei war.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo genau ist für dich der große Unterschied? Im Golfkrieg hat die BRD alliierte Soldaten bezahlt um einen Krieg zu führen, jetzt werden eben deutsche Soldaten bezahlt. Letztlich läuft beides aufs gleiche hinaus: der Staat sanktioniert den Krieg. Wenn dich der Golfkrieg nicht aufregt, sollte dich der jetztige Feldzug auch nicht aufregen, oder umgekehrt wenn du jetzt großartig vom Leder ziehst musst du auch zugestehen das vor 20 Jahren Deutschlands ebenfalls voll beim Krieg dabei war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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