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	<title>Kommentare zu: Versprochen, gebrochen, wieder eingefordert II</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Feynsinn &#187; Versprochen, gebrochen, wieder eingefordert III</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Feynsinn &#187; Versprochen, gebrochen, wieder eingefordert III]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 16:28:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Abschluß also die Frage nach der Hoffnung auf Besserung der geschilderten Zustände. In den Kommentaren wurden einige Ursachen für Depression und Apathie genannt. Auch diese Liste [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Abschluß also die Frage nach der Hoffnung auf Besserung der geschilderten Zustände. In den Kommentaren wurden einige Ursachen für Depression und Apathie genannt. Auch diese Liste [...]</p>
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		<title>Von: Charlie</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12437</link>
		<dc:creator><![CDATA[Charlie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 02:30:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Peinhard, da denkst Du zu kurz. Schließlich war es genau dieses Geldsystem, dass die heutigen &quot;Besitzer&quot; der Produktionsmittel erst in die Lage gebracht hat, genau das zu werden. Ohne dieses System gäbe es diese Besitzverhältnisse in dieser Form nicht. Und es wird sie immer wieder geben, wenn das System nicht endlich geändert wird.

Es wundert mich sehr, dass das offenbar so schwer zu verstehen ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peinhard, da denkst Du zu kurz. Schließlich war es genau dieses Geldsystem, dass die heutigen &#8220;Besitzer&#8221; der Produktionsmittel erst in die Lage gebracht hat, genau das zu werden. Ohne dieses System gäbe es diese Besitzverhältnisse in dieser Form nicht. Und es wird sie immer wieder geben, wenn das System nicht endlich geändert wird.</p>
<p>Es wundert mich sehr, dass das offenbar so schwer zu verstehen ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhard</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12436</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 07:59:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Genau anders herum ist es richtig. Das heutige Geldsystem zwingt die “Eliten” dazu, leistungslos immer reicher zu werden...&quot;

Sorry, Charlie, nein. Die &#039;Primärquelle&#039; ist immer noch der Besitz von Produktionsmitteln und die private Aneignung der Arbeitsergebnisse Lohnabhängiger. Das Geldsystem bildet diese Verhältnisse nur noch einmal ab. Mit den Zinsen auf einen Investitionskredit sichert sich der Geldgeber lediglich einen Anteil aus dieser Quelle. Und der Kreditnehmer würde ihn nicht nehmen, wenn er diese Quelle nicht hätte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Genau anders herum ist es richtig. Das heutige Geldsystem zwingt die “Eliten” dazu, leistungslos immer reicher zu werden&#8230;&#8221;</p>
<p>Sorry, Charlie, nein. Die &#8216;Primärquelle&#8217; ist immer noch der Besitz von Produktionsmitteln und die private Aneignung der Arbeitsergebnisse Lohnabhängiger. Das Geldsystem bildet diese Verhältnisse nur noch einmal ab. Mit den Zinsen auf einen Investitionskredit sichert sich der Geldgeber lediglich einen Anteil aus dieser Quelle. Und der Kreditnehmer würde ihn nicht nehmen, wenn er diese Quelle nicht hätte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Charlie</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12435</link>
		<dc:creator><![CDATA[Charlie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 02:52:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein symptomatischer Kommentar angesichts der ganzen Situation: Ich finde die Diskussion hier extrem spannend, erkenntnisfördernd und wichtig, muss mich aber aufgrund der heutigen schnöden Notwendigkeit des Geldverdienens auf ein Minimum bei der Teilnahme beschränken. Trotzdem ein paar Anmerkungen:

@ Lutz, Daniel, flatter, Bakunin u.a.:

&quot;Das Geldsystem ist nur ein Symptom dieser Kapitalistischen Gesellschaft. Dieses kapitalistische System, die Besitzverhältnisse an Produktionsmitteln und Kapital sind in Frage zu stellen und zu ändern.&quot;

Genau anders herum ist es richtig. Das heutige Geldsystem zwingt die &quot;Eliten&quot; dazu, leistungslos immer reicher zu werden (auf Kosten der übrigen Menschen) - es sei denn, sie würden ihr virtuelles Vermögen von der Bank abziehen und es wie Dagobert Duck in einem Geldspeicher bunkern. Das System würde zusammenbrechen, wenn das auch nur einige wenige dieser Leute täten.

Und mit diesem Geldsystem geht es einher, dass diese &quot;Elite&quot; überhaupt in die Lage gebracht worden ist, so viel Reichtum anzuhäufen und damit auch die Produktionsmittel zu &quot;besitzen&quot;. Dasselbe gilt für die Macht - die ergibt sich aus genau diesen Besitzverhältnissen. - Eine Neuordnung des Geldsystems (oder gerne auch eine Abschaffung des Geldes an sich - über solche Dinge muss man sich auseinandersetzen) müsste selbstverständlich eine grundlegende Neuverteilung aller heutigen Besitztümer zur Grundlage haben, um sinnvoll zu sein. Diejenigen, die sich auf der Grundlage dieses Unrechtssystemes in den vergangen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten an der Allgemeinheit schamlos bereichert haben, dürfen diesen Reichtum natürlich nicht behalten. Ich dachte, diese Grundvoraussetzung für eine neue Ordnung sei allen klar gewesen.

@ Peinhard:

Vielleicht hat sich damit auch für dich geklärt, dass ich nicht eine &quot;ausschließliche&quot; Veränderung des Geldsystems einfordere, sondern dass dies nach meinem Dafürhalten nur die Basis für alle anderen ebenso notwendigen Veränderungen auf dem Weg zu einer endlich gerechten Gesellschaft ist. Solange es dieses Geldsystem gibt, ist eine wirkliche Veränderung doch gar nicht machbar. Wie sollte das denn auch gehen? Soll in deiner Vorstellung dann der Staat die Rolle übernehmen, die jetzt die Banken innehaben - ohne dass an diesem Zins- und Zinseszinssystem etwas verändert wird? Was würde sich da für die Menschen ändern?

Und ins selbe Horn @ flatter:

Wie soll man eine andere Form des Wirtschaftens denn auf den Weg bringen, ohne zuvor diese Geißel der Menschheit namens Zins abgeschafft zu haben? Stellen wir uns doch einfach mal ganz naiv vor, was geschehen würde, wenn es keinen Zins mehr gäbe. Herr Schmidt hat ein dauerhaftes Guthaben von 5.000 Euro auf seinem Konto und bekommt keine (lächerlich geringen) Guthabenzinsen mehr dafür. Herr Meier überzieht sein Konto um 2.000 Euro und muss dafür auch keine Zinsen mehr zahlen. Die Banken (und somit die Milliardäre unseres Landes) verdienen kein leitungsloses zusätzliches Geld mehr. Schulden gäbe es aber immer noch - und alle damit verbundenen negativen Auswirkungen. Aber der ständigen, unaufhaltsamen, automatischen Vermehrung der riesigen Vermögen wäre ein Riegel vorgeschoben.

Wohlgemerkt: Das ist nicht eine Skizze meiner Utopie (die sieht vollkommen anders aus), sondern nur ein kleines Gedankenspiel, um zu verdeutlichen, wie ein erster Schritt vielleicht aussehen könnte.

Das Ziel des Ganzen sollte nach meiner Meinung eine Welt sein, in der einjeder freiwillig seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet - und alle dafür alles bekommen, was sie für ein erfülltes Leben benötigen. Und damit meine ich Nahrung, Wohnraum, Kunst, Kultur, Freizeit, Verantwortung und all die anderen Dinge, die das Leben erfüllen - das ist für jeden etwas anderes. Solange es aber diese materiellen Unterschiede, diese Gier nach immer mehr Besitz gibt, ist die Menschheit so weit vom Paradies (das heute bereits möglich wäre) entfernt wie der Pluto von der Sonne.

Um einmal meine beste Freundin zu zitieren: &quot;Würden uns außerirdische Besucher heute in den Tiefen des Alls finden - sie würden sich angeekelt abwenden und schnellstens wieder verschwinden, denn ein solches katastrophales globales Gesellschaftssystem ist die pure Barbarei.&quot;

Genauso ist es.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein symptomatischer Kommentar angesichts der ganzen Situation: Ich finde die Diskussion hier extrem spannend, erkenntnisfördernd und wichtig, muss mich aber aufgrund der heutigen schnöden Notwendigkeit des Geldverdienens auf ein Minimum bei der Teilnahme beschränken. Trotzdem ein paar Anmerkungen:</p>
<p>@ Lutz, Daniel, flatter, Bakunin u.a.:</p>
<p>&#8220;Das Geldsystem ist nur ein Symptom dieser Kapitalistischen Gesellschaft. Dieses kapitalistische System, die Besitzverhältnisse an Produktionsmitteln und Kapital sind in Frage zu stellen und zu ändern.&#8221;</p>
<p>Genau anders herum ist es richtig. Das heutige Geldsystem zwingt die &#8220;Eliten&#8221; dazu, leistungslos immer reicher zu werden (auf Kosten der übrigen Menschen) &#8211; es sei denn, sie würden ihr virtuelles Vermögen von der Bank abziehen und es wie Dagobert Duck in einem Geldspeicher bunkern. Das System würde zusammenbrechen, wenn das auch nur einige wenige dieser Leute täten.</p>
<p>Und mit diesem Geldsystem geht es einher, dass diese &#8220;Elite&#8221; überhaupt in die Lage gebracht worden ist, so viel Reichtum anzuhäufen und damit auch die Produktionsmittel zu &#8220;besitzen&#8221;. Dasselbe gilt für die Macht &#8211; die ergibt sich aus genau diesen Besitzverhältnissen. &#8211; Eine Neuordnung des Geldsystems (oder gerne auch eine Abschaffung des Geldes an sich &#8211; über solche Dinge muss man sich auseinandersetzen) müsste selbstverständlich eine grundlegende Neuverteilung aller heutigen Besitztümer zur Grundlage haben, um sinnvoll zu sein. Diejenigen, die sich auf der Grundlage dieses Unrechtssystemes in den vergangen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten an der Allgemeinheit schamlos bereichert haben, dürfen diesen Reichtum natürlich nicht behalten. Ich dachte, diese Grundvoraussetzung für eine neue Ordnung sei allen klar gewesen.</p>
<p>@ Peinhard:</p>
<p>Vielleicht hat sich damit auch für dich geklärt, dass ich nicht eine &#8220;ausschließliche&#8221; Veränderung des Geldsystems einfordere, sondern dass dies nach meinem Dafürhalten nur die Basis für alle anderen ebenso notwendigen Veränderungen auf dem Weg zu einer endlich gerechten Gesellschaft ist. Solange es dieses Geldsystem gibt, ist eine wirkliche Veränderung doch gar nicht machbar. Wie sollte das denn auch gehen? Soll in deiner Vorstellung dann der Staat die Rolle übernehmen, die jetzt die Banken innehaben &#8211; ohne dass an diesem Zins- und Zinseszinssystem etwas verändert wird? Was würde sich da für die Menschen ändern?</p>
<p>Und ins selbe Horn @ flatter:</p>
<p>Wie soll man eine andere Form des Wirtschaftens denn auf den Weg bringen, ohne zuvor diese Geißel der Menschheit namens Zins abgeschafft zu haben? Stellen wir uns doch einfach mal ganz naiv vor, was geschehen würde, wenn es keinen Zins mehr gäbe. Herr Schmidt hat ein dauerhaftes Guthaben von 5.000 Euro auf seinem Konto und bekommt keine (lächerlich geringen) Guthabenzinsen mehr dafür. Herr Meier überzieht sein Konto um 2.000 Euro und muss dafür auch keine Zinsen mehr zahlen. Die Banken (und somit die Milliardäre unseres Landes) verdienen kein leitungsloses zusätzliches Geld mehr. Schulden gäbe es aber immer noch &#8211; und alle damit verbundenen negativen Auswirkungen. Aber der ständigen, unaufhaltsamen, automatischen Vermehrung der riesigen Vermögen wäre ein Riegel vorgeschoben.</p>
<p>Wohlgemerkt: Das ist nicht eine Skizze meiner Utopie (die sieht vollkommen anders aus), sondern nur ein kleines Gedankenspiel, um zu verdeutlichen, wie ein erster Schritt vielleicht aussehen könnte.</p>
<p>Das Ziel des Ganzen sollte nach meiner Meinung eine Welt sein, in der einjeder freiwillig seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet &#8211; und alle dafür alles bekommen, was sie für ein erfülltes Leben benötigen. Und damit meine ich Nahrung, Wohnraum, Kunst, Kultur, Freizeit, Verantwortung und all die anderen Dinge, die das Leben erfüllen &#8211; das ist für jeden etwas anderes. Solange es aber diese materiellen Unterschiede, diese Gier nach immer mehr Besitz gibt, ist die Menschheit so weit vom Paradies (das heute bereits möglich wäre) entfernt wie der Pluto von der Sonne.</p>
<p>Um einmal meine beste Freundin zu zitieren: &#8220;Würden uns außerirdische Besucher heute in den Tiefen des Alls finden &#8211; sie würden sich angeekelt abwenden und schnellstens wieder verschwinden, denn ein solches katastrophales globales Gesellschaftssystem ist die pure Barbarei.&#8221;</p>
<p>Genauso ist es.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: genova</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12434</link>
		<dc:creator><![CDATA[genova]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 20:40:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf den dritten Artikel und die Antworten auf die hier schon präsentierten Fragen bin ich gespannt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den dritten Artikel und die Antworten auf die hier schon präsentierten Fragen bin ich gespannt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: motz box</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12433</link>
		<dc:creator><![CDATA[motz box]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:52:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[scheint mir eine gute Diskussionsgrundlage zu sein, Dein “Versprochen, gebrochen, wieder eingefordert II”. Bin gespannt, was sich noch aus &quot;III&quot; noch ergibt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>scheint mir eine gute Diskussionsgrundlage zu sein, Dein “Versprochen, gebrochen, wieder eingefordert II”. Bin gespannt, was sich noch aus &#8220;III&#8221; noch ergibt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12432</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:02:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Charlie meint:
Juni 7th, 2010 at 03:09

&quot;dann steht an allererster Stelle die Entmachtung dieser “Eliten”. Dass es anders nicht geht, zeigt die Geschichte der Menschheit nun so deutlich wie es deutlicher nicht sein könnte. &quot;  und: &quot;Nein, man muss ihnen die Instrumente abnehmen, mit denen sie all dies immer und immer wieder bewerkstelligt haben. Die Rede ist vom Geld – bzw. vom Geldsystem.&quot;

Das ist sonderbar! Du willst den &quot;Eliten&quot; das Geld bzw. das Geldsystem &quot;wegnehmen&quot;, ihnen aber ansonsten ihre gesamte ungeheuere ökonomische Macht, ihren ungeheuren Besitz belassen?
Ist das nicht ein wenig unlogisch?  Wäre es nicht logischer, diesen ungeheuren Besitz zu enteignen und in gesellschaftliches Eigentum zu überführen? Wie dies anschließend zu organisieren wäre, um effektiv weiter zu wirtschaften, darüber müsste sicherlich noch eine Menge diskutiert werden.
Wie auch immer: So lange die &quot;Eliten&quot; über die fast unumschränkte ökonomische Macht in dieser Gesellschaft verfügen, so lange werden irgend welche &quot;Fummeleien&quot; am Geld bzw. Geldsystem nix bringen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Charlie meint:<br />
Juni 7th, 2010 at 03:09</p>
<p>&#8220;dann steht an allererster Stelle die Entmachtung dieser “Eliten”. Dass es anders nicht geht, zeigt die Geschichte der Menschheit nun so deutlich wie es deutlicher nicht sein könnte. &#8221;  und: &#8220;Nein, man muss ihnen die Instrumente abnehmen, mit denen sie all dies immer und immer wieder bewerkstelligt haben. Die Rede ist vom Geld – bzw. vom Geldsystem.&#8221;</p>
<p>Das ist sonderbar! Du willst den &#8220;Eliten&#8221; das Geld bzw. das Geldsystem &#8220;wegnehmen&#8221;, ihnen aber ansonsten ihre gesamte ungeheuere ökonomische Macht, ihren ungeheuren Besitz belassen?<br />
Ist das nicht ein wenig unlogisch?  Wäre es nicht logischer, diesen ungeheuren Besitz zu enteignen und in gesellschaftliches Eigentum zu überführen? Wie dies anschließend zu organisieren wäre, um effektiv weiter zu wirtschaften, darüber müsste sicherlich noch eine Menge diskutiert werden.<br />
Wie auch immer: So lange die &#8220;Eliten&#8221; über die fast unumschränkte ökonomische Macht in dieser Gesellschaft verfügen, so lange werden irgend welche &#8220;Fummeleien&#8221; am Geld bzw. Geldsystem nix bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12431</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 12:57:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter: Ich hebe ja nich allein auf die Arbeitslosen ab. Verkürzen wir: Das Problem der Perspektive- und Würdelosigkeit, das v. a. bei Arbeitslosen die Lethargie &quot;befeuert&quot; iss heute allgemein. Für perspektivlos zu werden brauchste heute nich mehr ohne Quali sein, arbeitslos sein, da genügt die nackte Existenz. Beispiel: Meine Schwiegertochter in spe: Studiert bis zum geht nich mehr (Psychologie), alles mit 1,0 oder summa cum laude, fast alles an Zusatzausbildungen &#039;was geht, engagiert bis zum Abwinken ... keine Chance auf &#039;n halbwegs vernünftigen Job (z. Z. Halbjahresverträge, Viertelstelle aber für Halbestelle arbeiten bei Viertelstelle-Bezahlung ...)

&lt;em&gt;[...] der penetrante Verdacht, wo nicht die Gewissheit, ständig belogen zu werden. &lt;/em&gt; Dat iss doch auch &#039;ne schöne Ausrede: &quot;Weil ich belogen werde brauch&#039; ich (kann ich) nix machen&quot; - das denken sicher viele, aber wird es dadurch richtig?

Ich bleib&#039; dabei: Die Menschen in entwickelten Ländern sind in der Mehrzahl deshalb ... ja was denn? ... sind deshalb nich in der Lage aus den Möglichkeiten, die sie theoretisch für sich und die Mitmenschen eine &quot;gesunde&quot;, soziale, demokratische, gerechte, gute ... Welt und Gesellschaft zu formen weil sie das monströse Ausmaß an allgemeiner Verwüstung seelisch, moralisch, ökonomisch im wahrsten Sinn des Wortes platt macht. Solche Zustände hervorzubringen, zu pflegen und als gut und schön (Tina lässt grüßen) zu verkaufen - das ist Herrschaft heute. Der Gute Niccolò M. würde sein &quot;Der Fürst&quot; heute mit den selben zielen aber anderen Mitteln und Wegen schreiben. Er hätte seine helle Freude an den Zuständen heute!

PS.: Noch e bissi Schleim gefellisch: Du machst dess abber rischtisch guud hier!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter: Ich hebe ja nich allein auf die Arbeitslosen ab. Verkürzen wir: Das Problem der Perspektive- und Würdelosigkeit, das v. a. bei Arbeitslosen die Lethargie &#8220;befeuert&#8221; iss heute allgemein. Für perspektivlos zu werden brauchste heute nich mehr ohne Quali sein, arbeitslos sein, da genügt die nackte Existenz. Beispiel: Meine Schwiegertochter in spe: Studiert bis zum geht nich mehr (Psychologie), alles mit 1,0 oder summa cum laude, fast alles an Zusatzausbildungen &#8216;was geht, engagiert bis zum Abwinken &#8230; keine Chance auf &#8216;n halbwegs vernünftigen Job (z. Z. Halbjahresverträge, Viertelstelle aber für Halbestelle arbeiten bei Viertelstelle-Bezahlung &#8230;)</p>
<p><em>[...] der penetrante Verdacht, wo nicht die Gewissheit, ständig belogen zu werden. </em> Dat iss doch auch &#8216;ne schöne Ausrede: &#8220;Weil ich belogen werde brauch&#8217; ich (kann ich) nix machen&#8221; &#8211; das denken sicher viele, aber wird es dadurch richtig?</p>
<p>Ich bleib&#8217; dabei: Die Menschen in entwickelten Ländern sind in der Mehrzahl deshalb &#8230; ja was denn? &#8230; sind deshalb nich in der Lage aus den Möglichkeiten, die sie theoretisch für sich und die Mitmenschen eine &#8220;gesunde&#8221;, soziale, demokratische, gerechte, gute &#8230; Welt und Gesellschaft zu formen weil sie das monströse Ausmaß an allgemeiner Verwüstung seelisch, moralisch, ökonomisch im wahrsten Sinn des Wortes platt macht. Solche Zustände hervorzubringen, zu pflegen und als gut und schön (Tina lässt grüßen) zu verkaufen &#8211; das ist Herrschaft heute. Der Gute Niccolò M. würde sein &#8220;Der Fürst&#8221; heute mit den selben zielen aber anderen Mitteln und Wegen schreiben. Er hätte seine helle Freude an den Zuständen heute!</p>
<p>PS.: Noch e bissi Schleim gefellisch: Du machst dess abber rischtisch guud hier!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12430</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:56:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Vogel: Arbeitslose stellen nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Bevölkering. Andere sind aber im bezug auf Politik genauso apathisch. Und nenne sie &quot;uninformiert&quot; - was sie ja gemeinhin auch sind -, aber die meisten beschleicht doch längst der penetrante Verdacht, wo nicht die Gewissheit, ständig belogen zu werden. Drauaf beziehe ich mich und frage: Warum lassen sie das zu?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vogel: Arbeitslose stellen nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Bevölkering. Andere sind aber im bezug auf Politik genauso apathisch. Und nenne sie &#8220;uninformiert&#8221; &#8211; was sie ja gemeinhin auch sind -, aber die meisten beschleicht doch längst der penetrante Verdacht, wo nicht die Gewissheit, ständig belogen zu werden. Drauaf beziehe ich mich und frage: Warum lassen sie das zu?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3549#comment-12429</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:29:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3549#comment-12429</guid>
		<description><![CDATA[&lt;em&gt;Was aber ist mit der Unzufriedenheit, der Angst und dem Druck, den die große Mehrheit der Bevölkerung empfindet? Warum ist Depression die einzige spürbare Reaktion? Warum verweigern sich die Massen diesem Unfug nicht und fordern nicht einmal die Erfüllung der zentralen Versprechen in Form der Einhaltung grundgesetzlich festgeschriebener Rechte und Pflichten ein?&lt;/em&gt; Angst, Fatalismus (&quot;Da kammer nix mache, gell?&quot;), Desintresse, Verantwortungslosigkeit usw. Ruf&#039; Dir doch bitte &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Arbeitslosen_von_Marienthal&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;beispielhaft das hier&lt;/a&gt; in&#039;s Gedächtnis zurück (kennst Du bestimmt) und folge weiteren Links aus dem Artikel.

Zitat daraus: &lt;em&gt;[...] eine sozialtheoretisch anregende Arbeit mit Blick auf die vier Haltungstypen der auch innerlich Ungebrochenen, der Resignierten, der Verzweifelten und der verwahrlost Apathischen – wobei lediglich der erste Typus noch „Pläne und Hoffnungen für die Zukunft“ kannte, während die Resignation, Verzweiflung und Apathie der drei anderen Typen „zum Verzicht auf eine Zukunft führte, die nicht einmal mehr in der Phantasie als Plan eine Rolle spielt“. Als entscheidende Dimension erwies sich die Fähigkeit, „für die Zukunft Pläne und Hoffnungen“ bewahren und entwickeln zu können, also eine grundlegende Dimension humanen Gestaltungsvermögens nicht zu verlieren: die Antizipation möglicher Entwicklungen.&lt;/em&gt;

Wie soll sich in der Breite der uninformierten, unintressierten und manipulierten Bevölkerung angesichts der Großaggregate Europa, Globalisierung, Finanzkrise, Hunderte-Millarden und -Billionen, Demographie, Klimakatastrophe, Resourcenschwund, Überfischung, Überbevölkerung usw. genügend Interesse, Selbstbewusstsein und Kraft - &lt;em&gt;die Fähigkeit, „für die Zukunft Pläne und Hoffnungen“ zu bewahren und zu entwickeln&lt;/em&gt; - für die Auseinandersetzung pro funktionierender Demokratie à la GG bilden? Und so zieht sich halt jeder in &quot;seine persönliche Komfortzone&quot; zurück - und wenn diese nur aus Kühlschrank, Flatscreen, Bier und Chips bestehen sollte.

Und außerdem: Die nackte Gewalt früherer Herrscher und Beherrschungssysteme ist durch die scheinbar sanfte Gewalt des Kapitals und der Überkomplexizität des &quot;modernen Lebens&quot; abgelöst worden. Kapital, Geschwindigkeit und Komplexizität: Die neuen Herrschaftsinstrumente.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was aber ist mit der Unzufriedenheit, der Angst und dem Druck, den die große Mehrheit der Bevölkerung empfindet? Warum ist Depression die einzige spürbare Reaktion? Warum verweigern sich die Massen diesem Unfug nicht und fordern nicht einmal die Erfüllung der zentralen Versprechen in Form der Einhaltung grundgesetzlich festgeschriebener Rechte und Pflichten ein?</em> Angst, Fatalismus (&#8220;Da kammer nix mache, gell?&#8221;), Desintresse, Verantwortungslosigkeit usw. Ruf&#8217; Dir doch bitte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Arbeitslosen_von_Marienthal" rel="nofollow">beispielhaft das hier</a> in&#8217;s Gedächtnis zurück (kennst Du bestimmt) und folge weiteren Links aus dem Artikel.</p>
<p>Zitat daraus: <em>[...] eine sozialtheoretisch anregende Arbeit mit Blick auf die vier Haltungstypen der auch innerlich Ungebrochenen, der Resignierten, der Verzweifelten und der verwahrlost Apathischen – wobei lediglich der erste Typus noch „Pläne und Hoffnungen für die Zukunft“ kannte, während die Resignation, Verzweiflung und Apathie der drei anderen Typen „zum Verzicht auf eine Zukunft führte, die nicht einmal mehr in der Phantasie als Plan eine Rolle spielt“. Als entscheidende Dimension erwies sich die Fähigkeit, „für die Zukunft Pläne und Hoffnungen“ bewahren und entwickeln zu können, also eine grundlegende Dimension humanen Gestaltungsvermögens nicht zu verlieren: die Antizipation möglicher Entwicklungen.</em></p>
<p>Wie soll sich in der Breite der uninformierten, unintressierten und manipulierten Bevölkerung angesichts der Großaggregate Europa, Globalisierung, Finanzkrise, Hunderte-Millarden und -Billionen, Demographie, Klimakatastrophe, Resourcenschwund, Überfischung, Überbevölkerung usw. genügend Interesse, Selbstbewusstsein und Kraft &#8211; <em>die Fähigkeit, „für die Zukunft Pläne und Hoffnungen“ zu bewahren und zu entwickeln</em> &#8211; für die Auseinandersetzung pro funktionierender Demokratie à la GG bilden? Und so zieht sich halt jeder in &#8220;seine persönliche Komfortzone&#8221; zurück &#8211; und wenn diese nur aus Kühlschrank, Flatscreen, Bier und Chips bestehen sollte.</p>
<p>Und außerdem: Die nackte Gewalt früherer Herrscher und Beherrschungssysteme ist durch die scheinbar sanfte Gewalt des Kapitals und der Überkomplexizität des &#8220;modernen Lebens&#8221; abgelöst worden. Kapital, Geschwindigkeit und Komplexizität: Die neuen Herrschaftsinstrumente.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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