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	<title>Kommentare zu: Rechts vs. Links: Mögliche Wege</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Herr Liebreiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herr Liebreiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2013 12:42:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
&lt;a href=&quot;https://www.copzone.de/phpbbforum/viewtopic.php?f=8&amp;t=70331&amp;start=30&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Feuchte Träume&lt;/a&gt; von einer ausreichenden Bewaffnung für &quot;entsprechende Lagen&quot;...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.copzone.de/phpbbforum/viewtopic.php?f=8&amp;t=70331&amp;start=30" rel="nofollow">Feuchte Träume</a> von einer ausreichenden Bewaffnung für &#8220;entsprechende Lagen&#8221;&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75801</link>
		<dc:creator><![CDATA[renée]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2013 19:39:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@110 osch@d 

Ich bin mal sehr optimistisch und gehe davon aus, dass es ca. 2 - 5 Generationen dauert, bis sich neue Regeln anfangen zu etablieren.

Ist halt schon ne größere Sache, die da ansteht.

cu
renée]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@110 osch@d </p>
<p>Ich bin mal sehr optimistisch und gehe davon aus, dass es ca. 2 &#8211; 5 Generationen dauert, bis sich neue Regeln anfangen zu etablieren.</p>
<p>Ist halt schon ne größere Sache, die da ansteht.</p>
<p>cu<br />
renée</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75755</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 22:32:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich kann aber die Feinheiten nicht vorab diskutieren (und dabei die Schablone eines völlig kaputten Systems übernehmen). Es ist mir herzlich wurscht, ob sich in der Praxis komplexe Probleme ergeben - mir ist sogar völlig klar, dass sich diese ergeben werden. Dann löst man sie halt, vor Ort und miteinander. Schau dir mal die völlig bekloppte Bürokratie hier an, die nur dazu dient, den Lobbies gerecht zu werden, also den Juristen und sonsitgen Handlangern des Kapitals, die in der 34. Ableitung einer anfangs sinvoll erscheinenden Regelung ihren Vorteil suchen. Dagegen sind Diskussionen unter Beroffenen, die dabei wenigstens lernen können, Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden, ein Kinderspiel. Hier und heute, so wie es ist, wird nichts mehr. Wer soll da bitte Angst vor ein paar nervigen Diskussionen und Entscheidungsprozessen haben?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann aber die Feinheiten nicht vorab diskutieren (und dabei die Schablone eines völlig kaputten Systems übernehmen). Es ist mir herzlich wurscht, ob sich in der Praxis komplexe Probleme ergeben &#8211; mir ist sogar völlig klar, dass sich diese ergeben werden. Dann löst man sie halt, vor Ort und miteinander. Schau dir mal die völlig bekloppte Bürokratie hier an, die nur dazu dient, den Lobbies gerecht zu werden, also den Juristen und sonsitgen Handlangern des Kapitals, die in der 34. Ableitung einer anfangs sinvoll erscheinenden Regelung ihren Vorteil suchen. Dagegen sind Diskussionen unter Beroffenen, die dabei wenigstens lernen können, Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden, ein Kinderspiel. Hier und heute, so wie es ist, wird nichts mehr. Wer soll da bitte Angst vor ein paar nervigen Diskussionen und Entscheidungsprozessen haben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: osch@d</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75753</link>
		<dc:creator><![CDATA[osch@d]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 22:17:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18757#comment-75753</guid>
		<description><![CDATA[Ich will ja gar nicht bestreiten, dass es unwahrscheinlich ist, dass man alle Lösungen vorher weiß. Ich sehe aber z.B. bei den Piraten, dass es nicht nur schwierig, sondern es nahe der Unmöglichkeit ist, dass man alle Bedürfnisse ausreichend würdigt, denn sie widersprechen sich z.T. gegenseitig.

Die Frage ist also nur, welches Gleichgewicht man findet und ich bin durchaus dabei, dass man die Entscheidungen wieder deutlich näher zu den Menschen hin verlagern muss.

Dennoch ist der Weg dahin denke ich langwierig und die Arbeitsprozesse z.T. demotivierend. Ich will eigentlich ja nicht ein Bedenken nach dem anderen hier vortragen, aber aus der Praxis bei den Piraten sehe ich einige Tendenzen, was schieflaufen kann und vermutlich auch wird.

Tendenz 1) Debatten werden endlos lang, verlieren den Fokus und nur noch Wenige haben Lust soviel Energie da zu versenken und schalten ab

Tendenz 2) Nur wenige sind aktiv, die große Masse ist passiv

Tendenz 3) es bildet sich ein stabiler Kern an Aktiven, der sich beginnt vom Rest zu isolieren (denn der Rest hält eh nur auf)

Da sind wir dann am perfekten Punkt für Karrierepolitikern und ihren Sponsoren, die die Spielregeln beginnen nach ihren Vorteilen zu manipulieren.

D.h. es ist wirklich sehr sehr schwierig Spielregeln hinzukriegen, die längerfristig funktionieren.

Ich denke, dass man ein gesellschaftliches Bewusstsein entwickeln muss, ein kollektives Bewusstsein, wofür das überhaupt gut ist, diese ganze Arbeit. Denn Demokratie ist am Ende Arbeit für alle.

Wenn man das noch begleitet mit wirklicher Bildung, anstatt Ausbildung, dann könnte das auch was werden aus meiner Sicht.

Ich will ja gar nicht endlos Bedenken vortragen, ich will aber darauf hinweisen, dass mal eben so eine Demokratie nicht so richtig funktioniert und die konkreten Details eines Demokratieregelwerks sehr sehr wichtig sind.

In der Schweiz z.B. hast du gebündelte Abstimmungen. Dennoch kriegt man in der Regel keine 50% Wahlbeteiligung hin. Wenn ich höre, wie die Leute darüber reden, was sie da abzustimmen haben, dann kann ich meistens nur mit dem Kopf schütteln.

Die Informationsmenge, um das mal nett auszudrücken, ist sehr klein und die Motivation sich die nötigen Informationen zu besorgen ist sehr gering. Es werden dann kurze Handzettel in die Haushalte verschickt, wo in ein paar Sätzen die Positionen aufgezeigt werden und danach stimmen die Leute ab. Es ist ein Trauerspiel.

Dabei sind die zentralistischen Medien auch dort ganz zentrales Element, um die Meinung zu steuern äh ich meinte natürlich Informationen zu verbreiten.

D.h. ja: über Grobstrukturen reden ist wichtig, muss man machen. Aber die Feinheiten sind ganz ganz wichtig für das Gelingen und man darf diese Details aus meiner Sicht nicht unter &quot;wird schon&quot; ablegen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will ja gar nicht bestreiten, dass es unwahrscheinlich ist, dass man alle Lösungen vorher weiß. Ich sehe aber z.B. bei den Piraten, dass es nicht nur schwierig, sondern es nahe der Unmöglichkeit ist, dass man alle Bedürfnisse ausreichend würdigt, denn sie widersprechen sich z.T. gegenseitig.</p>
<p>Die Frage ist also nur, welches Gleichgewicht man findet und ich bin durchaus dabei, dass man die Entscheidungen wieder deutlich näher zu den Menschen hin verlagern muss.</p>
<p>Dennoch ist der Weg dahin denke ich langwierig und die Arbeitsprozesse z.T. demotivierend. Ich will eigentlich ja nicht ein Bedenken nach dem anderen hier vortragen, aber aus der Praxis bei den Piraten sehe ich einige Tendenzen, was schieflaufen kann und vermutlich auch wird.</p>
<p>Tendenz 1) Debatten werden endlos lang, verlieren den Fokus und nur noch Wenige haben Lust soviel Energie da zu versenken und schalten ab</p>
<p>Tendenz 2) Nur wenige sind aktiv, die große Masse ist passiv</p>
<p>Tendenz 3) es bildet sich ein stabiler Kern an Aktiven, der sich beginnt vom Rest zu isolieren (denn der Rest hält eh nur auf)</p>
<p>Da sind wir dann am perfekten Punkt für Karrierepolitikern und ihren Sponsoren, die die Spielregeln beginnen nach ihren Vorteilen zu manipulieren.</p>
<p>D.h. es ist wirklich sehr sehr schwierig Spielregeln hinzukriegen, die längerfristig funktionieren.</p>
<p>Ich denke, dass man ein gesellschaftliches Bewusstsein entwickeln muss, ein kollektives Bewusstsein, wofür das überhaupt gut ist, diese ganze Arbeit. Denn Demokratie ist am Ende Arbeit für alle.</p>
<p>Wenn man das noch begleitet mit wirklicher Bildung, anstatt Ausbildung, dann könnte das auch was werden aus meiner Sicht.</p>
<p>Ich will ja gar nicht endlos Bedenken vortragen, ich will aber darauf hinweisen, dass mal eben so eine Demokratie nicht so richtig funktioniert und die konkreten Details eines Demokratieregelwerks sehr sehr wichtig sind.</p>
<p>In der Schweiz z.B. hast du gebündelte Abstimmungen. Dennoch kriegt man in der Regel keine 50% Wahlbeteiligung hin. Wenn ich höre, wie die Leute darüber reden, was sie da abzustimmen haben, dann kann ich meistens nur mit dem Kopf schütteln.</p>
<p>Die Informationsmenge, um das mal nett auszudrücken, ist sehr klein und die Motivation sich die nötigen Informationen zu besorgen ist sehr gering. Es werden dann kurze Handzettel in die Haushalte verschickt, wo in ein paar Sätzen die Positionen aufgezeigt werden und danach stimmen die Leute ab. Es ist ein Trauerspiel.</p>
<p>Dabei sind die zentralistischen Medien auch dort ganz zentrales Element, um die Meinung zu steuern äh ich meinte natürlich Informationen zu verbreiten.</p>
<p>D.h. ja: über Grobstrukturen reden ist wichtig, muss man machen. Aber die Feinheiten sind ganz ganz wichtig für das Gelingen und man darf diese Details aus meiner Sicht nicht unter &#8220;wird schon&#8221; ablegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75747</link>
		<dc:creator><![CDATA[renée]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 19:44:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Umdenker

&quot;Ich sags mal so, was dann auch kommen würde, mir wäre ein sich bewegen und hinfallen samt Lernprozess lieber als weiterhin auf der Stelle zu treten.&quot;

Die Stelle, auf der wir derzeit treten, wird vielleicht bald sowieso nicht mehr existieren, jedenfalls nicht mehr in dieser Form. Das Hinfallen mit Aufstehen und hoffentlich Lernprozess sollten wir schon mal üben. Was mir derzeit die Haare zu Berge stehen läßt, dass die meisten Leute ihre Überlegungen auf die bisher NOCH bestehenden &quot;Sicherheiten&quot; und Gewissheiten aufbauen. Ich fasse es nicht, wenn einigermaßen intelligente Menschen sich auf so etwas wie Rente, Sozialhilfe oder what else verlassen wie auf die Tatsache, dass morgens der Tag hell wird. Oder dass die Lieferketten weiterhin zuverlässig funktionieren werden. Sie sehen das als ebenso &quot;naturgegeben&quot; an wie der dem Menschen &quot;naturgemäße&quot; Kapitalismus oder Parlamentarismus&quot;.

cu
renée]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Umdenker</p>
<p>&#8220;Ich sags mal so, was dann auch kommen würde, mir wäre ein sich bewegen und hinfallen samt Lernprozess lieber als weiterhin auf der Stelle zu treten.&#8221;</p>
<p>Die Stelle, auf der wir derzeit treten, wird vielleicht bald sowieso nicht mehr existieren, jedenfalls nicht mehr in dieser Form. Das Hinfallen mit Aufstehen und hoffentlich Lernprozess sollten wir schon mal üben. Was mir derzeit die Haare zu Berge stehen läßt, dass die meisten Leute ihre Überlegungen auf die bisher NOCH bestehenden &#8220;Sicherheiten&#8221; und Gewissheiten aufbauen. Ich fasse es nicht, wenn einigermaßen intelligente Menschen sich auf so etwas wie Rente, Sozialhilfe oder what else verlassen wie auf die Tatsache, dass morgens der Tag hell wird. Oder dass die Lieferketten weiterhin zuverlässig funktionieren werden. Sie sehen das als ebenso &#8220;naturgegeben&#8221; an wie der dem Menschen &#8220;naturgemäße&#8221; Kapitalismus oder Parlamentarismus&#8221;.</p>
<p>cu<br />
renée</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75746</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 19:16:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Umdenker(106):
Mir schon klar, dass du meinst:
&quot;&lt;em&gt;wie bestimme Bildung und Erziehung auf uns wirkt. Wie das Gehirn funktioniert&lt;/em&gt;&quot;, und genau das meine ich, Ein Gehirn &quot;funktioniert&quot; gar nicht und ist so ungemein komplex, dass wir Lichtjahre davon entfernt sind uns eine halbwegs realistsiche Vorstellung davon zu machen, was dort abgeht. Es gibt eine Methodik, mit der beschrieben wird, was mithilfe derselben Methodik beobachtbar ist. Das ist aber so gut wie gar nichts. Es geht m.E. keinen Deut über die Beschreibung von Verhalten anhand sozialer Kategorien hinaus; es bleibt sogar oft dahinter zurück. Die isolierbaren Korrelationen und Wechselwirkungen sind so primitiv, das geht kaum über Reizkopplungen hinaus. Dass andererseits gerade die primitiven Reaktionsschemata sehr wirksam sind und bedient werden, bezweifle ich keineswegs. Man muss sich aber bitte immer wieder klar werden, wie genau das im System organisiert wird und welche Charaktere mit welchen Ressourcen duch das System zu Entscheidungsträgern werden. Dann wird auch klar, wieviel sich mit dem Modus von Produktion und Verteilung auch sozial ändert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Umdenker(106):<br />
Mir schon klar, dass du meinst:<br />
&#8220;<em>wie bestimme Bildung und Erziehung auf uns wirkt. Wie das Gehirn funktioniert</em>&#8220;, und genau das meine ich, Ein Gehirn &#8220;funktioniert&#8221; gar nicht und ist so ungemein komplex, dass wir Lichtjahre davon entfernt sind uns eine halbwegs realistsiche Vorstellung davon zu machen, was dort abgeht. Es gibt eine Methodik, mit der beschrieben wird, was mithilfe derselben Methodik beobachtbar ist. Das ist aber so gut wie gar nichts. Es geht m.E. keinen Deut über die Beschreibung von Verhalten anhand sozialer Kategorien hinaus; es bleibt sogar oft dahinter zurück. Die isolierbaren Korrelationen und Wechselwirkungen sind so primitiv, das geht kaum über Reizkopplungen hinaus. Dass andererseits gerade die primitiven Reaktionsschemata sehr wirksam sind und bedient werden, bezweifle ich keineswegs. Man muss sich aber bitte immer wieder klar werden, wie genau das im System organisiert wird und welche Charaktere mit welchen Ressourcen duch das System zu Entscheidungsträgern werden. Dann wird auch klar, wieviel sich mit dem Modus von Produktion und Verteilung auch sozial ändert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75745</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 19:03:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@oschad(102): Mann, es geht doch nicht darum, hier Pläne vorzulegen, die sich auch mit dem Rundfunkgebührenabwicklungskonto synchronisieren lassen, weil alles andere ja unmöglich ist, scheitert doch schon an der Gebührenverordnung!
Die Priorität der Kommune ist ein erster Schritt und verhilft zur Selbstbestimmung insofern, als dass jeder wirklich an den Entscheidungen beteiligt ist. Es heißt ja übrigens auch &quot;das Volk&quot; solle zu freier Selbstbestimmung kommen, nicht jeder einzelne. Ein Gesellschaftsentwurf und die Idden dazu sind nicht dazu gedacht und geeignet, jedes Zwischenmenschliche Problen zu lösen. Gerade dazu soll ja die Gelegenheit gegeben werden, indem die betroffenen Menschen das untereinander regeln. Ob der Zaun grün oder gelb gestrichen wird, das kann eine einfache Mehrheit regeln. Ob jemand in eine Hausgemeinschaft aufgenommen wird, das sollte wohl eher Konsens sein. Interessiert mich aber nicht von hier aus, ich bin ja nicht Gott. Das muss und wird sich entwickeln, wenn man aufhört, von ganz oben herab zu regieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oschad(102): Mann, es geht doch nicht darum, hier Pläne vorzulegen, die sich auch mit dem Rundfunkgebührenabwicklungskonto synchronisieren lassen, weil alles andere ja unmöglich ist, scheitert doch schon an der Gebührenverordnung!<br />
Die Priorität der Kommune ist ein erster Schritt und verhilft zur Selbstbestimmung insofern, als dass jeder wirklich an den Entscheidungen beteiligt ist. Es heißt ja übrigens auch &#8220;das Volk&#8221; solle zu freier Selbstbestimmung kommen, nicht jeder einzelne. Ein Gesellschaftsentwurf und die Idden dazu sind nicht dazu gedacht und geeignet, jedes Zwischenmenschliche Problen zu lösen. Gerade dazu soll ja die Gelegenheit gegeben werden, indem die betroffenen Menschen das untereinander regeln. Ob der Zaun grün oder gelb gestrichen wird, das kann eine einfache Mehrheit regeln. Ob jemand in eine Hausgemeinschaft aufgenommen wird, das sollte wohl eher Konsens sein. Interessiert mich aber nicht von hier aus, ich bin ja nicht Gott. Das muss und wird sich entwickeln, wenn man aufhört, von ganz oben herab zu regieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Umdenker</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75743</link>
		<dc:creator><![CDATA[Umdenker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 18:40:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18757#comment-75743</guid>
		<description><![CDATA[@flatter 33
Deshalb steht weiter oben auch &quot;Mir ist bewusst, dass Gesellschafts- wie auch Wirtschaftssysteme in einer Welchselwirkungsbeziehung zum Menschen stehen&quot;, ergänze dies mit Umwelteinflüssen, Freunden, etc... du weisst was ich meine. Und das Bereiche wie Psychologie &quot;kapitalisiert&quot; sind ist mir bewusst. Ich rede aber weder von Esoterik, noch von Taschenspielertricks. So dunkle Kapitel wie das DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) und der damit verbundenen teils sinnlosen medizinischen Konsequenzen sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Sprunghafter Anstieg von Ritalin Verschreibungen oder Anti-Depressiva als Allheilmittel.

Ich rede davon wie bestimme Bildung und Erziehung auf uns wirkt. Wie das Gehirn funktioniert und was daraus für Lehren zu ziehen sind. Wie uns Medien beeinflussen und soziale Beziehungen, von der Familie bis zur Nation. Darin steckt viel mehr Potential zu verstehen, warum Menschen in vielen Situationen handeln, wie sie es eben machen. ABER das heisst nicht (und da stimme ich renee zu), dass wir nicht schnell anpassungsfähig sind und das ändern könnten. Nur, so wie ich jeden Tag in die Arbeit fahre, mir anhöre was die Menschen so reden, was sie glauben zu wissen. Es hat auch nichts mit Dummheit zu tun, sondern einfach vielen Falschinformationen, die selten in Frage gestellt werden oder selbst wenn sie die Wahrheit kennen, oft nur in Lethargie verfallen. Wie bitteschön soll man da ein System verändern?

Schau dir doch an was Tag für Tag an Skandalen selbst in der Mainstreampresse erscheint und nix, Stille. Da verlieren ich einfach das Vertrauen durch sog. Wechselwirkung in einem System. Ich glaube einfach nicht, dass wenn es nicht mehr Kapitalismus heisst, das Machtverhältniss sich nicht dennoch nach einer bestimmten Zeit zu Gunsten bestimmter Individuen verschiebt.

@renee #43
Ich würde sagen Neurowissenschaften und Genetik korrelieren zwar, aber nicht in der Weise, wie es der Grossteil der Gesellschaft glaubt. Der Genetik wird meiner Meinung nach zuviel Gewicht beigemessen. Somit hat Gier und die Natur des Menschen auch weniger mit schicksalshaften Mächten zu tun. Sie ist eine Schwäche, die man abstellen könnte, so denn man wollen würde. Zudem ist es natürlich auch aus philosophischer Sicht gesehen eine relative Frage, selbst bei so Basics wie &quot;wieviel Fleisch pro Woche ist im Einklang mit mir und der Umwelt in Ordnung&quot; oder &quot;brauch ich $soviel Geld(Ressourcen)&quot;.

Deinem dritten Absatz stimme ich absolut zu. Man weiss ja auch seit einigen Jahren, die sich unser Genom beständig verändert. Es gibt sogar schon Theorien, dass starke emotionale Ereignisse, wie eine heikle Gefahrensituation oder Trauma sich darauf auswirkt. Biologische Gründe wie Unterernährung waren schon ja schon länger bekannt.

@oschad #102
Gute und interessante Fragen.

@Wat #103
Soviel direkten Konsens wie möglich wäre mir auch am Liebsten. Wenn ich aber teilweise schon bedenke, was für Situationen in meinem Beruf entstehen. Wobei ich mich natürlich fragen muss, ob viele Gespräche und Handlungen überhaupt so ablaufen würden, wie sie es eben getan haben. Ohne bestimmte Sachzwänge, Hierarchie, Kunde/&quot;Verkäufer&quot; Beziehung, ich kann ja gar nicht wissen, wie der Umgang mit den Menschen dann wäre. Ich sags mal so, was dann auch kommen würde, mir wäre ein sich bewegen und hinfallen samt Lernprozess lieber als weiterhin auf der Stelle zu treten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter 33<br />
Deshalb steht weiter oben auch &#8220;Mir ist bewusst, dass Gesellschafts- wie auch Wirtschaftssysteme in einer Welchselwirkungsbeziehung zum Menschen stehen&#8221;, ergänze dies mit Umwelteinflüssen, Freunden, etc&#8230; du weisst was ich meine. Und das Bereiche wie Psychologie &#8220;kapitalisiert&#8221; sind ist mir bewusst. Ich rede aber weder von Esoterik, noch von Taschenspielertricks. So dunkle Kapitel wie das DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) und der damit verbundenen teils sinnlosen medizinischen Konsequenzen sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Sprunghafter Anstieg von Ritalin Verschreibungen oder Anti-Depressiva als Allheilmittel.</p>
<p>Ich rede davon wie bestimme Bildung und Erziehung auf uns wirkt. Wie das Gehirn funktioniert und was daraus für Lehren zu ziehen sind. Wie uns Medien beeinflussen und soziale Beziehungen, von der Familie bis zur Nation. Darin steckt viel mehr Potential zu verstehen, warum Menschen in vielen Situationen handeln, wie sie es eben machen. ABER das heisst nicht (und da stimme ich renee zu), dass wir nicht schnell anpassungsfähig sind und das ändern könnten. Nur, so wie ich jeden Tag in die Arbeit fahre, mir anhöre was die Menschen so reden, was sie glauben zu wissen. Es hat auch nichts mit Dummheit zu tun, sondern einfach vielen Falschinformationen, die selten in Frage gestellt werden oder selbst wenn sie die Wahrheit kennen, oft nur in Lethargie verfallen. Wie bitteschön soll man da ein System verändern?</p>
<p>Schau dir doch an was Tag für Tag an Skandalen selbst in der Mainstreampresse erscheint und nix, Stille. Da verlieren ich einfach das Vertrauen durch sog. Wechselwirkung in einem System. Ich glaube einfach nicht, dass wenn es nicht mehr Kapitalismus heisst, das Machtverhältniss sich nicht dennoch nach einer bestimmten Zeit zu Gunsten bestimmter Individuen verschiebt.</p>
<p>@renee #43<br />
Ich würde sagen Neurowissenschaften und Genetik korrelieren zwar, aber nicht in der Weise, wie es der Grossteil der Gesellschaft glaubt. Der Genetik wird meiner Meinung nach zuviel Gewicht beigemessen. Somit hat Gier und die Natur des Menschen auch weniger mit schicksalshaften Mächten zu tun. Sie ist eine Schwäche, die man abstellen könnte, so denn man wollen würde. Zudem ist es natürlich auch aus philosophischer Sicht gesehen eine relative Frage, selbst bei so Basics wie &#8220;wieviel Fleisch pro Woche ist im Einklang mit mir und der Umwelt in Ordnung&#8221; oder &#8220;brauch ich $soviel Geld(Ressourcen)&#8221;.</p>
<p>Deinem dritten Absatz stimme ich absolut zu. Man weiss ja auch seit einigen Jahren, die sich unser Genom beständig verändert. Es gibt sogar schon Theorien, dass starke emotionale Ereignisse, wie eine heikle Gefahrensituation oder Trauma sich darauf auswirkt. Biologische Gründe wie Unterernährung waren schon ja schon länger bekannt.</p>
<p>@oschad #102<br />
Gute und interessante Fragen.</p>
<p>@Wat #103<br />
Soviel direkten Konsens wie möglich wäre mir auch am Liebsten. Wenn ich aber teilweise schon bedenke, was für Situationen in meinem Beruf entstehen. Wobei ich mich natürlich fragen muss, ob viele Gespräche und Handlungen überhaupt so ablaufen würden, wie sie es eben getan haben. Ohne bestimmte Sachzwänge, Hierarchie, Kunde/&#8221;Verkäufer&#8221; Beziehung, ich kann ja gar nicht wissen, wie der Umgang mit den Menschen dann wäre. Ich sags mal so, was dann auch kommen würde, mir wäre ein sich bewegen und hinfallen samt Lernprozess lieber als weiterhin auf der Stelle zu treten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75741</link>
		<dc:creator><![CDATA[renée]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 18:13:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18757#comment-75741</guid>
		<description><![CDATA[@77 Vogel

Mei Dochder sescht jeddefalls Mama zu mir. Waasde, isch wussd ned, dessde Schdesch bis do owwe bekannt is. Feudereuwe, soso. Isch bin awwer eijendlisch gaanit vunn Hesse, meh so vunn hie Rischdung Bariss unn dann baa Meeder voa de Grenz schaaf bremse.

@79/80

Nöö, WIR sind alternativlos! 

TINA ist eben gerade keine sondern die ultimative Sackgasse.

@90 Troptard
Die &quot;bürgerlichen Denkschemata&quot; sind mir neulich ins Säurebecken gefallen ;-)

Vorhin wollte ich mich mal &quot;live&quot; schlau machen, was hier in Frankfurt &quot;Auf der Au 14-16&quot; für ein anarchistischer Verein ist, weil ich da alle paar Tage dran vorbeikomme. Nun ja, keine Klingel, keinerlei Hinweisschilder, aber das Eingangstor ließ sich öffnen. Ich geh&#039; also auf das Gelände und rufe immer wieder &quot;Hallo!&quot;. Dann nach ca. 50 m ruft jemand &quot;Was ist?&quot;, ich fragte, was es mit &quot;Auf der Au 14-16&quot; auf sich hat. Da blafft der junge Mann mich an: 
&quot;Das ist hier Privatgelände und sie verschwinden besser sofort wieder!&quot;

cu
renée (weibliche form von rené)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@77 Vogel</p>
<p>Mei Dochder sescht jeddefalls Mama zu mir. Waasde, isch wussd ned, dessde Schdesch bis do owwe bekannt is. Feudereuwe, soso. Isch bin awwer eijendlisch gaanit vunn Hesse, meh so vunn hie Rischdung Bariss unn dann baa Meeder voa de Grenz schaaf bremse.</p>
<p>@79/80</p>
<p>Nöö, WIR sind alternativlos! </p>
<p>TINA ist eben gerade keine sondern die ultimative Sackgasse.</p>
<p>@90 Troptard<br />
Die &#8220;bürgerlichen Denkschemata&#8221; sind mir neulich ins Säurebecken gefallen ;-)</p>
<p>Vorhin wollte ich mich mal &#8220;live&#8221; schlau machen, was hier in Frankfurt &#8220;Auf der Au 14-16&#8243; für ein anarchistischer Verein ist, weil ich da alle paar Tage dran vorbeikomme. Nun ja, keine Klingel, keinerlei Hinweisschilder, aber das Eingangstor ließ sich öffnen. Ich geh&#8217; also auf das Gelände und rufe immer wieder &#8220;Hallo!&#8221;. Dann nach ca. 50 m ruft jemand &#8220;Was ist?&#8221;, ich fragte, was es mit &#8220;Auf der Au 14-16&#8243; auf sich hat. Da blafft der junge Mann mich an:<br />
&#8220;Das ist hier Privatgelände und sie verschwinden besser sofort wieder!&#8221;</p>
<p>cu<br />
renée (weibliche form von rené)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18757#comment-75740</link>
		<dc:creator><![CDATA[Eike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 18:02:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ah, endlich sindwa soweit. Es gibt kaum andere Wege, als zurück zur Natur. Das erfordert Opfer. Luxus weg, viele Menschen weg, wenig Konsummöglichkeiten, keine Infrastruktur und ja...wenn es nix gibt, muss man sich einschränken, das betrifft auch die klassischen Süchte. Dem einen gelingt das, der andere geht zugrunde. Gleiches gilt für Lebensmittel o. ä.. Das ist Natur pur. Grausam, aber effizient. Spätestens nach der Finanzkrise (wenn nicht ohnehin schon) wird es für viele eh darauf hinauslaufen. Früher hat man sowas abgeschoben. &quot;Och ja, ne... Afrika, Asien, aber hier doch nicht.&quot; Tja, willkommen bei der Globalisierung. Schön für die, die sich des oberen Mittelstands wähnen. Die können noch versuchen in die Reichenkaste aufzusteigen. Das es aber auch denen nur sehr vereinzelt gelingen wird: geschenkt! Solange noch eine gewisse Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt, kann es für viele noch länger funktionieren. Das ist indes nicht mehr der Fall (bzw. Tendenz abnehmend), darum heißt es: &quot;Vorwärts! Auf! In den totalen Zusammenbruch.&quot; Ach ja, neben der Tendenz sollte natürlich auch die Potenz berücksichtigt werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, endlich sindwa soweit. Es gibt kaum andere Wege, als zurück zur Natur. Das erfordert Opfer. Luxus weg, viele Menschen weg, wenig Konsummöglichkeiten, keine Infrastruktur und ja&#8230;wenn es nix gibt, muss man sich einschränken, das betrifft auch die klassischen Süchte. Dem einen gelingt das, der andere geht zugrunde. Gleiches gilt für Lebensmittel o. ä.. Das ist Natur pur. Grausam, aber effizient. Spätestens nach der Finanzkrise (wenn nicht ohnehin schon) wird es für viele eh darauf hinauslaufen. Früher hat man sowas abgeschoben. &#8220;Och ja, ne&#8230; Afrika, Asien, aber hier doch nicht.&#8221; Tja, willkommen bei der Globalisierung. Schön für die, die sich des oberen Mittelstands wähnen. Die können noch versuchen in die Reichenkaste aufzusteigen. Das es aber auch denen nur sehr vereinzelt gelingen wird: geschenkt! Solange noch eine gewisse Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt, kann es für viele noch länger funktionieren. Das ist indes nicht mehr der Fall (bzw. Tendenz abnehmend), darum heißt es: &#8220;Vorwärts! Auf! In den totalen Zusammenbruch.&#8221; Ach ja, neben der Tendenz sollte natürlich auch die Potenz berücksichtigt werden.</p>
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