Wunderbare Ideen haben manche Menschen. Und weil ihre Phantasie so beglückend ist, laden sie ihre tollsten Einfälle großzügig dem Nachwuchs auf, auf daß der sein Leben damit zubringt, es anderen zu erklären.
“Oliver Kai Google” heißt ein armes Schwedenwurm nun. (http://tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4867530_TYP6_THE_NAV_REF_BAB,00.html)
Da tun sich nicht nur Abgründe auf, sondern, wie immer, auch Märkte!
Bleiben wir aber noch einen Augenblick bei den (Ab-)Gründen für die Namensgebung. Der Vater des Opfers ist Sofware-Entwickler. Seinem Besipiel folgend, könnten zum Beispiel Autobauer ihre Kinder “Porsche” nennen oder Fußballer die ihren “Werder” oder “Schalke”. Besonderer Beliebtheit dürfte sich aber hier bald der Vorname “Hartzvier” erfreuen. Vielleicht ginge dann ein Ruck durch Deutschland?
Sicher ein Wirtschaftsaufschwung, denn es kann nicht lange dauern, bis die Kinder “Marlboro”, “e.on” und “Signaliduna” heißen. Nicht wegen beruflicher Verbundenheit, sondern gegen Cash. Ein Hoffnungsschimmer auch für den Einzelhandel?