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	<title>Kommentare zu: Zur Theorie des Kapitalismus</title>
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	<description>Magazin für Marktberuhigung</description>
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		<title>Von: flatter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 14:07:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@anonyma: Ich vergesse keineswegs die vom Konusm ausgeschlossenen. Ich halte es nur für äußerst ineffizient, auf einen Bedarf hin zu produzieren, der gar nicht ermittelt werden kann. Überproduktion hat zwei entscheidende Vorteile: Sie läßt deutlich weniger Versrogungslücken zu und bringt vor allem eine Dynamik in die Produktion, die erst einen hohen Versorugungsgrad - auch mit dem wirklich Nötigen - zuläßt.
Profiteure gab es, daruf habe ich hingewiesen, auch in der Planwirtschaft. Natürlich ist es ein Unding, daß Aneignung in einem unerhörten Maße stattfindet, während viele nicht das Nötigste haben. Dies ist aber ein Problem der Verteilung und nicht der Produktion.
Das Problem, das ich sehe, ist, daß Aneignung gewaltige Motivationsressourcen entfesselt. Meine Frage gaht daher in die Richtung, worin eine Alternative zum Motiv der Aneignnug bestehen kann. Einsicht halte ich als Motiv für völlig ungeeignet, das lehrt die Geschichte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@anonyma: Ich vergesse keineswegs die vom Konusm ausgeschlossenen. Ich halte es nur für äußerst ineffizient, auf einen Bedarf hin zu produzieren, der gar nicht ermittelt werden kann. Überproduktion hat zwei entscheidende Vorteile: Sie läßt deutlich weniger Versrogungslücken zu und bringt vor allem eine Dynamik in die Produktion, die erst einen hohen Versorugungsgrad &#8211; auch mit dem wirklich Nötigen &#8211; zuläßt.<br />
Profiteure gab es, daruf habe ich hingewiesen, auch in der Planwirtschaft. Natürlich ist es ein Unding, daß Aneignung in einem unerhörten Maße stattfindet, während viele nicht das Nötigste haben. Dies ist aber ein Problem der Verteilung und nicht der Produktion.<br />
Das Problem, das ich sehe, ist, daß Aneignung gewaltige Motivationsressourcen entfesselt. Meine Frage gaht daher in die Richtung, worin eine Alternative zum Motiv der Aneignnug bestehen kann. Einsicht halte ich als Motiv für völlig ungeeignet, das lehrt die Geschichte.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4830</link>
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 23:59:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die mit quasi-religiösem Eifer gespeiste kapitalistische Illusionsmaschine des &quot;absoluten Reichtums&quot; scheint für die um ihre wahren Bedürfnisse betrogenen Menschen Grund genug zu sein, &quot;mitzumachen&quot;. Aber auch der Zusammenhang von Kapitalismus und &quot;Post-Demokratie&quot; wäre noch zu beachten.

https://www.buecher.de/shop/Buergerbeteiligung/Postdemokratie/Crouch-Colin/products_products/detail/prod_id/23308041/
buecher.de: Postdemokratie - Colin Crouch - Portofrei

Es geht aber auch innerhalb des Systems anders:

https://www.jjahnke.net/skan.html]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die mit quasi-religiösem Eifer gespeiste kapitalistische Illusionsmaschine des &#8220;absoluten Reichtums&#8221; scheint für die um ihre wahren Bedürfnisse betrogenen Menschen Grund genug zu sein, &#8220;mitzumachen&#8221;. Aber auch der Zusammenhang von Kapitalismus und &#8220;Post-Demokratie&#8221; wäre noch zu beachten.</p>
<p><a href="https://www.buecher.de/shop/Buergerbeteiligung/Postdemokratie/Crouch-Colin/products_products/detail/prod_id/23308041/" rel="nofollow">https://www.buecher.de/shop/Buergerbeteiligung/Postdemokratie/Crouch-Colin/products_products/detail/prod_id/23308041/</a><br />
buecher.de: Postdemokratie &#8211; Colin Crouch &#8211; Portofrei</p>
<p>Es geht aber auch innerhalb des Systems anders:</p>
<p><a href="https://www.jjahnke.net/skan.html" rel="nofollow">https://www.jjahnke.net/skan.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: andi1789</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4829</link>
		<dc:creator><![CDATA[andi1789]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 15:26:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu dieser Überzeugung bin ich ebenfalls gekommen, es wird sich nichts ändern, wenn man keine Aufklärung betreibt, wann immer sich einem dazu Gelegenheit bietet. Interessant ist, die Reaktionen darauf zu beobachten, die darauf hindeuten, dass sich niemand als konsumgeil outen möchte, aber dann der nächste gedankliche Schritt zumeist nicht gewagt wird, der im Hinterfragen der eigenen Lebensweise bestünde. Dennoch fand ich Bestätigung u. a. in diesem Beitrag:
https://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/quer-finanzkrise-interview-ID1201120337687.xml]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dieser Überzeugung bin ich ebenfalls gekommen, es wird sich nichts ändern, wenn man keine Aufklärung betreibt, wann immer sich einem dazu Gelegenheit bietet. Interessant ist, die Reaktionen darauf zu beobachten, die darauf hindeuten, dass sich niemand als konsumgeil outen möchte, aber dann der nächste gedankliche Schritt zumeist nicht gewagt wird, der im Hinterfragen der eigenen Lebensweise bestünde. Dennoch fand ich Bestätigung u. a. in diesem Beitrag:<br />
<a href="https://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/quer-finanzkrise-interview-ID1201120337687.xml" rel="nofollow">https://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/quer-finanzkrise-interview-ID1201120337687.xml</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: epikur</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4828</link>
		<dc:creator><![CDATA[epikur]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 11:05:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich denke, es sind vor allem zwei Faktoren, was den Kapitalismus für viele so &quot;beliebt&quot; macht:

1.) Er gibt sich den Anstrich von Natürlichkeit, so als wäre er schon immer da gewesen und als hätte es nie etwas anderes gegeben. Ich merke immer wieder, wie viele verdutzt gucken, wenn man ihnen ein wenig die Geschichte vor Augen hält. Dies erschwert auch die Kritik ungemein, da viele wirklich davon ausgehen, als würde es nichts anderes mehr geben (wie z.B. Venezuela gerade).

2.) Er bedient die &quot;Haben-Mentalität&quot;. Selbst ärmere Menschen sammeln etwas, wollen &quot;Haben&quot;. In diesem Konsum, diesem &quot;Haben&quot; steckt wohl die ganze psychologische Perversion des Systems. Erich Fromm meinte dazu mal treffend, dass die Menschen im Kapitalismus wie Säuglinge ewig an der Flasche des Konsum nuckeln und nie genug kriegen können, weil der Konsum eben auch niemals wirklich glücklich machen kann.

Ich muss Franktireur zustimmen: Aufklärung und einen Mentalitätswandel voranzutreiben sind die obersten Gebote der Stunde.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, es sind vor allem zwei Faktoren, was den Kapitalismus für viele so &#8220;beliebt&#8221; macht:</p>
<p>1.) Er gibt sich den Anstrich von Natürlichkeit, so als wäre er schon immer da gewesen und als hätte es nie etwas anderes gegeben. Ich merke immer wieder, wie viele verdutzt gucken, wenn man ihnen ein wenig die Geschichte vor Augen hält. Dies erschwert auch die Kritik ungemein, da viele wirklich davon ausgehen, als würde es nichts anderes mehr geben (wie z.B. Venezuela gerade).</p>
<p>2.) Er bedient die &#8220;Haben-Mentalität&#8221;. Selbst ärmere Menschen sammeln etwas, wollen &#8220;Haben&#8221;. In diesem Konsum, diesem &#8220;Haben&#8221; steckt wohl die ganze psychologische Perversion des Systems. Erich Fromm meinte dazu mal treffend, dass die Menschen im Kapitalismus wie Säuglinge ewig an der Flasche des Konsum nuckeln und nie genug kriegen können, weil der Konsum eben auch niemals wirklich glücklich machen kann.</p>
<p>Ich muss Franktireur zustimmen: Aufklärung und einen Mentalitätswandel voranzutreiben sind die obersten Gebote der Stunde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4827</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 09:46:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was du sagst, ist auch wieder richtig, setzt aber nur innerhalb des Systems an. Wenn die Leute also langeweile haben, sollen sie doch arbeiten. Man müßte sie allerdings dazu bringen, miteinander zu arbeiten anstatt jeder für sich selbst.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was du sagst, ist auch wieder richtig, setzt aber nur innerhalb des Systems an. Wenn die Leute also langeweile haben, sollen sie doch arbeiten. Man müßte sie allerdings dazu bringen, miteinander zu arbeiten anstatt jeder für sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franktireur</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4826</link>
		<dc:creator><![CDATA[Franktireur]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 04:48:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich hau jetzt mal absichtlich in eine andere Kerbe: 1. &quot;Man muß doch was zu tun haben&quot;. 2. &quot;Wenn ich nix zu tun habe, muß ich irgendwie die Langeweile kompensieren.&quot;

Das ist m.E. der Grund, warums funktioniert. Die Menschen haben ohne Arbeit oder irgendeine &quot;Leidenschaft&quot; (und wenns nur die des Zockens oder Geldansammeln ist), mit der sie die Zeit rumkriegen, eben Langeweile.
Woher kommt der &quot;Konsum&quot;? Warum Frustkäufe? Oder: ich arbeite 11 Monate, um 1 Monat wohinzufahren (Urlaub genannt) - und nach dem Monat bin ich froh, wieder arbeiten zu können (eben wegend er Leere und Langeweile).
Der Kapitalismus bedient das alles effektiver, als es der Sozialismus je könnte.
Aber auch der Sozialismus berücksichtigt die Problematik, löst sie nur etwas anders: auch da herrscht Arbeitszwang (damit die Leute keine Langeweile haben), nur mit dem Konsum klappts halt nicht so, also gibts da andere Arten von &quot;Einbindung&quot; (früher gabs da auch hier, im Erhard-Kapitalismus: Vereinsmeierei genannt), ein Konsum eben, der nicht so offensichtlich ist. Letztendlich trotzdem einer.

Kurz: meine These lautet: es ist der Mensch selbst, der es so will. Warum? Weil &quot;Denken&quot;, ein &quot;eigener mind&quot;, ein &quot;Hinterfragen&quot;, auch im Sinne von &quot;Haben oder Sein&quot; nicht erwünscht sind und nicht gelehrt werden.

Die, die das trotzdem taten und tun, waren immer und werden immer Minderheiten sein. In jedem System. Darum sehe ich einen Systemwechsel nicht als Lösung. Das System wechselt, wenn sich die Menschen ändern. Umgekehrt wirds zum Zwang, der nur solange existiert, wie der Zwang wirkungsvoll ausgeübt werden kann.
Und die Wettbewerbsdenke, die für einen &quot;Sieger&quot; immer auch &quot;Verlierer&quot; braucht, tut ihr übriges dazu, daß alles so bleibt, wie es ist. Seltsamerweise kann sich kaum ein Mensch vorstellen, daß es eine Gesellschaft geben könnte, in der es nur Gewinner gibt. Da wäre vielleicht ein Ansatz zum Nachdenken.
Gruß
Frank]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hau jetzt mal absichtlich in eine andere Kerbe: 1. &#8220;Man muß doch was zu tun haben&#8221;. 2. &#8220;Wenn ich nix zu tun habe, muß ich irgendwie die Langeweile kompensieren.&#8221;</p>
<p>Das ist m.E. der Grund, warums funktioniert. Die Menschen haben ohne Arbeit oder irgendeine &#8220;Leidenschaft&#8221; (und wenns nur die des Zockens oder Geldansammeln ist), mit der sie die Zeit rumkriegen, eben Langeweile.<br />
Woher kommt der &#8220;Konsum&#8221;? Warum Frustkäufe? Oder: ich arbeite 11 Monate, um 1 Monat wohinzufahren (Urlaub genannt) &#8211; und nach dem Monat bin ich froh, wieder arbeiten zu können (eben wegend er Leere und Langeweile).<br />
Der Kapitalismus bedient das alles effektiver, als es der Sozialismus je könnte.<br />
Aber auch der Sozialismus berücksichtigt die Problematik, löst sie nur etwas anders: auch da herrscht Arbeitszwang (damit die Leute keine Langeweile haben), nur mit dem Konsum klappts halt nicht so, also gibts da andere Arten von &#8220;Einbindung&#8221; (früher gabs da auch hier, im Erhard-Kapitalismus: Vereinsmeierei genannt), ein Konsum eben, der nicht so offensichtlich ist. Letztendlich trotzdem einer.</p>
<p>Kurz: meine These lautet: es ist der Mensch selbst, der es so will. Warum? Weil &#8220;Denken&#8221;, ein &#8220;eigener mind&#8221;, ein &#8220;Hinterfragen&#8221;, auch im Sinne von &#8220;Haben oder Sein&#8221; nicht erwünscht sind und nicht gelehrt werden.</p>
<p>Die, die das trotzdem taten und tun, waren immer und werden immer Minderheiten sein. In jedem System. Darum sehe ich einen Systemwechsel nicht als Lösung. Das System wechselt, wenn sich die Menschen ändern. Umgekehrt wirds zum Zwang, der nur solange existiert, wie der Zwang wirkungsvoll ausgeübt werden kann.<br />
Und die Wettbewerbsdenke, die für einen &#8220;Sieger&#8221; immer auch &#8220;Verlierer&#8221; braucht, tut ihr übriges dazu, daß alles so bleibt, wie es ist. Seltsamerweise kann sich kaum ein Mensch vorstellen, daß es eine Gesellschaft geben könnte, in der es nur Gewinner gibt. Da wäre vielleicht ein Ansatz zum Nachdenken.<br />
Gruß<br />
Frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4825</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 23:22:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@epikur: In diesem Zusammenhang meinte ich nicht die Konsumenten, sondern die Machthaber an den Konferenztischen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@epikur: In diesem Zusammenhang meinte ich nicht die Konsumenten, sondern die Machthaber an den Konferenztischen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: epikur</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4824</link>
		<dc:creator><![CDATA[epikur]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 23:04:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@flatter: &quot;Nicht zufällig sind es die Männer, die das System tragen.&quot;

Du sprichst sicher auf die männlichen oberen Zehntausend an? Manager? Banker? Unternehmer und Politiker? Willst Du sagen, dass diese das System tragen? Was ist mit der riesigen Industrie, die nur auf Frauen zugeschnitten ist? Kosmetik, Haushaltswaren, Frauenzeitschriften, TV-Sendungen, Kinofilme, Frauenkleidung usw. usf.

Ohne frauenverachtend zu sein, würde ich doch behaupten, tragen auch die weiblichen Konsumentinnen dieses kapitalistische System mit - auch ohne dass es viele weibliche Managerinnen dazu geben müsste.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@flatter: &#8220;Nicht zufällig sind es die Männer, die das System tragen.&#8221;</p>
<p>Du sprichst sicher auf die männlichen oberen Zehntausend an? Manager? Banker? Unternehmer und Politiker? Willst Du sagen, dass diese das System tragen? Was ist mit der riesigen Industrie, die nur auf Frauen zugeschnitten ist? Kosmetik, Haushaltswaren, Frauenzeitschriften, TV-Sendungen, Kinofilme, Frauenkleidung usw. usf.</p>
<p>Ohne frauenverachtend zu sein, würde ich doch behaupten, tragen auch die weiblichen Konsumentinnen dieses kapitalistische System mit &#8211; auch ohne dass es viele weibliche Managerinnen dazu geben müsste.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: flatter</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4823</link>
		<dc:creator><![CDATA[flatter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 21:43:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Mathes: &quot;Davon abgesehen bedeutet JEDE Alternative zum Kapitalismus eine Einsicht dahingehend, dass der Konsumwahnsinn und der damit einhergehende Ressourcenverbrauch eingeschränkt werden muss.&quot;

Das sehe ich eben anders, ohne dir zur widersprechen. Einsicht und Einschränkung sind nämlich nicht konkurrenzfähig gegenüber reich und schön. Was aktiviert werden müßte, sind positive Energien, die nach etwas streben und nicht etwas zügeln. &quot;Fürsorge&quot; in diesem Sinne bedeutet Umsorgtsein. Der Kapitalismus befördert die Scheinautonomie des Starken, der etwas gilt. Dabei wird etwa das Bedürfnis nach Geborgenheit völlig unterdrückt. Nicht zufällig sind es die Männer, die das System tragen. Kapitalismus macht einsam -  das ist ein Phänomen, bei dem sich ansetzen läßt.
Selbstverständlich landen wir dann wieder beim System, der Propaganda und der Organisation. Ein erfolgversprechendes Gegenmodell darf aber eben weder auf reines Verständnis, noch auf Propaganda basieren. Die unmittelbaren Bedürfnisse der Menschen, und zwar die unbefriedigten, müssen zu einem Versprechen gebündelt werden. Anders macht es der Kapitalismus auch nicht, und er ist bislang Monopolist auf diesem Feld.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mathes: &#8220;Davon abgesehen bedeutet JEDE Alternative zum Kapitalismus eine Einsicht dahingehend, dass der Konsumwahnsinn und der damit einhergehende Ressourcenverbrauch eingeschränkt werden muss.&#8221;</p>
<p>Das sehe ich eben anders, ohne dir zur widersprechen. Einsicht und Einschränkung sind nämlich nicht konkurrenzfähig gegenüber reich und schön. Was aktiviert werden müßte, sind positive Energien, die nach etwas streben und nicht etwas zügeln. &#8220;Fürsorge&#8221; in diesem Sinne bedeutet Umsorgtsein. Der Kapitalismus befördert die Scheinautonomie des Starken, der etwas gilt. Dabei wird etwa das Bedürfnis nach Geborgenheit völlig unterdrückt. Nicht zufällig sind es die Männer, die das System tragen. Kapitalismus macht einsam &#8211;  das ist ein Phänomen, bei dem sich ansetzen läßt.<br />
Selbstverständlich landen wir dann wieder beim System, der Propaganda und der Organisation. Ein erfolgversprechendes Gegenmodell darf aber eben weder auf reines Verständnis, noch auf Propaganda basieren. Die unmittelbaren Bedürfnisse der Menschen, und zwar die unbefriedigten, müssen zu einem Versprechen gebündelt werden. Anders macht es der Kapitalismus auch nicht, und er ist bislang Monopolist auf diesem Feld.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: andi1789</title>
		<link>https://archiv.feynsinn.org/?p=1047#comment-4822</link>
		<dc:creator><![CDATA[andi1789]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 19:23:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feynsinn.org/?p=1047#comment-4822</guid>
		<description><![CDATA[Im Prinzip halte ich von der Neoklassik auch nicht viel, weil es nur eine arg abstrakte Modellwelt ist, die letztlich nichts mehr mit der Realität zu tun hat. Dennoch liefert die Theorie auch eine Angriffsfläche, von der aus man über Alternativen nachdenken kann.

Das Beispiel aus den USA führte ich an, um zu verdeutlichen, dass selbst im Mutterland des Kapitalismus die Folgen desselben für das Wohlbefinden der Bevölkerung (wie problematisch so eine Messung auch ist) eher negativ sind.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Prinzip halte ich von der Neoklassik auch nicht viel, weil es nur eine arg abstrakte Modellwelt ist, die letztlich nichts mehr mit der Realität zu tun hat. Dennoch liefert die Theorie auch eine Angriffsfläche, von der aus man über Alternativen nachdenken kann.</p>
<p>Das Beispiel aus den USA führte ich an, um zu verdeutlichen, dass selbst im Mutterland des Kapitalismus die Folgen desselben für das Wohlbefinden der Bevölkerung (wie problematisch so eine Messung auch ist) eher negativ sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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