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	<title>Kommentare zu: Wir bauen Brücken ins Nichts</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: der Herr Karl</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49643</link>
		<dc:creator><![CDATA[der Herr Karl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 08:31:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auceza meinte: 
Juni 10th, 2012 at 23:08 
&quot;Das Problem der Parteien des linken Spektrums scheint es zu sein, dass sich alle nur dabei einig sind, dass der konservative Neoliberalismus unmenschlich ist und ins Verderben führt.
In den meisten anderen Punkten trennen tiefe Gräben die politisch nach links orientierten Menschen. Insbesondere dann, wenn es darum geht Problemlösungen zu entwickeln.&quot;

Blablabla.
Wenigstens endet dein Kommentar nicht mehr mit &quot;Eure Auc&quot;. Es kann also nur noch besser werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auceza meinte:<br />
Juni 10th, 2012 at 23:08<br />
&#8220;Das Problem der Parteien des linken Spektrums scheint es zu sein, dass sich alle nur dabei einig sind, dass der konservative Neoliberalismus unmenschlich ist und ins Verderben führt.<br />
In den meisten anderen Punkten trennen tiefe Gräben die politisch nach links orientierten Menschen. Insbesondere dann, wenn es darum geht Problemlösungen zu entwickeln.&#8221;</p>
<p>Blablabla.<br />
Wenigstens endet dein Kommentar nicht mehr mit &#8220;Eure Auc&#8221;. Es kann also nur noch besser werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Auceza</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49636</link>
		<dc:creator><![CDATA[Auceza]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 23:43:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14178#comment-49636</guid>
		<description><![CDATA[Obgleich ich diplomierte Ökonomin bin, habe ich während des Studiums vor allen Dingen gelernt, die Dogmen der Volkswirtschaftslehre anzuzweifeln.

Das Grundproblem der Ökonomie liegt darin, dass sie nur auf der Basis der Quantifizierung funktioniert. Allerdings lassen sich in unser komplexer werdenden Kultur viele &quot;Güter&quot; nicht mehr sinnvoll quantifizieren.

So gewinnt in den Diskussionen der Wirtschaftsexperten das an sich esoterische &quot;qualitative&quot; Wachstum an Bedeutung. 
Die Problematik der Qualität von Wirtschaftsprozessen erscheint dann in der Volkswirtschaftslehre auch als zentrales, nicht auflösbares Problem der externen Effekte.
Sie findet sich auch wieder im betriebswirtschaftlichen  Rechnungswesen bei der Berechnung von Unternehmenswerten.

Was jedoch entscheidend bei der Bewertung der Aussagen von Ökonomen ist, dass sie das Phänomen der Innovation nicht erklären können. 
Dabei ist Innovation von maßgeblicher Bedeutung für alle dynamischen volkswirtschaftlichen Prozesse, insbesondere in der Wachstumstheorie.
Innovation wird als externe, nicht erklärbare Variable definiert, welche der &quot;Experte&quot; stets irgendwie willkürlich festlegt.
Der Innovationsbegriff ist so rätselhaft und dubios in der volkswirtschaftlichen Theorie wie das &quot;Ding an sich&quot; der Kantischen Philosophie.

Die Volkswirtschaftslehre begrenzt sich notwendiger Weise auf irrationale Art selbst, indem Prämissen über die Welt getroffen werden müssen, welche die Weltwirklichkeit in heute nicht mehr akzeptabler Weise simplifizieren.
Ohne die simplifizierenden Prämissen ist eine Quantifizierung unmöglich.

Es ist auch so, dass im Grunde in den formulierten Prämissen der Ökonomen bereits implizit alle Schlussfolgerungen, alle &quot;Empfehlungen&quot;, alle Resultate der Wirtschaftswissenschaftler enthalten sind. 
Mit der Manipulation der Prämissen ist faktisch jede Aussage als &quot;wirtschaftswissenschaftlich&quot; legitimierbar. 
Dies ist die eigentliche &quot;Logik der Marktwirtschaft&quot;.

Allein die Prämisse des homo oeconomicus ist extrem weltfremd, wird aber dennoch allen Aussagen zugrunde gelegt.

Das Systemdenken der Ökonomen ist primitiv und ignorant, weshalb sich ihre Prognosen ständig als unzuverlässig erweisen. Die Überlegungen der Wirtschaftsfachleute sind orientiert an einem antiquierten, mechanistischem Weltbild.

Wenn wir unsere wirtschaftlichen Probleme überwinden wollen, müssen wir m.E. vor allen Dingen die ökonomischen Denkweise überwinden, welche in allen ihren Ausprägungen (Liberalismus, Neoliberalismus, Marxismus, Keynesianismus, Neokeynesianismus usw.) weltfremd ist.

Die Lösung unserer ökonomischen Probleme besteht darin, die Ökonomen zu entmachten, weil ihre Modellrechnungen systematisch falsch sind, uns in die Irre führen.

Die europäische Währungsunion funktioniert deshalb nicht, weil ökonomisches Denken so dominant geworden ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obgleich ich diplomierte Ökonomin bin, habe ich während des Studiums vor allen Dingen gelernt, die Dogmen der Volkswirtschaftslehre anzuzweifeln.</p>
<p>Das Grundproblem der Ökonomie liegt darin, dass sie nur auf der Basis der Quantifizierung funktioniert. Allerdings lassen sich in unser komplexer werdenden Kultur viele &#8220;Güter&#8221; nicht mehr sinnvoll quantifizieren.</p>
<p>So gewinnt in den Diskussionen der Wirtschaftsexperten das an sich esoterische &#8220;qualitative&#8221; Wachstum an Bedeutung.<br />
Die Problematik der Qualität von Wirtschaftsprozessen erscheint dann in der Volkswirtschaftslehre auch als zentrales, nicht auflösbares Problem der externen Effekte.<br />
Sie findet sich auch wieder im betriebswirtschaftlichen  Rechnungswesen bei der Berechnung von Unternehmenswerten.</p>
<p>Was jedoch entscheidend bei der Bewertung der Aussagen von Ökonomen ist, dass sie das Phänomen der Innovation nicht erklären können.<br />
Dabei ist Innovation von maßgeblicher Bedeutung für alle dynamischen volkswirtschaftlichen Prozesse, insbesondere in der Wachstumstheorie.<br />
Innovation wird als externe, nicht erklärbare Variable definiert, welche der &#8220;Experte&#8221; stets irgendwie willkürlich festlegt.<br />
Der Innovationsbegriff ist so rätselhaft und dubios in der volkswirtschaftlichen Theorie wie das &#8220;Ding an sich&#8221; der Kantischen Philosophie.</p>
<p>Die Volkswirtschaftslehre begrenzt sich notwendiger Weise auf irrationale Art selbst, indem Prämissen über die Welt getroffen werden müssen, welche die Weltwirklichkeit in heute nicht mehr akzeptabler Weise simplifizieren.<br />
Ohne die simplifizierenden Prämissen ist eine Quantifizierung unmöglich.</p>
<p>Es ist auch so, dass im Grunde in den formulierten Prämissen der Ökonomen bereits implizit alle Schlussfolgerungen, alle &#8220;Empfehlungen&#8221;, alle Resultate der Wirtschaftswissenschaftler enthalten sind.<br />
Mit der Manipulation der Prämissen ist faktisch jede Aussage als &#8220;wirtschaftswissenschaftlich&#8221; legitimierbar.<br />
Dies ist die eigentliche &#8220;Logik der Marktwirtschaft&#8221;.</p>
<p>Allein die Prämisse des homo oeconomicus ist extrem weltfremd, wird aber dennoch allen Aussagen zugrunde gelegt.</p>
<p>Das Systemdenken der Ökonomen ist primitiv und ignorant, weshalb sich ihre Prognosen ständig als unzuverlässig erweisen. Die Überlegungen der Wirtschaftsfachleute sind orientiert an einem antiquierten, mechanistischem Weltbild.</p>
<p>Wenn wir unsere wirtschaftlichen Probleme überwinden wollen, müssen wir m.E. vor allen Dingen die ökonomischen Denkweise überwinden, welche in allen ihren Ausprägungen (Liberalismus, Neoliberalismus, Marxismus, Keynesianismus, Neokeynesianismus usw.) weltfremd ist.</p>
<p>Die Lösung unserer ökonomischen Probleme besteht darin, die Ökonomen zu entmachten, weil ihre Modellrechnungen systematisch falsch sind, uns in die Irre führen.</p>
<p>Die europäische Währungsunion funktioniert deshalb nicht, weil ökonomisches Denken so dominant geworden ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Udo</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49392</link>
		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 11:12:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ty]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ty</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49391</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 10:28:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Udo: Die Fragen sind eher etwas für ein Seminar und nicht für einen Blogkommentar. Ich maße mir nicht an, hier solche Zusammenhänge en passant erklären zu können, gebe aber ein paar Hinweis aus meiner Sicht.

1) Nein, das ist nicht universell zu verstehen, sondern m.E. für eine &#039;geordnete&#039; Volkswirtschaft. Auch die Geldmenge spielt eine Rolle, vor allem wenn bestimmte Parameter eine gewisse Größe erreichen wie z.B. in einer Hyperinflation. Wenn man Preisexplosionen mit Gelddrucken bekämpft, werden die Löhne quasi irrelevant. Andere erachten ja nur die Geldmenge als entscheidend, wogegen allerdings die Aktualität schon spricht. Es ist schon viel zu viel Geld im Umlauf. Man stelle sich vor, unsere reichen Renditejäger fingen an zu konsumieren, würden Brot und Schuhe kaufen für ihr Geld. Das würde  ratzfatz zur Katastrophe werden. 
Hier muss man auch den Unterschied sehen zwischen dem Außenwert einer Währung und der Preisentwicklung, da wird es dann komplizierter.

2. Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Angleichung der Lebensverhältnisse auf der Agenda stand. If so, müsste aber Deutschland zusehen, dass es &#039;weniger produktiv&#039; wird, also höhere Löhne zahlt/mehr Inflation schafft. Tatsächlich tat es das Gegenteil. Dass man in einer Gemeinsamen Währung bei unterschiedlichen Startbedingungen eine Angleichung schafft, ist nur durch Ausgleichungszahlungen möglich. So haben wir das mit der DDR gemacht, und selbst das funzt nicht wirklich. Es gibt aber ja Freizügigkeit. Die kann &#039;Ausgleich&#039; schaffen.

3. Flassbeck zeigt, dass es einfache Korrelationen gibt, die über Jahrzehnte evident bleiben. Ich schätze, dass auch er nicht meint, dass sie unter allen Umständen gelten und nicht durch äußere Einflüsse relativiert werden. Was er freilich feststellt, ist dass seine Kollegen gern völlig an diesen Korrelationen vorbei orakeln und sie z.T. ins Gegenteil verkehren. Das müssten die mal erklären, können sie aber nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Udo: Die Fragen sind eher etwas für ein Seminar und nicht für einen Blogkommentar. Ich maße mir nicht an, hier solche Zusammenhänge en passant erklären zu können, gebe aber ein paar Hinweis aus meiner Sicht.</p>
<p>1) Nein, das ist nicht universell zu verstehen, sondern m.E. für eine &#8216;geordnete&#8217; Volkswirtschaft. Auch die Geldmenge spielt eine Rolle, vor allem wenn bestimmte Parameter eine gewisse Größe erreichen wie z.B. in einer Hyperinflation. Wenn man Preisexplosionen mit Gelddrucken bekämpft, werden die Löhne quasi irrelevant. Andere erachten ja nur die Geldmenge als entscheidend, wogegen allerdings die Aktualität schon spricht. Es ist schon viel zu viel Geld im Umlauf. Man stelle sich vor, unsere reichen Renditejäger fingen an zu konsumieren, würden Brot und Schuhe kaufen für ihr Geld. Das würde  ratzfatz zur Katastrophe werden.<br />
Hier muss man auch den Unterschied sehen zwischen dem Außenwert einer Währung und der Preisentwicklung, da wird es dann komplizierter.</p>
<p>2. Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Angleichung der Lebensverhältnisse auf der Agenda stand. If so, müsste aber Deutschland zusehen, dass es &#8216;weniger produktiv&#8217; wird, also höhere Löhne zahlt/mehr Inflation schafft. Tatsächlich tat es das Gegenteil. Dass man in einer Gemeinsamen Währung bei unterschiedlichen Startbedingungen eine Angleichung schafft, ist nur durch Ausgleichungszahlungen möglich. So haben wir das mit der DDR gemacht, und selbst das funzt nicht wirklich. Es gibt aber ja Freizügigkeit. Die kann &#8216;Ausgleich&#8217; schaffen.</p>
<p>3. Flassbeck zeigt, dass es einfache Korrelationen gibt, die über Jahrzehnte evident bleiben. Ich schätze, dass auch er nicht meint, dass sie unter allen Umständen gelten und nicht durch äußere Einflüsse relativiert werden. Was er freilich feststellt, ist dass seine Kollegen gern völlig an diesen Korrelationen vorbei orakeln und sie z.T. ins Gegenteil verkehren. Das müssten die mal erklären, können sie aber nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Udo</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49388</link>
		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 09:47:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe den Vortrag mit großem Interesse gesehen und habe an der Schlüsselstelle Lohn einige Fragen :
1.	Gilt die These, dass Inflation durch die Lohnentwicklung angetrieben wird, universell, wenn ja warum ? Dies erscheint mir relativ wichtig für den Zusammenhalt der Theorie zu sein und ich habe so meine Zweifel ob die Hyperinflation in den 20ern damit zu erklären wäre.

2.	Zum Start der Währungsunion wurde ein gemeinsames Inflationsziel (die knapp 2% definiert). Wenn dies nach Flassbeck nur unter der Bedingung einer Erfüllung dieses Zieles durch jeden Staat einzeln systemstabil zu erreichen gewesen wäre, wodurch hätte dann je Angleichung der Lebensverhältnisse erreicht werden können ? (mal abseits der Frage, ob dies Ziel war, m.E. bliebe es doch für echte Nachhaltigkeit notwendig)

Dazu: War es nicht so, dass insbesondere Produkte und Dienstleistungen des täglichen Lebens in den frühen 90ern ein deutliches Preisgefälle hatten, tendenziell korrespondierend mit dem minderen Lohnniveau außerhalb der „Nordländer“ (ohne dass dies im Saldo zu einem identischen Lebensverhältnis geführt hätte, nur Eindruck, durch mich nicht untersucht) ? Also gab es zumindest in diesem Bereich keine vergleichbaren Produkte, die beide initial 100 gekostet haben, oder ?

Dazu noch: Ich sehe wohl, dass es im täglichen Leben etwa in Deutschland Kosten- und Einkommensunterschiede etwa zwischen Nord und Süd, wohl noch extremer in Frankreich zwischen den Zentren und der Provinz gibt. Inwieweit sind solche Unterschiede unter den Bedingungen der gewünschten europäischen Einheit zu akzeptieren und wenn nicht, wie kann man dies unter Bedingungen der offenbar nötigen Parallelinflation dann noch heilen ?

3.	Gelegentlich wird Flassbeck und anderen die Ungültigkeit der Betrachtung der einfachen Korrelationen vorgehalten, meint er wohl dies mit dem Brechtzitat „.. seht durchs das Fernrohr …“ ?
Danke für die Mühe mit den Antworten.
Udo]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Vortrag mit großem Interesse gesehen und habe an der Schlüsselstelle Lohn einige Fragen :<br />
1.	Gilt die These, dass Inflation durch die Lohnentwicklung angetrieben wird, universell, wenn ja warum ? Dies erscheint mir relativ wichtig für den Zusammenhalt der Theorie zu sein und ich habe so meine Zweifel ob die Hyperinflation in den 20ern damit zu erklären wäre.</p>
<p>2.	Zum Start der Währungsunion wurde ein gemeinsames Inflationsziel (die knapp 2% definiert). Wenn dies nach Flassbeck nur unter der Bedingung einer Erfüllung dieses Zieles durch jeden Staat einzeln systemstabil zu erreichen gewesen wäre, wodurch hätte dann je Angleichung der Lebensverhältnisse erreicht werden können ? (mal abseits der Frage, ob dies Ziel war, m.E. bliebe es doch für echte Nachhaltigkeit notwendig)</p>
<p>Dazu: War es nicht so, dass insbesondere Produkte und Dienstleistungen des täglichen Lebens in den frühen 90ern ein deutliches Preisgefälle hatten, tendenziell korrespondierend mit dem minderen Lohnniveau außerhalb der „Nordländer“ (ohne dass dies im Saldo zu einem identischen Lebensverhältnis geführt hätte, nur Eindruck, durch mich nicht untersucht) ? Also gab es zumindest in diesem Bereich keine vergleichbaren Produkte, die beide initial 100 gekostet haben, oder ?</p>
<p>Dazu noch: Ich sehe wohl, dass es im täglichen Leben etwa in Deutschland Kosten- und Einkommensunterschiede etwa zwischen Nord und Süd, wohl noch extremer in Frankreich zwischen den Zentren und der Provinz gibt. Inwieweit sind solche Unterschiede unter den Bedingungen der gewünschten europäischen Einheit zu akzeptieren und wenn nicht, wie kann man dies unter Bedingungen der offenbar nötigen Parallelinflation dann noch heilen ?</p>
<p>3.	Gelegentlich wird Flassbeck und anderen die Ungültigkeit der Betrachtung der einfachen Korrelationen vorgehalten, meint er wohl dies mit dem Brechtzitat „.. seht durchs das Fernrohr …“ ?<br />
Danke für die Mühe mit den Antworten.<br />
Udo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lazarus09</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49352</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lazarus09]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 20:13:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[++ OT ++

Hat denn schon jemand die KTO &amp; BLZ von Schleckers  Spendenkonto ...? Soll ja offiziell nur noch 40 Mio besitzen der Arme .]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>++ OT ++</p>
<p>Hat denn schon jemand die KTO &amp; BLZ von Schleckers  Spendenkonto &#8230;? Soll ja offiziell nur noch 40 Mio besitzen der Arme .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49351</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 20:00:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14178#comment-49351</guid>
		<description><![CDATA[@Guest(39)

&lt;i&gt;&quot;Da wo es ist, hat es offensichtlich zu sein und da wo es nicht ist, soll es auch gar nicht sein.&quot;&lt;/i&gt;

So ist es mE auch, jedenfalls dann, wenn &#039;man&#039; der Logik dieses Systems hier folgen will.

Will ich aber nicht mehr^^

Geld ist unmittelbar an Ware gebunden. Es ist &#039;nur&#039; die umgewandelte Form der Ware.
Das war es schon immer. Auch in Zeiten als der einzelne Handwerker noch sein eigener Arbeiter/Produzent und Eigentümer seiner Produktionsmittel war.

Im Kapitalismus heutzutage gehts aber lange nicht mehr nur um diese ursprüngliche Akkumation, heute gehts um erweiterte Akkumulation. Die ist nur über Kredit und Lohnarbeit, also fremde Arbeit möglich.

PS - Ist es nicht eigentlich bescheuert, wenn &#039;man&#039; Hunger hat, dann Geld haben zu wollen? 
... vielleicht sollten &#039;wir&#039; da doch mal ganz pragmatisch rangehen und &#039;uns&#039; erinnern, daß Geld im Gegensatz zu Brot* nicht satt macht - also unser &#039;Arbeitsziel&#039; mal einer Überprüfung unterziehen... 

*Niemand lebt von Brot allein, setzte ich nur als Metapher, für alles was &#039;wir&#039; so brauchen (möchten)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Guest(39)</p>
<p><i>&#8220;Da wo es ist, hat es offensichtlich zu sein und da wo es nicht ist, soll es auch gar nicht sein.&#8221;</i></p>
<p>So ist es mE auch, jedenfalls dann, wenn &#8216;man&#8217; der Logik dieses Systems hier folgen will.</p>
<p>Will ich aber nicht mehr^^</p>
<p>Geld ist unmittelbar an Ware gebunden. Es ist &#8216;nur&#8217; die umgewandelte Form der Ware.<br />
Das war es schon immer. Auch in Zeiten als der einzelne Handwerker noch sein eigener Arbeiter/Produzent und Eigentümer seiner Produktionsmittel war.</p>
<p>Im Kapitalismus heutzutage gehts aber lange nicht mehr nur um diese ursprüngliche Akkumation, heute gehts um erweiterte Akkumulation. Die ist nur über Kredit und Lohnarbeit, also fremde Arbeit möglich.</p>
<p>PS &#8211; Ist es nicht eigentlich bescheuert, wenn &#8216;man&#8217; Hunger hat, dann Geld haben zu wollen?<br />
&#8230; vielleicht sollten &#8216;wir&#8217; da doch mal ganz pragmatisch rangehen und &#8216;uns&#8217; erinnern, daß Geld im Gegensatz zu Brot* nicht satt macht &#8211; also unser &#8216;Arbeitsziel&#8217; mal einer Überprüfung unterziehen&#8230; </p>
<p>*Niemand lebt von Brot allein, setzte ich nur als Metapher, für alles was &#8216;wir&#8217; so brauchen (möchten)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd_r</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49349</link>
		<dc:creator><![CDATA[bernd_r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 19:15:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14178#comment-49349</guid>
		<description><![CDATA[Wunderbar lockerer, allgemeinverständlicher Vortrag von Flassbeck. Habe ihn schon im März gesehen und als .mp4 aufgezeichnet, weil man im Inet ja nie weiß, ob eine URL am nächsten Tag noch existiert.

Anläßlich eines Deiner früheren Artikel, aus dem auch ein wenig Verzweiflung über die in unserem jetzigen (mit Absicht ruinierten - zu ruinierenden) Universitätswesen dargebotene Wissenschaft sprach, habe ich mal eine Liste von Personen aus diesem Bereich angelegt, deren Beiträge in verschiedenen Publikationsorganen ich mehr oder weniger regelmäßig lese, als Diskussionsgrundlage im eigenen Kreis benutze, bzw. auf diese aufmerksam mache.

Hier ist die (unvollständige - nur was gerade präsent ist) Liste. Sie sind alle Prof. Dr., dehalb lasse ich das jetzt mal weg:

Ökonomen - im deutschsprachigen Bereich:
Heiner Flassbeck
Peter Bofinger
Rudolf Hickel
Gustav Horn
Heinz-Josef Bontrup

Ökonomen - im angelsächsischen Bereich:
Paul Krugman
Josef Stiglitz
Michael Hudson
James Galbraith
Richard Wolff
Amartya Sen
Edward S. Herman

Politologen, Soziologen:
Elmar Altvater
Peter Grottian
Christoph Butterwegge
Gerhard Bosch

Mathematiker, Statistiker:
Gerd Bosbach
Walter Krämer

Diese Leute haben natürlich im einzelnen auch ganz unterschiedliche Auffassungen, aber die Beschäftigung mit ihren Beiträgen lohnt sich immer - und sei es nur als Antidot zu den allgegenwärtigen Mainstream-Lügen, dem heutigen Opium des Volkes...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar lockerer, allgemeinverständlicher Vortrag von Flassbeck. Habe ihn schon im März gesehen und als .mp4 aufgezeichnet, weil man im Inet ja nie weiß, ob eine URL am nächsten Tag noch existiert.</p>
<p>Anläßlich eines Deiner früheren Artikel, aus dem auch ein wenig Verzweiflung über die in unserem jetzigen (mit Absicht ruinierten &#8211; zu ruinierenden) Universitätswesen dargebotene Wissenschaft sprach, habe ich mal eine Liste von Personen aus diesem Bereich angelegt, deren Beiträge in verschiedenen Publikationsorganen ich mehr oder weniger regelmäßig lese, als Diskussionsgrundlage im eigenen Kreis benutze, bzw. auf diese aufmerksam mache.</p>
<p>Hier ist die (unvollständige &#8211; nur was gerade präsent ist) Liste. Sie sind alle Prof. Dr., dehalb lasse ich das jetzt mal weg:</p>
<p>Ökonomen &#8211; im deutschsprachigen Bereich:<br />
Heiner Flassbeck<br />
Peter Bofinger<br />
Rudolf Hickel<br />
Gustav Horn<br />
Heinz-Josef Bontrup</p>
<p>Ökonomen &#8211; im angelsächsischen Bereich:<br />
Paul Krugman<br />
Josef Stiglitz<br />
Michael Hudson<br />
James Galbraith<br />
Richard Wolff<br />
Amartya Sen<br />
Edward S. Herman</p>
<p>Politologen, Soziologen:<br />
Elmar Altvater<br />
Peter Grottian<br />
Christoph Butterwegge<br />
Gerhard Bosch</p>
<p>Mathematiker, Statistiker:<br />
Gerd Bosbach<br />
Walter Krämer</p>
<p>Diese Leute haben natürlich im einzelnen auch ganz unterschiedliche Auffassungen, aber die Beschäftigung mit ihren Beiträgen lohnt sich immer &#8211; und sei es nur als Antidot zu den allgegenwärtigen Mainstream-Lügen, dem heutigen Opium des Volkes&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Guest</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49346</link>
		<dc:creator><![CDATA[Guest]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 17:39:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14178#comment-49346</guid>
		<description><![CDATA[@Wat. #38

So entspricht das ja auch meiner Erfahrung.
Deshalb habe ich ja das Absurde einfach nochmal aufgeschrieben.
Was Hr. Flassbeck da gesagt hat, klingt ja quasi wie eine Utopie.
Ach, das Geld könnte so schön sein, wenn es eigentlich niemals irgendwo existent wäre, weil es ständig den Besitzer wechselt.

Tja, kaum mach ich&#039;s richtig, schon gehts.
Das Ziel ist also nach Herrn Flassbeck, dass das Geld funktioniert.

edit:
Man kann dann natürlich sagen, dass das Geld jetzt schon perfekt funktioniert.
Da wo es ist, hat es offensichtlich zu sein und da wo es nicht ist, soll es auch gar nicht sein.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wat. #38</p>
<p>So entspricht das ja auch meiner Erfahrung.<br />
Deshalb habe ich ja das Absurde einfach nochmal aufgeschrieben.<br />
Was Hr. Flassbeck da gesagt hat, klingt ja quasi wie eine Utopie.<br />
Ach, das Geld könnte so schön sein, wenn es eigentlich niemals irgendwo existent wäre, weil es ständig den Besitzer wechselt.</p>
<p>Tja, kaum mach ich&#8217;s richtig, schon gehts.<br />
Das Ziel ist also nach Herrn Flassbeck, dass das Geld funktioniert.</p>
<p>edit:<br />
Man kann dann natürlich sagen, dass das Geld jetzt schon perfekt funktioniert.<br />
Da wo es ist, hat es offensichtlich zu sein und da wo es nicht ist, soll es auch gar nicht sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wat.</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=14178#comment-49344</link>
		<dc:creator><![CDATA[Wat.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 17:16:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=14178#comment-49344</guid>
		<description><![CDATA[@Guest(36)

Zweck der kapitalistischen Produktionsweise war schon immer nur: &#039;Geld scheffeln&#039;.
Ok, richtigerweise heißt das: Eigentumsvermehrung.

Ob Du da auch leben und was essen willst, ist, wenns mal grad &#039;gut&#039; läuft, netter Nebeneffekt.
Aber nicht Sinn und Zweck der Veranstaltung: Kapitalismus.

Btw. Der Sinn &lt;i&gt;Deines Daseins&lt;/i&gt; besteht darin, anderen zu helfen, daß sie ihr Eigentum vergrößern. Wenn Du das nicht machst, bist Du fürs Kapital überflüssig(er) Esser.
Ich geh mal davon aus, daß Du nicht zu den Kapitalisten gehörst. Deren wäre, durch fremde Arbeit alles einzusammeln, was da einzusammeln geht...

Flassbeck meint wohl soetwas wie einen &#039;geschlossenen&#039; Geldkreislauf - hätte aber mit Kapitalismus nichts zu tun, auch wenn er es gern hätte, sorry.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Guest(36)</p>
<p>Zweck der kapitalistischen Produktionsweise war schon immer nur: &#8216;Geld scheffeln&#8217;.<br />
Ok, richtigerweise heißt das: Eigentumsvermehrung.</p>
<p>Ob Du da auch leben und was essen willst, ist, wenns mal grad &#8216;gut&#8217; läuft, netter Nebeneffekt.<br />
Aber nicht Sinn und Zweck der Veranstaltung: Kapitalismus.</p>
<p>Btw. Der Sinn <i>Deines Daseins</i> besteht darin, anderen zu helfen, daß sie ihr Eigentum vergrößern. Wenn Du das nicht machst, bist Du fürs Kapital überflüssig(er) Esser.<br />
Ich geh mal davon aus, daß Du nicht zu den Kapitalisten gehörst. Deren wäre, durch fremde Arbeit alles einzusammeln, was da einzusammeln geht&#8230;</p>
<p>Flassbeck meint wohl soetwas wie einen &#8216;geschlossenen&#8217; Geldkreislauf &#8211; hätte aber mit Kapitalismus nichts zu tun, auch wenn er es gern hätte, sorry.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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