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	<title>Kommentare zu: Mehr Demokratie wagen</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: ThomasX</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14402</link>
		<dc:creator><![CDATA[ThomasX]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 09:25:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ #28 (Herr Liebreiz):
Ich möchte diese &quot;Schicht&quot; nicht wegreden oder ignorieren, sondern wollte darauf hinweisen, dass auch die Betrachtung der &quot;Eingeschichteten&quot; differenziert erfolgen muss.

s. auch mein Post zu den Bloglesern u30 hier bei feynsinn (bezgl. meiner Nichten, ihrerseits Teil dieser Unterschicht)
Dazu muss ich darauf hinweisen, dass erst die Trennung ihrer Eltern zu der traurigen gesellschaftlichen Entwicklung geführt hat, da beide eine sehr wohl behütete und bildungstechnisch ausgereifte Vorentwicklung vorweisen können. Es spielen also so viele Faktoren und Nuancen bei der Drift in den Abgrund eine Rolle, dass man diese Schicht nicht als homogene &quot;Masse im Aufruhr&quot; empfinden darf. Sie haben zumeist nur eins gemein: gesellschaftliche Ausgrenzung und Statusverlust und damit verbunden ... Armut und Diffamierung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ #28 (Herr Liebreiz):<br />
Ich möchte diese &#8220;Schicht&#8221; nicht wegreden oder ignorieren, sondern wollte darauf hinweisen, dass auch die Betrachtung der &#8220;Eingeschichteten&#8221; differenziert erfolgen muss.</p>
<p>s. auch mein Post zu den Bloglesern u30 hier bei feynsinn (bezgl. meiner Nichten, ihrerseits Teil dieser Unterschicht)<br />
Dazu muss ich darauf hinweisen, dass erst die Trennung ihrer Eltern zu der traurigen gesellschaftlichen Entwicklung geführt hat, da beide eine sehr wohl behütete und bildungstechnisch ausgereifte Vorentwicklung vorweisen können. Es spielen also so viele Faktoren und Nuancen bei der Drift in den Abgrund eine Rolle, dass man diese Schicht nicht als homogene &#8220;Masse im Aufruhr&#8221; empfinden darf. Sie haben zumeist nur eins gemein: gesellschaftliche Ausgrenzung und Statusverlust und damit verbunden &#8230; Armut und Diffamierung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14358</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 22:09:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von &#039;84 bis &#039;90 hatte ich auch&#039;mal das &quot;Vergnügen&quot; Wohnraum zu vermieten, dann war ich die Bude glücklich los. Ich sach&#039; Dir, da erlebste Sachen ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von &#8217;84 bis &#8217;90 hatte ich auch&#8217;mal das &#8220;Vergnügen&#8221; Wohnraum zu vermieten, dann war ich die Bude glücklich los. Ich sach&#8217; Dir, da erlebste Sachen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Liebreiz</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14351</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herr Liebreiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 16:08:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich möchte Dich nicht enttäuschen, aber es gibt sie. Es gibt die Unterschicht. Und sie wächst stetig. Wann habe ich zum ersten Mal das Wort Quartiersmanagement gehört? Vor zwanzig Jahren oder ist es länger her? Es ging um Kreuzberg. Damals war es noch das Phänomen einer wachsenden Mittelschicht, die die Paar mehr verdienten Penunzen zum Anlaß nahm, sofort aus einen vermeintlich &quot;schlechten&quot; Viertel wegzuziehen. Vermeintlich schlecht, weil aufgrund der Mieten Kreuzberg und Neukölln nunmal beliebtes Zuzugsgebiet waren. Selbst Migranten, denen es besser ging, machten schnell den Schuh.

Heute ist es so, dass die Vermieter typischer Butzen in schlechten Lagen, die in den Stadtteilen sich immer weiter ausbreiten, die Buden exakt zum Wert der sog. KdU (Kosten der Unterkuft) anbieten, während sich die &quot;besseren&quot; Stadtteile durch höhere Mieten, &quot;freiwillige&quot; Selbstaufkünfte (Schufa) und Co. vor der Klientel X schützen. Wer Hartz IV bezieht, egal ob als Niedrigverdiener aufstockend oder als vollständige Lebensgrundlage, bekommt keine andere Wohnung als dort wo alle &quot;Empfänger&quot; leben.
Durch das Einzugsprinzip der Schulen sammeln sich dann auch die Kinder der Leistungsempfänger in der Schule. 
Wenn Dir das als Kind passiert, bist Du heutzugtage ein Kind von dreissig Kindern, deren Eltern Hartz IV empfangen. Du bist eines von dreissig Verliererkindern. Das prägt Deine Perspektive entscheidend. Selbst wenn Vaddern Arbeit (900.- Euro Netto im Dreischichtbetrieb sind keine Seltenheit) hat, müssen beide auf die ARGE rennen, sich entblößen, sich rechtfertigen und statt mit dem Zuschuß für die Klassenfahrt, kommt Mutti weinend mit Drohnungen der Arbeitsvermittler nach Haus. Da lernt ein Kind als erstere, &quot;wie sehr sich Arbeit doch lohnt&quot;.
So werden die Bürger ganzer Stadtteile entfleischt und verroht. Als Kind spielst Du zwischen Fixern, Säufern, stets sichtbar anwesender Gewalt und lernst Dich zu verteidigen. 
Du lernst keine Sozialkompetenz, sondern Du lernst das Mitleid gefährlich ist, bis Du es vergißt, dass es welches gibt oder Du lernst solche Werte gar nicht erst kennen.
Du spielst mit Kindern einer wachsenden Subkultur, deren Wertsetzung Überleben, Tricksen und Gewalt ist. Die nicht wüßte, was Lesen (z.B. diesen Blogs) bringen sollte, die den Wert des Wortes &quot;Chance&quot; nicht kennt, weil dort Chancen anders berechnet werden.

Das ist eine Schicht. Ich hätte auch gerne, dass es allen besser geht. Ich würde auch einiges dafür tun. Und mache das auch. Aber wir verändern nichts, indem wir die Menschen gleich reden, damit es besser klingt.

Zu den restl. zwei Absätzen kann ich ansonsten nur zustimmen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Dich nicht enttäuschen, aber es gibt sie. Es gibt die Unterschicht. Und sie wächst stetig. Wann habe ich zum ersten Mal das Wort Quartiersmanagement gehört? Vor zwanzig Jahren oder ist es länger her? Es ging um Kreuzberg. Damals war es noch das Phänomen einer wachsenden Mittelschicht, die die Paar mehr verdienten Penunzen zum Anlaß nahm, sofort aus einen vermeintlich &#8220;schlechten&#8221; Viertel wegzuziehen. Vermeintlich schlecht, weil aufgrund der Mieten Kreuzberg und Neukölln nunmal beliebtes Zuzugsgebiet waren. Selbst Migranten, denen es besser ging, machten schnell den Schuh.</p>
<p>Heute ist es so, dass die Vermieter typischer Butzen in schlechten Lagen, die in den Stadtteilen sich immer weiter ausbreiten, die Buden exakt zum Wert der sog. KdU (Kosten der Unterkuft) anbieten, während sich die &#8220;besseren&#8221; Stadtteile durch höhere Mieten, &#8220;freiwillige&#8221; Selbstaufkünfte (Schufa) und Co. vor der Klientel X schützen. Wer Hartz IV bezieht, egal ob als Niedrigverdiener aufstockend oder als vollständige Lebensgrundlage, bekommt keine andere Wohnung als dort wo alle &#8220;Empfänger&#8221; leben.<br />
Durch das Einzugsprinzip der Schulen sammeln sich dann auch die Kinder der Leistungsempfänger in der Schule.<br />
Wenn Dir das als Kind passiert, bist Du heutzugtage ein Kind von dreissig Kindern, deren Eltern Hartz IV empfangen. Du bist eines von dreissig Verliererkindern. Das prägt Deine Perspektive entscheidend. Selbst wenn Vaddern Arbeit (900.- Euro Netto im Dreischichtbetrieb sind keine Seltenheit) hat, müssen beide auf die ARGE rennen, sich entblößen, sich rechtfertigen und statt mit dem Zuschuß für die Klassenfahrt, kommt Mutti weinend mit Drohnungen der Arbeitsvermittler nach Haus. Da lernt ein Kind als erstere, &#8220;wie sehr sich Arbeit doch lohnt&#8221;.<br />
So werden die Bürger ganzer Stadtteile entfleischt und verroht. Als Kind spielst Du zwischen Fixern, Säufern, stets sichtbar anwesender Gewalt und lernst Dich zu verteidigen.<br />
Du lernst keine Sozialkompetenz, sondern Du lernst das Mitleid gefährlich ist, bis Du es vergißt, dass es welches gibt oder Du lernst solche Werte gar nicht erst kennen.<br />
Du spielst mit Kindern einer wachsenden Subkultur, deren Wertsetzung Überleben, Tricksen und Gewalt ist. Die nicht wüßte, was Lesen (z.B. diesen Blogs) bringen sollte, die den Wert des Wortes &#8220;Chance&#8221; nicht kennt, weil dort Chancen anders berechnet werden.</p>
<p>Das ist eine Schicht. Ich hätte auch gerne, dass es allen besser geht. Ich würde auch einiges dafür tun. Und mache das auch. Aber wir verändern nichts, indem wir die Menschen gleich reden, damit es besser klingt.</p>
<p>Zu den restl. zwei Absätzen kann ich ansonsten nur zustimmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ThomasX</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14339</link>
		<dc:creator><![CDATA[ThomasX]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 09:12:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt nicht &quot;den&quot; deutschen Michel ... genauso wenig wie &quot;den&quot; HartzIV-Empfänger oder &quot;den&quot; Linken oder &quot;die&quot; Unterschicht als zu mobilisierendes Gefüge.

Man sollte sich da einfach nicht der Realität verweigern. In Bottrop wie in Rostock, in München wie Berlin oder Hamburg gibt es Individuen, da gönnt der Olaf dem Öckan seinen Bierkasten nicht und der Fahdi neidet dem Nguyen seinen Gemüsestand. Der Dieter geht nach Feierabend im zweiten Job noch mal schnell für 3 Stunden neben der Steuer schuften, während die Gabi vor der Glotze hängt und die beiden Kinder (1 und 4 Jahre) in der Küche mit Papas leeren Bierflaschen spielen. Der Marxist pieselt dem Linksparteiwähler ans Bein, weil der demokratisch gestalten will, während dieser den Trotzkisten anzinkt, weil der mal wieder auf der Demo vermummt rumgelaufen ist und dem Piraten-wählenden Bullen Bruno (der wegen seiner 4 Kinder und ´ner kranken Frau mit seiner Kohle grad so über die Runden kommt) ´nen Pflasterstein an die Birne gekloppt hat. Rentner vs. Jugend, Beamte vs. Arbeiter/Angestellte, Frauen vs. Männer, und innerhalb der Gruppen jeder vs. jeden

Dabei wollen sie eigentlich alle nur ein ruhiges, friedliches, erfülltes, sozial abgesichertes und stressfreies Leben für sich und ihre Familien. Und das erreichen alle durch mehr oder minder gestaltete Anpassung an die gesellschaftlichen Vorgaben und Normen sowie Aus- und Abgrenzung von bzw. gegenüber allen und jedem. Alle sind Teil des Systems - sind gekauft, bestochen, korrumpiert, per Lebensdefinition konsumgesteuert.
Es geht uns immer ein bisschen besser als jemandem anderen und genau das wird uns tagtäglich vor Augen geführt. Aber selbst wenn die Mehrheit der Deutschen unter das Existenzminimum rutscht, wird wieder auf das Ausland verwiesen und Statistiken bemüht, die uns im internationalen Vergleich im Mittelfeld verweilen lassen, uns abgrenzen und auf andere verweisen lassen, denen es schlechter geht.

Subtile Indoktrination. Aufgabe der Medien. Wer aber sind &quot;die&quot; Medien? Wer schreibt für die und warum? Wer liest und sieht sowas? Wenn keiner für den Sermon bezahlt, keiner die Seiten klickt und niemand sich mehr für Paris Hiltons Möpse interessiert, wo bleiben dann die heutigen Qualitätsmedien?
Wer sagt uns dann, was gut und was böse ist  .... ^^]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nicht &#8220;den&#8221; deutschen Michel &#8230; genauso wenig wie &#8220;den&#8221; HartzIV-Empfänger oder &#8220;den&#8221; Linken oder &#8220;die&#8221; Unterschicht als zu mobilisierendes Gefüge.</p>
<p>Man sollte sich da einfach nicht der Realität verweigern. In Bottrop wie in Rostock, in München wie Berlin oder Hamburg gibt es Individuen, da gönnt der Olaf dem Öckan seinen Bierkasten nicht und der Fahdi neidet dem Nguyen seinen Gemüsestand. Der Dieter geht nach Feierabend im zweiten Job noch mal schnell für 3 Stunden neben der Steuer schuften, während die Gabi vor der Glotze hängt und die beiden Kinder (1 und 4 Jahre) in der Küche mit Papas leeren Bierflaschen spielen. Der Marxist pieselt dem Linksparteiwähler ans Bein, weil der demokratisch gestalten will, während dieser den Trotzkisten anzinkt, weil der mal wieder auf der Demo vermummt rumgelaufen ist und dem Piraten-wählenden Bullen Bruno (der wegen seiner 4 Kinder und ´ner kranken Frau mit seiner Kohle grad so über die Runden kommt) ´nen Pflasterstein an die Birne gekloppt hat. Rentner vs. Jugend, Beamte vs. Arbeiter/Angestellte, Frauen vs. Männer, und innerhalb der Gruppen jeder vs. jeden</p>
<p>Dabei wollen sie eigentlich alle nur ein ruhiges, friedliches, erfülltes, sozial abgesichertes und stressfreies Leben für sich und ihre Familien. Und das erreichen alle durch mehr oder minder gestaltete Anpassung an die gesellschaftlichen Vorgaben und Normen sowie Aus- und Abgrenzung von bzw. gegenüber allen und jedem. Alle sind Teil des Systems &#8211; sind gekauft, bestochen, korrumpiert, per Lebensdefinition konsumgesteuert.<br />
Es geht uns immer ein bisschen besser als jemandem anderen und genau das wird uns tagtäglich vor Augen geführt. Aber selbst wenn die Mehrheit der Deutschen unter das Existenzminimum rutscht, wird wieder auf das Ausland verwiesen und Statistiken bemüht, die uns im internationalen Vergleich im Mittelfeld verweilen lassen, uns abgrenzen und auf andere verweisen lassen, denen es schlechter geht.</p>
<p>Subtile Indoktrination. Aufgabe der Medien. Wer aber sind &#8220;die&#8221; Medien? Wer schreibt für die und warum? Wer liest und sieht sowas? Wenn keiner für den Sermon bezahlt, keiner die Seiten klickt und niemand sich mehr für Paris Hiltons Möpse interessiert, wo bleiben dann die heutigen Qualitätsmedien?<br />
Wer sagt uns dann, was gut und was böse ist  &#8230;. ^^</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14338</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:25:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[flatter meint: 
August 10th, 2010 at 01:37 

@Bakunin: &quot;Worauf willst du eigentlich hinaus?&quot;

Eigentlich darauf, irgendwie daraufhin mitzuwirken, dass die noch immer Millionen(!) von Beharrenden, Verharrenden, zuweilen auch schon Schimpfenden, zur Zeit aber gesellschaftlich total Ohnmächtigen aus ihrer jetzigen politischen Lethargie erwachen, sich für eine bessere und vor allem lebenswertere Zukunft engagieren, auch für ihre oftmals mehr als berechtigten ökonomischen Interessen(siehe Niedriglöhne, Leiharbeit,mehr und mehr Rechtlosigkeit als AN u.v.a.), sich endlich von Lug und Trug, korrupten gekauften Politikern und Parteien abwenden, auch korrupten gekauften Gewerkschaftsführern..., sich gleich und frei und demokratisch organisieren für hoffentklich gemeinsame(!) Ziele.
Auch und gerade die Gewerkschaften müssten wieder zu neuem Leben erwachen, was ich mir nur basisdemokratisch vorstellen kann.
Wie sonst könnte der Herrschaft und unglaublichen Willkür, der fast schom Allmacht von Kapital und dem diesen hörigen Parteienstaat eine glaubhafte Alternative entgegengestellt werden?
Vernünftige Forderungen müssen immer am Anfang stehen, klar.
Aber müssen nicht auch schlagkräftige Organisationen(Parteien, Gewerkschaften, etc..) her, die diesen Forderungen bei einem Nicht-Entgegenkommen unserer vor so viel Macht schon trunkenen Herrschaften den nötigen Nachdruck verleihen, diese also letztlich ZWINGEN könnten, derartigen vernünftigen, umsatzbaren Forderungen nachzukommen?
Gegenwärtig sitzen unsere Feinde, wie du weiter oben richtig bemerktest, NOCH am &quot;längeren Hebel&quot;, wie wahr.
Aber sollten wir dann nicht bald ans Werk gehen, ihnen diesen &quot;Hebel&quot; nach und nach auf ein weniger bedrohliches Maß zurechtzustutzen?
Mit dem Hochhalten von Plakaten allein wird jedenfalls nichts zum Besseren verändert werden können, ebensowenig mit dem Wählen der immergleichen Parteien mit ihren (fast) immergleichen Polit-Fratzen  und deren immergleichen leeren Phrasen und Wahlversprechen, immer gleichen Volksverarschung.
Den &quot;Hauptschlüssel&quot; für wirkliche Veränderungen sehe ich dabei nach wie vor bei der großen Masse der Arbeitnehmer liegen, vorausgesetzt, sie überwinden alle die ihnen aufgezungenen inneren Spaltungen und treten GEMEINSAM auf, längerfristig natürlich auch gemeinsam mit allen anderen interessierten Kräften aus den verschiedensten Schichten der Bevölkerung.
So in etwa stelle ich mir das vor.....      oder/aber... ??]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>flatter meint:<br />
August 10th, 2010 at 01:37 </p>
<p>@Bakunin: &#8220;Worauf willst du eigentlich hinaus?&#8221;</p>
<p>Eigentlich darauf, irgendwie daraufhin mitzuwirken, dass die noch immer Millionen(!) von Beharrenden, Verharrenden, zuweilen auch schon Schimpfenden, zur Zeit aber gesellschaftlich total Ohnmächtigen aus ihrer jetzigen politischen Lethargie erwachen, sich für eine bessere und vor allem lebenswertere Zukunft engagieren, auch für ihre oftmals mehr als berechtigten ökonomischen Interessen(siehe Niedriglöhne, Leiharbeit,mehr und mehr Rechtlosigkeit als AN u.v.a.), sich endlich von Lug und Trug, korrupten gekauften Politikern und Parteien abwenden, auch korrupten gekauften Gewerkschaftsführern&#8230;, sich gleich und frei und demokratisch organisieren für hoffentklich gemeinsame(!) Ziele.<br />
Auch und gerade die Gewerkschaften müssten wieder zu neuem Leben erwachen, was ich mir nur basisdemokratisch vorstellen kann.<br />
Wie sonst könnte der Herrschaft und unglaublichen Willkür, der fast schom Allmacht von Kapital und dem diesen hörigen Parteienstaat eine glaubhafte Alternative entgegengestellt werden?<br />
Vernünftige Forderungen müssen immer am Anfang stehen, klar.<br />
Aber müssen nicht auch schlagkräftige Organisationen(Parteien, Gewerkschaften, etc..) her, die diesen Forderungen bei einem Nicht-Entgegenkommen unserer vor so viel Macht schon trunkenen Herrschaften den nötigen Nachdruck verleihen, diese also letztlich ZWINGEN könnten, derartigen vernünftigen, umsatzbaren Forderungen nachzukommen?<br />
Gegenwärtig sitzen unsere Feinde, wie du weiter oben richtig bemerktest, NOCH am &#8220;längeren Hebel&#8221;, wie wahr.<br />
Aber sollten wir dann nicht bald ans Werk gehen, ihnen diesen &#8220;Hebel&#8221; nach und nach auf ein weniger bedrohliches Maß zurechtzustutzen?<br />
Mit dem Hochhalten von Plakaten allein wird jedenfalls nichts zum Besseren verändert werden können, ebensowenig mit dem Wählen der immergleichen Parteien mit ihren (fast) immergleichen Polit-Fratzen  und deren immergleichen leeren Phrasen und Wahlversprechen, immer gleichen Volksverarschung.<br />
Den &#8220;Hauptschlüssel&#8221; für wirkliche Veränderungen sehe ich dabei nach wie vor bei der großen Masse der Arbeitnehmer liegen, vorausgesetzt, sie überwinden alle die ihnen aufgezungenen inneren Spaltungen und treten GEMEINSAM auf, längerfristig natürlich auch gemeinsam mit allen anderen interessierten Kräften aus den verschiedensten Schichten der Bevölkerung.<br />
So in etwa stelle ich mir das vor&#8230;..      oder/aber&#8230; ??</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14329</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 23:37:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Bakunin: Worauf willst du eigentlich hinaus? Die Lösung aus dem Dilemma, morgen früh und defintiv? Übe dich in Geduld, mein junger Caravan, die Wand ist sträker als dein Kopf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakunin: Worauf willst du eigentlich hinaus? Die Lösung aus dem Dilemma, morgen früh und defintiv? Übe dich in Geduld, mein junger Caravan, die Wand ist sträker als dein Kopf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14328</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 23:00:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4218#comment-14328</guid>
		<description><![CDATA[Herr Liebreiz meint:
August 9th, 2010 at 23:29

&quot;Ich könnte mich rein theoretisch für beide Modelle und Sichten erwärmen, bin aber &quot;...

Dieser &quot;Kulturkritik&quot; an den &quot;Deutschen&quot; könnte auch ich mich ohne nennenswerte Vorbehalt anschließen, aber wo ist da ein Ausweg, wo und wie  kann diese verhängnisvolle &quot;Kultur&quot; gebrochen werden?
Bildungspolitik etwa???]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Liebreiz meint:<br />
August 9th, 2010 at 23:29</p>
<p>&#8220;Ich könnte mich rein theoretisch für beide Modelle und Sichten erwärmen, bin aber &#8220;&#8230;</p>
<p>Dieser &#8220;Kulturkritik&#8221; an den &#8220;Deutschen&#8221; könnte auch ich mich ohne nennenswerte Vorbehalt anschließen, aber wo ist da ein Ausweg, wo und wie  kann diese verhängnisvolle &#8220;Kultur&#8221; gebrochen werden?<br />
Bildungspolitik etwa???</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Liebreiz</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14320</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herr Liebreiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 21:29:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4218#comment-14320</guid>
		<description><![CDATA[Ich könnte mich rein theoretisch für beide Modelle und Sichten erwärmen, bin aber dennoch etwas belustigt über den festen Glauben der Protagonisten B. und F., da ich so ziemlich gar keinen Rückhalt in der Bevölkerung sehe. Der Deutsche ist von Natur aus ein biedermanngebeutelter Duckmäuser.  Es gäbe schon jetzt genügend Anlaß für tausende von Empfängern des Hartz-IV, sich tagtäglich vor den Bundestag zu stellen und zu demonstrieren. Zeit genug wäre auch da. Stattdessen wird der Vollstreckungsgehilfte namens Arbeitsvermittler dichtgeleiert.

Die Bildungspolitik in diesem Land ist destaströs, noch desaströser - wie allgemein in allen Punkten - ist das inhaltliche und praktische Gebahren jener, die sich da Politiker nennen. Wo bleibt das alarmierte Volk?

Wenn sich schon die schlichte Idee des Protestes in einem demokratisch gelabelten Staat der Masse nicht erschließt, wie sollten sich Eure Ansätze erschließen?

Der Deutsche ist ein kleinkarierter Duckmäuser. Ein Radfahrer. Nach oben buckeln, nach unten treten. Biedermeier mit der Pünktlichkeit eines Uhrwerks und feindbilderfahren. 

Von Eurer Veränderung wird gar nichts. Dann schon eher eine Art Revolution, wenns dem Deutschen Michel denn schlecht genug geht, als dass man ihm Feindbilder aufschwätzen kann, deren Köpfe rollen sollen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte mich rein theoretisch für beide Modelle und Sichten erwärmen, bin aber dennoch etwas belustigt über den festen Glauben der Protagonisten B. und F., da ich so ziemlich gar keinen Rückhalt in der Bevölkerung sehe. Der Deutsche ist von Natur aus ein biedermanngebeutelter Duckmäuser.  Es gäbe schon jetzt genügend Anlaß für tausende von Empfängern des Hartz-IV, sich tagtäglich vor den Bundestag zu stellen und zu demonstrieren. Zeit genug wäre auch da. Stattdessen wird der Vollstreckungsgehilfte namens Arbeitsvermittler dichtgeleiert.</p>
<p>Die Bildungspolitik in diesem Land ist destaströs, noch desaströser &#8211; wie allgemein in allen Punkten &#8211; ist das inhaltliche und praktische Gebahren jener, die sich da Politiker nennen. Wo bleibt das alarmierte Volk?</p>
<p>Wenn sich schon die schlichte Idee des Protestes in einem demokratisch gelabelten Staat der Masse nicht erschließt, wie sollten sich Eure Ansätze erschließen?</p>
<p>Der Deutsche ist ein kleinkarierter Duckmäuser. Ein Radfahrer. Nach oben buckeln, nach unten treten. Biedermeier mit der Pünktlichkeit eines Uhrwerks und feindbilderfahren. </p>
<p>Von Eurer Veränderung wird gar nichts. Dann schon eher eine Art Revolution, wenns dem Deutschen Michel denn schlecht genug geht, als dass man ihm Feindbilder aufschwätzen kann, deren Köpfe rollen sollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14318</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:49:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=4218#comment-14318</guid>
		<description><![CDATA[Wer war zuerst da? Henne oder Ei?:
&lt;em&gt;&quot;Niemand von den Journalisten stellt eine wirklich interessante Frage, um sie anschließend seinen 50 Kollegen sozusagen frei hinzugeben und zur allgemeinen Verbreitung freizugeben. Die wirklich kitzligen Dinge passieren nicht hier in der Bundespressekonferenz, sondern eher dann in Cafés, im Hinterzimmer, wo man Informationen bekommt. Nicht hier.&quot;&lt;/em&gt; 
Der Journalist der für Stunden klüger sein will als seine Kollegen oder die geheimnisvolle Stimme: &quot;Pst! Wolle Info? Komme mit!&quot;
@ Hans Baum #5
Volltreffer - Das werd ich mir merken: Excellenzjournaille!
@ flatter #
&lt;em&gt;&quot;Wenn ich König bin, nicht.&quot;&lt;/em&gt; *freu* ich bin sowieso für die Monarchie!Warum? In einer Monarchie kann ein Schwachsinniger auf den Thron kommen - in der Demokratie ist es wahrscheinlich!&quot; (flatter, Du bist mit dem Schwachsinnigen nich gemeint) Also, alle im Chor: &quot;flatter for Emperor!&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer war zuerst da? Henne oder Ei?:<br />
<em>&#8220;Niemand von den Journalisten stellt eine wirklich interessante Frage, um sie anschließend seinen 50 Kollegen sozusagen frei hinzugeben und zur allgemeinen Verbreitung freizugeben. Die wirklich kitzligen Dinge passieren nicht hier in der Bundespressekonferenz, sondern eher dann in Cafés, im Hinterzimmer, wo man Informationen bekommt. Nicht hier.&#8221;</em><br />
Der Journalist der für Stunden klüger sein will als seine Kollegen oder die geheimnisvolle Stimme: &#8220;Pst! Wolle Info? Komme mit!&#8221;<br />
@ Hans Baum #5<br />
Volltreffer &#8211; Das werd ich mir merken: Excellenzjournaille!<br />
@ flatter #<br />
<em>&#8220;Wenn ich König bin, nicht.&#8221;</em> *freu* ich bin sowieso für die Monarchie!Warum? In einer Monarchie kann ein Schwachsinniger auf den Thron kommen &#8211; in der Demokratie ist es wahrscheinlich!&#8221; (flatter, Du bist mit dem Schwachsinnigen nich gemeint) Also, alle im Chor: &#8220;flatter for Emperor!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Feynsinn &#187; Nennt die Propagandisten endlich beim Namen</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=4218#comment-14308</link>
		<dc:creator><![CDATA[Feynsinn &#187; Nennt die Propagandisten endlich beim Namen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 18:11:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] so viel &#8220;Aufklärung&#8221; schon zu brutal für den Zuschauer und Leser? Gehört das auch zu dem, was er &#8220;nicht erfahren muß&#8221; [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] so viel &#8220;Aufklärung&#8221; schon zu brutal für den Zuschauer und Leser? Gehört das auch zu dem, was er &#8220;nicht erfahren muß&#8221; [...]</p>
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