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	<title>Kommentare zu: Uminspiriert</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Peinhart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 06:06:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat. - niemand stellt den &#039;tätigen Stoffwechsel&#039; zur Disposition, selbst ich mit aller angeborner Faulheit nicht. ;) Es geht um die Form der Arbeit, um den &#039;Wert&#039; den sie darstellt und den sie erzeugt - und der nebenbei bemerkt die aktuelle Form der Ausbeutung auch erst möglich macht. Aber weil die Arbeit im Kapitalismus nun mal warenproduzierende &#039;Wertarbeit&#039; ist, und eben nicht nur Schaffung von Gütern und Leistungen zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, und weil man das ihr und der Art wie sie organisiert ist auch ansieht, und zwar schon bevor die Güter und Leistungen &#039;den Markt betreten&#039;, deshalb gehört auch diese &#039;Arbeit&#039; auf den Prüfstand. 

Ausbeutung wie gesagt halte ich nicht mal für ein notwendiges Merkmal des &#039;selbstverwertenden Werts&#039;, vulgo Kapitalismus. Was nicht heisst, dass sie mich nicht stört, aber in Bezug auf &#039;Arbeit&#039; nur die Ausbeutung abzuschaffen halte ich für absolut nicht ausreichend. 

Danke für den Link, ich werde da mal reinschauen, kann aber etwas dauern heute.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat. &#8211; niemand stellt den &#8216;tätigen Stoffwechsel&#8217; zur Disposition, selbst ich mit aller angeborner Faulheit nicht. ;) Es geht um die Form der Arbeit, um den &#8216;Wert&#8217; den sie darstellt und den sie erzeugt &#8211; und der nebenbei bemerkt die aktuelle Form der Ausbeutung auch erst möglich macht. Aber weil die Arbeit im Kapitalismus nun mal warenproduzierende &#8216;Wertarbeit&#8217; ist, und eben nicht nur Schaffung von Gütern und Leistungen zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, und weil man das ihr und der Art wie sie organisiert ist auch ansieht, und zwar schon bevor die Güter und Leistungen &#8216;den Markt betreten&#8217;, deshalb gehört auch diese &#8216;Arbeit&#8217; auf den Prüfstand. </p>
<p>Ausbeutung wie gesagt halte ich nicht mal für ein notwendiges Merkmal des &#8216;selbstverwertenden Werts&#8217;, vulgo Kapitalismus. Was nicht heisst, dass sie mich nicht stört, aber in Bezug auf &#8216;Arbeit&#8217; nur die Ausbeutung abzuschaffen halte ich für absolut nicht ausreichend. </p>
<p>Danke für den Link, ich werde da mal reinschauen, kann aber etwas dauern heute.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-70024</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 22:59:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart(77): Mich stört die Ausbeutung, nicht die Arbeit - daß ich Lebewesen bin, kann und will ich nicht ändern ;-)
Hier der Link, ich hatte ihn mit Rücksicht auf @flatter nicht gleich mitgepostet:
https://marx-forum.de/Forum/index.php?page=Thread&amp;threadID=52
(Sind schon 29 Beiträge über 3 Seiten, falls Dir so ein Forum gewöhnungsbedürfig ist - wenn Du unten auf den Stil &quot;Traditionell&quot; umstellst, liest es sich mE etwas flüssiger)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(77): Mich stört die Ausbeutung, nicht die Arbeit &#8211; daß ich Lebewesen bin, kann und will ich nicht ändern ;-)<br />
Hier der Link, ich hatte ihn mit Rücksicht auf @flatter nicht gleich mitgepostet:<br />
<a href="https://marx-forum.de/Forum/index.php?page=Thread&#038;threadID=52" rel="nofollow">https://marx-forum.de/Forum/index.php?page=Thread&#038;threadID=52</a><br />
(Sind schon 29 Beiträge über 3 Seiten, falls Dir so ein Forum gewöhnungsbedürfig ist &#8211; wenn Du unten auf den Stil &#8220;Traditionell&#8221; umstellst, liest es sich mE etwas flüssiger)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69985</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 12:23:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17590#comment-69985</guid>
		<description><![CDATA[@Wat. - Weil schon der &#039;Wert&#039; die Ware macht, und auch das Kapital. Nicht erst der Markt, nicht das Privateigentum und auch nicht die Ausbeutung. Wir wären auch dann schon in dieser Tretmühle der sich selbst verwertenden Arbeit, selbst wenn wir den bestehenden Wert immer wieder nur erhalten wollten. Also auch ohne Mehrwert, und damit auch ohne Ausbeutung, von wem auch immer getragen. 

Selbst wenn das Kapital vollständig vergesellschaftet, Klassen aufgehoben, Privateigentum, &#039;freier&#039; Markt und Ausbeutung abgeschafft wären - wir wären im Prinzip immer noch genau so &#039;fetischistisch&#039; von der &#039;wertschaffenden Arbeit&#039; beherrscht wie heute. Ob wir dann noch ein Quäntchen Mehrwert erwirtschaften müssten oder nicht fällt praktisch nicht mehr in&#039;s Gewicht. 

Mein Fazit: der Standpunkt des &#039;allein wertschaffenden Proletariats&#039; taugt auch noch nicht für &#039;wirkliche&#039; Emanzipation. Und es ist mE auch genau diese Wahrnehmung der offenbar &#039;nicht hinreichenden&#039; Ansatzpunkte, aber eben ohne sie theoretisch recht begründen, auffinden oder einordnen zu können, die auch die Praxis des traditionellen Marxismus und der &#039;Linken&#039; überhaupt lähmt. Wenn sich die bisherigen praktischen Ansatzpunkte aber als unzureichend erweisen, dann muß man eben noch mal über &#039;Los&#039;...

Und ich schau mal, ob ich den angesprochenen Diskus finde, sonst wär ein Link ganz hilfreich. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat. &#8211; Weil schon der &#8216;Wert&#8217; die Ware macht, und auch das Kapital. Nicht erst der Markt, nicht das Privateigentum und auch nicht die Ausbeutung. Wir wären auch dann schon in dieser Tretmühle der sich selbst verwertenden Arbeit, selbst wenn wir den bestehenden Wert immer wieder nur erhalten wollten. Also auch ohne Mehrwert, und damit auch ohne Ausbeutung, von wem auch immer getragen. </p>
<p>Selbst wenn das Kapital vollständig vergesellschaftet, Klassen aufgehoben, Privateigentum, &#8216;freier&#8217; Markt und Ausbeutung abgeschafft wären &#8211; wir wären im Prinzip immer noch genau so &#8216;fetischistisch&#8217; von der &#8216;wertschaffenden Arbeit&#8217; beherrscht wie heute. Ob wir dann noch ein Quäntchen Mehrwert erwirtschaften müssten oder nicht fällt praktisch nicht mehr in&#8217;s Gewicht. </p>
<p>Mein Fazit: der Standpunkt des &#8216;allein wertschaffenden Proletariats&#8217; taugt auch noch nicht für &#8216;wirkliche&#8217; Emanzipation. Und es ist mE auch genau diese Wahrnehmung der offenbar &#8216;nicht hinreichenden&#8217; Ansatzpunkte, aber eben ohne sie theoretisch recht begründen, auffinden oder einordnen zu können, die auch die Praxis des traditionellen Marxismus und der &#8216;Linken&#8217; überhaupt lähmt. Wenn sich die bisherigen praktischen Ansatzpunkte aber als unzureichend erweisen, dann muß man eben noch mal über &#8216;Los&#8217;&#8230;</p>
<p>Und ich schau mal, ob ich den angesprochenen Diskus finde, sonst wär ein Link ganz hilfreich. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinplatzer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69981</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinplatzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 12:04:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17590#comment-69981</guid>
		<description><![CDATA[@R@iner #75: &lt;i&gt;dass sich viele verlegt haben auf vorformulierte Lebensziele, die man in jeder “Frauenzeitschrift” erblättern kann&lt;/i&gt;

Sehe ich auch so. Je durchgeknallter der Kapitalismus in seinen letzten Zügen agiert, desto durchgeknallter rotiert auch der unter ihm vermittelte Lifestyle. Immerhin schlägt er uns dadurch immer unverhohlener sein Wesen ins Gesicht und enthüllt, was jeder Prediger von Moral und Anstand immer salonfähig zu veredeln versuchte.

Der &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/tp/artikel/38/38796/1.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;unverblümte Blick auf&#039;s Vulgäre&lt;/a&gt; ist ja vielleicht auch eine Chance von Bewusstwerdung. Schock als kollektive Therapie, sofern Schock noch wirkt, who knows ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R@iner #75: <i>dass sich viele verlegt haben auf vorformulierte Lebensziele, die man in jeder “Frauenzeitschrift” erblättern kann</i></p>
<p>Sehe ich auch so. Je durchgeknallter der Kapitalismus in seinen letzten Zügen agiert, desto durchgeknallter rotiert auch der unter ihm vermittelte Lifestyle. Immerhin schlägt er uns dadurch immer unverhohlener sein Wesen ins Gesicht und enthüllt, was jeder Prediger von Moral und Anstand immer salonfähig zu veredeln versuchte.</p>
<p>Der <a href="https://www.heise.de/tp/artikel/38/38796/1.html" rel="nofollow">unverblümte Blick auf&#8217;s Vulgäre</a> ist ja vielleicht auch eine Chance von Bewusstwerdung. Schock als kollektive Therapie, sofern Schock noch wirkt, who knows &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69975</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 11:28:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Reinplatzer: &quot;Ist der auferlegte Charakter noch als Maske sichtbar oder hat er längst derart unsichtbar als Ersatzidentität fugenlos seinen Platz eingenommen? – Das ist die Frage, ob überhaupt auf Selbstvertrauen noch sinnvoll zu setzen ist – oder außerplanmäßig einfach nichts mehr lebt.&quot;

Gute Frage. Meine Beobachtung/Analyse ist, dass sich viele verlegt haben auf vorformulierte Lebensziele, die man in jeder &quot;Frauenzeitschrift&quot; erblättern kann. Alleine der Gedanke an individuelle Freiheit scheint verwoben zu sein mit der Angst vor Ausgrenzung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Reinplatzer: &#8220;Ist der auferlegte Charakter noch als Maske sichtbar oder hat er längst derart unsichtbar als Ersatzidentität fugenlos seinen Platz eingenommen? – Das ist die Frage, ob überhaupt auf Selbstvertrauen noch sinnvoll zu setzen ist – oder außerplanmäßig einfach nichts mehr lebt.&#8221;</p>
<p>Gute Frage. Meine Beobachtung/Analyse ist, dass sich viele verlegt haben auf vorformulierte Lebensziele, die man in jeder &#8220;Frauenzeitschrift&#8221; erblättern kann. Alleine der Gedanke an individuelle Freiheit scheint verwoben zu sein mit der Angst vor Ausgrenzung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinplatzer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69974</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinplatzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 11:15:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Wat #53: &lt;i&gt;&quot;Aber wer gibt bitte den Lohnarbeitern oder besser den Lohnabhängigen mal das Selbstvertrauen, daß sie es schaffen könnten, wer mäkelt nicht ständig rum, daß sie dies und das aber nicht ‘richtig’ wollen&quot;&lt;/i&gt;


Was sie wollen und was nicht, tritt den Lohnarbeitern institutionalisert gegenüber durch die Abtretung ihres Klasseninstinkts an die Funktionärswelt: Gewerkschaften, Parteien, Jobcenter, Verbände. Des Arbeiters Wille hat sich historisch vergegenständlicht und verselbstständigt zur Institution, die ihm seine Bedürfnisse verhältniskonform zurichtet (i.e. rationalisiert) und dem Arbeiter wiederum - vice versa - als sein Wille einstempelt.

Ob sie (die Lohnarbeiter) wissen was sie wollen, hängt ab vom Bewusstsein der Differenz ihrer je akuten Bedürfnisse (Instinkt) zu dem ihrer institutionaliserten Zugerichtetheit (Rationalisierung) vermittels den Verhältnissen.

Ist der auferlegte Charakter noch als Maske sichtbar oder hat er längst derart unsichtbar als Ersatzidentität fugenlos seinen Platz eingenommen? - Das ist die Frage, ob überhaupt auf Selbstvertrauen noch sinnvoll zu setzen ist - oder außerplanmäßig einfach nichts mehr lebt.

Der Mensch, so Adorno, der sich gehört und nicht einem vorherrschenden Plan, wäre dann auch nicht der, &quot;welcher den Trieb unterdrückt, sondern einer, der ihm ins Auge sieht und ihn erfüllt, ohne ihm Gewalt anzutun und ihm als einer Gewalt sich zu beugen.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat #53: <i>&#8220;Aber wer gibt bitte den Lohnarbeitern oder besser den Lohnabhängigen mal das Selbstvertrauen, daß sie es schaffen könnten, wer mäkelt nicht ständig rum, daß sie dies und das aber nicht ‘richtig’ wollen&#8221;</i></p>
<p>Was sie wollen und was nicht, tritt den Lohnarbeitern institutionalisert gegenüber durch die Abtretung ihres Klasseninstinkts an die Funktionärswelt: Gewerkschaften, Parteien, Jobcenter, Verbände. Des Arbeiters Wille hat sich historisch vergegenständlicht und verselbstständigt zur Institution, die ihm seine Bedürfnisse verhältniskonform zurichtet (i.e. rationalisiert) und dem Arbeiter wiederum &#8211; vice versa &#8211; als sein Wille einstempelt.</p>
<p>Ob sie (die Lohnarbeiter) wissen was sie wollen, hängt ab vom Bewusstsein der Differenz ihrer je akuten Bedürfnisse (Instinkt) zu dem ihrer institutionaliserten Zugerichtetheit (Rationalisierung) vermittels den Verhältnissen.</p>
<p>Ist der auferlegte Charakter noch als Maske sichtbar oder hat er längst derart unsichtbar als Ersatzidentität fugenlos seinen Platz eingenommen? &#8211; Das ist die Frage, ob überhaupt auf Selbstvertrauen noch sinnvoll zu setzen ist &#8211; oder außerplanmäßig einfach nichts mehr lebt.</p>
<p>Der Mensch, so Adorno, der sich gehört und nicht einem vorherrschenden Plan, wäre dann auch nicht der, &#8220;welcher den Trieb unterdrückt, sondern einer, der ihm ins Auge sieht und ihn erfüllt, ohne ihm Gewalt anzutun und ihm als einer Gewalt sich zu beugen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69967</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 10:08:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17590#comment-69967</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart(72): Nachdem sie ihn &#039;systematisch&#039; versucht hat &#039;umzubringen&#039;?^^ 
Die Wertkritiker machen so einen großen &#039;Bogen&#039; um die Lohnabhängigen, daß &#039;ihnen&#039; der &#039;Träger&#039; der Ausbeutung dabei völlig durch die Lappen geht.
Egal... nee, ist nicht egal, aber ich muß mich leider wieder zu meiner Lohnarbeit bewegen und bin erst spät Nachtens wieder zurück.
Mal gucken, vielleicht dann mehr.
Falls Du so was wie Langeweile verspüren solltest - auf dem (neuen) Marx-Forum gibt&#039;s einen Thread zu Avantgarde und Lohnarbeitern, würd mich freuen, wenn Du ihn Dir mal &#039;antust&#039;...
Bis denne dann. LG.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(72): Nachdem sie ihn &#8216;systematisch&#8217; versucht hat &#8216;umzubringen&#8217;?^^<br />
Die Wertkritiker machen so einen großen &#8216;Bogen&#8217; um die Lohnabhängigen, daß &#8216;ihnen&#8217; der &#8216;Träger&#8217; der Ausbeutung dabei völlig durch die Lappen geht.<br />
Egal&#8230; nee, ist nicht egal, aber ich muß mich leider wieder zu meiner Lohnarbeit bewegen und bin erst spät Nachtens wieder zurück.<br />
Mal gucken, vielleicht dann mehr.<br />
Falls Du so was wie Langeweile verspüren solltest &#8211; auf dem (neuen) Marx-Forum gibt&#8217;s einen Thread zu Avantgarde und Lohnarbeitern, würd mich freuen, wenn Du ihn Dir mal &#8216;antust&#8217;&#8230;<br />
Bis denne dann. LG.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69962</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 08:27:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17590#comment-69962</guid>
		<description><![CDATA[@Frau Lehmann - nicht verabschieden, das fänd ich schade. 

@Wat. - Meintest du dieses &#039;Originalzitat&#039;...?

&quot;Es ist nicht mehr der Arbeiter, der modifizierten Natur­gegenstand als Mittelglied zwischen das Objekt und sich ein­schiebt; sondern den Naturprozeß, den er in einen indu­striellen umwandelt, schiebt er als Mittel zwischen sich und die unorganische Natur, deren er sich bemeistert. Er tritt neben den Produktionsprozeß, statt sein Hauptagent zu sein. In dieser Umwandlung ist es weder die unmittelbare Arbeit, die der Mensch selbst verrichtet, noch die Zeit, die er arbeitet, sondern die Aneignung seiner eignen allgemeinen Produktivkraft, sein Verständnis der Natur und die Beherrschung derselben durch sein Dasein als Gesellschaftskörper - in einem Wort die Entwick­lung des gesellschaftlichen Individuums, die als der große Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums erscheint. Der Diebstahl an fremder Arbeitszeit, worauf der jetzige Reichtum beruht, erscheint miserable Grundlage gegen diese neu entwickelte, durch die große Industrie selbst ge­schaffne. Sobald die Arbeit in unmittelbarer Form aufgehört hat, die große Quelle des Reichtums zu sein, hört und muß aufhören die Arbeitszeit sein Maß zu sein und daher der Tauschwert [das Maß] des Gebrauchswerts. Die Surplusarbeit der Masse hat aufgehört Bedingung für die Entwicklung des allgemeinen Reichtums zu sein, ebenso wie die Nichtarbeit der Wenigen für die Entwicklung der allgemeinen Mächte des menschlichen Kopfes. &lt;i&gt;Damit bricht die auf dem Tauschwert ruhnde Produktion zusammen&lt;/i&gt;, und der unmittelbare materielle Produk­tionsprozeß erhält selbst die Form der Notdürftigkeit und Gegen­sätzlichkeit abgestreift.&quot; (Hervorhebung von mir - ausführlicher zB &lt;a href=&quot;https://www.trend.infopartisan.net/trd1004/t241004.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)

Marx hatte mE sicher gehofft, dass das Proletariat dem Spuk vorher ein Ende bereitet. Stattdessen haben aber auch ausgerechnet &#039;Marxisten&#039; mit ihrer Kritik vom Standpunkt der Arbeit aus - und nicht Kritik &lt;i&gt;der&lt;/i&gt; Arbeit, wie sie sich im industriellen Prozess entwickelt - nicht die &#039;Revolution&#039;, sondern vielmehr die vollständige Integration der Arbeiterklasse vorangetrieben. 

Marx hat mE den Kapitalismus auch sozusagen zweimal kritisiert, einmal in der ihm vorliegenden konkreten Form des liberalen Marktkapitalismus des 19. Jahrhunderts (und auf diesen bezieht sich mE auch in erster Linie die Hoffnung einer proletarischen Revolution), und einmal den Kapitalismus &#039;an sich&#039; (in zB eben den &#039;Grundrissen&#039; und im &#039;Kapital&#039;). 

Der &#039;traditionelle Marxismus&#039;, bis in die &#039;Kritische Theorie&#039; hinein, der sich vor allem an die &#039;konkrete Kritik&#039; gehängt hat, hatte denn auch schon ziemliche Schwierigkeiten mit der &#039;staatsinterventionistischen&#039; Form des 20. Jahrhunderts, die sich nicht zuletzt auch im Gefolge der beiden Weltkriege herausgebildet hat. Man glaubte, einen weitgehend krisen- und damit auch widerspruchsfreien Kapitalismus vor sich zu haben, dem damit aber auch die innere Dynamik fehlen würde. Heute aber treibt genau der Grundwiderspruch, den Marx im obigen Zitat anspricht, die aktuelle &#039;Krise&#039; hervor, und zwar tatsächlich immer &#039;dynamischer&#039;. Und die vermaledeite &#039;Wertkritik&#039; versucht mE nicht weniger als den &#039;allgemeinen&#039; Marx wieder zu beleben...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frau Lehmann &#8211; nicht verabschieden, das fänd ich schade. </p>
<p>@Wat. &#8211; Meintest du dieses &#8216;Originalzitat&#8217;&#8230;?</p>
<p>&#8220;Es ist nicht mehr der Arbeiter, der modifizierten Natur­gegenstand als Mittelglied zwischen das Objekt und sich ein­schiebt; sondern den Naturprozeß, den er in einen indu­striellen umwandelt, schiebt er als Mittel zwischen sich und die unorganische Natur, deren er sich bemeistert. Er tritt neben den Produktionsprozeß, statt sein Hauptagent zu sein. In dieser Umwandlung ist es weder die unmittelbare Arbeit, die der Mensch selbst verrichtet, noch die Zeit, die er arbeitet, sondern die Aneignung seiner eignen allgemeinen Produktivkraft, sein Verständnis der Natur und die Beherrschung derselben durch sein Dasein als Gesellschaftskörper &#8211; in einem Wort die Entwick­lung des gesellschaftlichen Individuums, die als der große Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums erscheint. Der Diebstahl an fremder Arbeitszeit, worauf der jetzige Reichtum beruht, erscheint miserable Grundlage gegen diese neu entwickelte, durch die große Industrie selbst ge­schaffne. Sobald die Arbeit in unmittelbarer Form aufgehört hat, die große Quelle des Reichtums zu sein, hört und muß aufhören die Arbeitszeit sein Maß zu sein und daher der Tauschwert [das Maß] des Gebrauchswerts. Die Surplusarbeit der Masse hat aufgehört Bedingung für die Entwicklung des allgemeinen Reichtums zu sein, ebenso wie die Nichtarbeit der Wenigen für die Entwicklung der allgemeinen Mächte des menschlichen Kopfes. <i>Damit bricht die auf dem Tauschwert ruhnde Produktion zusammen</i>, und der unmittelbare materielle Produk­tionsprozeß erhält selbst die Form der Notdürftigkeit und Gegen­sätzlichkeit abgestreift.&#8221; (Hervorhebung von mir &#8211; ausführlicher zB <a href="https://www.trend.infopartisan.net/trd1004/t241004.html" rel="nofollow">hier</a>)</p>
<p>Marx hatte mE sicher gehofft, dass das Proletariat dem Spuk vorher ein Ende bereitet. Stattdessen haben aber auch ausgerechnet &#8216;Marxisten&#8217; mit ihrer Kritik vom Standpunkt der Arbeit aus &#8211; und nicht Kritik <i>der</i> Arbeit, wie sie sich im industriellen Prozess entwickelt &#8211; nicht die &#8216;Revolution&#8217;, sondern vielmehr die vollständige Integration der Arbeiterklasse vorangetrieben. </p>
<p>Marx hat mE den Kapitalismus auch sozusagen zweimal kritisiert, einmal in der ihm vorliegenden konkreten Form des liberalen Marktkapitalismus des 19. Jahrhunderts (und auf diesen bezieht sich mE auch in erster Linie die Hoffnung einer proletarischen Revolution), und einmal den Kapitalismus &#8216;an sich&#8217; (in zB eben den &#8216;Grundrissen&#8217; und im &#8216;Kapital&#8217;). </p>
<p>Der &#8216;traditionelle Marxismus&#8217;, bis in die &#8216;Kritische Theorie&#8217; hinein, der sich vor allem an die &#8216;konkrete Kritik&#8217; gehängt hat, hatte denn auch schon ziemliche Schwierigkeiten mit der &#8216;staatsinterventionistischen&#8217; Form des 20. Jahrhunderts, die sich nicht zuletzt auch im Gefolge der beiden Weltkriege herausgebildet hat. Man glaubte, einen weitgehend krisen- und damit auch widerspruchsfreien Kapitalismus vor sich zu haben, dem damit aber auch die innere Dynamik fehlen würde. Heute aber treibt genau der Grundwiderspruch, den Marx im obigen Zitat anspricht, die aktuelle &#8216;Krise&#8217; hervor, und zwar tatsächlich immer &#8216;dynamischer&#8217;. Und die vermaledeite &#8216;Wertkritik&#8217; versucht mE nicht weniger als den &#8216;allgemeinen&#8217; Marx wieder zu beleben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pillepalle</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69961</link>
		<dc:creator><![CDATA[pillepalle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 08:21:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17590#comment-69961</guid>
		<description><![CDATA[@altautonomer-Ich würde mir Saga auch gern mal wieder live anschauen, aber auffem Traumschiff in der Karibik ? Das Alter erreich ich nicht mehr, um mir das anzutun.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@altautonomer-Ich würde mir Saga auch gern mal wieder live anschauen, aber auffem Traumschiff in der Karibik ? Das Alter erreich ich nicht mehr, um mir das anzutun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: altautonomer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17590#comment-69958</link>
		<dc:creator><![CDATA[altautonomer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 07:14:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17590#comment-69958</guid>
		<description><![CDATA[69 pillepalle: Versteh ich wieder nicht. Mach mir nicht meine Lieblingsbands (Yes 2 x life gesehen) madig. Dachte, die wären alle bereits in Rente.

Und da wir gerade so schön bei OT &quot;U-Musik&quot; sind:
Gegen die ECHO-Nominierung von Frei.Wild gab es Protest, gegen die Nominierung der genauso widerlichen, lediglich eine andere, schenkelklopfende Konsumentenaltersklasse erreichenden Kastruther Spatzen dagegen nicht. Dabei sind die letzteren in meinen Augen genau so gefährlich, wenn nicht sogar noch extremer, weil sie im ÖR-Fernsehen beliebte Gäste sind und ein noch größeres Publikum erreichen. ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>69 pillepalle: Versteh ich wieder nicht. Mach mir nicht meine Lieblingsbands (Yes 2 x life gesehen) madig. Dachte, die wären alle bereits in Rente.</p>
<p>Und da wir gerade so schön bei OT &#8220;U-Musik&#8221; sind:<br />
Gegen die ECHO-Nominierung von Frei.Wild gab es Protest, gegen die Nominierung der genauso widerlichen, lediglich eine andere, schenkelklopfende Konsumentenaltersklasse erreichenden Kastruther Spatzen dagegen nicht. Dabei sind die letzteren in meinen Augen genau so gefährlich, wenn nicht sogar noch extremer, weil sie im ÖR-Fernsehen beliebte Gäste sind und ein noch größeres Publikum erreichen. </p>
]]></content:encoded>
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