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	<title>Kommentare zu: Fast Vegetarier</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: tokei-ihto</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-68425</link>
		<dc:creator><![CDATA[tokei-ihto]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 20:10:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter: zeno hat noch mehr von mühsam &lt;3
zum beispiel &lt;a href=&quot;https://www.zeno.org/Literatur/M/M%C3%BChsam,+Erich/Lyrik+und+Prosa/Sammlung+1898-1928/Erster+Teil%3A+Verse/Dichter+und+Vagabund/Das+Trinklied&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;das trinklied&lt;/a&gt;.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter: zeno hat noch mehr von mühsam &lt;3<br />
zum beispiel <a href="https://www.zeno.org/Literatur/M/M%C3%BChsam,+Erich/Lyrik+und+Prosa/Sammlung+1898-1928/Erster+Teil%3A+Verse/Dichter+und+Vagabund/Das+Trinklied" rel="nofollow">das trinklied</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Schmidt</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-68417</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 11:06:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo,

mein Kommentar ist in erster Linie an die Autorin gerichtet.

Ich bin von Hause aus Lebensmitteltechniker, allerdings liegt mein Fachbereich mehr im Maschinenbau. 

In Japan und neuerdings in China werden seit einigen Jahren bzw. Jahrzehnten die Menschen im Durchschnitt immer größer. Der Grund liegt in der besseren Proteinversorgung sprich Fleischkonsum. Die genauen Gründe werden immer noch untersucht und sind nicht restlos erforscht, aber offensichtlich hat es auch Einfluss auf die Gedächtnisleistung. Das alles hier auszuführen würde zu weit führen und die Studien sind noch lange nicht abgeschlossen.

Deswegen beschränke ich mich jetzt auf Wissen das Bekannt ist. Nun zum einem hat der Mensch ein Gebiss und Verdauungssystem dass typisch ist für einem „Allesfresser“. Auch das Vorhandensein der Geschmacksknospen, sprich  Zellmembrane haben eine Oberflächenstruktur die nur auf Lipide reagiert, was bei reinen Pflanzenfressern so nicht gegeben ist.

Es ist ein Irrglaube anzunehmen dass bereits alles erforscht und bekannt ist, bedauerlicherweise wird es von dem Medien  so kommuniziert. Die Wechselwirkungen von Enzymen, Hormonen und Vitaminen, bzw. das Fehlen und Vorhandensein als auch Überdosieren mit all seinem Folgen sowie Nebenwirkungen sind bei weiten nicht restlos erforscht. 

In einem Industrieland halte ich es für praktisch ausgeschlossen sich rein Vegetarisch oder gar Vegan zu ernähren. Tierisches Eiweiß ist als Zusatz praktisch in jeden Produkt vorhanden. Selbst die Kosmetikindustrie kommt ohne tierische Bindemittel nicht aus. Selbst ein einfaches Brötchen enthält Produkte von Schwein, wenn auch nur in geringen Konzentrationen. Das sind Hilfsstoffe die für die Anlagen notwendig  und deswegen auch nicht Kennzeichnungspflichtig sind.

Es gibt Forschungen zu sogenannten „Kunstfleisch“, allerdings werden die eher halbherzig betrieben und auf lange Sicht erwarte ich keinen Durchbruch. Die Bereitschaft von Vegetariern sich an diese Art von Forschungen zu beteiligen halten sich ebenfalls in Grenzen.

Als private Meinung stehe ich vielen Zusatzstoffen skeptisch gegenüber. Die Wirkungen sind bei weiten nicht erforscht und selbst mir ist häufig die Materie zu hoch, besonders weil vieles bereits in dem medizinischen Bereich übergeht. An dem Hochschulen und Universitäten wird häufig noch Ideologie aus dem 30ern Jahren des letzten Jahrhunderts gelehrt. Hinzu kommt der Einfluss der Industrie, Politik die  z.B.keinen kritischen Satz zu Sport zulässt und eben Vegetarier, sowie anderen Gruppen. Eine sachliche Diskussion die nur zum Ziel hat dem Erkenntnisgewinn der Menschheit zu steigern ist offenbar nicht erwünscht.

Schönes Wochenende]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>mein Kommentar ist in erster Linie an die Autorin gerichtet.</p>
<p>Ich bin von Hause aus Lebensmitteltechniker, allerdings liegt mein Fachbereich mehr im Maschinenbau. </p>
<p>In Japan und neuerdings in China werden seit einigen Jahren bzw. Jahrzehnten die Menschen im Durchschnitt immer größer. Der Grund liegt in der besseren Proteinversorgung sprich Fleischkonsum. Die genauen Gründe werden immer noch untersucht und sind nicht restlos erforscht, aber offensichtlich hat es auch Einfluss auf die Gedächtnisleistung. Das alles hier auszuführen würde zu weit führen und die Studien sind noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<p>Deswegen beschränke ich mich jetzt auf Wissen das Bekannt ist. Nun zum einem hat der Mensch ein Gebiss und Verdauungssystem dass typisch ist für einem „Allesfresser“. Auch das Vorhandensein der Geschmacksknospen, sprich  Zellmembrane haben eine Oberflächenstruktur die nur auf Lipide reagiert, was bei reinen Pflanzenfressern so nicht gegeben ist.</p>
<p>Es ist ein Irrglaube anzunehmen dass bereits alles erforscht und bekannt ist, bedauerlicherweise wird es von dem Medien  so kommuniziert. Die Wechselwirkungen von Enzymen, Hormonen und Vitaminen, bzw. das Fehlen und Vorhandensein als auch Überdosieren mit all seinem Folgen sowie Nebenwirkungen sind bei weiten nicht restlos erforscht. </p>
<p>In einem Industrieland halte ich es für praktisch ausgeschlossen sich rein Vegetarisch oder gar Vegan zu ernähren. Tierisches Eiweiß ist als Zusatz praktisch in jeden Produkt vorhanden. Selbst die Kosmetikindustrie kommt ohne tierische Bindemittel nicht aus. Selbst ein einfaches Brötchen enthält Produkte von Schwein, wenn auch nur in geringen Konzentrationen. Das sind Hilfsstoffe die für die Anlagen notwendig  und deswegen auch nicht Kennzeichnungspflichtig sind.</p>
<p>Es gibt Forschungen zu sogenannten „Kunstfleisch“, allerdings werden die eher halbherzig betrieben und auf lange Sicht erwarte ich keinen Durchbruch. Die Bereitschaft von Vegetariern sich an diese Art von Forschungen zu beteiligen halten sich ebenfalls in Grenzen.</p>
<p>Als private Meinung stehe ich vielen Zusatzstoffen skeptisch gegenüber. Die Wirkungen sind bei weiten nicht erforscht und selbst mir ist häufig die Materie zu hoch, besonders weil vieles bereits in dem medizinischen Bereich übergeht. An dem Hochschulen und Universitäten wird häufig noch Ideologie aus dem 30ern Jahren des letzten Jahrhunderts gelehrt. Hinzu kommt der Einfluss der Industrie, Politik die  z.B.keinen kritischen Satz zu Sport zulässt und eben Vegetarier, sowie anderen Gruppen. Eine sachliche Diskussion die nur zum Ziel hat dem Erkenntnisgewinn der Menschheit zu steigern ist offenbar nicht erwünscht.</p>
<p>Schönes Wochenende</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: altautonomer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-68004</link>
		<dc:creator><![CDATA[altautonomer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 13:57:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17240#comment-68004</guid>
		<description><![CDATA[Beim Spiegelfechter wird jetzt vor dem Hintergrund des amazon-Skandals der ethisch moralische (strategische) Konsum propagiert und an die Macht der Verbraucher appelliert: 

&quot;Es gibt schließlich kein ökonomisches oder moralisches Gesetz, das besagt, dass man jede Gesetzeslücke ausnutzen muss. Auch wenn man die Gesetze befolgt und günstig für sich selbst auslegt, kann man sehr wohl unmoralisch handeln. Der gesetzliche Rahmen ist schließlich nicht der einzige ethische Kompass, an dem wir uns orientieren.&quot;

Goethe: Die Botschaft hör&#039; ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Spiegelfechter wird jetzt vor dem Hintergrund des amazon-Skandals der ethisch moralische (strategische) Konsum propagiert und an die Macht der Verbraucher appelliert: </p>
<p>&#8220;Es gibt schließlich kein ökonomisches oder moralisches Gesetz, das besagt, dass man jede Gesetzeslücke ausnutzen muss. Auch wenn man die Gesetze befolgt und günstig für sich selbst auslegt, kann man sehr wohl unmoralisch handeln. Der gesetzliche Rahmen ist schließlich nicht der einzige ethische Kompass, an dem wir uns orientieren.&#8221;</p>
<p>Goethe: Die Botschaft hör&#8217; ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R@iner</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67993</link>
		<dc:creator><![CDATA[R@iner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 08:58:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17240#comment-67993</guid>
		<description><![CDATA[@Katze: Alles klar und danke für deinen Kommentar. Viele Grüße.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Katze: Alles klar und danke für deinen Kommentar. Viele Grüße.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Katze aus dem Sack</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67986</link>
		<dc:creator><![CDATA[Die Katze aus dem Sack]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 01:00:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ R@iner [Februar 16th, 2013 at 20:38]

Von mir gibt&#039;s nichts mehr. Ich lese gelegentlich noch mit, sehe aber keinen weiteren Sinn, Nutzen und Zweck darin noch zu kommentieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ R@iner [Februar 16th, 2013 at 20:38]</p>
<p>Von mir gibt&#8217;s nichts mehr. Ich lese gelegentlich noch mit, sehe aber keinen weiteren Sinn, Nutzen und Zweck darin noch zu kommentieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Horstmann</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67985</link>
		<dc:creator><![CDATA[Horst Horstmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 00:15:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aas im Kühlschrank... pah!
Ich hab da sogar ein lebendiges Tier drin, muahahar.^^

(&lt;i&gt;Tagpfauenauge, zum Überwintern.&lt;/i&gt;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aas im Kühlschrank&#8230; pah!<br />
Ich hab da sogar ein lebendiges Tier drin, muahahar.^^</p>
<p>(<i>Tagpfauenauge, zum Überwintern.</i>)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uena</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67983</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 23:02:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17240#comment-67983</guid>
		<description><![CDATA[@Arbo 

&lt;i&gt;&quot;Auch, wenn ich mich jetzt unbeliebt mache: Ich sehe das anders, wenngleich ich dann daraus die gleiche Konsequenz ziehe wie Du.&quot;&lt;/i&gt; 

Du machst dich nicht unbeliebt. ;o) 

&lt;i&gt;&quot;Alles, was wir an “Schmerzen” oder “Leid” von Tieren zu wissen glauben, fußt auf Interpretation – das sind dann Hormonausschüttungen, Laute usw., die wir – in einem Analogieschluss zum Tier – als Indikator dafür hernehmen, zu sagen: “Das Tier fühlt Schmerz”. Wir können aber sehr wahrscheinlich nie wissen, ob und wenn, wie andere Wesen Schmerzen empfinden. Entscheidend ist für mich, dass wir das aber auch nicht ausschließen können.&quot;&lt;i&gt;

Es gibt meines Wissens bei Tieren, die wie wir über ein Zentralnervensystem verfügen, keinen Grund anzunehmen, da laufe etwas anders ab. Was das Bewusstsein angeht, steht sicher einiges auf einem anderen Blatt. Aber in meinem Empfinden sollte uns unsere Fähigkeit zum Bewusstsein eher davor bewahren, uns zu verhalten als wären wir die einzigen lebensberechtigten und empfindungsfähigen Wesen auf diesem Planeten. 

&lt;i&gt;&quot;Zur Erklärung: Was wir heute wissen, kann sich dank Erkenntnisfortschritt ändern.&quot;&lt;/i&gt; 

Kann und wird sicher in allen möglichen Bereichen passieren, da stimme ich dir zu. Was das besagte Schmerzempfinden angeht, gibt es wissenschaftliche Untersuchungen en masse, die zumindest belegen, dass diese Tiere bei Schmerzeinwirkung in den gleichen Hirnarealen Reaktionen zeigen wie wir. Die Tiere zeigen Schmerzverhalten und Schmerzäußerungen. Schmerzmittel zeigen bei Tieren die gleiche Wirkung wie bei uns.

Das sind ja keine Aliens, bei denen wirklich alles gänzlich anders aufgebaut sein könnte und nur ganz zufällig in manchen Verhaltensweisen an uns erinnert. Insofern geh ich diese ganze Argumentation nicht mit. ;o)


&lt;i&gt;&quot;Mein Eindruck ist jedenfalls, dass wir eher über den Schmerz des Huhns nachdenken als dass wir z. B. bestimmten Insekten (“Schädlingen”) ein Schmerzempfinden zugestehen.&quot;&lt;/i&gt;

Ja, ganz klar und absolut richtig. Geht mir selber auch so. Hat natürlich was mit Empathie und Lesbarkeit bzw. Kontaktfähigkeit zu tun. Ist menschlich. Bei der Frage landet man irgendwann zweifelsohne auch mal. Ich schon oft. Für mich kann ich festhalten, dass ich emotionaler reagiere, wenn die Tiere für mich lesbar sind. Darüber hinaus habe ich allerdings einen großen generellen Respekt vor Leben bzw. Natur. Ich töte auch da nicht oder zerstöre, wenn ich es vermeiden kann. Ne Spinne im Haus stört mich nicht und wenn doch, muss die eben umziehen. Also absichtlich Leben nehmen ohne triftigen Grund, nein, auch da nicht.
 
Das schließt dann auch wieder den Kreis zu der Frage, ob ich wissen muss, wie die Welt für ein anderes Wesen wirklich beschaffen ist. Nein, muss ich nicht.


&lt;i&gt;&quot;Jetzt magst Du Dich vielleicht dazu provoziert fühlen, zu fragen, ob der gute alte Arbo das tatsächlich ernst meint, weil das in der Endkonsequenz heißten würde, am besten als FrutarierIn durch’s Leben zu ziehen; schließlich muss mensch ja von irgendetwas leben. Tja, der Punkt ist: Wir können diesem Problem wohl oder übel nur über Ignoranz oder Verlagerung des Problems entkommen,&quot;&lt;/i&gt;

Nein, ist mir absolut nicht fremd. Und es stimmt, wir als Lebewesen dieser Welt müssen Entscheidungen treffen, was für uns richtig uns was falsch ist. Limitiert sind wir durch unsere biologische Beschaffenheit und geistigen Grenzen. Irgendwo muss immer Ignoranz ansetzen, wenn man es denn so nennen möchte. Nur möchte ich mit so einem Gedankenspiel eben keine Taten rechtfertigen, die ganz klar innerhalb meines Wahrnehmungs- und Entscheidungshorizonts liegen.

&lt;i&gt;&quot;so, wie es die „FleischesserInnen“ machen (die einfach sagen: Tiere, nee, die empfinden keinen Schmerz …). Das ist ja gerade das Interessante daran. ;-) &quot;&lt;/i&gt;

Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, ich kenne genau keinen, der das behaupten würde. Im Gegenteil kenne ich fast nur Fleischesser, die aus Gewohnheit Fleisch konsumieren, denen die Umstände sehr wohl bekannt sind (die sie aber meistens verdrängen) und ihren Konsum höher bewerten als das Recht der Tiere auf Leben und Schmerzfreiheit. Die sind sich der Ambivalenz alle bewusst, genau wie ich das auch immer war.

Und ich habe auch Verständnis. Wie auch nicht, selber lang genug so gelebt. Unsere Form der Nahrungsbeschaffung macht es auch denkbar einfach, sich innerlich so aufzuspalten. Wie du auch schon erwähnt hast mit Filetstückchen etc. Für uns Deutsche ist ja schon ne französische Fleischtheke ein Hort des Grauens, da liegen Füße drin und Gehirne... ;o) 


&lt;i&gt;&quot;Und nebenbei bemerkt: So nett das mit dem Vegetarismus gemeint ist, so empfinde ich es doch recht seltsam, dass jenes Mitgefühl das „artfremden“ Lebewesen zuteil wird, den eigenen „Artgenossen“ gegenüber häufig eher eine Vernachlässigung erfährt. Da ist einem das Käfighuhn näher als der Fleisch essende Nachbar – das finde ich schon fragwürdig. &quot;&lt;/i&gt;

Ich glaube, an der Stelle ist es grade egal, ob der Nachbar Fleisch isst, oder nicht. Und dieses Phänomen beschränkt sich auch nicht auf Vegetarier, das ist wohl durchgängig zu finden.

Hat sicherlich verschiedene Ursachen. Eine davon wohl die Stellvertreter-Funktion. Der Mensch, der sich verantwortlich fühlt, nimmt stellvertretend die Verteidugungshaltung für ein Lebewesen ein, das sich selbst nicht schützen/wehren kann. Finde ich legitim, treibt halt bisweilen merkwürdige Blüten. Aber was nicht, sobald Menschen beteiligt sind? 

Gesellschaftliche Isolation wäre ein weiterer Aspekt, betrifft aber wahrlich nicht nur Veggies. Und Anerkennung. Unsere Welt ist geprägt von der Einteilung in Gewinner und Verlierer. Natürlich suchen Menschen sich dann Kontakte, die sie nicht ständig infrage stellen. Ist jetzt alles sehr, sehr grob und auch nicht maßgeblich für unsere Diskussion hier. Ich möchte nur unterstreichen, dass fehlendes Interesse am Nachbarn sehr wenig mit den Essgewohnheiten Einzelner zu tun hat, sondern mit unserem zwischenmenschlichen Zusammenleben... oder eben nicht zusammen, das trifft es wohl besser.

In diesem Sinne eine gute Nacht und Danke noch mal für deine Antwort. :o)

edit: Kommt davon, wenn man ewig tippt... sind mir alle wegdiskutiert hier. *g*]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Arbo </p>
<p><i>&#8220;Auch, wenn ich mich jetzt unbeliebt mache: Ich sehe das anders, wenngleich ich dann daraus die gleiche Konsequenz ziehe wie Du.&#8221;</i> </p>
<p>Du machst dich nicht unbeliebt. ;o) </p>
<p><i>&#8220;Alles, was wir an “Schmerzen” oder “Leid” von Tieren zu wissen glauben, fußt auf Interpretation – das sind dann Hormonausschüttungen, Laute usw., die wir – in einem Analogieschluss zum Tier – als Indikator dafür hernehmen, zu sagen: “Das Tier fühlt Schmerz”. Wir können aber sehr wahrscheinlich nie wissen, ob und wenn, wie andere Wesen Schmerzen empfinden. Entscheidend ist für mich, dass wir das aber auch nicht ausschließen können.&#8221;</i><i></p>
<p>Es gibt meines Wissens bei Tieren, die wie wir über ein Zentralnervensystem verfügen, keinen Grund anzunehmen, da laufe etwas anders ab. Was das Bewusstsein angeht, steht sicher einiges auf einem anderen Blatt. Aber in meinem Empfinden sollte uns unsere Fähigkeit zum Bewusstsein eher davor bewahren, uns zu verhalten als wären wir die einzigen lebensberechtigten und empfindungsfähigen Wesen auf diesem Planeten. </p>
<p></i><i>&#8220;Zur Erklärung: Was wir heute wissen, kann sich dank Erkenntnisfortschritt ändern.&#8221;</i> </p>
<p>Kann und wird sicher in allen möglichen Bereichen passieren, da stimme ich dir zu. Was das besagte Schmerzempfinden angeht, gibt es wissenschaftliche Untersuchungen en masse, die zumindest belegen, dass diese Tiere bei Schmerzeinwirkung in den gleichen Hirnarealen Reaktionen zeigen wie wir. Die Tiere zeigen Schmerzverhalten und Schmerzäußerungen. Schmerzmittel zeigen bei Tieren die gleiche Wirkung wie bei uns.</p>
<p>Das sind ja keine Aliens, bei denen wirklich alles gänzlich anders aufgebaut sein könnte und nur ganz zufällig in manchen Verhaltensweisen an uns erinnert. Insofern geh ich diese ganze Argumentation nicht mit. ;o)</p>
<p><i>&#8220;Mein Eindruck ist jedenfalls, dass wir eher über den Schmerz des Huhns nachdenken als dass wir z. B. bestimmten Insekten (“Schädlingen”) ein Schmerzempfinden zugestehen.&#8221;</i></p>
<p>Ja, ganz klar und absolut richtig. Geht mir selber auch so. Hat natürlich was mit Empathie und Lesbarkeit bzw. Kontaktfähigkeit zu tun. Ist menschlich. Bei der Frage landet man irgendwann zweifelsohne auch mal. Ich schon oft. Für mich kann ich festhalten, dass ich emotionaler reagiere, wenn die Tiere für mich lesbar sind. Darüber hinaus habe ich allerdings einen großen generellen Respekt vor Leben bzw. Natur. Ich töte auch da nicht oder zerstöre, wenn ich es vermeiden kann. Ne Spinne im Haus stört mich nicht und wenn doch, muss die eben umziehen. Also absichtlich Leben nehmen ohne triftigen Grund, nein, auch da nicht.</p>
<p>Das schließt dann auch wieder den Kreis zu der Frage, ob ich wissen muss, wie die Welt für ein anderes Wesen wirklich beschaffen ist. Nein, muss ich nicht.</p>
<p><i>&#8220;Jetzt magst Du Dich vielleicht dazu provoziert fühlen, zu fragen, ob der gute alte Arbo das tatsächlich ernst meint, weil das in der Endkonsequenz heißten würde, am besten als FrutarierIn durch’s Leben zu ziehen; schließlich muss mensch ja von irgendetwas leben. Tja, der Punkt ist: Wir können diesem Problem wohl oder übel nur über Ignoranz oder Verlagerung des Problems entkommen,&#8221;</i></p>
<p>Nein, ist mir absolut nicht fremd. Und es stimmt, wir als Lebewesen dieser Welt müssen Entscheidungen treffen, was für uns richtig uns was falsch ist. Limitiert sind wir durch unsere biologische Beschaffenheit und geistigen Grenzen. Irgendwo muss immer Ignoranz ansetzen, wenn man es denn so nennen möchte. Nur möchte ich mit so einem Gedankenspiel eben keine Taten rechtfertigen, die ganz klar innerhalb meines Wahrnehmungs- und Entscheidungshorizonts liegen.</p>
<p><i>&#8220;so, wie es die „FleischesserInnen“ machen (die einfach sagen: Tiere, nee, die empfinden keinen Schmerz …). Das ist ja gerade das Interessante daran. ;-) &#8220;</i></p>
<p>Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, ich kenne genau keinen, der das behaupten würde. Im Gegenteil kenne ich fast nur Fleischesser, die aus Gewohnheit Fleisch konsumieren, denen die Umstände sehr wohl bekannt sind (die sie aber meistens verdrängen) und ihren Konsum höher bewerten als das Recht der Tiere auf Leben und Schmerzfreiheit. Die sind sich der Ambivalenz alle bewusst, genau wie ich das auch immer war.</p>
<p>Und ich habe auch Verständnis. Wie auch nicht, selber lang genug so gelebt. Unsere Form der Nahrungsbeschaffung macht es auch denkbar einfach, sich innerlich so aufzuspalten. Wie du auch schon erwähnt hast mit Filetstückchen etc. Für uns Deutsche ist ja schon ne französische Fleischtheke ein Hort des Grauens, da liegen Füße drin und Gehirne&#8230; ;o) </p>
<p><i>&#8220;Und nebenbei bemerkt: So nett das mit dem Vegetarismus gemeint ist, so empfinde ich es doch recht seltsam, dass jenes Mitgefühl das „artfremden“ Lebewesen zuteil wird, den eigenen „Artgenossen“ gegenüber häufig eher eine Vernachlässigung erfährt. Da ist einem das Käfighuhn näher als der Fleisch essende Nachbar – das finde ich schon fragwürdig. &#8220;</i></p>
<p>Ich glaube, an der Stelle ist es grade egal, ob der Nachbar Fleisch isst, oder nicht. Und dieses Phänomen beschränkt sich auch nicht auf Vegetarier, das ist wohl durchgängig zu finden.</p>
<p>Hat sicherlich verschiedene Ursachen. Eine davon wohl die Stellvertreter-Funktion. Der Mensch, der sich verantwortlich fühlt, nimmt stellvertretend die Verteidugungshaltung für ein Lebewesen ein, das sich selbst nicht schützen/wehren kann. Finde ich legitim, treibt halt bisweilen merkwürdige Blüten. Aber was nicht, sobald Menschen beteiligt sind? </p>
<p>Gesellschaftliche Isolation wäre ein weiterer Aspekt, betrifft aber wahrlich nicht nur Veggies. Und Anerkennung. Unsere Welt ist geprägt von der Einteilung in Gewinner und Verlierer. Natürlich suchen Menschen sich dann Kontakte, die sie nicht ständig infrage stellen. Ist jetzt alles sehr, sehr grob und auch nicht maßgeblich für unsere Diskussion hier. Ich möchte nur unterstreichen, dass fehlendes Interesse am Nachbarn sehr wenig mit den Essgewohnheiten Einzelner zu tun hat, sondern mit unserem zwischenmenschlichen Zusammenleben&#8230; oder eben nicht zusammen, das trifft es wohl besser.</p>
<p>In diesem Sinne eine gute Nacht und Danke noch mal für deine Antwort. :o)</p>
<p>edit: Kommt davon, wenn man ewig tippt&#8230; sind mir alle wegdiskutiert hier. *g*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arbo</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67982</link>
		<dc:creator><![CDATA[Arbo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 23:02:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=17240#comment-67982</guid>
		<description><![CDATA[@ Altautonomer (203):

Genau das ist, was mir im Magen liegt. Das fängt aber bereits mit der Aggression an, mit der manch &quot;Militante&quot; anderen gegenübertreten, die nicht ihrer Meinung sind.

&lt;i&gt;&quot;Update zum “größtmöglichen physischen Schaden”. Damit meine ich, dass ich mich in der Ablehnung der grausamen Tiertransporte, der Massentierhaltung und der Qualzüchtungen mit der großen Mehrheit der Fleischesser im Konsens befinde. Der Bruch entsteht dann dort, wo in Übereinstimmung mit dem Tierschutzgesetz (Verbot “unnötiger” Leiden)dann die Schlachtung ansteht.&quot;&lt;/i&gt;

Mit dem Konsens bin ich mir nicht sicher: So lange das außer &quot;Sichtweite&quot; ist, ist&#039;s dem Verbraucher/ der Verbraucherin egal. Gilt m. E. auch für die Schlachtung. Ich denke, der Bruch wäre weiter weniger breit, würde das Schlachten nicht &quot;außer Sichtweite&quot; geschehen.

Anders formuliert: Wir haben uns doch vom eigentlichen Tier soweit entfernt, dass wir in der Fleischtheke nur noch den &quot;Rohstoff&quot; sehen. Da wird die Wurst, das Steak usw. gekauft, irgend ein faseriges glitschig-rotes Etwas. Mit Tier hat das doch wenig zu tun. Da fällt es schwer, die Idee zu entwickeln, dass da etwas für &quot;sterben&quot; musste.


Meiner Meinung nach ist das auch ein Grund für diese &quot;Fleischskandale&quot;. Wer weiß denn heute, wie Fleisch in Natur ausschaut, wo das herkommt, riecht usw.

Wenn das sowieso alles gepanscht und geschönt ist: vielleicht ist das auch die Chance, diesen ganzen Irrsinn umzukippen ... Ich meine, wer &quot;Pampe&quot; futtert, kann ja auch darauf achten, dass es keine tierische Pampe ist: Der Rest ergibt sich aus der Würzung. ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Altautonomer (203):</p>
<p>Genau das ist, was mir im Magen liegt. Das fängt aber bereits mit der Aggression an, mit der manch &#8220;Militante&#8221; anderen gegenübertreten, die nicht ihrer Meinung sind.</p>
<p><i>&#8220;Update zum “größtmöglichen physischen Schaden”. Damit meine ich, dass ich mich in der Ablehnung der grausamen Tiertransporte, der Massentierhaltung und der Qualzüchtungen mit der großen Mehrheit der Fleischesser im Konsens befinde. Der Bruch entsteht dann dort, wo in Übereinstimmung mit dem Tierschutzgesetz (Verbot “unnötiger” Leiden)dann die Schlachtung ansteht.&#8221;</i></p>
<p>Mit dem Konsens bin ich mir nicht sicher: So lange das außer &#8220;Sichtweite&#8221; ist, ist&#8217;s dem Verbraucher/ der Verbraucherin egal. Gilt m. E. auch für die Schlachtung. Ich denke, der Bruch wäre weiter weniger breit, würde das Schlachten nicht &#8220;außer Sichtweite&#8221; geschehen.</p>
<p>Anders formuliert: Wir haben uns doch vom eigentlichen Tier soweit entfernt, dass wir in der Fleischtheke nur noch den &#8220;Rohstoff&#8221; sehen. Da wird die Wurst, das Steak usw. gekauft, irgend ein faseriges glitschig-rotes Etwas. Mit Tier hat das doch wenig zu tun. Da fällt es schwer, die Idee zu entwickeln, dass da etwas für &#8220;sterben&#8221; musste.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist das auch ein Grund für diese &#8220;Fleischskandale&#8221;. Wer weiß denn heute, wie Fleisch in Natur ausschaut, wo das herkommt, riecht usw.</p>
<p>Wenn das sowieso alles gepanscht und geschönt ist: vielleicht ist das auch die Chance, diesen ganzen Irrsinn umzukippen &#8230; Ich meine, wer &#8220;Pampe&#8221; futtert, kann ja auch darauf achten, dass es keine tierische Pampe ist: Der Rest ergibt sich aus der Würzung. ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67981</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 22:52:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Amike(208): Ich dachte, aus der Art, wie ich reagierte, wäre abzulesen, daß ich das auch nicht so verstehe(n wollte).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Amike(208): Ich dachte, aus der Art, wie ich reagierte, wäre abzulesen, daß ich das auch nicht so verstehe(n wollte).</p>
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		<title>Von: Amike</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=17240#comment-67980</link>
		<dc:creator><![CDATA[Amike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 22:39:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich sollte mich wohl weniger martialisch ausdrücken. Weder &quot;Mord und Totschlag&quot; noch &quot;Köppe einhauen&quot; ist bei mir wörtlich zu nehmen ^^]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sollte mich wohl weniger martialisch ausdrücken. Weder &#8220;Mord und Totschlag&#8221; noch &#8220;Köppe einhauen&#8221; ist bei mir wörtlich zu nehmen ^^</p>
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