<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Rechts vs. Links: Der Staat</title>
	<atom:link href="https://archiv.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=18062" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062</link>
	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2013 17:19:31 +0000</lastBuildDate>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.8.41</generator>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72415</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 20:43:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72415</guid>
		<description><![CDATA[Es wäre ganz hilfreich auf den Kommentar hinzuweisen, auf den du dich beziehst (33).
Was Kreutzer da vorschlägt, ist m.E. derselbe Irrweg wie der Keynesianismus. &quot;Das System&quot; passt sich immer an, nämlich den Bedürfnissen des Kapitals. Will man das ändern, muss man das Kapital abschaffen. Ich sehe da auch nirgends den Trick, wie das &quot;Erpressungspotenzial&quot; unmöglich gemacht würde. Im Gegenteil übersieht auch dieses Modell, dass Kapital expandieren &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt; und sich den Raum dafür schafft. Gäbe es dagegen einen Widerstand, hätte ich den gern verortet, der kann sich dann nämlich gleich das nächste kapitalistische Experiment sparen. Moribund ist bei mir gar nix, blasiert ziehe ich mir nicht an und überhaupt bin ich nach wie vor entschieden gegen solche persönlichen Zuschreibungen. Da reagiere ich irgendwann allergisch drauf. 
Dass ich Modelle beiseite wische, die ich für untauglich halte, nenne ich &quot;konsequent&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre ganz hilfreich auf den Kommentar hinzuweisen, auf den du dich beziehst (33).<br />
Was Kreutzer da vorschlägt, ist m.E. derselbe Irrweg wie der Keynesianismus. &#8220;Das System&#8221; passt sich immer an, nämlich den Bedürfnissen des Kapitals. Will man das ändern, muss man das Kapital abschaffen. Ich sehe da auch nirgends den Trick, wie das &#8220;Erpressungspotenzial&#8221; unmöglich gemacht würde. Im Gegenteil übersieht auch dieses Modell, dass Kapital expandieren <em>muss</em> und sich den Raum dafür schafft. Gäbe es dagegen einen Widerstand, hätte ich den gern verortet, der kann sich dann nämlich gleich das nächste kapitalistische Experiment sparen. Moribund ist bei mir gar nix, blasiert ziehe ich mir nicht an und überhaupt bin ich nach wie vor entschieden gegen solche persönlichen Zuschreibungen. Da reagiere ich irgendwann allergisch drauf.<br />
Dass ich Modelle beiseite wische, die ich für untauglich halte, nenne ich &#8220;konsequent&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sinnfrey</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72413</link>
		<dc:creator><![CDATA[sinnfrey]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 20:25:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72413</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Ach ja, mal wieder&quot; so ein moribund-blasiertes Wegwischen konkreter Modellüberlegungen. Treffen sich hier linksintellektuelle Klageweiber, die nichts wollen als sich gegenseitig bestätigen in ihrem Leiden an der Unverbesserlichkeit dieser Welt? Jonasse unter der Rhizinusstaude. &quot;Es scheint, als sei auch hier der Kampf schon verloren, ehe er begonnen hat.&quot;

   Na gut, auch sowas hat seinen Unterhaltungswert, wenn es geistreich rüberkommt.

In dem Eingangstext ging es doch darum, wie nämlich auch in dem von mir verlinkten Aufsatz, &quot;wie ein universales Recht sich etablieren kann, ohne dass die Gemeinschaft ein kollektives Rechtssystem einrichtet, das sich wiederum zur Bildung von Klassen und Schichten missbrauchen lässt&quot;.  Für ein solches, ein emanzipierendes kollektives Rechtssystem zeigt die Idee eines &quot;wahlfreien Grundeinkommens&quot; mit seiner Verbindung zu einem egalisierenden Bodennutzungsrecht interessante Ansätze. Ob unter solchen Bedingungen ausschließendes Eigentum (sei es in einem Feudalismus, Kapitalismus oder realsozialistischem Bonzentum) und sein Erpressungspotenzial überhaupt noch möglich wäre, ist schwer vorstellbar. Das Modell hat seinen Charme gerade darin, dass das, was angemessen ist, dynamisch sich den Bedingungen entsprechend ändern kann und mit einfachen Meßgrößen tatsächlich ändert. Und dass die Zumessung des Anteils für jeden gleich ist.    
Aber o.k., ist hier nicht erwünscht. Zu praktisch gedacht. &quot;Der Kampf ist schon verloren, ehe&quot; ... usw. 
Dann leidet mal weiter. Es gibt genug zu beklagen in dieser Gesellschaft, in der Tat. Jeden Tag. Unseren täglichen Frust gib uns heute. Das hat Suchtpotential. Aber keine Sorge, der Stoff wird nicht ausgehen. Und tschüss, bin schon weg.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ach ja, mal wieder&#8221; so ein moribund-blasiertes Wegwischen konkreter Modellüberlegungen. Treffen sich hier linksintellektuelle Klageweiber, die nichts wollen als sich gegenseitig bestätigen in ihrem Leiden an der Unverbesserlichkeit dieser Welt? Jonasse unter der Rhizinusstaude. &#8220;Es scheint, als sei auch hier der Kampf schon verloren, ehe er begonnen hat.&#8221;</p>
<p>   Na gut, auch sowas hat seinen Unterhaltungswert, wenn es geistreich rüberkommt.</p>
<p>In dem Eingangstext ging es doch darum, wie nämlich auch in dem von mir verlinkten Aufsatz, &#8220;wie ein universales Recht sich etablieren kann, ohne dass die Gemeinschaft ein kollektives Rechtssystem einrichtet, das sich wiederum zur Bildung von Klassen und Schichten missbrauchen lässt&#8221;.  Für ein solches, ein emanzipierendes kollektives Rechtssystem zeigt die Idee eines &#8220;wahlfreien Grundeinkommens&#8221; mit seiner Verbindung zu einem egalisierenden Bodennutzungsrecht interessante Ansätze. Ob unter solchen Bedingungen ausschließendes Eigentum (sei es in einem Feudalismus, Kapitalismus oder realsozialistischem Bonzentum) und sein Erpressungspotenzial überhaupt noch möglich wäre, ist schwer vorstellbar. Das Modell hat seinen Charme gerade darin, dass das, was angemessen ist, dynamisch sich den Bedingungen entsprechend ändern kann und mit einfachen Meßgrößen tatsächlich ändert. Und dass die Zumessung des Anteils für jeden gleich ist.<br />
Aber o.k., ist hier nicht erwünscht. Zu praktisch gedacht. &#8220;Der Kampf ist schon verloren, ehe&#8221; &#8230; usw.<br />
Dann leidet mal weiter. Es gibt genug zu beklagen in dieser Gesellschaft, in der Tat. Jeden Tag. Unseren täglichen Frust gib uns heute. Das hat Suchtpotential. Aber keine Sorge, der Stoff wird nicht ausgehen. Und tschüss, bin schon weg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: troptard</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72398</link>
		<dc:creator><![CDATA[troptard]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 15:57:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72398</guid>
		<description><![CDATA[@ Troll, 42.

&quot;bitte erklären Sie mir, wie ich den Leuten vermitteln soll, ohne Geld auszukommen?!?&quot;

Woher dieses Sendungsbewusstsein?

 Man muss Menschen nicht vermitteln, was sie nicht nachvollziehen können, weil ihre Welt nun mal darin besteht für Geld zu arbeiten und dieses Geld wieder dort hinzugeben, von wo sie es erhalten haben, an die Unternehmen, die ihren Konsum befriedigen.

 Und ihnen ist es auch ganz selbstverständlich und das normalste der Welt, dass dieses Geld am Monatsende meistens verbraucht ist und sie dann wieder antreten müssen für den nächsten Monat.

Und weil sie das normal finden und dazu auch gezwungen sind, ist es ihnen auch wichtig das sie Arbeit haben und sei diese auch noch so schlecht bezahlt und entwürdigend.

Ich halte nichts davon Menschen irgendwo hinzubringen wo sie nicht hinwollen und mir dafür den Vogel zeigen zu lassen.

Wenn ich das Prinzip verstehe und noch viele andere auch, dann reicht mir das.  Ich mag keine linken Gruppierungen die der Auffassung sind, man müsste den Menschen nur alles richtig erklären und dann maschieren sie schon oder dort abzuholen wo sie sich im Bewusstseinsstand befinden.

Hier denke ich mal wie ein Unternehmer: &quot;Ich bin doch kein Sozialamt!&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Troll, 42.</p>
<p>&#8220;bitte erklären Sie mir, wie ich den Leuten vermitteln soll, ohne Geld auszukommen?!?&#8221;</p>
<p>Woher dieses Sendungsbewusstsein?</p>
<p> Man muss Menschen nicht vermitteln, was sie nicht nachvollziehen können, weil ihre Welt nun mal darin besteht für Geld zu arbeiten und dieses Geld wieder dort hinzugeben, von wo sie es erhalten haben, an die Unternehmen, die ihren Konsum befriedigen.</p>
<p> Und ihnen ist es auch ganz selbstverständlich und das normalste der Welt, dass dieses Geld am Monatsende meistens verbraucht ist und sie dann wieder antreten müssen für den nächsten Monat.</p>
<p>Und weil sie das normal finden und dazu auch gezwungen sind, ist es ihnen auch wichtig das sie Arbeit haben und sei diese auch noch so schlecht bezahlt und entwürdigend.</p>
<p>Ich halte nichts davon Menschen irgendwo hinzubringen wo sie nicht hinwollen und mir dafür den Vogel zeigen zu lassen.</p>
<p>Wenn ich das Prinzip verstehe und noch viele andere auch, dann reicht mir das.  Ich mag keine linken Gruppierungen die der Auffassung sind, man müsste den Menschen nur alles richtig erklären und dann maschieren sie schon oder dort abzuholen wo sie sich im Bewusstseinsstand befinden.</p>
<p>Hier denke ich mal wie ein Unternehmer: &#8220;Ich bin doch kein Sozialamt!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uena</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72383</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:09:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72383</guid>
		<description><![CDATA[@eb Na ja, schwafeln ist nicht nett ausgedrückt, aber trotzdem nachvollziehbar, wo es herkommt. Klar ist das auch Schwafelei. Muss auch gar nicht verkehrt sein. Doof ist nur, wenn man sich schwafelnd so austobt, dass es eben nichts mehr zulässt. 

Wenn man tendenziell an dem Punkt ankommt, dass alles abzulehnen/totzukritisieren ist, weil es nicht perfekt ist, packt man sich selbst ins Hamsterrad. Und da kann man Dynamik höchstens sportlich sehen. Um sich zielgerichtet zu bewegen, muss man sich sicherlich anders entscheiden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@eb Na ja, schwafeln ist nicht nett ausgedrückt, aber trotzdem nachvollziehbar, wo es herkommt. Klar ist das auch Schwafelei. Muss auch gar nicht verkehrt sein. Doof ist nur, wenn man sich schwafelnd so austobt, dass es eben nichts mehr zulässt. </p>
<p>Wenn man tendenziell an dem Punkt ankommt, dass alles abzulehnen/totzukritisieren ist, weil es nicht perfekt ist, packt man sich selbst ins Hamsterrad. Und da kann man Dynamik höchstens sportlich sehen. Um sich zielgerichtet zu bewegen, muss man sich sicherlich anders entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eb</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72381</link>
		<dc:creator><![CDATA[eb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:14:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72381</guid>
		<description><![CDATA[Hab ich jetzt ein schlechtes Gewissen bei. Für das &quot;schwafeln&quot; im &quot;tot schwafeln&quot; entschuldige ich mich. Niemand schwafelt hier. (Außer mir selber vielleicht) Das Problem ist aber, dass man es durch schreiben, reden etc. ersetzen kann, was letztendlich zusammen mit dem &quot;tot&quot; doch abtöten bedeuten würde. Was ich feststelle, ist eine Resignation die schwer dazu, und darüber zur &quot;statischen&quot; Alternativlosigkeit neigt. Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich lese zwar nicht immer, aber doch erschreckend oft &quot;immer&quot;. &quot;Immer&quot; ist als Art von Eigenschaft eng mit Statik verbunden. Wenn man übrigens über Bürgerlichkeiten kritisieren möchte, muss man dabei auch beachten, dass die statische Erhaltung des Jetzt-zustandes ein schweres Zeichen von Bürgerlichkeit ist. Und nicht mal hier behaupte ich, dass dies &quot;immer&quot; so sein muss.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich jetzt ein schlechtes Gewissen bei. Für das &#8220;schwafeln&#8221; im &#8220;tot schwafeln&#8221; entschuldige ich mich. Niemand schwafelt hier. (Außer mir selber vielleicht) Das Problem ist aber, dass man es durch schreiben, reden etc. ersetzen kann, was letztendlich zusammen mit dem &#8220;tot&#8221; doch abtöten bedeuten würde. Was ich feststelle, ist eine Resignation die schwer dazu, und darüber zur &#8220;statischen&#8221; Alternativlosigkeit neigt. Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich lese zwar nicht immer, aber doch erschreckend oft &#8220;immer&#8221;. &#8220;Immer&#8221; ist als Art von Eigenschaft eng mit Statik verbunden. Wenn man übrigens über Bürgerlichkeiten kritisieren möchte, muss man dabei auch beachten, dass die statische Erhaltung des Jetzt-zustandes ein schweres Zeichen von Bürgerlichkeit ist. Und nicht mal hier behaupte ich, dass dies &#8220;immer&#8221; so sein muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TR0LL</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72378</link>
		<dc:creator><![CDATA[TR0LL]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:06:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72378</guid>
		<description><![CDATA[@DasKleineTeilchen
bitte erklären Sie mir, wie ich den Leuten Vermitteln soll, ohne Geld auszukommen?!?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DasKleineTeilchen<br />
bitte erklären Sie mir, wie ich den Leuten Vermitteln soll, ohne Geld auszukommen?!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eb</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72365</link>
		<dc:creator><![CDATA[eb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:49:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72365</guid>
		<description><![CDATA[Sorry Leute. Mal im Ernst.
Dynamik, kann man auch dynamisch tot schwafeln.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry Leute. Mal im Ernst.<br />
Dynamik, kann man auch dynamisch tot schwafeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinplatzer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72364</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinplatzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:07:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72364</guid>
		<description><![CDATA[@troptard #36 Ich denke, das sind keine Reflexe bloß auf die neuere Geschichte. Wir sprechen doch über die *bürgerliche* Gesellschaft. Und ihr sind zwei Kräfte eingeschrieben, der Bourgeois und der Citoyen, die ihr ihre spezielle, &#039;engführende&#039; Dynamik verleihen. 

Der Citoyen, der sich schon immer um die metaphysischen Werte gekümmert hat (das Gute und Schöne, Humanität, Bildung, Sittlichkeit, ...) und die bourgeoise Kraft, die die materielle Grundlage dafür bereitstellt. Trotz aller Differenzen müssen sie sich ergänzen um ihrer symbiotischen Existenz willen: Eine Kultur, wie sie Carl Spitzweg in seinen Bildern parodiert, ist nur unter Ausbeutung anderer zu haben, der der Bourgeois mit seiner ökonomischen Analyse nachkommt.

Ausbeutung bedeutet auch immer Ausgrenzung auf der die bürgerliche Kultur, ihre Demokratie, ihre Sprache etc. beruht. Menschenrechte werden so zu Rechten derer, die noch arbeiten oder zum Unrecht derer, gegen die für den eigenen Ressourcenvorrat in Krieg gezogen wird etc. Menschenrechte sind in der Bürgergesellschaft Exklusivrechte: Die Rechte des Bürgers legitimieren das Unrecht gegen Andere.

Die bürgerliche Kultur bezieht ihre Selbstvergewisserung immer durch die Distinktion zwischen Eigen und Fremd. Genaugenommen ist die ihrem Verständnis grundlegende Auffassung der Trennung von &#039;physis&#039; und &#039;metaphysis&#039; schon irriger Ausdruck exkludierender Demarkation.

Schon da versinkt die Dynamik im Getriebe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@troptard #36 Ich denke, das sind keine Reflexe bloß auf die neuere Geschichte. Wir sprechen doch über die *bürgerliche* Gesellschaft. Und ihr sind zwei Kräfte eingeschrieben, der Bourgeois und der Citoyen, die ihr ihre spezielle, &#8216;engführende&#8217; Dynamik verleihen. </p>
<p>Der Citoyen, der sich schon immer um die metaphysischen Werte gekümmert hat (das Gute und Schöne, Humanität, Bildung, Sittlichkeit, &#8230;) und die bourgeoise Kraft, die die materielle Grundlage dafür bereitstellt. Trotz aller Differenzen müssen sie sich ergänzen um ihrer symbiotischen Existenz willen: Eine Kultur, wie sie Carl Spitzweg in seinen Bildern parodiert, ist nur unter Ausbeutung anderer zu haben, der der Bourgeois mit seiner ökonomischen Analyse nachkommt.</p>
<p>Ausbeutung bedeutet auch immer Ausgrenzung auf der die bürgerliche Kultur, ihre Demokratie, ihre Sprache etc. beruht. Menschenrechte werden so zu Rechten derer, die noch arbeiten oder zum Unrecht derer, gegen die für den eigenen Ressourcenvorrat in Krieg gezogen wird etc. Menschenrechte sind in der Bürgergesellschaft Exklusivrechte: Die Rechte des Bürgers legitimieren das Unrecht gegen Andere.</p>
<p>Die bürgerliche Kultur bezieht ihre Selbstvergewisserung immer durch die Distinktion zwischen Eigen und Fremd. Genaugenommen ist die ihrem Verständnis grundlegende Auffassung der Trennung von &#8216;physis&#8217; und &#8216;metaphysis&#8217; schon irriger Ausdruck exkludierender Demarkation.</p>
<p>Schon da versinkt die Dynamik im Getriebe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DasKleineTeilchen</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72363</link>
		<dc:creator><![CDATA[DasKleineTeilchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:07:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72363</guid>
		<description><![CDATA[@troll#21 u 25:

qua negativzins; hattnwa schon als modell. &quot;reform des zinswesens&quot;. sorry, darf ich kurz mal ablachen? geld ist doch in dieser welt mit seinen eminenten fortschritten in technologie und produktion überflüssig wie ein kropf, das loslösen von diesem wahn sollte eigentlich selbstverständlich sein, der fiktive &quot;besitz&quot; dieses angeblichen &quot;tauschmittels&quot; führt immer in die gier respektive &quot;wachstum&quot; und &quot;wertschöpfung&quot;, der &quot;profit&quot; auf kosten aller unvermeidlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@troll#21 u 25:</p>
<p>qua negativzins; hattnwa schon als modell. &#8220;reform des zinswesens&#8221;. sorry, darf ich kurz mal ablachen? geld ist doch in dieser welt mit seinen eminenten fortschritten in technologie und produktion überflüssig wie ein kropf, das loslösen von diesem wahn sollte eigentlich selbstverständlich sein, der fiktive &#8220;besitz&#8221; dieses angeblichen &#8220;tauschmittels&#8221; führt immer in die gier respektive &#8220;wachstum&#8221; und &#8220;wertschöpfung&#8221;, der &#8220;profit&#8221; auf kosten aller unvermeidlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DasKleineTeilchen</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=18062#comment-72362</link>
		<dc:creator><![CDATA[DasKleineTeilchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 18:45:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=18062#comment-72362</guid>
		<description><![CDATA[@flatter#13

&quot;Optionen sind eine Pest.&quot;

ochnaja, wat haben wir ausser optionen? alles andere wäre doch diktat.

&quot;zu erkennen, welche nicht weiter führen, kann befreiend sein.&quot;

ha! ja, dat auf jeden fall! IST befreiend, wenn man nicht gerade aufgrunddessen den kopp innen kies steckt; die erfahrung mach ich ja auch gerade. hach mann, danke dir für deine anwesenheit uff diesem schönem planeten =)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter#13</p>
<p>&#8220;Optionen sind eine Pest.&#8221;</p>
<p>ochnaja, wat haben wir ausser optionen? alles andere wäre doch diktat.</p>
<p>&#8220;zu erkennen, welche nicht weiter führen, kann befreiend sein.&#8221;</p>
<p>ha! ja, dat auf jeden fall! IST befreiend, wenn man nicht gerade aufgrunddessen den kopp innen kies steckt; die erfahrung mach ich ja auch gerade. hach mann, danke dir für deine anwesenheit uff diesem schönem planeten =)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
