Die Panikmacher haben wieder das Wort: Grönland, größte Eisdiele der Erde, droht zur grünen Insel zu werden. Die Erwärmung der Atmosphäre, vor allem im Bodennähe, geht offenbar schneller als erwartet vonstatten. (http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,377281,00.html) Das mag ja unschön sein, läßt sich aber schwer beweisen, während die Worte des Umweltministers im Angesicht eines Hurricans auch unschön waren, was als bewiesen gilt. Viele forderten seinen Rücktritt. Wer forderte je den Rücktritt von George W.? Wer die Nahostpolitik des Präsidentendarstellers aus Texas für brutal hält, hat sich noch nicht ernsthaft Gedanken zum Klimaschutz gemacht oder ihm gehen zumindest die Vokabeln aus, mit denen man das Vorgehen der Bush-Administration noch beschreiben könnte.
Who cares? In ein- bis zweitausend Jahren hat Halliburton so viel cash gehortet, daß sie Grönland mit Softeis zuscheißen können. Well?
Sicher sind solche Gedanken völlig abwegig und motiviert durch hysterischen Antiamerikanismus. Leugnen will ich lediglich, daß “Hysterie” noch eine zeitgemäße Diagnose sei, da ist sogar die Psychiatrie schon weiter. Antiamerikanismus, gepflegt und wohl reflektiert, ist hingegen ein gutes Stichwort. Ich will darüber nachdenken!