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	<title>Kommentare zu: Gedruckter Surrealismus</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2013 17:19:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Scheues Reh</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72547</link>
		<dc:creator><![CDATA[Scheues Reh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 05:13:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hmmm, ich fang mal so an:
wenn diese ganzen Zwänge nicht mehr bestünden, die durch den Kapitalismus
bestehen, und das Ganze liefe trotzdem so weiter, dann hieße das ja, dass
(Lohn-)Arbeit ein menschliches Bedürfnis ist (obendrein solche, die den Arbeitenden immer kaputter macht), und dass z.B. auch solche Sachen wie geplante Obsoleszenz (oder sich das Essen zu vergiften, etc.) menschliche Bedürfnisse sind, und dass auch die ganzen Narrative, Religionen und sonstigen PR-Maßnahmen, Hartz-IV, etc. gar nicht notwendig sind (d.h. der sogenannte innere Schweinehund gar nicht immer wieder auf&#039;s Neue überwunden werden muss).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm, ich fang mal so an:<br />
wenn diese ganzen Zwänge nicht mehr bestünden, die durch den Kapitalismus<br />
bestehen, und das Ganze liefe trotzdem so weiter, dann hieße das ja, dass<br />
(Lohn-)Arbeit ein menschliches Bedürfnis ist (obendrein solche, die den Arbeitenden immer kaputter macht), und dass z.B. auch solche Sachen wie geplante Obsoleszenz (oder sich das Essen zu vergiften, etc.) menschliche Bedürfnisse sind, und dass auch die ganzen Narrative, Religionen und sonstigen PR-Maßnahmen, Hartz-IV, etc. gar nicht notwendig sind (d.h. der sogenannte innere Schweinehund gar nicht immer wieder auf&#8217;s Neue überwunden werden muss).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Umdenker</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72503</link>
		<dc:creator><![CDATA[Umdenker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:06:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter 32
&quot;sollen wir jetzt also quasi aus Dankbarkeit die letzten Ressourcen noch schneller plündern und das Kapital uns weiter in die Katastrophe führen lassen?&quot;

Mit dieser Aussage bin ich nicht einverstanden. Wer sagt denn, dass wir ohne Kapital (und somit dem Verschwinden der daraus resultierenden Zwänge, Rahmenbedingungen, etc...) nicht dennoch Ressourcen verschwenden und die Umwelt zerstören, weil die Masse weiterhin auf Teufel komm raus seinen &quot;Wohlstand&quot; mehren will. Gier, Egoismus, fehlende Empathie ... die menschlichen Schwächen verschwinden doch nicht, nur weil man das System des Kapitals abschaffen würde. Es würde sich höchstwahrscheinlich positiv auf unser miteinander auswirken, aber Wunder erwarte ich mir davon nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter 32<br />
&#8220;sollen wir jetzt also quasi aus Dankbarkeit die letzten Ressourcen noch schneller plündern und das Kapital uns weiter in die Katastrophe führen lassen?&#8221;</p>
<p>Mit dieser Aussage bin ich nicht einverstanden. Wer sagt denn, dass wir ohne Kapital (und somit dem Verschwinden der daraus resultierenden Zwänge, Rahmenbedingungen, etc&#8230;) nicht dennoch Ressourcen verschwenden und die Umwelt zerstören, weil die Masse weiterhin auf Teufel komm raus seinen &#8220;Wohlstand&#8221; mehren will. Gier, Egoismus, fehlende Empathie &#8230; die menschlichen Schwächen verschwinden doch nicht, nur weil man das System des Kapitals abschaffen würde. Es würde sich höchstwahrscheinlich positiv auf unser miteinander auswirken, aber Wunder erwarte ich mir davon nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72459</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:52:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So, neues Posting dazu is feddich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, neues Posting dazu is feddich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cb</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72458</link>
		<dc:creator><![CDATA[cb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:48:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Widerspruchsfreiheit der Theorie damit Reibungslosigkeit der Veränderung isn bescheidener Maßstab für Realitätsgerechtigkeit/Umsetzbarkeit. Nur mal so.

(Man kann schon dolle Worte basteln im Deutschen. :))]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Widerspruchsfreiheit der Theorie damit Reibungslosigkeit der Veränderung isn bescheidener Maßstab für Realitätsgerechtigkeit/Umsetzbarkeit. Nur mal so.</p>
<p>(Man kann schon dolle Worte basteln im Deutschen. :))</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72457</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:05:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter
&lt;em&gt;&quot;Das Vetrackte am Kapital ist der Zwang zur Expansion, ...&quot;&lt;/em&gt; Dess iss jezz abber neu, gell? SCNR. Das sieht Jenner ganz genauso ... und nich nur der.
&lt;em&gt;&quot;... sollen wir jetzt also quasi aus Dankbarkeit die letzten Ressourcen noch schneller plündern und das Kapital uns weiter in die Katastrophe führen lassen?&quot;&lt;/em&gt; Auch hier findest Du keinen Widerspruch. Das Konzept &quot;Neuer Fiskalismus&quot; kann (vermute ich &#039;mal ganz bescheiden) ein reformistischer - sprich: nicht gewalttätiger - Weg aus dem Problemkreis sein. Jau, da muss man halt doch &#039;n paar Seiten lesen, iss doch nich so einfach. Aber wem sag&#039; ich das, iss ja aller Ehren wert, was Du hier seit Jahren abziehst - und die Kugel dreht sich immer noch. ;-)

Nix für ungut: Auch Du kannst Dir das Buch ausleihen, wenn&#039;s zurück iss und Du willst.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter<br />
<em>&#8220;Das Vetrackte am Kapital ist der Zwang zur Expansion, &#8230;&#8221;</em> Dess iss jezz abber neu, gell? SCNR. Das sieht Jenner ganz genauso &#8230; und nich nur der.<br />
<em>&#8220;&#8230; sollen wir jetzt also quasi aus Dankbarkeit die letzten Ressourcen noch schneller plündern und das Kapital uns weiter in die Katastrophe führen lassen?&#8221;</em> Auch hier findest Du keinen Widerspruch. Das Konzept &#8220;Neuer Fiskalismus&#8221; kann (vermute ich &#8216;mal ganz bescheiden) ein reformistischer &#8211; sprich: nicht gewalttätiger &#8211; Weg aus dem Problemkreis sein. Jau, da muss man halt doch &#8216;n paar Seiten lesen, iss doch nich so einfach. Aber wem sag&#8217; ich das, iss ja aller Ehren wert, was Du hier seit Jahren abziehst &#8211; und die Kugel dreht sich immer noch. ;-)</p>
<p>Nix für ungut: Auch Du kannst Dir das Buch ausleihen, wenn&#8217;s zurück iss und Du willst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72456</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 14:58:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18080#comment-72456</guid>
		<description><![CDATA[Nachtrag: Was immer gern übersehen wird, ist dass der New Deal schon so ein Ansatz war und ebenso Erhards &quot;Soziale Marktwirtschaft&quot;. Der Knackpunkt liegt in der Analyse von dessen scheitern und dem Aufkommen des Neoliberalismus. Das war, so sehen es die Marxianer, kein Unfall, sondern die logische Folge sinkender Profitraten bzw. eines Überschusses an Kapital, was aufs Gleiche rausläuft. Dahin gibt es kein Zurück. Du kannst kochendes Wasser nicht auf engemehme 35° abkühlen, wenn du den Pott auf dem heißen Herd stehen lässt.

Noch ein Nachtrag: Die Nachkriegsgeneration ist hier an Staublunge krepiert. Die Laube und das abendliche Bier waren der &quot;Wohlstand&quot;, den es im Gegenzug gab. Wenn du das mal historisch und geographisch bemisst, gab es verdammt wenig &quot;Wohlstand&quot;.

[&lt;strong&gt;edit&lt;/strong&gt;:]Ich mache heraus mal ein neues Posting, das ist wichtig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Was immer gern übersehen wird, ist dass der New Deal schon so ein Ansatz war und ebenso Erhards &#8220;Soziale Marktwirtschaft&#8221;. Der Knackpunkt liegt in der Analyse von dessen scheitern und dem Aufkommen des Neoliberalismus. Das war, so sehen es die Marxianer, kein Unfall, sondern die logische Folge sinkender Profitraten bzw. eines Überschusses an Kapital, was aufs Gleiche rausläuft. Dahin gibt es kein Zurück. Du kannst kochendes Wasser nicht auf engemehme 35° abkühlen, wenn du den Pott auf dem heißen Herd stehen lässt.</p>
<p>Noch ein Nachtrag: Die Nachkriegsgeneration ist hier an Staublunge krepiert. Die Laube und das abendliche Bier waren der &#8220;Wohlstand&#8221;, den es im Gegenzug gab. Wenn du das mal historisch und geographisch bemisst, gab es verdammt wenig &#8220;Wohlstand&#8221;.</p>
<p>[<strong>edit</strong>:]Ich mache heraus mal ein neues Posting, das ist wichtig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72454</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 14:37:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18080#comment-72454</guid>
		<description><![CDATA[Nein, nein und nein. 
- Das Vetrackte am Kapital ist der Zwang zur Expansion, das hat mit Eigentum in diesem Zusammenhang nur sekundär zu tun. Kapitalismus ist aber ohne diese Dynamik (der Verschuldung) nicht zu haben. Ich kann also nicht Kapital besteuern, das sich nicht auswirkt wie Kapital.
- Es hat auch keine Eigentumsgesellschaft für Wohlstand gesorgt, das ist pure Propaganda. Es hat für asymmetrische Verteilung gesorgt, die auf der einen Seite als Wohlstand empfunden wird und auf der anderen &quot;Sklaverei&quot; heißt (es gibt noch andere Kontinente als Europa und Amiland). Was davon übrig bleibt: Die Dynamik der der technischen Entwicklung wurde durch die des Kapitals beschleunigt. Das hat solchen Fortschritt gezeitigt. Der ist aber mehr als genug fortgeschritten; sollen wir jetzt also quasi aus Dankbarkeit die letzten Ressourcen noch schneller plündern und das Kapital uns weiter in die Katastrophe führen lassen? 
Es ist vollkommen sinnlos, erst asymmetrische Aneignung zu fördern, um sich dann Gedanken zu machen, wie man das wieder ins Lot bringt, während man durch den kapitalistischen Erwerb wiederum die Profiteure in den Stand setzt, solche Experimente obendrein zu korrumpieren. Funzt nicht. Null. Ich raffe das eh nicht, wieso dauernd revolutionäre Ansätze in die Manege gekullert werden, die am Kern des Problems nichts ändern wollen. Das ist - mit Verlaub - doppelt dumm.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, nein und nein.<br />
- Das Vetrackte am Kapital ist der Zwang zur Expansion, das hat mit Eigentum in diesem Zusammenhang nur sekundär zu tun. Kapitalismus ist aber ohne diese Dynamik (der Verschuldung) nicht zu haben. Ich kann also nicht Kapital besteuern, das sich nicht auswirkt wie Kapital.<br />
- Es hat auch keine Eigentumsgesellschaft für Wohlstand gesorgt, das ist pure Propaganda. Es hat für asymmetrische Verteilung gesorgt, die auf der einen Seite als Wohlstand empfunden wird und auf der anderen &#8220;Sklaverei&#8221; heißt (es gibt noch andere Kontinente als Europa und Amiland). Was davon übrig bleibt: Die Dynamik der der technischen Entwicklung wurde durch die des Kapitals beschleunigt. Das hat solchen Fortschritt gezeitigt. Der ist aber mehr als genug fortgeschritten; sollen wir jetzt also quasi aus Dankbarkeit die letzten Ressourcen noch schneller plündern und das Kapital uns weiter in die Katastrophe führen lassen?<br />
Es ist vollkommen sinnlos, erst asymmetrische Aneignung zu fördern, um sich dann Gedanken zu machen, wie man das wieder ins Lot bringt, während man durch den kapitalistischen Erwerb wiederum die Profiteure in den Stand setzt, solche Experimente obendrein zu korrumpieren. Funzt nicht. Null. Ich raffe das eh nicht, wieso dauernd revolutionäre Ansätze in die Manege gekullert werden, die am Kern des Problems nichts ändern wollen. Das ist &#8211; mit Verlaub &#8211; doppelt dumm.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72452</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 14:11:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter (28)
&quot;Kapitalismus&quot; ... hm ... ja ich weiß, böses Zeug, seh&#039; ich auch so. Dass die Eigentumsgesellschaft - im Buch wird erklärt, warum dieser Begriff das Phänomen &quot;unseres&quot; gegenwärtigen Systems besser beschreibt als eben nicht Kapitalismus - die jenige ist, die bisher für Wohlstand der größeren Zahl an Menschen gesorgt hat als alle Gesellschaftssyteme vorher. Dat iss wohl unstrittig. Der Preis dafür allerdings auch, das musst mir niemand erklären (ich habe schon in der Vergangenheit einiges zu mir, meinen Umständen und Erfahrungen gesagt, ich weiß schon wie &quot;aufrecht gehen&quot; geht).
Sorry, es macht mich ein bisschen sprachlos: Irgendwie wälzen wir uns ja alle im eigenen Saft und auf der Basis dessen was wir wissen (glauben?), auch ich. Gerade deshalb lese ich auch schon &#039;mal &#039;was &quot;Neues&quot;. Und wenn ich das tue, bin ich nur dann mit einem Urteil prima vista zur Hand, wenn es der dritte Aufguss ist. Und ich würde nur dann (3. Aufguss) mich mit einem kurzen Zitat aus einem Kurzbericht alos Beleg äußern im Sinne von: &quot;Da kannst Du schon sehen ... do kütt nix mi!&quot; Dies scheint mir aber bei Jenners Konzept - dessen Erstfinder er auch nicht ist, nach eigenem Bekunden - nicht der Fall, das ist kein dritter Aufguss.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter (28)<br />
&#8220;Kapitalismus&#8221; &#8230; hm &#8230; ja ich weiß, böses Zeug, seh&#8217; ich auch so. Dass die Eigentumsgesellschaft &#8211; im Buch wird erklärt, warum dieser Begriff das Phänomen &#8220;unseres&#8221; gegenwärtigen Systems besser beschreibt als eben nicht Kapitalismus &#8211; die jenige ist, die bisher für Wohlstand der größeren Zahl an Menschen gesorgt hat als alle Gesellschaftssyteme vorher. Dat iss wohl unstrittig. Der Preis dafür allerdings auch, das musst mir niemand erklären (ich habe schon in der Vergangenheit einiges zu mir, meinen Umständen und Erfahrungen gesagt, ich weiß schon wie &#8220;aufrecht gehen&#8221; geht).<br />
Sorry, es macht mich ein bisschen sprachlos: Irgendwie wälzen wir uns ja alle im eigenen Saft und auf der Basis dessen was wir wissen (glauben?), auch ich. Gerade deshalb lese ich auch schon &#8216;mal &#8216;was &#8220;Neues&#8221;. Und wenn ich das tue, bin ich nur dann mit einem Urteil prima vista zur Hand, wenn es der dritte Aufguss ist. Und ich würde nur dann (3. Aufguss) mich mit einem kurzen Zitat aus einem Kurzbericht alos Beleg äußern im Sinne von: &#8220;Da kannst Du schon sehen &#8230; do kütt nix mi!&#8221; Dies scheint mir aber bei Jenners Konzept &#8211; dessen Erstfinder er auch nicht ist, nach eigenem Bekunden &#8211; nicht der Fall, das ist kein dritter Aufguss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72451</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:53:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18080#comment-72451</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart (25)
&lt;em&gt;&quot;... ein solcher Bockmist ...&quot;&lt;/em&gt; Das war auch mein Gedanke, als ich vor ca. 1 Jahr das erste mal mit dem Konzept &quot;Neuer Fiskalismus&quot; (Jenner) konfrontiert wurde: &quot;Noch so&#039;ne Schoiße!&quot; 
&lt;em&gt;&quot;Deshalb die Kurzfassung: durch keine wie auch immer geartete Besteuerung lässt sich das Kapitalverhältnis grundsätzlich ändern, entweder ist es in der Lage, sich unter den neuen Bedingungen zu restaurieren, oder es stellt seinen Betrieb schlicht ein, wenn es das nicht mehr kann.&quot;&lt;/em&gt;
Du brauchst Dich nicht mit mir als Sekundärquelle rumzuplagen, schreib&#039; den Jenner doch selber an - der antwortet postwendend - und erklär&#039; ihm, warum das alles &quot;Bockmist&quot; ist. Ich habe mich reingelesen, habe das Buch &lt;em&gt;Wohlstand und Armut&lt;/em&gt; gelesen - sowie weiteres aus dieser Ecke - und beschäftige mich seit Wochen mit der Suche nach dem Knackpunkt: Ich finde keinen. Käme ein solches Konzept zum Tragen würde sich - über eine Zeitspanne - auch die Vermögensschere &quot;zuklappen&quot; lassen und, wegen der individuellen Verbrauchssteuer, auch die Einkommensschere ihren Schrecken verlieren. Natürlich gehören auch noch Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer mit in das Konzept - ohne im Buch breit abgearbeitet zu werden. 
Letztlich sind auch Deine Ausführungen leider nicht geeignet, mir einen Knackpunkt aufzuzeigen. Aber, wie schon gesagt, arbeite Dich nicht an mir ab, wende Dich gleich an das Original.
&lt;em&gt;&quot;Schon die simple Überlegung, wer denn letztlich zB ‘Unternehmenssteuern’ tatsächlich bezahlt, könnte auf die richtige Fährte führen … sorry.&quot;&lt;/em&gt; Soweit ich Jenner verstehe, sieht er das genauso wie Du(?) und ich: Die Endkunden zahlen die Steuern. Aber das ist doch jezz wirklich nich neu, oder? ;-)

PS.: Ich habe den Schmöker gerade verliehen, wenn er zurück ist leih&#039; ich ihn gerne aus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart (25)<br />
<em>&#8220;&#8230; ein solcher Bockmist &#8230;&#8221;</em> Das war auch mein Gedanke, als ich vor ca. 1 Jahr das erste mal mit dem Konzept &#8220;Neuer Fiskalismus&#8221; (Jenner) konfrontiert wurde: &#8220;Noch so&#8217;ne Schoiße!&#8221;<br />
<em>&#8220;Deshalb die Kurzfassung: durch keine wie auch immer geartete Besteuerung lässt sich das Kapitalverhältnis grundsätzlich ändern, entweder ist es in der Lage, sich unter den neuen Bedingungen zu restaurieren, oder es stellt seinen Betrieb schlicht ein, wenn es das nicht mehr kann.&#8221;</em><br />
Du brauchst Dich nicht mit mir als Sekundärquelle rumzuplagen, schreib&#8217; den Jenner doch selber an &#8211; der antwortet postwendend &#8211; und erklär&#8217; ihm, warum das alles &#8220;Bockmist&#8221; ist. Ich habe mich reingelesen, habe das Buch <em>Wohlstand und Armut</em> gelesen &#8211; sowie weiteres aus dieser Ecke &#8211; und beschäftige mich seit Wochen mit der Suche nach dem Knackpunkt: Ich finde keinen. Käme ein solches Konzept zum Tragen würde sich &#8211; über eine Zeitspanne &#8211; auch die Vermögensschere &#8220;zuklappen&#8221; lassen und, wegen der individuellen Verbrauchssteuer, auch die Einkommensschere ihren Schrecken verlieren. Natürlich gehören auch noch Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer mit in das Konzept &#8211; ohne im Buch breit abgearbeitet zu werden.<br />
Letztlich sind auch Deine Ausführungen leider nicht geeignet, mir einen Knackpunkt aufzuzeigen. Aber, wie schon gesagt, arbeite Dich nicht an mir ab, wende Dich gleich an das Original.<br />
<em>&#8220;Schon die simple Überlegung, wer denn letztlich zB ‘Unternehmenssteuern’ tatsächlich bezahlt, könnte auf die richtige Fährte führen … sorry.&#8221;</em> Soweit ich Jenner verstehe, sieht er das genauso wie Du(?) und ich: Die Endkunden zahlen die Steuern. Aber das ist doch jezz wirklich nich neu, oder? ;-)</p>
<p>PS.: Ich habe den Schmöker gerade verliehen, wenn er zurück ist leih&#8217; ich ihn gerne aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BorisGruschenko</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18080#comment-72447</link>
		<dc:creator><![CDATA[BorisGruschenko]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18080#comment-72447</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart, 25

Danke, dass du übernommen hast, ich wusste wirklich nicht wo anzufangen ist. ;)

Dümmeres Geschwafel ist wohl nur in Wahlprogrammen zu finden, Herr Jenner gehört zu den Genies die nur andere kapitalistische Erscheinungsformen im Kopf haben und denen radikal-emanzipatorische Kritik völlig fremd ist.



@cb, 26
&quot;Aber darum gings doch gar nicht, oder? Es ging doch um Erklärungen (~ansätze) vs individuelle Schuld/Verantwortung und das erstere irgendwie entlastend seien. Nur schließt beides sich nicht aus, das sind zwar nicht völlig unabhängige aber doch sehr verschiedene Konzepte&quot;

Jup, ich denke troptard hat den aus dem Konkurrenzzwang resultierenden Kampf ums Überleben und den darin eingebetteten Egoismus persönlich genommen. Er mag keine Gräuel gegen Andersdenkende, Schwächere oder kapitalistisch-definierte &quot;Überflüssige&quot; haben und projiziert dies auf alle anderen.

Wenn es allerdings ums Überleben geht, verbunden mit der Mentalität des Liberalismus, dass alle zur Arbeit angehalten werden sollen, die dazu nur irgendwie fähig sind (selbst die Kranken sollen das Werk verrichten) – dies aber nach kapitalistischen Kriterien nur ungenügend umgesetzt werden kann, zeigt sich die wahre Fratze des aufgeklärten, liberalen Bürgertums.

Man bekennt sich zwar zu den „Geboten der Menschlichkeit“, aber nur insofern dies auch notwendig ist, der Grad der „Ausübung“ dieser Menschenrechte solle doch bitte so weit unten wie möglich angesetzt werden. Diese Ideologie vertritt die Ansicht der „angeborenen Faulheit“ der Massen, die durch den Konkurrenzdruck überwundenen werden müsse, hier geht es um Sieg oder Niederlage.

Da wir alle der Konkurrenz und der damit gleichzeitig uns dirigierenden Unterwürfigkeit ausgesetzt sind, sind wir damit alle dem Zwang des Marktes unterworfen, und dieser ist niemals friedlich oder gewaltfrei!

So wie es sich in den „Menschenrechten“ darstellt, stellt es sich in der Konkurrenz dar, es geht darum sich als Ware zu verkaufen, „frei“ und „gleich“ ist man nur als Konkurrenzsubjekt.

So lassen sich vielleicht Hass und Vorurteile gegenüber Arbeitslosen und Ausländern auf der einen und den &quot;Gewinnern&quot; (die die Lebensbedingungen der &quot;Verlierer&quot; immer weiter herabsetzen wollen) auf der anderen Seite erklären.

@flatter, 28
&quot;Der Knüller an dieser Haltung ist ja, dass sie so noch von der Brandgefahr der Alternativen schwafeln, wenn die Kapitalhütte längst lichterloh brennt.&quot;

Treffer, man schaue sich nur die &quot;Weltrettungsliteratur&quot; für den Kapitalismus an, diese Herren können sich eher einen Kapitalismus ohne Welt vorstellen, als eine Welt ohne Kapitalismus!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart, 25</p>
<p>Danke, dass du übernommen hast, ich wusste wirklich nicht wo anzufangen ist. ;)</p>
<p>Dümmeres Geschwafel ist wohl nur in Wahlprogrammen zu finden, Herr Jenner gehört zu den Genies die nur andere kapitalistische Erscheinungsformen im Kopf haben und denen radikal-emanzipatorische Kritik völlig fremd ist.</p>
<p>@cb, 26<br />
&#8220;Aber darum gings doch gar nicht, oder? Es ging doch um Erklärungen (~ansätze) vs individuelle Schuld/Verantwortung und das erstere irgendwie entlastend seien. Nur schließt beides sich nicht aus, das sind zwar nicht völlig unabhängige aber doch sehr verschiedene Konzepte&#8221;</p>
<p>Jup, ich denke troptard hat den aus dem Konkurrenzzwang resultierenden Kampf ums Überleben und den darin eingebetteten Egoismus persönlich genommen. Er mag keine Gräuel gegen Andersdenkende, Schwächere oder kapitalistisch-definierte &#8220;Überflüssige&#8221; haben und projiziert dies auf alle anderen.</p>
<p>Wenn es allerdings ums Überleben geht, verbunden mit der Mentalität des Liberalismus, dass alle zur Arbeit angehalten werden sollen, die dazu nur irgendwie fähig sind (selbst die Kranken sollen das Werk verrichten) – dies aber nach kapitalistischen Kriterien nur ungenügend umgesetzt werden kann, zeigt sich die wahre Fratze des aufgeklärten, liberalen Bürgertums.</p>
<p>Man bekennt sich zwar zu den „Geboten der Menschlichkeit“, aber nur insofern dies auch notwendig ist, der Grad der „Ausübung“ dieser Menschenrechte solle doch bitte so weit unten wie möglich angesetzt werden. Diese Ideologie vertritt die Ansicht der „angeborenen Faulheit“ der Massen, die durch den Konkurrenzdruck überwundenen werden müsse, hier geht es um Sieg oder Niederlage.</p>
<p>Da wir alle der Konkurrenz und der damit gleichzeitig uns dirigierenden Unterwürfigkeit ausgesetzt sind, sind wir damit alle dem Zwang des Marktes unterworfen, und dieser ist niemals friedlich oder gewaltfrei!</p>
<p>So wie es sich in den „Menschenrechten“ darstellt, stellt es sich in der Konkurrenz dar, es geht darum sich als Ware zu verkaufen, „frei“ und „gleich“ ist man nur als Konkurrenzsubjekt.</p>
<p>So lassen sich vielleicht Hass und Vorurteile gegenüber Arbeitslosen und Ausländern auf der einen und den &#8220;Gewinnern&#8221; (die die Lebensbedingungen der &#8220;Verlierer&#8221; immer weiter herabsetzen wollen) auf der anderen Seite erklären.</p>
<p>@flatter, 28<br />
&#8220;Der Knüller an dieser Haltung ist ja, dass sie so noch von der Brandgefahr der Alternativen schwafeln, wenn die Kapitalhütte längst lichterloh brennt.&#8221;</p>
<p>Treffer, man schaue sich nur die &#8220;Weltrettungsliteratur&#8221; für den Kapitalismus an, diese Herren können sich eher einen Kapitalismus ohne Welt vorstellen, als eine Welt ohne Kapitalismus!</p>
]]></content:encoded>
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