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	<title>Kommentare zu: Das Totenfloß des bürgerlichen Arbeiters</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Systemfrager</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70180</link>
		<dc:creator><![CDATA[Systemfrager]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 06:20:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&gt;&gt;&gt; Zizek hat in letzter Zeit pointiert darauf hingewiesen, dass sich die meisten Menschen zwar das Ende der Welt vorstellen können, aber nicht das Ende des Kapitalismus.
Naja,
wann in der Geschichte konnten sich die Menschen das vorstellen, was wirklich gekommen ist
Erst &quot;danach&quot; stellt sich heraus, dass sich ein paar Menschen so etwas ausgedacht haben
Der letzte russische Zar meinte, man sollte Das Kapital bedenkenlos drucken lassen, weil dies sowieso kein Mensch lesen würde]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;&gt; Zizek hat in letzter Zeit pointiert darauf hingewiesen, dass sich die meisten Menschen zwar das Ende der Welt vorstellen können, aber nicht das Ende des Kapitalismus.<br />
Naja,<br />
wann in der Geschichte konnten sich die Menschen das vorstellen, was wirklich gekommen ist<br />
Erst &#8220;danach&#8221; stellt sich heraus, dass sich ein paar Menschen so etwas ausgedacht haben<br />
Der letzte russische Zar meinte, man sollte Das Kapital bedenkenlos drucken lassen, weil dies sowieso kein Mensch lesen würde</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinplatzer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70176</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinplatzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 22:43:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein paar Ergänzungen zu #52, bzw. Gedanken zum Sozialstaat:

Seine Einrichtung war eine polit-strategische Maßnahme, wenn man so will, die dafür sorgte, dass die gegenläufigen Interessen des Proletariats domestiziert und das Proletariat als Rechteinhaber in den bürgerlichen Staat eingebunden wurde.

Der Sozialstaat hat aber auch folgenden Hintergrund: Krankheit, Verwahrlosung, Unmut, Aufstand usw. führten zu Reibungsverlusten in der Ausbeutung des Proletariats und ließen die Gelder nicht derart sprudeln, wie sie es sodann mit ein bisschen Sozialstaats-Klimbim taten. Der Sozialstaat hat Profitmaximierungsfunktion.

Diese Maximierungsfunktion ist schon seit längerem gar nicht mehr nötig (derzeit nur noch unter Austilgung des sozialstaatl. Restbudgets). Das Profitmaximum, gesamtwirtschaftlich betrachtet, hat seinen Zenit längst und krisenbedingt auf unabsehbare Zeit überschritten - wir befinden uns ja quasi schon auf postkapitalistischem Niveau. Die dadurch entstehende Überkapazität an Arbeitskräften kümmert daher den korporatistischen Staat auch gar nicht mehr. Der Unmut, der ja durchaus vorhanden ist, wird - falls erforderlich - &#039;exekutivisch&#039; geregelt und nicht legislativ.

Unmut, der sich ausdrückt in dem Interesse nach mehr Sozialstaat, läuft bei gegenwärtiger Entwicklung daher notwendig ins Leere. Leider. Viele spüren das auch und ziehen sich zurück.

Das macht die Sache so vertrackt: für die Interessen der überflüssigen Arbeiter gibt es keine systemische Adressaten, weil das Establishment einfach keinen Bedarf an ihnen hat.

Da bleiben nur &quot;Insellösungen&quot;, ich nannte das mal Enklaven, um sich im Verband der Gruppe ein Stück Leben zu gestatten. Oder: Revolution, also die Widerlegung von Zizeks Aussage, die könnte tatsächlich noch ein langes Weilchen brauchen.

Nicht weniger pessimistisch &amp; 
Gut Nacht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Ergänzungen zu #52, bzw. Gedanken zum Sozialstaat:</p>
<p>Seine Einrichtung war eine polit-strategische Maßnahme, wenn man so will, die dafür sorgte, dass die gegenläufigen Interessen des Proletariats domestiziert und das Proletariat als Rechteinhaber in den bürgerlichen Staat eingebunden wurde.</p>
<p>Der Sozialstaat hat aber auch folgenden Hintergrund: Krankheit, Verwahrlosung, Unmut, Aufstand usw. führten zu Reibungsverlusten in der Ausbeutung des Proletariats und ließen die Gelder nicht derart sprudeln, wie sie es sodann mit ein bisschen Sozialstaats-Klimbim taten. Der Sozialstaat hat Profitmaximierungsfunktion.</p>
<p>Diese Maximierungsfunktion ist schon seit längerem gar nicht mehr nötig (derzeit nur noch unter Austilgung des sozialstaatl. Restbudgets). Das Profitmaximum, gesamtwirtschaftlich betrachtet, hat seinen Zenit längst und krisenbedingt auf unabsehbare Zeit überschritten &#8211; wir befinden uns ja quasi schon auf postkapitalistischem Niveau. Die dadurch entstehende Überkapazität an Arbeitskräften kümmert daher den korporatistischen Staat auch gar nicht mehr. Der Unmut, der ja durchaus vorhanden ist, wird &#8211; falls erforderlich &#8211; &#8216;exekutivisch&#8217; geregelt und nicht legislativ.</p>
<p>Unmut, der sich ausdrückt in dem Interesse nach mehr Sozialstaat, läuft bei gegenwärtiger Entwicklung daher notwendig ins Leere. Leider. Viele spüren das auch und ziehen sich zurück.</p>
<p>Das macht die Sache so vertrackt: für die Interessen der überflüssigen Arbeiter gibt es keine systemische Adressaten, weil das Establishment einfach keinen Bedarf an ihnen hat.</p>
<p>Da bleiben nur &#8220;Insellösungen&#8221;, ich nannte das mal Enklaven, um sich im Verband der Gruppe ein Stück Leben zu gestatten. Oder: Revolution, also die Widerlegung von Zizeks Aussage, die könnte tatsächlich noch ein langes Weilchen brauchen.</p>
<p>Nicht weniger pessimistisch &amp;<br />
Gut Nacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DJ Holzbank</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70171</link>
		<dc:creator><![CDATA[DJ Holzbank]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 20:44:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@20 Reinplatzer

&quot;Vermutlich ist Klassenkampf im marxschen Sinne auch eine antiquierte Vorstellung, von der man sich zu verabschieden hat. Das ‘Proletariat’ ist längst dissoziiert in Einzelne, wo jeder gegen jeden antritt. Der Klassenbegriff verliert an realem Halt, gewissermaßen.&quot;

Wir sollten nicht vergessen, dass z.B. das England des 19. Jh ursprünglich nicht das der organisierten Gewerkschaftsbewegung war, aus deren Schoß dann auch politische Organisationen des Proletariats entstanden. In seiner ursprünglichen Form hat es wohl Dickens am besten aufgezeichnet, als eine trostlose Gesellschaft des Überlebenskampfs, in dem jeder der Pauperisierten dem anderen ans Leder wollte.
Will sagen es hat auch damals Jahrzehnte, vielleicht mehr als ein halbes Jahrhundert gedauert, bis schrittweise immer mehr Menschen ihre gemeinsamen Interessen - eben Klasseninteressen - klar wurden. Klassenkampf von unten war nie schon von selbst &quot;da&quot;.

Kurzfristig sehe aber auch ich schwarz. Gerade wegen der zu den 1920-ern analogen Situation. Die 20-er lehren m.E., dass isolierten, desorganisierten Menschen, die etwas verloren haben oder zu verlieren haben, nur noch das diffuse Ressentiment zu bleiben scheint, Begreifen durch Parolen ersetzt wird, und die einzige Gemeinsamkeit, zu der die Isolierten noch finden können, in der Nation besteht.
Ungarn und anscheined auch Polen bewegen sich in diese Richtung, Marie Le Pen hat im letzten Jahr 18% bei den Präsidentschaftswahlen eingefahren. Ein Rekordergebnis. Und auch die hiesigen Medien appellieren immer offener an nationale Wir-Gefühle, der Rassismus nimmt zu. Nebenbei wird der &quot;starke Staat&quot; seit 10 Jahren aufgebaut.
Es ist m.E. nur noch eine Frage der Zeit und der Modalitäten, wann und wie erneut autoritäre Regimes im Europa entstehen. Vielleicht wird man es kaum merken, denn die Aushöhlung der Macht der Legislative zugunsten der Exekutive findet ja ebenfalls seit Jahren statt (zuletzt beim ESM-Beschluss, als die bürgerlichen Abgeordneten ihr Haushaltsrecht an einen Banker-Zirkel abtreten wollten).
Zudem sollte man sich immer Mussolinis nüchterne Faschismus-Definition vor Augen halten: &quot;Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.&quot;
(Im Rahmen des Programms &quot;Partnerwechsel&quot; sitzen seit 2004 über 100 Konzernvertreter in den Ministerien, um sich Gesetze nach Maß zu schreiben.) 

Sorry für meinen Pessimismus.

@34 flatter @&quot;Sozialismus oder Tod&quot;

Zizek hat in letzter Zeit pointiert darauf hingewiesen, dass sich die meisten Menschen zwar das Ende der Welt vorstellen können, aber nicht das Ende des Kapitalismus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@20 Reinplatzer</p>
<p>&#8220;Vermutlich ist Klassenkampf im marxschen Sinne auch eine antiquierte Vorstellung, von der man sich zu verabschieden hat. Das ‘Proletariat’ ist längst dissoziiert in Einzelne, wo jeder gegen jeden antritt. Der Klassenbegriff verliert an realem Halt, gewissermaßen.&#8221;</p>
<p>Wir sollten nicht vergessen, dass z.B. das England des 19. Jh ursprünglich nicht das der organisierten Gewerkschaftsbewegung war, aus deren Schoß dann auch politische Organisationen des Proletariats entstanden. In seiner ursprünglichen Form hat es wohl Dickens am besten aufgezeichnet, als eine trostlose Gesellschaft des Überlebenskampfs, in dem jeder der Pauperisierten dem anderen ans Leder wollte.<br />
Will sagen es hat auch damals Jahrzehnte, vielleicht mehr als ein halbes Jahrhundert gedauert, bis schrittweise immer mehr Menschen ihre gemeinsamen Interessen &#8211; eben Klasseninteressen &#8211; klar wurden. Klassenkampf von unten war nie schon von selbst &#8220;da&#8221;.</p>
<p>Kurzfristig sehe aber auch ich schwarz. Gerade wegen der zu den 1920-ern analogen Situation. Die 20-er lehren m.E., dass isolierten, desorganisierten Menschen, die etwas verloren haben oder zu verlieren haben, nur noch das diffuse Ressentiment zu bleiben scheint, Begreifen durch Parolen ersetzt wird, und die einzige Gemeinsamkeit, zu der die Isolierten noch finden können, in der Nation besteht.<br />
Ungarn und anscheined auch Polen bewegen sich in diese Richtung, Marie Le Pen hat im letzten Jahr 18% bei den Präsidentschaftswahlen eingefahren. Ein Rekordergebnis. Und auch die hiesigen Medien appellieren immer offener an nationale Wir-Gefühle, der Rassismus nimmt zu. Nebenbei wird der &#8220;starke Staat&#8221; seit 10 Jahren aufgebaut.<br />
Es ist m.E. nur noch eine Frage der Zeit und der Modalitäten, wann und wie erneut autoritäre Regimes im Europa entstehen. Vielleicht wird man es kaum merken, denn die Aushöhlung der Macht der Legislative zugunsten der Exekutive findet ja ebenfalls seit Jahren statt (zuletzt beim ESM-Beschluss, als die bürgerlichen Abgeordneten ihr Haushaltsrecht an einen Banker-Zirkel abtreten wollten).<br />
Zudem sollte man sich immer Mussolinis nüchterne Faschismus-Definition vor Augen halten: &#8220;Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.&#8221;<br />
(Im Rahmen des Programms &#8220;Partnerwechsel&#8221; sitzen seit 2004 über 100 Konzernvertreter in den Ministerien, um sich Gesetze nach Maß zu schreiben.) </p>
<p>Sorry für meinen Pessimismus.</p>
<p>@34 flatter @&#8221;Sozialismus oder Tod&#8221;</p>
<p>Zizek hat in letzter Zeit pointiert darauf hingewiesen, dass sich die meisten Menschen zwar das Ende der Welt vorstellen können, aber nicht das Ende des Kapitalismus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: troptard</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70168</link>
		<dc:creator><![CDATA[troptard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 20:33:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat
Bitte nicht unhöflich werden!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat<br />
Bitte nicht unhöflich werden!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70167</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 19:58:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@troptard(49)

&lt;i&gt;&quot;Genau das, was Du da schreibst, sehe ich als Problem. Nicht nur als Dein persönliches, sondern einer Gesellschaft, die darauf hofft, es doch noch irgenwie sozialverträglich gestalten zu können, obwohl ihr längst die Mittel dafür entrissen worden sind.&quot;&lt;/i&gt;

Ja, klar - die Reformismuskeule hat noch gefehlt. Hatte ich eher von der &#039;taktvollen&#039; Spinne erwartet...^^

Selber den A...nus nicht hochkriegen, auf Endzeitstimmung sein, aber helle da, jeden auch nur leisesten Ansatz etwas (zu) tun (zu können) in die Tonne werfen - genau das liebe ich besonders.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@troptard(49)</p>
<p><i>&#8220;Genau das, was Du da schreibst, sehe ich als Problem. Nicht nur als Dein persönliches, sondern einer Gesellschaft, die darauf hofft, es doch noch irgenwie sozialverträglich gestalten zu können, obwohl ihr längst die Mittel dafür entrissen worden sind.&#8221;</i></p>
<p>Ja, klar &#8211; die Reformismuskeule hat noch gefehlt. Hatte ich eher von der &#8216;taktvollen&#8217; Spinne erwartet&#8230;^^</p>
<p>Selber den A&#8230;nus nicht hochkriegen, auf Endzeitstimmung sein, aber helle da, jeden auch nur leisesten Ansatz etwas (zu) tun (zu können) in die Tonne werfen &#8211; genau das liebe ich besonders.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: troptard</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70160</link>
		<dc:creator><![CDATA[troptard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 15:29:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat , 33.

&quot;Von  anderer Gesellschaft muss da m.E.  nicht mal &quot;geredet&quot; werden, aber von Verbesserungen wie sie auch tatsächlich Verbesserungen sein könn(t)en.&quot;

Genau das, was Du da schreibst, sehe ich als Problem. Nicht nur als Dein persönliches, sondern einer Gesellschaft, die darauf hofft, es doch noch irgenwie sozialverträglich gestalten zu können, obwohl ihr längst die Mittel dafür entrissen worden sind.

Wer sich eine Rente mit 60 herbeiwünscht, hat schon längst übersehen, das der kapitalistische Zug die Rente mit 69/70 anvisiert.

Und wenn dies in die Diskussion geworfen wird, kann der Lohnabhängige fest darauf bauen, dass das auch so kommen wird. Immer pseudowissenschaftlich untermauert und so aufbereitet, dass der Bürger seine Einsicht dazu hinterherschiebt.

Hartz IV abschaffen, da gab es doch mal die Montagsdemonstrationen. An denen habe ich in Kassel teilgenommen. Für mich war es nicht erstaunlich, dass der mündige Bürger es sehr eilig hatte aus dem Umkreis dieser Veranstaltung zu verschwinden.

Heute sind auf der parlamentarischen Ebene alle bereit über die Höhe des Existenzminimums zu diskutieren. Abschaffen? Wer will das?

Um es abzuschliessen! Uns fehlt einfach das Subjekt, was bereit ist, das Eine oder auch das Andere wirklich zu wollen und dafür mehr zu investieren als seine &quot;unbrauchbare Unzufriedenheit&quot; (Dr. Peter Decker). 

Für Deine Forderung nach den kleinen Schritten wirst Du sogar von der Politik Zustimmung finden und sogar mitreden wird Mensch dürfen. Aber realisieren, dzu braucht es viel mehr.

Es ist so wie mit dem Hase und dem Igel. Ich bin Allzeit schon da.

Hier noch einmal der olle Marx: Wenn es nicht gelingt, dass ein gesellschaftlicher Wille, eine soziale Bewegung entsteht, die bewusst den Kapitalismus in seinem inneren Zusammenhang überwinden will und dies auch praktisch tut, dann stürzt die Menschheit zurück in die Barberei.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat , 33.</p>
<p>&#8220;Von  anderer Gesellschaft muss da m.E.  nicht mal &#8220;geredet&#8221; werden, aber von Verbesserungen wie sie auch tatsächlich Verbesserungen sein könn(t)en.&#8221;</p>
<p>Genau das, was Du da schreibst, sehe ich als Problem. Nicht nur als Dein persönliches, sondern einer Gesellschaft, die darauf hofft, es doch noch irgenwie sozialverträglich gestalten zu können, obwohl ihr längst die Mittel dafür entrissen worden sind.</p>
<p>Wer sich eine Rente mit 60 herbeiwünscht, hat schon längst übersehen, das der kapitalistische Zug die Rente mit 69/70 anvisiert.</p>
<p>Und wenn dies in die Diskussion geworfen wird, kann der Lohnabhängige fest darauf bauen, dass das auch so kommen wird. Immer pseudowissenschaftlich untermauert und so aufbereitet, dass der Bürger seine Einsicht dazu hinterherschiebt.</p>
<p>Hartz IV abschaffen, da gab es doch mal die Montagsdemonstrationen. An denen habe ich in Kassel teilgenommen. Für mich war es nicht erstaunlich, dass der mündige Bürger es sehr eilig hatte aus dem Umkreis dieser Veranstaltung zu verschwinden.</p>
<p>Heute sind auf der parlamentarischen Ebene alle bereit über die Höhe des Existenzminimums zu diskutieren. Abschaffen? Wer will das?</p>
<p>Um es abzuschliessen! Uns fehlt einfach das Subjekt, was bereit ist, das Eine oder auch das Andere wirklich zu wollen und dafür mehr zu investieren als seine &#8220;unbrauchbare Unzufriedenheit&#8221; (Dr. Peter Decker). </p>
<p>Für Deine Forderung nach den kleinen Schritten wirst Du sogar von der Politik Zustimmung finden und sogar mitreden wird Mensch dürfen. Aber realisieren, dzu braucht es viel mehr.</p>
<p>Es ist so wie mit dem Hase und dem Igel. Ich bin Allzeit schon da.</p>
<p>Hier noch einmal der olle Marx: Wenn es nicht gelingt, dass ein gesellschaftlicher Wille, eine soziale Bewegung entsteht, die bewusst den Kapitalismus in seinem inneren Zusammenhang überwinden will und dies auch praktisch tut, dann stürzt die Menschheit zurück in die Barberei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Systemfrager</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70146</link>
		<dc:creator><![CDATA[Systemfrager]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 06:04:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17601#comment-70146</guid>
		<description><![CDATA[OT
flatter
Ich habe es hieir vor kurzer Zeit schon 2 Mal gemacht. Ich habe nämlich in den Kommentaren, unter OT, sozusagen eine „Werbung“ für meine Aufsätze präsentiert. So wie jetzt. Ich bin schon seit Jahren hier, das haben ich früher nicht getan; diesmal auch nur deshalb, weil das Thema für die Kommentatoren hier ein (relevantes) Thema sein dürfte: Eigentum, Aneignung, Privateigentum ...
- - - - - - 
Der Ursprung des Privateigentums und seine Erklärungen bzw. Konzeptionen
&lt;em&gt;Adam Smith: Privateigentum als Strafe für die menschliche Unvollkommenheit&lt;/em&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.forum-systemfrage.de/Aufbau/ba/33v/ba33v.php?df_name=baDF30&amp;tbch=ba&amp;schp=fruelib&amp;ordner=33v&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;weiter &gt;&gt;&gt;&lt;/a&gt;
- - - - - - 
Zu diesem Thema werde ich noch einen - letzten in der Reihe - Aufsatz schreiben. Wäre das nicht in deinem Sinne, dann würde ich diesen nächsten Aufsatz hier nicht ja so quasi als &quot;Werbung&quot; ankündigen.
Ich versichere dir aber, dass dieses Thema eine Ausnahme (!) war, ich habe gar nicht vor diese „Praxis“ irgendwie fortzusetzen. Versprochen!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OT<br />
flatter<br />
Ich habe es hieir vor kurzer Zeit schon 2 Mal gemacht. Ich habe nämlich in den Kommentaren, unter OT, sozusagen eine „Werbung“ für meine Aufsätze präsentiert. So wie jetzt. Ich bin schon seit Jahren hier, das haben ich früher nicht getan; diesmal auch nur deshalb, weil das Thema für die Kommentatoren hier ein (relevantes) Thema sein dürfte: Eigentum, Aneignung, Privateigentum &#8230;<br />
- &#8211; - &#8211; - &#8211;<br />
Der Ursprung des Privateigentums und seine Erklärungen bzw. Konzeptionen<br />
<em>Adam Smith: Privateigentum als Strafe für die menschliche Unvollkommenheit</em><br />
<a href="https://www.forum-systemfrage.de/Aufbau/ba/33v/ba33v.php?df_name=baDF30&amp;tbch=ba&amp;schp=fruelib&amp;ordner=33v" rel="nofollow">weiter &gt;&gt;&gt;</a><br />
- &#8211; - &#8211; - &#8211;<br />
Zu diesem Thema werde ich noch einen &#8211; letzten in der Reihe &#8211; Aufsatz schreiben. Wäre das nicht in deinem Sinne, dann würde ich diesen nächsten Aufsatz hier nicht ja so quasi als &#8220;Werbung&#8221; ankündigen.<br />
Ich versichere dir aber, dass dieses Thema eine Ausnahme (!) war, ich habe gar nicht vor diese „Praxis“ irgendwie fortzusetzen. Versprochen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70137</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 01:42:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@renée - Danke und alles Gute für Dich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@renée &#8211; Danke und alles Gute für Dich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: renée</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70133</link>
		<dc:creator><![CDATA[renée]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 23:38:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17601#comment-70133</guid>
		<description><![CDATA[@38 flatter
Beim Rumblättern in den Sendern bin ich gerade auf &quot;Marley - Exodus&quot; gestoßen mit der Liedzeile passend zum Thema:

&quot;Are you satisfied with the life you&#039;re living?&quot;


Vielleicht interessiert sich auch jemand für folgenden Artikel, der von der Grundaussage ziemlich mit meiner Meinung übereinstimmt:

https://einarschlereth.blogspot.se/2013/03/die-relevanz-des-marxismus-heute.html

(Sorry für den knappen Kommentar, ich werde die nächste Zeit selten online sein können wg. diverser persönlicher Katastrofen)

cu renée]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@38 flatter<br />
Beim Rumblättern in den Sendern bin ich gerade auf &#8220;Marley &#8211; Exodus&#8221; gestoßen mit der Liedzeile passend zum Thema:</p>
<p>&#8220;Are you satisfied with the life you&#8217;re living?&#8221;</p>
<p>Vielleicht interessiert sich auch jemand für folgenden Artikel, der von der Grundaussage ziemlich mit meiner Meinung übereinstimmt:</p>
<p><a href="https://einarschlereth.blogspot.se/2013/03/die-relevanz-des-marxismus-heute.html" rel="nofollow">https://einarschlereth.blogspot.se/2013/03/die-relevanz-des-marxismus-heute.html</a></p>
<p>(Sorry für den knappen Kommentar, ich werde die nächste Zeit selten online sein können wg. diverser persönlicher Katastrofen)</p>
<p>cu renée</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Folkher Braun</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17601#comment-70132</link>
		<dc:creator><![CDATA[Folkher Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 23:15:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17601#comment-70132</guid>
		<description><![CDATA[Also in Fronkraisch wäre ich schon seit sieben Jahren auffe Rente, weil da routiers nach 25 Jahren Kutscherei wegen ihrer 60 Stunden- Regelarbeitszeit zuhause bleiben dürfen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also in Fronkraisch wäre ich schon seit sieben Jahren auffe Rente, weil da routiers nach 25 Jahren Kutscherei wegen ihrer 60 Stunden- Regelarbeitszeit zuhause bleiben dürfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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