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	<title>Kommentare zu: Enteignung durch Arbeit</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Wat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 21:05:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es müssen mE vor allem &lt;i&gt;gemeinsame&lt;/i&gt; Forderungen von Menschen erhoben werden, ob die dann &#039;nur&#039; ein kleiner oder der erste Schritt wären, ist völlig belanglos.

Gemeinsam von mehreren, von vielen - und wenn da eben kleine Schritte gefordert werden, sei&#039;s drum - es sind gemeinsame Schritte!

... auch Solidarität will wieder gelernt und geübt sein, die fang ich nicht an zu üben bei unüberwindlichen Bergen, aber mit ganz kleinen Hügeln können die Erfolgserlebnisse für das &quot;Gemeinsam schaffen wir was&quot; zu kriegen sein.

... und ist das &quot;Gemeinsam schaffen wir was&quot; wieder da - nehmen wir eines Tages auch den Mont Everest - wenn wir den dann nehmen wollen. Und den wollen wir dann nehmen, weil wir wissen: &quot;Gemeinsam schaffen wir das&quot;.


Edit: Umdenker(100) wollte noch erwähnen, daß mir Dein Beitrag sehr gut gefallen hat.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es müssen mE vor allem <i>gemeinsame</i> Forderungen von Menschen erhoben werden, ob die dann &#8216;nur&#8217; ein kleiner oder der erste Schritt wären, ist völlig belanglos.</p>
<p>Gemeinsam von mehreren, von vielen &#8211; und wenn da eben kleine Schritte gefordert werden, sei&#8217;s drum &#8211; es sind gemeinsame Schritte!</p>
<p>&#8230; auch Solidarität will wieder gelernt und geübt sein, die fang ich nicht an zu üben bei unüberwindlichen Bergen, aber mit ganz kleinen Hügeln können die Erfolgserlebnisse für das &#8220;Gemeinsam schaffen wir was&#8221; zu kriegen sein.</p>
<p>&#8230; und ist das &#8220;Gemeinsam schaffen wir was&#8221; wieder da &#8211; nehmen wir eines Tages auch den Mont Everest &#8211; wenn wir den dann nehmen wollen. Und den wollen wir dann nehmen, weil wir wissen: &#8220;Gemeinsam schaffen wir das&#8221;.</p>
<p>Edit: Umdenker(100) wollte noch erwähnen, daß mir Dein Beitrag sehr gut gefallen hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61989</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 15:47:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht wäre es aber auch kein Erkaufen von Zeit, wie auch die &#039;unmittelbar einleuchtende&#039; Forderung nach Arbeitszeitverkürzung nicht. Es könnte immerhin sein, dass die &#039;realwirtschaftliche&#039; Profitmasse bereits so abgeschmolzen ist, dass es dadurch zum &#039;Kapitalstreik&#039; kommt. Und wenn die (größtenteils eh nur noch halluzinierte, aber immerhin noch grundsätzlich vorhandene) realwirtschaftliche Basis wegbricht, brechen natürlich erst recht auch alle Kreditkonstruktionen, alles &#039;fiktive Kapital&#039; weg. 

Was nicht heissen soll, dass zB die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung &#039;falsch&#039; sei. Im Gegenteil, sie muss erhoben werden. Erstens sind überhaupt &#039;gravierende&#039; Forderungen zu erheben, um klarzumachen, dass sich etwas ändern muss, und nicht nur auf den nächsten &#039;Aufschwung&#039;, der nie (an-) kommt gewartet wird, zweitens ist eben gerade diese Forderung so einleuchtend, dass man gerne die schlagenden Gegenargumente hören möchte...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht wäre es aber auch kein Erkaufen von Zeit, wie auch die &#8216;unmittelbar einleuchtende&#8217; Forderung nach Arbeitszeitverkürzung nicht. Es könnte immerhin sein, dass die &#8216;realwirtschaftliche&#8217; Profitmasse bereits so abgeschmolzen ist, dass es dadurch zum &#8216;Kapitalstreik&#8217; kommt. Und wenn die (größtenteils eh nur noch halluzinierte, aber immerhin noch grundsätzlich vorhandene) realwirtschaftliche Basis wegbricht, brechen natürlich erst recht auch alle Kreditkonstruktionen, alles &#8216;fiktive Kapital&#8217; weg. </p>
<p>Was nicht heissen soll, dass zB die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung &#8216;falsch&#8217; sei. Im Gegenteil, sie muss erhoben werden. Erstens sind überhaupt &#8216;gravierende&#8217; Forderungen zu erheben, um klarzumachen, dass sich etwas ändern muss, und nicht nur auf den nächsten &#8216;Aufschwung&#8217;, der nie (an-) kommt gewartet wird, zweitens ist eben gerade diese Forderung so einleuchtend, dass man gerne die schlagenden Gegenargumente hören möchte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Umdenker</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61987</link>
		<dc:creator><![CDATA[Umdenker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 14:31:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@kroken
Dieser Denkansatz wird aber (man soll ja niemals nie sagen, aber ich habe da wenig Hoffnung) nie kommen. Ich habe heute mal wieder genau diesen Tenor im BGE &quot;ja/nein&quot; Artikel wie auch in den Kommentaren beim Spiegelfechter gelesen.

Genau das gleiche &quot;wir müssen nur fairer umverteilen&quot; Mantra wie immer. Ich sage ja auch gar nicht, dass dies nicht ein erster guter Schritt wäre, ABER es ist (wenn man einfach mal rationale Logik und Vernunft anwendet) nicht anderes als ein Erkaufen von Zeit, nicht mehr und nicht weniger.

Es ist dennoch das typische Bild vom Homo Ökonomikus und alles andere wird als Sozialromantik oder Utopie verbrämt. Vielleicht liege ich falsch, vielleicht kann der Mensch wirklich nicht anders, aber dann macht dieser ganze Blog auch kein Sinn mehr. In meinen Augen würde das einfach nur zu 200-300 Jahre weiterwurschteln führen, anstatt der jetzigen (gefühlten) 50 bis zum Crash gegen die Wand. Ich habe das wieder und wieder durchgekaut und mit dem jetzigen System (wie ja auch flatter in #112 richtig erklärt) muss es zwangsläufig zu den genannten Problemen kommen.

Wir haben uns durch die Marktlogik als Naturgesetz des Menschen ein soz. eigenes &quot;Gefängniss&quot; im Kopf aufgebaut und ich weiss nicht wie ich andere dazu ermutigen kann mal daraus auszubrechen. Das müsste auch gar nicht dazu führen, dass wir unsere Individualität aufgeben müssen (das wäre sogar tödlich, da Pluralismus uns zwar auch Nachteile bringt, aber die Vorteile überwiegen). Uns fehlt ein Riesenbatzen kollektivem Bewusstsein und was wie zusammenhängt und wie es für eine richtig lange und gute Zukunft notwendig ist.

Ein paar Stellschrauben in der Wohlstandsverteilung (unabhängig davon ob möglichst symmetrisch mit wenig Umverteilung oder asymmetrisch und viel Umverteilung)  sollen also (so gut wie) alle Probleme lösen, aber ich soll naiv sein? Wo bleibt der zweite, dritte, vierte Schritt? Wie arrogant es auch klingen mag, das ist Niveau Mittelalter (oder noch früher).

Wir müssen uns von Vegleichen mit alten Modellen lösen. Diese können höchstens als &quot;so gehts nicht&quot; Beispiele dienen und für &quot;einige Aspekte könnte man übernehmen&quot;. Man muss ja das Rad nicht überall neu efinden. Wir müssen die Bildung &quot;geistig entrümpeln&quot;. Wir müssen die Erziehung hinterfragen. Das wird schwer, es wird Rückschläge geben, es muss immer wieder angepasst werden (also dynamisch bleiben, sonst wird es nur wieder ein &quot;von oben&quot; und &quot;alternativlos&quot; werden). Wir müssen immer wieder reflektieren, zweifeln, kritisieren. Nicht dieser Weg ist einfach, sondern der, den z.B. ein Spiegelfechter oder auch NDS vorgeben. Es sind aber alles nur Aufschübe, ein doktern an den Symptomen und nicht an den Ursachen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kroken<br />
Dieser Denkansatz wird aber (man soll ja niemals nie sagen, aber ich habe da wenig Hoffnung) nie kommen. Ich habe heute mal wieder genau diesen Tenor im BGE &#8220;ja/nein&#8221; Artikel wie auch in den Kommentaren beim Spiegelfechter gelesen.</p>
<p>Genau das gleiche &#8220;wir müssen nur fairer umverteilen&#8221; Mantra wie immer. Ich sage ja auch gar nicht, dass dies nicht ein erster guter Schritt wäre, ABER es ist (wenn man einfach mal rationale Logik und Vernunft anwendet) nicht anderes als ein Erkaufen von Zeit, nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Es ist dennoch das typische Bild vom Homo Ökonomikus und alles andere wird als Sozialromantik oder Utopie verbrämt. Vielleicht liege ich falsch, vielleicht kann der Mensch wirklich nicht anders, aber dann macht dieser ganze Blog auch kein Sinn mehr. In meinen Augen würde das einfach nur zu 200-300 Jahre weiterwurschteln führen, anstatt der jetzigen (gefühlten) 50 bis zum Crash gegen die Wand. Ich habe das wieder und wieder durchgekaut und mit dem jetzigen System (wie ja auch flatter in #112 richtig erklärt) muss es zwangsläufig zu den genannten Problemen kommen.</p>
<p>Wir haben uns durch die Marktlogik als Naturgesetz des Menschen ein soz. eigenes &#8220;Gefängniss&#8221; im Kopf aufgebaut und ich weiss nicht wie ich andere dazu ermutigen kann mal daraus auszubrechen. Das müsste auch gar nicht dazu führen, dass wir unsere Individualität aufgeben müssen (das wäre sogar tödlich, da Pluralismus uns zwar auch Nachteile bringt, aber die Vorteile überwiegen). Uns fehlt ein Riesenbatzen kollektivem Bewusstsein und was wie zusammenhängt und wie es für eine richtig lange und gute Zukunft notwendig ist.</p>
<p>Ein paar Stellschrauben in der Wohlstandsverteilung (unabhängig davon ob möglichst symmetrisch mit wenig Umverteilung oder asymmetrisch und viel Umverteilung)  sollen also (so gut wie) alle Probleme lösen, aber ich soll naiv sein? Wo bleibt der zweite, dritte, vierte Schritt? Wie arrogant es auch klingen mag, das ist Niveau Mittelalter (oder noch früher).</p>
<p>Wir müssen uns von Vegleichen mit alten Modellen lösen. Diese können höchstens als &#8220;so gehts nicht&#8221; Beispiele dienen und für &#8220;einige Aspekte könnte man übernehmen&#8221;. Man muss ja das Rad nicht überall neu efinden. Wir müssen die Bildung &#8220;geistig entrümpeln&#8221;. Wir müssen die Erziehung hinterfragen. Das wird schwer, es wird Rückschläge geben, es muss immer wieder angepasst werden (also dynamisch bleiben, sonst wird es nur wieder ein &#8220;von oben&#8221; und &#8220;alternativlos&#8221; werden). Wir müssen immer wieder reflektieren, zweifeln, kritisieren. Nicht dieser Weg ist einfach, sondern der, den z.B. ein Spiegelfechter oder auch NDS vorgeben. Es sind aber alles nur Aufschübe, ein doktern an den Symptomen und nicht an den Ursachen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61985</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 14:10:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16264#comment-61985</guid>
		<description><![CDATA[Der Link lautet korrekt:

https://www.langelieder.de/kafka-dlf.html

Nur ist zB diese Idee der &#039;Minderwertsteuer&#039; nicht wirklich sinnvoll, sie leidet wie alle derartigen Steuern (prominentes Beispiel Tabaksteuer) an dem grundlegenden Konflikt zwischen Geldbeschaffungs- und Steuerungsfunktion. Klappt&#039;s mit der Steuerung ist das Aufkommen mau und umgekehrt. In einem hat er aber natürlich recht: der &#039;Raum der Möglichkeiten&#039; ist riesig - wenn man die herrschende Paradigma erstmal in Frage stellt. Aber genau das wird im Einheitsbrei erstickt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Link lautet korrekt:</p>
<p><a href="https://www.langelieder.de/kafka-dlf.html" rel="nofollow">https://www.langelieder.de/kafka-dlf.html</a></p>
<p>Nur ist zB diese Idee der &#8216;Minderwertsteuer&#8217; nicht wirklich sinnvoll, sie leidet wie alle derartigen Steuern (prominentes Beispiel Tabaksteuer) an dem grundlegenden Konflikt zwischen Geldbeschaffungs- und Steuerungsfunktion. Klappt&#8217;s mit der Steuerung ist das Aufkommen mau und umgekehrt. In einem hat er aber natürlich recht: der &#8216;Raum der Möglichkeiten&#8217; ist riesig &#8211; wenn man die herrschende Paradigma erstmal in Frage stellt. Aber genau das wird im Einheitsbrei erstickt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kroken</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61982</link>
		<dc:creator><![CDATA[kroken]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 13:13:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16264#comment-61982</guid>
		<description><![CDATA[Hallo!
Beim Lesen von Nr.112 habe ich an den Peter Kafka, einen 
Astrophysiker, denken müssen; der war 1999 zu Gast in der
Sendung &quot; Zwischentöne &quot; im DLF, moderiert von M.Langer...
(neben &quot;Essay&amp;Diskurs&quot; sonntags um 9.30 und das ein oder an-
dere &quot;Feature&quot; unter der Woche sind die &quot;Zwischentöne&quot; eine
der ganzganz wenigen Sendungen, die man sich im DLF ohne
Qual anhören kann; zu ca. 90% ist dieses &quot;Flagschiff&quot; leider
ein Sprachrohr des neoliberalen quasireligiösen Wahn-Kar-
tells, oder so...)..
naja, jedenfalls im letzten Viertel dieses Gesprächs
kommt er (der Herr Kafka) dann in einfachen Worten sehr
schön zur Sache: wie man gezwungen ist, einer Arbeit nach-
zugehen, egal, wie schädlich sie ist; dass es fast nur 
schädliche Arbeit gibt;die Abschaffung aller Steuern und
Einführung einer sog. &quot;Minderwert&quot;-bzw.&quot;Entropiesteuer&quot;;
das Problem der Kapitalrendite, das Bedienen der Ansprüche
der &quot;Leistungslosen Einkommens-Inhaber&quot;...
eine Abschrift des Interviews ist zu finden auf
www.langelieder.de..leider kein audio,vielleicht woanders
findbar..
(ich hab damals diesen letzten Teil des Gesprächs auf Kassette mitgeschnitten, bei Interesse mach ich ne Kopie
und schick zu...)

Alles Gute, und vielen Dank.

&quot;Wir brau-chen kei-nen Anlaß mehehr - für den Weltaufstand.&quot;
der plan]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Beim Lesen von Nr.112 habe ich an den Peter Kafka, einen<br />
Astrophysiker, denken müssen; der war 1999 zu Gast in der<br />
Sendung &#8221; Zwischentöne &#8221; im DLF, moderiert von M.Langer&#8230;<br />
(neben &#8220;Essay&amp;Diskurs&#8221; sonntags um 9.30 und das ein oder an-<br />
dere &#8220;Feature&#8221; unter der Woche sind die &#8220;Zwischentöne&#8221; eine<br />
der ganzganz wenigen Sendungen, die man sich im DLF ohne<br />
Qual anhören kann; zu ca. 90% ist dieses &#8220;Flagschiff&#8221; leider<br />
ein Sprachrohr des neoliberalen quasireligiösen Wahn-Kar-<br />
tells, oder so&#8230;)..<br />
naja, jedenfalls im letzten Viertel dieses Gesprächs<br />
kommt er (der Herr Kafka) dann in einfachen Worten sehr<br />
schön zur Sache: wie man gezwungen ist, einer Arbeit nach-<br />
zugehen, egal, wie schädlich sie ist; dass es fast nur<br />
schädliche Arbeit gibt;die Abschaffung aller Steuern und<br />
Einführung einer sog. &#8220;Minderwert&#8221;-bzw.&#8221;Entropiesteuer&#8221;;<br />
das Problem der Kapitalrendite, das Bedienen der Ansprüche<br />
der &#8220;Leistungslosen Einkommens-Inhaber&#8221;&#8230;<br />
eine Abschrift des Interviews ist zu finden auf<br />
<a href="http://www.langelieder.de..leider" rel="nofollow">http://www.langelieder.de..leider</a> kein audio,vielleicht woanders<br />
findbar..<br />
(ich hab damals diesen letzten Teil des Gesprächs auf Kassette mitgeschnitten, bei Interesse mach ich ne Kopie<br />
und schick zu&#8230;)</p>
<p>Alles Gute, und vielen Dank.</p>
<p>&#8220;Wir brau-chen kei-nen Anlaß mehehr &#8211; für den Weltaufstand.&#8221;<br />
der plan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DJ Holzbank</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61980</link>
		<dc:creator><![CDATA[DJ Holzbank]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 12:23:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16264#comment-61980</guid>
		<description><![CDATA[@ Peinhart (108)

Die von Dir angegebenen Gewinnmargen aus dem Bochumer Nokia-Werk zeigen so nebenbei auch, dass mehr als genug Kohle für eine DEUTLICHE Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich vorhanden ist.
Wodurch die Arbeitslosigkeit gesenkt würde, die vielzitierte &#039;Binnenkonjunktur&#039; gestärkt würde, dem Finanzkasino Geld entzogen würde, der Rentenversicherung Geld zugeführt würde etc. pp.
Es hängt eben alles zusammen. ;)

Man schaue nur mal auf die Zahlen zur schrittweisen Senkung der Wochenarbeitszeit in der BRD:

1950: 48 Stunden
1956: Übergang zur 5-Tage-Woche
1965: 40 Stunden (Druckindustrie)
1967: 40 Stunden (Metallindustrie)
1984: 38,5 Stunden (Metallindustrie, Druckindustrie)
1995: 35 Stunden (Druck-, Metall- und Elektroindustrie)

Nun sind aber seit Mitte der 90-er Jahre schrittweise die Flächentarifverträge durchlöchert worden und 1999 haben die großen Gewerkschaften im &quot;Bündnis für Arbeit&quot; einer Politik der &quot;Lohnzurückhaltung&quot;, faktisch dem Reallohnverlust (plus Leiharbeit, Beschäftigung von Praktikanten etc. pp.), zugestimmt. Dazu kommt das Schieben von Überstunden.

Schaut man sich die oben abgebildete, schrittweise Verkürzung der Arbeitszeit an, so sieht man m.E. recht deutlich, dass eigentlich angesichts der Produktivitätszuwächse in den letzten 17 Jahren eine Arbeitszeitverkürzung auf der Tagesordnung stünde. 

Stattdessen aber wird wild über das liberale Surrogat BGE diskutiert.

Aber das alles ist natürlich eine Folge der grundsätzlichen politischen Schwäche der deutschen Linken (nicht nur der Partei gelichen Namens), bzw. des Rechtsrucks in der Bundesrepublik seit 1990 insgesamt. Im Schatten des &#039;Systemkonflikts&#039; konnten auch die reformistischen Gewerkschaften noch relativ unwidersprochen (vom Kapital) das Maul aufreißen. Nun zeigt sich, wieviel &#039;Kampfgeist&#039; dahinter stand.
Liberale und Konservative werden aber nicht für eine Arbeitszeitverkürzung eintreten, obwohl diese selbst aus systeminternen Gründen geboten wäre.

&quot;EINSTIEG IN DIE 25/30-STUNDENWOCHE BEI VOLLEM LOHNAUSGLEICH JETZT&quot; muss die Losung lauten!
Ernsthaft.

Und nun entspannt euch wieder. 
War ja nur ein Forums-Posting. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peinhart (108)</p>
<p>Die von Dir angegebenen Gewinnmargen aus dem Bochumer Nokia-Werk zeigen so nebenbei auch, dass mehr als genug Kohle für eine DEUTLICHE Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich vorhanden ist.<br />
Wodurch die Arbeitslosigkeit gesenkt würde, die vielzitierte &#8216;Binnenkonjunktur&#8217; gestärkt würde, dem Finanzkasino Geld entzogen würde, der Rentenversicherung Geld zugeführt würde etc. pp.<br />
Es hängt eben alles zusammen. ;)</p>
<p>Man schaue nur mal auf die Zahlen zur schrittweisen Senkung der Wochenarbeitszeit in der BRD:</p>
<p>1950: 48 Stunden<br />
1956: Übergang zur 5-Tage-Woche<br />
1965: 40 Stunden (Druckindustrie)<br />
1967: 40 Stunden (Metallindustrie)<br />
1984: 38,5 Stunden (Metallindustrie, Druckindustrie)<br />
1995: 35 Stunden (Druck-, Metall- und Elektroindustrie)</p>
<p>Nun sind aber seit Mitte der 90-er Jahre schrittweise die Flächentarifverträge durchlöchert worden und 1999 haben die großen Gewerkschaften im &#8220;Bündnis für Arbeit&#8221; einer Politik der &#8220;Lohnzurückhaltung&#8221;, faktisch dem Reallohnverlust (plus Leiharbeit, Beschäftigung von Praktikanten etc. pp.), zugestimmt. Dazu kommt das Schieben von Überstunden.</p>
<p>Schaut man sich die oben abgebildete, schrittweise Verkürzung der Arbeitszeit an, so sieht man m.E. recht deutlich, dass eigentlich angesichts der Produktivitätszuwächse in den letzten 17 Jahren eine Arbeitszeitverkürzung auf der Tagesordnung stünde. </p>
<p>Stattdessen aber wird wild über das liberale Surrogat BGE diskutiert.</p>
<p>Aber das alles ist natürlich eine Folge der grundsätzlichen politischen Schwäche der deutschen Linken (nicht nur der Partei gelichen Namens), bzw. des Rechtsrucks in der Bundesrepublik seit 1990 insgesamt. Im Schatten des &#8216;Systemkonflikts&#8217; konnten auch die reformistischen Gewerkschaften noch relativ unwidersprochen (vom Kapital) das Maul aufreißen. Nun zeigt sich, wieviel &#8216;Kampfgeist&#8217; dahinter stand.<br />
Liberale und Konservative werden aber nicht für eine Arbeitszeitverkürzung eintreten, obwohl diese selbst aus systeminternen Gründen geboten wäre.</p>
<p>&#8220;EINSTIEG IN DIE 25/30-STUNDENWOCHE BEI VOLLEM LOHNAUSGLEICH JETZT&#8221; muss die Losung lauten!<br />
Ernsthaft.</p>
<p>Und nun entspannt euch wieder.<br />
War ja nur ein Forums-Posting. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61959</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 07:49:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16264#comment-61959</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Neben der Güterproduktion (dem 10ten Handy) gibt es auch die Möglichkeit die neuen Arbeitsplätze in der Altenpflege, der Krankenpflege, dem Straßenbau, der Renovierung meiner geschätzten Fachhochschule in Karlsruhe (Gebäude aus dem Jahre 1970 in “morderatem” Zustand) oder ähnliches zu investieren.&lt;/i&gt;

Für das jeweilige private Einzelkapital, dass diese &#039;Arbeitsplätze investiert&#039; mag das sogar gewinnbringend sein, für die gesamtkapitalistische Entwicklung jedoch ist das eben keine sinnvolle Verwertung, sondern im Gegenteil ein Abzug vom Gesamtprofit. Nicht zufällig werden diese Dinge aus Steuern und Abgaben bestritten, das Geld, was da &#039;verbraten&#039; wird, fehlt sofort im gewinnbringenden realwirtschaftlichen Güterkreislauf. Woran sich auch nichts ändert, wenn diese Dinge aus den jeweiligen Privatschatullen der Konsumbürger finanziert würden. Es ist kein Wunder dass die Handyproduktion sich überschlägt, während genau diese &#039;humanitär&#039; und infrastrukturell wichtigen Dinge darniederliegen. Offenbar ist es bei dir mit der Differenzierung betriebs- und volkswirtschaftlich auch nicht so weit her.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Neben der Güterproduktion (dem 10ten Handy) gibt es auch die Möglichkeit die neuen Arbeitsplätze in der Altenpflege, der Krankenpflege, dem Straßenbau, der Renovierung meiner geschätzten Fachhochschule in Karlsruhe (Gebäude aus dem Jahre 1970 in “morderatem” Zustand) oder ähnliches zu investieren.</i></p>
<p>Für das jeweilige private Einzelkapital, dass diese &#8216;Arbeitsplätze investiert&#8217; mag das sogar gewinnbringend sein, für die gesamtkapitalistische Entwicklung jedoch ist das eben keine sinnvolle Verwertung, sondern im Gegenteil ein Abzug vom Gesamtprofit. Nicht zufällig werden diese Dinge aus Steuern und Abgaben bestritten, das Geld, was da &#8216;verbraten&#8217; wird, fehlt sofort im gewinnbringenden realwirtschaftlichen Güterkreislauf. Woran sich auch nichts ändert, wenn diese Dinge aus den jeweiligen Privatschatullen der Konsumbürger finanziert würden. Es ist kein Wunder dass die Handyproduktion sich überschlägt, während genau diese &#8216;humanitär&#8217; und infrastrukturell wichtigen Dinge darniederliegen. Offenbar ist es bei dir mit der Differenzierung betriebs- und volkswirtschaftlich auch nicht so weit her.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61925</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 20:13:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16264#comment-61925</guid>
		<description><![CDATA[@Schorschel(117); Ist das dein Ernst? Wir stecken jetzt zig Billionen in Altenpflege und Straßenbau? Und das wirft dann feine Renditen ab oder wie? 
Dann sollen wir neue Straßen bauen, auch Häuser, wieder einreißen und neu bauen? Das wäre selbst dann kompletter Unfug, wenn irgendwelche Aliens das alles kaufen und bezahlen würden. Es funzt nicht, es ist sinnlos, warum zur Hölle sollte das jemand tun?

[edit:]&quot;&lt;em&gt;Bitte nicht nur in materiellen GÜTERn denken&lt;/em&gt;!&quot; Ömm, ich fragte, was mit dem Kapital passieren soll, wenn man die Casinos schließt und du meinst, ich soll dabei siehe oben? Hm. Ob das Kapital das auch so sehen wird?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Schorschel(117); Ist das dein Ernst? Wir stecken jetzt zig Billionen in Altenpflege und Straßenbau? Und das wirft dann feine Renditen ab oder wie?<br />
Dann sollen wir neue Straßen bauen, auch Häuser, wieder einreißen und neu bauen? Das wäre selbst dann kompletter Unfug, wenn irgendwelche Aliens das alles kaufen und bezahlen würden. Es funzt nicht, es ist sinnlos, warum zur Hölle sollte das jemand tun?</p>
<p>[edit:]&#8220;<em>Bitte nicht nur in materiellen GÜTERn denken</em>!&#8221; Ömm, ich fragte, was mit dem Kapital passieren soll, wenn man die Casinos schließt und du meinst, ich soll dabei siehe oben? Hm. Ob das Kapital das auch so sehen wird?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: artikulant</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61924</link>
		<dc:creator><![CDATA[artikulant]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 20:09:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der ganze Zirkus erinnert mich sehr an dem Goethe seinen Zauberlehrling (Wer die modernen Zauberlehrlinge sind und wo sie sitzen kann sich jeder selber denken):

&lt;i&gt;Die ich rief die Geister
Werd ich nun nicht los&lt;/i&gt;

und auch an Friedrich Nietzsche der da sagte:
&lt;i&gt;Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.&lt;/i&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der ganze Zirkus erinnert mich sehr an dem Goethe seinen Zauberlehrling (Wer die modernen Zauberlehrlinge sind und wo sie sitzen kann sich jeder selber denken):</p>
<p><i>Die ich rief die Geister<br />
Werd ich nun nicht los</i></p>
<p>und auch an Friedrich Nietzsche der da sagte:<br />
<i>Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.</i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: langlode44</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=16264#comment-61923</link>
		<dc:creator><![CDATA[langlode44]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 19:43:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=16264#comment-61923</guid>
		<description><![CDATA[@Schorschel Nro.116:
Es ist das Geld was zwischen den Menschen steht. Es ist der Zwang Kohle machen zu müssen um seine Existenz 
zu rechtfertigen denn die Kohle steht nicht unbegrenzt 
zur Verfügung. Jeder gegen jeden ist die Devise. Auf allen Ebenen.

Ohne die gewinnorientierten Unternehmer irgendwie in Schutz nehmen zu wollen, sie dürfen keine Empathie zeigen wenn der `Mitbewerber`den Bach runter geht. Im Gegenteil sie werden den Bankrottierten sogar öffentlich bedauern im nachhinein - &quot;Oh wenn ich das nur rechtzeitig gewusst hätte!&quot; - Aber beim Ausschlachten der Reste, da sind se alle da. 

Es ist mörderische Konkurrenz und kein `Wettbewerb`. 
Nebenbei auch beim W. gibts nur einen Sieger, der Rest bezahlt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Schorschel Nro.116:<br />
Es ist das Geld was zwischen den Menschen steht. Es ist der Zwang Kohle machen zu müssen um seine Existenz<br />
zu rechtfertigen denn die Kohle steht nicht unbegrenzt<br />
zur Verfügung. Jeder gegen jeden ist die Devise. Auf allen Ebenen.</p>
<p>Ohne die gewinnorientierten Unternehmer irgendwie in Schutz nehmen zu wollen, sie dürfen keine Empathie zeigen wenn der `Mitbewerber`den Bach runter geht. Im Gegenteil sie werden den Bankrottierten sogar öffentlich bedauern im nachhinein &#8211; &#8220;Oh wenn ich das nur rechtzeitig gewusst hätte!&#8221; &#8211; Aber beim Ausschlachten der Reste, da sind se alle da. </p>
<p>Es ist mörderische Konkurrenz und kein `Wettbewerb`.<br />
Nebenbei auch beim W. gibts nur einen Sieger, der Rest bezahlt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
