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	<title>Kommentare zu: Kapitalismus als Erzählung</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: gecko</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71106</link>
		<dc:creator><![CDATA[gecko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 21:11:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat
...ich widerspreche in keiner Form. 

Wenn wir den Faden weiter spinnen, dann verschafft Produktionsverlagerung (Billiglohn) oder direkte Einführung eines Billiglohnsektors zwar kurzfristig Wettbewerbsvorteile - langfristig jedoch führen derartige Maßnahmen zu Konsumeinbrüchen oder zur unverhofften Eurokrise.

Da hilft selbst Globalisierung nicht weiter. Die Politik wird geordert und hilft (Abwrackprämie,  Innenstadtvignette u. Glühbirnenverbot).

Wenn Wachstum auf normale Weise nicht mehr funktioniert - hilft Wachstum durch Wucher oder existenzielle Erpressung (Wohnen, Wasser, Heizung u. Energie) weiter.

Erschwerend zudem ist, dass die meisten Vermögenden zudem geizig (sonst wären sie ja nicht reich) sind. Sie fahren mit ihrem Porsche Cayenne zum Discounter.

Ballungsraumpolitik halte ich für kreuzgefährlich. Bei der FNP-Politik werden Kernzentren in allen Fragen bevorzugt. Mittelzentren und kleinere Bereiche völlig vernachlässigt.

Die Metastasen werden gefüttert und der gesamte Organismus stirbt.

Wir haben keine Staatsverschuldungskrise, auch keine Euro-Krise (obwohl der ein echter Flop ist) wir haben eine waschechte System- u. Sinnkrise. Überproduktion  mangelhafter Güter und eine &quot;nachhaltige&quot; Zerstörung der Umwelt.

@peinhart
...na logisch - man braucht immer Anreiz und Abschreckung.

...bleibt stark!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat<br />
&#8230;ich widerspreche in keiner Form. </p>
<p>Wenn wir den Faden weiter spinnen, dann verschafft Produktionsverlagerung (Billiglohn) oder direkte Einführung eines Billiglohnsektors zwar kurzfristig Wettbewerbsvorteile &#8211; langfristig jedoch führen derartige Maßnahmen zu Konsumeinbrüchen oder zur unverhofften Eurokrise.</p>
<p>Da hilft selbst Globalisierung nicht weiter. Die Politik wird geordert und hilft (Abwrackprämie,  Innenstadtvignette u. Glühbirnenverbot).</p>
<p>Wenn Wachstum auf normale Weise nicht mehr funktioniert &#8211; hilft Wachstum durch Wucher oder existenzielle Erpressung (Wohnen, Wasser, Heizung u. Energie) weiter.</p>
<p>Erschwerend zudem ist, dass die meisten Vermögenden zudem geizig (sonst wären sie ja nicht reich) sind. Sie fahren mit ihrem Porsche Cayenne zum Discounter.</p>
<p>Ballungsraumpolitik halte ich für kreuzgefährlich. Bei der FNP-Politik werden Kernzentren in allen Fragen bevorzugt. Mittelzentren und kleinere Bereiche völlig vernachlässigt.</p>
<p>Die Metastasen werden gefüttert und der gesamte Organismus stirbt.</p>
<p>Wir haben keine Staatsverschuldungskrise, auch keine Euro-Krise (obwohl der ein echter Flop ist) wir haben eine waschechte System- u. Sinnkrise. Überproduktion  mangelhafter Güter und eine &#8220;nachhaltige&#8221; Zerstörung der Umwelt.</p>
<p>@peinhart<br />
&#8230;na logisch &#8211; man braucht immer Anreiz und Abschreckung.</p>
<p>&#8230;bleibt stark!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: troptard</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71102</link>
		<dc:creator><![CDATA[troptard]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 14:41:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Wat
Betr. (historische) innere Schranke des Kapitals!

Ich hatte mal diesen Begriff benutzt ohne Bezug auf eine Quelle, vielleicht erinnerst Du Dich. Liefere ich jetzt nach.

Karl Marx
Grundrisse der Kritik der Politischen Ökonomie
Das sogenannte Maschinenfragment, Seite 602

&quot;Sobald die Arbeit in unmittelbarer Form aufgehört hat, die grosse Quelle des Reichtums zu sein, hört und muss aufhören die Arbeitszeit sein Mass zu sein und daher der Tauschwert des Gebrauchswerts.

Die Surplusarbeit der Masse hat aufgehört, die Bedingung für die Entwicklung des allgemeinen Reichtums zu sein, ebenso wie die Nichtarbeit der wenigen für die Entwicklung der allgemeinen Mächte des Kopfes.

Damit bricht die auf dem Tauschwert ruhnde Produktion zusammen, und der unmittelbare materielle Produktionsprozess erhält selbst die Notdürftigkeit und Gesetzlichkeit abgestreift.

Das Kapital ist der selbst prozessierende Widerspruch, dass es die Arbeitszeit auf ein Minimum zu reduzieren sucht, während es andererseits die Arbeitszeit als einziges Mass und Quelle des Reichtums setzt. &quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wat<br />
Betr. (historische) innere Schranke des Kapitals!</p>
<p>Ich hatte mal diesen Begriff benutzt ohne Bezug auf eine Quelle, vielleicht erinnerst Du Dich. Liefere ich jetzt nach.</p>
<p>Karl Marx<br />
Grundrisse der Kritik der Politischen Ökonomie<br />
Das sogenannte Maschinenfragment, Seite 602</p>
<p>&#8220;Sobald die Arbeit in unmittelbarer Form aufgehört hat, die grosse Quelle des Reichtums zu sein, hört und muss aufhören die Arbeitszeit sein Mass zu sein und daher der Tauschwert des Gebrauchswerts.</p>
<p>Die Surplusarbeit der Masse hat aufgehört, die Bedingung für die Entwicklung des allgemeinen Reichtums zu sein, ebenso wie die Nichtarbeit der wenigen für die Entwicklung der allgemeinen Mächte des Kopfes.</p>
<p>Damit bricht die auf dem Tauschwert ruhnde Produktion zusammen, und der unmittelbare materielle Produktionsprozess erhält selbst die Notdürftigkeit und Gesetzlichkeit abgestreift.</p>
<p>Das Kapital ist der selbst prozessierende Widerspruch, dass es die Arbeitszeit auf ein Minimum zu reduzieren sucht, während es andererseits die Arbeitszeit als einziges Mass und Quelle des Reichtums setzt. &#8220;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71101</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 13:45:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71101</guid>
		<description><![CDATA[@troptard - auch. In erster Linie ging es mir aber um relativen Mehrwert und überhaupt um die Tatsache, dass Mehrwert eine &#039;gesamtgesellschaftliche&#039; Kategorie ist. 

@DJ #29 - dir galt eigentlich nur der erste Satz aus #20. 

@flatter - offenbar Hammer. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@troptard &#8211; auch. In erster Linie ging es mir aber um relativen Mehrwert und überhaupt um die Tatsache, dass Mehrwert eine &#8216;gesamtgesellschaftliche&#8217; Kategorie ist. </p>
<p>@DJ #29 &#8211; dir galt eigentlich nur der erste Satz aus #20. </p>
<p>@flatter &#8211; offenbar Hammer. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71100</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 12:23:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71100</guid>
		<description><![CDATA[@DJ Holzbank (29):
&quot;M&lt;em&gt;an fragt sich im nachhinein auch, wie Autoren z.B. der 20-er Jahre zurechtgekommen sind, die noch nicht die fancy Begriffe “Diskurs” oder “Narrativ” zur Verfügung hatten&lt;/em&gt;.&quot; 
Was ist das jetz? Möchtest du die Sprachentwicklung gern einfrieren? Wie hat man &quot;Diskursanalyse&quot; bloß genannt, bevor die Methode erfunden wurde, fragt sich &quot;man&quot;? Ich halte &quot;Die Ordnung der Dinge&quot; für eine Plichtlektüre für Historiker wie Philosophen. Ist das &quot;fancy?&quot; Was hat man nur im 18. Jahrhundert ohne den Begriff &quot;Kapitalismus&quot; gemacht und was sagten die Leute der 20er Jahre statt &quot;Radio&quot;, &quot;Fernsehen&quot; und &quot;Internet&quot;?
Bei aller berechtigter Kritik gegen das reaktionäre Potential der &quot;Postmodernen&quot; ist deine Argumentation selbst reaktionär.

p.s.: &quot;feindlich-negativ&quot; sagt mir gar nichts. Hier kann mit dem Hammer, dem Säbel und dem Florett gefochten werden, so lange es um die Sache geht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DJ Holzbank (29):<br />
&#8220;M<em>an fragt sich im nachhinein auch, wie Autoren z.B. der 20-er Jahre zurechtgekommen sind, die noch nicht die fancy Begriffe “Diskurs” oder “Narrativ” zur Verfügung hatten</em>.&#8221;<br />
Was ist das jetz? Möchtest du die Sprachentwicklung gern einfrieren? Wie hat man &#8220;Diskursanalyse&#8221; bloß genannt, bevor die Methode erfunden wurde, fragt sich &#8220;man&#8221;? Ich halte &#8220;Die Ordnung der Dinge&#8221; für eine Plichtlektüre für Historiker wie Philosophen. Ist das &#8220;fancy?&#8221; Was hat man nur im 18. Jahrhundert ohne den Begriff &#8220;Kapitalismus&#8221; gemacht und was sagten die Leute der 20er Jahre statt &#8220;Radio&#8221;, &#8220;Fernsehen&#8221; und &#8220;Internet&#8221;?<br />
Bei aller berechtigter Kritik gegen das reaktionäre Potential der &#8220;Postmodernen&#8221; ist deine Argumentation selbst reaktionär.</p>
<p>p.s.: &#8220;feindlich-negativ&#8221; sagt mir gar nichts. Hier kann mit dem Hammer, dem Säbel und dem Florett gefochten werden, so lange es um die Sache geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: troptard</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71097</link>
		<dc:creator><![CDATA[troptard]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 10:00:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71097</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart, 32
Wertabspaltungskritik, liege ich da richtig?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart, 32<br />
Wertabspaltungskritik, liege ich da richtig?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71096</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 09:45:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71096</guid>
		<description><![CDATA[@Gecko, Wat. - &lt;i&gt;Die Wettbewerbsfähigkeit – mit Indien, China u. Pakistan mag gegeben sein – ein Überleben in Deutschland nicht.&lt;/i&gt;

Die unmittelbar in &#039;unseren&#039; exportorientierten Branchen Arbeitenden überleben noch relativ gut, trotz der Schneisen, die ua die Leiharbeit schon geschlagen hat. Das &#039;wahre Geheimnis&#039; der Wettbewerbsfähigkeit liegt mE im relativen Mehrwert - verbillige die Reproduktion &#039;deiner&#039; Arbeiter, um so günstiger ist das Verhältnis von (zur Reproduktion) notwendiger Arbeitzeit zur (den Mehrwert bildenden) Mehrarbeit. So kann die Wettbewerbsfähigkeit der exportierenden Branchen auch gesteigert werden ua durch Lohndrückerei in den Bereichen Lebensmittel, (Einzel-) Handel oder personennahe Dienstleistung vom Friseur über Krankenschwester oder Altenpflegerin bis zu den &#039;wert-losen&#039;, gar nicht durch Lohn vergoltenen reproduktiven Tätigkeiten, die traditionell dem weiblichen Teil der Bevölkerung zugedacht ist, der sich selbst aber wiederum auch - möglichst billig - reproduzieren muß.  

&#039;Ausbeutung&#039; ist dann aber auch kein Phänomen mehr nur der direkten Beziehung Arbeitgeber/nehmer mit dem einzelnen Betrieb als Ort, und geht auch nicht mehr vollständig in der entsprechenden Klassenbeziehung auf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gecko, Wat. &#8211; <i>Die Wettbewerbsfähigkeit – mit Indien, China u. Pakistan mag gegeben sein – ein Überleben in Deutschland nicht.</i></p>
<p>Die unmittelbar in &#8216;unseren&#8217; exportorientierten Branchen Arbeitenden überleben noch relativ gut, trotz der Schneisen, die ua die Leiharbeit schon geschlagen hat. Das &#8216;wahre Geheimnis&#8217; der Wettbewerbsfähigkeit liegt mE im relativen Mehrwert &#8211; verbillige die Reproduktion &#8216;deiner&#8217; Arbeiter, um so günstiger ist das Verhältnis von (zur Reproduktion) notwendiger Arbeitzeit zur (den Mehrwert bildenden) Mehrarbeit. So kann die Wettbewerbsfähigkeit der exportierenden Branchen auch gesteigert werden ua durch Lohndrückerei in den Bereichen Lebensmittel, (Einzel-) Handel oder personennahe Dienstleistung vom Friseur über Krankenschwester oder Altenpflegerin bis zu den &#8216;wert-losen&#8217;, gar nicht durch Lohn vergoltenen reproduktiven Tätigkeiten, die traditionell dem weiblichen Teil der Bevölkerung zugedacht ist, der sich selbst aber wiederum auch &#8211; möglichst billig &#8211; reproduzieren muß.  </p>
<p>&#8216;Ausbeutung&#8217; ist dann aber auch kein Phänomen mehr nur der direkten Beziehung Arbeitgeber/nehmer mit dem einzelnen Betrieb als Ort, und geht auch nicht mehr vollständig in der entsprechenden Klassenbeziehung auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: maguscarolus</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71095</link>
		<dc:creator><![CDATA[maguscarolus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 09:35:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71095</guid>
		<description><![CDATA[@30 d&#039;accord

&gt;&gt; Das zu erkennen, soll die große Erzählung (Narrativ) verschleiern und bis jetzt ‘schafft’ sie das auch ganz gut, weil wir ‘vergessen’ haben, daß wir Brot essen und kein Geld, daß wir in Wohnungen und Häusern wohnen, aber nicht in Geld. &lt;&lt;

- aber ahnen tun&#039;s wohl viele, nur: Wer will schon sein mehr oder weniger bequemes Leben gegen eine Existenz auf den Barrikaden eines Klassenkampfes mit sehr ungewissem Ausgang eintauschen. Allzusehr wurden alle Solidarsysteme durch die interessierten Kreise ruiniert und in Frage gestellt, als dass sich ohne weiteres Solidarität für solche &quot;Kämpfer für eine bessere Zukunft&quot; einstellen könnte.

Und: Kämpfer des edlen Wortes gibt es bereits mehr als genug!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@30 d&#8217;accord</p>
<p>&gt;&gt; Das zu erkennen, soll die große Erzählung (Narrativ) verschleiern und bis jetzt ‘schafft’ sie das auch ganz gut, weil wir ‘vergessen’ haben, daß wir Brot essen und kein Geld, daß wir in Wohnungen und Häusern wohnen, aber nicht in Geld. &lt;&lt;</p>
<p>- aber ahnen tun&#039;s wohl viele, nur: Wer will schon sein mehr oder weniger bequemes Leben gegen eine Existenz auf den Barrikaden eines Klassenkampfes mit sehr ungewissem Ausgang eintauschen. Allzusehr wurden alle Solidarsysteme durch die interessierten Kreise ruiniert und in Frage gestellt, als dass sich ohne weiteres Solidarität für solche &quot;Kämpfer für eine bessere Zukunft&quot; einstellen könnte.</p>
<p>Und: Kämpfer des edlen Wortes gibt es bereits mehr als genug!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71091</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 06:35:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71091</guid>
		<description><![CDATA[@Gecko(28)

Wenn ich das von Dir geschriebene so &#039;weiterstricke&#039;, käme doch dann raus, daß ich sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bin - denn ich kaufe ja auch Arbeiten, die ich selbst nicht ausführen kann (oder will).

Das ist aber so dargestellt: falsch!

Ich verkaufe meine Arbeitskraft um zu (über-)leben. Damit - und nur damit - komme ich an die Mittel um mein Leben bestreiten zu können. 
Ist es da nicht unerheblich an wen?

Denn, um mein (Über-)Leben bestreiten zu können, muß ich wegen der Arbeitsteilung auch andere Arbeiten &#039;einkaufen&#039;.
Mir gehört einfach nicht die Brötchenfabrik, daß ich mir meine Nahrungsmittel selbst herstellen darf, nicht mal, wenn ich es könnte oder wollte.

Nein, Ausgangspunkt der Ausbeutung sind die, die sich allen Mehrwert aus der (fremden) Arbeit anderer einverleiben können, weil ihnen die Maschinen, die Patente, Rechte, Ländereien und Lizenzen gehören. Sie &#039;generieren&#039; so ihr Kapital, wovon als (nur) Geld letztendlich etwas bei Dir ankommen kann (wieviel und ob überhaupt, entscheiden einzig sie) - damit Du dieses Geld als eine Art Lebensmittelkarte umsetzen kannst. (Falls sie meinen, daß sie Dich vielleicht &#039;morgen&#039; noch mal brauchen könnten zum Arbeiten - und nur dann)

Mehr als Lebensmittelkarte ist es auch nicht, was Du für&#039;s Arbeiten bekommst - es kommt nur eben nicht so plump daher, sondern läßt Dir möglicherweise das Gefühl, frei entscheiden zu können, was Du mit dem erhaltenen Geld resp. Lohn anfängst.
Aber hast Du diese Entscheidung tatsächlich - was bleibt zur freien Verfügung bei Dir, wenn Du alles &#039;erledigt&#039; hast, was Du zur Sicherung Deiner Existenz brauchst!
Bei mir nix, denn Existenz ist bei mir nicht nur Brot, Wasser, Dach über dem Kopf...

Die Arbeitgeber, die die fremde Arbeit nehmen, haben und kriegen alle Arbeitsergebnisse, allen Mehrwert, von da wird &#039;verteilt&#039;, daß ihnen dieser &#039;Status&#039;, diese Stellung in der Gesellschaft und zu den Produktionsmitteln erhalten bleiben kann.

Diese (privaten) Eigentümer sitzen am &#039;Hebel&#039;. Nicht einfach nur der, der da Knete ausgibt, um sich was zu kaufen.
Das zu erkennen, soll die große Erzählung (Narrativ) verschleiern und bis jetzt &#039;schafft&#039; sie das auch ganz gut, weil wir &#039;vergessen&#039; haben, daß wir Brot essen und kein Geld, daß wir in Wohnungen und Häusern wohnen, aber nicht in Geld.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gecko(28)</p>
<p>Wenn ich das von Dir geschriebene so &#8216;weiterstricke&#8217;, käme doch dann raus, daß ich sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bin &#8211; denn ich kaufe ja auch Arbeiten, die ich selbst nicht ausführen kann (oder will).</p>
<p>Das ist aber so dargestellt: falsch!</p>
<p>Ich verkaufe meine Arbeitskraft um zu (über-)leben. Damit &#8211; und nur damit &#8211; komme ich an die Mittel um mein Leben bestreiten zu können.<br />
Ist es da nicht unerheblich an wen?</p>
<p>Denn, um mein (Über-)Leben bestreiten zu können, muß ich wegen der Arbeitsteilung auch andere Arbeiten &#8216;einkaufen&#8217;.<br />
Mir gehört einfach nicht die Brötchenfabrik, daß ich mir meine Nahrungsmittel selbst herstellen darf, nicht mal, wenn ich es könnte oder wollte.</p>
<p>Nein, Ausgangspunkt der Ausbeutung sind die, die sich allen Mehrwert aus der (fremden) Arbeit anderer einverleiben können, weil ihnen die Maschinen, die Patente, Rechte, Ländereien und Lizenzen gehören. Sie &#8216;generieren&#8217; so ihr Kapital, wovon als (nur) Geld letztendlich etwas bei Dir ankommen kann (wieviel und ob überhaupt, entscheiden einzig sie) &#8211; damit Du dieses Geld als eine Art Lebensmittelkarte umsetzen kannst. (Falls sie meinen, daß sie Dich vielleicht &#8216;morgen&#8217; noch mal brauchen könnten zum Arbeiten &#8211; und nur dann)</p>
<p>Mehr als Lebensmittelkarte ist es auch nicht, was Du für&#8217;s Arbeiten bekommst &#8211; es kommt nur eben nicht so plump daher, sondern läßt Dir möglicherweise das Gefühl, frei entscheiden zu können, was Du mit dem erhaltenen Geld resp. Lohn anfängst.<br />
Aber hast Du diese Entscheidung tatsächlich &#8211; was bleibt zur freien Verfügung bei Dir, wenn Du alles &#8216;erledigt&#8217; hast, was Du zur Sicherung Deiner Existenz brauchst!<br />
Bei mir nix, denn Existenz ist bei mir nicht nur Brot, Wasser, Dach über dem Kopf&#8230;</p>
<p>Die Arbeitgeber, die die fremde Arbeit nehmen, haben und kriegen alle Arbeitsergebnisse, allen Mehrwert, von da wird &#8216;verteilt&#8217;, daß ihnen dieser &#8216;Status&#8217;, diese Stellung in der Gesellschaft und zu den Produktionsmitteln erhalten bleiben kann.</p>
<p>Diese (privaten) Eigentümer sitzen am &#8216;Hebel&#8217;. Nicht einfach nur der, der da Knete ausgibt, um sich was zu kaufen.<br />
Das zu erkennen, soll die große Erzählung (Narrativ) verschleiern und bis jetzt &#8216;schafft&#8217; sie das auch ganz gut, weil wir &#8216;vergessen&#8217; haben, daß wir Brot essen und kein Geld, daß wir in Wohnungen und Häusern wohnen, aber nicht in Geld.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DJ Holzbank</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71078</link>
		<dc:creator><![CDATA[DJ Holzbank]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 21:31:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71078</guid>
		<description><![CDATA[@ 20 Peinhardt

Ich kann nicht genau erkennen, in welchem Zusammenhang mit meiner Bemerkung dieser Beitrag stehen könnte.

@ flatter

&quot;@DJ Holzbank (18): Mit Verlaub, das ist m.E. wieder so ein Reflex auf etwas, das jemand (in dem Fall du) wiederzuerkennen glaubt.&quot;
Jein. Ich habe gesehen, mit welcher Bereitschaft &quot;das Narrativ&quot; aufgenommen worden ist und konnte mir deshalb diesen kleinen begriffsgeschichtlichen Exkurs nicht verkneifen. Um darauf hinzuweisen, was man sich u.U. da einhandelt.
Den Reflex gebe ich allerdings zu. Die &quot;postmodernen&quot; Autoren, deren grundsätzliche Positionen - insofern richtig zeitgeschichtlich eingeordnet - mir durchaus verständlich erscheinen, haben leider gerade in der Linken einen solchen Begriffsschleim hinterlassen, dass ...
Man fragt sich im nachhinein auch, wie Autoren z.B. der 20-er Jahre zurechtgekommen sind, die noch nicht die fancy Begriffe &quot;Diskurs&quot; oder &quot;Narrativ&quot; zur Verfügung hatten. :) Was haben die armen Brecht oder Tucholsky eigentlich statt &quot;Diskurs&quot; sagen müssen?

Ich bitte meine Ausführungen nicht als &quot;feindlich-negativ&quot; aufzufassen. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 20 Peinhardt</p>
<p>Ich kann nicht genau erkennen, in welchem Zusammenhang mit meiner Bemerkung dieser Beitrag stehen könnte.</p>
<p>@ flatter</p>
<p>&#8220;@DJ Holzbank (18): Mit Verlaub, das ist m.E. wieder so ein Reflex auf etwas, das jemand (in dem Fall du) wiederzuerkennen glaubt.&#8221;<br />
Jein. Ich habe gesehen, mit welcher Bereitschaft &#8220;das Narrativ&#8221; aufgenommen worden ist und konnte mir deshalb diesen kleinen begriffsgeschichtlichen Exkurs nicht verkneifen. Um darauf hinzuweisen, was man sich u.U. da einhandelt.<br />
Den Reflex gebe ich allerdings zu. Die &#8220;postmodernen&#8221; Autoren, deren grundsätzliche Positionen &#8211; insofern richtig zeitgeschichtlich eingeordnet &#8211; mir durchaus verständlich erscheinen, haben leider gerade in der Linken einen solchen Begriffsschleim hinterlassen, dass &#8230;<br />
Man fragt sich im nachhinein auch, wie Autoren z.B. der 20-er Jahre zurechtgekommen sind, die noch nicht die fancy Begriffe &#8220;Diskurs&#8221; oder &#8220;Narrativ&#8221; zur Verfügung hatten. :) Was haben die armen Brecht oder Tucholsky eigentlich statt &#8220;Diskurs&#8221; sagen müssen?</p>
<p>Ich bitte meine Ausführungen nicht als &#8220;feindlich-negativ&#8221; aufzufassen. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gecko</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17748#comment-71077</link>
		<dc:creator><![CDATA[Gecko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 21:03:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17748#comment-71077</guid>
		<description><![CDATA[Ich freue mich, dass dieses Thema noch einmal aufgelegt wird.

Arbeitsmarkt - hier wird Arbeit(Fähigkeiten, Fertigkeiten u. Dienstleistungen) gegen Geld angeboten - bzw. Jemand, der zu blöd ist einen Nagel in die Wand zu schlagen sucht per Finanzausgleich einen kompetenten Handwerker z.B..

Arbeitgeber, ist Derjenige, der die beanspruchte Arbeit ausführen kann. Er gibt Arbeit und nimmt Geld.

Arbeitnehmer, ist Derjenige, der besagte Arbeit beauftragt und bezahlt. Er ist scheinbar nicht in der Lage derartige Arbeiten selbst auszuführen und nimmt sie.

Das hat in der Vergangenheit halbwegs funktioniert. Mit dem Leihsklavensystem von Hartz IV klappt das natürlich nicht mehr.

Jetzt werden &quot;Agenturen&quot; dazwischen geschaltet. Die Agenturen wollen Geld verdienen. Der Arbeitgeber kann nicht mehr so viel Geld für die von ihm geleistete Arbeit verlangen.

Der Arbeitnehmer verhandelt nur noch mit den Agenturen - nicht mehr mit dem Arbeitgeber. Gewerkschaften und Betriebsräte sind überflüssig. Resultat - der Arbeitgeber hat verdammt schlechte Karten.

Die Wettbewerbsfähigkeit - mit Indien, China u. Pakistan mag gegeben sein - ein Überleben in Deutschland nicht.

Überlegt genau - seid Ihr Arbeitgeber oder Arbeitnehmer?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich, dass dieses Thema noch einmal aufgelegt wird.</p>
<p>Arbeitsmarkt &#8211; hier wird Arbeit(Fähigkeiten, Fertigkeiten u. Dienstleistungen) gegen Geld angeboten &#8211; bzw. Jemand, der zu blöd ist einen Nagel in die Wand zu schlagen sucht per Finanzausgleich einen kompetenten Handwerker z.B..</p>
<p>Arbeitgeber, ist Derjenige, der die beanspruchte Arbeit ausführen kann. Er gibt Arbeit und nimmt Geld.</p>
<p>Arbeitnehmer, ist Derjenige, der besagte Arbeit beauftragt und bezahlt. Er ist scheinbar nicht in der Lage derartige Arbeiten selbst auszuführen und nimmt sie.</p>
<p>Das hat in der Vergangenheit halbwegs funktioniert. Mit dem Leihsklavensystem von Hartz IV klappt das natürlich nicht mehr.</p>
<p>Jetzt werden &#8220;Agenturen&#8221; dazwischen geschaltet. Die Agenturen wollen Geld verdienen. Der Arbeitgeber kann nicht mehr so viel Geld für die von ihm geleistete Arbeit verlangen.</p>
<p>Der Arbeitnehmer verhandelt nur noch mit den Agenturen &#8211; nicht mehr mit dem Arbeitgeber. Gewerkschaften und Betriebsräte sind überflüssig. Resultat &#8211; der Arbeitgeber hat verdammt schlechte Karten.</p>
<p>Die Wettbewerbsfähigkeit &#8211; mit Indien, China u. Pakistan mag gegeben sein &#8211; ein Überleben in Deutschland nicht.</p>
<p>Überlegt genau &#8211; seid Ihr Arbeitgeber oder Arbeitnehmer?</p>
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