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	<title>Kommentare zu: Unter dem Lack ein Feudalsystem</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Heinzi</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11030</link>
		<dc:creator><![CDATA[Heinzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:27:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Find ich jetzt übrigens gar nicht so sonderlich überraschend.

Natürlich übernehmen die Familienclans untereinander die Jobs, find ich normal. Ist seit jahrtausenden Praxis, das Kinder in den Betrieben ihrer Eltern arbeiten.

Davon abgesehen gibt es auch systematische Bedingungen, die dafür sorgen, daß reiche Personen einfach oben auf Schwimmen, wie das Fett in der Suppe eben. Da können die gar nichts weiter für.

Am Ende möchte ich auch mal eine Lanze brechen: Nicht nur arme Schweine werden in dieses System hineingeboren, sondern auch reiche Säcke.

Manches mal ists schon Einseitig in der Diskussion, wenn ich prinzipiell auch zustimme, das &quot;Akademikerproletariat&quot; ist mir heute ein Begriff, der die Arroganz und den rücksichtslosen Durchsetzungswillen selbsternannter Eliten deutlich macht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Find ich jetzt übrigens gar nicht so sonderlich überraschend.</p>
<p>Natürlich übernehmen die Familienclans untereinander die Jobs, find ich normal. Ist seit jahrtausenden Praxis, das Kinder in den Betrieben ihrer Eltern arbeiten.</p>
<p>Davon abgesehen gibt es auch systematische Bedingungen, die dafür sorgen, daß reiche Personen einfach oben auf Schwimmen, wie das Fett in der Suppe eben. Da können die gar nichts weiter für.</p>
<p>Am Ende möchte ich auch mal eine Lanze brechen: Nicht nur arme Schweine werden in dieses System hineingeboren, sondern auch reiche Säcke.</p>
<p>Manches mal ists schon Einseitig in der Diskussion, wenn ich prinzipiell auch zustimme, das &#8220;Akademikerproletariat&#8221; ist mir heute ein Begriff, der die Arroganz und den rücksichtslosen Durchsetzungswillen selbsternannter Eliten deutlich macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Mittelschicht betrügt sich selbst - Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum)</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11029</link>
		<dc:creator><![CDATA[Die Mittelschicht betrügt sich selbst - Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 14:56:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...]  [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11028</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 09:34:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mann, lies doch mal endlich meine Kommentare. Ich komme hier aus dem dementieren gar nicht mehr raus und habe jetzt fünf mal erklärt, daß ich nicht &lt;em&gt;für&lt;/em&gt; etwas bin, wenn ich analysiere, daß es entgegen der gängigen Propaganda nicht existiert. Es ist das Maß der Widersprüchlichkeit, welches ein Symptom politischer Zustände ist.
Daß ich quer zu eurem Klassenmodell differenziere, ist eine Frage der Perspektive. Wenn du so willst, ist mein Blick auch diskursanalytisch und schert sich nicht um ethische Festlegungen und Klassenbegriffe - um derart erst recht zu einem ethischen Urteil zu kommen.
(sagte ich nicht, ich hätte genug gelabert?)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mann, lies doch mal endlich meine Kommentare. Ich komme hier aus dem dementieren gar nicht mehr raus und habe jetzt fünf mal erklärt, daß ich nicht <em>für</em> etwas bin, wenn ich analysiere, daß es entgegen der gängigen Propaganda nicht existiert. Es ist das Maß der Widersprüchlichkeit, welches ein Symptom politischer Zustände ist.<br />
Daß ich quer zu eurem Klassenmodell differenziere, ist eine Frage der Perspektive. Wenn du so willst, ist mein Blick auch diskursanalytisch und schert sich nicht um ethische Festlegungen und Klassenbegriffe &#8211; um derart erst recht zu einem ethischen Urteil zu kommen.<br />
(sagte ich nicht, ich hätte genug gelabert?)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: so, so</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11027</link>
		<dc:creator><![CDATA[so, so]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 08:01:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3049#comment-11027</guid>
		<description><![CDATA[@flatter #45

habe ich gesagt, man soll sich nicht aufregen? Vielleicht finde ich nur Anderes zum Aufregen.  Im übrigen, so etwa geht es durchaus zu, daß man an den letzten Feinheiten der &quot;Habitudes&quot; scheitert. Und zwar nicht auf irgendeiner Party sondern auf dem Weg nach oben. Und das völlig gerechterweise, weil es eben zu der &quot;Leistung&quot; eines Managers gehört, den Erfolg des Kapitals zu repräsentieren. Das - die entsprechende Einstellung, die richtigen Gebräuche und Sprüche bis hin zu den richtigen Sportarten (Kontaktpflege) - ist (!) ein Großteil seiner Leistung. Insofern ist es schon lustig, wenn Du beklagst, daß es nicht nach Leistung geht auf dem Weg nach oben. Nicht mal das stimmt. Das, was in dem Spiegelartikel steht ist die Leistung eines Topmanagers. Das bißchen BWL nämlich, das kann so ziemlich jeder lernen. Und auch das &quot;Gespür für den Erfolg&quot; hat man halt, solange man Erfolg hat. was die anderen Eigenschaften betrifft, den bringen halt Bourgeoissprösslinge eher als Andere mit. Bis hin zu der Geisteshaltung (es gibt Gewinner und Verlierer) , die es einem sehr erleichert, Leute &quot;freizusetzen&quot;.
Und zur  &quot;Leistung&quot; noch etwas: Also ich finde es merkwürdig, wenn sich ein Linker darüber beschwert, daß es ausgerechnet beim Aufstieg nach ganz oben nicht nach Leistung geht. Ja und? Worin besteht denn die Leistung eines solchen Topmanagers? Da könnte man ja froh sein, daß es nicht die Leistungsfähigsten nach oben schaffen. Was hat der Normalmensch von einer mit allen Finessen ausgetragenen Konkurrenz und mit vielen Einfällen noch die letzten &quot;Rationalisierungsreserven&quot; nutzenden Managern?
Was Deine Rede von Klassen betrifft, die Frage ist doch nicht, ob es hilfreich ist von Klassen zu reden, sondern ob es sie gibt. Und warum Reiche statt Bourgeouisie verstehe ich auch nicht. Oder willst Du den Adel nicht vernachlässigt wissen? ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter #45</p>
<p>habe ich gesagt, man soll sich nicht aufregen? Vielleicht finde ich nur Anderes zum Aufregen.  Im übrigen, so etwa geht es durchaus zu, daß man an den letzten Feinheiten der &#8220;Habitudes&#8221; scheitert. Und zwar nicht auf irgendeiner Party sondern auf dem Weg nach oben. Und das völlig gerechterweise, weil es eben zu der &#8220;Leistung&#8221; eines Managers gehört, den Erfolg des Kapitals zu repräsentieren. Das &#8211; die entsprechende Einstellung, die richtigen Gebräuche und Sprüche bis hin zu den richtigen Sportarten (Kontaktpflege) &#8211; ist (!) ein Großteil seiner Leistung. Insofern ist es schon lustig, wenn Du beklagst, daß es nicht nach Leistung geht auf dem Weg nach oben. Nicht mal das stimmt. Das, was in dem Spiegelartikel steht ist die Leistung eines Topmanagers. Das bißchen BWL nämlich, das kann so ziemlich jeder lernen. Und auch das &#8220;Gespür für den Erfolg&#8221; hat man halt, solange man Erfolg hat. was die anderen Eigenschaften betrifft, den bringen halt Bourgeoissprösslinge eher als Andere mit. Bis hin zu der Geisteshaltung (es gibt Gewinner und Verlierer) , die es einem sehr erleichert, Leute &#8220;freizusetzen&#8221;.<br />
Und zur  &#8220;Leistung&#8221; noch etwas: Also ich finde es merkwürdig, wenn sich ein Linker darüber beschwert, daß es ausgerechnet beim Aufstieg nach ganz oben nicht nach Leistung geht. Ja und? Worin besteht denn die Leistung eines solchen Topmanagers? Da könnte man ja froh sein, daß es nicht die Leistungsfähigsten nach oben schaffen. Was hat der Normalmensch von einer mit allen Finessen ausgetragenen Konkurrenz und mit vielen Einfällen noch die letzten &#8220;Rationalisierungsreserven&#8221; nutzenden Managern?<br />
Was Deine Rede von Klassen betrifft, die Frage ist doch nicht, ob es hilfreich ist von Klassen zu reden, sondern ob es sie gibt. Und warum Reiche statt Bourgeouisie verstehe ich auch nicht. Oder willst Du den Adel nicht vernachlässigt wissen? ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11026</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:54:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter

Was ist denn passiert - eigentlich nichts &#039;besonderes&#039; - es zerschlagen sich immer mehr Kleinbürgerträume vom Aufstieg, der schon immer niemals für all diese &#039;gedacht&#039; war.

Was noch passieren muß?
Auch der letzte muß (leider) noch kapieren, daß man sich Träume nicht kaufen kann und er sich nun leider auch nicht mehr selbst für Träume verkaufen kann...

Deshalb versuchen sich so viele an den gemeinten verblieben Status zu klammern, wird aber eben nicht gelingen - dauert nur länger.

Bürgerliche Demokratie war es und ist es immer noch - aber eben &lt;i&gt;Bürgerliche&lt;/i&gt; Demokratie.

Bürger ist nicht der Staatsbürger oder Einwohner, es ist der Produktionsmittelbesitzer, der Kapitalist.
Für &#039;die&#039; lief und läuft der &#039;Laden&#039; wie er läuft.

Beim Produktionsmittelbesitz verläuft die Klassengrenze,da stürzen eher von dort noch welche &#039;runter&#039;, als von &#039;unten&#039; welche &#039;hoch&#039;.

Die Mehrheit wird so lange nichts dagegen tun, wie sie meint: &quot;Es wird schon wieder, ging ja &#039;früher&#039; auch&quot;.

Es wird wohl nur bei wenigen gelingen, sie mit Worten vom Gegenteil zu überzeugen, sie müssen es wohl erst &#039;leidvoll&#039; erfahren.

Bis dahin &#039;labern&#039; dann wir beide weiter ;-)
Aber jetzt höre ich auch auf, hab ja schon vorher verstanden, was Du meinst, es eben nur &#039;anders&#039; gesehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p>Was ist denn passiert &#8211; eigentlich nichts &#8216;besonderes&#8217; &#8211; es zerschlagen sich immer mehr Kleinbürgerträume vom Aufstieg, der schon immer niemals für all diese &#8216;gedacht&#8217; war.</p>
<p>Was noch passieren muß?<br />
Auch der letzte muß (leider) noch kapieren, daß man sich Träume nicht kaufen kann und er sich nun leider auch nicht mehr selbst für Träume verkaufen kann&#8230;</p>
<p>Deshalb versuchen sich so viele an den gemeinten verblieben Status zu klammern, wird aber eben nicht gelingen &#8211; dauert nur länger.</p>
<p>Bürgerliche Demokratie war es und ist es immer noch &#8211; aber eben <i>Bürgerliche</i> Demokratie.</p>
<p>Bürger ist nicht der Staatsbürger oder Einwohner, es ist der Produktionsmittelbesitzer, der Kapitalist.<br />
Für &#8216;die&#8217; lief und läuft der &#8216;Laden&#8217; wie er läuft.</p>
<p>Beim Produktionsmittelbesitz verläuft die Klassengrenze,da stürzen eher von dort noch welche &#8216;runter&#8217;, als von &#8216;unten&#8217; welche &#8216;hoch&#8217;.</p>
<p>Die Mehrheit wird so lange nichts dagegen tun, wie sie meint: &#8220;Es wird schon wieder, ging ja &#8216;früher&#8217; auch&#8221;.</p>
<p>Es wird wohl nur bei wenigen gelingen, sie mit Worten vom Gegenteil zu überzeugen, sie müssen es wohl erst &#8216;leidvoll&#8217; erfahren.</p>
<p>Bis dahin &#8216;labern&#8217; dann wir beide weiter ;-)<br />
Aber jetzt höre ich auch auf, hab ja schon vorher verstanden, was Du meinst, es eben nur &#8216;anders&#8217; gesehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11025</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:41:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat.:
&quot;ist es nicht nur ‘meckern’, wenn man nicht benennt oder vielleicht weiß, weshalb sie sind, wie sie sind?&quot;

Das Problem, das ich damit habe, ist, daß es beim Benennen stehenbleibt und nicht zur Beschreibung kommt. Da jemand gefragt hat, habe ich es doch durchaus benannt: Klar ist das Klassenkampf. Und zwar einer, in dem es allmählich nicht einmal mehr Zückerchen für die Fleißigen und Angepaßten gibt. Da frage ich mich doch, was eigentlich noch passieren muß, damit die Leute sich nicht mehr verarschen lassen. Die Dreistigkeit, mit der 19 20tel des Volkes vom fetten Kuchen verscheucht werden ist dabei ebenso skandalös wie das schulterzuckende Hinnehmen dieses Umstands durch die breite Mehrheit.

Ich sag mal so: Habe isch konkret genug gelabert jetzt. Isste klar oder nischt, was meine isch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat.:<br />
&#8220;ist es nicht nur ‘meckern’, wenn man nicht benennt oder vielleicht weiß, weshalb sie sind, wie sie sind?&#8221;</p>
<p>Das Problem, das ich damit habe, ist, daß es beim Benennen stehenbleibt und nicht zur Beschreibung kommt. Da jemand gefragt hat, habe ich es doch durchaus benannt: Klar ist das Klassenkampf. Und zwar einer, in dem es allmählich nicht einmal mehr Zückerchen für die Fleißigen und Angepaßten gibt. Da frage ich mich doch, was eigentlich noch passieren muß, damit die Leute sich nicht mehr verarschen lassen. Die Dreistigkeit, mit der 19 20tel des Volkes vom fetten Kuchen verscheucht werden ist dabei ebenso skandalös wie das schulterzuckende Hinnehmen dieses Umstands durch die breite Mehrheit.</p>
<p>Ich sag mal so: Habe isch konkret genug gelabert jetzt. Isste klar oder nischt, was meine isch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11024</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:31:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter

&lt;i&gt;Gerade wenn es denn auf Klassenkampf hinauslaufen soll, muß der Widerspruch zwischen der Behauptung demokratischer Zustände und der Realität einer Oligarchie doch offengelegt werden.&lt;/i&gt;

Ersteinmal, was für mich die offensichtlichen &#039;Denkwidersprüche&#039; sind:
- Klassenkampf - aber der starre Klassenbegriff ist nicht fruchtbar
- Es ist nicht die Bourgeoisie - aber die Reichen
- wie &#039;die&#039; zu ihrem Geld gekommen sind, steht nicht fest...

und Du schreibst hier im Thread:
&lt;i&gt; Es geht mir darum, wie hier Ressourcen, d.h. Reichtum verteilt wird und welche Mittel dazu angewendet werden, die Oligarchie zu zementieren. &lt;/i&gt;

Es &#039;soll&#039; nicht auf den Klassenkampf hinauslaufen - es &lt;i&gt;IST&lt;/i&gt; Klassenkampf.

Aus meiner Sicht ist es richtig, das zu benennen, mit seinen Ursachen.
Und die sehe ich eben wohl anders als Du.

Die Ursachen hebst Du nicht auf, in dem Du die &#039;Durchlässigkeit zur anderen Klasse&#039; ermöglichst.
Wenn diese je da war, dann immer nur, den Menschen eine falsche Realität &#039;vorzugaukeln&#039;.

Leistung allein hat es nie gebracht, Du mußtest schon immer auch so &#039;ticken&#039; und bist trotzdem immer nur &#039;goldener Diener&#039; am Katzentisch gewesen.

So kannst Du natürlich die &#039;Zustände&#039; kritisieren&#039;, aber sorry, ist es nicht nur &#039;meckern&#039;, wenn man nicht benennt oder vielleicht weiß, weshalb sie sind, wie sie sind?
(Es geht dabei ja gar nicht um 100%ige Antworten)

Btw. es war übrigens schon immer &#039;Klassenkampf&#039; ;-)
... oder warum arbeitet jemand für Arbeits&lt;i&gt;lohn&lt;/i&gt;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p><i>Gerade wenn es denn auf Klassenkampf hinauslaufen soll, muß der Widerspruch zwischen der Behauptung demokratischer Zustände und der Realität einer Oligarchie doch offengelegt werden.</i></p>
<p>Ersteinmal, was für mich die offensichtlichen &#8216;Denkwidersprüche&#8217; sind:<br />
- Klassenkampf &#8211; aber der starre Klassenbegriff ist nicht fruchtbar<br />
- Es ist nicht die Bourgeoisie &#8211; aber die Reichen<br />
- wie &#8216;die&#8217; zu ihrem Geld gekommen sind, steht nicht fest&#8230;</p>
<p>und Du schreibst hier im Thread:<br />
<i> Es geht mir darum, wie hier Ressourcen, d.h. Reichtum verteilt wird und welche Mittel dazu angewendet werden, die Oligarchie zu zementieren. </i></p>
<p>Es &#8216;soll&#8217; nicht auf den Klassenkampf hinauslaufen &#8211; es <i>IST</i> Klassenkampf.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist es richtig, das zu benennen, mit seinen Ursachen.<br />
Und die sehe ich eben wohl anders als Du.</p>
<p>Die Ursachen hebst Du nicht auf, in dem Du die &#8216;Durchlässigkeit zur anderen Klasse&#8217; ermöglichst.<br />
Wenn diese je da war, dann immer nur, den Menschen eine falsche Realität &#8216;vorzugaukeln&#8217;.</p>
<p>Leistung allein hat es nie gebracht, Du mußtest schon immer auch so &#8216;ticken&#8217; und bist trotzdem immer nur &#8216;goldener Diener&#8217; am Katzentisch gewesen.</p>
<p>So kannst Du natürlich die &#8216;Zustände&#8217; kritisieren&#8217;, aber sorry, ist es nicht nur &#8216;meckern&#8217;, wenn man nicht benennt oder vielleicht weiß, weshalb sie sind, wie sie sind?<br />
(Es geht dabei ja gar nicht um 100%ige Antworten)</p>
<p>Btw. es war übrigens schon immer &#8216;Klassenkampf&#8217; ;-)<br />
&#8230; oder warum arbeitet jemand für Arbeits<i>lohn</i>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11023</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:47:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über dich? Gehörst du den 0,5% ? Hätte ich jetzt nicht gedacht.
Ich muß auch gar nicht lange schlafen, weil mir der starre Klassenbegriff nicht fruchtbar erscheint. Was bringt es denn, festzustellen, daß es Klassen gibt und es dabei bewenden zu lassen?
Erstens ist das kein Kastensystem hier, und es wäre falsch zu behaupten, es sei unmöglich, in die Oberschicht oder herrschende Klasse aufzusteigen.
Zweitens gibt es Klassen, was aber nach offiziellem Duktus geleugnet wird.
Darum gilt es m.E. das Maß an Undurchlässigkeit und Abschottung zur Kenntnis zu nehmen und die dem zugrunde liegenden Zustände zu benennen. Gerade wenn es denn auf Klassenkampf hinauslaufen soll, muß der Widerspruch zwischen der Behauptung demokratischer Zustände und der Realität einer Oligarchie doch offengelegt werden. Was ist daran nicht richtig?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über dich? Gehörst du den 0,5% ? Hätte ich jetzt nicht gedacht.<br />
Ich muß auch gar nicht lange schlafen, weil mir der starre Klassenbegriff nicht fruchtbar erscheint. Was bringt es denn, festzustellen, daß es Klassen gibt und es dabei bewenden zu lassen?<br />
Erstens ist das kein Kastensystem hier, und es wäre falsch zu behaupten, es sei unmöglich, in die Oberschicht oder herrschende Klasse aufzusteigen.<br />
Zweitens gibt es Klassen, was aber nach offiziellem Duktus geleugnet wird.<br />
Darum gilt es m.E. das Maß an Undurchlässigkeit und Abschottung zur Kenntnis zu nehmen und die dem zugrunde liegenden Zustände zu benennen. Gerade wenn es denn auf Klassenkampf hinauslaufen soll, muß der Widerspruch zwischen der Behauptung demokratischer Zustände und der Realität einer Oligarchie doch offengelegt werden. Was ist daran nicht richtig?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11022</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:35:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter

&lt;i&gt;Ich reesch misch abbä uff.&lt;/i&gt;

Mehr ist es aber dann auch nicht,wenn Du ansonsten sagst:

&lt;i&gt;&quot;Im übrigen ist das nicht die Bourgeoisie, sondern es sind die Reichen. Wie die zu ihrem Geld kommen und ob sie je etwas mit einem Habitus am Zettel haben, steht gar nicht fest. Ich fürchte, du klebst zu sehr an deinem Klassenbegriff.&quot;&lt;/i&gt;

Denn Du &#039;hängst&#039; an diesem wohl leider zu wenig. Und ich (be-)fürchte, daß Du Dich nun aufregst, weil er ja sonst &#039;vielleicht, evtl, odda so, doch was richtiges hätte&#039;.

In dem von Dir zitierten Absatz stecken mE so viele Widersprüche - das hat für Deinen Kopf was vom &#039;Gordischen Knoten&#039;.

Könntest Du das bitte in einer ruhigen Stunde mal überdenken?
Du würdest Dich anschließend vielleicht nur noch ein einziges Mal &#039;uffreeschen&#039;...
... und bestimmt nicht über mich ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter</p>
<p><i>Ich reesch misch abbä uff.</i></p>
<p>Mehr ist es aber dann auch nicht,wenn Du ansonsten sagst:</p>
<p><i>&#8220;Im übrigen ist das nicht die Bourgeoisie, sondern es sind die Reichen. Wie die zu ihrem Geld kommen und ob sie je etwas mit einem Habitus am Zettel haben, steht gar nicht fest. Ich fürchte, du klebst zu sehr an deinem Klassenbegriff.&#8221;</i></p>
<p>Denn Du &#8216;hängst&#8217; an diesem wohl leider zu wenig. Und ich (be-)fürchte, daß Du Dich nun aufregst, weil er ja sonst &#8216;vielleicht, evtl, odda so, doch was richtiges hätte&#8217;.</p>
<p>In dem von Dir zitierten Absatz stecken mE so viele Widersprüche &#8211; das hat für Deinen Kopf was vom &#8216;Gordischen Knoten&#8217;.</p>
<p>Könntest Du das bitte in einer ruhigen Stunde mal überdenken?<br />
Du würdest Dich anschließend vielleicht nur noch ein einziges Mal &#8216;uffreeschen&#8217;&#8230;<br />
&#8230; und bestimmt nicht über mich ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=3049#comment-11021</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 17:11:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=3049#comment-11021</guid>
		<description><![CDATA[Es geht doch nicht darum, wer auf eine Party darf. Es geht darum, daß auf diese Weise die Akkumulation noch einmal beschleunigt wird. Im übrigen ist das nicht die Bourgeoisie, sondern es sind die Reichen. Wie die zu ihrem Geld kommen und ob sie je etwas mit einem Habitus am Zettel haben, steht gar nicht fest. Ich fürchte, du klebst zu sehr an deinem Klassenbegriff. Es geht mir nicht darum, ob es eine &quot;herrschende KLasse&quot; gibt oder nicht. Es geht mir darum, wie hier Ressourcen, d.h. Reichtum verteilt wird und welche Mittel dazu angewendet werden, die Oligarchie zu zementieren. Noch einmal: Der offizielle Status Quo besagt, Leistung mache Erfolg möglich und Erfolg impliziere Leistung. Das von mir hervorgehobene Symtpom ist aber ein deutlicher Indikator für das Gegenteil. Und wenn ich mir anschaue wie hermetisch es dort oben zugeht, finde ich das skandalös.
Du kannst natürlich sagen: Weiß ich alles, ist halt so. Ich reesch misch abbä uff.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht doch nicht darum, wer auf eine Party darf. Es geht darum, daß auf diese Weise die Akkumulation noch einmal beschleunigt wird. Im übrigen ist das nicht die Bourgeoisie, sondern es sind die Reichen. Wie die zu ihrem Geld kommen und ob sie je etwas mit einem Habitus am Zettel haben, steht gar nicht fest. Ich fürchte, du klebst zu sehr an deinem Klassenbegriff. Es geht mir nicht darum, ob es eine &#8220;herrschende KLasse&#8221; gibt oder nicht. Es geht mir darum, wie hier Ressourcen, d.h. Reichtum verteilt wird und welche Mittel dazu angewendet werden, die Oligarchie zu zementieren. Noch einmal: Der offizielle Status Quo besagt, Leistung mache Erfolg möglich und Erfolg impliziere Leistung. Das von mir hervorgehobene Symtpom ist aber ein deutlicher Indikator für das Gegenteil. Und wenn ich mir anschaue wie hermetisch es dort oben zugeht, finde ich das skandalös.<br />
Du kannst natürlich sagen: Weiß ich alles, ist halt so. Ich reesch misch abbä uff.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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