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	<title>Kommentare zu: &#8220;Arbeit&#8221; und &#8220;Fleiß&#8221;</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60285</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 18:52:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Häschen(45)

Da gibt es die &#039;gehobenen&#039; Worte von der &quot;Entfremdung der Arbeit&quot;.

Wir machen (fast) alle nur noch Teilarbeiten, wir haben kaum noch oder keine Beziehung mehr zum endgültigen Produkt - wir arbeiten für Geld - nicht für das Produkt.

Produktion und Konsumtion sind (lange) auseinander gefallen.

Wenn wir Hunger haben, dann meinen wir, wir brauchen Geld - nee, wir brauchen was zu Essen.
... das kriegen wir aber nur über Geld, deshalb scheint uns Geld wichtiger als alles andere.

Ich denke mir, daß es nun nicht die &#039;Lösung&#039; sein kann, daß nun jeder wieder für sich allein versucht, das herzustellen was er meint zum Leben zu brauchen. Schaffen wir als einzelne nie und nimmer, so lang dauert der Tag gar nicht. Außerdem brauchen wir heutzutage doch einiges mehr als Essen, Trinken, Dach über dem Kopf...

Die Lösung kann aber mE nur in einem &#039;Etwas&#039; liegen, in dem Produktion und Konsumtion wieder in eins fallen - vielleicht schaffen wir Menschen das ja mal irgendwann darüber, daß wir uns einigen können, das, was wir gemeinsam brauchen wollen, gemeinsam herzustellen - wie wir das im speziellen machen - keine Ahnung, aber irgendwie müssen wir das hinkriegen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Häschen(45)</p>
<p>Da gibt es die &#8216;gehobenen&#8217; Worte von der &#8220;Entfremdung der Arbeit&#8221;.</p>
<p>Wir machen (fast) alle nur noch Teilarbeiten, wir haben kaum noch oder keine Beziehung mehr zum endgültigen Produkt &#8211; wir arbeiten für Geld &#8211; nicht für das Produkt.</p>
<p>Produktion und Konsumtion sind (lange) auseinander gefallen.</p>
<p>Wenn wir Hunger haben, dann meinen wir, wir brauchen Geld &#8211; nee, wir brauchen was zu Essen.<br />
&#8230; das kriegen wir aber nur über Geld, deshalb scheint uns Geld wichtiger als alles andere.</p>
<p>Ich denke mir, daß es nun nicht die &#8216;Lösung&#8217; sein kann, daß nun jeder wieder für sich allein versucht, das herzustellen was er meint zum Leben zu brauchen. Schaffen wir als einzelne nie und nimmer, so lang dauert der Tag gar nicht. Außerdem brauchen wir heutzutage doch einiges mehr als Essen, Trinken, Dach über dem Kopf&#8230;</p>
<p>Die Lösung kann aber mE nur in einem &#8216;Etwas&#8217; liegen, in dem Produktion und Konsumtion wieder in eins fallen &#8211; vielleicht schaffen wir Menschen das ja mal irgendwann darüber, daß wir uns einigen können, das, was wir gemeinsam brauchen wollen, gemeinsam herzustellen &#8211; wie wir das im speziellen machen &#8211; keine Ahnung, aber irgendwie müssen wir das hinkriegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60275</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 16:47:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart(47)

Ich denke nicht, daß ich verständlicher werde, wenn ich nun für alles &#039;andere Begriffe&#039; verwende...

Eigentum zu hinterfragen, finde ich hingegen schon wichtig. Aber wo willst Du zur Natur abgrenzen - oder willst Du das dann nicht mehr - was käme dabei heraus?

Mir geht es zuerst hier bei dem Begriff darum, daß der Natur &#039;was zugesetzt wurde&#039;. Irgendwie muß ich ja mE auch bei allen &#039;Spinnitisierereien&#039; immer noch deutlich werden lassen können, daß ich nicht wieder auf den Baum zurück will.

Wenn also jemand &quot;Arbeit&quot; nur als Lohnarbeit verstehen möchte und &quot;Eigentum&quot; vielleicht nur als Persönliches Eigentum - letzteres vielleicht sogar gar nicht (mehr) von Privatem Eigentum an Produktionsmitteln trennen kann - dann gehts tatsächlich um Begriffsarbeit.
Aber mE nicht um neue Begriffe - um deren Inhalt.
... den mußt Du so und so vertiefen, aber verschlimmbessern bringt da eher weniger als mehr (Verständnis-)Punkte.

Schließlich ist auch Allmende was anderes als persönliches Eigentum, es ist aber auch nicht einfach so Gemeineigentum... laß uns um (sorry) wichtigeres &#039;streiten&#039;, zb: Wie erklären wir besser Zusammenhänge ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(47)</p>
<p>Ich denke nicht, daß ich verständlicher werde, wenn ich nun für alles &#8216;andere Begriffe&#8217; verwende&#8230;</p>
<p>Eigentum zu hinterfragen, finde ich hingegen schon wichtig. Aber wo willst Du zur Natur abgrenzen &#8211; oder willst Du das dann nicht mehr &#8211; was käme dabei heraus?</p>
<p>Mir geht es zuerst hier bei dem Begriff darum, daß der Natur &#8216;was zugesetzt wurde&#8217;. Irgendwie muß ich ja mE auch bei allen &#8216;Spinnitisierereien&#8217; immer noch deutlich werden lassen können, daß ich nicht wieder auf den Baum zurück will.</p>
<p>Wenn also jemand &#8220;Arbeit&#8221; nur als Lohnarbeit verstehen möchte und &#8220;Eigentum&#8221; vielleicht nur als Persönliches Eigentum &#8211; letzteres vielleicht sogar gar nicht (mehr) von Privatem Eigentum an Produktionsmitteln trennen kann &#8211; dann gehts tatsächlich um Begriffsarbeit.<br />
Aber mE nicht um neue Begriffe &#8211; um deren Inhalt.<br />
&#8230; den mußt Du so und so vertiefen, aber verschlimmbessern bringt da eher weniger als mehr (Verständnis-)Punkte.</p>
<p>Schließlich ist auch Allmende was anderes als persönliches Eigentum, es ist aber auch nicht einfach so Gemeineigentum&#8230; laß uns um (sorry) wichtigeres &#8216;streiten&#8217;, zb: Wie erklären wir besser Zusammenhänge ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60245</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 07:00:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Eigentum sind mindestens alle hergestellten materiellen Dinge.&lt;/i&gt;

Das ist mE auch noch zu hinterfragen. Es ist letztlich doch nicht so einfach, dass man nur zwischen Privateigentum (an Produktionsmitteln) und persönlichem Eigentum zu unterscheiden habe. Denn letzteres ist zumindest im Hier und Jetzt ein klarer Abkömmling des ersteren. Nur weil der Besitzer der Brotfabrik sich die Brötchen durch sein Privateigfentum an der Fabrik angeeignet hat, muss sie selbst der dort arbeitende Bäckergeselle erst als persönliches Eigentum erwerben, um auch reinbeissen zu dürfen. So auch mit allen anderen &#039;Gebrauchswerten&#039;. 

Nun ist es aber zB bei einer Schaufel &#039;eigentlich&#039; überhaupt nicht interessant, wem sie ist, sondern nur, dass ich eine zur Verfügung habe, wenn ich sie brauche. Wenn also von allen für alle produziert würde und somit die ursprüngliche Aneignung entfiele - würde auch der Begriff des Eigentums wenn nicht verschwinden, so doch wenigstens aufweichen. Wichtig wäre eben nur noch, dass eine Schaufel da wäre, nicht mehr, dass sie auch mein Eigentum ist. Mein Bac, dein Bac... Wenn etwas allen gehört, gehört es genau so gut niemandem, wird der Eigentumsbegriff in seiner jetzigen Form auch obsolet. 

Diese Transformation hat der real existent Gewesene übrigens auch nicht geschafft, schon auf Stufe eins nicht, da der Staat als Privateigentümer der Produktionsmittel aufgetreten ist, wodurch dann auch wieder Stufe zwei, der persönliche Erwerb durch Kauf, nötig blieb. 

Diese Verkorksungen durch den Eigentumsbegriff werden im hier und jetzt auch vor allem dann manifest, wenn man &#039;tendenziell&#039; daraus ausbrechen will, durch &#039;Sharing&#039; aller möglichen Dinge zB. Sofort tauchen Fragen auf wie &#039;wem gehört das jetzt eigentlich zu welchen Teilen, wer bezahlt anteilig welche Reparaturen, wer haftet für Schäden, die beim Gebrauch auftreten&#039; - alles Ausflüsse des &#039;Eigentums&#039;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Eigentum sind mindestens alle hergestellten materiellen Dinge.</i></p>
<p>Das ist mE auch noch zu hinterfragen. Es ist letztlich doch nicht so einfach, dass man nur zwischen Privateigentum (an Produktionsmitteln) und persönlichem Eigentum zu unterscheiden habe. Denn letzteres ist zumindest im Hier und Jetzt ein klarer Abkömmling des ersteren. Nur weil der Besitzer der Brotfabrik sich die Brötchen durch sein Privateigfentum an der Fabrik angeeignet hat, muss sie selbst der dort arbeitende Bäckergeselle erst als persönliches Eigentum erwerben, um auch reinbeissen zu dürfen. So auch mit allen anderen &#8216;Gebrauchswerten&#8217;. </p>
<p>Nun ist es aber zB bei einer Schaufel &#8216;eigentlich&#8217; überhaupt nicht interessant, wem sie ist, sondern nur, dass ich eine zur Verfügung habe, wenn ich sie brauche. Wenn also von allen für alle produziert würde und somit die ursprüngliche Aneignung entfiele &#8211; würde auch der Begriff des Eigentums wenn nicht verschwinden, so doch wenigstens aufweichen. Wichtig wäre eben nur noch, dass eine Schaufel da wäre, nicht mehr, dass sie auch mein Eigentum ist. Mein Bac, dein Bac&#8230; Wenn etwas allen gehört, gehört es genau so gut niemandem, wird der Eigentumsbegriff in seiner jetzigen Form auch obsolet. </p>
<p>Diese Transformation hat der real existent Gewesene übrigens auch nicht geschafft, schon auf Stufe eins nicht, da der Staat als Privateigentümer der Produktionsmittel aufgetreten ist, wodurch dann auch wieder Stufe zwei, der persönliche Erwerb durch Kauf, nötig blieb. </p>
<p>Diese Verkorksungen durch den Eigentumsbegriff werden im hier und jetzt auch vor allem dann manifest, wenn man &#8216;tendenziell&#8217; daraus ausbrechen will, durch &#8216;Sharing&#8217; aller möglichen Dinge zB. Sofort tauchen Fragen auf wie &#8216;wem gehört das jetzt eigentlich zu welchen Teilen, wer bezahlt anteilig welche Reparaturen, wer haftet für Schäden, die beim Gebrauch auftreten&#8217; &#8211; alles Ausflüsse des &#8216;Eigentums&#8217;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60239</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 04:06:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter(44): Iss ja alles schick - *Friedensfahne wedel* - wir sind doch Friedensnobelpreis ;-)
Mein Problem war, daß ich den &#039;Verwicklungen&#039; nicht folgen konnte, da waren für mich nur Knoten - ich habs weder an- noch aufgedröselt gekriegt.
Vielleicht fällt mir ja heute Abend noch was dazu ein...
Schönen Tag @samt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter(44): Iss ja alles schick &#8211; *Friedensfahne wedel* &#8211; wir sind doch Friedensnobelpreis ;-)<br />
Mein Problem war, daß ich den &#8216;Verwicklungen&#8217; nicht folgen konnte, da waren für mich nur Knoten &#8211; ich habs weder an- noch aufgedröselt gekriegt.<br />
Vielleicht fällt mir ja heute Abend noch was dazu ein&#8230;<br />
Schönen Tag @samt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Häschen</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60233</link>
		<dc:creator><![CDATA[Das Häschen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 22:20:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=15937#comment-60233</guid>
		<description><![CDATA[Die Grundfeste einer Neuorganisation von &#039;Arbeit&#039; ist Stärkung des Peers. Das ist eigentlich am Weg. Crowd Funding als Beispiel, Arbeitsgemeinschaften in denen alle Mitarbeiter Unternehmer sind  - Arbeitsgesellschaft demokratisch organisiert.

Das von ihnen beschriebene ist wahrlich eine Geisteskrankheit oder ein Wahn, der einem von außen aufgezwungenem Schuldgefühl geschuldet ist und als Reaktion auf eine irrationale Angst als Zwangsneurose ausgelebt wird - extreme Response auf materialistisch/kapitalistische Propaganda - Ergebnis von Manipulation auf jeden Fall.

Die grausligste Form des Neo-Liberalismus ist der Deutsche Neo-Liberalismus. Die staatlich organisierte Versklavung - Kollektivierungsversuch mit den Symbolen Arbeit und Schweiß.

Ein anderer Aspekt ist die Antwort auf Automatisierung, die einfach dem Individuum die direkte Einflussnahme auf die Qualität und Quantität des Produkts/Leistung verweigert, damit wird der Fleiß obsolet. Ganz rational, bei konstantem Gehalt ökonom. Mindestprinzip anwenden und weniger arbeiten und nicht mehr. Es macht anders keinen Sinn. Das ist kein Organisationsproblem ... das ist ein rationale vernünftige Handlung selbst wenn man die Neoklassik bemüht.

Engineering und Handwerk bilden eher die Ausnahme, bei denen gibt es den Zusammenhang noch zwischen Verbesserung des Inputs und Auswirkung auf Qualität und Quantität des gelieferten Produkts/Leistung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundfeste einer Neuorganisation von &#8216;Arbeit&#8217; ist Stärkung des Peers. Das ist eigentlich am Weg. Crowd Funding als Beispiel, Arbeitsgemeinschaften in denen alle Mitarbeiter Unternehmer sind  &#8211; Arbeitsgesellschaft demokratisch organisiert.</p>
<p>Das von ihnen beschriebene ist wahrlich eine Geisteskrankheit oder ein Wahn, der einem von außen aufgezwungenem Schuldgefühl geschuldet ist und als Reaktion auf eine irrationale Angst als Zwangsneurose ausgelebt wird &#8211; extreme Response auf materialistisch/kapitalistische Propaganda &#8211; Ergebnis von Manipulation auf jeden Fall.</p>
<p>Die grausligste Form des Neo-Liberalismus ist der Deutsche Neo-Liberalismus. Die staatlich organisierte Versklavung &#8211; Kollektivierungsversuch mit den Symbolen Arbeit und Schweiß.</p>
<p>Ein anderer Aspekt ist die Antwort auf Automatisierung, die einfach dem Individuum die direkte Einflussnahme auf die Qualität und Quantität des Produkts/Leistung verweigert, damit wird der Fleiß obsolet. Ganz rational, bei konstantem Gehalt ökonom. Mindestprinzip anwenden und weniger arbeiten und nicht mehr. Es macht anders keinen Sinn. Das ist kein Organisationsproblem &#8230; das ist ein rationale vernünftige Handlung selbst wenn man die Neoklassik bemüht.</p>
<p>Engineering und Handwerk bilden eher die Ausnahme, bei denen gibt es den Zusammenhang noch zwischen Verbesserung des Inputs und Auswirkung auf Qualität und Quantität des gelieferten Produkts/Leistung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60229</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 20:20:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=15937#comment-60229</guid>
		<description><![CDATA[Es muss ja auch nicht alles mit deinen Ansichten korrespondieren, selbst wenn ich mich an dich richte. In der Tat ist die Diskussion hier zwischen uns völlig zerfahren. Ich hatte auch sehr wenig Muße, hätte das besser gleich verschieben sollen, weil ich abends im Dienst zwar ein paar Stunden Ruhe habe, aber nicht wirklich konzentriert kommentieren kann. 
Vielleicht kommen wir beim nächsten eher zur Sache.
Du kämest mir allerdings entgegen, wenn du meinem Versuch Raum gäbest, auch solche Aspekte zu diskutieren, die für dich und mich eigentlich schon tiefergehend &#039;geklärt&#039; sind als ich sie hier bespreche. Ich will den Begriff auffalten und ihn nicht auf etwas begrenzen, das du oder ich bereits als selbstverständlich betrachten. Ich selbst nutze solche Verfahren auch dazu, vermeintliche Gewissheiten zu hinterfragen. Tatsächlich weiß ich nicht, worauf das hinauslaufen wird. Aber da ich auch nicht weiß, wie man die Knoten löst, die in allen möglichen Hirnen sitzen, schaue ich mir einmal an, was passiert, wenn man ohne vorgegebenes Ziel analysiert. Ich könnte da näselnd etwas von &quot;Diskursanalyse&quot; oder &quot;Dekonstruktion&quot; salbadern, aber das liefe dann schon wieder auf Malefiz hinaus. Ich hätte gern eine Art spielerische Begriffsarbeit, in deren Verlauf sich neue Perspektiven ergeben können. Ich weiß, dass du eh einige Banden aufstellen wirst, wenn ich zu sehr durch die Landschaft torkle und schätze dich sehr dafür. Aber lass uns auch mal was Besoffenes tun, ehe du den Hering servierst ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss ja auch nicht alles mit deinen Ansichten korrespondieren, selbst wenn ich mich an dich richte. In der Tat ist die Diskussion hier zwischen uns völlig zerfahren. Ich hatte auch sehr wenig Muße, hätte das besser gleich verschieben sollen, weil ich abends im Dienst zwar ein paar Stunden Ruhe habe, aber nicht wirklich konzentriert kommentieren kann.<br />
Vielleicht kommen wir beim nächsten eher zur Sache.<br />
Du kämest mir allerdings entgegen, wenn du meinem Versuch Raum gäbest, auch solche Aspekte zu diskutieren, die für dich und mich eigentlich schon tiefergehend &#8216;geklärt&#8217; sind als ich sie hier bespreche. Ich will den Begriff auffalten und ihn nicht auf etwas begrenzen, das du oder ich bereits als selbstverständlich betrachten. Ich selbst nutze solche Verfahren auch dazu, vermeintliche Gewissheiten zu hinterfragen. Tatsächlich weiß ich nicht, worauf das hinauslaufen wird. Aber da ich auch nicht weiß, wie man die Knoten löst, die in allen möglichen Hirnen sitzen, schaue ich mir einmal an, was passiert, wenn man ohne vorgegebenes Ziel analysiert. Ich könnte da näselnd etwas von &#8220;Diskursanalyse&#8221; oder &#8220;Dekonstruktion&#8221; salbadern, aber das liefe dann schon wieder auf Malefiz hinaus. Ich hätte gern eine Art spielerische Begriffsarbeit, in deren Verlauf sich neue Perspektiven ergeben können. Ich weiß, dass du eh einige Banden aufstellen wirst, wenn ich zu sehr durch die Landschaft torkle und schätze dich sehr dafür. Aber lass uns auch mal was Besoffenes tun, ehe du den Hering servierst ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60228</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 19:49:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=15937#comment-60228</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart(35): So wollte ich das verstanden wissen mit meiner nur puren Sturheit.

@flatter(41): Hm... Arbeit steht also nicht im direkten Zusammenhang mit Aneignung, aber mit Enteignung.
Stimmt mE nur im Zusammenhang mit &quot;selbst&quot; und &quot;eigen&quot; - eigene Arbeit kann ich aneignen, fremde muß ich enteignen. Ist mir der eine Zusammenhang nicht direkter als der andere, denn der der dann &#039;hat&#039;, nennt es dann sein eigen.

Wobei wir bei dem Eigentum sind, das es schon immer durch Arbeit, Tätigkeit, Tun, Schaffen, (plus alle weiteren &#039;passenden&#039; Wörter aus dem Duden) überhaupt erst gab/gibt.

Nein, nicht die kriminelle Energie schafft erst Eigentum - der Diebstahl nimmt schon (fremdes) Eigentum @artikulant.

Eigentum sind mindestens alle hergestellten materiellen Dinge.
Ich meine hier mal nicht Geld, kannste ja zwar Dein eigenen nennen, aber Dir ohne den &#039;realen Gegenwert&#039; einen drauf &#039;braten&#039;.
Wenn einer Geld hat, muß ich sein Geld nicht haben, beeindruckt mich nicht mal, wenn er sich damit aber die Brotfabrik gekauft hat, muß ich ihm leider die Brötchen abkaufen, auch wenn ich die selbst als Bäckergeselle den ganzen Tag in der Hütte hergestellt habe.

... im übrigen finde ich es doch komisch: &lt;i&gt;&quot;ließe ich die Behauptung,  man &quot;verdiene&quot; sich Geld/Reichtum durch Arbeit, unangezweifelt&quot;&lt;/i&gt;
Ich kenne einige Menschen, die bezweifeln das schon lange oder immer - und mit meinen sonstigen Ansichten haben diese nur &#039;bedingt&#039; was am &#039;Hut&#039;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(35): So wollte ich das verstanden wissen mit meiner nur puren Sturheit.</p>
<p>@flatter(41): Hm&#8230; Arbeit steht also nicht im direkten Zusammenhang mit Aneignung, aber mit Enteignung.<br />
Stimmt mE nur im Zusammenhang mit &#8220;selbst&#8221; und &#8220;eigen&#8221; &#8211; eigene Arbeit kann ich aneignen, fremde muß ich enteignen. Ist mir der eine Zusammenhang nicht direkter als der andere, denn der der dann &#8216;hat&#8217;, nennt es dann sein eigen.</p>
<p>Wobei wir bei dem Eigentum sind, das es schon immer durch Arbeit, Tätigkeit, Tun, Schaffen, (plus alle weiteren &#8216;passenden&#8217; Wörter aus dem Duden) überhaupt erst gab/gibt.</p>
<p>Nein, nicht die kriminelle Energie schafft erst Eigentum &#8211; der Diebstahl nimmt schon (fremdes) Eigentum @artikulant.</p>
<p>Eigentum sind mindestens alle hergestellten materiellen Dinge.<br />
Ich meine hier mal nicht Geld, kannste ja zwar Dein eigenen nennen, aber Dir ohne den &#8216;realen Gegenwert&#8217; einen drauf &#8216;braten&#8217;.<br />
Wenn einer Geld hat, muß ich sein Geld nicht haben, beeindruckt mich nicht mal, wenn er sich damit aber die Brotfabrik gekauft hat, muß ich ihm leider die Brötchen abkaufen, auch wenn ich die selbst als Bäckergeselle den ganzen Tag in der Hütte hergestellt habe.</p>
<p>&#8230; im übrigen finde ich es doch komisch: <i>&#8220;ließe ich die Behauptung,  man &#8220;verdiene&#8221; sich Geld/Reichtum durch Arbeit, unangezweifelt&#8221;</i><br />
Ich kenne einige Menschen, die bezweifeln das schon lange oder immer &#8211; und mit meinen sonstigen Ansichten haben diese nur &#8216;bedingt&#8217; was am &#8216;Hut&#8217;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60214</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 15:31:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=15937#comment-60214</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Nee, Arbeit und Aneignung stehen in keinem direkten Zusammenhang. Nur Arbeit und Enteignung.&lt;/i&gt;

Juppheidi, juppheida. Kann ich mit leben. Besser wäre allerdings ohne. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Nee, Arbeit und Aneignung stehen in keinem direkten Zusammenhang. Nur Arbeit und Enteignung.</i></p>
<p>Juppheidi, juppheida. Kann ich mit leben. Besser wäre allerdings ohne. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60213</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 14:53:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=15937#comment-60213</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart: Theorie, Theora. Die Rentiers verwirkichen ihre Ansprüche ja nicht materiell, sondern in den Machtstruktutren, und das zeitigt dummerweise eben keine Inflation. 
Zu Beginn einer INflationsphase, bei den &#039;Klügeren&#039; zuvor, werden wiederum Werte realaisiert durch Sichern währungsunabhängiger Ansprüche (Land, Immobilien, Fremdwährungen, Gold etc.). Die bleiben eigentlich immer auch erhalten, wenn die Inflation zuschlägt. Der Aberwitz ist schließlich der, dass selbst in eine Phase der Hyperinflation die Werte nicht groß leiden, weil das Allermeitste eben gar nicht mehr produziert wird, da es keinen Mehrwert abwirft. Wenn es nur noch ums Brot geht, sind wir nicht mehr allgemein bei &quot;Arbeit&quot;. Und was nützt es den Fleißigen, wenn sie bis dahin lange fleißig waren? 

Nee, Arbeit und Aneignung stehen in keinem direkten Zusammenhang. Nur Arbeit und Enteignung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart: Theorie, Theora. Die Rentiers verwirkichen ihre Ansprüche ja nicht materiell, sondern in den Machtstruktutren, und das zeitigt dummerweise eben keine Inflation.<br />
Zu Beginn einer INflationsphase, bei den &#8216;Klügeren&#8217; zuvor, werden wiederum Werte realaisiert durch Sichern währungsunabhängiger Ansprüche (Land, Immobilien, Fremdwährungen, Gold etc.). Die bleiben eigentlich immer auch erhalten, wenn die Inflation zuschlägt. Der Aberwitz ist schließlich der, dass selbst in eine Phase der Hyperinflation die Werte nicht groß leiden, weil das Allermeitste eben gar nicht mehr produziert wird, da es keinen Mehrwert abwirft. Wenn es nur noch ums Brot geht, sind wir nicht mehr allgemein bei &#8220;Arbeit&#8221;. Und was nützt es den Fleißigen, wenn sie bis dahin lange fleißig waren? </p>
<p>Nee, Arbeit und Aneignung stehen in keinem direkten Zusammenhang. Nur Arbeit und Enteignung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vogel</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=15937#comment-60211</link>
		<dc:creator><![CDATA[Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 14:24:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=15937#comment-60211</guid>
		<description><![CDATA[Danke flatter und @all - Superpost und spannende Kommentarspalte!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke flatter und @all &#8211; Superpost und spannende Kommentarspalte!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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