<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Mal kurz zu Rechts und Links</title>
	<atom:link href="https://archiv.feynsinn.org/?feed=rss2&#038;p=17783" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783</link>
	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2013 17:19:31 +0000</lastBuildDate>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.8.41</generator>
	<item>
		<title>Von: Herr Liebreiz</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71203</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herr Liebreiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:41:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71203</guid>
		<description><![CDATA[Nachtrag: denn während der &quot;soziale Rand unserer Statusherde&quot; tagtäglich FÜREINANDER einsteht (und zwar moral- und kulturübergreifend), redest Du hier gerade nur über das füreinander Einstehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: denn während der &#8220;soziale Rand unserer Statusherde&#8221; tagtäglich FÜREINANDER einsteht (und zwar moral- und kulturübergreifend), redest Du hier gerade nur über das füreinander Einstehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Liebreiz</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71201</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herr Liebreiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:18:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71201</guid>
		<description><![CDATA[@Siro: vielleicht verstehe ich Dich ja falsch, aber mir hört sich das alles zu sehr nach &quot;Ess  auf, in Afrika hunger die Kinder&quot; an. Nicht unlängst war ähnliches von Dir zu vernehmen: &quot;Es ist schon vernünftig, das System zunächst beim Wort zu nehmen und an seine axiomatischen Versprechungen zu erinnern, d.h. zur Selbstreferenz zu bewegen, um die möglicher Weise letztendlichen, oft global und ideologisch verbrämten Antagonismen hervortreten zu lassen.&quot;
Insofern sollte gerade vor Deinem Hintergrund, den Du hier als Referenz vorträgst, klar sein, dass das (jedes) System darauf scheisst wie offenkundig seine Fehler sind.  

Du bist gleich wieder beleidigt, aber mir klingt das alles zu selbstgefällig. 18 Jahre hier, 5 Jahre dort, und ein paar mehr Jahre woanders. Na und? Damit bist Du nicht nur hier nicht der einzige. Dann noch das Höhlengleichniss? Wer zerrt wen aus der Höhle? Und wer sitzt drin? Du? Wir? Wer? Wen? Und jetzt?

Und nach genau diesem Höhlengleichnis polarisierst Du die Welt in Microsoft- und Applejünger... und dann scheint es mir, als würdest Du vor der Höhlenwand sitzen. Denn das Bashing was man im Internet so übermächtig wahrnimmt, bildet sich in einer realen Welt vllt gar nicht so ab? Das war jetzt aber nicht allzu wichtig... nur ein kleines Beispiel.

Die Frage ist nur... Eigenleistung hin oder her. Was willst Du uns wirklich sagen? Keine neue Welt ohne aufgeklärte Menschen? Vielleicht ist diese Annahme der Fehler aller Systemwechsel? Mao hats ja versucht... Umerziehung, Kulturrevolution. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Fehler dieser Art fehl gehen wird, egal in welche RIchtung, egal mit welchen Mitteln. 

Vielleicht ist ein System schon DER Fehler.

ZITAT: &quot;aber gerade die im Hintergrund und/oder am unteren sozialen Rand unserer Statusherde durch Existenzprobleme oft tragisch unschuldig auf ihre vegetativen Reflexe reduzierten, tätigen Humanisten bleiben (als Idioten, fundamentalistische Eiferer oder in resignierender Schweigsamkeit) praktisch aus jedem Diskurs ausgeschlossen&quot;

Und wieder mal die Höhle und diesmal ganz krass. Die Frage ist, WO findet der Diskurs denn wirklich statt? Wedelt der Schwanz vllt mit dem Hund, wenn wir glauben, dass ausgerechnet wir hier einen oder gar DEN Diskurs führen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Siro: vielleicht verstehe ich Dich ja falsch, aber mir hört sich das alles zu sehr nach &#8220;Ess  auf, in Afrika hunger die Kinder&#8221; an. Nicht unlängst war ähnliches von Dir zu vernehmen: &#8220;Es ist schon vernünftig, das System zunächst beim Wort zu nehmen und an seine axiomatischen Versprechungen zu erinnern, d.h. zur Selbstreferenz zu bewegen, um die möglicher Weise letztendlichen, oft global und ideologisch verbrämten Antagonismen hervortreten zu lassen.&#8221;<br />
Insofern sollte gerade vor Deinem Hintergrund, den Du hier als Referenz vorträgst, klar sein, dass das (jedes) System darauf scheisst wie offenkundig seine Fehler sind.  </p>
<p>Du bist gleich wieder beleidigt, aber mir klingt das alles zu selbstgefällig. 18 Jahre hier, 5 Jahre dort, und ein paar mehr Jahre woanders. Na und? Damit bist Du nicht nur hier nicht der einzige. Dann noch das Höhlengleichniss? Wer zerrt wen aus der Höhle? Und wer sitzt drin? Du? Wir? Wer? Wen? Und jetzt?</p>
<p>Und nach genau diesem Höhlengleichnis polarisierst Du die Welt in Microsoft- und Applejünger&#8230; und dann scheint es mir, als würdest Du vor der Höhlenwand sitzen. Denn das Bashing was man im Internet so übermächtig wahrnimmt, bildet sich in einer realen Welt vllt gar nicht so ab? Das war jetzt aber nicht allzu wichtig&#8230; nur ein kleines Beispiel.</p>
<p>Die Frage ist nur&#8230; Eigenleistung hin oder her. Was willst Du uns wirklich sagen? Keine neue Welt ohne aufgeklärte Menschen? Vielleicht ist diese Annahme der Fehler aller Systemwechsel? Mao hats ja versucht&#8230; Umerziehung, Kulturrevolution. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Fehler dieser Art fehl gehen wird, egal in welche RIchtung, egal mit welchen Mitteln. </p>
<p>Vielleicht ist ein System schon DER Fehler.</p>
<p>ZITAT: &#8220;aber gerade die im Hintergrund und/oder am unteren sozialen Rand unserer Statusherde durch Existenzprobleme oft tragisch unschuldig auf ihre vegetativen Reflexe reduzierten, tätigen Humanisten bleiben (als Idioten, fundamentalistische Eiferer oder in resignierender Schweigsamkeit) praktisch aus jedem Diskurs ausgeschlossen&#8221;</p>
<p>Und wieder mal die Höhle und diesmal ganz krass. Die Frage ist, WO findet der Diskurs denn wirklich statt? Wedelt der Schwanz vllt mit dem Hund, wenn wir glauben, dass ausgerechnet wir hier einen oder gar DEN Diskurs führen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71191</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 09:54:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71191</guid>
		<description><![CDATA[@Garfield(39) &quot;Jeder kann&quot; impliziert, dass jedem die Möglichkeit gegeben wird. Das ist nicht der Fall, wenn man andere einfach zurücklässt. 
@ll: Natürlich kann man die Dinge präsziser beschreiben, wenn man sie komplexer beschreibt. Selbstverständlch gibt es auch &#039;oben und unten&#039;, dann ist aber immer noch wichtig, wo rechts und links liegen.  
Ich habe im übrigen das starke Bedürfnis, mich gegen Rechts abgzugrenzen und daher hier einen Versuch unternommen. Ich will mit einem Denken nichts zu tun haben, das auf Diskriminierung hinaualäuft - sei es nationalistisch, neoliberal oder sozialdemokratisch - und ich nehme mir die Freiheit, das &quot;links&quot; zu nennen, weil das schon immer links war.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Garfield(39) &#8220;Jeder kann&#8221; impliziert, dass jedem die Möglichkeit gegeben wird. Das ist nicht der Fall, wenn man andere einfach zurücklässt.<br />
@ll: Natürlich kann man die Dinge präsziser beschreiben, wenn man sie komplexer beschreibt. Selbstverständlch gibt es auch &#8216;oben und unten&#8217;, dann ist aber immer noch wichtig, wo rechts und links liegen.<br />
Ich habe im übrigen das starke Bedürfnis, mich gegen Rechts abgzugrenzen und daher hier einen Versuch unternommen. Ich will mit einem Denken nichts zu tun haben, das auf Diskriminierung hinaualäuft &#8211; sei es nationalistisch, neoliberal oder sozialdemokratisch &#8211; und ich nehme mir die Freiheit, das &#8220;links&#8221; zu nennen, weil das schon immer links war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: maguscarolus</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71190</link>
		<dc:creator><![CDATA[maguscarolus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 08:33:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71190</guid>
		<description><![CDATA[@40 &gt;&gt; Diese Truppen werden wie Gewerkschafter nur bei der Fahne bleiben, solange und in dem Masse, wie sie bei den Lobbyisten keine Nachfrage „geniessen“, wobei alle hauptsächlich darauf bedacht sind, institutionell abgesichert zu sein. Man lebt auch als „Gutmensch“ halt gern massvoll mondän und multikulturell (was immer das auch sein soll) . . . beschaulich und mit geregelter Arbeitszeit versteht sich (privat bleibt privat). &lt;&lt;

Kapitalismus korrumpiert alles. ALLES. Solange Geld alle anderen Argumente, alle Bedenken und alle Moral entwertet, werden auch alle &quot;Eliten&quot; korrumpierbar sein. Und wer sich nicht korrumpieren lässt wird entweder lächerlich oder &quot;unmöglich&quot; gemacht oder er wird gleich ganz existenziell vernichtet.

Worauf müssten also alle Anstrengungen abzielen, wenn hieran etwas geändert werden soll?

Und wie könnte grundsätzlich verhindert werden, dass jede Gesellschaft letztlich immer von irgendwelchen machtbesessenen Individuen beherrscht wird, die tendenziell stets versuchen werden, sich jeder Kontrolle zu entwinden und möglichst viele (zumindest geldwerte) Privilegien an sich zu reißen.

Fragen, auf die ich keine Antwort weiß.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@40 &gt;&gt; Diese Truppen werden wie Gewerkschafter nur bei der Fahne bleiben, solange und in dem Masse, wie sie bei den Lobbyisten keine Nachfrage „geniessen“, wobei alle hauptsächlich darauf bedacht sind, institutionell abgesichert zu sein. Man lebt auch als „Gutmensch“ halt gern massvoll mondän und multikulturell (was immer das auch sein soll) . . . beschaulich und mit geregelter Arbeitszeit versteht sich (privat bleibt privat). &lt;&lt;</p>
<p>Kapitalismus korrumpiert alles. ALLES. Solange Geld alle anderen Argumente, alle Bedenken und alle Moral entwertet, werden auch alle &quot;Eliten&quot; korrumpierbar sein. Und wer sich nicht korrumpieren lässt wird entweder lächerlich oder &quot;unmöglich&quot; gemacht oder er wird gleich ganz existenziell vernichtet.</p>
<p>Worauf müssten also alle Anstrengungen abzielen, wenn hieran etwas geändert werden soll?</p>
<p>Und wie könnte grundsätzlich verhindert werden, dass jede Gesellschaft letztlich immer von irgendwelchen machtbesessenen Individuen beherrscht wird, die tendenziell stets versuchen werden, sich jeder Kontrolle zu entwinden und möglichst viele (zumindest geldwerte) Privilegien an sich zu reißen.</p>
<p>Fragen, auf die ich keine Antwort weiß.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: maguscarolus</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71189</link>
		<dc:creator><![CDATA[maguscarolus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 08:13:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71189</guid>
		<description><![CDATA[&gt;&gt; Der eisklare Gegensatz zwischen Rechts und Links ist, dass rechts ausschließt und Links einschließt. Das schlechthin Rechte ist die Diskriminierung. Es müssen sich immer Gruppen und Individuen finden, die nicht dazugehören, die minderwertig sind, die Schuld tragen, die bis zur Vernicnhtung gemaßregelt gehören. &lt;&lt;

Habe dies noch nirgends kürzer, bündiger und klarer gelesen.

Bei &quot;Rechts&quot; schwingt immer - mal leiser mal lauter - der Grundton der Faschisten mit.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt; Der eisklare Gegensatz zwischen Rechts und Links ist, dass rechts ausschließt und Links einschließt. Das schlechthin Rechte ist die Diskriminierung. Es müssen sich immer Gruppen und Individuen finden, die nicht dazugehören, die minderwertig sind, die Schuld tragen, die bis zur Vernicnhtung gemaßregelt gehören. &lt;&lt;</p>
<p>Habe dies noch nirgends kürzer, bündiger und klarer gelesen.</p>
<p>Bei &quot;Rechts&quot; schwingt immer &#8211; mal leiser mal lauter &#8211; der Grundton der Faschisten mit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Siro Feinig</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71188</link>
		<dc:creator><![CDATA[Siro Feinig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 07:50:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71188</guid>
		<description><![CDATA[@31flatter ...
Nein nicht seit Platon. Bin Jg.1967, habe 18 Jahre in der DDR, 5 Jahre im sowjet. Mittelasien, 6 Jahre im dann bereits russischen Moskau, danach mehr als 10 Jahre in D und (das siebte Jahr) in der Schweiz gelebt. Deine standpunktabhängige Unterscheidung erscheint vor solchen Hinter- und Abgründen lau und fragwürdig. Menschenverachtung ist allgegenwärtig und bittere Realität. Seit 1990 kenne ich pittoresker Weise durch sehr enge Verwandte auch Befindlichkeiten und Zustände in der Partei DIE LINKE und zwar ebenso GANZ oben wie an der Basis . . . Diese Truppen werden wie Gewerkschafter nur bei der Fahne bleiben, solange und in dem Masse, wie sie bei den Lobbyisten keine Nachfrage „geniessen“, wobei alle hauptsächlich darauf bedacht sind, institutionell abgesichert zu sein. Man lebt auch als „Gutmensch“ halt gern massvoll mondän und multikulturell (was immer das auch sein soll) . . . beschaulich und mit geregelter Arbeitszeit versteht sich (privat bleibt privat).
Es ist also zweckmässiger, nicht nur in links und rechts, sondern auch nach oben und unten bzw. vorn und hinten zu unterscheiden . . . aber gerade die im Hintergrund und/oder am unteren sozialen Rand unserer Statusherde durch Existenzprobleme oft tragisch unschuldig auf ihre vegetativen Reflexe reduzierten, tätigen Humanisten bleiben (als Idioten, fundamentalistische Eiferer oder in resignierender Schweigsamkeit) praktisch aus jedem Diskurs ausgeschlossen. Emanzipation von der LEUTselig globalisierten Verbrauchergesellschaft ist nur dort denk- und verwirklichbar, wo MENSCHen, egal welcher moralisch sozialen Herkunft, menschlich und ethisch (moralübergreifend) wirklich füreinander einstehen und um das zu „institutionalisieren“ bedarf es viel mehr als eines politterminologisch pragmatischen („pragmatisch“ im Unterschied zu „syntaktisch“ und „semantisch“)  mainstreams (Herde), der über die gesamte Nachkriegszeit bis heute ebenso unproduktiv wie gefrässig blieb und bleiben wird wie die Polarisierung der online-Gesellschaft in  Apple- und Microsoftjünger. Wenn wir uns (jeder sich und einander) nicht endlich zunächst aus dem realexistierenden Begriffs- und Kategoriensumpf befreien, werden wir, unabhängig davon, wie sehr wir mehr oder weniger medienwirksam bzw. alimentiert auch strampeln mögen, immer tiefer in ihm versinken . . . zum Wohle des Systems SUMPF . . . in dem Alles egal ist, auch rechts oder links.
Rückschrittlich LINKS ist auch RECHTS etc.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@31flatter &#8230;<br />
Nein nicht seit Platon. Bin Jg.1967, habe 18 Jahre in der DDR, 5 Jahre im sowjet. Mittelasien, 6 Jahre im dann bereits russischen Moskau, danach mehr als 10 Jahre in D und (das siebte Jahr) in der Schweiz gelebt. Deine standpunktabhängige Unterscheidung erscheint vor solchen Hinter- und Abgründen lau und fragwürdig. Menschenverachtung ist allgegenwärtig und bittere Realität. Seit 1990 kenne ich pittoresker Weise durch sehr enge Verwandte auch Befindlichkeiten und Zustände in der Partei DIE LINKE und zwar ebenso GANZ oben wie an der Basis . . . Diese Truppen werden wie Gewerkschafter nur bei der Fahne bleiben, solange und in dem Masse, wie sie bei den Lobbyisten keine Nachfrage „geniessen“, wobei alle hauptsächlich darauf bedacht sind, institutionell abgesichert zu sein. Man lebt auch als „Gutmensch“ halt gern massvoll mondän und multikulturell (was immer das auch sein soll) . . . beschaulich und mit geregelter Arbeitszeit versteht sich (privat bleibt privat).<br />
Es ist also zweckmässiger, nicht nur in links und rechts, sondern auch nach oben und unten bzw. vorn und hinten zu unterscheiden . . . aber gerade die im Hintergrund und/oder am unteren sozialen Rand unserer Statusherde durch Existenzprobleme oft tragisch unschuldig auf ihre vegetativen Reflexe reduzierten, tätigen Humanisten bleiben (als Idioten, fundamentalistische Eiferer oder in resignierender Schweigsamkeit) praktisch aus jedem Diskurs ausgeschlossen. Emanzipation von der LEUTselig globalisierten Verbrauchergesellschaft ist nur dort denk- und verwirklichbar, wo MENSCHen, egal welcher moralisch sozialen Herkunft, menschlich und ethisch (moralübergreifend) wirklich füreinander einstehen und um das zu „institutionalisieren“ bedarf es viel mehr als eines politterminologisch pragmatischen („pragmatisch“ im Unterschied zu „syntaktisch“ und „semantisch“)  mainstreams (Herde), der über die gesamte Nachkriegszeit bis heute ebenso unproduktiv wie gefrässig blieb und bleiben wird wie die Polarisierung der online-Gesellschaft in  Apple- und Microsoftjünger. Wenn wir uns (jeder sich und einander) nicht endlich zunächst aus dem realexistierenden Begriffs- und Kategoriensumpf befreien, werden wir, unabhängig davon, wie sehr wir mehr oder weniger medienwirksam bzw. alimentiert auch strampeln mögen, immer tiefer in ihm versinken . . . zum Wohle des Systems SUMPF . . . in dem Alles egal ist, auch rechts oder links.<br />
Rückschrittlich LINKS ist auch RECHTS etc.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Garfield</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71183</link>
		<dc:creator><![CDATA[Garfield]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 01:40:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71183</guid>
		<description><![CDATA[eigtl gut auf den Punkt gebracht, aber was den Staat betrifft komm ich auch nicht ganz mit. Gerade so ein Satz:

&lt;i&gt;Jeder kann, keiner muss, das wäre das Motto der linken Utopie&lt;/i&gt;

weckt bei mir eher Assoziationen mit Anarchokapitalisten wie &lt;a href=&quot;https://www.freiwilligfrei.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;diesem Verein hier&lt;/a&gt;, oder &quot;libertären&quot; wie Ron Paul.
Jedenfalls im Umgang mit der sogenannten Unterschicht ist das doch schon wörtlich umgesetzt - für Bedürftige gibt&#039;s Tafeln, Spenden, Galas, etc - Hauptsache alles &quot;freiwillig&quot;, und bloß nicht staatlich verordnet.

Bei Schubladen bin ich grundsätzlich skeptisch, aber neben allen Schwächen, die solche Einteilungen mit sich bringen, kommt man am Ende sowieso nicht ganz ohne aus.

Speziell dieses 2D-links-rechts-System finde ich aber irgendwo überholt, schon allein weil es die derzeit einflußreichste &quot;Denkschule&quot; - Neoliberale, Markt-Jünger, oder wie man sie nennen will, nicht erfasst &amp; an gewisse Widersprüche stößt.

Für die meisten Linken sind die zwar &quot;klar rechts&quot; (nach dem Motto &quot;Gegenteil von links&quot;) - nach der Logik könnte man z.B. Anarchokapitalisten aber sogar als die &quot;wahren Linken&quot; sehn, weil sie - im Ggtl. zu Nationalisten - den Staat auf das absolute Minimum begrenzen wollen]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eigtl gut auf den Punkt gebracht, aber was den Staat betrifft komm ich auch nicht ganz mit. Gerade so ein Satz:</p>
<p><i>Jeder kann, keiner muss, das wäre das Motto der linken Utopie</i></p>
<p>weckt bei mir eher Assoziationen mit Anarchokapitalisten wie <a href="https://www.freiwilligfrei.info/" rel="nofollow">diesem Verein hier</a>, oder &#8220;libertären&#8221; wie Ron Paul.<br />
Jedenfalls im Umgang mit der sogenannten Unterschicht ist das doch schon wörtlich umgesetzt &#8211; für Bedürftige gibt&#8217;s Tafeln, Spenden, Galas, etc &#8211; Hauptsache alles &#8220;freiwillig&#8221;, und bloß nicht staatlich verordnet.</p>
<p>Bei Schubladen bin ich grundsätzlich skeptisch, aber neben allen Schwächen, die solche Einteilungen mit sich bringen, kommt man am Ende sowieso nicht ganz ohne aus.</p>
<p>Speziell dieses 2D-links-rechts-System finde ich aber irgendwo überholt, schon allein weil es die derzeit einflußreichste &#8220;Denkschule&#8221; &#8211; Neoliberale, Markt-Jünger, oder wie man sie nennen will, nicht erfasst &amp; an gewisse Widersprüche stößt.</p>
<p>Für die meisten Linken sind die zwar &#8220;klar rechts&#8221; (nach dem Motto &#8220;Gegenteil von links&#8221;) &#8211; nach der Logik könnte man z.B. Anarchokapitalisten aber sogar als die &#8220;wahren Linken&#8221; sehn, weil sie &#8211; im Ggtl. zu Nationalisten &#8211; den Staat auf das absolute Minimum begrenzen wollen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maxim</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71177</link>
		<dc:creator><![CDATA[Maxim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 18:18:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71177</guid>
		<description><![CDATA[@Herr Liebreiz: Das mag sein, jedoch würde ich daraus noch keine Gesetzmäßigkeit ableiten, jedenfalls gibt es auch auf Privatfeiern immer wieder Tragödien und Unfälle, auch ganz ohne öffentliche Kontrolle.

Andererseits wüssten liberale Zeitgenossen sicher auch genügend Beispiele, in denen privates Engagement angeblich erst nach dem vollständigen Rückzug des Staates zu voller Blüte gelangen konnte.
Im Kampf gegen die &quot;Regulierungswut&quot; sehen sich Liberalismus und Anarchismus doch erstaunlich ähnlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herr Liebreiz: Das mag sein, jedoch würde ich daraus noch keine Gesetzmäßigkeit ableiten, jedenfalls gibt es auch auf Privatfeiern immer wieder Tragödien und Unfälle, auch ganz ohne öffentliche Kontrolle.</p>
<p>Andererseits wüssten liberale Zeitgenossen sicher auch genügend Beispiele, in denen privates Engagement angeblich erst nach dem vollständigen Rückzug des Staates zu voller Blüte gelangen konnte.<br />
Im Kampf gegen die &#8220;Regulierungswut&#8221; sehen sich Liberalismus und Anarchismus doch erstaunlich ähnlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Liebreiz</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71175</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herr Liebreiz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 17:01:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71175</guid>
		<description><![CDATA[33/Maxim: war neulich in nem Club. Ein Türsteher, zwei Rausschmeißer, eine handfeste Schlägerei, einige ziemlich zugeknallte Leute bar jeder Wahrnehmung. Am WE war ich auf nem illegalen Rave. Keine Türsteher, keine Rausschmeißer, trotz Alkohol und Drogen keine Schlägereien, keine Ohnmächtigen. Gleiches Klientel. Diese Wahrnehmung mache ich ständig.

Nächstes Beispiel... einige Städte haben sich entschlossen ihre Verkehrsregelung auf 50km/h und Rechtsvorlinks herunterzubrechen und alles über diesen beiden Basisregeln abzuschrauben. Angeblich ist die Unfallrate merklich gesunken.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>33/Maxim: war neulich in nem Club. Ein Türsteher, zwei Rausschmeißer, eine handfeste Schlägerei, einige ziemlich zugeknallte Leute bar jeder Wahrnehmung. Am WE war ich auf nem illegalen Rave. Keine Türsteher, keine Rausschmeißer, trotz Alkohol und Drogen keine Schlägereien, keine Ohnmächtigen. Gleiches Klientel. Diese Wahrnehmung mache ich ständig.</p>
<p>Nächstes Beispiel&#8230; einige Städte haben sich entschlossen ihre Verkehrsregelung auf 50km/h und Rechtsvorlinks herunterzubrechen und alles über diesen beiden Basisregeln abzuschrauben. Angeblich ist die Unfallrate merklich gesunken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Palais des Tuileries</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17783#comment-71174</link>
		<dc:creator><![CDATA[Palais des Tuileries]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 15:51:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17783#comment-71174</guid>
		<description><![CDATA[Zu #32 vielleicht ganz passend:
Kropotkin; &quot;Gegenseitige Hilfe in der Tier und Menschenwelt&quot;
https://archive.org/details/gegenseitigehil00unkngoog

Womit &quot;wir&quot; dann den &quot;3. Weg&quot;, also sowohl die Alternative zur &quot;linken&quot; Dominanz des Staates wie zur rechten Dominanz des Kapitals, gefunden hätten. 
Der aber nicht darin besteht, das sich (ganz sozialdemokratisch) beide Dominanzen in der &quot;Mitte&quot; treffen, sondern beide Dominanzen aufgelöst werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu #32 vielleicht ganz passend:<br />
Kropotkin; &#8220;Gegenseitige Hilfe in der Tier und Menschenwelt&#8221;<br />
<a href="https://archive.org/details/gegenseitigehil00unkngoog" rel="nofollow">https://archive.org/details/gegenseitigehil00unkngoog</a></p>
<p>Womit &#8220;wir&#8221; dann den &#8220;3. Weg&#8221;, also sowohl die Alternative zur &#8220;linken&#8221; Dominanz des Staates wie zur rechten Dominanz des Kapitals, gefunden hätten.<br />
Der aber nicht darin besteht, das sich (ganz sozialdemokratisch) beide Dominanzen in der &#8220;Mitte&#8221; treffen, sondern beide Dominanzen aufgelöst werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
