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	<title>Kommentare zu: Arbeit ohne Arbeiter</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53941</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 16:18:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Richtig gut fand ich ja das hier:

&lt;i&gt;&quot;Zuerst einmal sei unabdingbar, dass “die Linke der Versuchung widerstehen [muss], ihr politisches Bewusstsein als sozialen Distinktionsgewinn zu missbrauchen”. Wichtig wäre dagegen, “in den anderen Proletarisierten ebenfalls ‚bewusst handelnde kompetente Akteure’ zu sehen”. Der zentrale Schluss, den das Krahl-Institut aus dieser Prämisse zieht, scheint mir darin zu bestehen, dass diese Akteure, wie es heißt, “nur mit einer praktischen Alternative für das alltägliche Leben zu gewinnen sind”.&lt;/i&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig gut fand ich ja das hier:</p>
<p><i>&#8220;Zuerst einmal sei unabdingbar, dass “die Linke der Versuchung widerstehen [muss], ihr politisches Bewusstsein als sozialen Distinktionsgewinn zu missbrauchen”. Wichtig wäre dagegen, “in den anderen Proletarisierten ebenfalls ‚bewusst handelnde kompetente Akteure’ zu sehen”. Der zentrale Schluss, den das Krahl-Institut aus dieser Prämisse zieht, scheint mir darin zu bestehen, dass diese Akteure, wie es heißt, “nur mit einer praktischen Alternative für das alltägliche Leben zu gewinnen sind”.</i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53940</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 15:43:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Peinhart(139)

Dein erster Link...
Warum nicht auch die Gewerkschaften. Aber so wie sie &lt;i&gt;jetzt&lt;/i&gt; sind, könnten sie es nie sein, auch wenn &#039;man&#039; niemals nie sagen soll.
Ich hätte die Begründung &quot;Warum Gewerkschaft ist, wie sie jetzt ist, in Teilen anders &#039;aufgemacht&#039;. Daß sie sich &#039;im staatlichen Rahmen&#039; bewegt, hat ja mE nicht nur eine Ursache in ihrer staatlichen Einbindung. 
Dazu mußte es ja erstmal kommen (können). War ja historisch nun nicht ganz immer so.

Die &#039;Hauptmacht&#039; in den Gewerkschaften haben einen sozialdemokratischen Denkansatz, der da meint, es ließe sich zwischen den antagonistischen Widersprüchen (Kapital und Arbeit), die sie mE nicht mal für antagonistisch halten, vermitteln. Daraus resultiert dann Anspruch und Wirklichkeit... genauso unauflöslich, antagonistisch.

Ich finds etwas problematisch, sich einerseits auf die Verbindung (Lohn-)Arbeitende und Erwerbslose &#039;zu stellen&#039;, andererseits aber &#039;nur&#039; die betriebliche Ebene zu sehen. Wir leben in Kommunen, Regionen - mit Erwerbsarbeit und ohne auch.
Und wenn ich dann schon den Gedankengang mache, daß Alternativen lebbar in Gemeinschaft werden, warum hats dann innerhalb der Gemeinschaft, die das &#039;machen&#039; sollen, wieder eine Ausrichtung auf Markt und Waren - oder hab ich mich da verlesen?

Dreist würde sich &quot;Gewerkschaft&quot; verändern, kriegen sie nicht einen Zeh in die Tür, wenn sie keine Rückendeckung von der Region haben... wenn dann Betriebe sozialisiert würden, für wen? Für alle im Staate? 
Daß ist mE wieder so anonym, daß ich mich da gar nicht als Teil der Gemeinschaft einbringen kann, wie komme ich denn zb. nach Stuttgart, ich bin hier 800 km weit weg - müßte also wieder einer &#039;in meinem Sinne entscheiden wollen&#039;. Woher kennt der bitte &#039;meinen Sinn&#039;?

Bis jetzt habe ich mir deshalb überlegt, daß solche &#039;Einheiten&#039; an die Region gebunden &#039;werden&#039; - dann können, soll(t)en sich Regionen verbinden (wollen).
Es wäre auch nur so möglich, dann von so etwas wie Emanzipation zu sprechen - Denn das heißt für mich in etwa: Etwas gegen die jetzigen Verhältnisse bewußt und frei entscheiden (zu können und zu dürfen)

Link zwei: Sie werden uns nichts schenken, Klassenkampf ist Klassenkampf.
Aber ich würde es als Wahnsinn empfinden, &#039;griffen&#039; wir sie da an, wo sie am stärksten sind - bei militärischer und polizeilicher Gewalt.
Nein, wir sind stark, da wo sie uns unabdingbar brauchen - in der Produktion und Konsumtion.
Versuchen wir das doch als Lohnabhängige selber - gern mit den Gewerkschaften und auch gern mit anderen Organisationen.

Ein Traum wäre ja, alle die das so wollen, Einzelpersonen oder Gewerkschaften oder evtl. auch Parteien &#039;träfen&#039; sich in einer Assoziation, die nichts weiter zum Ziel hat, als daß die Lohnabhängigen ihr Leben ohne Kapital herstellen und organisieren können...
Ich will ja immer noch die Oberschlauen Pappnasen auf Normal-Maß bringen ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(139)</p>
<p>Dein erster Link&#8230;<br />
Warum nicht auch die Gewerkschaften. Aber so wie sie <i>jetzt</i> sind, könnten sie es nie sein, auch wenn &#8216;man&#8217; niemals nie sagen soll.<br />
Ich hätte die Begründung &#8220;Warum Gewerkschaft ist, wie sie jetzt ist, in Teilen anders &#8216;aufgemacht&#8217;. Daß sie sich &#8216;im staatlichen Rahmen&#8217; bewegt, hat ja mE nicht nur eine Ursache in ihrer staatlichen Einbindung.<br />
Dazu mußte es ja erstmal kommen (können). War ja historisch nun nicht ganz immer so.</p>
<p>Die &#8216;Hauptmacht&#8217; in den Gewerkschaften haben einen sozialdemokratischen Denkansatz, der da meint, es ließe sich zwischen den antagonistischen Widersprüchen (Kapital und Arbeit), die sie mE nicht mal für antagonistisch halten, vermitteln. Daraus resultiert dann Anspruch und Wirklichkeit&#8230; genauso unauflöslich, antagonistisch.</p>
<p>Ich finds etwas problematisch, sich einerseits auf die Verbindung (Lohn-)Arbeitende und Erwerbslose &#8216;zu stellen&#8217;, andererseits aber &#8216;nur&#8217; die betriebliche Ebene zu sehen. Wir leben in Kommunen, Regionen &#8211; mit Erwerbsarbeit und ohne auch.<br />
Und wenn ich dann schon den Gedankengang mache, daß Alternativen lebbar in Gemeinschaft werden, warum hats dann innerhalb der Gemeinschaft, die das &#8216;machen&#8217; sollen, wieder eine Ausrichtung auf Markt und Waren &#8211; oder hab ich mich da verlesen?</p>
<p>Dreist würde sich &#8220;Gewerkschaft&#8221; verändern, kriegen sie nicht einen Zeh in die Tür, wenn sie keine Rückendeckung von der Region haben&#8230; wenn dann Betriebe sozialisiert würden, für wen? Für alle im Staate?<br />
Daß ist mE wieder so anonym, daß ich mich da gar nicht als Teil der Gemeinschaft einbringen kann, wie komme ich denn zb. nach Stuttgart, ich bin hier 800 km weit weg &#8211; müßte also wieder einer &#8216;in meinem Sinne entscheiden wollen&#8217;. Woher kennt der bitte &#8216;meinen Sinn&#8217;?</p>
<p>Bis jetzt habe ich mir deshalb überlegt, daß solche &#8216;Einheiten&#8217; an die Region gebunden &#8216;werden&#8217; &#8211; dann können, soll(t)en sich Regionen verbinden (wollen).<br />
Es wäre auch nur so möglich, dann von so etwas wie Emanzipation zu sprechen &#8211; Denn das heißt für mich in etwa: Etwas gegen die jetzigen Verhältnisse bewußt und frei entscheiden (zu können und zu dürfen)</p>
<p>Link zwei: Sie werden uns nichts schenken, Klassenkampf ist Klassenkampf.<br />
Aber ich würde es als Wahnsinn empfinden, &#8216;griffen&#8217; wir sie da an, wo sie am stärksten sind &#8211; bei militärischer und polizeilicher Gewalt.<br />
Nein, wir sind stark, da wo sie uns unabdingbar brauchen &#8211; in der Produktion und Konsumtion.<br />
Versuchen wir das doch als Lohnabhängige selber &#8211; gern mit den Gewerkschaften und auch gern mit anderen Organisationen.</p>
<p>Ein Traum wäre ja, alle die das so wollen, Einzelpersonen oder Gewerkschaften oder evtl. auch Parteien &#8216;träfen&#8217; sich in einer Assoziation, die nichts weiter zum Ziel hat, als daß die Lohnabhängigen ihr Leben ohne Kapital herstellen und organisieren können&#8230;<br />
Ich will ja immer noch die Oberschlauen Pappnasen auf Normal-Maß bringen ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53937</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 14:56:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nochmal &lt;a href=&quot;https://www.streifzuege.org/2008/fuer-einen-praktischen-sozialismus&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;einen Text&lt;/a&gt;, der tatsächlich die Gewerkschaften für eine Strategie gegen die Lohnarbeit einsetzen will. Aber so völlig anwegig finde ich das gar nicht, insbesondere wenn vom Kapital tatsächlich vermehrt &#039;Standorte&#039; und Betriebe aufgegeben werden sollten.

Vorerst aber &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/tp/blogs/8/152513&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;wetzt es die Messer&lt;/a&gt;...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal <a href="https://www.streifzuege.org/2008/fuer-einen-praktischen-sozialismus" rel="nofollow">einen Text</a>, der tatsächlich die Gewerkschaften für eine Strategie gegen die Lohnarbeit einsetzen will. Aber so völlig anwegig finde ich das gar nicht, insbesondere wenn vom Kapital tatsächlich vermehrt &#8216;Standorte&#8217; und Betriebe aufgegeben werden sollten.</p>
<p>Vorerst aber <a href="https://www.heise.de/tp/blogs/8/152513" rel="nofollow">wetzt es die Messer</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Publicviewer</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53935</link>
		<dc:creator><![CDATA[Publicviewer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 13:02:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14850#comment-53935</guid>
		<description><![CDATA[@Bakunin
Danke für die Sau...lächel denke damit sind &quot;Neulinge&quot; gemeint...;-)
Du stellst ganz richtig in deinem Beitrag heraus, dass viele Arbeiten die erledigt werden müssen. aus kapitalistischer Sichtweise unattraktiv sind, deshalb ins Ausland verlegt werden oder durch ein &quot;Euro jobber&quot; erledigt werden sollen.
Schröder hat ja durch seine Novellierung des Sozialgesetzes schließlich die nötigen Sklaven geschaffen.
Nur zur Info, ich arbeite auf selbstständiger Basis, nach sozialen Wertvorstellungen, so das es zum überleben reicht und ich ein mindestmaß an Lebensqualität halten kann ohne mich völlig zu verausgaben.

Business as usual....:-(]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bakunin<br />
Danke für die Sau&#8230;lächel denke damit sind &#8220;Neulinge&#8221; gemeint&#8230;;-)<br />
Du stellst ganz richtig in deinem Beitrag heraus, dass viele Arbeiten die erledigt werden müssen. aus kapitalistischer Sichtweise unattraktiv sind, deshalb ins Ausland verlegt werden oder durch ein &#8220;Euro jobber&#8221; erledigt werden sollen.<br />
Schröder hat ja durch seine Novellierung des Sozialgesetzes schließlich die nötigen Sklaven geschaffen.<br />
Nur zur Info, ich arbeite auf selbstständiger Basis, nach sozialen Wertvorstellungen, so das es zum überleben reicht und ich ein mindestmaß an Lebensqualität halten kann ohne mich völlig zu verausgaben.</p>
<p>Business as usual&#8230;.:-(</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lazarus09</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53934</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lazarus09]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 12:41:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14850#comment-53934</guid>
		<description><![CDATA[Bakunin 

&lt;I&gt;Ohne Gewinne, ohne Moos nix los, wisst ihr doch längst…..&lt;/I&gt;

Bei den Investoren und Produktionsmittelbesitzern ist der Anreiz® die Maximalrendite ohne die macht er&#039;s nicht ..es muß krachen &quot;viel bang for the buck&quot;

Das gilt nicht für den Besitzlosen ( in Besitzlosigkeit gehaltenen ) als Bringschuldner zur Welt gekommenen .. er muß, auch wenn&#039;s sich&#039;s gar nicht lohnt und dafür sorgt der &quot;fürsorgliche Staat®&quot; .. der Anreiz® ist das in Unterdeckung gehaltene Überleben.

kurz und bündig !
666]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bakunin </p>
<p><i>Ohne Gewinne, ohne Moos nix los, wisst ihr doch längst…..</i></p>
<p>Bei den Investoren und Produktionsmittelbesitzern ist der Anreiz® die Maximalrendite ohne die macht er&#8217;s nicht ..es muß krachen &#8220;viel bang for the buck&#8221;</p>
<p>Das gilt nicht für den Besitzlosen ( in Besitzlosigkeit gehaltenen ) als Bringschuldner zur Welt gekommenen .. er muß, auch wenn&#8217;s sich&#8217;s gar nicht lohnt und dafür sorgt der &#8220;fürsorgliche Staat®&#8221; .. der Anreiz® ist das in Unterdeckung gehaltene Überleben.</p>
<p>kurz und bündig !<br />
666</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53932</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 12:14:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14850#comment-53932</guid>
		<description><![CDATA[@Peinhart(32)

&lt;i&gt;&quot;Ist eher angesagt, weiterhin Kritik einerseits zu ‘konsolidieren’ und andererseits ‘in’s Volk zu tragen’? Auch kleine Schritte und ‘Begehren’ (BGE, Lohnzuwächse, Umverteilung von oben nach unten) zu unterstützen, wenn sie in die ‘richtige Richtung’ gehen oder sie zumindest nicht verhindern?&quot;&lt;/i&gt;

Ja. Jedenfalls denke ich, daß das, wenn irgendwas so etwas wie zielführend ist, dann das.

&#039;Arbeit&#039; an s.g. großen Entwürfen ist ja nicht grundsätzlich verkehrt. Einerseits kann der, der sich damit beschäftigt, seine eigenen Gedanken &#039;schärfen&#039;, andererseits gleich schon mal &#039;gucken&#039;, was denn andere so dazu meinen würden.

Gegner betonfest &#039;ausgemalter&#039; Entwürfe bin ich eh irgendwie, es muß doch morgen nicht mehr alles &#039;stimmen&#039;, was gestern als Handlungskonsequenz, noch dazu von nur wenigen, so gesehen wurde...

Dazu käme ja auch  immer die Frage der Umsetzungsmöglichkeit.
(Umsetzungsart/- macht)

Ich denke - so etwas muß sich &#039;aus sich selbst&#039; entwickeln. Darin mit herumwuseln, was sich da so entwickeln  will oder Deiner, meiner oder anderer Meinung nach entwickeln sollte - halte ich für selbstverständlich. 
Jedenfalls für so &#039;Gestrickte&#039;, wie Dich, mich und evtl. auch @flatter.

Ich würds da auch nicht so eingrenzen nach &quot;die richtige Richtung&quot;. 
Ist nicht alles, was nicht Menschen ausgrenzt und schaut etwas gemeinsam zu machen/schaffen &#039;richtige&#039; Richtung?
Ich meine: Ja.

Wenn ich mir Sozialismus/Kommunismus nicht als etwas vorstelle, wo sich Menschen einer Sache, einem Ideal unterzuordnen haben, sondern etwas ist, wo sie endlich selbst und frei entscheiden können sollen, wie sie (gemeinsam) leben - dann muß ich hier beinahe jeden Strohhalm, der sich auch nur zu bewegen &#039;droht&#039;, unterstützen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peinhart(32)</p>
<p><i>&#8220;Ist eher angesagt, weiterhin Kritik einerseits zu ‘konsolidieren’ und andererseits ‘in’s Volk zu tragen’? Auch kleine Schritte und ‘Begehren’ (BGE, Lohnzuwächse, Umverteilung von oben nach unten) zu unterstützen, wenn sie in die ‘richtige Richtung’ gehen oder sie zumindest nicht verhindern?&#8221;</i></p>
<p>Ja. Jedenfalls denke ich, daß das, wenn irgendwas so etwas wie zielführend ist, dann das.</p>
<p>&#8216;Arbeit&#8217; an s.g. großen Entwürfen ist ja nicht grundsätzlich verkehrt. Einerseits kann der, der sich damit beschäftigt, seine eigenen Gedanken &#8216;schärfen&#8217;, andererseits gleich schon mal &#8216;gucken&#8217;, was denn andere so dazu meinen würden.</p>
<p>Gegner betonfest &#8216;ausgemalter&#8217; Entwürfe bin ich eh irgendwie, es muß doch morgen nicht mehr alles &#8216;stimmen&#8217;, was gestern als Handlungskonsequenz, noch dazu von nur wenigen, so gesehen wurde&#8230;</p>
<p>Dazu käme ja auch  immer die Frage der Umsetzungsmöglichkeit.<br />
(Umsetzungsart/- macht)</p>
<p>Ich denke &#8211; so etwas muß sich &#8216;aus sich selbst&#8217; entwickeln. Darin mit herumwuseln, was sich da so entwickeln  will oder Deiner, meiner oder anderer Meinung nach entwickeln sollte &#8211; halte ich für selbstverständlich.<br />
Jedenfalls für so &#8216;Gestrickte&#8217;, wie Dich, mich und evtl. auch @flatter.</p>
<p>Ich würds da auch nicht so eingrenzen nach &#8220;die richtige Richtung&#8221;.<br />
Ist nicht alles, was nicht Menschen ausgrenzt und schaut etwas gemeinsam zu machen/schaffen &#8216;richtige&#8217; Richtung?<br />
Ich meine: Ja.</p>
<p>Wenn ich mir Sozialismus/Kommunismus nicht als etwas vorstelle, wo sich Menschen einer Sache, einem Ideal unterzuordnen haben, sondern etwas ist, wo sie endlich selbst und frei entscheiden können sollen, wie sie (gemeinsam) leben &#8211; dann muß ich hier beinahe jeden Strohhalm, der sich auch nur zu bewegen &#8216;droht&#8217;, unterstützen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53931</link>
		<dc:creator><![CDATA[vera]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 12:12:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14850#comment-53931</guid>
		<description><![CDATA[Wie könnte man es denen klar machen? Gar nicht, no way. Sehr traurig.

(Nur ein kurzes Lebenszeichen, nicht, dass du was denkst. Komme im Moment nur noch zum Feedlesen.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie könnte man es denen klar machen? Gar nicht, no way. Sehr traurig.</p>
<p>(Nur ein kurzes Lebenszeichen, nicht, dass du was denkst. Komme im Moment nur noch zum Feedlesen.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bakunin</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53929</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bakunin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 11:08:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14850#comment-53929</guid>
		<description><![CDATA[Lazarus09 meint:
August 2nd, 2012 at 11:32

Peinhart

&quot;Diskussion relativ schnell zum Erliegen gekommen ist, und wohl nicht nur, weil auch hier bereits zwei neue ‘Säue’ galoppieren&quot;

Wenn wir über &quot;Arbeit&quot; sprechen wollen, so müssen wir immer ganz klar unterscheiden zwischen Arbeit, welche wir für uns selbst verrichten und für die wir i.d.R. auch kein Geld bekommen, wie zum Beispiel unsere ganze Hausarbeit, Kinder und andere Angehörige betreuen, Gartenarbeit, freiwillige Mitarbeit in Schulen oder Vereinen etc..... und Arbeit für andere, Arbeit gegen Geld(Lohn, Gehalt), Arbeit für andere als zu allererst deren Mittel, sich mit dieser per Lohn oder Gehalt gekauften Arbeit zu breichern, Profite, Renditen, Gewinne oder wie man&#039;s auch immer nennen will, zu &quot;erwirtschaften&quot;, kurzum: Lohnarbeit!

Und nur um diese geht es doch letztlich in allen öffetlichen Diskussionen.
Es gibt weder eine &quot;Krise der Arbeitsgesellschaft&quot; noch geht uns die Arbeit aus, sie ist nach wie vor vorhanden in Hülle und Fülle, kann aber nur und erst &quot;abgeleistet&quot; werden, wenn am Ende eine realistische Aussicht auf Profit besteht.

Wenn also immer wieder von einem &quot;Ausgehen der Arbeit&quot; die Rede ist, so bezieht sich das in Wahrheit immer nur auf die kapitalistische Lohnarbeit, und zwar auf Grund der immer mehr zugunsten des konstanten Kapitals sich verändernden organischen Zusammensetzung des Gesamtkapitals, dass nur so sich schließlich verwerten, und das heist immer, sich vermehren kann - und muss.
Autoren wie Tomas Konicz oder Robert Kurz haben auf diese Zusammenhänge in vielen Beiträgen immer wieder hingewiesen.
Es ist schlicht und einfach der Kapitalismus selbst, der die Möglichkeiten und Bedingungen für Lohnarbeit immer weiter einengt und verschlechtert.

Womit wir auch schon bei euren geliebten Telefonanbietern und deren Service und sonstigen Leistungen wären.
Auch hier habt ihr es nicht einfach mit Arbeit an-sich zu tun sondern mit Lohnarbeit, Lohnknechten....
Und weshalb sollten die sich bei oft schlechter Bezahlung und eben so häufigen prekären Beschäftigungsverhältnissen den Arsch mehr aufreißen als nötig?
Weshalb sollten auch die Betreiber als Privateigentümer nicht um ihrer Gewinne willens sparen wo immer möglich?
Das kann man nur von Schwachköpfen oder Gehirngewaschenen, oder aber völlig sozial verängstigten, vor sozialer Angst nur so bibbernden Lohnknechten erwarten, und bzw Privateigentümern, die keinen nennenswerten Profit anstreben. Kennt ihr solche persönlich?
Ohne Gewinne, ohne Moos nix los, wisst ihr doch längst.....
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lazarus09 meint:<br />
August 2nd, 2012 at 11:32</p>
<p>Peinhart</p>
<p>&#8220;Diskussion relativ schnell zum Erliegen gekommen ist, und wohl nicht nur, weil auch hier bereits zwei neue ‘Säue’ galoppieren&#8221;</p>
<p>Wenn wir über &#8220;Arbeit&#8221; sprechen wollen, so müssen wir immer ganz klar unterscheiden zwischen Arbeit, welche wir für uns selbst verrichten und für die wir i.d.R. auch kein Geld bekommen, wie zum Beispiel unsere ganze Hausarbeit, Kinder und andere Angehörige betreuen, Gartenarbeit, freiwillige Mitarbeit in Schulen oder Vereinen etc&#8230;.. und Arbeit für andere, Arbeit gegen Geld(Lohn, Gehalt), Arbeit für andere als zu allererst deren Mittel, sich mit dieser per Lohn oder Gehalt gekauften Arbeit zu breichern, Profite, Renditen, Gewinne oder wie man&#8217;s auch immer nennen will, zu &#8220;erwirtschaften&#8221;, kurzum: Lohnarbeit!</p>
<p>Und nur um diese geht es doch letztlich in allen öffetlichen Diskussionen.<br />
Es gibt weder eine &#8220;Krise der Arbeitsgesellschaft&#8221; noch geht uns die Arbeit aus, sie ist nach wie vor vorhanden in Hülle und Fülle, kann aber nur und erst &#8220;abgeleistet&#8221; werden, wenn am Ende eine realistische Aussicht auf Profit besteht.</p>
<p>Wenn also immer wieder von einem &#8220;Ausgehen der Arbeit&#8221; die Rede ist, so bezieht sich das in Wahrheit immer nur auf die kapitalistische Lohnarbeit, und zwar auf Grund der immer mehr zugunsten des konstanten Kapitals sich verändernden organischen Zusammensetzung des Gesamtkapitals, dass nur so sich schließlich verwerten, und das heist immer, sich vermehren kann &#8211; und muss.<br />
Autoren wie Tomas Konicz oder Robert Kurz haben auf diese Zusammenhänge in vielen Beiträgen immer wieder hingewiesen.<br />
Es ist schlicht und einfach der Kapitalismus selbst, der die Möglichkeiten und Bedingungen für Lohnarbeit immer weiter einengt und verschlechtert.</p>
<p>Womit wir auch schon bei euren geliebten Telefonanbietern und deren Service und sonstigen Leistungen wären.<br />
Auch hier habt ihr es nicht einfach mit Arbeit an-sich zu tun sondern mit Lohnarbeit, Lohnknechten&#8230;.<br />
Und weshalb sollten die sich bei oft schlechter Bezahlung und eben so häufigen prekären Beschäftigungsverhältnissen den Arsch mehr aufreißen als nötig?<br />
Weshalb sollten auch die Betreiber als Privateigentümer nicht um ihrer Gewinne willens sparen wo immer möglich?<br />
Das kann man nur von Schwachköpfen oder Gehirngewaschenen, oder aber völlig sozial verängstigten, vor sozialer Angst nur so bibbernden Lohnknechten erwarten, und bzw Privateigentümern, die keinen nennenswerten Profit anstreben. Kennt ihr solche persönlich?<br />
Ohne Gewinne, ohne Moos nix los, wisst ihr doch längst&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lazarus09</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53926</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lazarus09]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 09:32:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14850#comment-53926</guid>
		<description><![CDATA[Peinhart

&lt;I&gt;Diskussion relativ schnell zum Erliegen gekommen ist, und wohl nicht nur, weil auch hier bereits zwei neue ‘Säue’ galoppieren&lt;/I&gt;

Ich kann da nur für mich sprechen aber all die Mechanismen, vom Lobbyistentum unserer Vertreter bis zum gelähmten devoten Michel über die Spaßgesellschaft und die Permantwegseher  alles gefühlte Millionenmal durchgekaut.Ich schreibe seit ca 10-12 Jahren als ich merkte das es trotz immer mehr Arbeit und &quot;Sparmaßnahmen&quot; immer schwieriger wurde die Kosten zusammen zu bekommen was dann zum Schluß führte Deutschland zu verlassen .. Hauptpreistreiber ist und bleibt wenn auch nicht immer gleich ersichtlich der Staat und die Versorger welche alle Einnahmen in die immer gleiche Richtung hochverteilen. 
Und ansonsten auch wie schon x Mal durchgekaut sind alle legalen Protestmittel wirkungslos und alle die vielleicht wenigstens wahrgenommen würden Illegal.
Also findet Leute für eine APO 2.0 oder RAF 2.0 alles andere wird von den Kapitalisten Medien als Spinnerei verunglimpft und klein geredet..Aber doch nicht in Deuuuutschland .. und die Schafherde stimmt blökend ein solange sie noch einen haben auf den sie spucken können .. thats all about]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peinhart</p>
<p><i>Diskussion relativ schnell zum Erliegen gekommen ist, und wohl nicht nur, weil auch hier bereits zwei neue ‘Säue’ galoppieren</i></p>
<p>Ich kann da nur für mich sprechen aber all die Mechanismen, vom Lobbyistentum unserer Vertreter bis zum gelähmten devoten Michel über die Spaßgesellschaft und die Permantwegseher  alles gefühlte Millionenmal durchgekaut.Ich schreibe seit ca 10-12 Jahren als ich merkte das es trotz immer mehr Arbeit und &#8220;Sparmaßnahmen&#8221; immer schwieriger wurde die Kosten zusammen zu bekommen was dann zum Schluß führte Deutschland zu verlassen .. Hauptpreistreiber ist und bleibt wenn auch nicht immer gleich ersichtlich der Staat und die Versorger welche alle Einnahmen in die immer gleiche Richtung hochverteilen.<br />
Und ansonsten auch wie schon x Mal durchgekaut sind alle legalen Protestmittel wirkungslos und alle die vielleicht wenigstens wahrgenommen würden Illegal.<br />
Also findet Leute für eine APO 2.0 oder RAF 2.0 alles andere wird von den Kapitalisten Medien als Spinnerei verunglimpft und klein geredet..Aber doch nicht in Deuuuutschland .. und die Schafherde stimmt blökend ein solange sie noch einen haben auf den sie spucken können .. thats all about</p>
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		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14850#comment-53925</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 09:05:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich stelle fest, dass die Diskussion relativ schnell zum Erliegen gekommen ist, und wohl nicht nur, weil auch hier bereits zwei neue &#039;Säue&#039; galoppieren (sorry...). Ist es schlicht nur zu verfrüht, an so etwas wie dem großen Wurf, einem neuen (bzw dem ersten &#039;bewussten&#039;) &#039;Gesellschaftsvertrag&#039; zu arbeiten, oder ist es vielleicht generell nicht sinnvoll? Was bedeutet das für das &#039;konkrete Handeln&#039;. Ist eher angesagt, weiterhin Kritik einerseits zu &#039;konsolidieren&#039; und andererseits &#039;in&#039;s Volk zu tragen&#039;? Auch kleine Schritte und &#039;Begehren&#039; (BGE, Lohnzuwächse, Umverteilung von oben nach unten) zu unterstützen, wenn sie in die &#039;richtige Richtung&#039; gehen oder sie zumindest nicht verhindern? Soziale bzw &#039;Graswurzelprojekte&#039; zu unterstützen und am &#039;kollektiven Bewußtsein&#039; zu arbeiten?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle fest, dass die Diskussion relativ schnell zum Erliegen gekommen ist, und wohl nicht nur, weil auch hier bereits zwei neue &#8216;Säue&#8217; galoppieren (sorry&#8230;). Ist es schlicht nur zu verfrüht, an so etwas wie dem großen Wurf, einem neuen (bzw dem ersten &#8216;bewussten&#8217;) &#8216;Gesellschaftsvertrag&#8217; zu arbeiten, oder ist es vielleicht generell nicht sinnvoll? Was bedeutet das für das &#8216;konkrete Handeln&#8217;. Ist eher angesagt, weiterhin Kritik einerseits zu &#8216;konsolidieren&#8217; und andererseits &#8216;in&#8217;s Volk zu tragen&#8217;? Auch kleine Schritte und &#8216;Begehren&#8217; (BGE, Lohnzuwächse, Umverteilung von oben nach unten) zu unterstützen, wenn sie in die &#8216;richtige Richtung&#8217; gehen oder sie zumindest nicht verhindern? Soziale bzw &#8216;Graswurzelprojekte&#8217; zu unterstützen und am &#8216;kollektiven Bewußtsein&#8217; zu arbeiten?</p>
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