<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Marktkonform abgewickelt</title>
	<atom:link href="https://archiv.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=19872" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872</link>
	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2013 17:19:31 +0000</lastBuildDate>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.8.41</generator>
	<item>
		<title>Von: Aufgelesen und kommentiert 2013-11-11 - Duckhome</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80603</link>
		<dc:creator><![CDATA[Aufgelesen und kommentiert 2013-11-11 - Duckhome]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 23:36:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80603</guid>
		<description><![CDATA[[...]  [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80602</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 22:43:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80602</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin da ganz egoistisch, wenn ich immer gegen den Austausch von Herren meutere... mein eigener Hals ist mir nämlich so verflixt nahe - und ich hab nur den einen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin da ganz egoistisch, wenn ich immer gegen den Austausch von Herren meutere&#8230; mein eigener Hals ist mir nämlich so verflixt nahe &#8211; und ich hab nur den einen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80601</link>
		<dc:creator><![CDATA[renée]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 22:33:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80601</guid>
		<description><![CDATA[@15 Rase

Das kannste doch nicht machen! Das muss erst mal noch mindestens 200 Jahre lang bis aufs I-Tüpfelchen ausdiskutiert werden und dann in geschliffenen Worten auf mindestens 10.000 Seiten im Detail festgeschrieben werden, bevor dann in frühestens 300 Jahren mit derm großen Werk &quot;Umbau der Gesellschafts- und Produktionsverhältnisse&quot; angefangen werden darf. Die paar Millionen Opfer jährlich müssen das schon aushalten.

cu
renée]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@15 Rase</p>
<p>Das kannste doch nicht machen! Das muss erst mal noch mindestens 200 Jahre lang bis aufs I-Tüpfelchen ausdiskutiert werden und dann in geschliffenen Worten auf mindestens 10.000 Seiten im Detail festgeschrieben werden, bevor dann in frühestens 300 Jahren mit derm großen Werk &#8220;Umbau der Gesellschafts- und Produktionsverhältnisse&#8221; angefangen werden darf. Die paar Millionen Opfer jährlich müssen das schon aushalten.</p>
<p>cu<br />
renée</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leselotte</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80589</link>
		<dc:creator><![CDATA[Leselotte]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 18:07:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80589</guid>
		<description><![CDATA[Zu #2:
Ja, direkt in die Sozialsysteme oder gleich als BGE - fänd ich vernünftig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu #2:<br />
Ja, direkt in die Sozialsysteme oder gleich als BGE &#8211; fänd ich vernünftig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rase</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80557</link>
		<dc:creator><![CDATA[Rase]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 18:26:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80557</guid>
		<description><![CDATA[&#039;Für mich völlig undenkbar ist eine Beteiligung an Diskussionen, ohne dass man auch persönliche Motive verfolgt. Das kann keine Wissenschaft neutralisieren.&#039;

Gehn wir das Ganze doch strickt egoistisch an (zumindest da gibt es Anknüpfungspunkte zum Mainstream):

Ich will in einer anders gearteten Gesellschaft leben, andere würden davon ebenfalls profitieren, meiner Meinung nach. Da ist es doch legitim, für diese zu werben, auch wenn primär ich davon zu profitieren hoffe. Ganz ohne Fatalismus oder &#039;die Welt ist schlecht&#039; in den marxschen Vollbart zu grummeln. Das Spiel läuft seit tausenden Jahre, kann man sportlich einsteigen, aber den Fehler die Etappe mit dem Endgegner zu verwechseln geht mit Sicherheit zu Lasten der Motivation.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Für mich völlig undenkbar ist eine Beteiligung an Diskussionen, ohne dass man auch persönliche Motive verfolgt. Das kann keine Wissenschaft neutralisieren.&#8217;</p>
<p>Gehn wir das Ganze doch strickt egoistisch an (zumindest da gibt es Anknüpfungspunkte zum Mainstream):</p>
<p>Ich will in einer anders gearteten Gesellschaft leben, andere würden davon ebenfalls profitieren, meiner Meinung nach. Da ist es doch legitim, für diese zu werben, auch wenn primär ich davon zu profitieren hoffe. Ganz ohne Fatalismus oder &#8216;die Welt ist schlecht&#8217; in den marxschen Vollbart zu grummeln. Das Spiel läuft seit tausenden Jahre, kann man sportlich einsteigen, aber den Fehler die Etappe mit dem Endgegner zu verwechseln geht mit Sicherheit zu Lasten der Motivation.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80553</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 16:01:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80553</guid>
		<description><![CDATA[What else can we do...? Die Einsicht in die historische und gesellschaftliche Bedingtheit nicht nur dessen, was ist, sondern auch des Denkens selbst ist mE eine der bedeutendsten des alten Rauschebarts. Daraus kann man nicht wirklich ausbrechen, aber der Austausch mit anderen &#039;Bedingtheiten&#039;, persönlichen wie kulturellen, der ist immerhin noch möglich. Mit monolithischen Denkgebäuden, allgemeinen Wahrheiten unabhängig von Zeit und Ort, Standpunkten, von denen sich &#039;alles ein für allemal&#039; erklären ließe, damit ist es allerdings erstmal vorbei. Die Vernunft hat auch in dieser Hinsicht ihre Grenzen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>What else can we do&#8230;? Die Einsicht in die historische und gesellschaftliche Bedingtheit nicht nur dessen, was ist, sondern auch des Denkens selbst ist mE eine der bedeutendsten des alten Rauschebarts. Daraus kann man nicht wirklich ausbrechen, aber der Austausch mit anderen &#8216;Bedingtheiten&#8217;, persönlichen wie kulturellen, der ist immerhin noch möglich. Mit monolithischen Denkgebäuden, allgemeinen Wahrheiten unabhängig von Zeit und Ort, Standpunkten, von denen sich &#8216;alles ein für allemal&#8217; erklären ließe, damit ist es allerdings erstmal vorbei. Die Vernunft hat auch in dieser Hinsicht ihre Grenzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80552</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 11:20:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80552</guid>
		<description><![CDATA[Das gibt mir die Gelegenheit, noch einmal die für manche verwirrende Diskussionspraxis hier zu erläutern. Wie schon mehrfach erklärt, sind die Opener meist nicht &#039;meine Meinung&#039;, sondern höchstens ein Teil davon, und in der Diskussion darüber versuche ich oft, die Perspektive halbwegs beizubehalten, um zu sehen, wie ein Schverhalt aus einem bestimmten Blickwinkel aussieht. Viele Köpfe tragen dann mehr zusammen als einer, und immer wieder gelange ich so zu wirklich neuen Einsichten. Das Spiel hilft gegen Einrosten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das gibt mir die Gelegenheit, noch einmal die für manche verwirrende Diskussionspraxis hier zu erläutern. Wie schon mehrfach erklärt, sind die Opener meist nicht &#8216;meine Meinung&#8217;, sondern höchstens ein Teil davon, und in der Diskussion darüber versuche ich oft, die Perspektive halbwegs beizubehalten, um zu sehen, wie ein Schverhalt aus einem bestimmten Blickwinkel aussieht. Viele Köpfe tragen dann mehr zusammen als einer, und immer wieder gelange ich so zu wirklich neuen Einsichten. Das Spiel hilft gegen Einrosten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80551</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 08:24:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80551</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;...ob man persönliche Enstehungsgeschichte und die daraus resultierenden Ansprüche, Defekte etc. und eine übergeordnete Logik immer voneinander trennen kann.&lt;/i&gt;

Ich schließe mich den Vorrednern an und plädiere ebenfalls auf &#039;Nein&#039;. Man kann aber bei einem Glas Rotwein, einem Bier, einer guten Tasse Kaffee oder Tee von anderen darauf aufmerksam gemacht werden. Damit ließe sich in Maßen immerhin so etwas wie &#039;Intersubjektivität&#039; herstellen, wenn auch beileibe keine &#039;Objektivität&#039;. Noch schwieriger aber wird es, wenn es um die &#039;Befindlichkeiten&#039;, Prämissen, Präsuppositionen und Obsessionen ganzer Gesellschaften oder &#039;Kulturen&#039; geht. Wir befinden uns als Personen unter einer Art Denkglocke, und als gesellschaftliche und historische Wesen auch nur unter einer vielleicht etwas größeren. Wir können da nicht einfach heraustreten und einen &#039;objektiven&#039; Standpunkt ausserhalb einnehmen. 

Wir können allenfalls versuchen, ihr Zentrum zu verschieben, die Ränder etwas auszubeulen oder ihr gar einen Riß beizubringen, durch den man für kurze Zeit auch mal Ausblick auf unbekanntes Terrain erhält, verlockend oder auch erschreckend, meistens beides. Wir können versuchen, etwas davon hereinzuholen, aber sie wird sich wieder schließen wollen. Das sind unsere Kategorien und Begriffe sowie deren vielfältige Verknüpfungen untereinander. Die brauchen wir zum Denken, vor allem aber zur Kommunikation. Selbst wenn man sich das Denken ganz frei vorstellen könnte, wenn wir es anderen mitteilen wollen, müssen wir doch wieder ein Stück weit darunter zurück, allein um uns &#039;begreiflich&#039; machen zu können. 

    Der Knoten

    Als ich in den Jugendtagen
    Noch ohne Grübelei,
    Da meint&#039; ich mit Behagen,
    Mein Denken wäre frei.

    Seitdem hab&#039; ich die Stirne
    Oft auf die Hand gestützt
    Und fand, daß im Gehirne
    Ein harter Knoten sitzt.

    Mein Stolz, der wurde kleiner.
    Ich merkte mit Verdruß:
    Es kann doch unsereiner
    Nur denken, wie er muß.

    (Wilhelm Busch)

Wir sind schon arme Schweine. Und trotzdem tut sich was. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8230;ob man persönliche Enstehungsgeschichte und die daraus resultierenden Ansprüche, Defekte etc. und eine übergeordnete Logik immer voneinander trennen kann.</i></p>
<p>Ich schließe mich den Vorrednern an und plädiere ebenfalls auf &#8216;Nein&#8217;. Man kann aber bei einem Glas Rotwein, einem Bier, einer guten Tasse Kaffee oder Tee von anderen darauf aufmerksam gemacht werden. Damit ließe sich in Maßen immerhin so etwas wie &#8216;Intersubjektivität&#8217; herstellen, wenn auch beileibe keine &#8216;Objektivität&#8217;. Noch schwieriger aber wird es, wenn es um die &#8216;Befindlichkeiten&#8217;, Prämissen, Präsuppositionen und Obsessionen ganzer Gesellschaften oder &#8216;Kulturen&#8217; geht. Wir befinden uns als Personen unter einer Art Denkglocke, und als gesellschaftliche und historische Wesen auch nur unter einer vielleicht etwas größeren. Wir können da nicht einfach heraustreten und einen &#8216;objektiven&#8217; Standpunkt ausserhalb einnehmen. </p>
<p>Wir können allenfalls versuchen, ihr Zentrum zu verschieben, die Ränder etwas auszubeulen oder ihr gar einen Riß beizubringen, durch den man für kurze Zeit auch mal Ausblick auf unbekanntes Terrain erhält, verlockend oder auch erschreckend, meistens beides. Wir können versuchen, etwas davon hereinzuholen, aber sie wird sich wieder schließen wollen. Das sind unsere Kategorien und Begriffe sowie deren vielfältige Verknüpfungen untereinander. Die brauchen wir zum Denken, vor allem aber zur Kommunikation. Selbst wenn man sich das Denken ganz frei vorstellen könnte, wenn wir es anderen mitteilen wollen, müssen wir doch wieder ein Stück weit darunter zurück, allein um uns &#8216;begreiflich&#8217; machen zu können. </p>
<p>    Der Knoten</p>
<p>    Als ich in den Jugendtagen<br />
    Noch ohne Grübelei,<br />
    Da meint&#8217; ich mit Behagen,<br />
    Mein Denken wäre frei.</p>
<p>    Seitdem hab&#8217; ich die Stirne<br />
    Oft auf die Hand gestützt<br />
    Und fand, daß im Gehirne<br />
    Ein harter Knoten sitzt.</p>
<p>    Mein Stolz, der wurde kleiner.<br />
    Ich merkte mit Verdruß:<br />
    Es kann doch unsereiner<br />
    Nur denken, wie er muß.</p>
<p>    (Wilhelm Busch)</p>
<p>Wir sind schon arme Schweine. Und trotzdem tut sich was. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80546</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2013 19:57:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80546</guid>
		<description><![CDATA[Tja @flatter, so ist das mit uns Menschen, Objekt sind wir erst mit unserem Tod - darum kann es mit dem objektiv-sein nie richtig klappen :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja @flatter, so ist das mit uns Menschen, Objekt sind wir erst mit unserem Tod &#8211; darum kann es mit dem objektiv-sein nie richtig klappen :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=19872#comment-80545</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2013 19:30:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=19872#comment-80545</guid>
		<description><![CDATA[@R@iner: Darauf gibt es eine ganze Reihe Antworten, die auch beim proletarischen Bier nicht differenzierter werden.
Warum soll man eigentlich grundsätzlich eine &quot;übergeordnete Logik&quot; vom Rest trennen? Macht doch eh kaum einer. Alles schwafelt die Resultate seiner Halbbildung in die Welt hinaus, nur wer vorher noch nachdenkt, soll schweigen? &quot;Logik&quot; finde ich übrigens nicht passend, &quot;Vernunft&quot; ist mir da lieber. Man kann einige Ansprüche an solche Rationalität formulieren, die einen höheren Status bei der Meinungsbildung haben sollte als das Rülpsen. Dazu gehört etwa die Kunst der Reflexivität; das Bemühen also, die zugrundeliegenden Forderungen auch selbst zu erfüllen. Das hat alles seine Grenzen, so wie man z.B, an einen Staat andere Forderungen stellt als an Personen. Es gibt überall Schnittstellen, an denen Irrtum und Fehlbarkeit andocken können. 
Am Ende ist es fast immer auch ein Kampf. Den kann man aufnehmen, wobei man wiederum wieder die Wahl hat, sich brutal durchzusetzen (mit meist nur kurzfristiger Wirkung) oder dabei fair zu bleiben und der Sache zu dienen.
Für mich völlig &lt;em&gt;undenkbar&lt;/em&gt; ist eine Beteiligung an Diskussionen, ohne dass man auch persönliche Motive verfolgt. Das kann keine Wissenschaft neutralisieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R@iner: Darauf gibt es eine ganze Reihe Antworten, die auch beim proletarischen Bier nicht differenzierter werden.<br />
Warum soll man eigentlich grundsätzlich eine &#8220;übergeordnete Logik&#8221; vom Rest trennen? Macht doch eh kaum einer. Alles schwafelt die Resultate seiner Halbbildung in die Welt hinaus, nur wer vorher noch nachdenkt, soll schweigen? &#8220;Logik&#8221; finde ich übrigens nicht passend, &#8220;Vernunft&#8221; ist mir da lieber. Man kann einige Ansprüche an solche Rationalität formulieren, die einen höheren Status bei der Meinungsbildung haben sollte als das Rülpsen. Dazu gehört etwa die Kunst der Reflexivität; das Bemühen also, die zugrundeliegenden Forderungen auch selbst zu erfüllen. Das hat alles seine Grenzen, so wie man z.B, an einen Staat andere Forderungen stellt als an Personen. Es gibt überall Schnittstellen, an denen Irrtum und Fehlbarkeit andocken können.<br />
Am Ende ist es fast immer auch ein Kampf. Den kann man aufnehmen, wobei man wiederum wieder die Wahl hat, sich brutal durchzusetzen (mit meist nur kurzfristiger Wirkung) oder dabei fair zu bleiben und der Sache zu dienen.<br />
Für mich völlig <em>undenkbar</em> ist eine Beteiligung an Diskussionen, ohne dass man auch persönliche Motive verfolgt. Das kann keine Wissenschaft neutralisieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
